PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69502820T2 22.10.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0752147
Titel BEFESTIGUNGSVORRICHTUNG
Anmelder Signfix Ltd., Bristol, GB
Erfinder HEARD, Robert, Arthur, Henderson, Backwell Bristol BS19 3JJ, GB;
WAITE, Terence, William, Weston-super-Mare BS23 4NW, GB
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69502820
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 21.03.1995
EP-Aktenzeichen 959114513
WO-Anmeldetag 21.03.1995
PCT-Aktenzeichen GB9500621
WO-Veröffentlichungsnummer 9526020
WO-Veröffentlichungsdatum 28.09.1995
EP-Offenlegungsdatum 08.01.1997
EP date of grant 03.06.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.10.1998
IPC-Hauptklasse G09F 7/18

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Montagevorrichtungen, und im speziellen Montagevorrichtungen zum Befestigen eines Gegenstands, wie z.B. eines Hinweiszeichens, an einem Pfosten.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

In einem früheren Patent, GB-A-1.533.412, ist eine Montagevorrichtung geoffenbart, die einen Sattel mit einem Paar gegenüberliegender Seitenelemente umfaßt, die geformte Abschnitte zum Aufsitzen gegen einen Pfosten und ein Paar getrennter Befestigungselemente umfassen, die an gegenüberliegenden Enden des Sattels zwischen den beiden Seitenelementen lose getragen werden. Jedes Befestigungselement ist mit einem geschlitzten Kopfabschnitt versehen, der mit einem Stammabschnitt verbunden ist, der zu einem vergrößerten Endabschnitt führt, der jenseits des Sattels in einer von den geformten Abschnitten der Seitenelemente entfernten Richtung liegt. Die Rückseite des am Pfosten zu befestigenden Gegenstands ist mit einem Kanal versehen, der eine Mündung mit einwärts gerichteten Lippen aufweist.

Bei Verwendung wird der Gegenstand am Pfosten befestigt, indem die vergrößerten Enden der Befestigungselemente so in den Kanal eingeschoben werden, daß sie unter den einwärts gerichteten Lippen des Kanals eingreifen und ein Spannband durch die Schlitze in ihren Kopfabschnitten geführt wird. Durch Biegen des Spannbands um den Pfosten und Festziehen derselben wird der Sattel gegen den Pfosten gezogen und zwingt die vergrößerten Enden der Befestigungseemente dazu, die Lippen des Kanals zu halten, wodurch das Hinweiszeichen am Pfosten befestigt wird.

Die oben beschriebene Montagevorrichtung umfaßt jedoch mehrere Teile, die zusammengebaut werden müssen, um eine Vorrichtung bereitzustellen, die dann verwendet wird, um ein Hinweiszeichen an einem Pfosten zu befestigen. Das kann beim Anbringen im Freien unzweckmäßig sein. Es wird auch festgestellt, daß die obige Montagevorrichtung, da sie eine relativ große Anzahl an Arbeitsgängen zur Herstellung erfordert und mehrere Teile umfaßt, in der Herstellung etwas teuer ist.

Die GB-A-2182547 offenbart eine Klammer zum Befestigen eines Gegenstandes an einem Pfosten. Bei einer Ausführungsform umfaßt die Klammer einen Abschnitt zum Einschieben in einen Kanal, mit geschlitzten Köpfen zum Aufnehmen eines flexiblen Spannbands sowie einen davon getrennten Abschnitt zum Aufsitzen gegen einen Pfosten. Der zum Aufsitzen gegen einen Pfosten angeordnete Abschnitt besteht aus drei getrennten Teilen; einer flachen Basis und zwei Spannbändern, die an die Basis angeschweißt oder auf andere Weise daran befestigt sind. Diese Spannbänder bilden Tunnel, durch die der Pfosten hindurchgehen kann. Diese Ausführungsform hat den Nachteil, daß die Herstellung des Sitzabschnitts relativ kompliziert ist, weil sie vier getrennte Schweißstellen umfaßt.

Eine weitere Ausführungsform stellt eine dreiteilige Klammer bereit, bei der ein W- förmiger Abschnitt zum Aufsitzen gegen einen Pfosten angeordnet ist und ein Spannband durch Schlitze in einem äußeren Abschnitt geführt wird, der einen Abschnitt zum Einschieben in einen Kanal zwischen dem Aufsetzabschnitt und einer weiteren Platte aufweist. Der Zusammenbau dieser Klammer erfordert das Verhaken von drei getrennten Komponenten, und das Befestigen an einem Pfosten bringt das Einfädeln eines Spannbands zwischen zwei getrennten beweglichen Komponenten zusätzlich zum Hindurchfädeln durch zwei Schlitze an der äußeren Komponente mit sich.

Somit haben die in der GB-A-2.182.547 beschriebenen Klammern ähnliche Nachteile, wie sie oben in Zusammenhang mit der GB-A-1.533.412 erörtert wurden.

Demgemäß besteht die Notwendigkeit für eine Montagevorrichtung, die billiger herzustellen und/oder leichter zu verwenden ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung eine Montagevorrichtung zum Befestigen eines Gegenstands an einem Pfosten bereit, umfassend:

(a) ein Widerlagerelement mit einer Fläche, die zum Aufsitzen gegen den Pfosten ausgebildet ist, und mit Armen, wobei die Arme Schlitze zum Aufnehmen eines elastischen flexiblen Spannbands aufweisen; und

(b) ein Befestigungselement zum Befestigen an einem Kanalelement, das mit dem Gegenstand verbunden ist, wobei das Kanalelement eine Mündung aufweist, die durch nach innen gerichtete Lippen verengt ist, wobei das Befestigungselement einen oder mehrere im wesentlichen ebene Plattenabschnitte, die so in das Kanalelement einzuschieben sind, daß sie von den nach innen gerichteten Lippen darin gehalten werden, sowie sich durch die Mündung des Kanals hindurch erstreckende Halsabschnitte umfaßt, wobei die Halsabschnitte zu Kopfabschnitten führen, wobei die Kopfabschnitte Schlitze zum Aufnehmen des elastisch flexiblen Spannbands aufweisen,

worin das Spannband im Gebrauch an den Punkten, wo es durch die Schlitze der Kopfabschnitte hindurchgeht, genauso nahe oder näher beim Pfosten liegt als an den Punkten, an denen es durch die Schlitze der Arme hindurchgeht.

In einer Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung eine Montagevorrichtung bereit, in der das Befestigungselement und das Widerlagerelement einstückig ausgebildet sind, wobei das Wideragerelement über schmälere Halsabschnitte mit dem Befestigungselement verbunden ist. Das bedeutet, daß jeder Plattenabschnitt durch einen zum Wideragerelement führenden Halsabschnitt und einen zu einem Kopfabschnitt führenden Halsabschnitt begrenzt ist. Vorzugsweise sind zwei Plattenabschnitte vorhanden, wodurch die Montagevorrichtung im allgemeinen W-förmig ist. Die Halsabschnitte ermöglichen, daß die Montagevorrichtung so in den Kanal eingeschoben worden, daß die Kopfabschnitte und das Widerlagerelement vom Kanal weg ragen.

In einer zweiten Ausführungsform wird eine Montagevorrichtung mit einstückig ausgebildeten Widerlager- und Befestigungselementen bereitgestellt, bei der die Arme des Widerlagerelements zu einem Ende der Kopfabschnitte des Befestigungselements führen, wobei die Plattenabschnitte zum Einschieben in den Kanal durch schmälere Halsabschnitte mit dem gegenüberliegenden Ende der Kopfabschnitte verbunden sind. So sind die Plattenabschnitte jeweils über einen einzelnen Halsabschnitt mit einem Kopfabschnitt verbunden.

In einer dritten Ausführungsform sind das Widerlagerelement und das Befestigungselement getrennt ausgebildet. In diesem Fall ist der Plattenabschnitt des Befestigungselements durch die schmäleren Halsabschnitte begrenzt, die sich in Ausnehmungen befinden, die in Flanschen auf dem Widerlagereement vorgesehen sind. Das Spannband kann dann durch die Schlitze im Befestigungselement und im Widerlagerelement gebogen werden, wodurch die beiden Komponenten -- zur Verwendung bereit --zusammengehalten werden.

Die Montagevorrichtung kann aus Metalblech, beispielsweise rostfreiem Stahl, ausgestanzt und dann in die entsprechende oben beschriebene Konfiguration gefaltet werden, um die fertige Montagevorrichtung herzustellen.

In Gebrauch kann ein elastisch flexibles Spannband durch die Schlitze in den Armen und die Schlitze in den Kopfabschnitten geführt werden. Der/die Plattenabschnitt(e) kann/können so in den an der Rückseite des Gegenstands befestigten Kanal eingeschoben werden, daß er/sie durch die nach innen gerichteten Lippen darin gehalten wird/werden. Das Spannband kann dann um den Pfosten gebogen und festgezogen werden, beispielsweise mit einem geeigneten Spannwerkzeug. Das bewirkt, daß die Fläche des Widerlagerelements gegen den Pfosten gezogen wird und der Plattenabschnitt mit den Lippen des Kanals ineinandergreift und diese hält.

Zweckmäßig wird das Widerlagerelement so geformt oder ausgebildet, daß es im wesentlichen an die Gestalt des Pfostens angepaßt ist, an dem der Cegenstand befestigt wird. Das kann dazu beitragen, die Befestigung des Gegenstandes am Pfosten zu verbessern.

Vorzugsweise ist die Montagevorrichtung dadurch verstärkt, daß sie (beispielsweise mit querliegenden Rippenformationen) gesenkgeschmiedet oder auf andere Weise geformt ist, um ihre Beständigkeit gegen Verwindung zu erhöhen, wenn das Spannband festgezogen wird oder wenn die Montagevorrichtung einer Belastung ausgesetzt wird. Insbesondere kann der Plattenabschnitt geschmiedet werden, um seine Beständigkeit gegen Verwindung durch die einwärts gerichteten Lippen des Kanals beim Festziehen des Spannbands zu erhöhen.

Vorzugsweise sind die Montagevorrichtung und der Kanal aus Materialien mit unterschiedlicher Härte hergestellt, so daß im Gebrauch eines von Montagevorrichtung und Kanal in das jeweils andere eingreifen kann, wenn das Spannband um den Pfosten festgezogen wird. Es hat sich gezeigt, daß dadurch die Befestigung der Montagevorrichtung am Kanal verbessert wird. Das kann erreicht werden, indem die Halsabschnitte so ausgebildet werden, daß sich ihre Breite zum Plattenabschnitt hin vergrößert, wodurch Kanten gebildet werden, die in die Kanallippen eingreifen können, wenn das Spannband festgezogen wird.

Zusätzlich oder alternativ dazu ist der Plattenabschnitt an seiner Oberfläche mit Zähnen versehen, die im Gebrauch gegen die nach innen gerichteten Lippen des Kanals anliegen. Die Zähne sind so ausgebildet, daß sie in die nach innen gerichteten Lippen eingreifen, wenn das Spannband festgezogen wird, wodurch die Befestigung des Plattenabschnitts am Kanal verbessert wird. Die Zähne sind vorteilhaft in Richtung jener Enden des Plattenabschnitts angeordnet, die an die schmäleren Halsabschnitte angrenzen, welche den Plattenabschnitt mit den Kopfabschnitten verbinden. Das Ausmaß, indem die Zähne in die Lippen des Kanals eingreifen können, ist jedoch dadurch begrenzt, daß der im wesentlichen flache Plattenabschnitt gegen die Lippen des Kanals zu liegen kommt.

Vorzugsweise ist die Gesamtlänge des oder der Plattenabschnitte geringer als der Durchmesser des Pfostens, mehr bevorzugt geringer als 2/3 des Durchmessers, und noch mehr bevorzugt geringer oder gleich S des Durchmessers des Pfostens, wodurch das Spannband mit mehr als der Hälfte des Umfangs des Pfostens in Kontakt steht. Das trägt dazu bei, daß die Montagevorrichtung einem Verdrehen rund um den Pfosten Widerstand entgegensetzt, wenn sie befestigt wurde.

Vorzugsweise befinden sich die Schlitze in den mit Schlitzen versehenen Abschnitten des Befestigungselements im Gebrauch näher beim Pfosten als die Schlitze, die in den Armen des Widerlagerelements vorgesehen sind. Das trägt dazu bei zu verhindern, daß das festgezogene Spannband beim Durchgang durch die Montagevorrichtung in gerader Linie liegt, weshalb es das Befestigungselement nicht zum Pfosten hin drängt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren weiter beschrieben werden, in denen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Montagevorrichtung einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 1 zeigt;

Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie A-A aus Fig. 1 zeigt;

Fig. 4 eine Endansicht der Montagevorrichtung aus Fig. 1 in Position in einem Kanal zeigt, wobei der Kanal im Querschnitt gezeigt wird;

Fig. 5 die Montagevorrichtung aus den Fig. 1 bis 4 in Position auf einem Pfosten zeigt, wobei der Kanal im Querschnitt gezeigt wird;

Fig. 6 eine Exposionsansicht einer zweiteiligen Montagevorrichtung einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 7 einen Längsschnitt durch die Montagevorrichtung aus Fig. 6 zeigt;

Fig. 8 einen Längsschnitt durch eine Montagevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 9 eine Endansicht der Montagevorrichtung aus Fig. 8 zeigt;

Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine weitere Montagevorrichtung einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 11 einen Querschnitt entlang der Linie B-B aus Fig. 10 zeigt;

Fig. 12 eine Endansicht der Montagevorrichtung aus Fig. 10 zeigt;

Fig. 13 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung aus den Fig. 10 bis 12 zeigt, welche die Vorrichtung mit festgezogenem Spannband zeigt; und

Fig. 14 einen zum Falten in die Vorrichtung aus den Fig. 10 bis 12 geeigneten Rohling zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Auf die Zeichnungen Bezug nehmend zeigen die Fig. 1 bis 5 eine Montagevorrichtung 2 zum Befestigen des Gegenstands 1 an einem Pfosten gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem Widerlagereement 6 und einem Befestigungselement 4. Das Wideragerelement 6 umfaßt eine Stirnfläche 7 in Form eines flachen "V"s zum Aufsitzen gegen einen Pfosten 8, und Arme 12, die mit Schlitzen 14 versehen sind, um ein elastisch flexibles Spannband zum Befestigen der Vorrichtung am Pfosten aufzunehmen.

Das Befestigungselement 4 ist zum Befestigen an einem auf dem Gegenstand vorgesehenen Kanalelement 5 ausgebildet, wobei das Kanalelement 5 eine durch nach innen gerichtete Lippen 9 begrenzte Mündung aufweist. Das Befestigungselement 4 umfaßt zwei im wesentlichen flache Plattenabschnitte 24, die so in den Kanal einzuschieben sind, daß sie darin von den nach innen gerichteten Lippen 9 gehalten werden, wobei die Plattenabschnitte 24 über schmälere Halsabschnitte 26 mit den Armen 12 des Widerlagerelements 6 verbunden sind. Die Plattenabschnitte 23 werden an ihren anderen Enden ebenfalls von Halsabschnitten 28 begrenzt, die die mit Schlitzen versehenen Kopfabschnittel6 mit den Plattenabschnitten 24 verbinden. Die Kopfabschnittel6 sind dem Pfosten zugewandt und sind mit Schlitzen 18 zum Aufnehmen des Spannbands versehen.

So kann die Montagevorrichtung 2 als eine einzelne Komponente ausgebildet werden, indem beispielsweise ein Rohling aus rostfreiem Stahl ausgestanzt und zu der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Konfiguration gefaltet wird. Bei dieser Ausführungsform kann die Montagevorrichtung 2 durch Falten des Rohlings rechtwinkelig zur Längsachse der Vorrichtung hergestellt werden, d.h. es ist kein Falten entlang der Längsachse erforderlich.

In Gebrauch wird das Spannband 10 durch die Schlitze 18 in den Kopfabschnitten 16 und die Schlitze 14 in den Armen 12 hindurch geführt. Die Plattenabschnitte 24 werden in den Kanal eingeschoben, und das Spannband 10 wird um den Pfosten herumgebogen und, beispielsweise mit einem geeigneten Spannwerkzeug, festgezogen. Dadurch werden die Stirnfläche 7 gegen den Pfosten 8 und die Plattenabschnitte 24 gegen die Innenseite der nach innen gerichteten Lippen des Kanals gezogen. Durch Festziehen des Spannbands 10 wird der Gegenstand am Pfosten befestigt.

Die Fig. 2 und 4 zeigen, wie die Montagevorrichtung vorteilhaft durch Gesenkschmieden 20 der Kopfabschnitte 16 und des Widerlagerelements 6 verstärkt werden kann. Das ermöglicht, die Montagevorrichtung zu verstärken, und zwar im wesentlichen ohne daß ihr Gewicht erhöht wird. Es ist auch möglich, die Plattenabschnitte 24 zu gesenkzuschmieden, um ihre Beständigkeit gegen Verwindung durch die Lippen des Kanals zu erhöhen.

Die Fig. 1, 2 und 4 zeigen, wie Zähne 30 auf den Plattenabschnitten 24 vorgesehen werden können, um die Befestigung zwischen der Montagevorrichtung und dem Kanal 5 zu verbessern. Die Zähne 30 sind so auf den Plattenabschnitten 24 vorgesehen, daß die Zähne 30, wenn das zum Befestigen der Montagevorrichtung 2 am Pfosten verwendete Spannband 10 festgezogen wird, in die Innenseite der nach innen gerichteten Lippen des Kanals 5 eingreifen (siehe Fig. 4). Zusätzlich oder alternativ dazu können die Halsabschnitte 26 und/oder 28 mit gerundeten Bereichen 27 ausgebildet sein, die in die Kanallippen eingreifen (siehe Fig. 3, 4 und 6).

Fig. 5 zeigt die Montagevorrichtung in Position auf einem quadratischen Pfosten 8. In Gebrauch sind die Schlitze 14 und 18 so relativ zueinander angeordnet, daß die Punkte 40, an denen das Spannband durch die Schlitze 14 geführt ist, nicht näher als, vorzugsweise weiter weg, als die Punkte 42 liegen, an denen das Spannband durch die Schlitze 18 geführt ist. Dies gewährleistet, daß die Vorrichtung 2 durch Festziehen des Spannbands 10 zum Pfosten 8 hin gedrängt wird.

Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Montagevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform, worin das Befestigungseement 4 und das Widerlagerelement 6 getrennte Komponenten sind, die so ausgebildet sind, daß sie ineinandergepaßt werden können. So umfaßt das Befestigungselement 4 einen einzelnen Plattenabschnitt 24, der durch Halsabschnitte 28 begrenzt ist und Zähne 30 aufweist. Die Halsabschnitte 28 verbinden den Plattenabschnitt 24 mit Kopfabschnitten 16, die mit Schlitzen versehen sind, um das Spannband aufzunehmen.

Das Widergerelement 6 umfaßt eine Stirnfläche 7 zum Aufsitzen gegen einen Pfosten und Arme 12, die sich von der Stirnfläche 7 weg erstrecken. Die Arme sind mit Schlitzen 14 versehen und weisen in Flanschen 37 ausgebildete Ausnehmungen 36 zum Aufnehmen der Halsabschnitte 28 des Befestigungselements 4 auf. Die Montagevorrichtung 2 kann in einen (nicht gezeigten) Kanal eingeschoben werden, wobei die nach innen gerichteten Lippen des Kanals den Plattenabschnitt 24 halten. Die Ausnehmungen 36 des Widerlagerelements 6 greifen in das Befestigungselement 4 ein, indem sie um die Halsabschnitte 28 herum positioniert sind. So wird das Wideragerelement 6 nicht innerhalb des Kanals festgehalten, sondern zwischen dem Kanal und dem Pfosten. Fig. 7 zeigt die beiden Komponenten 4,6 im Eingriff miteinander bereit zum Aufnehmen des Spannbands.

Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Montagevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform weist das Wideragerelement 6 eine Stirnfläche 7 in Form eines abgeflachten "V"s zum Aufsitzen gegen einen Pfosten auf. Die Arme 12 erstrecken sich vom Pfosten weg, sind mit Kopfabschnitten 16 verbunden, die ebenfalls zum Aufnehmen von Spannbändern 18 geschlitzt sind, die Kopfabschnitte sind mit schmäleren Halsabschnitten 28 versehen. Die Halsabschnitte 28 sind mit Plattenabschnitten 24 verbunden, die sich in zueinander entgegengesetzte Richtungen von der Mitte des Widerlagerelements 6 weg erstrecken.

In Gebrauch wird das Spannband 10 durch die Schlitze 14, 18 in den Armen 12 und Kopfabschnitten 16 gefädelt Die Spannband verläuft zwischen den Armen 12 hindurch und ist daher zwischen der Vorrichtung 2 und dem Pfosten eingschlossen. Die Anordnung der Plattenabschnitte 24 bedeutet, daß das Spannband 10, wenn es festgezogen wird, die Plattenabschnitte 24 gegen die nach innen gerichteten Lippen des Kanals drängt, wodurch bewirkt wird, daß die Montagevorrichtung 2 den Gegenstand umgreift.

Die Fig. 10 bis 14 zeigen eine Montagevorrichtung 2, die allgemein der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Montagevorrichtung ähnlich ist. Diese Montagevorrichtung 2 weist ein Widergerelement 6 mit einer Stirnfläche 7 auf, die einen flachen Abschnitt 44 umfaßt. Wenn Spannband 10 durch die Schlitze 14,18, die in den Armen 12 und den Kopfabschnitten 16 vorgesehen sind, eingefädelt und um den Pfosten gebogen wird, wirkt das Spannband gegen den flachen Abschnitt 4 und drängt dabei die Montagevorrichtung in Kontakt mit dem Pfosten, wenn das Spannband 10 festgezogen wird (siehe Fig. 13).

Die Arme 12 der Vorrichtung sind ebenfalls mit nach innen gerichteten Vprsprüngen 48 versehen. Die Vorsprünge 48 sind so angeordnet, daß, wenn die Plattenabschnitte 24 durch die nach innen gerichteten Lippen 9 des an einem Gegenstand befestigten Kanalelements 5 in Position gehalten werden, die Vorsprünge 48 an der Außenfläche der Lippen 9 des Kanals aufruhen, wodurch die Oberfläche der Montagevorrichtung 2 vergrößert wird, die von dieser Seite gegen den Kanal 5 anliegt. Das trägt dazu bei, die Spannungsverteilung auf jenem Kanal zu vermeiden, wenn das Spannband 10 festgezogen wird, was eine Verwindung des Kanals zu verhindern hilft.

Fig. 13 zeigt die Wirkung des Festziehens des Spannbands 10 zum Befestigen der Montagevorrichtung 2 und des Gegenstandes gegen den Pfosten. Das bewirkt, daß die Kopfabschnitte 16 nach innen und zum Pfosten hin gebogen werden, sodaß ihre Schlitze 18 näher beim Pfosten liegen als die in den Armen 12 vorgesehenen Schlitze 14. Das trägt dazu bei, die Montagevorrichtung gegen den Pfosten zu drängen.

Fig. 14 zeigte einen beispielsweise aus Metallblech gepreßten Rohling, der sich zum Ausbilden der Montagevorrichtung 2 aus den Fig. 10 bis 13 eignet. Diese Figur zeigt eine ein Widerlagerelement bildende Platte 6' und eine ein Befestigungselement bildende Platte 4'. Die ein Widerager bildende Platte 6' umfaßt eine eine Stirnfläche bildende Platte 7' und Arme 12', wobei die Arme 12' mit Schlitzen 14' versehen sind.

Die ein Befestigungselement bildende Platte 4' umfaßt zwei im wesentlichen ebene Platten bildende Abschnitte 24', die über schmälere Halsabschnitte 26' zu den Armen 12' der ein Widergerelement bildenden Platte 6' führen. Die plattenbildenden Abschnitte 24' sind an ihren anderen Enden ebenfalls durch Halsabschnitte 28' begrenzt, die die einen mit Schlitz versehenen Kopf bildenden Abschnitte 16' verbinden. Die kopfbildenden Abschnitte 16' sind mit Schlitzen 18' versehen. Diese Figur zeigt auch, wie die stirnflächenbildende Platte 7' und die kopfbildenden Platten 16' durch Gesenkschmieden 46' verstärkt werden können, um die Beständigkeit der fertigen Montagevorrichtung gegen Verwindung zu erhöhen, wenn sie unter Belastung eingesetzt wird.

In diesem Fall kann die Montagevorrichtung in die richtige Konfiguration gefaltet werden, indem nur Faltungen vogenommen werden, die im wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Vorrichtung verlaufen.


Anspruch[de]

1. Montagevorrichtung (2) zum Befestigen eines Gegenstands (1) an einem Pfosten (8), umfassend:

(a) ein Widerlagerelement (6) mit einer Stirnfläche (7), die zum Aufsitzen gegen den Pfosten (8) ausgebildet ist, und Armen (12), wobei die Arme (12) Schlitze (14) zum Aufnehmen eines elastisch flexiblen Spannbands (10) aufweisen; und

(b) ein Befestigungselement (4) zum Befestigen an einem Kanalelement (5), das mit dem Gegenstand (1) verbunden ist, wobei das Kanalelement (5) eine durch nach innen gerichtete Lippen (9) verengte Mündung aufweist, wobei das Befestigungselement (4) einen oder mehrere im wesentlichen ebene Plattenabschnitte (24) zum Einsetzen in das Kanalelement (5) aufweist, um darin von den nach innen gerichteten Lippen (9) gehalten zu werden, sowie sich durch die Mündung des Kanals (5) hindurch erstreckende Halsabschnitte (28) umfaßt, wobei die Halsabschnitte (28) zu Kopfabschnitten (16) führen, wobei die Kopfabschnitte (16) Schlitze (18) zum Aufnehmen des elastisch flexiblen Spannbands (10) aufweisen.

2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, worin das Spannband (10) im Gebrauch an den Punkten, wo es durch die Schlitze (18) der Kopfabschnitte (16) hindurchgeht, genauso nahe oder näher beim Pfosten (8) liegt als an den Punkten, an denen es durch die Schlitze (14) der Arme (12) hindurchgeht.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, worin das Widerlagerelement (6) ein Paar beabstandeter Arme (12) aufweist, deren Schlitze (14) miteinander ausgerichtet sind, und das Befestigungselement (4) ein Paar beabstandeter Kopfabschnitte (16) aufweist, deren Schlitze (28) miteinander ausgerichtet sind; wobei der Abstand der Kopfabschnitte (16) größer als jener der Arme (12) ist; und worin die Arme (12) im Gebrauch zwischen den Kopfabschnitten (16) verlaufen; und der Verlauf des Spannbands zwischen den Kopfabschnitten (16) entweder gerade oder von der Stirnfläche des Widerlagerelements (6) weiter weg versetzt ist.

4. Montagevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin das Befestigungseement (4) und das Widerlagereement (6) einstückig miteinander ausgebildet sind.

5. Montagevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin das Wideragerelement (6) über schmälere Halsabschnitte (26) mit den Plattenabschnitten (24) verbunden ist, sodaß jeder Plattenabschnitt (24) durch einen zum Widergerelement (6) führenden Halsabschnitt (26) und einen zum Kopfabschnitt (16) führenden Halsabschnitt (28) begrenzt ist.

6. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin jeder Arm (12) des Widerlagerelements (6) zu einem Ende eines Kopfabschnitts (18) des Befestigungselements (4) führt, wobei die Plattenabschnitte (24) durch schmälere Halsabschnitte (28) mit dem gegenüberliegenden Ende der Kopfabschnitte (16) verbunden sind.

7. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Widergerelement (6) und das Befestigungseement (4) getrennt ausgebildet sind, wobei der Plattenabschnitt (24) des Befestigungselements (4) durch die schmäleren Halsabschnitte (28) begrenzt ist, die sich in Ausnehmungen (36) befinden, die in Flanschen auf dem Widerlagerelement (6) vorgesehen sind.

8. Montagevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin die Montagevorrichtung (2) durch Prägen verstärkt oder auf andere Weise so verformt ist, daß ihre Verwindungssteifigkeit erhöht wird.

9. Montagevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin die Montagevorrichtung (2) und der Kanal (5) aus Materialien unterschiedlicher Härte bestehen, so daß bei Verwendung eines von Montagevorrichtung (2) und Kanal (5) in das andere beißen kann, wenn das Spannband (10) um den Pfosten (8) festgezogen wird.

10. Montagevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin die Breite der Halsabschnitte (28) zum Plattenabschnitt (24) hin zunimmt, wodurch Kanten geschaffen werden, die in die Kanallippen (9) beißen können, wenn das Spannband (10) festgezogen wird.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com