PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19719231A1 19.11.1998
Titel Fenster/Tür für ein Gebäude
Anmelder Pax GmbH, 55218 Ingelheim, DE
Erfinder Struth, Fritz, Dr., 55218 Ingelheim, DE
Vertreter Patentanwälte Dr. Sturies Eichler Füssel, 42289 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 07.05.1997
DE-Aktenzeichen 19719231
Offenlegungstag 19.11.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.11.1998
IPC-Hauptklasse G08B 13/08
IPC-Nebenklasse E06B 5/11   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fenster/eine Tür für ein Gebäude mit einem Angriffsdetektor zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen zur Erzeugung eines Angriffssignals. Wesentlich ist, daß der Angriffsdetektor einen längs der Rahmenholme verlaufenden Erfassungsbereich aufweist, der das Eindringen eines Einbruchswerkzeugs 10 in die erste Trennfuge zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen in ein Einbruchssignal umwandelt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fenster/eine Tür für ein Gebäude mit einem gebäudefesten Blendrahmen und einem daran beweglich gelagerten Flügelrahmen und mit einem zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen angeordneten Angriffsdetektor zur Erzeugung eines Einbruchssignals dann, wenn der Flügelrahmen gewaltsam vom Blendrahmen mittels Einbruchswerkzeugs getrennt werden soll, wobei an der - von außen gesehen - ersten Trennfuge zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen Eindringstellen für ein Einbruchswerkzeug zur Verfügung stehen.

Derartige Fenster/Türen dürften allgemein bekannt sein. Das bekannte Prinzip der Erzeugung eines Einbruchssignals über den Angriffsdetektor beruht auf einer Relativverschiebung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen. Die Relativverschiebung beeinflußt einen Sensor oder ähnliches. Hieraus wird dann das Einbruchssignal erzeugt.

Problematisch hieran ist allerdings im Hinblick auf immer steifer werdende Schließstellen zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen die geringer werdenden Freiheitsgrade, so daß die mögliche Relativbewegung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen in Zukunft nicht mehr ausreichen wird, um hieraus das Einbruchssignal zu erzeugen.

Weiterhin setzt der Stand der Technik voraus, daß eine Relativverschiebung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen stattfindet. Erst hierdurch kann das Einbruchssignal erzeugt werden.

Zu diesem Zeitpunkt ist allerdings das Einbruchswerkzeug bereits so weit zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen eingetrieben, daß die als starr angestrebte Verbindung an den Schließstellen zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen aufgrund der dann immer günstiger werdenden Hebelverhältnisse zunehmend leichter aufgebrochen werden kann.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Maßnahmen anzugeben, mit denen beim Eindringen eines Werkzeugs in die erste Trennfuge zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen eines Fenster/einer Tür unabhängig von einer Relativverschiebung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen zuverlässig ein Einbruchssignal erzeugt werden kann.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Angriffsdetektor einen zumindest streckenweise längs der Rahmenholme verlaufenden Erfassungsbereich aufweist, der mit vorbestimmter Entfernung von den Eindringstellen im Eindringweg eines in die erste Trennfuge eingetriebenen Einbruchswerkzeugs sitzt.

Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß bereits ohne Kraftangriff auf den Flügelrahmen bzw. Blendrahmen, das heißt im Vorfeld der gewaltsamen Überwindung der Schließstellen, ein Einbruchssignal erzeugt wird, welches den Einbrecher abschreckt, bevor er mit seinem Einbruchswerkzeug in die günstigen Hebelverhältnisse gerät, mit denen die Schließstellen zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen überwunden werden können.

Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß der Angriffsdetektor den Eindringweg des Einbruchswerkzeugs überwacht, wenn dieses in die erste Trennfuge zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen eingetrieben werden soll.

Der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors endet mit vorbestimmtem Abstand mehr oder weniger eng benachbart zu den Eindringstellen, welche zwischen dem beweglichen Flügelrahmen und dem ortsfesten Blendrahmen stets zur Verfügung stehen.

Wird also im Erfassungsbereich des Sensors ein Einbruchswerkzeug registriert, erfolgt unabhängig von einer Relativbewegung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen die Auslösung des Einbruchssignals allein dadurch, daß das Einbruchswerkzeug in den Erfassungsbereich gelangt.

Im Prinzip wird mit der vorliegenden Erfindung der Bereich zwischen erster Trennfuge und letzter Trennfuge sowie der dazwischen liegende Falzluftbereich zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen überwacht.

Da im allgemeinen das Einbruchswerkzeug lediglich lokal an den Eindringstellen der ersten Trennfuge angesetzt wird, ist hierdurch in den allermeisten Fällen noch keine Relativbewegung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen zu erwarten, aus der zuverlässig ein Einbruchssignal erzeugt werden kann.

Das Prinzip der Erfindung beruht daher auf "Raumüberwachung" im Hinblick auf ungestörte/nicht manipulierte Verhältnisse im Falzluftbereich.

Obwohl es prinzipiell genügt, den Angriffsdetektor lediglich streckenweise längs der Rahmenholme vorzusehen, wird in bevorzugter Ausführung der Erfassungsbereich über die gesamte Länge des Profilholms verlaufen.

Zumindest im bevorzugten Fall mit durchgehend verlaufenden Erfassungsbereichen ist eine lückenlose Raumüberwachung möglich.

Berücksichtigt man weiterhin, daß insbesondere die unteren Rahmenholme bevorzugt angriffsgefährdet sind und hiervon ausgehend auch die unteren Eckbereiche der Profilholme, so soll in bevorzugter Ausführung der Erfassungsbereich zumindest dort auch verlaufen.

Andererseits scheint es im Hinblick auf unterschiedliche Fenstereinbauhöhen auch sinnvoll, den Erfassungsbereich rund um das Fenster/die Tür herum verlaufen zu lassen, so daß auch der kleinste Eindringversuch an jeglicher Stelle der ersten Trennfuge erkannt werden kann.

Die Erfindung kann Anwendung finden an Rahmenholmen unterschiedlicher Werkstoffe, insbesondere sowohl an Rahmenholmen aus Hohlprofilen als auch an Rahmenholmen aus Massivholz.

Wird der Angriffsdetektor in einen Hohlraum eines als Hohlprofil ausgebildeten Rahmenholms eingezogen, bietet dies den Vorteil, daß der Angriffsdetektor von außen praktisch nicht manipulierbar ist und insbesondere nicht ausgemacht werden kann.

Andererseits kann der Angriffsdetektor auch im Falzluftraum sitzen. In diesem Fall steht ein hinreichend großer Einbauraum zur Verfügung.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der Erfassungsbereich bereits wenige Millimeter hinter den Eindringstellen beginnt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß eindringendes Einbruchswerkzeug bereits frühzeitig erkannt und hieraus das Einbruchssignal erzeugt werden kann.

Der Erfindung kommt aus diesem Grund insbesondere auch eine Präventivwirkung zu, weil ohne die sonst notwendige Zerstörung von Flügelrahmen und/oder Blendrahmen das Einbruchssignal sehr frühzeitig erzeugt wird.

Bereits wenige Millimeter hinter dem Beginn der Eindringstellen kann das Einbruchssignal erzeugt werden.

Es ist daher insbesondere im Bereich der Dichtungsleiste des äußeren Falzüberschlags des Blendrahmens bereits möglich, eindringendes Einbruchswerkzeug zu erkennen. Wird dann aus diesem Signal ein akustisches Einbruchssignal erzeugt, dürfte in den allermeisten Fällen das wesentliche Ziel erreicht sein, nämlich die Vermeidung eines gewaltsamen Zutritts.

Der Angriffsdetektor kann - prinzipiell gesehen - sogar in die Dichtungsleiste selbst integriert sein. Bevorzugt werden jedoch Ausführungsformen, bei denen der Angriffssensor unmittelbar benachbart zur Dichtungsleiste in das Material der Profilholme eingezogen ist.

Speziell für diesen Anwendungsfall, der Einbruchsüberwachung im Bereich der Dichtungsleiste des Falzüberschlags des Blendrahmens, können paarweise vorgesehene Angriffsdetektoren sinnvoll sein, von denen jeweils einer zu einer Seite der ersten Trennfuge zwischen Falzüberschlag und Flügelrahmen angeordnet ist.

Berücksichtigt man ferner, daß vorliegende Erfindung unter anderem auch an Rahmenholmen aus Kunststoffhohlprofil Verwendung finden soll, macht es Sinn, den Angriffsdetektor beim Eintreiben des Einbruchswerkzeugs einer lokalen Verformung zu unterziehen und aus dieser lokalen Verformung das Einbruchssignal zu erzeugen.

Die lokale Verformung kann durch Zerquetschen, Zusammendrücken, Verdichten, Überdehnen . . . des Angriffsdetektors durch das eingetriebene Einbruchswerkzeug hervorgerufen werden.

Hierfür werden Ausführungsbeispiele gegeben. Im einfachsten Fall kann der Angriffsdetektor auch aus einem Abreißdraht bestehen, der im Eindringweg des Einbruchswerkzeugs liegt.

Je nach verwendetem Angriffsdetektor kann daher das Einbruchssignal aus der Änderung des elektrischen Widerstands eines elektrischen Leiters erzeugt werden, wobei der Widerstand entweder unendlich groß wird, wie bei einem Abreißdraht der Fall, oder unendlich klein, wie bei Erzeugung eines Kurzschlusses, oder um ein endliches Maß geändert, wie bei der Verdichtung eines kompressiblen elektrisch leitenden Materials.

Weiterhin gibt es auch Angriffsdetektoren, deren Erfassungsbereich einen mechanischen Betätigungsschalter aufweist, der sich längs zum Rahmenprofilholm erstreckt. Es handelt sich hier zum Beispiel um eine Schaltwippe, die beim Auftreffen des Einbruchswerkzeugs aus vorgegebener Ruheposition in die Signalschaltposition gebracht wird. Gegebenenfalls ist hierfür eine Totpunktfeder hilfreich, weil die Schaltwippe dann nach Überschreiten des Totpunktes in der Signalschaltposition verharrt. Hieraus läßt sich eindeutig ein Einbruchsversuch diagnostizieren.

In einer Weiterbildung werden Angriffsdetektoren verwendet, die einen berührungslosen Erfassungsbereich bieten. Dies kann durch elektrische oder elektromagnetische Felder realisiert werden, welche bei eindringendem Einbruchswerkzeug ihre Feldgrößen so ändern, daß die Änderung in ein Signal umgewandelt werden kann.

In einer Weiterbildung wird der Erfassungsbereich von einem optischen Strahlenbündel gebildet, welches dort angeordnet ist, wo ein Einbruchswerkzeug beim Eindringen den Strahlengang des Strahlenbündels zumindest partiell unterbricht. Beaufschlagt man einen photoelektrischen Sensor mit dem emittierten Strahlenbündel, so würde bei partieller Unterbrechung des Strahlenbündels eine entsprechende Änderung des Stromflusses resultieren, die in das Einbruchssignal umgewandelt wird.

Auch bei dieser Variante ist eine Rundum-Überwachung des Fensters/der Türe möglich. Das Strahlenbündel soll im Bereich der Falzluft ausgesandt werden. In jedem Eckbereich des Fensters/der Tür ist dann zum Beispiel ein Spiegel vorgesehen, um das auftreffende Strahlenbündel in die Richtung des nun folgenden Rahmenholms umzulenken.

Je nach verwendeter Lichtquelle kann es dann auch Sinn machen, optische Sammellinsen im Strahlengang anzuordnen, um die Streuung zu verringern.

Die Verwendung von Infrarotlicht bietet darüberhinaus den Vorteil, daß auch bei genügend großer Relativverschiebung zwischen Flügelrahmen und Blendrahmen die Art der Überwachung unsichtbar bleibt.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung

Fig. 2 eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1

Fig. 3 das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 im Ernstfall

Fig. 4a ein Ausführungsbeispiel mit Schaltwippe, befestigt am Flügelrahmen

Fig. 4b eine Schaltwippe, befestigt am Blendrahmen

Fig. 5 eine Variante mit Angriffsdetektor an der Dichtungsleiste des äußeren Falzüberschlags

Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Schaltwippe

Fig. 7 ein Ausführungsbeispiel mit Strahlenbündel, verlaufend im Falzluftraum

Fig. 8 einen Falzluftraum in Strahlenrichtung gesehen

Fig. 9 Ausführungsbeispiel mit Sammellinse

Fig. 10, 10a Ausführungsbeispiele der Erfindung mit elektrischem Feld

Fig. 11 Ausführungsbeispiel der Erfindung mit elektromagnetischem Feld.

Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets für alle Figuren.

Die Figuren zeigen Ausschnitte aus einem Fenster/einer Tür für ein Gebäude. Derartiges Fenster/derartige Tür weist einen gebäudefesten Blendrahmen 1 und einen daran beweglich gelagerten Flügelrahmen 2 auf. Flügelrahmen 2 und Blendrahmen 1 sind über an sich bekannte Scharnierverbindungen zueinander schwenkbar. Der Blendrahmen 1 ist von außen mit einem äußeren Falzüberschlag 3 an die Außenseite des Flügelrahmens 2angelegt. Desgleichen weist der Flügelrahmen 2 einen inneren Falzüberschlag 4 auf, der an dem Blendrahmen 1 von innen anliegt. Zwischen äußerem Falzüberschlag 3 und innerem Falzüberschlag 4 wird zwischen Blendrahmen 1 und Flügelrahmen 2 ein Falzluftraum 5 ausgebildet. Der Falzluftraum 5 bietet unter anderem Platz zur Anbringung eines Antriebs für die hier nicht gezeichneten Schließpaarungen einerseits am Flügelrahmen 2 und andererseits am Blendrahmen 1.

Bekannt ist in diesem Zusammenhang, daß zwischen Blendrahmen 1 und Flügelrahmen 2 ein Angriffsdetektor angeordnet wird, der ein Einbruchssignal dann erzeugen soll, wenn der Flügelrahmen 2 gewaltsam vom Blendrahmen 1 mittels Einbruchswerkzeug 10 getrennt werden soll. Hierzu dient die Eindringstelle 9, die praktisch mit der ersten Trennfuge 8 zusammenfällt. Die erste Trennfuge 8 wird vom äußeren Falzüberschlag 3 einerseits und von der Außenfläche des Flügelrahmens 2 andererseits begrenzt.

An dieser Stelle besteht die erhebliche Gefahr, daß ein Einbrecher mit Einbruchswerkzeug 10 versucht, den Schließeingriff zwischen Blendrahmen 1 und Flügelrahmen 2 bei geschlossenem Flügelrahmen 2 zu überwinden.

Um bei einem derartigen Einbruchsversuch bereits dann ein Einbruchssignal zu erzeugen, wenn zwischen Flügelrahmen 2 und Blendrahmen 1 noch keine Relativverschiebung stattgefunden hat, weist der Angriffsdetektor 11 einen zumindest streckenweise längs der Rahmenholme, die den Blendrahmen 1 bzw. den Flügelrahmen 2 bilden, verlaufenden Erfassungsbereich auf, wobei der Erfassungsbereich mit vorbestimmter Entfernung 14 von den Eindringstellen 9 und darüberhinaus in jedem Fall im möglichen Eindringweg eines in die erste Trennfuge 8 eingetriebenen Einbruchswerkzeugs 10 sitzt.

Der vorgegebene Eindringweg beginnt praktisch an der Eindringstelle 9 und setzt sich in der Trennfuge zwischen Blendrahmen 1 und Flügelrahmen 2 in den Falzluftraum 5 hinein fort. Die weitere Trennfuge zwischen innerem Falzüberschlag 4und Blendrahmen 1 ergibt dann das Ende des Eindringweges. Ist der Einbrecher mit dem Einbruchswerkzeug 10 bis hierhin vorgedrungen, findet er so günstige Hebelverhältnisse vor, daß jeder technisch machbare Schließeingriff zwischen Flügelrahmen 2 und Blendrahmen 1 gewaltsam überwunden werden kann.

Wesentlich an der Erfindung ist auch, daß der Angriffsdetektor 11 zumindest streckenweise längs der Rahmenholme verläuft. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 erstreckt sich der Angriffsdetektor 11 also senkrecht zur Zeichenebene und verläuft parallel zu seinem Rahmenholm.

Dabei kann sich der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors 11 über die gesamte Länge des unteren Rahmenholms 35 (siehe Fig. 7) durchgehend erstrecken. Ferner wird noch vorgeschlagen, den Erfassungsbereich auch zumindest ein unteres Stück entlang den sich beidseits anschließenden vertikalen Profilholmen vorzusehen. Diese Überlegung trägt der Tatsache Rechnung, daß insbesondere die unteren Rahmenecken eines Fensters/einer Tür die am meisten gefährdeten Stellen für Einbruchsversuche sind.

In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, den Erfassungsbereich rund um das Fenster/die Tür herum verlaufen zu lassen, um neben einer Überwachung an den Eckbereichen auch eine durchgehende Überwachung sämtlicher Rahmenholme zu erzielen.

Die Fig. 1 bis 4a zeigen darüberhinaus, daß die Rahmenholme als Hohlprofile ausgebildet sind. Jedes der Hohlprofile weist einen Hohlraum 12, 13 auf. In jeweils einen Hohlraum ist ein längs verlaufender Angriffsdetektor eingezogen. Die Hohlräume 12, 13 liegen bevorzugt unmittelbar im Bereich der äußeren Falzdichtung 6 im jeweils benachbarten Rahmenholm von Blendrahmen 1 beziehungsweise Flügelrahmen 2.

Darüberhinaus kann aber auch vorgesehen sein, den Angriffsdetektor 11 zum Bestandteil der äußeren Falzdichtung 6 zu machen. Diese Variante bietet den Vorteil, daß bereits der Angriff auf die äußere Falzdichtung 6 zuverlässig erkannt werden kann, ohne daß es auf das tiefe Eindringen des Einbruchswerkzeugs 10 in den Falzluftraum 5 ankäme.

Da diese Maßnahmen allerdings einen praktisch miniaturisierten Angriffsdetektor 11 voraussetzen, kann dieser auch im Falzluftraum 5 sitzen. Dieser Sachverhalt ist gezeigt in den Fig. 4b, 6, 7 bis 11.

Um darüberhinaus ein möglichst zu Beginn veranlaßtes Einbruchssignal zu erzeugen, wird zusätzlich vorgeschlagen, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors bereits wenige Millimeter hinter den Eindringstellen 9 beginnt.

Hierzu zeigen die Figuren, daß der Beginn 14 des Erfassungsbereichs praktisch im oberen Drittel des äußeren Falzüberschlags 3 liegen soll. In diesen Fällen erfolgt das Einbruchssignal bereits dann, wenn das Einbruchswerkzeug 10 bis zu etwa 2 cm in die erste Trennfuge 8 hineingesteckt worden ist. Auf diese Weise läßt sich in vielen Fällen ein hebelnder Ansatz des Einbruchswerkzeugs 10 zwischen Flügelrahmen 2 und Blendrahmen 1 verhindern. In vielen Fällen dürfte unnötige Zerstörung von Blendrahmen 1 bzw. Flügelrahmen 2 dadurch verhindert werden.

Die Fig. 1 bis 6 zeigen darüberhinaus Fälle, in denen der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors 11 eng benachbart zur äußeren Falzdichtung 6 des äußeren Falzüberschlags 3 ist.

Diese Merkmale lassen sich durch Angriffsdetektoren 11 unterschiedlicher Bauarten realisieren. Hierauf wird noch eingegangen.

Darüberhinaus zeigen die Fig. 1 bis 3, daß jeweils zwei Angriffsdetektoren 11, 111 vorgesehen sind. Jeweils einer der Angriffsdetektoren 11, 111 liegt auf einer Seite der ersten Trennstufe 8.

In diesem Fall ist es für die Auslösung des Einbruchssignals unerheblich, ob zuerst der im Blendrahmen 1 oder der im Flügelrahmen 2 installierte Angriffsdetektor 11, 111 aktiviert wird.

Insbesondere in den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 3 sind Angriffsdetektoren 11 gezeigt, die beim Eintreiben des Einbruchswerkzeugs 10 lokal verformt werden. Aus der Verformung wird dann das Einbruchssignal erzeugt.

Dies kann dadurch realisiert werden, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors 11 von einem elektrischen Leiter gebildet wird, der in einen nicht gezeigten Stromkreis zur Erzeugung des Einbruchssignals eingebunden ist. Überwacht man den elektrischen Widerstand des elektrischen Leiters, so wird bei einer lokalen Verformung dessen elektrischer Widerstand geändert. Aus der Änderung des elektrischen Widerstands läßt sich das Einbruchssignal erzeugen.

Im Falle der Fig. 5 geschieht dies zum Beispiel durch einen stromdurchflossenen Draht 19, der sich längs des Rahmenholms erstreckt. Der Draht ist so angeordnet, daß eindringendes Einbruchswerkzeug 10 beim Auftreffen diesen Draht 19 unwillkürlich durchtrennt. Damit würde der Stromfluß unterbrochen. Über eine entsprechende negierende Schaltung läßt sich dann das Alarmsignal erzeugen.

Im Falle der Fig. 1 bis 3 wird der Erfassungsbereich von einem Paar 20 gegeneinander elektrisch isoliert gehaltener Leiter gebildet. Zwischen dem Leiterpaar 20 ist ein Isoliermittel 21 vorgesehen. Das Isoliermittel 21 hält das Leiterpaar 20 elektrisch isoliert. Es kann sich hier auch um Luft handeln.

Der Leiterbahnabstand 22 wird durch einen Abstandshalter 23 realisiert, der zwischen die äußeren Enden des Leiterpaars 20 eingelegt ist. Die Abstandshalter 23 bestehen aus isolierendem Material. Setzt man einen Leiter des Leiterpaares unter Strom, so ist auf diese Weise sichergestellt, daß der zweite Leiter nicht von dem Strom beaufschlagt wird.

Dies gilt jedoch nur solange, bis das Einbruchswerkzeug 10 (siehe Fig. 3) das Isoliermittel 21 durch lokale Verformung des Leiterpaares 20 so verdrängt, daß zwischen den beiden Leitern des Leiterpaares 20 ein Kurzschluß entsteht. In diesem Moment kann der Strom, mit dem einer der Leiter des Leiterpaares 20 beaufschlagt ist, auf den zweiten Leiter des Leiterpaares 20 übergehen und hieraus das Einbruchssignal erzeugt werden.

Eine andere Variante zeigen die Fig. 4 und 6. Dort besteht der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors 11 aus einem Betätigungsschalter 15, der sich längs zum Rahmenprofilholm erstreckt. Der Betätigungsschalter 15 umfaßt eine Schaltwippe 16, die federbeaufschlagt in Ruheposition 17 gehalten wird. Beim Auftreffen des Einbruchswerkzeugs 10 wird die Schaltwippe 16 aus der Ruheposition 17 in die Signalschaltposition 18 gebracht. In diesem Moment wird der angeschlossene Stromkreis geschlossen. Aus dem fließenden Strom kann das Einbruchssignal erzeugt werden.

Im Falle der Fig. 4a ist die Schaltwippe 16 ein einseitig gelagerter und federbeaufschlagter Hebel, dessen freies Ende unmittelbar hinter dem in den Falzluftraum 5 weisenden Ende der äußeren Falzdichtung 6 liegt. Nachdem die äußere Falzdichtung 6 vom Einbruchswerkzeug 10 durchdrungen ist, stößt es auf die Schaltwippe 16, wodurch der Schaltstößel soweit aus der Ruheposition verschoben wird, daß die beiden Kontakte 112, 113 sich berühren. Der Strom kann fließen und das Einbruchssignal wird erzeugt.

Ferner zeigt Fig. 4b ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Schaltwippe 16 auf dem Boden des Falzluftraums 5 liegt. Auch diese Schaltwippe 16 ist federbeaufschlagt und wird durch das auftreffende Einbruchswerkzeug entgegen der Federkraft soweit verschwenkt, daß die beiden Kontakte 112, 113 den angestrebten Kurzschlußstrom fließen lassen.

Darüberhinaus sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen der Angriffsdetektor 11 durch Eintreiben des Einbruchswerkzeugs 10 irreversibel verformt wird, und wo aus der irreversiblen Verformung das Einbruchssignal erzeugt wird.

Im einfachsten Fall kann dies durch einen Abreißdraht 19 gemäß Fig. 5 herbeigeführt werden. Es sind jedoch auch plastische Materialien als Angriffsdetektoren 11 denkbar, die durch Auftreffen des Einbruchswerkzeugs 10 plastisch verformt werden.

Ferner zeigen die Fig. 7 bis 11 Ausführungsbeispiele, bei denen der Angriffsdetektor einen für das Einbruchswerkzeug 10 berührungslosen Erfassungsbereich bietet. Die physikalischen Eigenschaften des Erfassungsbereichs werden durch Eindringen des Einbruchswerkzeugs so verändert, daß aus der Veränderung das Einbruchssignal erzeugt wird.

Im Falle der Fig. 10 und 10a wird der Erfassungsbereich von dem elektrischen Feld eines Kondensators bestimmt. Zwischen einer ersten Kondensatorplatte 24 und einer zweiten Kondensatorplatte 25 bildet sich das elektrische Feld 26 aus. Die physikalischen Größen des elektrischen Feldes sind unter anderem abhängig von dem Dielektrikum zwischen den Kondensatorplatten 24 und 25. Wird in dieses elektrische Feld ein Einbruchswerkzeug 10 hineingesteckt, wenn dieses auf dem Weg von der ersten Trennfuge 8 über den Falzluftraum 5 die innere Trennfuge erreichen soll, kann aus der Veränderung des elektrischen Feldes 26 das Einbruchssignal erzeugt werden. Im Falle der Fig. 10 ist der Kondensator im Falzluftraum und im Falle der Fig. 10a unmittelbar benachbart zur Falzdichtung 6 des äußeren Falzüberschlags 3 angeordnet. Jeweils eine Kondensatorplatte sitzt am Flügelrahmen und die jeweils andere am Blendrahmen. Jede Kondensatorplatte besteht aus einem längs zum Rahmenholm verlaufenden Metallband.

Fig. 11 zeigt darüberhinaus ein Ausführungsbeispiel mit einem elektromagnetischen Feld 28, welches eine elektrische Spule 27 umgibt.

Wird in dieses elektromagnetische Feld 28 ein Einbruchswerkzeug 10 hinein gehalten, kann aus dessen Änderung das Einbruchssignal erzeugt werden.

Ferner zeigen die Fig. 7 bis 9 eine Weiterbildung der Erfindung, bei welcher der Erfassungsbereich von einem optischen Strahlenbündel 29 gebildet wird. Das optische Strahlenbündel 29 wird von einer ortsfesten Lichtquelle 30 erzeugt und zu einem Empfänger 31 übermittelt. Das optische Strahlenbündel 29 verläuft im Falzluftraum 5 zwischen Flügelrahmen 2 und Blendrahmen 1. Die gestrichelte Linie deutet das äußere Ende des inneren Falzüberschlags 4 an, mit welchem dieser auf der Innenseite des Blendrahmens 1 aufliegt. Zur Verdeutlichung ist der innere Falzüberschlag 4 allerdings weggelassen worden. Auf diese Weise läßt sich unmittelbar in den Falzluftraum 5 hineinschauen, in welchem das optische Strahlenbündel 29 rund um das Fenster/die Tür herum verläuft.

Zu diesem Zweck sind in den Rahmenecken im Falzluftraum 5 jeweils Umlenkspiegel 32 vorgesehen, die zu den Gehrungsschnitten der einzelnen Profilholme praktisch senkrecht stehen. Bei exakter Ausrichtung der Umlenkspiegel 32 läßt sich auf diese Weise das Strahlenbündel 29 so ausrichten, daß es exakt parallel zu den Rahmenholmen verläuft.

Die Umlenkspiegel 32 benötigen allerdings, wie Fig. 8 zeigt, nicht die gesamte Breite des Falzluftraums 5. Die verbleibende Breite kann daher nach wie vor zur Aufnahme von Beschlagschienen, Schließpartnern (Schließbolzen, Schließteile) verwendet werden. Auf diese Weise läßt sich die Erfindung praktisch problemlos auch in vorhandene Rahmenprofile integrieren.

Ferner zeigt Fig. 9 eine Weiterbildung, bei welcher das optische Strahlenbündel 29 über eine Linsenkombination 33 so zusammengefaßt wird, daß die Strahlendichte nicht nur erhöht, sondern daß die Einzelstrahlen auch zusätzlich parallelisiert werden.

Eine derartige Linsenkombination 33 besteht aus einer eingangsseitigen Konvexlinse und aus einer ausgangsseitigen Konkavlinse. Auf diese Weise wird in der Konvexlinse das ankommende Strahlenbündel zunächst konvergent zusammengezogen, bevor es auf die Konvexlinse trifft. Dort werden die zunächst konvergent verlaufenden Einzelstrahlen wieder parallelisiert, bevor sie dann auf den nächst folgenden Umlenkspiegel 32 auftreffen. Bezugszeichenliste 1 Blendrahmen

2 Flügelrahmen

3 äußerer Falzüberschlag

4 innerer Falzüberschlag

5 Falzluftraum

6 äußere Falzdichtung

7 innere Falzdichtung

8 erste Trennfuge

9 Eindringstelle

10 Einbruchswerkzeug

11 Angriffsdetektor

12 Hohlraum für ersten Angriffsdetektor

13 Hohlraum für zweiten Angriffsdetektor

14 Beginn des Erfassungsbereichs

15 Betätigungsschalter

16 Schaltwippe

17 Ruheposition

18 Signalschaltposition

19 Abreißdraht

20 Leiterpaar

21 Isoliermittel

22 Leiterbahnabstand

23 Abstandshalter

24 erste Kondensatorplatte

25 zweite Kondensatorplatte

26 elektrisches Feld

27 Spule

28 elektromagnetisches Feld

29 optisches Strahlenbündel

30 Lichtquelle

31 Empfänger

32 Umlenkspiegel

33 Linsenkombination

35 unterer Rahmenholm

36 vertikaler Rahmenholm

37 vertikaler Rahmenholm

111 zweiter Angriffsdetektor

112 erster Kontakt

113 zweiter Kontakt


Anspruch[de]
  1. 1. Fenster/Tür für ein Gebäude mit einem gebäudefesten Blendrahmen (1) und einem daran beweglich gelagerten Flügelrahmen (2) und mit einem Angriffsdetektor (11) zwischen Blendrahmen (1) und Flügelrahmen (2) zur Erzeugung eines Einbruchssignals dann, wenn der Flügelrahmen (2) gewaltsam vom Blendrahmen (1) mittels Einbruchswerkzeugs (10) getrennt werden soll, wobei an der - von außen gesehen - ersten Trennfuge (8) zwischen Flügelrahmen (2) und Blendrahmen (1) Eindringstellen (9) für ein Einbruchswerkzeug (10) zur Verfügung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. 1.1 der Angriffsdetektor (11) einen zumindest streckenweise längs der Rahmenholme verlaufenden Erfassungsbereich aufweist, der
    2. 1.2 mit vorbestimmter Entfernung von den Eindringstellen (9) im Eindringweg (8, 5) eines in die erste Trennfuge (8) eingetriebenen Einbruchswerkzeugs (10) sitzt.
  2. 2. Fenster/Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich über die gesamte Länge des unteren Rahmenholms (35) durchgehend verläuft.
  3. 3. Fenster/Tür Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich zumindest ein unteres Stück entlang den vertikalen Rahmenholmen (36, 37) verläuft.
  4. 4. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich rund um das Fenster/die Tür herum verläuft.
  5. 5. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenholme als Hohlprofile ausgebildet sind und daß der Angriffsdetektor in einen Hohlraum (12; 13) eingezogen ist.
  6. 6. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Flügelrahmen (2) und Blendrahmen (1) ein Falzluftraum (5) gebildet wird und daß der Angriffsdetektor (11) dort sitzt.
  7. 7. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors (11) bereits wenige Millimeter hinter den Eindringstellen beginnt (14).
  8. 8. Fenster/Tür nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors (11) zur Falzdichtung (6) des äußeren Falzüberschlags (3) eng benachbart ist.
  9. 9. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Angriffsdetektoren (11, 111) jeweils einer zu einer Seite der ersten Trennfuge (8) angeordnet ist.
  10. 10. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors (11) beim Eintreiben des Einbruchswerkzeugs (10) lokal verformt wird und daß aus der lokalen Verformung das Einbruchssignal erzeugt wird.
  11. 11. Fenster/Tür nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich in den Stromkreis zur Erzeugung des Einbruchssignals eingebunden ist und daß dessen elektrischer Widerstand sich abhängig von der lokalen Verformung ändert, wobei das Einbruchssignal aus der Änderung des elektrischen Widerstands erzeugt wird.
  12. 12. Fenster/Tür Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter ein Abreißdraht (19) ist.
  13. 13. Fenster/Tür nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich von einem Paar gegeneinander elektrisch isoliert gehaltener Leiter (20) gebildet wird, wobei das Isoliermittel (21) durch lokale Verformung so verdrängt wird, daß zwischen den Leitern des Leiterpaars (20) ein Kurzschluß entsteht und daß das Einbruchssignal aus dem Kurzschlußstrom erzeugt wird.
  14. 14. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich des Angriffsdetektors (11) einen Betätigungsschalter (15) aufweist, der sich längs zum Rahmenprofilholm erstreckt.
  15. 15. Fenster/Tür nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschalter (15) eine Schaltwippe (16) mit vorgegebener Ruheposition (17) umfaßt, die beim Auftreffen des Einbruchswerkzeugs (10) aus der Ruheposition (17) in die Signalschaltposition (18) gebracht wird.
  16. 16. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffsdetektor (11) beim Eintreiben des Einbruchswerkzeugs (10) irreversibel verformt wird und daß aus der irreversiblen Verformung das Einbruchssignal erzeugt wird.
  17. 17. Fenster/Tür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffsdetektor (11) ein stromdurchflossener Abreißdraht ist.
  18. 18. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffsdetektor (11) einen für das Einbruchswerkzeug berührungslosen Erfassungsbereich (26, 28, 29) bietet, dessen physikalische Eigenschaften durch Eindringen des Einbruchswerkzeugs verändert werden und daß aus der Veränderung das Einbruchssignal erzeugt wird.
  19. 19. Fenster/Tür nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich ein elektrisches (26) oder elektromagnetisches Feld (28) aufweist.
  20. 20. Fenster/Tür nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Erfassungsbereich von einem optischen Strahlenbündel (29) gebildet wird, welches von einer Lichtquelle (30) zu einem Empfänger (31) längs der Profilholme gesandt wird.
  21. 21. Fenster/Tür nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlengang des Strahlenbündels (29) in den Rahmenecken jeweils durch Umlenkspiegel (32) umgelenkt wird.
  22. 22. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des optischen Strahlenbündels (29) Linsenkombinationen (33) mit optischen Sammellinsen sitzen.
  23. 23. Fenster/Tür nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Strahlenbündel Licht im Infrarotbereich ausschließlich enthält.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com