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Dokumentenidentifikation DE69502252T2 05.11.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0705535
Titel Modulare Stütze für verpflanzte Pflanzen
Anmelder Tutor International S.n.c. di Altini Mario & Guglielmi Alessandro, Gorlago, Bergamo, IT
Erfinder Altini, Mario, I-24060 Gorlago (Prov. of Bergamo), IT
Vertreter Schaumburg und Kollegen, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69502252
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 04.10.1995
EP-Aktenzeichen 951156363
EP-Offenlegungsdatum 10.04.1996
EP date of grant 29.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.11.1998
IPC-Hauptklasse A01G 17/04
IPC-Nebenklasse A01G 23/04   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Struktur mit modularen Komponenten und einer beweglichen Zwinge, welche insbesondere zum Stützen versetzter Pflanzen in aufrechter Position geeignet ist, um deren Wurzelschlagen und -bilden zu ermöglichen.

Es ist bekannt, daß viele Pflanzen und Bäume verschiedenster Größen in Baumschulen gezüchtet werden, um sie durch Verpflanzung an anderen Orten wie Alleen, Parks, Gärten u. a. zur ästhetischen Verschönerung und/oder Verbesserung dieser Orte zu verwenden. Das Versetzen einer Pflanze oder eines Baumes kleiner oder mittlerer Größe beinhaltet gegenwärtig das Entfernen der Pflanze von ihrem Standort, so daß ein Teil der sie umgebenden Erde, welche als Ballen bekannt ist, an den Wurzeln haften bleibt. Anschließend wird ein größeres Loch (ungefähr doppelt so groß wie der Wurzelballen) am Verpflanzungsort gegraben. Die Pflanze und der zugehörige Wurzelballen werden in dieses größere Loch gesetzt und dann werden drei (oder mehr) Stützpfosten an den Seiten des Loches eingesetzt, indem sie zum Stamm der Pflanze hin ausgerichtet werden. Danach werden die Enden der Stützpfosten (welche als Klammern bekannt sind) an der Pflanze mit flexiblen Mitteln wie Seilen, Metallkabeln o. ä. befestigt. Schließlich wird das Loch mit Erde gefüllt, die dann festgestampft wird. Durch dieses Stützsystem bleibt die versetzte Pflanze aufrecht stehen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich der Wurzelballen von den Wurzeln ablösen kann.

Da die Klammern außerhalb des Loches liegen und manchmal sehr lang sind (bei großen Pflanzen oder Bäumen zum Beispiel drei oder vier Meter lang), beanspruchen sie jedoch einen beachtlichen Raum um die Pflanze und sind daher ästhetisch unschön. Hinzu kommt, daß die bekannten Klammern ein gefährliches Hindernis für Menschen und Tiere darstellen. Außerdem bringen die Klammern, die aus der die Pflanze umgebende Erde hervorragen, auch den Nachteil mit sich, daß sie zu ihrem Einsetzen das Schneiden anderer junger Pflanzen erforderlich machen und das regelmäßige Mähen des Grases um die versetzte Pflanze behindern. Auch nach Entfernen der Klammern kann das Mähen aber Schäden an der Rinde der Pflanze verursachen, vor allem dann, wenn Rasenmäher o. ä. verwendet werden.

In der Praxis sind daher die gegenwärtigen Verpflanzungen mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden durch das Bilden der Klammern und durch den Einsatz von zwei oder drei Arbeitskräften zum Anbringen und Befestigen der Klammern und haben zudem den Nachteil, daß sie eine Stützstruktur erzeugen, die ästhetisch unschön und gefährlich und in der Praxis nur einmal verwendbar ist.

In der DE-A40 08 580 ist ein Verfahren zum Sichern von Bäumen gegen Umfallen offenbart, in dem mindestens ein an der stärksten Baumwurzel angreifender Erdanker mindestens ca. 3 m tief in den Boden eingesetzt wird.

Ein wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung ist es demnach, eine Stützstruktur für versetzte Pflanzen bereitzustellen, welche so konzipiert und strukturiert ist, daß die praktischen, ökonomischen und ästhetischen Probleme, die mit der Verwendung von Klammern verbunden sind, die außerhalb der die Pflanze umgebende Erde angeordnet sind, völlig vermieden werden, und welche vor allen Dingen derart ist, daß sie ohne praktische Schwierigkeiten und stets mit gleichbleibender Effektivität und Zuverlässigkeit mehrmals wiederverwendet werden kann, und welche auch zum Versetzen von Topfpflanzen o. ä. genutzt werden kann.

Ziel der Erfindung ist es, eine Stützstruktur der oben angegebenen Art bereitzustellen, welche so strukturiert ist, daß sie leicht und schnell anpaßbar ist - da bei Pflanzen die Höhe und der Durchmesser ihres Stammes deutlich variiert - und ohne daß Zusatzgeräte und/oder Arbeitsvorgänge zum Anpassen der Klammern an die verschiedenen Umstände verwendet werden.

Dieses Ziel, diese Aufgabe sowie weitere, die sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ergeben, werden durch eine Stützstruktur für Pflanzen erreicht, wie in den beiliegenden Ansprüchen definiert.

Im einzelnen und gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet die Stützstruktur drei horizontale stabartige Elemente, von denen zwei an einem ihrer freien Enden starr (oder monolithisch) miteinander verbunden und länger als das dritte horizontale Element sind, so daß sie ein um etwa 90º gebogenes Element bilden zwecks Anpassung an den Stamm der Pflanze in dem gebogenen Bereich. Das dritte horizontale Element ist kürzer als die anderen Elemente und mit diesen in dem gebogenen Bereich zwischen den ersten beiden Elementen lösbar verankert. Die Pflanze wird an der Struktur durch eine Halbzwinge o. ä. befestigt, welche durch schraubenartige Abstandshalter o. ä. einstellbar ist. Die Befestigung ist derart, daß der Stamm der Pflanze unter Zwischenlage einer flexiblen Hülse zwischen dem gebogenen Bereich der ersten beiden Elemente und der Halbzwinge eingeschlossen ist.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel haben die horizontalen stabartigen Elemente übereinstimmende Länge und sind jeweils an seinem freien Ende mit einem kreisbogenförmigen Teil versehen. Die kreisbogenförmigen Teile haben schraubenartige Verankerungsmittel zu ihrer stabilen Verbindung um den Stamm der Pflanze, nachdem eine flexible hülsenartige Hülle zwischengelegt ist.

Schließlich sind die vertikalen stabartigen Elemente vorzugsweise aus geraden rohrförmigen Körpern gebildet, die erforderlichenfalls das Einführen von Dünger in den Boden in der Umgebung der Wurzeln der versetzten Pflanze erlauben.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche lediglich als nicht einschränkendes Beispiel angegeben sind. Darin zeigen:

Figur 1 eine Ansicht einer Stützstruktur für zu versetzende Pflanzen, welche gemäß der Erfindung ausgeführt und die Position zum Stützen einer Pflanze in einem im Boden gebildeten Loch nach dem Einsetzen darstellt;

Figur 2 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Struktur an sich in der Position, in der sie den Stamm einer mittelgroßen Pflanze umschließt;

Figur 3 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Struktur der Figuren 1 und 2;

Figur 4 eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Struktur der Figuren 1 und 2; und

Figuren 5, 5a und 6 jeweils Draufsichten und eine Seitenansicht von zwei aus Gummi o. ä bestehenden Hülsenarten.

Unter Bezugnahme auf die obigen Figuren und insbesondere auf die Figuren 1 und 2 ist die erfindungsgemäße Stützstruktur so konzipiert und strukturiert, daß sie in dem im Boden gebildeten Loch in einer bekannten Weise eingesetzt bleibt und vollkommen eingebettet und verdeckt ist.

Die Struktur enthält drei metallische stabartige Elemente 1-2-3, welche - nachdem der Wurzelballen 6 in das Loch 4 eingesetzt wurde - vertikal in das weitgehend viereckige oder sogar zylindrische und in einer bekannten Weise im Boden 5 gebildete Loch 4 eingetrieben werden mit zueinander weitgehend gleichen Abständen und mit einem wie in Figur 2 gezeigten Winkelabstand, das heißt, daß die Elemente an den Ecken eines gleichschenkligen Dreiecks o.ä. liegen, in dessen mittleren Bereich der Wurzelballen gesetzt wird. Horizontale stabartige Elemente 5-9-10 sind außerdem mit den drei vertikalen Elementen durch Schrauben o.ä. verbunden, deren Länge verstellbar ist, um auf die Pflanze oder den Baum zuzulaufen und so diese ungeachtet des Durchmessers ihres Stammes befestigen zu können.

Im einzelnen umfaßt das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel das Bilden der horizontalen Elemente 8 und 9 ausgehend von einem einzigen stabartigen Element, das dann um einen Winkel (etwa 90º) gebogen wird, um die zwei Elemente 8-9 zu bilden und dann in dem gebogenen Bereich zwischen den zwei Elementen 8-9 die Anpassung an den Stamm der Pflanze 7 oberhalb des Wurzelballens zu ermöglichen. Das dritte horizontale stabartige Element 10, das kürzer als die vorhergehenden ist, ist zudem durch Schrauben o.ä. 10a mit dem gebogenen Bereich zwischen den Elementen 8-9 verbunden.

Die bereits in dem gebogenen Bereich (Figur 2) zwischen den Elementen 8-9 befindliche Pflanze wird anschließend mit einer Zwinge 11 befestigt, die im wesentlichen ein gebogenes flaches Element mit zwei einander gegenüberliegenden Nasen 11a-11b ist, welche das Festziehen der Zwinge um den Stamm durch zwei rechtwinklig an den Elementen 8-9 verankerte Zugelemente 12-12a ermöglicht. Die Zugelemente haben Gewinde, so daß beim Durchführen durch die in den Nasen der Zwinge ausgebildeten Löcher die Zwinge um die Pflanze durch Muttern festgezogen werden kann.

Um die Unversehrtheit der Rinde der Pflanze in dem Bereich, in dem die Zwinge 11 befestigt ist, zu gewährleisten, wird zwischen der Zwinge und dem Stamm eine rohrförmige Hülse 13 aus flexiblem Material wie Natur- oder Kunstgummi, biegsamen Kunststoffen o.ä. zwischengelegt.

Um zudem zu ermöglichen, daß die oben beschriebene Struktur Stämme unterschiedlicher Durchmesser befestigt oder übermäßige Abstände zwischen den Wänden des Lochs und der im mittleren Bereich des Lochs angeordneten Pflanze überbrückt, bestehen mindestens die horizontalen Zugelemente 8-9 aus zwei Teilen, die in ihrer Länge zueinander teleskopisch einstellbar sind durch Festschrauben oder Losschrauben einer Mutter 14, die einwirkt, indem sie auf Nasen ruht, die von den Zugelementen auf einem Gewindeabschnitt des Anfangsteils 8a-9a der zwei Zugelemente 8-9 abstehen. Das Zugelement 10 kann ebenso so vorgesehen sein, daß es den Anforderungen entsprechend teleskopisch verlängert werden kann.

Gemäß einem weiteren, ebenso zum Schutzumfang der vorliegenden Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel kann die Stützstruktur mit vertikalen stabartigen Elementen drei horizontale starre Elemente oder Zugelemente 15-16-17 (Figur 3) übereinstimmender Länge haben. Abschnitte einer zylindrischen Hülse 15a-16a- 17a sind mit dem freien, nahe dem Stamm liegenden Ende der Elemente verankert und an ihren Enden mit zueinander passenden Nasen versehen, um mittels Zugschrauben 18 einen starren rohrförmigen Körper zu bilden, der die Pflanze 7 und die entsprechende flexible Schutzhülse 13 einschließt. Die Länge der Schrauben 18 ist dergestalt, daß die zylindrischen Abschnitte 15a-16a-17a, welche die Zwinge bei Pflanzen unterschiedlichen Durchmessers bilden, befestigt werden können.

Die oben beschriebene Struktur bleibt demnach in dem Loch 4, welches dann mit Erde gefüllt wird, wie in Figur 1 gezeigt, bis die Struktur und der entsprechende Wurzelballen bedeckt sind. Nach einigen Monaten, was je nach Art und Größe der versetzten Pflanze variiert, wird die Struktur von der Pflanze getrennt und entfernt, so daß sie für andere Verpflanzungen wiederverwendet werden kann.

Um zudem das Beschädigen der Rinde der Pflanze in dem Bereich über dem aufgefüllten Loch beim Grasmähen zu vermeiden, kann die Länge der elastischen rohrförmigen Hülse 13 derart sein, daß sie teilweise aus dem Boden hervorsteht, um einen Teil des Stammes zu umhüllen und diesen vor den Schneidevorrichtungen konventioneller Rasenmäher zu schützen.

Ebenso gemäß der Erfindung kann die Stützstruktur durch vier aus Holz, Metall, Kunststoff o.ä. bestehende vertikale Elemente 19-20-21-22 (Figur 4) gebildet sein, die in einem viereckigen Loch angeordnet sind und an deren oberen Ende zwei identische horizontale Elemente 23-24 verankert werden können, die im wesentlichen zwei Paare identischer stabartiger Elemente in V-Form o.ä. und so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberliegend und in gemeinsamer Ebene sind, wie deutlich in Figur 4 gezeigt.

Auch in diesem Fall können die V-förmigen Elemente 23-24 so vorgesehen sein, daß sie zu ihrem Anpassen an die verschiedenen Größen der zu stützenden Pflanze teleskopisch verlängert werden können. Auch in diesem Fall ist zwischen der Pflanze und den Abschnitten der Elemente, die die vier Außenkanten bilden, eine aus Gummi o.ä. bestehende Hülse mit einstellbarer Höhe und Länge eingesetzt.

Sowohl bei einer Struktur mit drei vertikalen Stützelementen als auch bei einer Struktur mit vier Elementen besteht die Gummihülse oder -dichtung aus einem elastischen Band 25 oder 26 (Figuren 5-5a und Figur 6), das in einem Fall eine gezahnte Lasche 25a hat, die zum rohrartigen Umwickeln der Pflanze geeignet ist, dann in Brücken 25b eingeschoben und anschließend gezogen wird, um an der Pflanze anzuhaften. Das elastische Band 26 (Figur 6) kann statt dessen als Befestigungsmittel auch elastische Druckknöpfe 26a o.ä. haben, wenn das rohrförmige Element gebildet worden ist.

Bei allen der oben beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele können die Größe der vertikalen und horizontalen stabartigen Elemente ebenso wie die verwendeten Materialien (metallische rohrförmige Elemente, Holz- oder Kunststoffstäbe u. ä.) entsprechend den Anforderungen variieren. Gleichermaßen können auch die Größe und die Form der elastischen Bänder und des Zwingenbefestigungssystems entsprechend den Anforderungen variieren, ohne dabei den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.

Dort, wo in den Ansprüchen genannte technische Merkmale von Bezugszeichen gefolgt sind, wurden jene Bezugszeichen einzig zum Zwecke der besseren Verständlichkeit der Ansprüche eingefügt, so daß folglich jene Bezugszeichen keinerlei einschränkende Wirkung auf die Interpretation eines jeden durch solche Bezugszeichen beispielhaft gekennzeichneten Elements haben.


Anspruch[de]

1.Stützstruktur für zu versetzende Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens drei stabartige Elemente (1, 2, 3; 19, 20, 21, 22) hat, die weitgehend vertikal und mit zueinander gleichen Abständen in den Boden eines Loches, das einer Pflanze (7) mit Wurzelballen (6) angepaßt ist, so einzutreiben sind, daß ihre oberen Enden teilweise unter dem Rand des Loches (4) liegen; daß ein horizontales stabartiges Element (8, 9,10; 15,16,17; 23, 24) lösbar am oberen Ende eines jeden vertikalen stabartigen Elements (1, 2, 3; 19, 20, 21, 22) verankert und auf den Stamm der Pflanze (7) im mittleren Bereich des Loches (4) ausgerichtet ist; und daß mindestens eine Zwinge (11) zum Befestigen des Stammes der Pflanze (7) an den Enden der horizontalen Elemente (8, 9,10; 15,16,17; 23, 24) eine einstellbare Breite hat und mit den horizontalen Elementen (8, 9,10; 15,16,17; 23, 24) unter Zwischenlage einer Schutzhülse (13) aus flexiblem Material zwischen der Zwinge (11) und dem Stamm der Pflanze (7) verbindbar ist.

2. Stützstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei horizontale stabartige Elemente (8, 9, 10) hat, von denen zwei (8, 9) an einem ihrer freien Enden starr miteinander verbunden und länger als das dritte horizontale Element (10) sind, so daß sie ein um etwa 90º gebogenes Element zur Anpassung an den Stamm einer Pflanze (7) in dem gebogenen Bereich bilden; daß das dritte horizontale Element (10) kürzer als die anderen Elemente (8, 9) ist und mit diesen in dem gebogenen Bereich zwischen den ersten beiden Elementen lösbar verankert ist; daß die Pflanze (7) an der Struktur durch eine einstellbare Halbzwinge (11) befestigt ist, die unter Zwischenlage einer flexiblen Hülse (13) den Stamm der Pflanze (7) zwischen dem gebogenen Bereich der ersten beiden Elemente (8, 9) und der Halbzwinge (11) einschließt.

3. Stützstruktur nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen stabartigen Elemente (15,16,17) übereinstimmende Länge haben und jeweils an seinem freien Ende mit einem kreisbogenförmigen Teil (15a, 16a, 17a) versehen sind, und daß die kreisbogenförmigen Teile (15, 16a, 17a) schraubenartige Einstell- und Verankerungsmittel (18) zur stabilen Verbindung um den Stamm der Pflanze (7) herum haben, nachdem eine flexible hülsenartige Hülle (13) zwischengelegt ist.

4. Stützstruktur nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen stabartigen Elemente (1, 2, 3; 19, 20, 21, 22) vorzugsweise durch gerade rohrförmige Körper gebildet sind, die erforderlichenfalls das Einführen von Dünger in den Boden (5) in der Umgebung der Wurzeln der versetzten Pflanze (7) erlauben.

5. Stützstruktur nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Hülse (13) aus flexiblem Material eine solche Höhe oder Länge hat, daß sie aus der Oberfläche des Bodens (5) zum Schutz des unteren Teils der Pflanze (7) teilweise hervorsteht.

6. Stützstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch vier vertikale stabartige Elemente (19, 20, 21, 22) gebildet ist, die an den Ecken eines viereckigen Loches eingetrieben sind; daß die freien Enden zweier identischer horizontaler Elemente (23, 24), die gleichfalls aus Holz o.ä. bestehen, lösbar an dem oberen Ende der vertikalen stabartigen Elemente (19, 20, 21, 22) verankert sind; und daß die horizontalen Elemente (23, 24) durch Elementpaare gebildet sind, die V-förmig o.ä. angeordnet und einander gegenüberliegend in gemeinsamer Ebene angeordnet sind, so daß sie zwischen sich einen Rahmen zum Halten der zu versetzenden Pflanze (7) bilden.

7. Stützstruktur nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (13) oder Manschette durch ein elastisches Band (25, 26) mit gezahnter Lasche (25a) gebildet ist, die in Brücken (25b) einzuschieben sind, nachdem das Band (25, 26) um den Stamm der Pflanze (7) gewickelt ist, und dann gezogen werden, bis das rohrförmige Element stabil an dem Stamm befestigt ist, indem die Zähne der Lasche (25a) in der Brücke (25b) festsitzen







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