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Dokumentenidentifikation DE69412836T2 14.01.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0710572
Titel REVERSIBLES WÄRMEEMPFINDLICHES AUFZEICHNUNGSMATERIAL
Anmelder Hitachi Maxell, Ltd., Ibaraki, Osaka, JP;
Nitto Denko Corp., Ibaraki, Osaka, JP
Erfinder INOUE, Yasushi Nitto Denko Corporation, Osaka 567, JP;
HIEDA, Yoshihiro Nitto Denko Corporation, Osaka 567, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69412836
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.03.1994
EP-Aktenzeichen 949105753
WO-Anmeldetag 30.03.1994
PCT-Aktenzeichen JP9400527
WO-Veröffentlichungsnummer 9526883
WO-Veröffentlichungsdatum 12.10.1995
EP-Offenlegungsdatum 08.05.1996
EP date of grant 26.08.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.01.1999
IPC-Hauptklasse B41M 5/28
IPC-Nebenklasse B42D 15/10   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein reversibles, wärmeempfindliches Registriermaterial, das eine Dämpfschicht aufweist und das reversibel, basierend auf einem Temperaturwechsel, ein Bild wiederholt formen und löschen kann. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung eine magnetische Karte und eine Karte mit einem integrierten Schaltkreis, die dieses reversible, wärmeempfindliche Registriermaterial verwenden.

In den vergangenen Jahren ist der Fortschritt im Zusammenhang mit thermischen Köpfen begleitet von der Nutzbarmachung von wärmeempfindlichen Registriermaterialien, der schnell expandiert ist. Insbesondere für vorbezahlte Karten, die schnell populär werden in den Bereichen der Kommunikation, Transportation und Verteilung, wird eine magnetische Information auf der Kartenoberfläche als sichtbare Information in vielen Fällen gezeigt. Solch eine magnetische Karte wird häufig benutzt als Autobahnkarte, JR Orange-Karte, als Io-Karte oder als vorbezahlte Karte in einem Kaufhaus und einem Supermarkt.

Wie dem auch sei, die Fläche auf der die sichtbare Information ausgedrückt werden kann, auf solch einer magnetischen Karte, ist beschränkt, im Falle einer teuren vorbezahlten Karte führt die sukzessive Registrierung von Kontoständen zur Unmöglichkeit diese Informationen zu zeigen. In solch einem Fall wird üblicherweise eine neue Karte ausgegeben, was die Kosten erhöht.

Um solche Probleme zu lösen, wird bevorzugt ein reversibles Registriermaterial verwendet, bei dem Registrierung und Löschung auf derselben Fläche mehrfach ausgeführt werden kann. Die Verwendung solch eines Materials macht es möglich alte Information zu löschen und neue Information zu zeigen, damit wird die Ausgabe einer neuen Karte durch die Unmöglichkeit der Wiedergabe der Information nicht mehr nötig. Bislang wurden als wärmeempfindliche Registriermaterialien die reversibel Informationen registrieren und löschen können solche vorgeschlagen, die eine wärmeempfindliche Registrierschicht aufweisen in der eine organische Substanz geringen Molekularge wichts, wie ein höherer Alkohol oder eine höhere Fettsäure, in einer Harzmatrix wie z. B. einem Polyvinylchlorid, einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, einem Polyester und einem Polyamid, verteilt ist [EP-A-14826; JP-A-55-154198 (der Ausdruck "JP-A" wie er hier verwendet wird, bedeutet eine nicht geprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung)].

Formung und Löschung eines Bildes mit solch einem Material wird durch die Nutzung des reversiblen Wechsels der Transparenz in einer wärmeempfindlichen Registrierschicht durch Temperatur durchgeführt. Das bedeutet, dieses Registriermaterial ist transparent bei einigen Temperaturen (t&sub1; bis t&sub1;', vorausgesetzt, daß t&sub1; t&sub1;') und ist opak bei einer Temperatur höher als t&sub1;. Ein thermischer Kopf ist bevorzugt als Heizmedium für eine Registrierschicht, insbesondere für den Fall, wenn die Registrierschicht auf einer magnetischen Karte vorgesehen ist. Das heißt, ein transparenter Status ist zu Beginn gegeben, dann wird ein Teil opak, durch Heizen auf eine Temperatur höher als (t&sub1;), unter Nutzung eines thermischen Kopfes zur Registrierung eines Buchstabens und eines Musters. Alternativ kann der opake Status am Beginn vorliegen, anschließend kann ein Teil transparent gemacht werden, durch Erhitzen auf eine Temperatur (t&sub1; bis t&sub1;') mit dem thermischen Kopf. Um diese zu löschen, wird im ersten Fall auf eine Temperatur von (t&sub1; bis t&sub1;') und im zweiten Fall auf eine Temperatur höher als (t&sub1;') erwärmt, im zweiten Fall mit einer Hitzewalze oder einem thermischen Kopf.

Üblicherweise ist ein Verfahren bei dem ein reversibles Registriermaterial direkt auf eine Karte beschichtet wird am praktischten zur Bereitstellung des reversiblen Registriermaterials auf der Karte. Wie dem auch sei, falls es gewünscht ist nur teilweise eine Registrierfläche zur Verfügung zu stellen, ist es einfacher diese mit einem Adhesiv anzubringen. Dies ist der Grund, daß die Erfinder der vorliegenden Erfindung versuchten ein Registriermaterial herzustellen, das auf einer Oberfläche eines Substrats ein reversibles, wärmeempfindliches Registriermaterial und auf der anderen Seite eine Adhesivschicht aufweist.

JP-A-5124382 offenbart ein reversibles Registriermaterial, umfassend einen Träger, darauf vorgesehen eine thermoempfindliche Registrierschicht und eine Überzugsschicht auf einer Oberfläche. Auf der anderen Oberfläche des Trägers ist eine Adhesivschicht, enthaltend eine Luftschicht und eine Farbzeichenpapierschicht, vorgesehen.

Wie dem auch sei, in den vergangenen Jahren wurde solch ein Registriermaterial verwendet um eine Memorykarte und eine Karte mit einem integrierten Schaltkreislauf, die für ein elektronisches Taschenbuch mit einer Funktion eines sichtbaren Displays verwendet wurden, zur Verfügung zu stellen, aber selbst Adhesion mit einem konventionellen Adhesiv ebenso wie das direkte Auftragen auf eine Karte erzeugte ungleiche Farbentwicklung und eine verschmierte Erscheinung, durch große Unregelmäßigkeiten und Wellen auf der Karte, was guten Kontakt zu einem thermischen Kopf verhindert.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein reversibles, wärmeempfindliches Registriermaterial zur Verfügung zu stellen, das reversibel und wiederholt eine Registrierung formen und löschen kann und das einfach selbst auf eine Substanz aufgetragen werden kann, die große Unregelmäßigkeiten und Wellen aufweist, sowie verschiedene Karten die dieses Material verwenden.

Dieses Ziel der vorliegenden Erfindung wurde erreicht durch ein reversibles wärmeempfindliches Registriermaterial, umfassend ein Substrat, auf einer Oberfläche davon vorgesehen eine reversible, wärmeempfindliche Registrierschicht, enthaltend eine organische Substanz geringen Molekulargewichts, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfschicht, beschichtet mit einer Adhesivschicht, auf der anderen Oberfläche besagten Substrats vorgesehen ist. Weiterhin stellt die vorliegende Erfindung eine magnetische Karte und eine Karte mit einem integrierten Schaltkreislauf zur Verfügung, die das besagte reversible, wärmeempfindliche Registriermaterial umfassen.

Information kann wiederholt in der wärmeempfindlichen Registrierschicht in dem Registriermaterial der vorliegenden Erfindung registriert und gelöscht werden, die Information kann auf der wärmeempfindlichen Schicht sichtbar registriert werden mit einer Wärmeregistrierausrüstung wie einem thermischen Kopf. Weiter ist Wiederladung und Erneuerung von Informationen mit derselben Ausrüstung möglich, mit der die Information einfach gelöscht und wieder registriert werden kann.

Fig. 1 ist ein schematischer Querschnitt eines speziellen Beispiels des Registriermaterials der vorliegenden Erfindung.

Erklärung der Zeichen:

1. Substrat

2. Reversible wärmeempfindliche Registrierschicht

3. Überzugsschicht

4. Dämpf-Adhesiv-Schicht

5. Dämpfschicht

6. Adhesivschicht

6'. Adhesivschicht

Im folgenden wird das reversible, wärmeempfindliche Registriermaterial der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erklärt. Fig. 1 ist ein schematischer Querschnitt der ein spezielles Beispiel des Registriermaterials der vorliegenden Erfindung zeigt. In Fig. 1 ist die reversible, wärmeempfindliche Registrierschicht 2 auf einer Oberfläche des Substrats 1 vorgesehen, weiterhin ist eine Überzugsschicht 3 darauf vorgesehen. Die rückseitige Oberfläche des oben genannten Substrats 1 umfaßt ein geschäumtes Material als eine Dämpfschicht 5 und die Adhesivschicht 6 und die Adhesivschicht 6', die auf beiden Oberflächen davon vorgesehen sind, diese Kombination ist an dem Substrat 1 durch die Adhesivschicht 6 angebracht.

Die Harzmatrix, verwendet in der reversiblen, wärmeempfindlichen Registrierschicht des Registriermaterials der vorliegenden Erfindung, formt eine Schicht, in der eine organische Substanz geringen Molekulargewichts einheitlich verteilt und gehalten ist, und beeinflußt sehr die Transparenz bei der Maximaltransparenz. Daher ist die Harzmatrix bevorzugt ein Harz mit einer guten Transparenz, guten mechanischen Stabilität und einer ausgezeichneten Filmformbarkeit. Beispiele solch eines Harzes sind Vinylchlorid- Copolymere, wie ein Polyvinylchlorid, ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymer oder ein Vinylchlorid-Acrylat-Copolymer; ein Vinylidenchlorid-Copolymer, wie ein Polyvinylidenchlorid, ein Vinylidenchlorid- Vinylchlorid-Copolymer oder ein Vinylidenchlorid-Acrylonitril-Copolymer; ein Polyvinylacetalharz, wie ein Polyester, ein Polyamid, ein Polyvinylformal oder ein Polyvinylbutyral; ein Acrylharz, wie ein Polyacrylat, ein Polymethacrylat oder ein Acrylat- Methacrylat-Copolymer; ein thermoplastisches Harz wie ein Siliconharz, ein Polystyrol, ein Styrol-Butadien-Copolymer, ein Polyacrylat, ein Polycarbonat, ein Polysulfon, ein aromatisches Polyamid, ein Harz vom Phenoxytyp, oder ein Celluloseharz; und andere wärmehärtbare Harze. Solche Harzmatrixe können alleine oder in Mischungen von zwei oder mehr davon verwendet werden.

Eine höhere Fettsäure, insbesondere eine höhere Fettsäure mit 16 oder mehr Kohlenstoffatomen, kann als die organische Substanz geringen Molekulargewichts, wie oben beschrieben, verwendet werden, die mit der wärmeempfindlichen Registrierschicht vermischt ist. Spezielle Beispiele solcher höherer Fettsäuren mit 16 oder mehr Kohlenstoffatomen schließen Palmitinsäure, Margarinsäure, Stearinsäure, Nonadecansäure, Eicosansäure, Heneicosansäure, Behensäure, Lignocerinsäure, Pentacosansäure, Cerotinsäure, Heptacosansäure, Montansäure, Triacontansäure, Nonacosansäure, Melissinsäure, 2-Hexadecensäure, trans-3-Hexadecensäure, 2-Heptadecensäure, trans-2- Octadecensäure, cis-2-Octadecensäure, trans-4-Octadecensäure, 2-Heptadecensäure, cis-6-Octadecensäure, Elaidinsäure, Baseninsäure (baseninoic acid), trans- Gondoinsäure (trans-gondoinoic acid), Eruciansäure, Brassidinsäure, Ceraconsäure (ceracoleic acid), trans-Ceraconsäure, träns-8-Octadecadiensäure, trans-10- Octadecadiensäure, Linolsäure, α-Eleostearinsäure, β-Eleostearinsäure, Pseudoeleostearinsäure und 12,20-Heneicosadiensäure. Diese können alleine oder in Mischungen von zwei oder mehr davon verwendet werden.

Weiterhin, zur weiteren Expandierung einer transparenten Temperaturregion in der wärmeempfindlichen Registrierschicht, kann eine konventionelle Komponente wie Bemsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Octandisäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Undecandisäure, Dodecandisäure, Tridecandisäure, Tetradecandisäure, Pentadecandisäure, Hexadecandisäure, Heptadecandisäure, Octadecandisäure, Nonadecandisäure, Eicosandisäure, Heneicosandisäure, Docosandisäure, Tricosandisäure, Tetracosandisäure, Pentacosandisäure oder Hexacosandisäure zugegeben werden.

Ein Sulfid, dargestellt durch die Formel: HOOC(CH&sub2;)m-S-(CH&sub2;)nCOOH (in der Formel sind m und n jeweils individuell eine ganze Zahl von 1 bis 5) ist am stärksten bevorzugt als die organische Substanz geringen Molekulargewichts. Die Kombination eines Sulfids mit einer höheren Fettsäure mit 16 oder mehr Kohlenstoffatomen kann bewirken, daß die Transparenztemperaturregion in einen höheren Temperaturbereich verschoben wird, weiterhin kann so die Breite dieser Region vergrößert werden. Spezielle Beispiele des oben beschriebenen Sulfids schließen (1,1'-Dicarboxy)dimethylsulfid, (2,2'- Dicarboxy)-diethylsulfid (Thiodipropionsäure), (3,3'-Dicarboxy)-dipropylsulfid, (1,2'- Dicarboxy)methylethylsulfid, (1,3'-Dicarboxy)methylpropylsulfid, (1,4'- Dicarboxy)methylbutylsulfid, (2,3'-Dicarboxy)ethylpropylsulfid, (2,4'-Dicarboxy)- ethylbutylsulfid und (5,5'-Dicarboxy)dipentyisuifid ein. Thiodipropionsäure ist insbesondere bevorzugt. Diese Verbindungen können alleine oder in Mischungen von zwei oder mehr davon verwendet werden.

Das Compoundingverhältnis der höheren Fettsäure zu dem Sulfid, wie z. B. Thiodipropionsäure, ist 90 : 10 bis 10 : 90, bevorzugt 90 : 10 bis 30 : 70, stärker bevorzugt 85 : 15 bis 50 : 50, jeweils Gewichtsverhältnis. Das Sulfid in einem Anteil geringer als der oben angegebene Bereich macht die Expansion des Transparenztemperaturbereichs nicht ausreichend. Ein Überschuß an Sulfid verringert den Kontrast.

Das Compoundingverhältnis der organischen Substanz geringen Molekulargewichts, enthalten in der wärmeempfindlichen Registrierschicht und der Harzmatrix, ist bevorzugt etwa 50 bis 1600 Gewichtsteile, stärker bevorzugt 100 bis 500 Gewichtsteile der Harzmatrix pro 100 Gewichtsteile der organischen Substanz geringen Molekulargewichts. Ist die Menge der Harzmatrix weniger als 50 Gewichtsteile wird es schwierig einen Film zu formen, in dem die organische Substanz geringen Molekulargewichts stabil in der Matrix gehalten wird. Auf der anderen Seite, übersteigt die Menge der Harzmatrix 1600 Gewichtsteile ist das Registriermaterial nicht bevorzugt, da die Menge der organischen Substanz geringen Molekulargewichts, die opak wird, verringert wird, daher kann registrierte Information nicht mehr klar gelesen werden. Es ist bevorzugt, daß die organische Substanz geringen Molekulargewichts einheitlich in der Matrix verteilt und ausreichend fixiert ist, und sie kann teilweise kompatibel mit der Matrix sein.

Die Dicke der reversiblen, wärmeempfindlichen Registrierschicht in der diese organische Substanz geringen Molekulargewichts in der Harzmatrix verteilt ist, variiert in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck, aber sie ist üblicherweise bevorzugt 1 bis 20 um. Eine geringere Dicke ist nicht praktikabel, da kein ausreichender Kontrast erhalten wird, eine Dicke die diesen Bereich überschreitet, verursacht Abbau des Kontrasts, da ausreichende Wärme nicht übertragen wird.

Zusätzlich zur höheren Fettsäure, dem Sulfid und der Harzmatrix, wie oben beschrieben, können verschiedene Additive zur reversiblen, wärmeempfindlichen Registrierschicht, in Abhängigkeit von der Notwendigkeit, zugegeben werden. Als Additiv können zugegeben werden ein anorganischer oder organischer Füllstoff ebenso wie ein Schmiermittel, ein antistatisches Mittel, ein Plastifiziermittel, ein Dispergiermittel, ein Stabilisator, und ein oberflächenaktives Mittel.

Ein Lösungsmittel, verwendet zur Formung der wärmeempfindlichen Registrierschicht, kann in Abhängigkeit von der Art der Matrix und der organischen Substanz geringen Molekulargewichts ausgewählt werden und es schließt z. B. Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Chloroform, Kohlenstofftetrachlorid, Ethanol, Toluol und Benzol ein. Nicht nur in dem Fall, daß eine Dispersionsflüssigkeit verwendet wird, sondern auch in dem Fall, daß eine Lösung verwendet wird, ist die organische Substanz geringen Molekulargewichts in der Form von feinen Partikeln abgelagert und liegt in verteilter Form in der wärmeempfindlichen Registrierschicht vor.

Ein Film aus einem Kunststoff wie z. B. Polyethylenterephthalat oder Polypropylen, Papier, synthetischem Papier und Metall, die konventionelle Materialien verwendet als Substrat sind, werden als Substrat für das Registriermaterial der vorliegenden Erfindung verwendet.

Im allgemeinen, um die wärmeempfindliche Registrierschicht, unter Nutzung der entsprechenden oben beschriebenen Komponenten, zu formen, wird eine Lösung, erhalten durch Lösen der Harzmatrix und der organischen Substanz geringen Molekulargewichts, oder ein Lösungsmittel das nicht die organische Substanz geringen Molekulargewichts löst, verwendet um eine Lösung der Harzmatrix herzustellen. Die organische Substanz geringen Molekulargewichts ist darin verteilt in der Form feiner Partikel, weiterhin wird eine Dispersionsflüssigkeit, lösend ein Lösungsmittel mit hohem Siedepunkt, hergestellt. Diese hergestellten Lösungen werden auf das oben beschriebene Substrat durch konventionelle Verfahren aufgetragen und getrocknet, um die wärmeempfindliche Registrierschicht zu formen.

Um den Kontrast zu erhöhen, kann eine Reflexionsschicht auseinem abgelagerten Metall und einer Metallfolie, z. B. aus Aluminium, zwischen der reversiblen wärmeempfindlichen Schicht und dem Substrat vorgesehen werden.

Eine Adhesivschicht wird auf der anderen Oberfläche des oben genannten Substrats, über eine Dämpfschicht, vorgesehen. Die Dicke der Dämpfschicht ist bevorzugt 0,1 mm oder mehr, stärker bevorzugt 0,2 bis 1,5 mm, so daß sie nicht durch die Unebenheit und Wellen des Substrats beeinträchtigt wird, die Dicke der Adhesivschicht kann geeigneterweise bestimmt werden. Die Dämpfschicht kann aus dickem japanischen Papier, dikkem Filz und dickem Textilstoff sein, zusätzlich zu dem oben beschriebenen geschäumten Material (2 bis 50 Mal geschäumt). Weiterhin können die verwendet werden, die durch Imprägnierung der Dämpfschicht mit einem Adhesiv erhalten werden.

Weiterhin, um Abbau der reversiblen wärmeempfindlichen Registrierschicht durch Hitze und Druck der Heizausrüstung, wie eines thermischen Kopfes, während Registrierung und Löschung zu vermeiden, um so Wiederverwertbarkeit zu verbessern und zur Verhinderung von Benutzungsspuren, kann eine Überzugsschicht auf der wärmeempfindlichen Schicht vorgesehen werden. Für eine solche Überzugsschicht können organische Substanzen vom Silicontyp, Acryltyp, Fluorintyp, Epoxytyp und Urethantyp oder anorganische Substanzen wie SiO&sub2;, SiO, MgO, ZnO, TiO&sub2;, Al&sub2;O&sub3;, AlN und Ta&sub2;O&sub3; verwendet werden. Weiterhin können wärmehärtbare, Elektronenstrahlen-härtbare und UVhärtbare Harze für die Überzugsschicht verwendet werden.

Solch eine Überzugsschicht kann durch ein konventionelles Auftragungsverfahren oder durch Vakuumablagerungsverfahren geformt werden. Wird eine organische Substanz verwendet ist die Dicke der Überzugsschicht 0,1 bis 10 um, bevorzugt 0,1 bis 5 um. Eine geringere Dicke verschlechtert den Effekt der Überzugsschicht. Auf der anderen Seite ergibt eine größere Dicke eine Verringerung des Kontrasts, also sind beide nicht bevorzugt.

Weiterhin, um die Haltbarkeit zu verbessern, kann eine Zwischenschicht zwischen dem reversiblen wärmeempfindlichen Registriermaterial und der Überzugsschicht vorgesehen werden. Die Zwischenschicht kann ein thermoplastisches Harz wie Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyester, Polyamid, Polyacrylat, Polymethacrylat, Polystyrol, Nitrocellulose, Ethylcellulose, Polyvinylalkohol, Polyvinylformal oder Polyvinylbutyral einschließen, zusätzlich dazu Polyimid- und Polyurethan-wärmehärtbare Harze und photohärtbare Harze die durch UV-Strahlen oder Elektronenstrahlen gehärtet werden. Die Dicke der Zwischenschicht ist auch bevorzugt von 0,1 bis 10 um, stärker bevorzugt 0,1 bis 5 um, aus denselben Gründen wie oben für die Überzugsschicht beschrieben.

Das reversible wärmeempfindliche Registriermaterial der vorliegenden Erfindung wird geeigneterweise auf eine magnetische Karte und eine Karte mit einem integrierten Schaltkreis aufgetragen. In diesem Fall kann die reversible wärmeempfindliche Registrierschicht auf jede Oberfläche einer Karte angebracht werden. Sie kann auch auf der gesamten Oberfläche der Karte oder auf einem willkürlichen Teil davon vorgesehen werden.

Das reversible wärmeempfindliche Registriermaterial der vorliegenden Erfindung kann verwendet werden für eine magnetische Karte, eine Karte mit einem integrierten Schaltkreislauf, eine Autobahnkarte, verschiedene vorbezahlte Karten die in Warenhäusern und Supermärkten verwendet werden, eine JR Orange-Karte, eine Fahrkarte, eine ID- Karte und eine Bankkarte, jeweils aufweisend die reversible wärmeempfindliche Registrierschicht.

BEISPIELE

Im folgenden wird das wärmeempfindliche Registriermaterial der vorliegenden Erfindung weiter erklärt, unter Bezugnahme auf die Beispiele. Der Begriff "Teile" so wie er im folgenden verwendet wird bedeutet Gewichtsteile. [Beispiel 1]

Die oben hergestellte Lösung wurde auf einen mit einem Aluminium-beschichteten Polyethylenterephthalatfilm (Dicke: 100 um) mit einem Drahtaufträger beschichtet, mit einer Trockenfilmdichte von 5 um, um eine wärmeempfindliche Registrierschicht zu ergeben. Weiterhin wurde eine Beschichtungslösung aus 50 Teilen eines UV-härtbaren Acrylharzes (BR-370 hergestellt von Asahi Denka Co., Ltd.) und 50 Teilen Methanol als Überzugsschicht mit einer Trockendicke von 1 um aufgetragen, diese wurde mit UV-Strahlen bestrahlt (500 mJ), zur Härtung.

Ein Doppelseiten-Adhesivblatt, bei dem eine Acryladhesivschicht einer Dicke von 30 um auf beiden Oberflächen eines geschäumten Polyethylenmaterials (30 Mal geschäumt) einer Dicke von 1,0 mm, vorgesehen war, wurde anschließend auf die gesamte Oberfläche, gegenüberliegend der oben beschriebenen reversiblen wärmeempfindlichen Registrierschicht, angebracht.

Das so hergestellte reversible wärmeempfindliche Registriermaterial wurde auf die rückwärtige Oberfläche einer Karte mit einem integrierten Schaltkreislauf angebracht. Sie wurde auf der gesamten Oberfläche mit einem thermischen Kopf bedruckt (thermischer Kopf vom Linientyp, 8 Punkte/mm, Druckenergie: 0,3 mJ/Punkt) um Farbentwicklung zu bewerten.

[Beispiel 2]

Ein Registriermaterial wurde auf einer magnetischen Karte (Dicke: 200 um) in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 vorgesehen. Das reversible wärmeempfindliche Registriermaterial, ausgerüstet mit der Dämpf-Adhesiv-Schicht wurde auf die Oberfläche die der magnetischen Oberfläche der magnetischen Karte gegenüberlag angebracht. Diese wurde in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 bewertet.

[Vergleichsbeispiel 1]

Ein reversibles wärmeempfindliches Registriermaterial wurde in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß ein Adhesiv vom Epoxytyp (Araldite, hergestellt von Showa Kobunshi Co., Ltd.) mit einer Dicke von 100 um anstelle des doppelseitigen Adhesivblatts mit dem geschäumten Material verwendet wurde. Dieses wurde in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1 bewertet.

[Vergleichsbeispiel 2]

Eine Probe wurde in derselben Art und Weise wie in Beispiel 2 hergestellt und bewertet, mit der Ausnahme, daß die Lösung für die reversible wärmeempfindliche Registrierschicht die in Beispiel 1 verwendet wurde direkt auf die Oberfläche gegenüber der magnetischen Oberfläche einer magnetischen Karte aufgetragen wurde, mit einer Trockendicke von 5 um, wobei die Beschichtungslösung aus 50 Teilen eines UV-härtbaren Acrylharzes (BR-370, hergestellt von Asahi Denka Co., Ltd.) und 50 Teilen Methanol als Überzugsschicht mit einer Trockendicke von 1 um aufgetragen wurde. UV-Strahlen von 500 mJ wurden zur Härtung verwendet.

Die Evaluierung wurde wie oben beschrieben ausgeführt. Während die in Beispiel 1 hergestellte Karte eine einheitlich gefärbte (opake) Oberfläche aufwies, zeigte die in Vergleichsbeispiel 1 hergestellte Karte eine Farbirregularität in Abhängigkeit von der Unebenheit des Substrats. Die Karte hergestellt in Vergleichsbeispiel 2 zeigte eine Farbunebenheit durch geringen Andruck, wohingegen dieses Phänomen nicht bei der Karte hergestellt in Beispiel 2 beobachtet wurde.

Das reversible wärmeempfindliche Registriermaterial der vorliegenden Erfindung kann nicht nur einfach beschrieben und wieder gelöscht werden, durch wiederholte Erwärmung, sondern es kann auch einfach auf ein Objekt mit großen Ungleichmäßigkeiten und Wellen auf der Oberfläche angebracht werden, und es kann verwendet werden zur Zurschaustellung von sichtbaren Informationen in verschiedenen Karten.


Anspruch[de]

1. Reversibles, wärmeempfindliches Registriermaterial, umfassend ein Substrat (1), auf einer Oberfläche davon vorgesehen eine reversible, wärmeempfindliche Registrierschicht (2), enthaltend eine organische Substanz geringen Molekulargewichts, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfschicht (5) beschichtet mit einer Adhesivschicht (6') auf der anderen Oberfläche besagten Substrats vorgesehen ist.

2. Eine magnetische Karte, umfassend das reversible, wärmeempfindliche Registriermaterial nach Anspruch 1.

3. Eine Karte mit einem integriertem Schaltkreis, umfassend das reversible, wärmeempfindliche Registriermaterial nach Anspruch 1.







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