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Dokumentenidentifikation DE19723959A1 21.01.1999
Titel Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Fischperer, Rolf, Dipl.-Ing., 10719 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 06.06.1997
DE-Aktenzeichen 19723959
Offenlegungstag 21.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.01.1999
IPC-Hauptklasse B60L 13/10
Zusammenfassung Ein Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug (2) enthält eine fahrzeugseitige Antriebs- und/oder Tragmagnetanordnung (14 bzw. 18), deren Antriebs- bzw. Tragmagnete (20 bzw. 40) mit ihren die beiden Magnetpole (22, 24 bzw. 42, 44) verbindenden magnetischen Achsen (26 bzw. 46) quer zur Längsrichtung (28) des Fahrwegs (6) derart angeordnet sind, daß die in diese Längsrichtung (28) hintereinander angeordneten Magnetpole (22, 24, 42, 44) gleiches Vorzeichen haben.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug.

Ein Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug ist beispielsweise aus "Magnetbahn TRANSRAPID Die neue Dimension des Reisens" Hestra-Verlag Darmstadt, 1989, ISBN 3-7771-0208-3, insbesondere Seiten 76-79, bekannt. Das Fahrsystem eines Magnetschwebefahrzeuges erfüllt dabei im wesentlichen drei Funktionen, nämlich das Magnetschwebefahrzeug berührungslos auf einem Fahrweg zu tragen, zu führen und anzutreiben. Das Fahrsystem umfaßt hierzu ein Tragsystem, ein Führsystem und ein Antriebssystem. Das bekannte Führsystem enthält eine Führmagnetanordnung, deren Führmagnete seitlich derart angeordnet sind, daß der magnetische Fluß senkrecht zur Längsrichtung der im Fahrzeug befindlichen Seitenführschiene verläuft und auf diese Weise für die Seitenführung des Magnetschwebefahrzeuges sorgen. Paarweise im unteren Bereich des Schweberahmens des Magnetschwebefahrzeugs angeordnete Tragmagnete übernehmen die Tragfunktion. Die dafür erforderliche Induktion bildet zugleich die Erregung für den Antrieb, so daß das Tragsystem und das Antriebssystem durch ein und dieselbe Magnetanordnung gebildet ist. Dieser Trag- bzw. Antriebsmagnetanordnungen sind fahrwegseitig Blechpakete zugeordnet. Das den Trag- bzw. Antriebsmagneten zugeordnete Blechpaket enthält eine stromdurchflossene Wanderfeldwicklung und bildet den Stator eines linearen synchronen Langstatorantriebes.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug anzugeben, bei dem der technische Aufwand insbesondere für die fahrwegseitigen und in großer Länge erforderlichen Einrichtungen, dazu zählen insbesondere Fahrweg, Stator und Streckenkabel, verringert ist.

Die genannte Aufgabe wird gelöst mit einem Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Gemäß der Erfindung enthält das Fahrsystem eine fahrzeugseitige Antriebs- und/oder Tragmagnetanordnung, deren Antriebs- bzw. Tragmagnete mit ihren die beiden Magnetpole verbindenden magnetischen Achsen quer zur Längsrichtung des Fahrwegs derart angeordnet sind, daß die in Längsrichtung hintereinander angeordneten Magnetpole gleiches Vorzeichen haben.

Die zum Tragen und/oder die zum Antreiben erforderlichen fahrzeugseitigen Magnete sind somit derart angeordnet, daß durch diese im Fahrweg keine Wechselfelder induziert werden. Mit anderen Worten: Der im Fahrweg induzierte magnetische Fluß hat über die gesamte Länge des Fahrzeugs die gleiche Richtung und es liegt kein Vorzeichenwechsel bei Vorbeifahrt des Magnetschwebefahrzeuges vor. Zumindest die Teile des Fahrwegs, die den auf diese Weise angeordneten Magneten gegenüberliegen, können dann aus einfachem massiven ferromagnetischen Stahl gefertigt werden, so daß der Aufwand bei der Herstellung des Fahrwegs verringert ist.

Insbesondere umfaßt die Magnetanordnung eine Antriebsmagnetanordnung eines Antriebssystems, die mit einem in Längsrichtung des Fahrwegs ausgedehnten und mit einer Wicklung versehenen Stator einen Linear-Gleichstrommotor bildet. Da die Antriebsmagnete im Stator bei Vorbeifahrt keine Wechselfelder induzieren, kann der Stator aus massivem ferromagnetischen Stahl gefertigt werden. Dadurch ist der Aufwand für die Fertigung des Stators verringert, da keine Blechpakete und Verschraubungen notwendig sind.

Da zum Betreiben des Linear-Gleichstrommotors lediglich Gleichströme einzuspeisen sind, entfallen außerdem die Wechselrichter und Transformatoren in den Unterwerken und die zugehörigen Schaltanlagen. Außerdem geht der Blindleistungsbedarf gegen Null. Desweiteren ist eine sehr einfache Regelung möglich, da keine Frequenz- und Phasenerfassung sowie -verarbeitung erforderlich ist. Aus diesem Grunde vereinfacht sich die zum Betrieb des Magnetschwebefahrzeugs erforderliche Datenübertragung zwischen Fahrzeug und Unterwerk erheblich. Da keine Wechselfelder induziert werden, treten außerdem keine Ummagnetisierungsverluste auf.

Insbesondere enthält die Antriebsmagnetanordnung Antriebsmagnete, deren zwischen den beiden Magnetpolen verlaufende magnetische Achsen vertikal angeordnet sind.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält die Antriebsmagnetanordnung jeweils paarweise einander gegenüberliegende Antriebsmagnete, zwischen denen der Stator angeordnet ist. Durch diese Maßnahme kann eine hohe Antriebskraft mit relativ niedrigem Statorstrom erzielt werden. Dadurch reduzieren sich die Verluste auf den Kabeln.

Vorzugsweise enthält der Stator zwei in Längsrichtung neben- bzw. untereinander angeordnete schraubenförmige Wicklungen. Dadurch kann jeder der Magnetpole zum Antrieb des Fahrzeugs beitragen und es ist ein einfacher Aufbau des Stators möglich. Alternativ ist eine Statorwicklung vorgesehen, die in einer Draufsicht quer zur Längsrichtung eine Acht bildet.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Antriebssystem zugleich als Führsystem ausgebildet. Dies ermöglicht eine einfache Steuerung der Seitenführung des Magnetschwebefahrzeugs, die von der Antriebsfunktion vollkommen entkoppelt ist, obwohl die gleichen Bauteile für Antrieb und Seitenführung verwendet werden.

In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Tragmagnete der fahrzeugseitigen Tragmagnetanordnung mit ihren zwischen den beiden Magnetpolen verlaufenden magnetischen Achsen horizontal, insbesondere unterhalb des Fahrwegs, angeordnet. Durch diese Maßnahme ist ebenfalls das Entstehen von Wechselfeldern im Fahrweg vermieden, so daß als Fahrweg eine ferromagnetische Tragplatte verwendet werden kann.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben. Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Ausführungsbeispiele der Zeichnung verwiesen. Es zeigen:

Fig. 1 ein Fahrsystem gemäß der Erfindung in einer schematischen Prinzipdarstellung,

Fig. 2 das Fahrsystem in einer vergrößerten Darstellung,

Fig. 3 den Aufbau eines Stators in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung,

Fig. 4 und 5 jeweils eine geeignete Bewicklung des Stators,

Fig. 6 eine Spannungsversorgung des Fahrwegs in einem schematischen Blockschaltbild,

Fig. 7 eine besonders vorteilhafte Anordnung zur elektrischen Versorgung des Fahrwegs ebenfalls in einer Prinzipdarstellung.

Gemäß Fig. 1 ist ein Magnetschwebefahrzeug 2 mit seinem Schweberahmen 4 auf einem Fahrweg 6 schwebend geführt. Ein Fahrsystem des Magnetschwebefahrzeuges 2 umfaßt ein Tragsystem 8 sowie ein Antriebssystem 10. Das Tragsystem 8 wird durch eine ferromagnetische Fahrwegplatte 12 sowie im Schweberahmen 4 fixierte Tragmagnetanordnungen 14 gebildet, die unterhalb der Fahrwegplatte auf beiden Seiten einer Fahrwegstütze 16 angeordnet sind.

Das Antriebssystem 10 umfaßt einen Stator 16, der mit einer fahrzeugseitigen Antriebsmagnetanordnung 18 einen Linear- Gleichstrommotor bildet. Das Antriebssystem 10 ist dabei zugleich als Führsystem für die Seitenführung des Magnetschwebefahrzeuges 2 ausgebildet.

In der vergrößerten Darstellung gemäß Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Tragmagnetanordnung 14 Tragmagnete 20 enthält, deren zwischen den beiden Magentpolen 22 und 24 verlaufende magnetische Achse 26 quer zur Längsrichtung 28 des Fahrwegs 6 orientiert ist. Diese Längsrichtung 28 verläuft in der Darstellung gemäß Fig. 2 senkrecht zur Zeichenebene.

Bei Vorbeifahrt des Magnetschwebefahrzeugs 2, d. h. bei dessen Bewegung in Längsrichtung 28 werden somit in der Fahrwegplatte 12 keine magnetischen Wechselfelder erzeugt, d. h. es findet keine Ummagnetisierung statt, so daß als Fahrwegplatte 12 eine einfache ferromagnetische Stahlplatte verwendet werden kann.

Mit dem in einer Wicklung 30 des Tragmagneten 20 fließenden Strom kann das zum Tragen des Magnetschwebefahrzeuges 2 erforderliche Tragfeld eingestellt werden. Ein über Federn 32 am Fahrzeugboden 34 abgestütztes und mit der Tragmagnetanordnung 18 starr verbundenes Stahlrad 36 dient zum Tragen des Fahrzeugs 2 bei evtl. auftretenden Betriebsstörungen.

Zwischen den Federn 32 ist ein Unterflurrahmen gelagert, in dem die Antriebsmagnete 40 der Antriebsmagnetanordnung 18 fixiert sind. Die zwischen den beiden Magnetpolen 42 und 44 verlaufende magnetische Achse 46 der Antriebsmagnete 40 ist senkrecht zur Fahrwegplatte 12 und senkrecht zur Längsrichtung 28 des Fahrwegs 6 orientiert. Jedem Antriebsmagnet 40 ist ein gegenüberliegender, spiegelsymmetrisch angeordneter Antriebsmagnet 40 zugeordnet, so daß die Antriebsmagnetanordnung 18 jeweils paarweise einander gegenüberliegende Antriebsmagnete 40 enthält.

Zwischen den paarweise einander gegenüberliegenden Antriebsmagneten 40 ist ein Stator 50 angeordnet, der im Beispiel der Figur zwei Gleichstromwicklungen 52 und 54 aufnimmt. Die Wicklungen 52 und 54 sind schraubenförmig in Längsrichtung 28 auf den Stator 50 aufgewickelt. Sie befinden sich nebeneinander, im Ausführungsbeispiel übereinander auf dem Stator 50 derart, daß eine Wicklung, im Beispiel der Figur die Wicklung 52, den Pluspolen der Antriebsmagnete 40 und die andere Wicklung 54 den Minuspolen der Antriebsmagnete 40 zugeordnet ist. Die Wicklungen 52 und 54 werden gegensinnig vom Gleichstrom durchflossen, so daß durch den von den Antriebsmagneten 40 im Stator erzeugten magnetischen Fluß 56 eine parallel zur Längsrichtung 28 resultierende antreibende oder bremsende Antriebs- oder Schubkraft ausgeübt wird.

Eine im Unterflurrahmen 38 angeordnete Hydraulikbremse 60 dient als Sicherheitsbremse zum Abbremsen des Magnetschwebefahrzeugs 2 bei Störfällen.

Da die magnetischen Achsen 46 der Antriebsmagnete 40 quer zur Längsrichtung 28, d. h. quer zur Bewegungsrichtung des Magnetschwebefahrzeugs 2 angeordnet sind, werden im Stator 50 keine magnetischen Wechselfelder induziert. Der Stator 50 kann deshalb ebenso wie die Fahrwegplatte 12 aus massivem Stahl gefertigt werden.

Das Antriebssystem 10 dient zugleich als Führsystem. Die Antriebsmagnete 40 bilden dabei gemeinsam mit dem Stator 50 Führmagnetpaare, wobei die Führfunktion aus der Differenz des magnetischen Flusses der rechten und der linken Antriebsmagnete 40 resultiert. Da sich die Antriebsfunktion aus der Summe der magnetischen Flüsse der rechten und linken Antriebsmagnete 40 sowie den in den Wicklungen 52 und 54 fließenden Gleichstrom ergibt, sind Antriebsfunktion und Führfunktion voneinander entkoppelt. Je nach Aufteilung der Flußdichten auf die Antriebsmagnetpaare kann die quer zur Längsrichtung 28 auf das Magnetschwebefahrzeug 2 wirkende Kraft unabhängig von der in Längsrichtung 28 wirkenden Antriebskraft eingestellt werden.

Da weder das Tragfeld noch die Seitenführung den Antriebsfluß bestimmen, lassen sich alle drei Funktionen, d. h. die Tragfunktion, die Führfunktion und die Antriebsfunktion getrennt voneinander optimieren. Insbesondere kann eine hohe Antriebskraft durch Erhöhung der diesbezüglichen Induktion erfolgen, ohne daß ein hoher Statorstrom eingespeist werden muß. Dadurch reduzieren sich die Verluste auf den Kabeln und es werden weniger Streckenkabel benötigt. Desweiteren sind Rückwirkungen aus dem Antrieb, beispielsweise bei einem Wicklungskurzschluß, auf Trag- und Führfunktion ausgeschlossen.

In Fig. 3 ist der Aufbau eines Statorober- oder Statorunterteils veranschaulicht. Ein quaderförmiger Kern 62 ist auf seinen Flachseiten 64 mit ebenfalls quaderförmigen Blechstücken 66 verschweißt, die voneinander beabstandet sind und auf diese Weise seitliche Nuten 68 zur Aufnahme des Statorkabels bilden. Auf der einen Schmalseite des Kerns 62 werden einander gegenüberliegende Blechstücke 66 mit Querverbindern 70 verbunden, so daß sich auf dieser Schmalseite eine Nut 72 ergibt, die ebenfalls quer zur Längsrichtung 28 verläuft. Auf der gegenüberliegenden Schmalseite sind Querverbinder 74 vorgesehen, die schräg zur Längsrichtung 28 derart angeordnet sind, daß sie Nuten 76 bilden, die schräg auf der unteren Schmalseite des Kerns 62 verlaufen und eine Verbindung zu einer benachbarten Nut 68 herstellen. Mit dieser Gestaltung kann fertigungstechnisch einfach eine annähernd schraubenförmige Wicklung des Statorkabels auf dem Kern 62 erfolgen. Zwei solche Kerne 62 können nebeneinander angeordnet werden, so daß zwei nebeneinander angeordnete schraubenförmige Wicklungen gebildet werden. Die sich auf diese Weise ergebende Wicklung ist in Fig. 4 schematisch veranschaulicht, wobei in diesem Ausführungsbeispiel nur der Kern 62 ohne Querverbinder und Blechstücke dargestellt ist.

Anstelle zweier schraubenförmige Wicklungen 52, 54 kann auch eine in Form einer Acht verlaufende Wicklung 78 vorgesehen sein, wie sie in Fig. 5 schematisch veranschaulicht ist.

Gemäß Fig. 6 enthält der Fahrweg 6 mehrere Statorabschnitte 80. Jeder Statorabschnitt 80 enthält einen in der Figur nicht eingezeichneten Stator mit zwei Wicklungen 52, 54. Die Wicklungen 52, 54 werden über Schaltstellen 82 in Wechselschrittanordnung über Streckenkabel 84 bzw. 86 mit Gleichstrom versorgt. Anstelle von Streckenkabeln können auch einfache Stromschienen verwendet werden. Die Streckenkabel 84 und 86 sind über ein Unterwerk 88 an das Landesnetz 90 angeschlossen. In diesem Unterwerk 88 wird über Gleichrichter 92 der zum Versorgen des Fahrsystems notwendige Gleichstrom erzeugt.

Gemäß Fig. 7 ist es bei dezentraler Steuerung vom Fahrzeug aus auch möglich, mehrere Statorabschnitte 80 von einem Unterwerk 88 aus mit Strom zu versorgen. Eine solche dezentrale Steuerung ist durch Steuerung des in den Wicklungen der Antriebsmagnete fließenden Stromes, d. h. über die Einstellung der Induktion der Antriebsmagneten, möglich.


Anspruch[de]
  1. 1. Fahrsystem für ein Magnetschwebefahrzeug (2), mit einer fahrzeugseitigen Antriebs- und/oder Tragmagnetanordnung (14 bzw. 18), deren Antriebs- bzw. Tragmagnete (20 bzw. 40) mit ihren die beiden Magnetpole (22, 24 bzw. 42, 44) verbindenden magnetischen Achsen (26 bzw. 46) quer zur Längsrichtung (28) des Fahrwegs (6) derart angeordnet sind, daß die in diese Längsrichtung (28) hintereinander angeordneten Magnetpole (22, 24, 42, 44) gleiches Vorzeichen haben.
  2. 2. Fahrsystem nach Anspruch 1, bei dem die Antriebsmagnetanordnung (18) mit einem in Längsrichtung (2) des Fahrwegs (6) ausgedehnten und mit einer Wicklung (52, 54) versehenen Stator (50) einen Linear-Gleichstrommotor bildet.
  3. 3. Fahrsystem nach Anspruch 2, bei dem die Antriebsmagnetanordnung (18) Antriebsmagnete (40) enthält, deren zwischen den beiden Magnetpolen (42, 44) verlaufende magnetische Achsen (46) vertikal angeordnet sind.
  4. 4. Fahrsystem nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Antriebsmagnetanordnung (18) jeweils paarweise einander gegenüberliegende Antriebsmagnete (40) enthält, zwischen denen der Stator (50) angeordnet ist.
  5. 5. Fahrsystem nach Anspruch 4, bei dem der Stator (50) zwei nebeneinander angeordnete und in Längsrichtung schraubenförmige Wicklungen (52, 54) enthält.
  6. 6. Fahrsystem nach Anspruch 4, bei dem der Stator (50) eine Wicklung (78) enthält, die in einer Draufsicht quer zur Längsrichtung (28) eine Acht bildet.
  7. 7. Fahrsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Antriebssystem (10) zugleich als Führsystem ausgebildet ist.
  8. 8. Fahrsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Tragmagnete (20) der Tragmagnetanordnung (14) mit ihren zwischen den beiden Magnetpolen (22, 24) verlaufenden magnetischen Achsen (26) horizontal angeordnet sind.
  9. 9. Fahrsystem nach Anspruch 8, mit einer als Fahrweg (6) dienenden ferromagnetischen Fahrwegplatte (12).
  10. 10. Fahrsystem nach Anspruch 9, bei dem die Tragmagnete (20) fahrzeugseitig unterhalb der Fahrwegplatte (12) angeordnet sind.
  11. 11. Fahrsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Schubkraft für das Magnetschwebefahrzeug (2) zentral von einem Unterwerk (88) aus über den jeweiligen Statorstrom einstellbar ist.
  12. 12. Fahrsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Schubkraft für das Magnetschwebefahrzeug (2) dezentral im Magnetschwebefahrzeug (2) selbst über die Induktion der Antriebsmagnete einstellbar ist.






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