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Dokumentenidentifikation DE69600506T2 17.12.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0732871
Titel Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen von Filmmaterial in eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Filmes
Anmelder Somar Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Washizaki, Yoji, c/o Somar Corporation, Tokyo 104, JP;
Taguchi, Hiroshi, c/o Somar Corporation, Tokyo 104, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69600506
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.03.1996
EP-Aktenzeichen 961041647
EP-Offenlegungsdatum 18.09.1996
EP date of grant 12.08.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.12.1998
IPC-Hauptklasse H05K 3/00
IPC-Nebenklasse G03F 7/16   B32B 31/00   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum fortlaufenden bzw. kontinuierlichen Zuführen eines fortlaufenden Films in eine Filmaufbringvorrichtung zum Aufbringen des Films auf die Oberfläche einer Basisplatte, wie beispielsweise einer bedrucken Leiterplatte, siehe z.B. die US-A-4025380.

In einem Prozeß zur Herstellung von Leiterplatten, die für elektronische Geräte, wie z.B. Computer verwendet werden, werden ein laminierter Film, der aus einem leicht übertragbaren Trägerfilm (Basisfilm, der im allgemeinen aus einem Film aus synthetischem Harz, das aus Polyester besteht, gebildet ist), einer photoempflndliche Harzschicht und einem Deckfilm besteht, auf eine leitende Oberflächenschicht einer bedruckten Leiterplatte aufgebracht, nachdem der Deckfilm abgetrennt oder entfernt worden ist. Dann wird ein Film mit einem Schaltungsmuster über den laminierten Film gelegt, und danach wird die photoempflndliche Harzschicht für eine vorbestimmte Zeitdauer durch den Film mit dem Schaltungsmuster und den lichtdurchlässigen Trägerfilm belichtet. Nachfolgend wird der lichtdurchlässige Film entfernt und danach wird die belichtete photoempfindliche Harzschicht entwickelt, so daß ein Ätzmaskenmuster hergestellt wird, welches nachfolgend verwendet wird, um einen nicht erforderlichen Abschnitt der photoempfindlichen Harzschicht durch Ätzen zu entfernen, so daß eine bedruckte Leiterplatte mit einem vorbestimmten Schaltungsmuster erzeugt wird.

Eine Vorrichtung, die zum Aufbringen des laminierten Films verwendet wird, ist so aufgebaut, daß ein kontinuierlicher laminierter Film (gerollter Film), der auf einer Filmzuführrolle bzw. Zuführspule aufgewickelt ist, zuerst auf ein führendes Ende einer Basisplatte, die durch eine Zuführeinrichtung zugeführt wird, geführt wird, wobei die photoempfindliche Harzschicht auf der Basisplattenseite lokalisiert ist, dann geheftet oder temporär an das führende Ende der Basisplatte durch eine Hefteinrichtung, die zur Basisplatte hin und von ihr wegbewegbar ist, temporär aufgebracht wird, und danach unter Druck durch eine Laminierwalze auf die Basisplatte aufgebracht wird, während die Basispatte fortbewegt wird.

Das Aufbringen unter Druck oder Bondieren bzw. Befestigen des Films auf die Basisplatte wird so durchgeführt, daß der Längenauftrag des Films im wesentlichen gleich der Länge der Basisplatte ist. Hierzu wird der aufgebrachte Film durch eine Filmschneideeinrichtung in Stücke der vorbestimmten Aufbring länge, die auf oder benachbart zur Hefteinrichtung angeordnet ist, geschnitten oder abgetrennt. Der Deckfilm wird entweder vor oder alternativ hinter der Filmhefteinrichtung abgetrennt oder entfernt.

In einer anderen Vorrichtung zum Aufbringen eines Films wird ein kontinuierlicher laminierter Film mit einem Deckfilm, der zuvor abgetrennt worden ist, über eine Fläche zum Aufbringen eines Films einer jeden von aufeinanderfolgender Basisplatten synchron mit der intermittierenden Bewegung der Basisplatten zugeführt, und nachdem eine photoempfindliche Harzschicht des kontinuierlichen Films, der zugeführt wird, auf die Oberfläche zum Aufbringen des Films der Basisplatten, die zugeführt werden, aufgebracht worden ist, wird der kontinuierliche Film an einer Position zwischen den benachbarten Basisplatten durchschnitten oder durchtrennt.

Der laminierte Film, der so vorgesehen ist, daß er durch Abwickeln desselben von einer Filmzuführrolle zugeführt wird, hat eine beschränkte Windungslänge auf der Filmzuführrolle, so daß, wenn eine vorbestimmte Länge oder Menge des Films aufgebraucht ist, die Filmzuführrolle durch eine neue ersetzt werden muß. Außerdem sollte, wenn die Länge des unbenutzten Films sehr klein ist oder wenn der Typ, die Marke oder dergleichen des Films, der der Vorrichtung zum Aufbringen des Films, zugeführt werden soll, entsprechend der Verwendung oder Anwendung geändert werden muß, die aktuelle Filmrolle ersetzt werden, so daß ein neuer Film zugeführt wird.

In diesem Fall wird ein Kernrohr, auf dem der kontinuierliche Film aufgewickelt ist, zusammen mit dem darauf belassenen unbenutzten Film entfernt, und danach wird eine neue Filmzuführrolle in die Vorrichtung geladen.

Herkömmlicherweise erfordert das Ersetzen der Filmzuführrolle manuell durchzuführende Arbeit, die dadurch ausgeführt wird, daß zum Zeitpunkt des Ersetzens einer aktuellen Filmzuführrolle die Vorrichtung zum Aufbringen des Films gestoppt wird, dann die aktuelle Filmzuführrolle entfernt wird, und danach das führende Ende eines Films aus einer neuen Zuführrolle gezogen wird, dann nachfolgend durch eine Filmtrenneinrichtung, durch Beschwerwalzen und durch Walzen in einem Filmzuführzugang gegeben wird, und schließlich auf die Position der Laminierwalzen eingestellt wird.

Gemäß herkömmlicher Praxis sind 10 Minuten erforderlich, um obere und untere Filmzuführrollen, die für 2 Stunden zum Abwickeln der Filme von selben benutzt worden sind, zu ersetzen. Aufgrund einer großen Prozentzahl von Vorbereitungszeit in bezug auf die tatsächliche Betriebszeit, ist die Zeiteffizienz der Vorrichtung zum Aufbringen von Film relativ niedrig und daher ist die Effizienz der gesamten Linie oder des Systems verringert.

Eine Filmrolleneinheit zur Verwendung in einer Vorrichtung zum Zuführen eines Films, um das Ersetzen des Films in einer kurzen Zeitdauer zu erleichtern, ist, wie in der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr.3-15131 offenbart, bekannt. Die offenbarte Filmrolleneinheit umfaßt eine Filmzuführrolle, eine Deckfilmaufnahmespule und Führungswalzen, die als einzelne Einheit aufgebaut sind, und deshalb auf einmal ersetzt werden kann. Allerdings zeigt die Filmrolleneinheit dahingehend ein Nachteil, daß ein manueller Betrieb erforderlich ist, um das führende Ende eines neuen Films einzusetzen, und sie kann daher nicht bei schweren Filmrollen verwendet werden.

Aufgrund eines Anwachsens der Schaltungsdichte der bedruckten Leiterplatten in jüngster Zeit, ist die geringste Menge an Staub und Schmutz, die an der Leiterplatte oder dem Film an haftet, für die Herstellung eines fehlerhaften Produkts verantwortlich. Angesichts dieser Tatsache wird die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films in vielen Fällen in einem sauberen Raum, wie beispielsweise in einem Reinraum installiert.

Die herkömmliche Vorrichtung zum Zuführen eines Films erfordert einen manuellen Filmeinsetzbetrieb, jedesmal wenn die Filmrolle ersetzt wird. Da es sehr wahrscheinlich ist, daß der Filmeinsetzbetrieb Staub und Schmutz erzeugt, kann die in dem Reinraum installierte Vorrichtung zum Aufbringen eines Films nicht gestartet werden bis die Menge an Staub und Schmutz nach dem Filmeinsetzbetrieb auf das erwünschte Niveau verringert ist. Demgemäß ist die Effizienz der herkömmlichen Vorrichtung zum Aufbringen eines Films relativ niedrig.

Mit den zuvor diskutierten Problemen im Stand der Technik im Blick, ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen eines kontinuierlichen Films in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films zu schaffen, die in der Lage sind, Filmzuführrollen zu ersetzen, ohne den Betrieb der Vorrichtung zum Aufbringen des Films zu unterbrechen, und außerdem das nachlaufende Ende eines vorhergehenden Films und das führende Ende eines nachfolgenden Films automatisch zusammenzufügen.

Die voranstehende Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum fortlaufenden Zuführen eines fortlaufenden Films von einer Filmzuführrolle in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films des Typs, bei dem ein fortlaufender Film, der aus einem Trägerfilm einer photosensitiven Harzschicht und einem Deckfilm, die übereinander in Laminatform vorgesehen sind, besteht, aus der Filmzuführrolle entnommen wird, und der fortlaufende Film, nachdem der Deckfilm abgetrennt worden ist, durch Laminierwalzen unter Druck auf eine Basisplatte bondiert wird, während er durch eine Transporteinrichtung fortbewegt wird, wobei die photosensitive Harzschicht auf einer Oberfläche zum Aufbringen eines Films der Basisplatte gelegen ist, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein nachlaufendes Ende eines vorhergegangenen fortlaufenden Films, der von der Filmzuführrolle abgewickelt worden ist, auf der Seite seines Deckfilms durch Saugeinwirkung einer ersten Saugeinrichtung in fester Position gehalten wird, dann ein führendes Ende eines nachfolgenden fortlaufenden Films, das von einer Zuführrolle für den nachfolgenden Film abgewickelt worden ist, auf der Seite seines Trägerfilms an einen Abschnitt einer Haftoberfläche eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens bondiert wird, während es an seiner nichthaftenden Seite durch die Saugwirkung einer zweiten Saugeinrichtung gehalten wird, und danach der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens gegen die Trägerfilmseite des nach laufenden Endes des vorhergegangenen fortlaufenden Films gepreßt wird, so daß dadurch das nach laufende Ende an das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen bondiert wird.

Der vorhergegangene fortlaufende Film kann an der Position der ersten Saugeinrichtung quer durchgetrennt werden, während er durch die Saugwirkung der ersten Saugeinrichtung gehalten wird, so daß ein nachlaufendes Ende gebildet wird.

Weiterhin kann ein führender Endabschnitt des nachfolgenden fortlaufenden Films quer in der Mitte der zweiten Ansaugeinrichtung in Filmzuführrichtung durchgetrennt werden, während er durch die Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird, so daß das führende Ende gebildet wird, anschließend wird der nachfolgende fortlaufende Film durch die Ansaugwirkung einer dritten Ansaugeinrichtung in einer Position gehalten, die der Seite der zweiten Ansaugeinrichtung, die näher an der Achse der Zuführrolle für den nachfolgenden Film lokalisiert ist, benachbart ist, und während dieses Zustands wird der Abschnitt des führenden Endes des nachfolgenden fortlaufenden Films von der zweiten Saugeinrichtung getrennt und die nichthaftende Seite des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens wird durch die Ansaugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten, und danach wird der getrennte Abschnitt des führenden Endes an die Haftoberfläche des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens auf einer Ansaugoberfläche der zweiten Ansaugeinrichtung befestigt.

Außerdem kann das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen durch die zweite Ansaugeinrichtung gegen das nachlaufende Ende des vorhergegangenen fortlaufenden Films gepreßt werden, während es durch die Ansaugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung gehalten wird.

Vorzugsweise können die zweite Ansaugeinrichtung und die Zuführrolle für den nachfolgenden Film synchron zueinander versetzt sein, und, wenn die Zuführrolle für den nachfolgenden Film eine voreingestellte Position erreicht, wird der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens gegen das nachlaufende Ende des vorhergegangenen fortlaufenden Films gepreßt, während es durch die Saugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung gehalten wird.

Zur Lösung der voranstehenden Aufgabe schafft die Erfindung weiter eine Vorrichtung zum fortlaufenden Zuführen eines fortlaufenden Films von einer Filmzuführrolle in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films des Typs, bei dem ein fortlaufender Film, der aus einem Trägerfilm, einer photosensitiven Harzschicht und einem Deckfilm, die übereinander in Laminatform vorgesehen sind, besteht, von der Filmzuführrolle entnommen wird, und danach der Deckfilm abgetrennt wird, der fortlaufende Film durch Laminierwalzen auf eine Basisplatte unter Druck bondiert wird, während er durch eine Zuführeinrichtung fortbewegt wird, wobei die photosensitive Harzschicht auf einer Oberfläche zum Aufbringen eines Films der Basisplatte gelegen ist, gekennzeichnet durch eine erste Ansaugeinrichtung zum Halten der Deckfilmseite eines nachlaufenden Endes eines vorhergegangenen fortlaufenden Films in einer festen Position durch Saugwirkung, wobei der vorhergegangene fortlaufende Film, der von einer Zuführrolle für den vorhergegangenen Film abgewickelt worden ist, an einer voreingestellten Position gehalten wird, eine zweite Ansaugeinrichtung mit derselben Breite wie die erste Ansaugeinrichtung, die durch Saugwirkung eine nichthaftende Seite eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens halten kann, und eine Transfereinrichtung zum Überführen der zweiten Ansaugeinrichtung in die Position der ersten Ansaugeinrichtung, während ein führendes Ende eines nachfolgenden fortlaufenden Films , der von einer Zuführrolle für einen nachfolgenden Film abgewickelt worden ist, an seiner Trägerseite auf einen länglichen Abschnitt einer Haftoberfläche eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens bondiert wird, das durch die Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird, wodurch der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens und die Trägerfilmseite des nachlaufenden Endes des vorhergegangenen fortlaufenden Films , die durch die Saugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung gehalten wird, durch Druck bondiert werden.

Vorzugsweise kann die Transfereinrichtung die Zuführrolle für den nachfolgenden Film in paralleler Beziehung zu der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film, die sich in der voreingestellten Position befindet, halten, und die Zuführrolle für den nachfolgenden Film in die eingestellte Position überführen, und die zweite Ansaugeinrichtung kommt, wenn sie an der voreingestellten Position angelangt ist, mit der ersten Ansaugeinrichtung über das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen und den vorhergegangenen und nachfolgenden fortlaufenden Film in Druckkontakt.

Weiterhin kann die Vorrichtung weiter eine zylindrische Einrichtung zum Haltern der zweiten Ansaugeinrichtung umfassen derart, daß die zweite Ansaugeinrichtung auf die erste Ansaugeinrichtung zu und von ihr weg hin- und herbewegbar ist.

Außerdem kann die Vorrichtung weiter eine Schneideeinrichtung für ein nachlaufendes Ende umfassen, die einer Filmansaugoberfläche der ersten Ansaugeinrichtung in der Mitte der Filmansaugoberfläche gegenüberliegt und in Breitenrichtung des fortlaufenden Films bewegbar ist, zum Durchtrennen des vorhergegangenen fortlaufenden Films in Querrichtung, während der vorhergegangene fortlaufende Film durch die Saugwirkung auf der Filmansaugoberfläche gehalten wird.

Demnach kann die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende mit einem bewegbaren Druckelement versehen sein, das in Breitenrichtung des Films bewegbar ist, während das nachlaufende Ende des vorhergegangenen fortlaufenden Films und das vorlaufende Ende des nachfolgenden fortlaufenden Films in Richtung der Dicke gepreßt werden, während das nachlaufende und das führende Ende durch die Saugwirkung von der ersten Ansaugeinrichtung derart gehalten werden, daß eine anstoßende Verbindung über das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen gebildet wird.

Die Vorrichtung kann weiter eine Schneideeinrichtung für ein führendes Ende aufweisen ist, die einer Filmansaugoberfläche der zweiten Ansaugeinrichtung gegenüber vorgesehen ist, zum Durchtrennen eines Abschnitts des führenden Endes des nachfolgenden fortlaufenden Films quer in der Mitte der Filmansaugoberfläche in Filmzuführrichtung, während der Abschnitt des führenden Endes durch die Saugwirkung auf der Filmansaugoberfläche gehalten wird.

Außerdem kann die Vorrichtung eine Trägereinrichtung zur Bewegung der Transfereinrichtung in einer zur Drehachse der Filmzuführrolle parallelen Richtung umfassen.

Die Transfereinrichtung ist mit einer dritten Ansaugeinrichtung versehen, die benachbart zu der Seite der zweiten Ansaugeinrichtung, die näher an der Achse der Zuführrolle des nachfolgenden Films lokalisiert ist, vorgesehen ist, zum Halten eines Abschnitt des vorangegangenen fortlaufenden Films durch Ansaugwirkung, welcher zu dem Teil des Abschnitts des führenden Endes des nachfolgenden fortlaufenden Films benachbart lokalisiert ist, welcher näher an der Achse der Zuführrolle für den nachfolgenden Film lokalisiert ist, und so vorgesehen ist, daß er durch die Ansaugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird.

Die Transfereinrichtung, die in Anspruch 14 beschrieben ist, kann eine kernrohrrückführeinheit aufweisen, die unter und benachbart zu der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film, während diese eingesetzt ist, vorgesehen ist, zur Aufnahme der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film bei Freigabe für eine Abwärtsbewegung, wenn ein Betrag an Film , der auf der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film verblieben ist, unter einen vorbestimmten Wert fällt.

Die Vorrichtung kann weiter eine Führungsplatte aufweisen, die benachbart zu der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film, während diese eingesetzt ist, vorgesehen ist, und innerhalb eines festen Winkelbereichs zwischen einer geneigten Position, in der die Führungsplatte eine unter einer Steigung verlaufende Führungsoberfläche zum Führen der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film in eine Abwärtsrichtung in Richtung der Kern rohrrückführeinheit bildet, und einer zurückgezogenen Position, in der die Führungsplatte so gehalten wird, daß sie nicht in Kontakt mit der Zuführrolle für den vorhergegangenen Film steht, drehbar ist.

Erfindungsgemäß werden das nachlaufende Ende des vorhergehenden Films und das führende Ende des nachfolgenden Films an ihrer Trägerfilmseite durch ein einseitig haftendes Blättchen zusammengefügt, ohne daß ein Überlappen zwischen dem nachlaufenden und den führenden Ende der entsprechenden Filme entsteht, so daß der Film ohne Unterbrechung in die Vorrichtung zum Aufbringen des Films zugeführt werden kann.

Es ist deshalb möglich, einen manuellen Betrieb zu vermeiden, der bisher durch Führen des Endes des nachfolgenden Films durch Walzen, ein Heftelement, eine Schneideeinrichtung und dergleichen durchgeführt worden ist. Aufgrund der geringen Verläßlichkeit eines manuellen Betriebs, ist die Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung insbesondere geeignet, wenn die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films im Reinraum betrieben wird.

Erfindungsgemäß wird der vorherige kontinuierliche Film in transversaler Richtung geschnitten und getrennt, während er durch Saugwirkung einer ersten Ansaugeinrichtung so gehalten wird, daß ein nachfolgendes Ende des vorhergehenden Films einfach erzeugt werden kann.

Erfindungsgemäß wird ein führender Endabschnitt des nachfolgenden kontinuierlichen Films, während er durch Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird, zur Ausbildung eines führenden Endes transversal durchtrennt, dann wird, während der nachfolgende Film durch Saugwirkung an einer dritten Ansaugeinrichtung an einem Abschnitt benachbart zum führenden Endabschnitt gehalten wird, der führende Endabschnitt von der zweiten Ansaugeinrichtung getrennt, und ein einseitig haftend beschichtetes Blättchen wird durch Saugwirkung auf der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten, und danach wird der führende Endabschnitt des nachfolgenden kontinuierlichen Films an einer haftenden Oberfläche des einseitig haftend beschichteten Blättchens befestigt. Dies ermöglicht es, das führende Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films und das nachlaufende Ende des vorherigen kontinuierlichen Films mit Leichtigkeit zu verbinden.

Erfindungsgemäß kann das einseitig haftend beschichtende Blättchen automatisch durch Kraftbeaufschlagung durch die zweite Ansaugeinrichtung gegen das nachlaufende Ende des vorhergehenden kontinuierlichen Films, während er durch Saugwirkung an der ersten Ansaugeinrichtung gehalten wird, befestigt bzw. bondiert werden.

Erfindungsgemäß wird, wenn die Zuführrolle für den nachfolgenden Film in der eingestellten Position plaziert ist, der verbleibende Abschnitt der haftenden Oberfläche des einseitig haftend beschichteten Blättchens gleichzeitig unter Druck an dem nachlaufenden Ende des vorhergehenden kontinuierlichen Films befestigt, wobei das führende Ende des nachlaufenden kontinuierlichen Films an der haftenden Oberfläche befestigt wird.

Gemäß der dargelegten Erfindung werden das nachlaufende Ende des vorhergehenden kontinuierlichen Films und das führende Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films kontinuierlich und automatisch durch Befestigen ihrer Trägerfilmseite an dem einseitig haftend beschichteten Blättchen verbunden, so daß der Vorrichtung zum Aufbringen des Films ein kontinuierlicher Film ohne Unterbrechung zugeführt wird. Dies ermöglicht es, eine manuelle Einstellarbeit, die andernfalls durchzuführen wäre, um das führende Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films in bezug auf die Walzen, das Aufbringelement und die Schneideeinrichtung einzustellen, zu vermeiden. Die Betriebseffizienz der Vorrichtung kann deshalb verbessert werden.

Erfindungsgemäß wird, wenn die Zuführrolle für den nachfolgenden Film in die eingestellte Position durch die Übergabeeinrichtung gegeben wird, das nachlaufende Ende des vorherigen kontinuierlichen Films, während er durch Saugwirkung an der ersten Ansaugeinrichtung gehalten wird, automatisch mit dem verbleibenden Abschnitt der Haftfläche des einseitig haftend beschichteten Blättchens, das durch Saugwirkung auf der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird, verbunden.

Erfindungsgemäß bringt die Zylindereinrichtung die zweite Ansaugeinrichtung gegen die erste Ansaugeinrichtung, so daß dadurch das einseitig haftend beschichtete Blättchen und die Filme miteinander verbunden werden.

Erfindungsgemäß wird der vorhergehende kontinuierliche Film mittels der Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende, die gegenüber der ersten Ansaugeinrichtung vorgesehen ist, so geschnitten, daß ein nachlaufendes Ende gebildet wird.

Erfindungsgemäß kann das einseitig haftend beschichtete Blättchen fest an dem nachlaufenden Ende des vorhergehenden kontinuierlichen Films und an dem führenden Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films mittels des bewegbaren Druckelements, welches mit der Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende bewegbar in Breitenrichtung des Films assoziiert ist, befestigt werden.

Erfindungsgemäß wird mittels einer Schneideeinrichtung für ein führendes Ende, die gegenüberliegend der zweiten Ansaugeinrichtung vorgesehen ist, der führende Endabschnitt des nachfolgenden kontinuierlichen Films geschnitten oder durchtrennt, so daß ein führendes Ende gebildet wird.

Erfindungsgemäß ist die Übergabeeinrichtung in Richtung zur Drehachse der Filmzuführrolle und von ihr weg bewegbar. Somit kann, während die Übergabeeinrichtung in einem seitlich zurückgezogenen Zustand außerhalb der Linie gehalten wird, die nächste Filmzuführrolle eingesetzt werden, und das führende Ende des kontinuierlichen Films kann von derselben Filmzuführrolle abgewickelt werden und auf die haftende Oberfläche des einseitig haftend beschichteten Blättchens gesetzt werden, während es durch Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten wird.

Erfindungsgemäß kann durch eine dritte Ansaugeinrichtung, die der Seite der zweiten Ansaugeinrichtung, die näher zur Achse der Filmzuführrolle lokalisiert ist, benachbart angeordnet ist, das führende Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films, das durch Schneiden ausgebildet worden ist, von der zweiten Ansaugeinrichtung getrennt werden, während der nachfolgende kontinuierliche Film durch Saugwirkung auf der dritten Ansaugeinrichtung gehalten wird, und das einseitig haftend beschichtete Blättchen kann ebenso durch die Ansaugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung gehalten werden. Das getrennte führende Ende des nachfolgenden kontinuierlichen Films wird an der Haftfläche des einseitig haftend beschichteten Blättchens befestigt. Dieser Betrieb läßt sich einfach durch Verwendung der zweiten und dritten Ansaugeinrichtung durchführen.

Erfindungsgemäß wird, da die Übergabeeinrichtung mit einer Kernrohrrückführeinheit versehen ist, das Kernrohr der vorhergehenden Filmzuführrolle freigegeben, bevor die nachfolgende Filmzuführrolle eingesetzt wird. Die somit freigegebene vorhergehende Filmzuführrolle wird zurückgeführt und danach wird die nachfolgende Filmrolle eingesetzt.

Erfindungsgemäß führt, wenn die nachfolgende Filmzuführrolle zur Weiterverwendung freigegeben worden ist, die Führungsplatte die freigegebene vorhergehende Filmzuführrolle in eine Abwärtsrichtung in die Kernrohrrückführeinheit. Das Kernrohr der vorhergehenden Filmzuführrolle kann deshalb einfach und verläßlich ohne eine unmäßige Aufschlagkraft zu erzeugen, zurückgeführt werden.

Insbesondere kann, da die Kernrohrrückführeinheit auf der Übergabeeinrichtung vorgesehen ist, das Kernrohr der vorhergehenden Filmzuführrolle leicht durch einen einzigen Betriebsschritt, der durchgeführt wird, wenn die Zuführrolle für den nachfolgenden Film eingesetzt wird, rückgeführt werden.

Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films, die eine Vorrichtung zum Zuführen eines fortlaufenden Films gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht von Fig. 1;

Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, die in vergrößertem Maßstab die Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films gemäß derselben Ausführungsform zeigt;

Fig. 4 ist eine Aufrißansicht von Fig. 3 von vorne;

Fig. 5 ist eine diagrammförmige Seitenansicht, die in vergrößertem Maßstab einen Akkumulator der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films zeigt;

Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht, die in vergrößertem Maßstab einen Film zeigt, der durch die Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films gemäß der vorliegenden Erfindung zugeführt werden soll;

Fig. 7 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche die Art und Weise darstellt, in der ein führendes Ende des nachfolgenden Films in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films geformt wird.

Fig. 8 ist eine schematische Querschnittsansicht, die das führende Ende des nachfolgenden Films zeigt;

Fig. 9 ist eine schematische Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, in dem das führende Ende des nachfolgenden Films abgetrennt ist;

Fig. 10 ist eine schematische Querschnittsansicht, die ein auf einer Seite haftend beschichtetes Band, das durch Ansaugen an eine zweite Saugfläche gehalten wird, zeigt;

Fig. 11 ist eine schematische Querschnittsansicht, die den Zustand unmittelbar bevor zwei Filme in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films Ende an Ende zusammengefügt werden, zeigt;

Fig. 12 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche für die Art und Weise illustrativ ist, auf die ein nach laufendes Ende des vorherigen Films in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films ausgebildet wird;

Fig. 13 ist eine schematische Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, nachdem das nach laufende Ende des vorherigen Films in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films ausgebildet worden ist;

Fig. 14 ist eine schematische Querschnittsansicht, die für den Zustand illustrativ ist, in dem das nachlaufende Ende des vorherigen Films und das führende Ende des nachfolgenden Films in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films Ende an Ende zusammengefügt sind;

Fig. 15 ist eine schematische Querschnittsansicht, die eine andere Ausführungsform einer Druckbeaufschlagungseinrichtung zeigt, die in der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films zum Druckbeaufschlagen des auf einer Seite haftend beschichteten Bands vorgesehen ist.

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird untenstehend in größerem Detail unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsblätter beschrieben.

Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, ist eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10, die sich auf eine Ausführungsform dieser Erfindung bezieht, so aufgebaut, daß ein fortlaufender bzw. kontinuierlicher Film 12, der aus einem lichtdurchlässigen Träger 12A, einer photoempfindlichen Harzschicht 12B und einem Deckfilm 12C, die wie in Fig. 6 gezeigt übereinander laminiert sind, besteht, aus einer Filmzuführrolle 14 entnommen wird, und der Film 12, nachdem der Deckfilm 12C entfernt worden ist, kontinuierlich durch Laminierwalzen 20 an jeder einer Reihe von Basisplatten 18 befestigt wird, wobei die photoempfindliche Harzschicht 12B auf der nach unten zeigenden Filmaufbringfläche 12A einer jeden Basisplatte angeordnet ist, wobei die Basisplatten 18 intermittierend mit vorbestimmten räumlichen Intervallen zugeführt werden. Der Film 12 wird eine Drehschneideeinrichtung 22 in Breitenrichtung in einem Raum zwischen 2 benachbarten Basispiatten 18 geschnitten oder durchtrennt.

Die Filmzuführrolle 14 wird mittels einer Vorrichtung zum Zuführen von kontinuierlichen Filmen 23 durch eine neue ersetzt, so daß der Film 12 der Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 ohne Unterbrechung zugeführt werden kann.

Der Film 12, der von der Filmzuführrolle 14 abgewickelt worden ist, wird nachfolgend durch eine erste Ansaugeinheit oder Einrichtung 24 und einen Akkumulator 26 geführt, und nachdem der Deckfilm 12C durch ein Paar von Deckfilmtrenneinheiten oder Einrichtungen 28, 28 abgetrennt oder entfernt worden ist, wird er kontinuierlich den Laminierrollen 20 zugeführt, wobei die photoempfindliche Harzschicht 12D nach unten zeigt.

Die Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films 23, wie sie in vergrößertem Maßstab in Fig. 3 gezeigt ist, umfaßt die erste Ansaugeinrichtung 24, den Akkumulator 26, eine Aufnahme für eine Ersatzspule 30, eine Führungsplatte 32 und einen Luftzylinder 34, der so angetrieben wird, daß er einen horizontalen Tisch 30A in die Richtungen nach links und rechts in Fig. 1 und 3 hin- und herbewegt. Der horizontale Tisch 30A bildet einen Teil des Trägers bzw. der Aufnahme für die Ersatzspule 30.

Die Aufnahme für die Ersatzspule 30 umfaßt einen Rahmen 30B, der über ein Paar oberer und unterer Schienen 38, 38 auf einem Paar unterer und oberer Stäbe 37, 37, die an einer Seitenwand eines Gehäuses 10A der Vorrichtung zum Zuführen des Films 10 befestigt sind, so gehaltert ist, daß der Rahmen 30B horizontal in einer Richtung senkrecht zur Blattebene von Fig. 3 bewegbar ist. Somit kann die Aufnahme für die Ersatzrolle 30 horizontal aus dem Gehäuse 10A der Vorrichtung zum Zuführen des Films 10 in seitlicher Richtung in bezug auf die Filmzuführrichtung entnommen werden.

Wie in Fig. 4 gezeigt, ist der horizontale Tisch 30A der Aufnahme für die Ersatzrolle 30 bewegbar über ein Paar Schienenanordungen 39 (von denen eine gezeigt ist) auf einander gegenüberliegenden inneren Oberflächen auf den linken und rechten säulenartigen Abschnitten des Rahmens 30B benachbart zu den bodenseitigen Enden desselben beweg bar gehaltert, so daß der horizontale Tisch 30A in bezug auf den Rahmen 30D in Richtungen nach links und rechts in Fig. 3 hin- und herbewegbar ist. Der horizontale Tisch 30A umfaßt ein Paar Rollenhalterungen 42 (von denen eine gezeigt ist), die an der oberen Oberfläche des horizontalen Tischs 30A angebracht sind, um auf ihnen eine neue oder nachfolgende Filmzuführrolle 40 zu haltern, einen Kernrohrrückführabschnitt oder Kernrohrrückführeinheit 44, die an dem führenden Ende des horizontalen Tischs 30A angebracht ist, und eine zweite und eine dritte Ansaugeinheit oder Einrichtung 46 und 48, die an der oberen Oberfläche des horizontalen Tischs 30A angeordnet sind. Der horizontale Tisch 30A wird durch den Luftzylinder 34 in horizontaler Richtung in den Fig. 1 und 3 hin- und herbewegt. Der Luftzylinder 34 und der horizontale Tisch 30A stehen zusammen mit einem Eingriffsstück 50 miteinander in Gleiteingriff, das horizontal und parallel zu den Schienen 38 vorgesehen ist, so daß eine Gleitbewegung des horizontalen Tischs 30A entlang der Schienen 38 realisiert wird.

Die Spulenhalterungen 42 sind so vorgesehen, daß sie auf denselben die Zuführrolle für den nachfolgenden Film 40 horizontal in paralleler Beziehung zu der Filmzuführrolle (im folgenden als Zuführrolle für den nachfolgenden Film bezeichnet) 14 haltern, welche drehbar an einer vorbestimmten Position durch ein Paar gegenüberliegender Spindeln 52 (siehe Fig. 4) gehaltert ist. Jede der Spulenhalterungen 42 ist mit einem Luftzylinder 42A zum Einstellen des vertikalen Niveaus oder der Höhe der nachfolgenden Filmzuführrolle 40 versehen.

Die horizontale Position der Spulenhalterungen 42 ist so vorbestimmt, daß, wenn der horizontale Tisch 30A in Fig. 1 und 3 durch den Luftzylinder nach links gezwungen wird bis er an seinem vorderen Anschlagsende eintrifft, eine Längsachse der Nachfolgefilm- Zuführrolle 40 mit einer gemeinsamen Achse der einander gegenüberliegenden Spindeln 52 ausgerichtet ist.

Die Spindeln bestehen aus einem Paar aus einer linken und rechten Spindel, und, wie in Fig. 4 gezeigt, ist jede Spindel 52 drehbar durch ein Paar Lager 52B gehaltert und in axialer Richtung derselben vor und zurück bewegbar. Wenn vorwärtsgetrieben, kommen die Spindeln 52 mit den einander gegenüberliegenden Enden des Kernrohrs 14A der Filmzuführrolle in Eingriff, so daß sie dadurch das Kernrohr 14A haltern.

Eine rotierende Lichtabschirmplatte 53A ist an dem hinteren Ende der linken Spindel 52, wie in Fig. 4 gezeigt, befestigt. Die drehende Lichtabschirmplatte 53A wird durch einen Photosensor 53B detektiert, um zu bestimmen, ob sich die linke Spindel 52 dreht oder nicht. Die rechte Spindel (nicht gezeigt) ist an einen Drehmomentmotor (nicht gezeigt) zur Durchführung einer Bremswirkung der selben Spindel gekoppelt.

Die erste Ansaugeinrichtung 24 ist zwischen einem Paar vertikal beabstandeter Führungswalzen 54A und 54B angeordnet, die vorgesehen sind, um den Film 12 vertikal zu führen, nachdem der Film 12 von der Zuführrolle für den vorhergehenden Film 14, der in der eingestellten Position gehalten ist, abgewickelt worden ist. Die erste Ansaugeinrichtung 24 hat eine vertikale Ansaugfläche 24A, die sich parallel zu einer Filmlaufebene, in der sich ein Abschnitt des Films 12, der zwischen zwei Führungswalzen 54A, 54B läuft, erstreckt und in der Nähe derselben lokalisiert ist. Die Ansaugfläche 24A ist mit einer Anzahl von Ansauglöchern 248 versehen, die mit negativem Druck beaufschlagt werden.

Die zweite Ansaugeinrichtung 46 ist durch eine Zylindereinheit oder Einrichtung 47 an die entsprechenden oberen Enden eines Paars von vertikalen Haltepfosten 30C, die sich von linken und rechten Ende des horizontalen Tischs 30A erstrecken, befestigt, wobei die Haltepfosten 30C normalerweise in der Nähe des Rahmens 30B angeordnet sind. Die zweite Ansaugeinrichtung 46 umfaßt eine Saugfläche 46A, die auf demselben Niveau oder höher wie die Ansaugoberfläche 24A der ersten Ansaugeinrichtung 24 angeordnet ist, und sich parallel zu und der Ansaugoberfläche 24A gegenüberliegend erstreckt. Die Ansaugoberfläche 46A ist mit einer Anzahl von Ansauglöchern 46B versehen, die mit negativem Druck beaufschlagt werden.

Die dritte Ansaugeinrichtung 48 ist auf einem Paar gegenüberliegender horizontaler Trägerstangen 30D, die sich von den Trägerpfosten 30C entsprechend nach innen erstrecken, an einer Position unter der Ansaugfläche 46A der zweiten Ansaugeinrichtung 46 angebracht. Die dritte Ansaugeinrichtung 48 umfaßt eine Ansaugfläche 48A, die sich vertikal bündig mit der Ansaugoberfläche 46A der zweiten Ansaugeinrichtung 46 erstreckt. Die Ansaugoberfläche 48A ist mit einer Anzahl von Ansauglöchern 48B versehen, die mit einem negativen Druck beaufschlagt werden.

Der Rahmen 30B ist mit einer Schneideeinrichtung für ein führendes Ende 60 versehen, die der Ansaugfläche 46A der zweiten Ansaugrichtung 46 gegenüberliegend angeordnet ist, zum horizontalen Schneiden oder Abtrennen des Films in der Breitenrichtung in der Mitte der Höhe der Ansaugfläche 46A, während der Film durch Saugwirkung auf der Ansaugfläche 46A gehalten wird.

Die Schneideeinrichtung für das führende Ende 60 besteht aus einer scheibenförmigen Schneide, die horizontal und drehbar in einem Gehäuse 60A gehaltert ist. Das Gehäuse 60A ist gleitend auf einer horizontalen Führungsstange 60B, die sich zwischen den linken und rechten säulenartigen Abschnitten des Rahmens 30B erstreckt, parallel zur Ansaugfläche 46A verschiebbar angebracht. Das Gehäuse 60A wird manuell entlang der Führungsstange 60D mittels eines Betätigungsknopfs 60C hin- und herbewegt, währenddessen der Film, während er durch die Saugwirkung der Ansaugfläche 46A gehalten wird, durch die Schneideeinrichtung für das führende Ende 60 geschnitten oder durchtrennt wird.

Auf ähnliche Weise ist eine Schneideeinrichtung für ein nach laufendes Ende 62 der Saugfläche 24A der ersten Ansaugeinrichtung 24 gegenüberliegend angeordnet, zum horizontalen Schneiden oder Trennen des Films in Breitenrichtung in der Mitte in Höhenrichtung der Ansaugfläche 24A, während der Film durch die Ansaugwirkung der Saugfläche 24A gehalten wird. Die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende 62 besteht aus einer scheibenförmigen Schneide, die horizontal und drehbar innerhalb eines Gehäuses 62A gehaltert ist. Das Gehäuse 62A steht in Gewindeeingriff mit einer horizontalen Vorschubspindel 62C, die in Antriebsbeziehung an einen elektrischen Motor (nicht gezeigt) gekoppelt ist. Wenn die Vorschubspindel 62C durch den elektrischen Motor in Vorwärts- und Rückrichtung gedreht wird, wird das Gehäuse 62C in Breitenrichtung des Films 12 entlang der Ansaugfläche 24A hin- und herbewegt, mit dem Ergebnis, daß der Film 12, während er durch Saugwirkung auf der Ansaugfläche 24A gehalten wird, durch die Schneideeinrichtung für das nach laufende Ende 62 geschnitten oder durchtrennt wird.

Die Kernrohrrückführungseinheit 44 ist an jedem der zwei seitlich beabstandeten Abschnitte des führenden Endes des horizontalen Tischs 30A von den Schienen 38 entfernt angeordnet und hat im vertikalen Querschnitt eine Schaufelform, wobei ihr oberes Ende an einer Position unter dem horizontalen Tisch 30A geöffnet ist. Die schaufelförmigen Rohrkernrückführungseinheiten 44 haben jeweils eine Vorderseite, die durch eine geneigte Oberfläche 44A, die sich nach oben und außen erstreckt, gebildet ist, und eine Gleitkugel 44B, die an dem unteren Abschnitt der geneigten Oberfläche 44A angebracht ist.

Die Führungsplatten 32 haben im allgemeinen eine L-Form im Querschnitt und ein Ende, das gelenkig durch eine horizontale oszillierende Welle 33 gehaltert ist, die sich parallel zur Achse der Zuführrolle des vorhergehenden Films 14 an einer Position erstreckt, die über an der eingestellten Position gehaltenen Zuführrolle für den vorherigen Film 14 liegt. Die L-förmige Führungsplatte 32, die derart gehaltert ist, ist somit gelenkig in einer vertikalen Ebene um eine Achse der oszillierenden Welle 33 bewegbar.

Die Führungsplatte 32 oszilliert um die oszillierende Welle 33 mittels einer Antriebseinheit oder Einrichtung 64. im Normalbetrieb ist die Führungsplatte 32 in einer Rückzugsposition angeordnet, in der, wie durch die ausgezogene Linie in Fig. 3 dargestellt, sich zwei Arme der Führungsplatte 32 entsprechend horizontal und vertikal erstrecken und außer Kontakt mit der Zuführrolle für den vorhergehenden Film 14 gehalten werden. Wenn die Führungsplatte 32 im Uhrzeigersinn um einen Winkel von ungefähr 30º bewegt wird, so daß sie sich von der Rückzugsposition in eine führende Position bewegt, wie durch die Zweipunkt-Linien dargestellt, bildet oder schafft die Führungsplatte 32 eine geneigte Führungsfläche 328, die sich im wesentlichen an die geneigte Fläche 44A der Kernrohrrückführeinheit 44 anschließt. In diesem Zustand wird die geneigte Führungsfläche 32B im wesentlichen in Kontakt mit der äußeren peripheren Oberfläche des Kernrohrs 14A der Filmzuführrolle 14 an gegenüberliegenden Enden derselben gehalten.

Das in Fig. 3 gezeigte Bezugszeichen 66 bezeichnet obere und untere horizontale Schienen 66, die es ermöglichen, die Spindeln 52 in axialer Richtung der Filmzuführrolle 14 zum Einstellen eines Einstellens der Position der Filmzuführrolle 14 zu bewegen. Mit 67, wie in Fig. 5 gezeigt, ist ein Drehdecodierer zur Detektion der Menge an von der Filmzuführrolle abgewickelten Film bezeichnet.

Der Akkumulator 26, wie er in Fig. 5 gezeigt ist, umfaßt eine feststehende oder station- -re Walze 26A, die stromabwärtsseitig in bezug auf die Führungswalze 54B angeordnet ist, eine Beschwerwalze 26C, die zwischen der Führungswalze 54B und der stationären Walze 26A angeordnet ist und vertikal durch einen Hebel 26D bewegbar ist&sub1; eine Andruckwalze 26D, die in Kontakt mit der Führungswalze 54B gezwungen ist, so daß der Film zwischen beiden gehalten oder gegriffen wird, und ein Stellglied 26F zur Betätigung der Andruckwalze 26D, derart, daß sie die Position der Führungswalze 54 berührt oder von der Position zurückgezogen ist. Die Beschwerwalze 26C ist nach oben durch einen Hebel 26B versetzbar, so daß ein Abschnitt des Films 12 aus einem Filmweg 13 angehoben wird, um dadurch eine vorbestimmte Länge des Films zwischen der stationären Walze 26A und der Andruckwalze 26D zu speichern oder zu akkumulieren. Der Hebel 26B wird durch ein Gegengewicht 26E in Uhrzeigerrichtung gezwungen.

Die Abdeckfilmtrenneinrichtungen 28 sind in Tandemform unter dem Filmzuführweg 13 in gegenüberliegender Beziehung zu dem Deckfilm 12C des kontinuierlichen Films 12 angeordnet. Die Deckfilmtrenneinrichtungen 28 sind so aufgebaut, daß in jeder Einrichtung die haftende Oberfläche eines Klebebands 28A durch eine Rolle 28B gegen den Deckfilm 12C nach oben gezwungen werden, so daß der Deckfilm 12C abgezogen oder abgetrennt wird und dann der abgetrennte Deckfilm 12 um die Deckfilmtrenneinrichtug zusammen mit dem Klebeband 28A aufgenommen wird. Das Paar der Deckfilmtrenneinrichtungen 28, 28 kann in lateraler Richtung des Filmwegs aus dem Gehäuse 10A der Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 herausgezogen werden oder in dies eingesetzt werden. Mit dieser Anordnung ist es möglich, sogar wenn die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films in Bewegung ist, die Deckfilmtrenneinrichtung 28 zuerst aus dem Gehäuse 10A zu ziehen, wenn das Klebeband 28A vollständig aufgebraucht ist, dann ein neues Klebeband 28A und eine neue Aufnahmerolle 28C zu befestigen, und schließlich die Einrichtung 20 wieder in das Gehäuse 10A einzusetzen.

In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 68 eine Vorheizeinrichtung, die in einer kombinierten Umkehr- und Heizeinheit 69 zum Heizen der Basisplatte 18 von unten auf eine optimalen Temperatur zum Aufbringen des Films 12 auf die Basisplatte 18 angeordnet ist, während die Basisplatte entlang eines Zuführwegs oder einer Linie 19 zugeführt wird, wobei die Filmaufbringoberfiäche 18A nach unten zeigt. Die kombinierte Umkehr- und Heizeinheit 69 ist an der Eintrittsseite der Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 angeordnet und umfaßt eine Umdreheinrichtung (nicht gezeigt) zum Umdrehen oder Invertieren der Basispatte 18, bevor sie entlang der Zuführlinie 19 zugeführt wird. Mit 19A sind in Fig. 1 eine Reihe von Transportwalzen zum Transportieren der Basispatte 18 nach rechts, nachdem der Film 12 durch die Laminierwalzen 20 auf der Basisplatte 18 aufgebracht worden ist, bezeichnet.

Die Schneideeinrichtung 22 besteht aus einem Drehmesser 22A und einem stationären Messer 22B und schneidet oder durchtrennt den Film 12 in transversaler Richtung (d.h. in der Breitenrichtung) an einer Position zwischen zwei benachbarten Basisplatten 18. Das Drehmesser 22A ist auf der oberen Seite der Zuführlinie 19 der Basisplatten 18 vorgesehen, während das stationäre Messer 22B auf der unteren Seite der Zuführlinie 19 vorgesehen ist. Das Drehmesser 22A wird drehbar in Richtung gegen den Uhrzeigersinn in Fig. 1 angetrieben, so daß vermieden wird, daß der Film 12 während des Schneidebetriebs nach oben verbogen wird. Das Drehmesser 22A würde andernfalls die Basisplatte 18 über die Verbiegung des Films 12 nach oben hochschnellen lassen, was dazu führen kann, das die Basisplatte 18 beschädigt wird, insbesondere wenn die Basisplatte 18 beispielsweise aus einer dünnen Glasplatte aufgebaut ist.

In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 70 eine kombinierte Umdreh- und Entladeeinheit, die auf der Entladeseite der Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 angeordnet ist. In der kombinierten Umdreh- und Entladeeinheit 70 wir die Basisplatte 18, die durch die Transportrollen 19A mit darauf aufgebrachtem Film 12 transportiert worden ist, mit einer Gelenkwelle 71A um einen Winkel von 180º durch eine Umdreheinrichtung 71 umgedreht und von der Umdreheinheit 71 in eine Entladeeinheit 72 mit nach oben zeigendem Film 12 übergeben, und danach wird die Basisplatte 18 aus der Vorrichtung durch die Entladeeinrichtung 72 ausgegeben.

Die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 umfaßt eine Mehrzahl von vertikal beabstandeten oberen und unteren Rädem 80, die so angeordnet sind, daß sie ein Paar von parallel beabstandeten Basisseitenschienen 78 von oben und unten halten, so daß die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 in bezug auf die kombinierte Umdreh- und Heizeinheit 69 auf der Eintrittsseite und in bezug auf die kombinierte Umdreh- und Ausgabeeinheit 70 auf der Austrittsseite in seitlicher Richtung der Transportlinie 19 bewegt werden kann. Die Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10 kann entlang der Basisseitenschienen 78 in Richtung nach unten in Fig. 2 und in eine Richtung rechtwinklig zur Blattebene der Fig. 1 herausgezogen werden.

Das Gehäuse 10A der Vorrichtung zum Aufbringen eines Films 10, das entlang der Basisseitenschienen 78 herausziehbar ist, umfaßt die Laminierrollen 20, die Drehschneideeinrichtung 22, die Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films 23 und das Paar der Deckfilmtrenneinrichtungen 28.

Wie oben beschrieben können die Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films 23 und das Paar der Deckfilmtrenneinrichtungen 28 in lateraler Richtung unabhängig voneinander herausgezogen werden.

Der Betrieb und die gesamte Vorrichtung in der vorangegangenen Ausführungsform wird untenstehend beschrieben.

Während die Vorrichtung zum Aufbringen des Films 10 in Bewegung ist, wird die Aufnahme für die Ersatzrolle 30 der Vorrichtung zum Zuführen eines kontinuierlichen Films 23 entlang der Schienen 38 in eine Position gezogen, die seitlich gegenüber der Zuführlinie 19 versetzt ist. In dieser Position wird die Zuführrolle für den nachfolgenden Film 40 auf den Spulenhalterungen 42 plaziert, und ein Film 12 wird aus der Zuführrolle für den nachfolgenden Film 40 gezogen und dann wird ein führender Endabschnitt des Films 12 durch Saugwirkung auf den entsprechenden Saugflächen 46A und 48A der zweiten und dritten Ansaugeinrichtung 46 und 48 (siehe Fig. 7) gehalten.

Danach wird, wie in Fig. 8 gezeigt, die Schneideeinrichtung für das führende Ende 60 manuell betätigt, so daß der führende Endabschnitt des Films 12 transversal entlang der Breite des Films in der Mitte der Höhe der Ansaugfläche 46A so geschnitten oder durchtrennt, daß ein führendes Ende 12E gebildet wird, während der Endabschnitt des führendes Film durch Saugwirkung der Ansaugoberfläche 46A gehalten wird.

Dann wird, wie in Fig. 9 gezeigt, das führende Ende 12E des Films 12, während der Film 12 durch Saugwirkung auf der zweiten Ansaugoberfläche 48A der dritten Ansaugeinrichtung 48 gehalten wird, so gezogen, daß derselbe von der Ansaugoberfläche 46A der zweiten Ansaugeinrichtung 46 getrennt wird.

Nachfolgend wird, wie in Fig. 10 gezeigt, ein einseitig haftend beschichtetes Band 56 aus einer Klebebandzuführrolle (nicht gezeigt) entnommen, und nachdem die nichthaftende Seite 56A des einseitig haftend beschichteten Bandes 56 durch Saugwirkung auf der Ansaugfläche 46A der zweiten Ansaugeinrichtung 46 gehalten wird, das einseitig haftend beschichtete Band 56 in eine Länge, die der Breite des Films gleich ist, geschnitten oder durchtrennt.

Danach wird, wie in Fig. 11 gezeigt, das führende Ende 12E des Films 12, das von der Ansaugfläche 46A getrennt worden ist, an der Haftfläche 56B des einseitig haftend beschichteten Bands 56 befestigt, während es durch Saugwirkung an der Ansaugfläche 46A gehalten wird. Das demgemäß an der Haftfläche 56B des einseitig haftend beschichteten Bands 56 befestigte führende Ende 12E wird in der Mitte der Höhe der Ansaugfläche 46A gehalten.

Falls beim Herausziehen der Aufnahme für die Ersatzrolle 30 bereits ein Kernrohr gefunden wird, wird das Kernrohr entfernt, und danach wird die Aufnahme für die Ersatzrolle 30 entlang der Schienen 30 zurück in das Gehäuse 10A bewegt, so daß die Aufnahme für die Ersatzrolle 30 sich in dem in Fig. 11 gezeigten Zustand befindet.

Wenn der Drehdecoder 67 den Zustand detektiert, in dem die von der Zuführrolle des vorherigen Films 14 abgewickelte Filmmenge einen vorbestimmten Wert übersteigt, erzeugt der Drehdecoder 67 ein Ausgabesignal, entsprechend dem der Hebel 26B des Akkumulators 27 in Fig. 5 in Uhrzeigerrichtung angetrieben oder gedreht wird (durch Freigeben des Gegengewichts 26E), so daß die Beschwerwalze 26C nach oben bewegt wird, derart, daß eine vorbestimmte Länge des Films 12 abgewickelt wird. Dann wird die Andruckwalze 26D gegen die Führungswalze 54B gezwungen, so daß der Film 12 zwischen beiden fest gegriffen wird.

Während dieser Zustand beibehalten wird, wird der Film 12 durch Saugwirkung auf der ersten Ansaugfläche 24 gehalten, und dann wird die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende 62, wie in Fig. 12 gezeigt, angesteuert, so daß ein nachlaufendes Ende 12D des Films 12, wie es beispielsweise in Fig. 13 gezeigt ist, gebildet wird.

Nachfolgend wird, wie in Fig. 11 gezeigt, die Führungsplatte 32 gegen den Uhrzeigersinn um einen Winkel von ungefähr 30º in die ausgezogen gezeichnete Führungsposition angetrieben oder gedreht, in welcher die geneigte Führungsoberfläche 32B sich im wesentlichen an die geneigte Oberfläche 44A der Kernrohrrückführeinheit 44 anschließt, und dann werden die Spindeln 52 aus der Zuführrolle des vorhergehenden Films 14 zurückgezogen, so daß das Kernrohr 14A freigegeben wird und eine kleine Menge an Film 12 auf dem Kernrohr 14A verbleibt. Das Kernrohr 14A rollt entlang der geneigten Führungsfläche 328 und der geneigten Oberfläche 44A nach unten und wird schließlich in die Kernrohrrückführeinheit 44 zurückgeführt.

In diesem Fall wird ein Ende des Films 12, das auf der Filmzuführrolle aufgerollt ist, welches als Ergebnis eines Schneidevorgangs durch die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende 62 an der ersten Ansaugeinrichtung 24 gebildet worden ist, zwangsläufig von der ersten Ansaugeinrichtung 24 getrennt, wenn das Kernrohr 14A in die Kernrohrrückführeinheit 44 fällt.

Dann wird die Führungsplatte 32 in die mit Phantomlinien dargestellte Position in Fig. 3 gebracht, und danach wird der Luftzylinder 34 so angesteuert, daß er den horizontalen Tisch 30A in Linksrichtung in Fig. 14 bewegt, so daß die Mittelachse der Zuführrolle für den nachfolgenden Film 40 die Position der Mittelachse einer Filmzuführrolle, die in die Einsetzposition gesetzt ist, annimmt.

In diesem Fall wird eine obere Hälfte der haftenden Oberfläche des einseitig haftend beschichteten Bands 56, während dieses durch Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung 46 gehalten wird, durch die zweite Ansaugeinrichtung 46 gegen den lichtdurchlässigen Trägerfilm 12A des vorhergehenden Films 12 benachbart zu dem nachlaufenden Ende 12D desselben Films 12, während er durch die Ansaugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung 24 gehalten wird, gepreßt. Dann wird die Zylindereinrichtung 47 so angesteuert, daß sie die zweite Ansaugeinrichtung 46 in Richtung der ersten Ansaugeinrichtung 24 bewegt, um dadurch die Verbindungsstärke zwischen dem einseitig haftend beschichteten Band 56 und dem nachlaufenden Endabschnitt des vorhergehenden Films 12 und dem führenden Endabschnitt des nachlaufenden Films 12 zu erhöhen.

Das nachlaufende Ende 12D des vorhergehenden Films 12 und das führende Ende 12E des nachfolgenden Films 12 werden Ende an Ende oder kontinuierlich in Längsrichtung des Bands 12 durch eine Klebeverbindung zwischen dem lichtdurchlässigen Trägerfilm 12A und der Haftfläche 56B des einseitig haftend beschichteten Bands 56 zusammengefügt.

Während dieses Verbindungsprozesses wird der Film 12 (vorhergehender Film) den Laminierrollen 20 zugeführt und durch diese Laminierrollen 20 auf die Filmaufbringoberflächen 18A der entsprechenden Basisplatten 18, während diese intermittierend fortbewegt werden, aufgebracht. Der Film, der zum Aufbringen auf die Basisplatten 18 verwendet wird, wird durch Entnahme desselben aus dem Akkumulator 26 entnommen, wobei während dieser Zeit die Beschwerwalze 20C des Akkumulators 26 nach unten bewegt wird.

Während das nachlaufende Ende 12D des Films 12 und das führende Ende 12E des Films 12 Ende an Ende durch das einseitig haftend beschichtete Band 56 verbunden werden, ist die Zuführrolle für den nachfolgenden Film 40, die bereits in der Einstellposition plaziert ist, drehbar durch die Spindeln 52 gehaltert.

Dann werden durch die Luftzylinder 43A die Spulenhalterungen 42 nach unten bewegt, und der horizontale Tisch 30A wird durch die Luftzylinder 34 in die in Fig. 11 gezeigte Position zurückbewegt. Danach wird die Aufnahme für die ersetzte Rolle 30 wieder in lateraler Richtung herausgezogen, das zurückgeführte Kernrohr 14A wird entfernt und eine neue Filmzuführrolle wird auf den Spulenhalterungen 42 plaziert. Nachfolgend wird das Band 12, das aus der neuen Filmzuführrolle gezogen worden ist, an seinem führenden Ende 12E an der Haftoberfläche 56B eines neuen einseitig haftend beschichteten Bands 56, das nun durch Saugwirkung der Ansaugfläche 46A der zweiten Ansaugeinrichtung 46 auf dieselbe Weise wie oben beschrieben gehalten wird, befestigt, und während dieser Zustand beibehalten wird, wird die Aufnahme für die ersetzte Rolle 30 in das Gehäuse 10A zurückgezwungen, so daß ein Stand-By-Zustand zum nächsten Ersetzen einer Filmzuführrolle angenommen wird.

In der oben beschriebenen Ausführungsform wird die Haftfläche 56B des einseitig haftend beschichteten Bands 56 gegen das nach laufende Ende 12D des vorhergehenden Films durch die zweite Ansaugeinrichtung 46 gepreßt. Die vorliegende Erfindung soll allerdings auf keinen Fall auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt werden, sondem umfaßt Modifikationen, bei denen, wie beispielsweise in Fig. 15 gezeigt, ein Andruckelement, das beispielsweise aus einer Mehrzahl von Druckwalzen 63 besteht, mit der Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende bewegbar in Breitenrichtung des Bands 12 assoziiert ist. Das nachlaufende Ende 12D des vorhergehenden Films 12 und das führende Ende 12E des nachfolgenden Films 12 werden, während sie von der zweiten Ansaugeinrichtung 24 in einem Zustand gehalten werden, in dem sie eine Stoßverbindung über das einseitig haftend beschichtete Band 56 bilden, gegen die Ansaugfläche 24A der ersten Ansaugeinrichtung 24 mittels des Andruckelements (Andruckwalzen) 63 gepreßt, und, wenn das Andruckelement 63 zusammen mit der Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende 62 transversal bewegt wird, werden das nachlaufende Ende 12D und das führende Ende 12E mit dem einseitig haftend beschichteten Band 56 fest verbunden. Währenddessen wird die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende 62 von ihrer Betriebs- oder Schneideposition zurückgezogen.

Außerdem wird in der oben beschriebenen Ausführungsform der Film 12, dessen Deckfilm 12C zuvor entfernt worden ist, kontinuierlich auf die Basisplatten 18 aufgebracht, während diese intermittierend fortbewegt werden. Die vorliegende Erfindung ist allerdings nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann auch in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films des Typs verwendet werden, in dem der Film in individuelle Längen geschnitten ist, die ihrerseits mittels eines Heftelements an individuelle Basisplatten angebracht werden, bei einer anderen Vorrichtung zum Aufbringen eines Films, in welcher, nachdem der Deckfilm entfernt worden ist, der Film auf eine Basisplatte zur Zeit während des Schneidens aufgebracht wird, der Film in individuelle Längen geschnitten wird, und jeder anderen Vorrichtung, in welcher der Film kontinuierlich zugeführt wird.

Obwohl die photoempfindliche Hartschicht 12B, die in der dargestellten Ausführungsform auf dem lichtdurchlässigen Trägerfilm 12A laminiert ist, muß der Film 12A nicht unbedingt lichtdurchlässig sein, sondern könnte für Elektronenstrahlen, Röntgenstrahlen, ultraviolette Strahlen oder dergleichen durchlässig oder opak sein.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zum fortlaufenden Zuführen eines fortlaufenden Films von einer Filmzuführspule (14) in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films (10) des Typs, bei dem ein fortlaufender Film (12), der aus einem Trägerfilm (12A), einer fotosensitiven Harzschicht (12B) und einem Deckfilm (12C), die übereinander in Laminatform vorgesehen sind, besteht, aus der Filmzuführspule (14) entnommen wird, und der fortlaufende Film (12), nachdem der Deckfilm (12C) abgetrennt worden ist, durch Laminierwalzen (20) unter Druck auf eine Basisp latte (18) bondiert wird, während er durch eine Transporteinrichtung fortbewegt wird, wobei die fotosensitive Harzschicht (12B) auf einer Oberfläche zum Aufbringen eines Films (18A) der Basisplatte (18) gelegen ist, in welchem ein nachlaufendes Ende (12D) eines vorhergegangenen fortlaufenden Films (12), der von der Filmzuführspule (14) abgewickelt worden ist, auf der Seite seines Deckfilms (12C) durch Saugeinwirkung einer ersten Saugeinrichtung (24) in fester Position gehalten wird, dann ein führendes Ende (12E) eines nachfolgenden fortlaufenden Films (12), das von einer Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) abgewickelt worden ist, auf der Seite seines Trägerfilms an einen Abschnitt einer Haftoberfläche (56B) eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) bondiert wird, während es an seiner nichthaftenden Seite (56A) durch die Saugwirkung einer zweiten Saugeinrichtung (46) gehalten wird, und danach der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche (56B) des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) gegen die Trägerfilmseite des nachlaufenden Endes (12D) des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) gepreßt wird, so daß dadurch das nachlaufende Ende (12D) an das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen (56) bondiert wird.

2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorhergegangene fortlaufende Film (12) an der Position der ersten Saugeinrichtung (24) quer durchgetrennt wird, während er durch die Saugwirkung der ersten Saugeinrichtung (24) gehalten wird, so daß ein nachlaufendes Ende (12D) gebildet wird.

3. Ein Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein führender Endabschnitt des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) quer in der Mitte der zweiten Ansaugeinrichtung (46) in Filmzuführrichtung durchgetrennt wird, während er durch die Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung (46) gehalten wird, so daß das führende Ende (12E) gebildet wird, anschließend der nachfolgende fortlaufende Film (12) durch die Ansaugwirkung einer dritten Ansaugeinrichtung (48) in einer Position gehalten wird, die der Seite der zweiten Ansaugeinrichtung (46), die näher an der Achse der Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) lokalisiert ist, benachbart ist, und während diesem Zustand der Abschnitt des führenden Endes (12E) des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) von der zweiten Saugeinrichtung (46) getrennt wird und die nichthaftende Seite (56A) des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) durch die Ansaugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung (56) gehalten wird, und danach der getrennte Abschnitt des führenden Endes (12E) des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) auf die Haftoberfläche (56B) des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) auf einer Ansaugoberfläche der zweiten Ansaugeinrichtung (46) bondiert wird.

4. Ein Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen (56) durch die zweite Ansaugeinrichtung (46) gegen das nachlaufende Ende (12D) des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) gepreßt wird, während es durch die Ansaugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung (24) gehalten wird.

5. Ein Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ansaugeinrichtung (46) und die Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) synchron zueinander versetzt sind, und wenn die Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) eine voreingestellte Position erreicht, der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche (56B) des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) gegen das nachlaufende Ende (12D) des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) gepreßt wird, während es durch die Saugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung (24) gehalten wird.

6. Eine Vorrichtung (23) zum fortlaufenden Zuführen eines fortlaufenden Films (12) von einer Filmzuführspule (14) in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Films (10) des Typs, bei dem ein fortlaufender Film (12), der aus einem Trägerfilm (12A), einer fotosensitiven Harzschicht (128) und einem Deckfilm (12C), die übereinander in Laminatform vorgesehen sind, besteht, von der Filmzuführspule (14) entnommen wird, und danach der Deckfilm (12C) abgetrennt wird, der fortlaufende Film (12) durch Laminierwalzen (20) auf eine Basisplatte (18) unter Druck bondiert wird, während er durch eine Zuführeinrichtung fortbewegt wird, wobei die fotosensitive Harzschicht (12B) auf einer Oberfläche zum Aufbringen eines Films (18A) der Basisplatte (18) gelegen ist, weiter umfassend eine erste Ansaugeinrichtung (24) zum Halten der Deckfilmseite (12C) eines nachlaufenden Endes (12D) eines vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) in einer festen Position durch Saugwirkung, wobei der vorhergegangene fortlaufende Film, der von einer Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14) abgewickelt worden ist, an einer voreingestellten Position gehalten wird, eine zweite Ansaugeinrichtung (46) mit derselben Breite wie die erste Ansaugeinrichtung (24), die durch Saugwirkung eine nichthaftende Seite (56A) eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) halten kann, und eine Transfereinrichtung zum Überführen der zweiten Ansaugeinrichtung (46) in die Position der ersten Ansaugeinrichtung (24), während ein führendes Ende (12E) eines nachfolgenden fortlaufenden Films (12), der von einer Zuführspule für einen nachfolgenden Film (40) abgewickelt worden ist, an seiner Trägerseite (12A) auf einen länglichen Abschnitt einer Haftoberfläche (56B) eines auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) bondiert wird, das durch die Saugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung (46) gehalten wird, wodurch der verbleibende Abschnitt der Haftoberfläche (56B) des auf einer Seite haftend beschichteten Blättchens (56) und die Trägerfilmseite (12A) des nachlaufenden Endes (12D) des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12), die durch die Saugwirkung der ersten Ansaugeinrichtung (24) gehalten wird, durch Druck bondiert werden.

7. Eine Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinrichtung die Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) in paralleler Beziehung zu der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14), die sich in der voreingestellten Position befindet, hält, und die Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) in die eingestellte Position überführen kann, und daß die zweite Ansaugeinrichtung (46), wenn sie an der voreingestellten Position angelangt ist, mit der ersten Ansaugeinrichtung (24) über das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen (56) und den vorhergegangenen und nachfolgenden fortlaufenden Film (12) in Druckkontakt kommt.

8. Eine Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiter eine zylindrische Einrichtung (47) zum Haltern der zweiten Ansaugeinrichtung (46) umfaßt derart, daß die zweite Ansaugeinrichtung (46) auf die erste Ansaugeinrichtung (24) zu und von ihr weg hin- und herbeweg bar ist.

9. Eine Vorrichtung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiter eine Schneideeinrichtung für ein nachlaufendes Ende (62) umfaßt, die einer Filmansaugoberfläche der ersten Ansaugeinrichtung (24) in der Mitte der Filmansaugoberfläche (24A) gegenüberliegt und in Breitenrichtung des fortlaufenden Films (12) bewegbar ist, zum Durchtrennen des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) in Querrichtung, während der vorhergegangene fortlaufende Film (12) durch die Saugwirkung auf der Filmansaugoberfläche (24A) gehalten wird.

10. Eine Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideeinrichtung für das nachlaufende Ende (62) mit einem bewegbaren Druckelement (63) versehen ist, das in Breitenrichtung des Films (12) bewegbar ist, während das nachlaufende Ende (12D) des vorhergegangenen fortlaufenden Films (12) und das vorlaufende Ende (12E) des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) in Richtung der Dicke gepreßt werden, während das nachlaufende und das führende Ende (12D, 12E) durch die Saugwirkung von der ersten Ansaugeinrichtung (24) derart gehalten werden, daß eine anstoßende Verbindung über das auf einer Seite haftend beschichtete Blättchen (56) gebildet wird.

11. Eine Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, daß weiter eine Schneideeinrichtung für ein führendes Ende (60) vorgesehen ist, die einer Filmansaugoberfläche der zweiten Ansaugeinrichtung (46) gegenüber vorgesehen ist, zum Durchtrennen eines Abschnitts des führenden Endes (12E) des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) quer in der Mitte der Filmansaugoberfläche (24A) in Filmzuführrichtung, während der Abschnitt des führenden Endes (12E) durch die Saugwirkung auf der Filmansaugoberfläche (24A) gehalten wird.

12. Eine Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinrichtung eine Trägereinrichtung (30) umfaßt, die in einer zur Drehachse der Filmzuführspule (14) parallelen Richtung bewegbar ist.

13. Eine Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinrichtung mit einer dritten Ansaugeinrichtung (48) versehen ist, die benachbart zu der Seite der zweiten Ansaugeinrichtung (46), die näher an der Achse der Zuführspule des nachfolgenden Films (40) lokalisiert ist, vorgesehen ist, zum Halten eines Abschnitt des vorangegangenen fortlaufenden Films (12) durch Ansaugwirkung, welcher zu dem Teil des Abschnitts des führenden Endes (12E) des nachfolgenden fortlaufenden Films (12) benachbart lokalisiert ist, welcher näher an der Achse der Zuführspule für den nachfolgenden Film (40) lokalisiert ist, und so vorgesehen ist, daß er durch die Ansaugwirkung der zweiten Ansaugeinrichtung (46) gehalten wird.

14. Eine Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinrichtung eine Kernrohrrückführeinheit (44) aufweist, die unter und benachbart zu der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14), während diese eingesetzt ist, vorgesehen ist, zur Aufnahme der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14) bei Freigabe für eine Abwärtsbewegung, wenn ein Betrag an Film (12), der auf der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14) verblieben ist, unter einen vorbestimmten Wert fällt.

15. Eine Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiter eine Führungsplatte (32) aufweist, die benachbart zu der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14), während diese eingesetzt ist, vorgesehen ist, und innerhalb eines festen Winkelbereichs zwischen einer geneigten Position, in der die Führungsplatte (32) eine unter einer Steigung verlaufende Führungsoberfläche (328) zum Führen der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14) in eine Abwärtsrichtung in Richtung der Kern rohrrückführeinheit (44) bildet, und einer zurückgezogenen Position, in der die Führungsplatte (32) so gehalten wird, daß sie nicht in Kontakt mit der Zuführspule für den vorhergegangenen Film (14) steht, drehbar ist.







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