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Dokumentenidentifikation DE19613374C2 21.01.1999
Titel Rezirkulationspumpe
Anmelder EMU Unterwasserpumpen GmbH, 95030 Hof, DE
Erfinder Spörl, Helmut, 95119 Naila, DE;
Etschel, Helmut, 95030 Hof, DE
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner, 80801 München
DE-Anmeldedatum 03.04.1996
DE-Aktenzeichen 19613374
Offenlegungstag 09.10.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.01.1999
IPC-Hauptklasse F04D 3/00
IPC-Nebenklasse F04D 29/16   F04D 29/52   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Rezirkulationspumpe.

Rezirkulationspumpen dienen der Bewegung von Wasser, beispielsweise Abwasser, oder der Rückförderung von Abwasser bei Kläranlagen. Eine bekannte Rezirkulationspumpe gemäß DE-PS 94 28 50 weist innerhalb eines Rohrabschnittes einen Antrieb, beispielsweise ein Planetengetriebe auf zum Antrieb eines Propellers. Antriebseinheit sowie Propeller sind dabei innerhalb des Rohrabschnittes vorgesehen.

Nachteilig bei den bekannten Rezirkulationspumpen ist, daß infolge vorgegebener Durchmesser der Rohre auf der einen Seite und vorgegebener Durchmesser der Propeller auf der anderen Seite eine optimale Anpassung zwischen dem Außendurchmesser des Propellers und dem Rohrinnendurchmesser nicht möglich ist, wodurch der Wirkungsgrad derartiger Rezirkulationspumpen verringert wird.

Aus der DE-AS 14 03 039 ist es bekannt, bei einem Axialverdichter zur Verringerung des Spaltes an der Gehäuseinnenwand im Bereich der Schaufelköpfe einen Metallüberzug als Anstreifbelag anzubringen.

In der US-PS 3 756 741 ist eine Pumpe beschrieben, bei der ein austauschbarer Schleißring aus Kunststoff an der Rohrinnenwand angeordnet ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rezirkulationspumpe so zu verbessern, daß mit einfachen Mitteln der Wirkungsgrad verbessert wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus dem Unteranspruch.

Die Erfindung schafft eine Rezirkulationspumpe, bei der die Antriebseinheit zusammen mit dem Propeller innerhalb eines Rohrabschnittes angeordnet ist und eine Optimierung des Wirkungsgrades dadurch erreicht wird, daß der üblicherweise zwischen dem Propeller und dem Rohr auftretende Spalt durch einen umfangsmäßig innerhalb des Rohrabschnittes vorgesehenen Ring ausgeglichen bzw. auf ein Minimum reduziert wird. Hierbei wird als Ring ein Kunststoffring vorgesehen, der durch Ausgießen in dem Rohrabschnitt hergestellt wird.

Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Rezirkulationspumpe anhand der Zeichnung beschrieben:

Die Figur zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Rezirkulationspumpe.

Die schematische Darstellung zeigt eine Rezirkulationspumpe, bestehend aus einer Antriebseinheit 1 und einem Propeller 2.

Durch den mit 3 bezeichneten Pfeil ist die Förderrichtung dargestellt. Die Antriebseinheit 1 ist mittels unterer Befestigungsfüße 4 und oberer Befestigungsfüße 5 gegenüber dem die Antriebseinheit 1 und den Propeller 2 aufnehmenden Rohrabschnitt 7 befestigt. Bei Antriebseinheiten geringerer Leistung kann der obere Befestigungsfuß 5 entfallen.

Wie sich aus der Figur ergibt, ist bei der erfindungsgemäßen Rezirkulationspumpe in Strömungsrichtung zuerst die Antriebseinheit 1 und nachfolgend der Propeller 2 vorgesehen.

Der Propelleraußendurchmesser hat üblicherweise eine Größe, die so bemessen ist, daß er nicht unerheblich kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohres 7, wodurch im Falle einer Drehung des Propellers 2 ein umlaufender Spalt zwischen Propeller einerseits und Rohr 7 andererseits verbleibt. Ein derartiger Spalt verringert in beträchtlichem Maße den Wirkungsgrad der Rezirkulationspumpe.

Zur Verbesserung des Wirkungsgrades der Rezirkulationspumpe und zum Zwecke der Erhöhung des Schubes der beschriebenen Rezirkulationspumpe wird an der Innenfläche des Rohres 7 im Bereich des Propellers 2 ein umlaufender Ring 8 vorgesehen, der sich etwa in der Ebene des Propellers 2 befindet und den üblicherweise vorhandenen "offenen Spalt" soweit wie möglich reduziert.

Die Einbringung dieses Ringes 8, vorzugsweise aus Kunststoff wie Polyamid, wird dadurch vorgenommen, daß vor dem Einbau der Antriebseinheit 1 mit Propeller 2 eine Matrize in das Rohr 7 eingesetzt wird und an vorgegebener Stelle bzw. über die vorgegebene Rohrlänge der Spalt ausgegossen wird, wodurch der Ring 8 entsteht.

Zur weiteren Erhöhung des Wirkungsgrades ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß die von der Strömung beaufschlagte, in der Figur mit 9 bezeichnete Seite der Antriebseinheit 9 mit einer Kappe 10 versehen wird, die beispielsweise eine halbkugelförmig gerundete Form besitzt und den Widerstand der Antriebseinheit 1 gegenüber der erzeugten Strömung in Richtung des Pfeiles 3 verringert.

Die Antriebseinheit 1 sitzt vorzugsweise konzentrisch innerhalb des Rohres 7 und ist mit einer durch das Rohr 7 hindurchgeführten Leitung 12 mit externen Anschlüssen verbunden.


Anspruch[de]
  1. 1. Rezirkulationspumpe mit einer innerhalb eines Rohrabschnitts angeordneten Antriebseinheit mit Propeller, bei welcher der Rohrabschnitt (7) an seiner Innenfläche mit einem Ring (8) versehen ist, der umfangsmäßig um den Propeller (2) herum angeordnet ist, und bei welcher der Ring (8) in der Ebene des Propellers (2) als Kunststoffring ausgebildet und in den Rohrabschnitt (7) eingegossen ist.
  2. 2. Rezirkulationspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffring (8) mittels einer Matrize in den Rohrabschnitt (7) eingegossen ist.






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