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Dokumentenidentifikation DE19725705A1 21.01.1999
Titel Profilierter Holm für Blendrahmen von Fenstern/Türen für Gebäude
Anmelder Pax GmbH, 55218 Ingelheim, DE
Erfinder Struth, Fritz, Dipl.-Volksw. Dr., 55218 Ingelheim, DE
Vertreter Patentanwälte Dr. Sturies Eichler Füssel, 42289 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 18.06.1997
DE-Aktenzeichen 19725705
Offenlegungstag 21.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.01.1999
IPC-Hauptklasse E06B 1/26
IPC-Nebenklasse E06B 1/28   E06B 3/26   E06B 1/58   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft einen profilierten Holm für Blendrahmen von Fenstern/Türen für Gebäude mit einer am Außenrand verlaufenden hinterschnittenen Haltenut zur Befestigung auf die doppelter weiterer Holme, die im Normalfall verdeckt und lediglich im Bedarfsfall geöffnet wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen profilierten Holm für Blendrahmen von Fenstern/Türen für Gebäude nach Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Holme sind allgemein bekannt (siehe z. B. Prospekt Pax Secura).

Derartige Holme werden als Meterware von Profilherstellern hergestellt und an Fensterbaufirmen veräußert. Dort werden die Holme zu Blendrahmen weiterverarbeitet. Anschließend erfolgt der Einbau dieser Blendrahmen in die einzelnen Gebäude. Zu diesem Zweck sind in den Gebäuden Aussparungen vorgesehen, in die der Blendrahmen dann mit allseitigem Spiel eingesetzt werden kann. Anschließend erfolgt die Befestigung des Blendrahmens am Gebäude. Hierzu dient unter anderem eine Mauerwerksverdübelung und ein Einschäumen des Blendrahmens in die Fensteröffnung.

Um das eingebaute Fenster wetterbeständig zu machen, erfolgt dann im Bereich der äußeren Randfuge eine Versiegelung mit elastischem Material. Diese Versiegelung verhindert den Eintritt von Wasser in die Randfuge. Zwar läßt sich durch Verstreichen des eingespritzten Versiegelungsmaterials in der Randfuge zumeist ein wasserdichter Abschluß herstellen. Problematisch ist jedoch der variante Querschnitt, den das Versiegelungsmaterial in der Randfuge auffüllen muß. So führt dieser variante Querschnitt oft zu unerwünschten Lufteinschlüssen im Versiegelungsmaterial. Das Versiegelungsmaterial kann bei großen Randfugen oft nur mehrschichtig aufgetragen werden. Hierdurch entstehen nicht nur Lunker- und Hohlräume, sondern es wird auch die Festigkeit der Versiegelungsmasse empfindlich beeinträchtigt. Darüber hinaus ist der Zeitaufwand für eine mehrschichtige Versiegelung eine betriebswirtschaftlich beachtliche Größe.

Das Grundproblem besteht auch darin, der Versiegelungsmasse am Blendrahmen eine definierte Sitzfläche zu bieten. Dies ist bei den heute üblichen Hohlprofilen nicht möglich. Diese weisen an ihren Außenseiten hinterschnittene Haltenuten auf, die zur Befestigung aufgedoppelter weiterer Profile dienen müssen. Je nach Einbauverhältnissen kann es bereits Schwierigkeiten machen, diese Haltenut mit dem Versiegelungsmaterial qualitativ zuverlässig zu füllen.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, unter Beibehaltung der üblichen Profile diejenigen Maßnahmen anzugeben, mit denen eine verbesserte Montage möglich ist, und die insbesondere die Einhaltung der Qualitätsnormen beim Einbau von Fenstern/Türen erreichen lassen.

Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß die Versiegelung einen homogenen Querschnitt hat und daß sogar die Versiegelung an der Befestigung des Fensters/der Tür im Gebäude mit einer vorhersagbaren Festigkeit beteiligt ist.

Dieser Vorteil wird durch definitives Verkleinern des Versiegelungsraumes einerseits und andererseits durch Bereitstellen einer definierten Ablagefläche des Versiegelungsmaterials am Blendrahmen erzielt.

Durch das Versperren der Haltenut mit einem Füllelement findet das in die Randfuge eingestrichene Versiegelungsmaterial eine definierte Ablagefläche am Blendrahmen. Es besteht nicht mehr die Gefahr, wie bisher, daß das Versiegelungsmaterial in der Tiefe der Haltenut verschwindet.

Die hierdurch ermöglichte Materialersparnis an Versiegelungsmasse ist beachtlich. Neben einer verbesserten Einbausituation trägt die Erfindung folglich auch zu einer wirtschaftlichen Verbesserung bei.

Im Prinzip genügt es, wenn der Zugang in die Haltenut für das Versiegelungsmaterial versperrt ist.

Dies kann auf verschiedene Weise realisiert werden.

Einerseits läßt sich die Haltenut vom Nutgrund her mit dem Füllelement auffüllen.

Andererseits kann das Füllelement auch im freien Zugang von außen in die Haltenut angeordnet werden. In beiden Fällen wird das Füllmaterial nicht mehr dazu verschwendet, das erhebliche Hohlvolumen der Haltenut mit aufzufüllen.

Für die Verwirklichung der Erfindung kommen verschiedene Ausführungsbeispiele in Betracht.

Bevorzugt wird eine erste Variante, bei der das Füllelement ein separates Bauteil ist, welches in der Haltenut des Holms einliegt.

Einerseits kann dies ein Deckel sein, der die Haltenut von außen verschließt und der sich in der Haltenut hintergreifend verankert.

Andererseits kann dies von einem Füllelement realisiert werden, welches aus querschnittsverformbarem Material besteht und welches in die Haltenut eingezogen ist.

Eine weitere Variante sieht vor, bei Holmen aus hohlprofiliertem Kunststoff das Füllelement in die Meterware der Profilholme zu integrieren. Dies kann durch gemeinsame Extrusion des Füllelements mit dem Profilholm realisiert werden.

In einer weiteren Variante ist es denkbar, im Umfangsbereich der Haltenut einen oder mehrere Querstege vorzusehen, die sich quer zur Haltenut in Richtung zur Zugangsöffnung erstrecken und auf diese Weise die Zugangsöffnung versperren.

Bei einstückiger Verbindung des Materials des Füllelements mit dem Material des Holms wird zusätzlich vorgeschlagen, zwischen dem Füllelement und dem Holm Sollbruchstellen vorzusehen, die beim bedarfsweise Entfernen des Füllelements die Montage erheblich vereinfachen.

Es ist nämlich ein Grundgedanke der Erfindung, daß die Funktion der hinterschnittenen Haltenut zur Befestigung aufgedoppelter weiterer Profilholme durchaus erhalten bleiben soll, während allerdings die Funktion der offenen Haltenut im Normalfall nicht benötigt wird.

Die Erfindung kehrt daher die bisherige Betrachtungsweise um.

Bei der bisherigen Betrachtungsweise wurde die Haltenut auch dann freigehalten, wenn diese gar nicht benötigt wird. Die Aufdoppelung weiterer Profilholme ist ein relativ seltener Einbaufall. Dennoch wurde die Haltenut bislang stets immer freigehalten.

Sollte an einem Profilholm nach dieser Erfindung tatsächlich die Haltenut benötigt werden, so läßt sich das Füllelement leicht entfernen.

Ansonsten ist die Haltenut von dem Füllelement besetzt. Damit trägt die Erfindung dem Erfordernis Rechnung, mit welchem die Haltenut notwendig ist oder wird oder nicht ist und auch nicht wird.

Betrachtet man ferner den Herstellungsweg eines fertigen Blendrahmens, so ist noch festzustellen, daß die Erfindung vom Hersteller für Profilholme bereits an hergestellter Meterware angebracht sein kann. In diesem Fall sollen die Füllelemente herauslösbar mit den Profilholmen verbunden sein.

Andererseits kann auch vorgesehen sein, die Füllelemente vom Fensterhersteller in die ohnehin vorhandene Haltenut zu integrieren. In diesem Falle wird zwar das Füllelement stets dann gesondert angebracht, wenn die Funktion der Haltenut nicht notwendig wahrgenommen werden muß. Dennoch bietet auch diese Variante den Vorteil, daß die Verschwendung von Versiegelungsmaterial unterbleibt.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Fig. 2 eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1,

Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit aufgefüllter Haltenut,

Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Querstegen vertikal zur Nut,

Fig. 5 diagonal zur Nut,

Fig. 6 einen U-förmigen Quersteg zum Auffüllen der Nut,

Fig. 7 einen Quersteg im Eintrittsquerschnitt in die Haltenut.

Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets für alle Figuren.

Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht eines profilierten Holms 1 für einen Blendrahmen von Fenstern/Türen für ein Gebäude 2.

Der profilierte Holm ist aus Kunststoffhohlprofil und weist eine Mehrzahl von parallel zu seiner Längsrichtung verlaufenden Hohlkammern 3 auf, von denen die mittlere - was an sich bekannt ist - von einem eingeschobenen metallischen Verstärkungsprofil aufgefüllt ist.

Derartiger Blendrahmen wird unter Bildung einer äußeren Randfuge 4 zu einem vorhandenen Mauerwerk 2 angeordnet und soll dann dort befestigt werden.

Zu diesem Zweck wird die äußere Randfuge 4 zur Fixierung des Blendrahmens mit Montageschaum 16 aufgefüllt, der relativ schnell aushärtet, so daß der einmal so fixierte Blendrahmen praktisch unverrückbar in der Öffnung des Mauerwerks 2 festsitz.

Darüber hinaus kann eine Querverdübelung vorgesehen sein. Da der gezeigte Holm 1 von der Außenumgebung 12 her gesehen unter erheblichen Witterungseinflüssen steht, ist eine Versiegelung 15 erforderlich, welche die äußere Randfuge 4 nach außen hin abdichtet. Dies erfolgt durch eine Versiegelungsmasse 15, die üblicherweise in die äußere Randfuge 4 von der Außenseite her gesehen eingestrichen und geglättet wird.

Dabei bestand bislang stets die Gefahr, daß die Versiegelung 15 innerhalb des Versiegelungsbereichs 5 mehr oder weniger undefinierte Füllungszonen ausbildete, die sich zum einen in die Haltenut 6 hinein erstreckten, oder auch nicht, insbesondere bei relativ großen äußeren Randfugen 4 mußte das Versiegelungsmaterial 15 mitunter kunstvoll so drapiert wer den, daß ein mehr oder weniger haltbares Gebilde entstand, dessen innere Qualitäten nach Glattstreichen der Außenseite nicht mehr erkennbar und unterscheidbar waren.

Das besondere Problem derartiger Hohlprofile ist also die Haltenut 6, die im Prinzip dort angeordnet werden muß, wo der äußere Versiegelungsbereich 5 auch liegen muß.

Die Haltenut 6 verläuft praktisch parallel zum gesamten Versiegelungsbereich 5 und wird üblicherweise zur Befestigung aufgedoppelter weiterer Holme 1 benötigt. Dieser Montagefall ist allerdings sehr selten. Dennoch hat die Haltenut 6 daher durchaus ihre Berechtigung.

Da sich die Haltenut 6 auch ein Stück in die Tiefe des Holms 1 hineinerstreckt, ist davon auch der Versiegelungsbereich 5 betroffen, der praktisch bis an denjenigen Bereich der Befestigungszone herantritt, der von dem Montageschaum 16 oder einer eingepreßten Gummischnur oder ähnlichem aufgefüllt wird.

Die Haltenut 6 wird begrenzt von einem äußeren Steg 7, der mit seiner Außenfläche praktisch parallel zur äußeren Abschlußfläche 11 des Holms 1 verläuft und sich mit einem äußeren Vorsprung 9 in die Haltenut hineinerstreckt.

Auf der anderen Seite der Haltenut ist ein innerer Steg 8 vorgesehen, der sich mit einem inneren Vorsprung 10 in Richtung zur äußeren Abschlußfläche 11 in die Nut hineinerstreckt. Auf diese Weise entsteht eine hinterschnittene Zone, welche die Haltenut ausprägt.

Wesentlich ist nun, daß für das Versiegelungsmaterial 15 der Zugang in die Haltenut 6 mit einem über die Nutbreite 17 verlaufenden Füllelement versperrt ist.

Dies wird im Falle der Fig. 1 durch ein Füllelement 14 realisiert, welches den freien Zugang von außen in die Haltenut dadurch versperrt, daß es über die gesamte Öffnungsbreite 17 der Haltenut verläuft. Das gezeigte Füllelement 14 erstreckt sich parallel zum Holm 1 über die gesamte Länge bis in die Ecken des Blendrahmens hinein und wird dort von einem querverlaufenden weiteren Füllelement ergänzt, welches bis in die nächste Ecke des Blendrahmens verläuft usw.

Wie Fig. 2 weiterhin zeigt, ist das Füllelement 14 ein vom Holm 1 unabhängiges Bauteil, welches in die Haltenut eingelegt ist.

Zu diesem Zweck weist das Füllelement 14 eine Sitzfläche auf, mit welcher es in die Öffnungsbreite 17 der Haltenut hineinpaßt. Es weist zusätzliche Fortsätze 18, 19 auf, mit denen es die Vorsprünge 8 und 9 der Haltenut 6 hintergreift, so daß es in der Haltenut verankert ist. Es bildet sich auf diese Weise ein Deckel aus, der die Haltenut 6 von außen verschließt und der in der Haltenut hintergreifend verankert ist.

Im vorliegenden Fall ist zusätzlich vorgesehen, daß der Deckel über ausbrechbare Stege mit dem Rand der Haltenut verbunden ist. Zu diesem Zweck sitzt der Deckel mit zwei Fortsätzen 18, 19 in der Haltenut hintergreifend. Die Fortsätze sind über Sollbruchstellen 20 mit dem Deckel verbunden. Die Sollbruchstelle besteht aus einer Kerbe 21. Soll zur Aufdoppelung weiterer Holme der Deckel 14 entfernt werden, genügt es, diesen aus seiner vorgegebenen Position nach außen zu ziehen. Die Sollbruchstelle 20 wird dabei nachgeben und das Herauslösen des Deckels aus der Haltenut 6 ermöglichen.

Weiterhin zeigt Fig. 3 eine Weiterbildung, bei welcher das Füllelement 14 von einem im Querschnitt verformbaren elastomeren Material gebildet wird, welches sich quer zur Haltenut in Richtung zur Zugangsöffnung erstreckt und welches in die Haltenut eingezogen ist.

Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein schaumgummiartiges Material, welches Lufteinschlüsse 22 aufweist, um die erforderliche Querverformbarkeit zu bieten. Demnach kann für die Verwirklichung der Erfindung auch eine Gummischnur in die Haltenut 6 eingezogen sein. Die nach außen weisende Fläche der Gummischnur bietet die notwendige definierte Montagefläche für das Versiegelungsmaterial.

Weiterhin zeigen die Fig. 4 bis 7 Ausführungsbeispiele, bei denen das Füllelement mit dem Material des Holms jeweils einstückig verbunden ist. Derartige Füllelemente können bei der Extrusion der Profilholme ohne weiteres mitextrudiert werden.

Es handelt sich im Falle der Fig. 4 bis 7 jeweils um Querstege 23, die sich quer zur Haltenut 6 in Richtung zur Zugangsöffnung erstrecken. Im Falle der Fig. 5 sitzt ein Quersteg mit einer entsprechenden Sollbruchstelle 20 an einer Seitenwand der Haltenut und erstreckt sich diagonal durch die gesamte Zutrittsöffnung. Im Falle der Fig. 6 ist der Quersteg U-förmig ausgebildet und am Nutgrund mit jeweils einer Sollbruchstelle verankert.

Im Falle der Fig. 7 ist der Quersteg an der Eintrittszone in die Haltenut eingeordnet und an seinen Enden über jeweils eine Sollbruchstelle 20 einstückig mit dem Material des Profilholms 1 verbunden. Es handelt sich demnach um eine längsverlaufende schmale Platte, die den Zugang in die Haltenut 6 an der engsten Stelle versperrt. Auf diese Weise entsteht in Richtung zur äußeren Randfuge 4 praktisch eine Vertiefung im Material des Holms 1, in welchem sich vergleichbar dem Einbaufall zu Fig. 1 das Versiegelungsmaterial 15 einlagern kann, um auf diese Weise neben seiner Klebbefestigung an der Verbindungsfuge zum Füllelement 14 einen zusätzlichen Hintergriff zu bieten.

Von wesentlicher Bedeutung für die Erfindung ist es, daß unabhängig von der Art der Ausbildung des Füllelementes 14 einerseits der Holmhersteller werksseitig an Holmmeterware derartige Füllelemente vorsehen kann, weil diese Füllelemente auch mit einfachen Mitteln wieder entfernbar sind, sofern die Funktion der Haltenut zur Aufdoppelung weiterer Holme benötigt wird. Andererseits kann ein derartiges Füllelement aber auch leicht vom Fensterhersteller während des Herstellprozesses in die ohnehin vorhandene Haltenut 6 integriert werden. Insbesondere die Variante nach Fig. 3 bietet sich hierzu an. Dies jedoch ohne Beschränkung auf diese Ausführungsform. Bezugszeichenliste 1 Holm

2 Gebäude

3 Hohlkammer

4 äußere Randfuge

5 Versiegelungsbereich

6 Haltenut

7 äußerer Steg

8 innerer Steg

9 äußerer Vorsprung

10 innerer Vorsprung

11 äußere Abschlußfläche des Holms

12 Außenumgebung

13 Innenraum

14 Füllelement

15 Versiegelung

16 Montageschaum

17 Öffnungsbreite der Haltenut

18 Fortsatz

19 Fortsatz

20 Sollbruchstelle

21 Kerbe

22 Lufteinschluß

23 Quersteg


Anspruch[de]
  1. 1. Profilierter Holm (1) für Blendrahmen von Fenstern/Türen für Gebäude (2), insbesondere mit Hohlkammern (3) profilierter Holm aus Kunststoff mit einer im Versiegelungsbereich (5) der äußeren Randfuge (4) liegenden hinterschnittenen Haltenut (6) zur Aufdoppelung weiterer Holme, die - von der Außenseite (12) zur Innenseite (13) gesehen - hinter der äußeren Abschlußfläche (11) des Holms (1) beginnt und die sich ein Stück über die Tiefe des Holms zum Innenraum (13) erstreckt und dabei den Holm außenseitig umrandet, dadurch gekennzeichnet, daß für das Versiegelungsmaterial (15) der Zugang in die Haltenut (6) mit einem über die Nutbreite laufenden Füllelement (14) versperrt ist.
  2. 2. Holm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) die Haltenut (6) zumindest teilweise vom Nutgrund her auffüllt.
  3. 3. Holm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) den freien Zugang von außen in die Haltenut (6) vollständig oder teilweise versperrt.
  4. 4. Holm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) ein vom Holm (1) unabhängiges Bauteil ist, welches in der Haltenut einliegt.
  5. 5. Holm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement ein Deckel ist, der die Haltenut (6) von außen verschließt und der die Haltenut (6) hintergreifend dort verankert ist.
  6. 6. Holm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) von einem im Querschnitt verformbaren elastomeren Material gebildet wird, welches sich quer zur Haltenut (6) in Richtung zur Zugangsöffnung erstreckt und welches in die Haltenut eingezogen ist.
  7. 7. Holm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) mit dem Material des Holms einstückig verbunden ist.
  8. 8. Holm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement einen oder mehrere Querstege (23) aufweist, die sich quer zur Haltenut (6) in Richtung zur Zugangsöffnung erstrecken.
  9. 9. Holm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) ein Ausbrechdeckel ist, der die Haltenut (6) von außen verschließt und der über ausbrechbare Stege (18, 19, 20) mit dem Rand (7, 8) der Haltenut (6) verbunden ist.
  10. 10. Holm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) vom Holmhersteller werksseitig an Holmmeterware angebracht und heraus lösbar mit dieser verbunden ist.
  11. 11. Holm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement (14) erst in dem Verarbeitungsbetrieb des Fensterherstellers oder des Fensterhändlers werksseitig am Blendrahmen angebracht wird.






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