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Dokumentenidentifikation DE19835851A1 11.02.1999
Titel Speicher- und Wiedergabevorrichtung
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iida, Kenichi, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 07.08.1998
DE-Aktenzeichen 19835851
Offenlegungstag 11.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.02.1999
IPC-Hauptklasse G11C 27/00
Zusammenfassung Die erfindungsgemäße Speicher- und Wiedergabevorrichtung weist einen Signalverarbeitungsblock, einen Speicher (9), einen Wiedergabeblock (20), einen Bedienblock (50) und einen Steuerblock (30) auf. Der Signalverarbeitungsblock setzt ein Tonsignal, das eingegeben wurde, in ein Digitalsignal um. Der Speicher (9) speichert ein Digitalsignal, das von einem Signalverarbeitungsblock ausgegeben wurde, und Verwaltungsdaten der digitalen Daten. Der Wiedergabeblock (20) setzt wenigstens ein Digitalsignal, das von dem Speicher (9) ausgelesen wurde, in ein hörbares Tonsignal zur Wiedergabe um. Der Bedienblock (50) ist auf einem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen und weist einen Dreh-Bedienblock (61) auf, der an dem Hauptkörper der Vorrichtung so vorgesehen ist, daß der Dreh-Bedienblock (61) um eine Drehachse gedreht und längs einer Ebene verschoben werden kann, die im wesentlichen senkrecht die Drehachse schneidet. Der Steuerblock (30) schreibt gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock (50) ein Digitalsignal und Verwaltungsdaten in den Speicher (9) und liest ein Digitalsignal und Verwaltungsdaten aus, die in dem Speicher (9) gespeichert sind. Der Steuerblock (30) liest gemäß einer Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks (61) Verwaltungsdaten von dem Speicher (9) aus. Wenn der Dreh-Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben wird, liest der Steuerblock (30) ein Digitalsignal von dem Speicher (9) gemäß einer Verwaltungsinformation aus, die in dem Speicher (9) abgelegt ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung und insbesondere auf eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung, die einen Halbleiterspeicher verwendet.

Heutzutage gibt es Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtungen, die in einfacher Weise zur Aufzeichnung/Wiedergabe von Tonsignalen ähnlich dem einfachen Aufschreiben von Inhalten einer Vorlesung oder Diskussion auf einem Notizzettel verwendet werden können. Solch eine Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichung verwendet einen Halbleiterspeicher als Aufzeichnungsmedium zur Speicherung von Tonsignalen als vorbestimmte Anzahl an Dateien und das Tonsignal wird zur Ausgabe eines Tons wiedergegeben. Genauer gesagt speichert die Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung Tondaten bestehend aus mehreren Dateien in einem Halbleiterspeicher und bei der Wiedergabe werden die Tondaten sukzessive wiedergeben, wobei mit einer älteren Datei begonnen wird.

Wenn Inhalte einer Diskussion in einem Memo-Notizbuch niedergeschrieben werden, wird der letzte Inhalt auf einer hinteren Seite des Memo-Notizbuchs niedergeschrieben. Dementsprechend, wenn danach die Inhalte ausgelesen werden, müssen die Seiten umgeblättert werden, um die Inhalte zu lesen.

Dieser Nachteil wird auch bei einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung angetroffen, die die letzte Toninformation als letzte Datei in einem Halbleiterspeicher speichert, was die Suche der Datei erforderlich macht, das die letzte Toninformation vor der Wiedergabe der letzten Toninformation enthält.

Diese Dateien, die in einem Speicher abgelegt sind, können gelöscht werden, wenn sie nicht mehr notwendig sind. Wenn indessen eine Datei wiedergegeben werden muß oder wenn neue Dateien sukzessive gespeichert werden, ohne daß es Zeit gibt, sie zu löschen, werden wichtigere Dateien in der Regel an den letzten Einschreibadressen oder Ausleseadressen des Speichers aufgezeichnet. Dementsprechend, wenn immer mehr Dateien aufgezeichnet werden, sind mehr Dateien enthalten, auf die kaum zugegriffen wird. Diejenigen Dateien, die nicht so wichtig sind, werden als erstes aus dem Speicher zur Wiedergabe ausgelesen und die letzte Datei, die eben erst aufgezeichnet wurde, ist in der Regel die zuletzt wiedergegebene.

D.h., wenn ein Benutzer Tondaten der letzten wichtigen Datei wiedergeben möchte, muß er einen Vorgang zur Suche der letzten erwünschten Datei aus mehreren in einem Speicher abgelegten Dateien ausführen. Dies erfordert einen komplizierten Vorgang, um eine notwendige Datei aus dem Speicher auszulesen und wiederzugeben.

Um gewünschte Tondaten aus einem Speicher auszulesen und Daten wiederzugeben, unter Verwendung der oben genannten Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung unter Verwendung eines Halbleiterspeichers, muß der Benutzer mehrere Bedientasten, wie beispielsweise eine Wiedergabetaste, eine Vorwärts-Suchtaste und eine Rückwärts- Suchtaste bedienen. Genauer gesagt, wenn mehrere Datenstücke in einem Halbleiterspeicher vor der Wiedergabe aufgezeichnet werden, muß eine Vorwärts- Suchtaste und eine Rückwärts-Suchtaste gedrückt werden, um ein gesuchtes Datenstück auszuwählen, das wiedergegeben werden soll, so daß eine Indexzahl des gesuchten Datenstücks an einem Anzeigeblock der Vorrichtung angezeigt wird. Danach wird die Wiedergabetaste zur Wiedergabe der gewünschten Tondaten gedrückt. Wenn daher viele Index-Nummern vorhanden sind, muß der Benutzer kontinuierlich die Suchtaste drücken, um die gesuchte Indexzahl zur Anzeige zu bringen.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung bereitzustellen, die das oben genannte Problem löst. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit einem Speicher, einem Wiedergabeblock, einem Bedienblock und einem Steuerblock vorgesehen. Der Speicher speichert Daten, die eingegeben wurden, sowie Hilfsdaten für die eingegebenen Daten. Der Wiedergabeblock gibt Daten wieder, die von dem Speicher ausgelesen wurden. Der Bedienblock ist auf einem Hauptkörper der Vorrichtung angebracht. Der Bedienblock weist einen Dreh-Bedienblock auf, der auf dem Hauptkörper des Gehäuses so angeordnet ist, daß der Dreh-Bedienblock um ein Drehzentrum gedreht werden kann und in einer Ebene verschoben werden kann, die nahezu senkrecht die Drehachse schneidet. Der Steuerblock führt gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock das Schreiben von Daten und Hilfsdaten in den Speicher und das Auslesen von gespeicherten Daten aus dem Speicher aus. Der Steuerblock liest gemäß der Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks Hilfsdaten von dem Speicher aus, und wenn der Dreh-Bedienblock in der Richtung der Ebene bewegt wird, liest er Daten von dem Speicher aus, die durch den Wiedergabeblock gemäß den von dem Speicher ausgelesenen Hilfsdaten wiedergegeben werden sollen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit einem Speicher, einem Wiedergabeblock, einem Bedienblock und einem Steuerblock vorgesehen. Der Speicher speichert Daten, die eingegeben wurden, sowie Verwaltungsdaten für die eingegebenen Daten. Der Wiedergabeblock gibt Daten wieder, die von dem Speicher ausgelesen wurden. Der Bedienblock ist auf einem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen. Der Steuerblock führt gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock das Schreiben von Daten und Verwaltungsdaten in den Speicher und das Auslesen der in dem Speicher abgelegten Daten aus. Der Steuerblock überschreibt Verwaltungsdaten, so daß neue Daten, die in den Speicher eingeschrieben sind, vor den Daten ausgelesen werden, die bereits in dem Speicher gespeichert sind.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit einem Speicher, einem Wiedergabeblock, einem Bedienblock und einem Steuerblock vorgesehen. Der Speicher steuert Daten, die eingegeben werden, sowie Verwaltungsdaten für die eingegebenen Daten. Der Wiedergabeblock gibt Daten wieder, die aus dem Speicher ausgelesen wurden. Der Speicherblock ist auf einem Hauptkörper des Gehäuses vorgesehen. Der Steuerblock führt gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock das Schreiben von Daten und Verwaltungsdaten in den Speicher sowie das Auslesen von Daten aus, die in dem Speicher abgelegt sind. Der Steuerblock arbeitet wie folgt. Wenn eine Anweisung zum Daten schreiben von dem Bedienblock während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock ausgegeben wird, unterbricht der Steuerblock den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock und startet das Daten schreiben in den Speicher.

Gemäß einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit einem Signalverarbeitungsblock, einem Speicher, einem Wiedergabeblock, einem Bedienblock und einem Steuerblock vorgesehen. Der Signalverarbeitungsblock setzt ein eingegebenes Tonsignal in ein Digitalsignal um. Der Speicher speichert ein Digitalsignal, das von dem Signalverarbeitungsblock ausgegeben wird, sowie Verwaltungsdaten für das Digitalsignal. Der Wiedergabeblock gibt ein Digitalsignal wieder, das von dem Speicher ausgelesen wurde. Der Bedienblock ist auf einem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen und weist einen Dreh-Bedienblock auf, der auf dem Hauptkörper der Vorrichtung so vorgesehen ist, daß der Dreh-Bedienblock um eine Drehachse gedreht und längs einer Ebene verschoben werden kann, die die Drehachse im wesentlichen senkrecht schneidet. Der Steuerblock führt gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock das Schreiben eines Digitalsignals und Verwaltungsdaten in den Speicher sowie das Auslesen eines Digitalsignals und der in dem Speicher gespeicherten Verwaltungsdaten aus. Der Steuerblock arbeitet wie folgt. Gemäß der Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks liest der Steuerblock Verwaltungsdaten aus, und wenn der Dreh-Bedienblock in der oben genannten Ebene bewegt wird, liest der Steuerblock Digitaldaten von dem Speicher gemäß Verwaltungsdaten aus, die von dem Speicher ausgelesen wurden.

Weitere Vorteile, Eigenschaften und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und bezugnehmend auf die begleitenden Figuren der Zeichnungen näher ersichtlich. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines IC-Recorders gemäß der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 eine Stirnansicht des IC-Recorders von außen,

Fig. 3 den Aufbau eines Halbleiterspeichers des IC-Recorders,

Fig. 4 den Aufbau eines externen Blocks des Halbleiterspeichers,

Fig. 5 den Aufbau eines Indexstufen-Blocks, der durch Datei-Daten des Halbleiterspeichers erstellt wird,

Fig. 6 den Aufbau eines ADR-Datenblocks des Indexstufen-Blocks,

Fig. 7 den Aufbau eines HDR-Datenblocks des Indexstufen-Blocks,

Fig. 8 den Aufbau eines Indexstufen-Blocks der durch Datei-Daten den Halbleiterspeichers gebildet wird,

Fig. 9 den Aufbau eines Arbeitsbereichsblocks des Halbleiterspeichers,

Fig. 10 den Aufbau eines PCM-Datenblocks des Halbleiterspeichers,

Fig. 11 eine Aufzeichnungsposition von neuen Tondaten, die gespeichert werden,

Fig. 12 ein Flußdiagramm, das einen CPU-Vorgang erläutert, wenn zusätzlich neue Tondaten mit der ID-Nummer 02 aufgezeichnet werden,

Fig. 13 einen Aufbau der ADR-Daten des Indexstufenblocks, wenn neue Tondaten zusätzlich mit der ID-Nummer 02 aufgezeichnet werden,

Fig. 14 eine Speicherposition von neuen Tondaten, die zusätzlich mit der ID- Nummer 02 aufgezeichnet werden,

Fig. 15A und 15B den Aufbau eines Wählrads: Fig. 15A ist eine äußere Stirnansicht des Wählrads und Fig. 15B ist eine äußere Rückansicht des Wählrads,

Fig. 16 Drehrichtungen eines Dreh-Bedienelements in Verbindung mit Signalen, die als Ergebnis einer Drehung des Wählrads ausgegeben werden, zusammen mit entsprechenden Ausgangs-Signalverläufen,

Fig. 17 einen Betrieb eines Dreh-Bedienelements, der einer Bereitschafts- (Cue)/Durchsicht-Wiedergabe zugeordnet ist, und einen Wiedergabezustands-Übergang entsprechend dem der Bedienung des Dreh-Bedienelements,

Fig. 18 eine Verarbeitung, die ausgeführt wird, wenn ein Dreh-Bedienelement in einem Stopzustand gedreht oder gedrückt wird, und

Fig. 19 eine Verarbeitung, die ausgeführt wird, wenn das Dreh-Bedienelement in einem Tondaten-Wiedergabezustand gedreht oder gedrückt wird.

Im folgenden bezieht sich die Beschreibung auf eine Speicher- und Wiedergabevorrichtung gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung und bezugnehmend auf die begleitenden Zeichnungen. In den Ausführungsbeispielen erfolgt eine Erläuterung einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung (im folgenden als IC- Recorder bezeichnet), die einen Halbleiterspeicher zur Aufzeichnung oder Wiedergabe eines Tonsignals verwendet.

Bezugnehmend auf Fig. 1 weist dieser IC-Recorder 1 auf: einen Aufzeichnungsblock 10 zur Umsetzung eines analogen Tonsignals und zur Speicherung der digitalen Tondaten in einen Halbleiterspeicher 9, einen Wiedergabeblock 20 zum Auslesen der Tondaten, die in dem Halbleiterspeicher 9 gespeichert sind, und zum Umsetzen der ausgelesenen Tondaten in ein analoges Tonsignal zur Wiedergabe mittels eines Lautsprechers 24, einen Steuerblock 30 zur Steuerung von Gerätebauteilen einschließlich des Geräteblocks 10, einen Anzeigeblock 40 zur Anzeige des Betriebszustands und eines Betriebsvorgangs und einen Bedienblock 50 durch den der Benutzer verschiedene Bedienungsanweisungen eingeben kann.

Der Aufzeichnungsblock 10 weist auf: einen Verstärker 12 zur Verstärkung eines analogen Tonsignals, das von dem Mikrofon 11 ausgegeben wird, eine automatische Verstärkungsfaktor-Steuerschaltung (im folgenden als AGC bezeichnet) zum Einstellen eines Pegels des Tonsignals, das durch den Verstärker 12 verstärkt wird, einen Codierer 14 zum Umsetzen des Tonsignal von der AGC 13 in Tondaten und einen Pufferspeicher 15 zum temporären Speichern der Tondaten von dem Codierer 14.

In dem Aufzeichnungsblock 10 setzt das Mikrofon 11 eine Stimme eines Sprechers in ein Analogsignal zur Bereitstellung für den Verstärker 12 um. Der Verstärker 12 verstärkt das analoge Tonsignal, um es für die AGC 13 bereitzustellen. Die AGC 13 verstärkt das Signal von dem Verstärker 12, so daß das analoge Tonsignal auf einen geeigneten Pegel zur Bereitstellung für den Codierer 14 ist.

Da das analoge Tonsignal, das zu der AGC 13 gegeben wird, eine starke zeitliche Korrelation aufweist, verwendet der Codierer 14 beispielsweise eine adaptive Differential-Impulscodemodelation (im folgenden ADPCM genannt) zur Codierung eines analogen Tonsignals mit einer geringen Datenmenge, um digitale Tondaten zu erstellen, und gibt die erstellten Tondaten zu dem Pufferspeicher 15. Der Codierer 14 kann einen Tondaten-Codierungswert gemäß zwei Betriebsarten einstellen. Beispielsweise wird in einem SP-Modus ein Tonsignal mit einer Abtastfrequenz von 8 kHz abgetastet, und mit einer Abtastfrequenz von 4 kHz in einem LP-Modus, um eine Tonsignal-Codierungsmenge in der zeitlichen Achse einzustellen.

Der Pufferspeicher 15 speichert temporär Tondaten, die von dem Codierer bereitgestellt werden, und gibt die abgespeicherten und angehäuften Daten zu dem Halbleiterspeicher 9.

Der Halbleiterspeicher 19 besteht beispielsweise aus einem elektrisch löschbaren/programmierbaren Nur-Lese-Speicher (im folgenden EEPROM bezeichnet), d. h. einem nicht-flüchtigen Halbleiterspeicher, der den Speicherinhalt eines Speicherelements auch dann aufrechterhält, wenn die Speicher-Ansteuerleistung abgeschaltet wird. Dieser Halbleiterspeicher 9 speichert Tondaten, die von dem Pufferspeicher 15 bereitgestellt werden, sowie Verwaltungsinformation (im folgenden als TOC-Information bezeichnet), um die Verwaltung von beispielsweise der Abspeicherung der Tondaten in den verschiedenen Bereichen auszuführen. Genauer gesagt, ist der Halbleiterspeicher 9 beispielsweise ein Flashspeicher vom NAND-Typ mit einer Speicherkapazität von 4 M×8 Bit oder 8×16 MBit, was eine Speicherung von Tondaten entsprechend einem Tonsignal eines vorbestimmten Frequenzbands während einer Zeitdauer von 30 Minuten ermöglicht. Wenn beispielsweise der Speicher 9 eine Speicherkapazität von 8×16 MBit aufweist, können Tondaten entsprechend einem Tonsignal von 200 bis 3400 Hz 16 Minuten lang in dem oben genannten SP- Modus und Tondaten entsprechend einem Tonsignal von 200 bis 1700 Hz 24 Minuten lang in dem oben genannten LP-Modus gespeichert werden.

Andererseits weist der Wiedergabeblock 20 wie in Fig. 1 gezeigt einen Decodierer 21 zum Umsetzung eines Tonsignals, das von dem Halbleiterspeicher 9 ausgelesen wird, in ein Tonsignal, ein Filter 22 und einen Verstärker 23 zur Verstärkung der Tondaten von dem Filter 22 zur Bereitstellung für den Lautsprecher 24 auf.

Der Decodierer 21 entspricht dem Codierer 14 des Aufzeichnungsblock 10 und decodiert Tondaten, die durch das ADPCM-Verfahren codiert wurden, um ein sogenanntes PAM-Signal zu erzeugen. Das Filter 22 entfernt Hochfrequenz- Bestandteile, die ein Sprach-Frequenzband überschreiten, von dem PAM-Signal und gibt ein analoges Tonsignal aus. Der Verstärker 23 verstärkt das analoge Tonsignal, das von dem Filter 22 bereitgestellt wird. Der Lautsprecher 24 wird gemäß einem Signal von dem Verstärker 23 angesteuert. Somit wird ein Tonsignal, das in dem Speicher 9 aufgezeichnet ist, von dem Lautsprecher 24 ausgegeben.

Der Steuerblock 30 weist auf: ein ROM 31, das ein Programm zur Steuerung des IC- Recorders enthält, einen Mikrocomputer (im folgenden als CPU bezeichnet) 32 zur Ausführung des Programms, das in dem ROM 31 zur Steuerung der jeweiligen Blöcke abgelegt ist, einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (im folgenden als RAM bezeichnet) 34 zur temporären Speicherung der Zeit eines Zeitgebers 33 zur Erzeugung einer Taktinformation, eines Programmausführungsergebnis und dergleichen, und einen Zähler 35 zur Zählung von Impulsen, die von einem Wählrad bereitgestellt werden, das später beschrieben werden wird. Der Steuerblock 30 führt gemäß einer Bedienungseinstellung des Bedienblocks 50 eine Bedienungssteuerung der entsprechenden Komponenten der Vorrichtung 1 aus.

Der Anzeigeblock 40 zeigt einen Betriebszustand des IC-Recorders I und einen Tondaten-Speicherzustand gemäß einem Steuersignal von dem Steuerblock 30 an und weist eine Flüssigkristallanzeige 41 und eine Hintergrundbeleuchtung 42 zur Beleuchtung dieser Flüssigkristallanzeige 41 auf.

Der Bedienblock 50 stellt verschiedene Eingangssignale für den Steuerblock 30 bereit, wenn eine Tonwiedergabe-/aufzeichnung ausgeführt wird. Der Bedienblock 50 weist verschiedene Bedientasten, Bedienschalter und ein Wählrad auf, das durch den Benutzer bedient wird und später beschrieben werden wird. In dem IC-Recorder 1 werden verschiedene Ausgangssignale von diesen Bedientasten/-schaltern und dem Wählrad zu dem Steuerblock 30 gegeben.

Die CPU 32 des Steuerblocks 30 liest Daten gemäß einem Signal, das von dem Bedienblock 50 ausgegeben wird, von dem ROM 31 aus und führt ein entsprechendes Programm und eine Steuerung der jeweiligen Blöcke gemäß dem Programm aus, das ausgelesen wurde. Wenn beispielsweise eine Aufzeichnungsstart-Taste, wie später näher beschrieben, gedrückt wurde, liest die CPU 32 das ROM 31 aus und führt ein Programm entsprechend einem Aufzeichnungsvorgang aus und steuert den Betrieb des Verstärkers 12, der AGC 13, des Codierers 14, des Anzeigeblocks 40 und dergleichen gemäß dem soeben ausgelesenen Programm, so daß Tondaten, die zeitweise in dem Pufferspeicher 15 angehäuft wurden, in einem leeren Bereich des Halbleiterspeichers als Beispiel geschrieben werden. Zur Wiedergabe von Tondaten liest die CPU 32 das ROM 31 aus und führt ein Programm entsprechend einem Wiedergabevorgang aus und steuert gemäß dem soeben ausgelesenen Programm die Bedienung des Decodierers 21, des Filters 22, des Verstärkers 23, des Anzeigeblocks 40 und dergleichen, so daß Tondaten, die in einem vorbestimmten Bereich des Halbleiterspeichers 9 abgelegt wurden, ausgelesen werden und in ein analoges Tonsignal zur Ausgabe mittels des Lautsprechers 24 umgesetzt werden.

Somit steuert der Steuerblock 30 ein Schreiben von Tondaten, bzw. ein Auslesen von dem Halbleiterspeicher 9 und schreibt bis zu beispielsweise 99 Tondatenstücke in den Halbleiterspeicher 9 durch Hinzufügen einer Indexzahl zur Identifizierung von jedem der Tondatenstücke. Gemäß der Index-Nummer, die jedem der Tondatenstücke angefügt wurde, steuert der Steuerblock 30 das Auslesen eines gewünschten Tondatenstückes von dem Halbleiterspeicher 9.

Als nächstes erfolgt eine Erläuterung des Bedienblocks 50 des IC-Recorders 1 unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2. Fig. 2 ist eine Außenansicht, die schematisch den äußeren Aufbau des IC-Recorders 1 zeigt. Der IC-Recorder, der in Fig. 2 gezeigt ist, ist tragbar und weist ein äußeres Gehäuse 2 mit einer Größe auf, die leicht in einer Hand gehalten werden kann. In diesem externen Gehäuse 2 ist eine nicht dargestellte gedruckte Schaltungsplatine angeordnet, auf der die oben genannten elektrischen Schaltungen, wie beispielsweise der Aufzeichnungsblock 10 und der Wiedergabeblock 20, angebracht sind. Auf einer Hauptfläche 2a dieses externen Gehäuses 2 sind die oben genannte Flüssigkristallanzeige 41 und der Lautsprecher 24 angeordnet.

Dieser IC-Recorder 1 weist auf der Hauptseite 2a und den Seitenflächen des externen Gehäuses 2 verschiedene Bedientasten/-schalter 51-57 auf, die den Bedienblock 50 und das Wählrad 60 bilden. Die Tasten und Schalter des Bedienblocks 50 sind auf der Hauptseite 2a und den Seitenflächen des Gehäuses 2 angeordnet und können mit den Fingern der linken Hand bedient werden, während der IC-Recorder 1 auf der Fläche der linken Hand gehalten wird, so daß der Bediener weiter eine Tätigkeit, wie beispielsweise Schreiben, mit seiner rechten Hand ausführen kann.

Die Bedientasten, die dabei von Bedeutung sind, sind in Fig. 2 gezeigt und sind eine Datei-Taste 51, eine Menü-Taste 52, eine Prioritäts-Taste 53, eine Stop-Taste 54 zum Anhalten einer Aufzeichnung oder dergleichen, eine Aufzeichnungs-Taste 55 zum Starten einer Aufzeichnung und eine Lösch-Taste zum Löschen von Tondaten, die in dem Halbleiterspeicher 9 gespeichert sind. Diese Bedientasten sind auf der Hauptseite 2a des externen Gehäuses 2 angeordnet. Ein Halte-Schalter 57 vom Schiebertyp ist an der unteren Hälfte einer linken Seitenfläche 2b des externen Gehäuses 2 angeordnet. Der Bedienblock 50 weist weiterhin, auch wenn dies nicht dargestellt ist, einen Knopf zum Einschalten der Hintergrundbeleuchtung 42 der Flüssigkristallanzeige 41, einen Lautstärkeschalter zum Einstellen der Lautstärke des wiedergegebenen Tons, einen Kopfhöreranschluß und dergleichen auf, die an einer Seitenfläche des externen Gehäuses 2 angeordnet sind.

Dabei wird die Datei-Taste 51 zum Schalten von mehreren in dem IC-Recorder 1 abgelegten Dateien verwendet. Die Bezeichnung "Datei" entspricht einem Verzeichnis oder einem Ordner, wie er in einem Personal Computer verwendet wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wurden bereits fünf Typen an Dateien abgelegt. D.h. in diesem IC-Recorder 1 können in jeder der Dateien bis zu 99 Tondatenstücke abgelegt werden. Die Datei-Typen können durch Anzeige verschiedener Ikonen auf der Flüssigkristallanzeige 41 identifiziert werden.

Die Menü-Taste 52 wird zur Bedienung während eines Stopzustands bei der Aufzeichnung/Wiedergabe verwendet, um die Ausgangs-Einstellung des IC-Recorders 1 beispielsweise zur Modifikation von Daten und Zeiten, Modifikation eines Frequenzbands der Tondaten, die aufgezeichnet werden sollen, einer Modifikation der Ausgabe eines Pieptons und eines Alarmtons, der beim Drücken der Bedientasten ausgegeben wird, einer Modifikation der Sensitivität des Mikrofons und dergleichen zu ändern.

Die Prioritäts-Taste 53 wird während eines Wiedergabevorgangs oder eines Stoppzustands der Vorrichtung 1 gedrückt, um die Wiedergabepriorität für ein in dem Speicher 9 abgelegtes Tonsignal festzulegen. Wenn diese Prioritätstaste 53 gedrückt wird, wird eine Indexzahl gewünschter Tondaten, wie beispielsweise Daten, die gerade wiedergegeben werden, auf eine geringere Zahl gesetzt. In dieser Weise werden Tondaten mit einer Indexzahl, die durch die Prioritäts-Taste 33 modifiziert werden kann, mit einer höheren Priorität wiedergegeben.

Der Halte-Schalter 57 wird verwendet, um einen Betriebszustand oder einen Stoppzustand des IC-Recorders zu halten. Wenn dieser Halte-Schalter 57 eingeschaltet ist, ist der IC-Recorder 1 in einem Zustand, in dem er keine Betätigung der Bedientasten 31 bis 56 und des Wählrads 60 entgegennimmt. Der Aufbau des Wählrads 60 und ein Wiedergabevorgang unter Verwendung des Wählrads 60 werden später erläutert.

Wenn, wie in Fig. 3 gezeigt, Tondaten oder andere Daten in dem Halbleiterspeicher 9 gespeichert sind, werden die Daten in 512 Blöcke von Lösch-Einheiten eingeteilt. Diese Blöcke werden wie folgt in sechs Typen eingeteilt: einen Dauerblock (1 Block), Blöcke der Indexstufe 0 (6 Blöcke), Blöcke der Indexstufe 1 (6 Blöcke), einen Sicherungs- Block (1 Block), Arbeitsbereich-Blöcke (15 Blöcke) und PCM-Datenblöcke (469 Blöcke).

Die oben genannte TOC-Information besteht aus dem Dauerblock, dem Block der Indexstufe 0, dem Block der Indexstufe 1, dem Back-up-Block und dem Arbeitsbereich- Block. Tondaten werden in die PCM-Datenblöcke geschrieben.

Wie in Fig. 3 gezeigt besteht jeder der Blöcke aus 16 Seiten (jede Seite besteht wiederum aus 528 Bytes): Seite 0, Seite 1, . . . . Seite 14, Seite 15. Jede Seite besteht aus einem Datenbereich mit 512 Byte und einem redundanten Bereich von 16 Byte. Maximal zehn Blöcke sind als Blöcke vorgesehen, die nicht für eine Datenaufzeichnung und/oder -wiedergabe freigegeben sind (im folgenden invalide Blöcke genannt).

Der Dauerblock ist anders als die ersten und letzten Blöcke des Speichers 9, d. h. anders als die Speicher-Schreib- oder -Auslese-Startadressen und -Endadressen aufgebaut. Der Dauerblock enthält eine Verwaltungsinformation, die als erstes aus dem Speicher 9 auszulesen ist. Gemäß den Daten des Dauerblocks werden die Blöcke der Indexstufe 0 und der Indexstufe 1 ausgelesen. Somit ist der Dauerblock unerläßlich zum Auslesen von Daten, die in den anderen Blöcken gespeichert sind, und befindet sich daher an einer Position, die nicht die Kopf- und Endadresse des Speichers 9 ist, bei der die höchste Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung bei einem nicht normalen Betrieb, wie beispielsweise durch statische Aufladung oder anormale Spannung besteht. Wenn beispielsweise ein Block, der Tondaten enthält, zerstört wird, können die Daten in dem beeinträchtigten Block gelöscht werden, so daß neue Tondaten ohne Probleme aufgezeichnet werden können. Wenn indessen der Dauerblock zerstört wird, können keine Daten aus den übrigen Blöcken ausgelesen werden. Um diesen Fall zu vermeiden, befindet sich der Dauerblock, wie oben beschrieben, an einer andern Position als die Blöcke der Start- und Endadressen des Speichers 9.

In dem Dauerblock enthält nur die Seite 0 Daten und die Seiten 1 bis 15 enthalten keine Daten. Genauer gesagt, wie in Fig. 4 gezeigt, weist die Seite 0 des Dauerblocks 4 Byte von Dauerblock-Erkennungsdaten, 2 Byte von Dauerblock-Adressen, 2 Byte einer Adresse der Indexstufe 0, 2 Byte einer Adresse der Indexstufe 1, 2 Byte einer Arbeitsbereich-Blockstartadresse, 4 Byte Dummydaten und 128 Byte eines Leerdaten- Speicherabbilds auf. Das Leerdaten-Speicherabbild gibt die Stellen der oben genannte invaliden Blöcke an.

Die Blöcke der Indexstufe 0 und die Blöcke der Indexstufe 1 weisen einen identischen Datenaufbau auf und diese Blöcke werden abwechselnd bei jedem Tondaten- Neuschreiben überschrieben. D.h. wenn Tondaten in den Speicher 9 geschrieben werden, werden beispielsweise Daten in einem Block der Indexstufe 0 überschrieben, und wenn andere Tondaten in den Speicher 9 geschrieben werden, werden die Daten in einem Block der Indexstufe 1 überschrieben. Im folgenden werden diese Blöcke allgemein als Indexstufen-Blöcke bezeichnet.

Wie beschrieben, gibt es sechs Indexstufen-Blöcke für die Stufe 0 bzw. die Stufe 1: fünf Blöcke, die Dateidaten enthalten, und einen Block, der Stufendaten enthält.

Fig. 5 zeigt einen Aufbau eines Indexstufen-Blocks mit Dateidaten, die aus einem ADR-Datenblock der Seite 0 bis Seite 11 und einem HDR-Block der Seite 12 bis Seite 15 besteht.

Fig. 6 zeigt einen Aufbau des ADR-Datenblocks der beispielsweise die ID-Nummern 01 bis 06 aufweist, SP bezeichnet den Aufzeichnungsmodus SP oder LP entsprechend einem Codierwert durch den oben genannten Codierer 14 für jede der Dateien, das Tondaten enthält, STH bezeichnet eine obere Startadresse und STM bezeichnet eine untere Startadresse der Datei, ENH zeigt eine obere Endadresse und ENM zeigt eine untere Endadresse der Datei an.

Wenn beispielsweise sechs Tondatenstücke in dem ADR-Datenblock, wie in Fig. 7 gezeigt, aufgezeichnet werden, werden die Indexnummern 01 bis 06 entsprechend den sechs Tondatenstücken aufgezeichnet. Diese Indexnummern sind Daten, die eine Wiedergabesequenz der sechs aufgezeichneten Tondatenstücke angibt. Für jede der Indexnummern werden ein Aufzeichnungsmodus (SP) zusammen mit einer Startadresse (STH, STM) und eine Endadresse (ENH, ENM) des Bereichs aufgezeichnet, der die Tondaten enthält. Da die Tondaten der Indexnummer 01 und die Tondaten der Indexnummer 03 eine große Kapazität, wie in Fig. 6 gezeigt, aufweisen, besteht die Indexnummer 01 aus zwei Dateien und die Indexnummer 03 besteht aus beispielsweise vier Dateien. In diesem Fall werden für jede der Dateien ein Aufzeichnungsmodus, eine Startadresse und eine Endadresse aufgezeichnet.

Fig. 7 zeigt einen Aufbau des HDR-Blocks. Folgende Daten werden für jede Datei aufgezeichnet: PRI, gibt eine Datei-Priorität wieder, wie sie durch die Bedienung der Prioritäts-Taste 53 des Bedienblocks 50 eingestellt wurde, ALM gibt die EIN/AUS- Einstellung des Alarms wieder, wie es durch die Bedienung der Menü-Taste 52 eingestellt wurde, AMO, ADA, AHO, AMI, und AOW gibt, Monat, Tag, Stunde, Minute und Wochentag wieder, zu der der Alarm ertönen soll. Dabei zeigt, wie oben bereits beschrieben, die Priorität eine Wiedergabepriorität von Tondaten an, wenn die Tondaten wiedergegeben werden. Der HDR-Datenblock wird aktualisiert, wenn die Priorität oder die Alarmeinstellung durch Bedienung der Prioritäts-Taste 53 und der Menü-Taste 52 modifiziert werden, auch wenn keine Tondaten aktualisiert werden.

Andererseits weist der Indexstufen-Block mit Stufendaten, wie in Fig. 8 gezeigt, auf Seite 0 einen Validitäts-Marker, auf Seite 1 einen Unterbrechungsmodus, auf Seite 2, ein Leerstellen-Speicherabbild und auf Seite 3 ein Dauerblock-Leerstellen- Speicherabbild auf.

Der Back-up(Sicherungs)-Block ist eine Sicherung für den oben genannten Dauerblock und ist daher eine Kopie des Dauerblocks. Wenn daher der Dauerblock überschrieben wird, wird ebenfalls der Sicherungs-Block überschrieben. Dabei kann es mehr als einen Sicherungs-Block geben.

Der Arbeitsbereich-Block ist ein Bereich zur temporären Aufzeichnung von Indexdaten während einer Tondatenaufzeichnung. Wie in Fig. 9 gezeigt weist der Arbeitsbereich- Block nahezu einen identischen Datenaufbau wie der Indexstufen-Block auf. Der Arbeitsbereich-Block enthält eine Indexzahl, eine SP/LP-Information, die den Aufzeichnungsmodus angibt, eine obere Startadresse für die Tondaten, eine untere Startadresse für die Tondaten, eine obere Endadresse für die Tondaten, eine untere Endadresse für die Tondaten, jeweils mit einem Byte. In diesem Arbeitsbereich-Block wird während des Lesens von Daten aus dem Arbeitsbereich-Block der Indexstufen- Block überschrieben und die Daten, wie beispielsweise die Startadresse werden so wie sie sind direkt eingeschrieben.

Der PCM-Datenblock ist ein Bereich, in dem hauptsächlich die Tondaten aufgezeichnet werden. Wie in Fig. 10 gezeigt, besteht in dem PCM-Datenblock jede Seite aus Tondaten, Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute, Sekunde und dem Wochentag, die durch den Zeitgeber 33 erzeugt und ebenfalls aufgezeichnet werden. Genauer gesagt werden 512 Byte von Tondaten, 1 Byte von Jahresdaten, 1 Byte von Monatsdaten, 1 Byte von Tagesdaten, 1 Byte von Stundendaten, 1 Byte von Minutendaten, 1 Byte von Sekundendaten und 1 Byte eines Takteinstellungsmarkers auf einer Seite aufgezeichnet.

In dem IC-Recorder mit oben genanntem Aufbau, wenn die Aufzeichnungs-Taste 56 gedrückt wird, während keine Aufzeichnung oder Wiedergabe ausgeführt wird, steuert die CPU 32 das Schreiben von Tondaten in den Halbleiterspeicher 9. Es sei angenommen, daß in dem Halbleiterspeicher 9 bereits 6 Tondatenstücke wie in Fig. 6 gezeigt aufgezeichnet sind.

Genauer gesagt, wenn die Aufzeichnungstaste (REC-Taste) 56 gedrückt wird, liest die CPU 32 aus dem ROM 31 aus und führt ein Programm entsprechend dem Aufzeichnungsvorgang aus, so daß der Verstärker 12, die AGC 13 und der Codierer 14aktiviert werden und Tondaten, die mit einer vorbestimmten Zeitdauer mittels des Pufferspeichers 15 verzögert wurden, in dem PCM-Datenblock des Halbleiterspeichers 9 gespeichert werden.

Für jeden der Datenblöcke speichert die CPU 32 512 Byte an Tondaten und erzeugt Daten betreffend Aufzeichnungsjahr, -monat, -tag, -stunde und -minute, die zusammen mit den Tondaten in dem PCM-Datenblock aufgezeichnet werden. Die CPU 32 steuert das Schreiben von Tondaten als ein ein Tondatenstück in den PCM-Datenblöcken des Halbleiterspeichers 9, bis die Stop-Taste gedrückt wird.

Wenn die Stop-Taste gedrückt wird, beendet die CPU 32 die Steuerung zur Aufzeichnung der Tondaten in den PCM-Datenblöcken und überschreibt die TOC- Information des Speichers 9. Genauer gesagt, wird der Indexstufen-Block überschrieben.

In dem ADR-Datenblock des Indexstufen-Blocks, der Dateidaten enthält, weist die CPU 32 eine Indexnummer 01 bis zu dem siebten Tondatenstück zu und schreibt Daten betreffend der Modus-Einstellung, der Startadresse und der Endadresse ein. Die CPU 32 ändert die vorherigen Indexnummern 01 bis 06 jeweils auf die Indexnummern 02 bis 07 und schreibt Daten betreffend die Modus-Einstellung, die Startadresse und die Endadresse der jeweiligen Indexnummern ein.

Diese Verarbeitung ist in Fig. 11 dargestellt. Die CPU 32 weist die Indexnummer 01 dem letzten (siebten) Tondatenstück zu, das aufgezeichnet wurde, und verschiebt die vorherigen Indexnummern 01 bis 06 um eins jeweils auf die Indexnummern 02 bis 07 und überschreibt die TOC-Information. D.h., das letzte Tondatenstück wird in dem Speicher 9 mit der Indexnummer 1 aufgezeichnet.

Als nächstes erfolgt eine Erläuterung der Wiedergabe von Tondaten.

Wenn ein Benutzer das Wählrad in Fig. 2 in der Richtung des Pfeils X drückt, wenn die Vorrichtung 1 in dem Stopzustand ist, nimmt die CPU 32 den Wiedergabezustand ein. D.h., gemäß Dauerblock-Erkennungsdaten des Dauerblocks von dem Speicher 9 erkennt die CPU 32 den Dauerblock und liest Daten von diesem Dauerblock aus. Es ist anzumerken, daß für den Fall, daß die CPU 32, wie in Fig. 3 gezeigt, den Dauerblock nicht erkennt, die CPU 32 den Sicherungs-Block erkennt und Daten von diesem Sicherungs-Block ausliest.

Gemäß einer Adresse der Indexstufe 0 oder einer Adresse der Indexstufe 1 in dem Dauerblock oder in dem Sicherungs-Block liest die CPU 32 Daten des Indexstufen- Blocks aus.

Die CPU 32 verwendet den ADR-Datenblock des Indexstufenblocks, der Dateidaten enthält zur Steuerung des Auslesens von Tondaten von den PCM-Datenblöcken. Dabei liest die CPU 32 Tondaten in der Reihenfolge der Indexzahl 01, Indexzahl 02, Indexzahl 03, . . . aus. Genauer gesagt, liest die CPU 32 gemäß der Startadresse (SDH, SDM) und der Endadresse (ENH, ENM) der Indexnummer 01 in dem ADR-Datenblock Tondaten-Indexnummern 01 aus. Tondaten, die ausgelesen wurden, werden mittels des Decodierers 21 und des Filters 22 in ein Tonsignal umgesetzt, um es zu dem Lautsprecher 24 zu geben. Somit wird die Toninformation der Indexnummer 01 von dem Lautsprecher 24 ausgegeben.

Die CPU 32 führt das Auslesen der Tondaten von dem Speicher 9 weiter, bis die in Fig. 2 gezeigte Stop-Taste 55 gedrückt wird.

D.h., nachdem die Toninformation der Indexnummer 01 von dem Lautsprecher 24 ausgegeben wurde, liest die CPU 32 die Tondaten der Indexnummer 02, Tondaten der Indexnummer 03, . . . in dieser Reihenfolge aus.

Wie oben beschrieben, wird in dem IC-Recorder 1, wie in Fig. 11 gezeigt, wenn neue Tondaten aufgezeichnet werden, diese in dem Halbleiterspeicher 9 als die letzten (neuesten) Tondaten der Indexzahl 01 gespeichert, so daß die Wiedergabe in der Reihenfolge der Indexnummer 01, Indexnummer 02, Indexnummer 03, . . . ausgeführt wird. Der Grund dafür ist, daß Tondaten mit einer geringeren, niedrigeren Indexnummer in der Regel wichtiger sind, als Tondaten mit einer höheren Indexnummer. Die oben genannte Steuerung ermöglicht es, ein wichtiges Tondatenstück mit einer niedrigeren Indexnummer zu versehen. Daher muß nicht das hinterste (letzte) wichtige Tonstück gesucht werden, was die Bedienbarkeit verbessert.

In dem IC-Recorder 1 ist es auch möglich, weitere Tondaten im Zuge einer zusätzlichen Aufzeichnung an Tondaten anzufügen, die aufgezeichnet wurden. Dabei führt die CPU 32 eine Verarbeitung gemäß Schritt 1 und danach in Fig. 12 gezeigt aus.

Wenn beispielsweise ein Bediener die Aufzeichnungs-Taste 56 drückt während der IC- Recorder 1 Tondaten mit der Indexnummer 02 (Schritt S1) wiedergibt, aktiviert die CPU 32 den Zeitgeber (Timer) 3 und bestimmt, ob die Aufzeichnungs-Taste 56 länger als 1 Sekunde gedrückt ist (Schritt S2). Wenn bestimmt wird, daß die Aufzeichnungs- Taste 56 länger als 1 Sekunde gedrückt wurde, unterbricht die CPU 32 die Wiedergabe der Tondaten mit der Indexnummer 02 (Schritt S3), und wenn bestimmt wird, daß die Aufzeichnungstaste 56 nicht länger als 1 Sekunde gedrückt wurde, fährt die CPU 32 mit der Wiedergabe fort.

Nachdem die Wiedergabe unterbrochen wurde, steuert die CPU 32 den Staat der Aufzeichnung eines Tonsignals, das von dem Mikrofon 11 aus eingegeben wurde (Schritt S4) sowie das Schreiben der Tondaten in einen PCM-Datenblock des Speichers 9. Die CPU 32 fährt mit der Aufzeichnung fort, bis die Stop-Taste 55 gedrückt wird oder die Speicherkapazität des Halbleiterspeichers 9 erschöpft ist (Schritt S5). Wenn die Stop-Taste 55 gedrückt ist oder die Speicherkapazität des Halbleiterspeichers 9 erschöpft ist, d. h. wenn kein Platz mehr zum Schreiben von Tondaten frei ist, beendet die CPU die Aufzeichnung (Schritt S6).

Nachdem die Wiedergabe beendet ist, führt die CPU 32 das Überschreiben der TOC- Information der Tondaten aus (Schritt S7). Genauer gesagt und wie in Fig. 13 gezeigt, schreibt in dem ADR-Datenblock des Indexstufen-Blocks, der die Dateidaten enthält, die CPU 32 zuerst eine Startadresse (STH, STM) und eine Endadresse (ENH, ENM) der Indexnummer 01 und der Indexnummer 02 aus, die vor der Aufzeichnung vorgelegen haben. Danach steuert die CPU 32 das Schreiben einer Startadresse und einer Endadresse, die die Aufzeichnungsposition von neuen Tondaten bezeichnen, die zusätzlich als Indexzahl 02 aufgezeichnet wurden, und wiederum das Schreiben der Startadresse und dergleichen der Tondaten der Indexnummer 03, die nach der vorliegenden Aufzeichnung vorliegen. Somit weist die CPU 32 eine Indexnummer 02 neuen Tondaten zu, die zusätzlich aufgezeichnet werden, und schreibt der Startadresse (STH, STM) und Endadresse (ENH, ENM) ein.

Wenn daher in dem IC-Recorder 1 das Wählrad 60 bedient wird und die Wiedergabe gestartet wird, wird eine Tondaten-Wiedergabe in der Reihenfolge der Indexnummer 01, Indexnummer 02, . . . ausgeführt. Dabei wird, wie in Fig. 14 gezeigt, das Tondatenstück, das zusätzlich aufgezeichnet wurde, als Indexnummer 02 unmittelbar nach dem Tondatenabschnitt der Indexnummer 02 ausgegeben, der zuvor aufgezeichnet wurde.

D.h., in dem IC-Recorder 1 ist es möglich, ein Stück aus mehreren Stücken auszuwählen, die bereits aufgezeichnet wurden, und zusätzlich ein neues Stück aufzuzeichnen, das an das ausgewählte Stück angehängt werden soll. Somit kann der Bediener ein neues Datenstück der gewünschten Indexzahl aufzeichnen, das an ein ausgewähltes der bereits aufgezeichneten Stücke angehängt werden soll. Dies verbessert erheblich die Bedienbarkeit und verringert die Zeit, die zum Suchen eines gewünschten Stückes benötigt wird. Diese zusätzliche Aufzeichnung kann ohne Änderung des Bedienblocks 50 und dementsprechend ohne Produktionskostenerhöhung ausgeführt werden.

Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgte die Erläuterung bezugnehmend auf einen Fall für den ein zusätzlicher Aufzeichnungsmodus eingestellt ist, wenn die Aufzeichnungstaste 56 länger als 1 Sekunde gedrückt ist, während eine vorbestimmte Datei aus dem Speicher 9 ausgelesen und wiedergegeben wird, aber der zusätzliche Aufzeichnungsmodus ist nicht auf diesen Fall beschränkt.

Beispielsweise kann der zusätzliche Aufzeichnungsmodus durch die CPU 32 eingestellt werden, wenn die Aufzeichnungstaste 56 während einer vorbestimmten Zeitdauer (beispielsweise 2 Sekunden) gedrückt ist, nachdem die Wiedergabe der Datei mit der Indexnummer 02 durch den Bediener unterbrochen wurde. Wenn der zusätzliche Aufzeichnungsmodus eingestellt ist, führt die CPU 32 die Verarbeitung von Schritt S4 folgend aus, um neue Tondaten mit der Indexnummer 02 in dem Halbleiterspeicher 9 aufzuzeichnen.

Als nächstes erfolgt eine Erläuterung des Wiedergabevorgangs unter Verwendung des Wählrads 60 sowie des Aufbaus des Wählrads 60. In dem IC-Recorder 1 ist ein Abschnitt des Wählrads 60, d. h. ein Abschnitt des Dreh-Bedienelements, das später erläutert werden wird, durch einen Ausschnittsabschnitt 2c freigegeben, das an der oberen Hälfte auf der linken Seitenfläche 2b des externen Gehäuses 2 gebildet ist. Dieses Wählrad 60 weist ein scheibenförmiges Dreh-Bedienelement 61 mit einer Drehachsenwelle 62 und andere Bauteil auf, die später beschrieben werden, und die meisten der Bauteile des Wählrads 60 sind in dem externen Gehäuse 2 aufgenommen, wobei nur ein Abschnitt des Dreh-Bedienelements 61 aus dem Ausschnittsabschnitt 2c nach außen freiliegt. Das Dreh-Bedienelement 61 des Wählrads 60 kann um die Drehachsenwelle 62 in Richtungen, wie sie durch A und B in Fig. 2 bezeichnet sind, gedreht werden.

Weiterhin ist das Dreh-Bedienelement 61 des Wählrads 60 so vorgesehen, daß die Drehachsenwelle 62 in Richtungen, die durch X und Y in Fig. 2 bezeichnet sind, in dem externen Gehäuse 2 bewegt werden kann. In einem normalen Zustand, d. h. wenn das Wählrad 60 nicht betätigt ist, wird das Element 61 durch eine nicht dargestellte Feder in der Richtung des Pfeils Y gedrückt, so daß ein Abschnitt des Elements 61 aus dem Ausschnittsabschnitt 2c vorsteht. Dementsprechend kann das Dreh-Bedienelement 61 des Wählrads 60 durch einen Bediener betätigt werden, um in den Richtungen, die durch die Pfeile A und B in Fig. 2 bezeichnet sind, gedreht zu werden, sowie durch Drücken in einer Achse, die im wesentlichen senkrecht die Drehachsenwelle 62 schneidet, d. h. in der Richtung, die durch den Pfeil X in Fig. 2 bezeichnet ist, verschoben zu werden, wodurch das Dreh-Bedienelement 61 in das Innere des externen Gehäuses 2 gelangt.

Wenn dieses Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung der Pfeile A oder B wie in Fig. 2 bezeichnet, gedreht wird, gibt das Wählrad 60 ein Ausgangssignal entsprechend dem Drehwinkel und der Drehgeschwindigkeit zu dem Steuerblock 30. Wenn dieses Dreh- Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeils X wie in Fig. 2 dargestellt gedrückt wird, wird ein Ausgangssignal entsprechend der Niederdrückzeit des Elements 61 zu dem Steuerblock 30 gegeben. Genauer gesagt, erfaßt in dem IC-Recorder 1 der Steuerblock 30 die Drehrichtung, den Drehwinkel und die Drehgeschwindigkeit des Dreh- Bedienelements 61 oder erfaßt, ob das Dreh-Bedienelement 61 gedrückt ist und ob das Niederdrücken des Dreh-Bedienelements 61 eine vorbestimmte Zeitdauer überschreitet. Der Steuerblock 30 liest ein Programm aus dem ROM 31 entsprechend einem Erfassungsergebnis aus und führt das Programm so aus, daß der Betrieb der jeweiligen Bauteile der Vorrichtung 1 angesteuert wird. Es ist anzumerken, daß der Steuervorgang durch diesen Steuerblock 30 später detailliert beschrieben wird.

Dieses Wählrad 60 wird durch einen Bediener in verschiedenen Fällen bedient, darunter zum Ausführen verschiedener Vorgänge bei der Wiedergabe oder zur Modifikation der Ausgangs-Einstellung des zuvor genannten Datums und der Zeit. D.h. dieses Wählrad 60, wird häufig verwendet. Daher ist das Wählrad 60 an der Seitenfläche des externen Gehäuses 2 wie in Fig. 2 gezeigt angebracht, so daß der Benutzer das externe Gehäuse 2 mit seiner linken Hand halten kann und das Dreh-Bedienelement 61, das teilweise aus dem Ausschnittsabschnitt 2c vorsteht, mit dem Daumen seiner Hand drehen und drücken kann.

Bezugnehmend auf Fig. 15A, 15B und 16 wird der Aufbau dieses Wählrads 60 detailliert beschrieben. Fig. 15A ist eine Stirnansicht des Wählrads 60, d. h. eine Ansicht von der Hauptfläche 2a des externen Gehäuses 2. Fig. 15B ist eine Außenansicht der Rückseite. Wie in Fig. 15A und 15B gezeigt, weist das Wählrad 60 das oben bereits genannte Dreh-Bedienelement 61, ein Basiselement auf dem das Dreh- Bedienelement 61 angebracht ist, eine blattfederförmige Elektrode 64 und vier Anschlüsse a, b, c und d auf, die an dem Basisteil 63 angebracht sind.

Das Basisteil 63 besteht aus einem elektrisch isolierten Material und weist einen Hauptflächenabschnitt 63a auf, der im Inneren des externen Gehäuses so angebracht ist, daß das gesamte Wählrad 60 an dem externen Gehäuse 2 befestigt ist. Wie in Fig. 15B gezeigt, weist das Basisteil 63 einen Ausschnittsabschnitt 65 von elliptischer Form auf, wobei die längere Achse in der Richtung der Pfeile X und Y verläuft. In dem Ausschnittsabschnitt 65 ist die Drehachsenwelle 62, die kreisförmig ist, in der Mitte einer Hauptfläche 61a des Dreh-Bedienelements 61 so angebracht, daß die Welle 62 in den Richtungen die durch die Pfeile X und Y in Fig. 15B bezeichnet ist, längs einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht die Drehachsenwelle 62 schneidet, gedreht und verschoben werden kann.

Die Elektrode 64 wird wie in Fig. 15A gezeigt aus einer gebogenen Blattfeder geformt. Die Elektrode 64 weist ein Basisende auf, daß an dem Basisteil 63 befestigt ist. Die mehreren Anschlüsse a, b, c und d, die an dem Basisteil 63 angebracht sind, sind jeweils mit dem Steuerblock 30, wie in Fig. 1 gezeigt verbunden. Dabei dienen die Anschlüsse a und b zur Ausgabe eines Ausgangssignals auf Grundlage der Drehung des Dreh-Bedienelements 61. Der Anschluß d dient zur Bereitstellung eines Eingangssignals auf Grundlage des Niederdrückens des Dreh-Bedienelements 61 in Richtung des Pfeils X. Der Anschluß c dient als gemeinsame Erdung für die Anschlüsse a, b und d.

Wenn das Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeiles X gedrückt wird, wird ein Spitzenende 64a der Elektrode 64 in der Richtung bewegt, die durch den Pfeil X bezeichnet ist, und mit der anderen Elektrode, die nicht dargestellt ist, in Berührung gebracht. Wenn die Elektrode 64 mit der anderen Elektrode, die nicht dargestellt ist, in Berührung gebracht wird, stellt das Wählrad 60 ein Ausgangssignal von dem Anschluß d zu dem Steuerblock 30 bereit, wobei das Signal anzeigt, daß das Dreh-Bedienelement 61 durch den Bediener niedergedrückt wurde. Wenn das Niederdrücken des Dreh- Bedienelements 61 beendet wird, wird der Kontakt zwischen der Elektrode 64 und der anderen, nicht dargestellten Elektrode gelöst und die Ausgabe des Ausgangssignals von dem Anschluß d des Steuerblocks 30 wird beendet. Der Steuerblock 30 erfaßt das Ausgangssignal, das vom Anschluß d ausgegeben wird, und das anzeigt, daß das Dreh- Bedienelement 61 gedrückt ist und erfaßt, ob die Ausgabe dieses Signals von dem Anschluß d über eine vorbestimmte Zeitdauer hinaus angedauert hat. Gemäß dem Erfassungsergebnis liest der Steuerblock 30 aus dem ROM 31 ein Programm entsprechend dem Erfassungsergebnis aus und führt einen Betrieb oder eine Steuerung gemäß dem ausgelesenen Programm aus.

Wie in Fig. 16 gezeigt, wenn das Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeils A oder des Pfeils B gedreht wird, gibt das Wählrad 60 ein Zweiphasen-Impulssignal aus. D.h., wenn das Dreh-Bedienelement 61 im Uhrzeigersinn gedreht wird, d. h. in der Richtung des Pfeiles B, wird ein Signal α zwischen den Anschlüssen a-c ausgegeben und ein Signal β zwischen den Anschlüssen b-c, wobei die beiden Signale verschiedene Phasen aufweisen. In ähnlicher Weise, wenn das Dreh-Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, d. h. in der Richtung des Pfeiles A, wird ein Signal α zwischen den Anschlüssen a-c und ein Signal β zwischen den Anschlüssen b-c mit jeweils verschiedener Phase zueinander ausgegeben. Wie in Fig. 16 gezeigt wird ein Impulssignal so ausgegeben, daß, wenn das Dreh-Bedienelement 61 im Uhrzeigersinn gedreht wird, das Signal β gegenüber dem Signal α leicht verzögert ist, und wenn das Dreh-Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, das Signal α leicht gegenüber dem Signal β verzögert ist. Daher kann der Steuerblock 30 die Drehrichtung des Dreh-Bedienelements 61 durch Erfassung welches der Signale α und β eine verzögerte Phase aufweist, identifiziert werden.

Während das Wählrad 60 um 360° im oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, wird 15 mal ein Impuls durch die α bzw. β erzeugt. D.h., wenn das Dreh-Bedienelement 61 um eine 1/15 Bewegung (24 Grad) gedreht wird, wird ein Impuls einmal durch das Signal α bzw. β erzeugt. Daher kann der Steuerblock 30 den Drehwinkel des Dreh- Bedienelements 61 durch Zählen der Anzahl der Impulse unter Verwendung des Zählers 35 erfassen. Weiterhin kann durch Zählen der Anzahl der Impulse über eine vorbestimmte Zeitdauer unter Verwendung des Zählers 35 der Steuerblock 30 eine Drehgeschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 erfassen.

In dem IC-Recorder 1 mit dem oben genannten Aufbau, wenn beispielsweise die Datei- Taste 51 vor dem Ausführen einer Aufzeichnung gedrückt wird, steuert der Steuerblock 30 das Auslesen von Daten aus dem ROM 31 und Ikonen entsprechend den verschiedenen Dateien erscheinen an der Flüssigkristallanzeige 41. Eine der Ikonen des Anzeigeschirms 41 kann durch Drehen des Dreh-Bedienelements 61 des Wählrads 60 in der Richtung des Pfeils A oder B in Fig. 2 gewählt werden, und die gewählte Ikone kann durch Drücken des Dreh-Bedienelements 61 in der Richtung des Pfeils X festgelegt werden, so daß neue Tondaten in der festgelegten Datei gespeichert werden. Wenn die Menü-Taste 52 vor dem Ausführen einer Aufzeichnung gedrückt wird, liest der Steuerblock 30 von dem ROM 31 Daten betreffend der ursprünglichen Einstellung aus und ein ursprünglicher Einstellzustand erscheint an der Flüssigkristallanzeige 41. Um eine aktuelle Ausgangs-Einstellung zu modifizieren, wird das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung der Pfeile A oder B zur Wahl des gewünschten Gegenstands gedreht. Wenn diese Wahl abschlossen ist, wird das Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeils X gedrückt, so daß der gewünschte Gegenstand modifiziert werden kann. In diesem Zustand wird das Dreh-Bedienelement 61 gedreht und zur Modifikation der ursprünglichen Einstellung niedergedrückt.

Wenn die Aufzeichnungsstart-Taste 55 des IC-Recorders 1 gedrückt wird, geht der IC- Recorder 1 in einen Aufzeichnungsstart-Zustand. Wenn der Bediener etwas in Richtung des Mikrofons 11 spricht, werden Tondaten in einem PCM-Datenblock des Halbleiterspeichers 9 geschrieben, der durch die zuvor erläuterte Bedienung des Wählrads 60 festgelegt wurde. Wenn die Stop-Taste gedrückt wird, wird der Aufzeichnungszustand wieder aufgegeben. Wenn die Tondaten in dem Halbleiterspeicher 9 aufgezeichnet sind, wird die oben genannte TOC-Information und Daten hinsichtlich der Dateizahl und Indexnummer als Hilfsdaten oder Verwaltungsdaten durch den Steuerblock 30 erzeugt und in den Speicher 9 geschrieben.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung hinsichtlich der Wiedergabe von Tondaten, die in dem IC-Recorder aufgezeichnet oder gespeichert wurden. In der gleichen Weise wie bei der Aufzeichnung wird beispielsweise die Datei-Taste 51 niedergedrückt, so daß Daten aus dem ROM 31 durch den Steuerblock 30 ausgelesen werden, und Ikonen entsprechend den verschiedenen Dateien auf der Flüssigkristallanzeige 41 erscheinen. Das Dreh-Bedienelement 61 des Wählrads 60 wird in Richtung der Pfeile A oder B gedreht um eine der Ikonen auf der Flüssigkristallanzeige 41 zu wählen. Wenn die Wahl abgeschlossen ist, wird das Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeils X gedrückt, um die gewählte Ikone festzulegen, so daß Tondaten aus den PCM- Datenblöcken der festgelegten Datei wiedergegeben werden. Auf der Flüssigkristallanzeige 41 gemäß Fig. 2 wird nur "02/37" der Indexnummer zugeordnet der Einfachheit halber bei der Erklärung angezeigt, aber tatsächlich können verschiedene Ikonen und Zeitpunkte an der Flüssigkristallanzeige 41 erscheinen. In dem Beispiel von Fig. 2 gibt der Divisor 37 die Anzahl der Tondatenstücke wieder, die in dem Speicher 9 gespeichert sind, und der Zähler 02 gibt die Indexnummer an, die zur Zeit wiedergegeben wird oder die sofort wiedergegeben werden kann. In diesem Fall enthält eine Datei 37 Tondatenstücke, die in dem Speicher 9 gespeichert sind, und Tondaten mit der Indexnummer 02 werden gerade wiedergegeben oder sind in einem Zustand, um sofort wiedergegeben werden zu können.

Wenn dabei der IC-Recorder 1 in dem Zustand zur sofortigen Wiedergabe ist, wird die Wiedergabe der Tondaten der gewählten Indexnummer durch Bedienen des Dreh- Bedienelements 61 des Wählrads 60 wie folgt gestartet.

Wenn das Dreh-Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn, d. h. in der Richtung des Pfeils A gedreht wird, führt der Steuerblock 30 eine Suche in der Vorwärtsrichtung aus. Genauer gesagt, entsprechend der Anzahl an Impulsen auf Grundlage der Signale α und β wie in Fig. 16 gezeigt liest der Steuerblock 30 die nachfolgenden Indexzählen von dem Halbleiterspeicher 9 aus, die sukzessive an der Flüssigkristallanzeige 41angezeigt werden (in diesem Fall 03/37, 04/37, 05/37, . . .). Wenn andererseits das Wählrad 60 gegen den Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils B gedreht wird, führt der Steuerblock eine Suche in der Rückwärtsrichtung aus. Genauer gesagt, gemäß der Anzahl an Impulsen auf Grundlage der Signale α und β, liest der Steuerblock 30 die vorherigen Indexnummern von dem Halbleiterspeicher 9 (in diesem Fall 01, 37, 36 . . .) aus, so daß sie sukzessive an der Flüssigkristallanzeige angezeigt werden können.

Wenn der Bediener die Indexnummern der Tondaten gefunden hat, die wiedergegeben werden sollen und das Dreh-Bedienelement 61 niederdrückt, erfaßt der Steuerblock 30 ein Ausgangssignal, das von dem Anschluß d des Wählrads 60 bereitgestellt wird und steuert das Auslesen von dem Speicher 9 der Tondaten entsprechend der Indexnummer an, die durch die Bedienung des Wählrads 60 gewählt ist, und startet die Wiedergabe der Tondaten. In diesem Wiedergabezustand, wenn das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung des Pfeils X während einer kurzen Zeitdauer niedergedrückt wird (im folgenden wird dieser Vorgang als kurzes Drücken bezeichnet), steuert der Steuerblock 30 die Beendigung der Wiedergabe der Tondaten an. Wenn das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung des Pfeils X in diesem Wiedergabezustand für eine Zeitdauer niedergedrückt wird, die länger ist als eine vorbestimmte Zeitdauer (im folgenden wird dieser Vorgang als langes Drücken bezeichnet), führt der Steuerblock 30 eine wiederholte Wiedergabe aus, was später erläutert werden wird.

Als nächstes erfolgt eine Erläuterung der verschiedenen Funktionen bei der Wiedergabe des IC-Recorders 1. Der IC-Recorder 1 weist während der Wiedergabe eine Funktion einer Bereit/Neuansicht-Wiedergabe, eine Funktion der Wiederholungswiedergabe und eine Funktion der Suchlaufwiedergabe auf. Diese Funktionen können durch Betätigung des Dreh-Bedienelements 61 des Wählrads 60 alleine gewählt und ausgeführt werden.

Fig. 17 zeigt Vorgänge des Dreh-Bedienelements 61, die der Bereit/Neuansicht- Wiedergabe zugeordnet sind, in Beziehung gesetzt zu den Wiedergabezustands- Übergängen. Es ist anzumerken, daß in Fig. 17 das Dreh-Bedienelement 61 ganz einfach als RAD bezeichnet ist. Um die Bereitstellung/Neuansicht auszuführen, wenn oder nachdem eine Wiedergabe gestartet wurde, wird das Dreh-Bedienelement 61 kontinuierlich in Richtung des Pfeils X gedrückt, während es in der Richtung des Pfeils A oder B um einen vorbestimmten Winkel gedreht wird. Wie in Fig. 7 gezeigt, wenn in diesem Ausführungsbeispiel das Dreh-Bedienelement 61 kontinuierlich in Richtung des Pfeils X gedrückt wird, während es gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, d. h. in der Richtung des Pfeiles A gedreht wird, steuert der Steuerblock 30 die Ausführung einer Bereitstellungs-Wiedergabe an, und wenn das Dreh-Bedienelement kontinuierlich in der Richtung des Pfeils X gedrückt wird, während es im Uhrzeigersinn, d. h. in der Richtung des Pfeils B gedreht wird, erfolgt eine Ansteuerung zur Ausführung einer Neuansicht-Wiedergabe. Dieser Bereit/Neuansicht-Wiedergabe-Vorgang wird kontinuierlich ausgeführt, während das Dreh-Bedienelement 61 in dem gedrückten Zustand in der Richtung des Pfeils X gehalten wird, unter der Annahme, daß beispielsweise Tondaten mit einer Geschwindigkeit wiedergegeben werden, die das zehnfache einer normalen Wiedergabegeschwindigkeit beträgt. Wenn andererseits das Niederdrücken des Dreh-Bedienelements 61 in der Richtung des Pfeil X beendet wird und die Bereitstellung des Ausgangssignals von dem Anschluß d des Wählrads 60 beendet wird, beendet der Steuerblock 30 dieser Bereit/Neuansicht-Wiedergabevorgang und schaltet zu dem Modus der Wiedergabe mit normaler Geschwindigkeit. Wie in Fig. 17 gezeigt, steuert der Steuerblock 30 ebenfalls das Schalten des Modus auf die Normalgeschwindigkeitswiedergabe, wenn das Dreh-Bedienelement 61 im Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils B während einer Bereitstellung-Wiedergabe gedreht wird, oder wenn das Dreh-Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils A während einer Neuansicht-Wiedergabe gedreht wird.

In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wenn die Bereitstellung- Wiedergabe das Ende der Tondaten erreicht, die in dem Speicher 9 gespeichert sind, erfolgt eine Ansteuerung zur Unterbrechung der Bereitstellung-Wiedergabe und um den Modus auf den Kopf der letzten Tondaten zu setzen, die in dem Speicher 9 gesetzt sind. Wenn andererseits die Neuansicht-Wiedergabe die ersten in dem Speicher 9 gespeicherten Tondaten erreicht, erfolgt eine Steuerung zur Unterbrechung der Neuansicht-Wiedergabe und zur Einstellung des Modus auf den Kopf der Tondaten, die im Speicher 9 gespeichert sind. Somit erfolgt in dem IC-Recorder 1 eine Steuerung derart, daß eine Bereitstellung-Wiedergabe oder eine Neuansicht-Wiedergabe nur in der ersten und der letzten Position der Tondaten beendet wird, die in dem Speicher 9 gespeichert sind. Beispielsweise wird eine Bereitstellung-Wiedergabe oder eine Neuansicht-Wiedergabe nicht bei Tondaten mit der Indexnummer 03 beendet, wenn Tondaten mit den Indexnummern 01 bis 10 gespeichert sind.

Wenn ein langes Drücken des Dreh-Bedienelements 61 während einer Tondatenwiedergabe ausgeführt wird, führt der Steuerblock 30 eine Wiederholungs- Wiedergabe des Tondatenstücks aus, das gerade wiedergegeben wird. In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird das Tondatenstück, das gerade wiedergegeben wird, wiederholt durch den Wiederholungs-Wiedergabe wiedergegeben. Während dieser Wiederholungs-Wiedergabe, wenn das Dreh-Bedienelement 61 wiederum in Richtung des Pfeils X gedrückt wird oder in der Richtung des Pfeils A oder B gedreht wird, wird die Wiederholungs-Wiedergabe freigegeben und der Modus wird auf die normale Wiedergabe geschaltet. Wenn die Stop-Staste 54 oder die Lösch- Taste 56 während einer Wiederholungs-Wiedergabe gedrückt wird, wird ebenfalls die Wiederholungs-Wiedergabe freigegeben und der normale Wiedergabemodus eingestellt.

Wie in Fig. 18 gezeigt, wenn ein langes Drücken des Dreh-Bedienelements 61 in dem Zustand ausgeführt wird, das es unmittelbar wiedergegeben wird oder in dem Stop- Zustand, führt der Steuerblock 30 eine Suchlauf-Wiedergabe aus. D.h., wenn das Dreh- Bedienelement 61 kontinuierlich in der Richtung des Pfeils X während einer vorbestimmten Zeitdauer in dem Zustand zur unmittelbaren Wiedergabe gedrückt wird, erfaßt der Steuerblock 30 gemäß einem Ausgangssignal von dem Anschluß d die Zeitdauer, während der das Dreh-Bedienelement 61 niedergedrückt ist und steuert den Start einer Suchlauf-Wiedergabe. Dabei ist unter Suchlauf-Wiedergabe das folgende Wiedergabeverfahren zu verstehen. Wenn mehrere Tondatenstücke in einer Datei des Speichers 9 gespeichert sind, werden Startabschnitte der jeweiligen Tondatenstücke, die in der Datei gespeichert sind schubweise und sukzessive für eine vorbestimmte Zeitdauer (beispielsweise 5 Sekunden) für jedes der Datenstücke wiedergegeben. Es ist anzumerken, daß in Fig. 18 das Dreh-Bedienelement 61 der Einfachheit halber als RAD bezeichnet ist.

Dabei bestimmt der Steuerblock 30, ob eine Suchlauf-Wiedergabe auszuführen ist, durch Erfassung ob beispielsweise ein Ausgangssignal von dem Anschluß d des Wählrads 60 auf Grundlage des Drückens des Dreh-Bedienelements 61 in der Richtung des Pfeils X für eine Zeitdauer von mehr als 3 Sekunden durchgehend erfaßt wurde. D.h., wenn das Ausgangssignal von dem Anschluß d wenigstens 3 Sekunden lang beginnend mit dem Start des Niederdrückens des Dreh-Bedienelements 61 erfaßt wurde, steuert der Steuerblock 30 die Ausführung einer Suchlauf-Wiedergabe an, und wenn seit dem Beginn des Niederdrückens weniger als 3 Sekunden vergangen sind, führt der Steuerblock 30 eine Normalmodus-Wiedergabe aus.

Nach dem Beginn der Suchlauf(Abtast)-Wiedergabe, geht die Suchlauf-Wiedergabe weiter, selbst wenn das Niederdrücken des Dreh-Bedienelements 61 in der Richtung des Pfeils X unterbrochen wird. Wenn die Suchlauf-Wiedergabe des letzten Tondatenstücks der Datei, die durch den Suchlauf wiedergegeben wird, abgeschlossen ist, hält der Steuerblock 30 den IC-Recorder 1 an dem Kopf des ersten Tondatenstücks der Datei an, die gerade im Suchlauf wiedergegeben wurde.

Während einer Suchlauf-Wiedergabe, wenn das Dreh-Bedienelement 61 in der Richtung des Pfeils A oder B gedreht wird, steuert der Steuerblock 30 ein Umschalten auf eine Suchlauf-Wiedergabe von Tondaten mit einer Indexnummer an, die um einen Zählerwert des Zählers 35 früher oder später liegen, der durch die Anzahl der Impulssignale festgelegt wird, die durch die Drehung des Dreh-Bedienelements 61 erzeugt wurden. Während dieser Suchlauf-Wiedergabe, wenn eine gewünschte Sprachwiedergabe von dem Lautsprecher 24 zu hören ist, drückt der Benutzer das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung des Pfeils X, während die gewünschten Tondaten wiedergegeben werden. Wenn das Dreh-Bedienelement 61 niedergedrückt ist, wie in Fig. 18 gezeigt ist, steuert der Steuerblock 30 zur Umschaltung auf eine Normalmodus- Wiedergabe an. Somit können durch Niederdrücken des Elements 61 während einer Suchlauf-Wiedergabe die gewünschten Tondaten von dem Beginn bis zum Ende gehört werden. Wenn die Stop-Taste 54 während einer Suchlauf-Wiedergabe gedrückt wird, gibt der Steuerblock 30 gemäß dem von dem Bedienblock 50 angegebenen Signal die Suchlauf-Wiedergabe frei und geht in den Stop-Zustand.

In diesem Beispiel, wenn die Lösch-Taste 56, die Datei-Taste 51 oder die Prioritäts- Taste 53 während einer Suchlauf-Wiedergabe gedrückt werden, macht der Steuerblock 30 das eingegebene Signal, das durch Niederdrücken dieser Tasten ausgegeben wird, unabhängig von dem Ein/Aus-Zustand des Halteschalters ungültig.

In dem IC-Recorder, wenn das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung des Pfeils A oder B gedreht wird, wie oben beschrieben wurde, erfaßt der Steuerblock 30 die Signale α und β auf Grundlage des Ausgangssignals von den Anschlüssen a, b und c des Wählrads 60, um die Drehgeschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 zu bestimmten und führt eine Bearbeitung entsprechend der erfaßten Geschwindigkeit aus.

Fig. 18 zeigt ebenfalls eine Verarbeitung die ausgeführt wird, wenn das Dreh- Bedienelement 61 ausgehend von dem Stop-Zustand gedreht wird. Wie in Fig. 18 gezeigt, wenn das Dreh-Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils A ausgehend von dem Stop-Zustand gedreht wird, wenn die Dreh-Geschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 niedrig ist, steuert der Steuerblock 30 zur Ausführung einer stückweisen Suche in der Vorwärtsrichtung und zur Inkrementierung der Indexzahl auf der Flüssigkristallanzeige 41 schrittweise mit fortschreitender Suche. Wenn andererseits die Drehgeschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 in Richtung des Pfeils A hoch ist, steuert der Steuerblock 30 zur Ausführung einer Suche in der Vorwärtsrichtung, wobei eine Anzahl von Stücken übersprungen wird und die Indexnummer der Flüssigkristallanzeige 41 um mehr als 1 inkrementiert wird.

In gleicher Weise, wenn das Dreh-Bedienelement 61 im Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des Pfeils B ausgehend von dem Stop-Zustand mit einer niedrigen Drehgeschwindigkeit gedreht wird, steuert der Steuerblock 30 die Ausführung einer stückweisen Suche in der Rückwärtsrichtung und eine Dekrementierung der Indexzahl auf der Flüssigkristallanzeige 41 in Einerschritten an. Wenn andererseits die Drehgeschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 in der Richtung des Pfeils B hoch ist, führt der Steuerblock 30 eine Suche in der Rückwärtsrichtung aus, während eine Anzahl von Stücken übersprungen wird und die Indexzahl auf der Flüssigkristallanzeige 41 um mehr als 1 pro Schritt dekrementiert wird.

Somit kann in dem IC-Recorder 1, selbst wenn viele Tondatenstück in dem Halbleiterspeicher 9 mit den entsprechenden Indexnummern gespeichert sind, eine schnelle Drehung des Dreh-Bedienelements 61 ausgeführt werden, so daß eine Anzahl an Indexnummern übersprungen wird, um schnell eine gesuchte Indexnummer zu finden, d. h. die gesuchte Indexnummer auf der Flüssigkristallanzeige 41 zur Anzeige zu bringen. Dementsprechend ist bei diesem IC-Recorder 1 eine Indexnummernsuche vor der Wiedergabe stark verbessert, was eine schnelle Wiedergabe von gewünschten Tondaten mit einem einfachen Vorgang ermöglicht.

Fig. 19 zeigt eine Verarbeitung, die ausgeführt wird, wenn das Dreh-Bedienelement 61 in Richtung des Pfeils A oder B ausgehend von dem Tondaten-Wiedergabezustand gedreht wird. Wie in Fig. 19 gezeigt, führt in dem IC-Recorder 1, wenn das Dreh- Bedienelement 61 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, d. h. in Richtung des Pfeils A ausgehend von einem Wiedergabezustand mit einer niedrigen Drehgeschwindigkeit, der Steuerblock 30 eine stückweise Suche in der Vorwärtsrichtung aus. Genauer gesagt steuert der Steuerblock 30 eine Erhöhung der Indexzahl auf der Flüssigkristallanzeige 41 in Einerschritten und ein Start der Wiedergabe an dem Kopf von Tondaten der angezeigten Indexnummer an. Wenn andererseits das Dreh-Bedienelement 61 mit einer hohen Drehgeschwindigkeit gedreht wird, steuert der Steuerblock 30 die Ausführung einer Suche in der Vorwärtsrichtung an, wobei eine Anzahl von Stücken übersprungen wird. Genauer gesagt steuert der Steuerblock 30 die Inkrementierung der Indexzahl an der Flüssigkristallanzeige 41 um mehr als 1 pro Schritt an und startet eine Wiedergabe des Kopfs von Tondaten entsprechend der angezeigten Indexnummer. Wenn andererseits die Drehgeschwindigkeit des Dreh-Bedienelements 61 hoch ist, steuert der Steuerblock 30 die Ausführung einer Suche in der Rückwärtsrichtung an, während eine Anzahl an Stücken übersprungen wird. Genauer gesagt steuert der Steuerblock 30 die Dekrementierung der Indexzahl auf der Flüssigkristallanzeige 41 um mehr als 1 pro Schritt an und startet die Wiedergabe des Kopfs von Tondaten entsprechend der angezeigten Indexnummer.

Somit ermöglicht in dem IC-Recorder 1, selbst wenn eine große Anzahl von Tondatenstücken im Halbleiterspeicher 9 gespeichert ist, ein einfacher Vorgang einer schnellen Drehung des Dreh-Bedienelements 61 das schnelle Finden und die Wiedergabe des Kopfabschnitts der gewünschten Tondaten durch Überspringen einer Anzahl von Tondatenstücken. Dies verbessert wesentlich die Tondaten-Sucheffizienz während einer Wiedergabe.

Wie oben beschrieben, sind in dem IC-Recorder 1 dem Wählrad 60 verschiedene Funktionen zugeordnet. Dies ermöglicht die Verbesserung der Bedienbarkeit sowie eine Verringerung der Größe und des Gewichts der gesamten Vorrichtung. Genauer gesagt kann ein Benutzer alle grundlegenden Vorgänge während einer Wiedergabe mit dem Daumen seiner linken Hand alleine durch Drehen und Drücken des Dreh- Bedienelements 61 ohne Hin- und Herbewegung der Finger ausführen. Aufgrund der Anzahl an Funktionen die dem Wählrad 60 zugeordnet sind, kann die Anzahl an Bedientasten- und schaltern insgesamt verringert werden, was die Bedienbarkeit des IC- Recorders 1 in visueller Hinsicht erleichtert und gleichzeitig die Größe und das Gewicht der gesamten Vorrichtung verringert.

Die oben genannte Speicher- und Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet einen Halbleiterspeicher. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann allgemein auf Aufzeichnungsvorrichtungen angewendet werden, insbesondere von leicht tragbaren Vorrichtungen. Bei dem oben genannten Ausführungsbeispiel wurde eine Tondaten- Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung im Detail beschrieben, aber die vorliegende Erfindung kann auch in Form einer Wiedergabe- und Aufzeichnungsvorrichtung zur Aufzeichnung/Wiedergabe von anderen Daten als Tondaten, wie beispielsweise Videodaten verwendet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Speicher- und Wiedergabevorrichtung aufweisend:

    einen Speicher (9) zur Speicherung von eingegebenen Daten sowie Hilfsdaten der eingegebenen Daten,

    einen Wiedergabeblock (20) zur Wiedergabe von Daten, die aus dem Speicher (9) ausgelesen werden,

    einen Bedienblock (50), der auf einem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen ist, wobei der Bedienblock (50) einen Dreh-Bedienblock (61) aufweist, der auf dem Hauptkörper der Vorrichtung so vorgesehen ist, daß der Dreh-Bedienblock (61) um eine Drehachse gedreht werden kann und längs einer Ebene verschoben werden kann, die die Drehachse im wesentlichen senkrecht schneidet, und

    einen Steuerblock (30) zum Schreiben von Daten und Hilfsdaten in den Speicher (9) und zum Auslesen von Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind, gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock (50), wobei der Steuerblock (30) Hilfsdaten von dem Speicher (9) entsprechend einer Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks (61) ausliest, und wenn der Dreh-Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben wird, der Steuerblock (30) Daten von dem Speicher (9) gemäß Hilfsdaten ausliest, die von dem Speicher (9) ausgelesen wurden, so daß die Daten durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden.
  2. 2. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) längs der Ebene während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) verschoben wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock (20) beendet.
  3. 3. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der, wenn der Dreh-Bedienblock (61) länger als eine vorbestimmte Zeitdauer in einer längs der Ebene verschobene Position während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) ist, der Steuerblock (30) wiederholt die Daten wiedergibt, die durch den Wiedergabeblock (20) gerade wiedergegeben werden.
  4. 4. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der, wenn der Dreh-Bedienblock (61) in der verschobenen Position längs der Ebene ist, nachdem eine Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) gestartet wurde oder wenn eine Wiedergabe gerade abläuft, der Steuerblock (30) eine Hochgeschwindigkeits- Wiedergabe der aus dem Speicher (9) ausgelesenen Daten durch den Wiedergabeblock (20) ausführen läßt, während der Dreh-Bedienblock (61) in der längs der Ebene verschobenen Position ist.
  5. 5. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 4, wobei, wenn der Dreh- Bedienblock (61) aus der längs der Ebene verschobenen Position zurückkehrt, der Steuerblock (30) den Wiedergabeblock (20) auf einen Normalwiedergabe-Zustand schaltet.
  6. 6. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 5, wobei, wenn der Dreh- Bedienblock (61) weiter in der längs der Ebene verschobenen Position während einer vorbestimmten Zeitdauer ist, der Steuerblock wiederholt die Daten wiedergibt, die gerade durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden, und danach, wenn der Dreh-Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben oder gedreht wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabeblock (20) auf einen normalen Wiedergabezustand schaltet.
  7. 7. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der, wenn der Dreh-Bedienblock (61) während einer vorbestimmten Zeitdauer in einer längs der Ebene verschobenen Position ist, wenn die Vorrichtung in einem Stop- Zustand ist, der Steuerblock (30) abschnittsweise Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind, ausliest, so daß die Daten durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden.
  8. 8. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 7, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) nicht in der längs der Ebene verschobenen Position während der vorbestimmten Zeitdauer ist, der Steuerblock (30) eine normale Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) an steuert.
  9. 9. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 7, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben ist während die Daten abschnittsweise ausgelesen und durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden, der Steuerblock (30) die Ausführung einer normalen Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) ansteuert.
  10. 10. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 7, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) gedreht wird, während die Daten abschnittsweise ausgelesen und durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden, der Steuerblock (30) entsprechend des Drehwerts des Dreh-Bedienblocks (61) Daten modifiziert, die aus dem Speicher (9) ausgelesen werden sollen, und das abschnittsweise Daten-Auslesen und -Wiedergeben durch den Wiedergabeblock (20) fortführt.
  11. 11. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung weiterhin einen Anzeigeblock (40) zur Anzeige von Hilfsdaten aufweist, die aus dem Speicher (9) gemäß einer Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks (61) ausgelesen wurden.
  12. 12. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Steuerblock (30) die Hilfsdaten überschreibt, so daß neue in den Speicher (9) geschriebene Daten vor den Daten ausgelesen werden, die bereits in den Speicher (9) geschrieben sind.
  13. 13. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 12, bei der die Hilfsdaten eine Startadresse und eine Endadresse von Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind, sowie Daten aufweisen, die eine Wiedergabesequenz anzeigen.
  14. 14. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der, wenn ein Wiedergabevorgang durch den Bedienblock (50) eine Anweisung zum Schreiben von weiteren Daten in den Speicher (9) eingibt, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock (20) unterbricht und das Schreiben der weiteren Daten in den Speicher (9) beginnt.
  15. 15. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 14, bei der der Steuerblock (30) die Hilfsdaten überschreibt, so daß weitere Daten, die in den Speicher (9) geschrieben werden, aus dem Speicher (9) kontinuierlich nach den Daten ausgelesen werden, deren Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) unterbrochen wurde.
  16. 16. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (9) die ein gegebenen Daten in vorbestimmte Speichereinheiten und Verwaltungsdaten unterteilt speichert, um Hilfsdaten entsprechend jeder der Einheiten der eingegebenen Daten auszulesen, deren Verwaltungsdaten in einer Position geschrieben sind, die nicht die Startadresse und die Endadresse von jeder der Speichereinheiten ist.
  17. 17. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 16, bei der der Speicher (9) einen Sicherungsbereich zum Schreiben von Sicherungsdaten der Verwaltungsdaten aufweist, und wenn die Verwaltungsdaten nicht ausgelesen werden können, der Steuerblock (30) die Sicherungsdaten ausliest, die in dem Sicherungsbereich des Speichers (9) abgelegt sind.
  18. 18. Speicher- und Wiedergabevorrichtung aufweisend:

    einen Speicher (9) zur Speicherung von eingegebenen Daten sowie von Verwaltungsdaten der eingegebenen Daten,

    einen Wiedergabeblock (20) zur Wiedergabe von Daten, die aus dem Speicher (9) ausgelesen wurden,

    einen Bedienblock (50), der an dem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen ist, und

    einen Steuerblock (30) zum Ausführen eines Einschreibens von Daten und Verwaltungsdaten sowie eines Auslesens von in dem Speicher (9) gespeicherten Daten gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock (50), wobei der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten so überschreibt, daß neue Daten, die in den Speicher (9) geschrieben werden, vor den Daten ausgelesen werden, die bereits in dem Speicher (9) gespeichert sind.
  19. 19. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 18, bei der die Verwaltungsdaten eine Startadresse und eine Endadresse der Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind sowie Daten aufweisen, die eine Wiedergabereihenfolge angeben.
  20. 20. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, bei der wenn eine Anweisung zum Schreiben weiterer Daten in den Speicher (9) durch den Bedienblock (50) während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) eingegeben wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock (20) unterbricht und das Schreiben der weiteren Daten in den Speicher (9) beginnt.
  21. 21. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 20, bei der der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten überschreibt, so daß weitere Daten, die in den Speicher (9) geschrieben sind, von dem Speicher (9) kontinuierlich nach den Daten ausgelesen werden, deren Wiedergabe unterbrochen wurde.
  22. 22. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, bei der der Speicher (9) die eingegebenen Daten in vorbestimmte Speichereinheiten unterteilt und weitere Verwaltungsdaten zum Auslesen entsprechend jeder der Einheiten der eingegebenen Daten unterteilt, wobei die Verwaltungsdaten in einer anderen Position als eine Startadresse und einer Endadresse von jedem der Speichereinheiten geschrieben wird.
  23. 23. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 21, bei der der Speicher (9) einen Sicherungsbereich zum Schreiben von Sicherungsdaten der weiteren Verwaltungsdaten aufweist, und wenn die Verwaltungsdaten nicht gelesen werden können, der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten, die in dem Sicherungsbereich abgelegt sind, aus dem Speicher (9) ausliest.
  24. 24. Speicher- und Wiedergabevorrichtung aufweisend:

    einen Speicher (9) zur Speicherung von eingegebenen Daten sowie von Verwaltungsdaten der eingegebenen Daten,

    einen Wiedergabeblock (20) zur Wiedergabe von Daten, die aus dem Speicher (9) ausgegeben werden,

    einen Bedienblock (50), der an dem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen ist, und

    einen Steuerblock (30) zur Ausführung eines Einschreibens von Daten und von Verwaltungsdaten sowie eines Auslesens der in dem Speicher (9) abgelegten Daten gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock (50), wobei, wenn während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) eine Anweisung zum Schreiben weiterer Daten in den Speicher (9) durch den Bedienblock (50) eingegeben wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang unterbricht und das Schreiben der weiteren Daten in den Speicher (9) beginnt.
  25. 25. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 24, bei der der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten überschreibt, so daß weitere Daten, die in den Speicher (9) geschrieben sind, von dem Speicher (9) kontinuierlich nach den Daten ausgelesen werden, deren Wiedergabe unterbrochen wurde.
  26. 26. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 24, bei der der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten überschreibt, so daß neue Daten, die in dem Speicher (9) eingegeben wurden, vor den Daten ausgelesen werden, die bereits in dem Speicher (9) abgelegt waren.
  27. 27. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 24, bei der die Verwaltungsdaten eine Startadresse und eine Endadresse von Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind, sowie Daten aufweisen, die eine Wiedergabereihenfolge angeben.
  28. 28. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 24, bei der der Speicher (9) die eingegebenen Daten in vorbestimmte Speichereinheiten und weitere Verwaltungsdaten unterteilt ablegt, um Verwaltungsdaten entsprechend jeder der Einheiten der eingegebenen Daten auszulesen, wobei die Verwaltungsdaten in einer anderen Position als eine Startadresse und eine Endadresse von jeder der Speichereinheiten abgelegt werden.
  29. 29. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 28, bei der der Speicher einen Sicherungsbereich zum Schreiben von Sicherungsdaten der weiteren Verwaltungsdaten aufweist, und wenn die Verwaltungsdaten nicht gelesen werden können, der Steuerblock (30) die Sicherungsdaten ausliest, die in dem Sicherungsbereich des Speichers abgelegt sind.
  30. 30. Speicher- und Wiedergabevorrichtung aufweisend

    einen Signalverarbeitungsblock zum Umsetzen eines eingegebenen Tonsignals in ein Digitalsignal,

    einen Speicher (9) zur Speicherung eines Digitalsignals, das von dem Signalverarbeitungsblock ausgegeben wird, sowie von Verwaltungsdaten des Digitaisignals,

    einen Wiedergabeblock (20) zur Wiedergabe eines Digitalsignals, das aus dem Speicher (9) ausgelesen wird,

    einen Bedienblock (50), der auf einem Hauptkörper der Vorrichtung vorgesehen ist, wobei der Bedienblock (50) einen Dreh-Bedienblock (61) aufweist, der auf dem Hauptkörper der Vorrichtung so vorgesehen ist, daß der Dreh-Bedienblock (61) um eine Drehachse gedreht werden kann und längs einer Ebene verschoben werden kann, die im wesentlichen senkrecht die Drehachse schneidet, und

    einen Steuerblock (30) zur Ausführung gemäß einer Eingabe von dem Bedienblock (50) eines Einschreibens eines Digitalsignals und von Verwaltungsdaten in den Speicher (9) und eines Auslesens des Digitaisignals und der Verwaltungsdaten, die in dem Speicher (9) abgelegt sind, wobei der Steuerblock (30) Verwaltungsdaten von dem Speicher (9) gemäß der Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks (61) ausliest, und wenn der Dreh-Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben wird, der Steuerblock (30) ein Digitalsignal aus dem Speicher gemäß der Verwaltungsdaten ausliest, die aus dem Speicher ausgelesen wurden.
  31. 31. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 30, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) längs der Ebene während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) verschoben wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock (20) unterbricht.
  32. 32. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 30, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) in einem längs der Ebene verschobenen Zustand länger als eine vorbestimmte Zeitdauer während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) ist, der Steuerblock (30) wiederholt Daten wiedergibt, die gerade durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden.
  33. 33. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 30, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) in einer verschobenen Position gedreht wird, nachdem einen Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) begonnen wurde oder während eine Wiedergabe gerade abläuft, der Steuerblock (30) eine Hochgeschwindigkeitswiedergabe von Daten ausführt, die aus dem Speicher (9) durch den Wiedergabeblock (20) ausgelesen werden, während der Dreh-Bedienblock (61) in der längs der Ebene verschobenen Position ist.
  34. 34. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 33, bei der der Steuerblock (30) den Wiedergabeblock (20) auf einen normalen Wiedergabezustand schaltet, während der Dreh-Bedienblock (61) aus der längs der Ebene verschobenen Position freigegeben wird.
  35. 35. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 34, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock während einer vorbestimmten Zeitdauer weiter in der verschobenen Position bleibt, der Steuerblock (30) wiederholt Daten wiedergibt, die gerade durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden, und danach, wenn der Dreh-Bedienblock längs der Ebene verschoben oder gedreht wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabeblock (20) auf einen normalen Wiedergabezustand schaltet.
  36. 36. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 35, bei der, wenn der Dreh-Bedienblock (61) verschoben wird, während die Vorrichtung in einem Stopp-Zustand ist, und in der verschobenen Position während einer vorbestimmten Zeitdauer verbleibt, der Steuerblock (30) abschnittsweise Daten, die in dem Speicher (9) gespeichert sind, ausliest, so daß sie durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben werden.
  37. 37. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 36, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) nicht in der verschobenen Position während einer vorbestimmten Zeitdauer ist, während die Vorrichtung in dem Stopp-Zustand ist, der Steuerblock (30) eine normale Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) ausführt.
  38. 38. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 36, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock (61) längs der Ebene verschoben ist, während die Daten abschnittsweise ausgelesen werden, um durch den Wiedergabeblock (20) wiedergegeben zu werden, der Steuerblock (30) eine normale Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) ausführen läßt.
  39. 39. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 36, bei der, wenn der Dreh- Bedienblock gedreht wird, während die Daten abschnittsweise zur Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) ausgelesen werden, der Steuerblock (30) gemäß dem Drehwert des Dreh-Bedienblocks (61) auf ein Auslesen von anderen Daten aus dem Speicher (9) schaltet und das abschnittsweise Daten-Auslesen und -Wiedergeben durch den Wiedergabeblock (20) fortführt.
  40. 40. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 39, wobei die Vorrichtung weiterhin einen Anzeigeblock (40) zur Anzeige von Hilfsdaten aufweist, die aus dem Speicher (9) ausgelesen werden, gemäß einer Drehrichtung des Dreh-Bedienblocks (61).
  41. 41. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 40, bei der der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten überschreibt, so daß neue Daten, die in den Speicher (9) geschrieben sind, vor den Daten ausgelesen werden, die bereits in dem Speicher (9) gespeichert waren.
  42. 42. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 41, bei der die Verwaltungsdaten eine Startadresse und eine Endadresse von Daten, die in dem Speicher (9) abgelegt sind, sowie Daten enthalten, die eine Wiedergabereihenfolge angeben.
  43. 43. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 42, bei der, wenn eine Anweisung von Schreiben von weiteren Daten in den Speicher (9) durch den Bedienblock (50) während eines Wiedergabevorgangs durch den Wiedergabeblock (20) eingegeben wird, der Steuerblock (30) den Wiedergabevorgang durch den Wiedergabeblock (20) unterbricht und das Schreiben der weiteren Daten in den Speicher (9) beginnt.
  44. 44. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 43, bei der der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten überschreibt, so daß die weiteren Daten, die in den Speicher (9) geschrieben sind, kontinuierlich nach den Daten ausgelesen werden, deren Wiedergabe durch den Wiedergabeblock (20) unterbrochen wurde.
  45. 45. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 30, bei der der Speicher (9) die eingegebenen Daten in vorbestimmte Speichereinheiten und weiter als Verwaltungsdaten unterteilt speichert, um Verwaltungsdaten entsprechend jeder Speichereinheit der eingegebenen Daten auszulesen, wobei die weiteren Verwaltungsdaten an einer anderen Position als die Startadresse und die Endadresse der Speichereinheiten geschrieben wird.
  46. 46. Speicher- und Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 45, bei der der Speicher (9) einen Sicherungsbereich zum Schreiben von Sicherungsdaten der weiteren Verwaltungsdaten aufweist, und wenn diese Verwaltungsdaten nicht ausgelesen werden können, der Steuerblock (30) die Verwaltungsdaten, die in dem Sicherungsbereich des Speichers (9) abgelegt sind, ausliest.






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