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Hydro-Impulsschrauber mit Selbst-Abschalt-Vorrichtung - Dokument DE69318149T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69318149T2 17.12.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0638394
Titel Hydro-Impulsschrauber mit Selbst-Abschalt-Vorrichtung
Anmelder Fuji Kuuki K.K., Osaka, JP
Erfinder Ohta, Masaji, c/o Fuji Kuuki Kabushiki Kaisha, Osaka-shi, Osaka, JP;
Kitamura, Toshikazu c/o Fuji Kuuki Kabushiki K aisha, Osaka-shi, Osaka, JP
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69318149
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.08.1993
EP-Aktenzeichen 931126684
EP-Offenlegungsdatum 15.02.1995
EP date of grant 22.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.12.1998
IPC-Hauptklasse B25B 23/145

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Bereich der gewerblichen Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Selbstabschaltvorrichtung zum Steuern des Drehmoments der Welle eines Drehmomentschraubers.

Stand der Technik

Ein mit einem Luftdruckmotor als Leistungsquelle arbeitender Drehmomentschrauber ist mit einer Abschaltvorrichtung zum Anhalten der Drehung des Motors, wenn ein Schraubenbolzen bzw. eine Schraubenmutter durch einen vorbestimmten Drehmomentwert zum Aufsitzen gekommen ist, ausgestattet. Die diese Funktion ausführende Selbstabschaltvorrichtung arbeitet nach dem Prinzip des Erfassens des Stillstandes bzw. der Umkehrung einer Drehung des Rotors mittels eines mit dem Rotor verbundenen Trägheitskörpers, dessen Bewegung ein Luftzufuhrventil zum Zuführen von Luft zu einem Luft-Zeitgeber öffnet und anschließend, nachdem seit Beginn des Aufsitzens eine bestimmte Zeit verstrichen ist, die Zuführ von Luft zum Luftdruckmotor abschaltet.

Ferner offenbart die japanische Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 40076/1991 eine Selbstabschaltvorrichtung für einen Drehmomentschrauber zum intermittierenden Übertragen der Drehleistung von einem Druckluftmotor, wobei der Drehmomentschrauber eine Impulserzeugungsvorrichtung umfaßt, welche jedesmal dann Öldruckimpulse erzeugt, wenn das Drehmoment auf die Hauptwelle aufgebracht wird, wobei die Selbstabschaltvorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Öldruck auf der Hochdruck erzeugenden Seite der Impulserzeugungsvorrichtung auf ein Druckreduzierventil wirkt, so daß dieses sich öffnet, wenn der Öldruck einen Ansprechdruck durch den Federdruck des Druckreduzierventils überschreitet, wobei der dann vorherrschende Öldruck dazu verwendet wird, die Drehung des Luftdruckmotors zu stoppen.

Bei den oben beschriebenen Beispielen des Standes der Technik ist das erstere, obwohl es in der Lage ist, einen bestimmten Grad an Drehmomentgenauigkeit zu liefern, nicht zum Überwachen des erzeugten Drehmoments zum Betätigen der Selbstabschaltvorrichtung durch das erzeugte Drehmoment ausgelegt; daher existiert das Problem, daß sich die Drehmomentgenauigkeit durch die Leistung des Drehmomentschraubers selbst oder durch die Betriebsbedingungen leicht beeinflussen läßt.

Beim letzteren existiert aufgrund der Tatsache, daß sich ein Öldruckimpuls lediglich in sehr kurzer Zeit erzeugen läßt, der Nachteil, daß der Öldruck häufig nicht auf einen Schraubenbolzen bzw. eine Schraubenmutter übertragen wird, um als Festziehkraft zu die nen. Ferner wird aufgrund der Tatsache, daß der Luftdrucktmotor gestoppt wird, wenn der Öldruck auf der Hochdruck erzeugenden Seite größer wird als der Federdruck des Druckreduzierventils, lediglich der untere Grenzwert des erzeugten Drehmoments überwacht; es existiert das Problem, daß eine Änderung der Kenndaten von Maschinenelementen, wie Federn, zu einer Instabilität der Betriebsgenauigkeit führt.

Ein Öldruck-Impulsschrauber mit den Merkmalen des ersten Teiles von Anspruch 1 ist aus EP-A-0 502 748 bekannt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Ertindung entstand unter Berücksichtigung der oben genannten Nachteile und Probleme und sou einen Öldruck-Impulsschrauber mit einer Selbstabschaltvorrichtung schaffen, welche nach dem Prinzip des Erfassens eines Öldrucks bei gleichzeitiger Erzeugung eines Impulses arbeitet, der die Grundlage für das erzeugte Drehmoment des Drehmomentschraubers bildet, und welche diese Daten zum Durchführen einer genaueren Drehmomentsteuerung verwendet.

Diese Aufgabe ist durch einen Öldruck-Impulsschrauber gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen offenbart.

Ein erfindungsgemäßer Öldruck-Impulsschrauber umfaßt einen Fluiddruckmotor, eine Fluiddruckschaltung zum Steuern des Fluiddruckmotors, eine Impulserzeugungsvorrichtung zum intermittierenden Übertragen der Drehleistung auf eine Hauptwelle mittels eines erzeugten Impulses zum Aufbringen eines Drehmoments auf die Hauptwelle, eine Einrichtung zum Lesen von in der Impulserzeugungsvorrichtung erzeugten Öldruckimpulsen, eine elektrische Steuereinrichtung zum Vergleichen der durch die Leseeinrichtung gelesenen Öldruckimpulse mit einem Ansprechdruck, wobei die elektrische Steuereinrichtung mit einer Zähleinrichtung ausgestattet ist, welche dann, wenn Öldruckimpulse den Ansprechdruck mit einer vorbestimmten Häufigkeit überschreiten, ein Signal ausgibt, und eine Abschalteinrichtung zum Unterbrechen der Fluidzuführung zum Fluiddruckmotor in Reaktion auf das Signal der genannten Zähleinrichtung, welches anzeigt, daß die Öldruckimpulse den Ansprechdruck mit der vorgegebenen Häufigkeit überschritten haben.

Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist die elektrische Steuereinrichtung in der Lage, die oberen und unteren Grenzwerte des Ansprechdrucks festzulegen. Sie arbeitet mit dem unteren Grenzwert während der Steuerung der Zähleinrichtung, wobei die Anordnung derart gestaltet ist, daß ein NG-Signal abgegeben wird, wenn der Öldruckimpuls den oberen Grenzwert des Ansprechdrucks überschreitet.

Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Leseeinrichtung ein Drucksensor zum Erfassen des durch den Schub der Öldruckimpulse übertragenen Fluiddrucks.

Gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel ist die Leseeinrichtung eine Schubkraftmeßeinrichtung, die Druckverformungen aufgrund des Fluiddrucks, der durch den Schub der Öldruckimpulse übertragen wird, erzeugen kann.

Gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel ist die Leistungsquelle für die elektrische Steuereinrichtung eine in einem Gehäuse enthaltene Batterie.

Erfindungsgemäß wird ein dem Drehmoment der Hauptwelle entsprechender, durch die Leseeinrichtung gelesener Öldruckimpuls direkt mit dem Ansprechdruck verglichen, und wenn der Öldruckimpuls den Ansprechdruck überschreitet, gibt der Ausgang von der elektrischen Steuereinrichtung ein Signal für die Abschalteinrichtung aus, um die Fluidzuführung zum Fluiddruckmotor zu unterbrechen, wodurch die Drehung des Fluiddruckmotors angehalten wird.

Ferner wird die Anzahl erzeugter Öldruckimpulse, welche den Ansprechdruck durch die elektrische Steuereinrichtung überschreiten, überwacht, um zu gewährleisten, daß von der Hauptwelle eine ausreichende Anziehkraft auf einen Schraubenbolzen bzw. eine Schraubennut übertragen wird.

Ist der Wert eines Öldruckimpulses aus irgendeinem Grund, welcher von der auf einen Schraubenbolzen bzw. eine Schraubennut übertragenen Anziehkraft verschieden ist, übermäßig groß, so laßt sich dieser Grund gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel beseitigen.

Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel laßt sich die Leseeinrichtung kostengünstig herstellen.

Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel vereinfacht sich die Handhabung der Leseeinrichtung.

Gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel muß aufgrund der Tatsache, daß die Batterie in einem Gehäuse enthalten ist, die elektrische Verdrahtung nicht aus dem Gehäuse herausgeführt werden, um die elektrische Steuerschaltung (elektrische Steuereinrichtung) zu versorgen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Schraubers mit einer Selbstabschaltvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist ein Blockdiagramm einer bei der Selbstabschaltvorrichtung verwendeten elektrischen Steuerschaltung;

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer weiteren, bei der Selbstabschaltvorrichtung verwendeten elektrischen Steuerschaltung; und

Fig. 4 ist ein Blockdiagramm einer weiteren, bei der Selbstabschaltvorrichtung verwendeten elektrischen Steuerschaltung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Schraubers mit einer Selbstabschaltvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Ferner stellen die Figuren 2, 3, und 4 verschiedene Beispiele von bei der Selbstabschaltvorrichtung verwendeten elektrischen Steuerschaltungen dar.

In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Luftdruckmotor, welcher derart gestaltet ist, daß seine Drehrichtung von der Richtung seines Luftstroms abhängig ist. Eine Luftschaltung 2 zum Steuern des Luftdruckmotors 1 umfaßt eine Luftquelle 21, ein luftgespeistes Ventil 22, ein Drehrichtungs-Steuerventil 23 und Luftdurchgangswege 24a bis 24e, welche diese Komponenten miteinander verbinden, wobei die Luftdurchgangswege 24d und 24e mit den Luftzuführ- und Luftabführöffnungen 11 verbunden sind und am Durchgangsweg 24f ein Dämpfer 25 angeschlossen ist. Das Bezugszeichen 3 bezeichnet eine bekannte, in der zu Beginn erwähnten japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 40076/1991 beschriebene Impulserzeugungsvorrichtung, deren genaue Beschreibung weggelassen wird. Die Impulserzeugungsvorrichtung 3 ist derart gestaltet, daß sie die Drehleistung vom Luftdruckmotor 1 intermittierend auf die Hauptwelle 4 überträgt, und jedesmal dann, wenn sie das Drehmoment auf die Hauptwelle 4 aufbringt, erzeugt sie einen Öldruckimpuls, welcher dieses Drehmoment abstimmt. Eine obere Abdeckung 32, welche eine Öldruckimpuls- Übertragungskammer 31 definiert, ist mittig mit einem Kolben 33 kleinen Durchmessers ausgestattet, welcher dem Kolben 35 eines Hydraulikzylinders 34 gegenüberliegt, wobei der Luftdruckmotor 1 dazwischen angeordnet ist. Diese Kolben 33 und 35 sind durch eine durch den Luftdruckmotor 1 mittig verlaufende Übertragungsstange 36 miteinander verbunden. Die Öldruckkammer 37 des Hydraulikzylinders 34 weist einen darin angeordneten Drucksensor 5 auf, welcher ein Beispiel einer Einrichtung zum Lesen von in der Hochdruckkammer erzeugten Öldruckimpulsen darstellt. Die durch den Drucksensor 5 gelesenen Öldruckimpulse werden in einer elektrischen Steuerschaltung 6 verarbeitet. Eine in einem Gehäuse 10 enthaltene Batterie 61 wird als Leistungsquelle für die elektrische Steuerschaltung 6 verwendet. Das Bezugszeichen 7 bezeichnet ein Schaltventil in Form eines 2-Positionen-Magnetventils mit einem Solenoid 71, welches sich durch ein Ausgangssignal von der elektrischen Steuerschaltung 6 betätigen läßt. Das Bezugszeichen 8 bezeichnet ein Differenzdruckventil zur Sperrung, und 9 bezeichnet ein Schaltventil zur Sperrung. Diese drei Ventile bilden eine Abschalteinrichtung. Genauer ist das sperrende Schaltventil 8 zwischen den Luftdurchgangswegen 24c und 24d angeordnet, wobei der Luftdruck in den Luftdurchgangswegen 24c auf beiden Seiten des Schaltventils 8 wirkt. Das Bezugszeichen 82 bezeichnet eine mit dem sperrenden Schaltventil 9 verbundene Auspufföffnung. Eine Seite des sperrenden Schaltventils 9 ist mit dem Luftdurchgangsweg 14d bzw. dem Rückschlagventil 27 verbunden. Ferner sind die elektrische Steuerschaltung 6 und die Batterie 61 durch einen Druckschalter 62 miteinander verbunden. Dieser Druckschalter 62 hat die Aufgabe, die elektrische Leitfähigkeit aufrecht zu halten, wenn sich der Luftdurchgangsweg 24d im Hochdruckzustand befindet, und die elektrische Leitfähigkeit abzuschalten, wenn sich der Luftdurchgangsweg 24d im Niederdruckzustand befindet.

Das Luftzufuhrventil 22, das Drehrichtungs-Schaltventil 23, das Schaltventil 7, das sperrende Differenzdruckventil 8 und das sperrende Schaltventil 9 liegen jeweils in Form eines 2-Positionen-Schaltventils vor. Ferner sind diese oben beschriebenen Komponenten, abgesehen von der Luftquelle 21 und einem Teil des Luftdurchgangswegs 24a, im Gehäuse 10 des Drehmomentschraubers untergebracht.

Die elektrische Steuerschaltung 6 in Fig. 2 umfaßt einen Vergleicher 65 zum Durchführen eines Vergleichs zwischen dem durch einen Einstellschalter 63 eingestellten Ansprechwert (Druckwert) und einem Öldruckimpuls, welcher durch den Drucksensor 5 erfaßt und durch einen Verstärker 64 verstärkt wird, und eine Zähleinrichtung 66, welche ein Signal zum Ändern des verbindenden Zustands des Schaltventils 7 lediglich dann liefert, wenn ein Öldruckimpuls den (durch den Einstellschalter 63 eingestellten) unteren Grenzwert kontinuierlich mit einer (durch den Einstellschalter 63 festgelegten) Häufigkeit überschreitet.

Die in Fig. 3 dargestellte elektrische Steuerschaltung 6 umfaßt eine Einheit 67 zum Halten von Daten, deren Werte durch den Einstellschalter 63 festgelegt wurden, einen A/D- Wandler 68 und eine Vergleichsoperations-Einheit 65.

Die in Fig. 4 dargestellte elektrische Steuerschaltung 6 umfaßt einen Mikrocomputer 69, welcher die Vergleichsoperations-Einheit 65 von Fig. 3 ersetzt.

Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Selbstabschaltvorrichtung mit der elektrischen Steuerschaltung 6 von Fig. 2 beschrieben. Befinden sich das Zuführventil 22, das Drehsteuerventil 23, das Schaltventil 7, das sperrende Differenzdruckventil 8 und das sperrende Schaltventil 9 in deren jeweiligen in Fig. 1 dargestellten Positionen, so ist der Luftdruckmotor 1 gesperrt. Daher wird kein Drehmoment erzeugt.

Schaltet das Luftzufuhrventil 22 ausgehend von diesem Zustand, so wird nacheinander durch den Luftdurchgangsweg 24a, das Luftzufuhrventil 22, den Luftzufuhrweg 24b, das Drehrichtungs-Steuerventil 23, den Luftdurchgangsweg 24c, das sperrende Differenzdruckventil 8 und den Luftdurchgangsweg 24d in der genannten Reihenfolge Luft von der Luftquelle 21 dem Luftdruckmotor 1 zugeführt. Ferner wird die den Luftdruckmotor 1 verlassende Luft nacheinander durch den Luftdurchgangsweg 24e, das Drehrichtungs-Steuerventil 23, den Luftdurchgangsweg 24f und den Dämpfer 25 in der genannten Reihenfolge abgeführt. Bei einem derartigen Betriebszustand dreht sich der Luftdruckmotor 1 beispielsweise in Vorwärtsrichtung, wobei dessen Drehleistung durch die Impulserzeugungsvorrichtung 3 intermittierend auf die Hauptwelle übertragen wird. In der Hochdruckkammer der Impulserzeugungsvorrichtung 3 erzeugte Ölimpulse drücken den Kolben 33 in der Öldruckimpuls-Übertragungskammer 33. Da dies dazu führt, daß der Kolben 35 durch die Übertragungsspanne 36 gedrückt wird, wird der dann vorherrschende Druck im Hydraulikzylinder 34, d.h. die Öldruckimpulse, durch den Drucksensor gelesen, und das Ausgangssignal von letzterem wird der elektrischen Steuerschaltung 6 zugeführt.

In der elektrischen Steuerschaltung 6 wurden die unteren und oberen Grenzen des Ansprechwerts und des Ansprechwerts für die Häufigkeit festgelegt.

Daher wird im Vergleicher 65 der Ansprechwert für Druck mit den durch den Drucksensor 5 gelesenen Öldruckimpulsen verglichen. Solange die durch den Drucksensor 5 gemessenen Öldruckimpulse niedriger sind als der untere Grenzwert, wird der genannte Betriebszustand beibehalten. Ferner wird dann, wenn der durch den Drucksensor 5 gelesene Öldruckimpuls höher ist als der obere Grenzwert, der dann vorherrschende Betrieb als NG angesehen, woraufhin der Betrieb unverzüglich angehalten wird, und dieses Anhalten wird angezeigt. Wenn die Häufigkeit, mit welcher ein durch den Drucksensor 5 gelesener Öldruckimpuls höher ist als die festgelegte Häufigkeit, so wird dies durch die Zähleinrichtung 66 erfaßt, welche ein Ausgangssignal liefert. Solenoid 71 wird erregt, um das Schaltventil 7 zu schalten, wobei das sperrende Schaltventil 9 schaltet, was dazu führt, daß ein Ende des sperrenden Differenzdruckventils 8 kommunikativ mit einer Entladeöffnung 82 verbunden ist. Folglich schaltet das sperrende Differenzdruckventil 8, um die Luftzufuhr zum Luftdruckmotor 1 zu sperren (Selbstabschaltfunktion), und gleichzeitig damit fällt der Druck im Luftdurchgangsweg 24d ab, um den Druckschalter 62 abzuschalten, wodurch der Durchgang von elektrischem Strom zur elektrischen Steuerschaltung 6 abgeschaltet wird.

Gemäß einer derartigen Selbstabschaltfunktion werden selbst nachdem die Öldruckimpulse den vorbestimmten Wert erreichen, die Öldruckimpulse, welche gleich diesem Wert sind, mit einer vorbestimmten Häufigkeit auf den Schraubenbolzen bzw. die Schraubenmutter angewandt, so daß sich dieser Schraubenbolzen bzw. diese Schraubenmutter gut festziehen lassen. Wird ein Öldruckimpuls erzeugt, welcher den oberen Ansprechwert überschreitet, so erfolgt die Entscheidung, daß der genaue Betrieb nicht ausgeführt wird, woraufhin der Betrieb unverzüglich angehalten wird, und dieses Anhalten wird angezeigt; so ist die Zuverlässigkeit beim Anziehen von Schraubenbolzen bzw. Schraubenmuttern erhöht. Ferner existiert aufgrund der Tatsache, daß die im Gehäuse 10 enthaltene Batterie 61 als Leistungsquelle für die elektrische Steuerschaltung verwendet wird, kein Nachteil, wie eine den Betrieb störende elektrische Verdrahtung, welche die Betriebsfähigkeit verschlechtert, oder ein Brechen dieser Verdrahtung.

Beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde als Leseeinrichtung der Drucksensor 5 verwendet, welcher einen durch den Schub eines Öldruckimpulses übertragenen Öldruck erfaßt; anstelle des Drucksensors 5 kann jedoch eine Schubkraftmeßeinrichtung treten, die Druckverformungen aufgrund eines durch den Schub eines Öldruckimpulses übertragenen Öldrucks erzeugt. Vom Gesichtspunkt der Anbringung und der Handhabung aus ist die Schubkraftmeßeinrichtung vorteilhafter, während vom Gesichtspunkt der Kosten aus betrachtet der Drucksensor 5 vorteilhafter ist.

Erfindungsgemäß wird der Öldruck zur Zeit der Erzeugung eines Impulses, welcher die Gründlage eines erzeugten Drehmoments für den Öldruck-Impulsschrauber bildet, erfaßt, und auf der Grundlage der so erhaltenen Daten wird eine Drehmomentsteuerung durchgeführt; daher läßt sich eine Drehmomentsteuerung nüt höherer Genauigkeit erreichen.

Insbesondere werden, selbst nachdem ein Öldruckimpuls den vorbestimmten Druck erreicht hat, Öldruckimpulse, welche höher sind als dieser Wert, mehrmals auf einen Schraubenbolzen bzw. eine Schraubenmutter angewandt; so läßt sich ein zuverlässigeres Anziehen durchführen.

Ferner kann eine vorbestimmte Anziehkraft zuverlässig auf einen Schraubenbolzen bzw. eine Schraubenmutter übertragen werden, während Einflüsse, welche durch Faktoren verursacht sind, die von der auf den Schraubenbolzen bzw. die Schraubenmutter übertragenen Anziehkraft verschieden sind, beseitigt werden.

Ferner läßt sich die Leseeinrichtung kostengünstig aufbauen, die Handhabung der Leseeinrichtung ist erleichtert, und ein Brechen der elektrischen Verdrahtung zum Zurühren von Strom zur elektrischen Steuerschaltung läßt sich verhindern.


Anspruch[de]

1. Öldruck-Impulsschrauber mit

einem Fluiddruck-Motor (1),

einer Fluiddruck-Schaltung (2) zum Steuern des Fluiddruck-Motors (1),

einem Impulserzeugungsmechanismus (3) zum intermittierenden Übertragen der Drehleistung auf eine Hauptwelle (4) mittels eines erzeugten Impulses, um der Hauptwelle Drehmoment zu übermitteln, und

einer Selbstabschalteeinrichtung zum Steuern des Drehmoments auf der Hauptwelle (4),

dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstabschalteeinrichtung

eine Einrichtung (5) zum Auslesen der von dem Impulserzeugungsmechanismus (3) erzeugten Öldruckimpulse,

eine elektrische Steuereinrichtung (6) zum Vergleichen der von der Ausleseeinrichtung (5) ausgelesenen Öldruckimpulse mit einem Ansprechdruck, wobei die elektrische Steuereinrichtung (6) mit einer Zähleinrichtung (66) versehen ist, die ein Signal ausgibt, wenn die Öldruckimpulse den Ansprechdruck in einer vorbestimmten Anzahl überschreiten, und

eine Abschalteinrichtung (7, 8, 9) zum Unterbrechen der Fluidzufuhr zum Fluiddruck-Motor (1) in Reaktion auf das Signal von der Zähleinrichtung (66), das anzeigt, daß die Öldruckimpulse den vorbestimmten Ansprechdruck in einer vorbestimmten Häufigkeit überschritten haben,

aufweist.

2. Schrauber gemäß Anspruch 1, wobei die elektrische Steuereinrichtung (6) die oberen und unteren Grenzwerte des Ansprechdrucks festlegen kann und den unteren Grenzwert während der Steuerung der Zähleinrichtung (66) verwendet, wobei der Aufbau so ist, daß ein NG Signal abgegeben wird, wenn der Öldruckimpuls den oberen Grenzwert des Ansprechdrucks übersteigt.

3. Schrauber gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Ausleseeinrichtung (5) ein Drucksensor zum Aufnehmen des Fluiddrucks, der durch den Schub der Öldruckimpulse übertragen wird, ist.

4. Schrauber gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Ausleseeinrichtung (5) eine Schubkrattmeßeinrichtung ist, die Druckverformungen aufgrund des Fluiddrucks, der durch den Schub der Öldruckimpulse übertragen wird, erzeugen kann.

5. Schrauber gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Energiequelle für die elektrische Steuereinrichtung (6) eine in einem Gehäuse (10) enthaltene Batterie (61) ist.

6. Schrauber gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Fluiddruck-Motor (1) ein Druckmotor ist.

7. Schrauber gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Selbstabschalteinrichtung (7, 8, 9) ein solenoidgesteuertes Schaltventil (7) enthält.







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