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Dokumentenidentifikation DE69411401T2 11.02.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0608685
Titel Erzeugung von Signaturen in welchen Originalbilddaten so manipuliert werden, das sie auf Druckpapierbögen passen
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Alesio, Philip, c/o EASTMAN KODAK COMPANY, Rochester, New York 14650-2201, US;
Matias, Luis A., c/o EASTMAN KODAK COMPANY, Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter Lewandowsky, K., Pat.-Ass., 73342 Bad Ditzenbach
DE-Aktenzeichen 69411401
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.01.1994
EP-Aktenzeichen 941001554
EP-Offenlegungsdatum 03.08.1994
EP date of grant 08.07.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.02.1999
IPC-Hauptklasse H04N 1/387

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein elektronische Bild-Reproduktionsvorrichtungen zum Erzeugen von Bogensignaturen, bei denen Originalbild-Informationen so verarbeitet werden, daß sie auf Empfangsblätter passen.

Eine Bogensignatur ist ein Blatt, auf dem eine Vielzahl von Druckseiten so angeordnet ist, daß durch Falzen und Ineinanderschieben einer Vielzahl von Bogensignaturen zu einem Satz eine Broschüre mit der richtigen Seitenfolge hergestellt werden kann. US-A-5,105,283 offenbart im Handel erhältliche Reproduktionsvorrichtungen zum Erzeugen von Bogensignaturen aus elektronischen Signalen für die Bilder einer Vielzahl von Vorlagen. Die Reproduktionsvorrichtung weist einen elektronischen Mehrbildspeicher mit adressierbaren Bereichen zum Abspeichern der Bilder in einer ersten Reihenfolge auf. Die gespeicherten Bilder können aus dem Speicher in einer anderen als der ersten Reihenfolge abgerufen werden. Dadurch werden reproduzierte Bilder der Vorlagen auf Empfangsblättern so plaziert, daß eine Vielzahl gestapelter Bogensignaturen zwischen den Bildern gefalzt und durch Ineinanderschieben zu einer Broschüre mit der richtigen Seitenfolge verarbeitet werden kann.

Elektronische Bild-Reproduktionsvorrichtungen, bei denen die Originalbild-Information so skaliert werden kann, daß die reproduzierte Information genau auf ein Empfangsblatt paßt, sind an sich bekannt. Siehe beispielsweise US-A-5,053,885. Ein Verfahren zum Erzeugen von Bogensignaturen, bei dem eine Originalbild-Information so skaliert werden kann, daß eine Vielzahl reproduzierter Bilder genau auf ein Empfangsblatt paßt, ist dagegen bisher nicht bekannt. Wenn die Originalbild-Information beispielsweise im Format 8.5" · 11.0" (215,9 mm · 279,4 mm) vorliegt, muß der Bediener die Bogensignaturen beispielsweise auf Empfangsblättern im Format 11.0" · 17.0" (279,4 mm · 431,8 mm) erstellen. Zum Erzeugen einer Bogensignatur können mit den bisher bekannten elektronischen Bild-Reproduktionsvorrichtungen mehrere Originalbilder im Format 8.5" · 11.0" nicht auf einem Empfangsblatt im For mat 8.5" · 11.0" reproduziert werden. Noch schwieriger wird es, wenn die Originalinformation in einer ersten Richtung mit einem und in einer zweiten Richtung mit einem anderen Faktor skaliert werden muß. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn zum Erzeugen von Bogensignaturen eine Originalinformation im Format 8.5" · 11.0" auf Empfangsblättern im Format A4 reproduziert werden soll, oder umgekehrt.

US-A-5,0S1,843 offenbart ein digitales Kopiergerät zum Verkleinern von Bildern auf einer Vielzahl von Vorlagen und Reproduzieren der verkleinerten Bilder auf einem einzigen Papierbogen in einer gewünschten Anordnung. Eine Bilderzeugungstaktung eines Scanners und eine Papiertransporttaktung eines Registerrollenpaars werden dabei laufend in der Weise genau eingestellt, daß die Zeit, die der Scanner braucht, um sich aus seiner Ausgangsstellung in eine vorgegebene Stellung zu bewegen, bestimmt wird und eine beispielsweise auf eine Änderung der Vergrößerung zurückzuführende Abweichung bei der nächsten Bilderzeugungstaktung an Hand der so bestimmten Zeit korrigiert wird. Die Skalierungsparameter (Vergrößerung der zu kopierenden Bilder) werden aus der Anzahl der in Quer- und Längsrichtung des Papierblatts angeordneten Einzelbilder berechnet. Eine automatische Bestimmung der Größe des Originalbilds oder der Skalierungsfaktoren erfolgt nicht.

EP-A-0 477 469 beschreibt ein Verfahren zum automatischen Drucken von Bogensignaturen für einen elektronischen Drucker mit einem Vorrat an Bogensignaturblättern und einem Programmiergerät, mit dem der Drucker auch für den Druck von Bogensignaturen programmiert werden kann. Mit einem Eingabescanner werden die Vorlagen abgetastet und in elektronische Bilder umgesetzt. Ein Regler stellt die Reihenfolge der elektronischen Bilder so um, daß auf jeder Seite der Bogensignaturblätter zwei durch einen Kreuzsteg (Zwischenschlag) getrennte elektronische Bilder ausgedruckt werden. Aus der Gesamtzahl der Vorlagen und der Anzahl elektronischer Bilder auf jeder Bogensignatur ermittelt der Regler die Gesamtzahl der zu druckenden Bogensignaturen. Eine automatische Erzeugung von Bogensignaturen findet nicht statt. Der Bediener muß vielmehr dem Drucker die Einstellungen für die Seitenränder vorgeben.

Eine weitere Schwierigkeit bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum Erzeugen von Bogensignaturen besteht darin, daß Ausrichtungen der Originalbilder und der Empfangsblätter, die sich nicht entsprechen, nicht verarbeitet werden können. Wenn beispielsweise Originalbilder im Format 8.5" · 11.0" und Empfangsblätter im Format 11.0" · 17.0" beide im Querformat vorliegen, können mit den bisher bekannten Vorrichtungen keine Broschüren hergestellt werden. Die bekannten elektronischen Bild- Reproduktionsvorrichtungen sind daher für die Reproduktion von Originalbild-Informationen auf Empfangsblättern beliebiger Größe und Ausrichtung zum Erzeugen von Bogensignaturen für Broschüren nicht uneingeschränkt verwendbar.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronische Bild-Reproduktionsvorrichtung zu schaffen, bei der zum Erzeugen von Bogensignaturen elektronische Bildsignale durch automatische Berechnung von Skalierungsfaktoren für das Originalbild verarbeitet werden.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung der in Anspruch 1 beanspruchten Art.

Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung haben den Vorteil, daß sie dem Bediener die Möglichkeit geben, Bogensignaturen ohne Rücksicht auf Format oder Ausrichtung der Originalbild-Information und der Empfangsblätter zu erzeugen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Originalbild-Information in einer ersten Richtung mit einem Faktor und in einer zweiten Richtung mit einem zweiten Faktor skaliert werden kann. Auf diese Weise kann die Originalbild-Information beim Erstellen der Bogensignatur in genauer Passung auf dem Empfangsblatt plaziert werden.

Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Reproduktionsvorrichtung,

Fig. 2 ein Blockschaltbild der in Fig. 1 dargestellten Reproduktionsvorrichtung,

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer elektrofotografischen Mehrfarben- Reproduktionsvorrichtung,

Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Broschüre mit 12 Seiten,

Fig. 5 eine Draufsicht auf die in Fig. 4 dargestellte Broschüre in auseinandergezogener Darstellung,

Fig. 6 eine Draufsicht auf eine der in Fig. 4 und 5 dargestellten Broschüre ähnliche Broschüre in auseinandergezogener Darstellung, jedoch mit Unterteilung der Seiten nach Kapiteln,

Fig. 7 ein Ablaufdiagramm für die Skalierung von Vorlageninformationen in der Weise, daß diese auf Empfangsblätter passen,

Fig. 8 ein Originalbild und ein Empfangsblatt,

Fig. 9 ein Originalbild und ein Empfangsblatt,

Fig. 10 ein Originalbild und ein Empfangsblatt,

Fig. 11 ein Originalbild und ein Empfangsblatt.

Mit "Kopiergerät" ist hier ein Gerät gemeint, mit dem die Bildinformation von einem als Hardcopy vorliegenden Vorlagenblatt abgelesen und auf einem Empfangsblatt reproduziert werden kann. Mit "Drucker" ist ein Gerät gemeint, das die Bildinformation nicht als Hardcopy, sondern in anderer Form empfängt und auf einem Empfangsblatt reproduziert. "Original" oder "Vorlage" bezeichnet die zu reproduzierende Bildinformation, unabhängig davon, ob diese als Hardcopy, elektronisch oder in einer anderen Form vorliegt. Mit "Reproduktionsvorrichtung" sind Kopiergeräte und/oder Drucker gemeint.

Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, besteht die Reproduktionsvorrichtung 10 aus einer Druckeinrichtung 12, einem Scanner 14, einem Rasterbildprozessor 16 und einer Mehrfacheingaben-Auswahlsteuerung 18 zum Auswählen der Eingabe in die Druckeinrichtung.

Mit einem Vorlage-Lesegerät, wie z. B. einem Scanner 14, kann eine Reihe elektrischer Signale erzeugt werden, die den Bildgehalt von Vorlagen darstellen. Der Scanner 14 beinhaltet einen automatischen Blattförderer 20, der die Hardcopyseiten der Vorlage der Reihe nach einem Bildscanner 22, beispielsweise einer linearen Matrix ladungsgekoppelter Halbleiterelemente zuführt, wo sie automatisch gelesen werden. Sensoren in dem automatischen Blattförderer 20 erfassen die Abmessungen der Vorlagenseiten. Die Halbleitervorrichtung tastet die Vorlagenseiten ab und wandelt deren Bilder in eine Reihe elektrischer Signale um. Diese Signale werden von einem Bildprozessor 23 bildweise verarbeitet, um beispielsweise das Originalbild zu verkleinern oder zu vergrößern. Nach erfolgter bildweiser Verarbeitung werden die elektronischen Signale im Seitenformat in einem Zwischenspeicher 25 abgespeichert. Sobald im Zwischenspeicher 25 eine vollständige Seite abgespeichert ist, kann diese an einen Auftrags- Zwischenspeicher 48 ausgegeben werden. Jede Seite kann beim Auslesen aus dem Zwischenspeicher 25 elektronisch um 90º gedreht werden. Die Bilddaten werden über einen Bilddatenbus 24 an eine Mehrfacheingaben-Auswahlsteuerung 18 übertragen.

Synchronisiersignale für die Identifizierung einzelner Abtastzeilen und die Bereitstellung von Blattinformationen sowie die Steuerung der Druckeinrichtung werden über eine Datenübertragungsleitung 26 für die Auftragssteuerung übertragen.

Der Scanner 14 beinhaltet eine Steuerlogik 27 mit einem Bedienfeld 28, an dem der Bediener Funktionen eingeben und Meldungen von der Reproduktionsvorrichtung empfangen kann. Rüstanweisungen werden in den Scanner eingegeben, während Informationen für die Endbehandlung und Verarbeitung der Aufträge an die Druckeinrichtung 12 übertragen werden. Die Steuerlogik besteht aus Steuer-Software, Schnittstellen-Software und Logik-Hardware. Zu den Funktionen, die der Bediener am Bedienfeld eingeben kann, gehört auch eine im folgenden ausführlicher beschriebene Betriebsart "Broschüren".

Der Rasterbildprozessor 16 beinhaltet einen Hauptprozessor 30, der von einem Großrechner, einer Netzwerkverbindung, einem Datenverarbeitungsarbeitsplatz, wechselbaren Speichermedien, FAX oder dergleichen höherwertige Befehle, beispielsweise Seitenbeschreibungssprache, und Daten in Zeichencode empfängt. Die Befehle werden von dem Hauptprozessor in die Maschinensteuersprache übersetzt. Ankommende Aufträge und Programmcodes werden in einem Auftrags-Zwischenspeicher 32 abgespeichert und können dort vom Hauptprozessor abgerufen werden.

Nach Auswertung eines Auftrags gibt der Hauptprozessor 30 den Auftrag entsprechend aufgeteilt an einen Mapper 34, der die Zeichencodedaten in ein der Bildinformation entsprechendes Pixelmuster umwandelt. Der Mapper vergrößert oder verkleinert die Bildinformation nach Bedarf. Für Farbdrucke trennt der Mapper die Information in vier Rastermuster, eines für jede der an der Druckeinrichtung 12 verfügbaren Farben.

Wenn das Pixelmuster gerastert ist, überträgt der Mapper 34 die Seiteninformation an einen Ausgabeprozessor 36. Der Ausgabeprozessor verfügt über einen Seitenspeicher 38, der Bildebenen zur Übertragung an den Auftrags-Zwischenspeicher 48 abspeichert. Jede Bildebene kann beim Auslesen aus dem Seitenspeicher 38 um 90º gedreht werden.

Die verarbeiteten Bilddaten werden über einen Bilddatenbus 40 an die Mehrfacheingaben-Auswahlsteuerung 18 übertragen. Synchronisiersignale für die Identifizierung einzelner Abtastzeilen und die Bereitstellung von Seiteninformationen sowie die Steuerung der Druckeinrichtung werden über eine Datenübertragungsleitung 42 für die Auftragssteuerung übertragen.

Die Druckeinrichtung 12 empfängt Bitstrom-Bilddaten über einen Bus 44 und Auftragssteuerdaten über eine Datenübertragungsleitung 46. Die Daten werden in beiden Fällen in einem von der Speicherverwaltungseinheit 50 gesteuerten Zwischenspeicher 48 für mehrere Seiten abgespeichert. Speicher lassen sich in Speicher "mit uneingeschränkter Zugriffsmöglichkeit" und in Speicher mit "eingeschränkter Zugriffsmöglichkeit" einteilen. Im ersten Fall besteht die Möglichkeit eines gleichzeitigen Zugriffs auf zwei verschiedene Adressen, im zweiten Fall ist ein gleichzeitiger Zugriff nur auf die Adressen in einer bestimmten Teilmenge möglich. Bei der hier offenbarten Ausführungsform einer Reproduktionsvorrichtung ist das Problem der Dateipflege nicht lösbar, wenn nur ein Speicher "mit eingeschränkter Zugriffsmöglichkeit" verwendet wird, weil bei normalem Einsatz der Scanner (oder der Rasterbildprozessor) und das Schreibgerät im allgemeinen nicht dieselbe Teilmenge verarbeiten. Ein Auftrags-Zwischenspeicher sollte daher vorzugsweise aus zwei oder mehr Speichern "mit eingeschränkter Zugriffsmöglichkeit" oder mindestens einem Speicher "mit uneingeschränkter Zugriffsmöglichkeit" bestehen.

Der Bildzwischenspeicher 48 für mehrere Seiten hat unter anderem die Aufgabe, alle Seiten eines bestimmten Auftrags so zu speichern, daß eine Vielzahl von Bogensignatursätzen erzeugt werden kann, ohne daß der Vorlagensatz für jeden erzeugten Satz erneut abgetastet werden muß. Aus diesem Grunde muß der automatische Blattförderer 20 nicht in der Lage sein, die Vorlagen wiederholt durch die Vorrichtung zu transportieren.

Die in dem Auftrags-Zwischenspeicher gespeicherten Bilder werden von dem Schreibgerät in einer Reihenfolge abgerufen, die sich von der Reihenfolge der Originalbild-Information unterscheidet. Dieser Vorgang wird von einem Mikrocontroller S2 gesteuert. Für die in Fig. 5 dargestellte Broschüre wurden beispielsweise die Seiten 1 und 12 aus dem Auftrags-Zwischenspeicher abgerufen und zur Erzeugung von Bildern verwendet werden, die auf dem fotoleitfähigen Band nebeneinander angeordnet sind. Die auf dem Fotoleiter erzeugten Tonerbilder werden zum Erzeugen von Bogensignaturen auf Empfangsblätter übertragen. Aus den Bogensignaturen wird anschließend durch Stapeln und Falzen eine Broschüre hergestellt. Das Stapeln und Falzen von Empfangsblättern zur Herstellung von Broschüren wird im einzelnen in dem amerikanischen Patent US-A-5,108,081 offenbart, das hiermit durch Verweis zu einem Bestandteil der vorliegenden Anmeldung erklärt wird. Die Originalbild-Information kann natürlich wahlweise auch schon vor der Abspeicherung im Auftrags-Zwischenspeicher neu geordnet werden. So kann beispielsweise eine mehrseitige ASCII-Datei mit entsprechender Software so verarbeitet werden, daß die Seiten eine andere Reihenfolge bekommen, bevor die ASCII-Datei an einen Rasterbildprozessor übertragen wird.

Steuermittel, die einen Mikrocontroller S2 enthalten, führen arithmetische und logische Operationen aus, entschlüsseln Anweisungen und steuern die Zeitzuweisung für Peripheriegeräte, beispielsweise eine Papiervorratssteuerung 54 und Zubehöreinrichtungen 56 über eine Datenübertragungsleitung 58 für die Steuerung der Maschine. Für die Empfangsblätter können verschiedene Ausgabefunktionen vorgesehen werden, wie z. B. die Wahl der Ablagebehälter, Heften, Sortieren, Falzen, Endbehandlung, Briefbehälter, Umschlagbehälter usw. Zum Erzeugen von Bildern auf den Empfangsblättern werden die Daten nach entsprechender Verarbeitung in eine Schreibgerät-Schnittstelle 60 und ein Schreibgerät 62 eingegeben.

Wie in Fig. 3 gezeigt, beinhaltet ein Filmkernabschnitt des Schreibgeräts 62 ein bildtragendes Element, beispielsweise ein um mehrere Primärrollen und andere Stützkonstruktionen geführtes endloses elektrofotoleitfähiges Band 64. Das Band 64 wird durch eine Reihe an sich bekannter elektrofotografischer Stationen transportiert. Dabei wird das Band in einer Aufladestation 66 mit einer gleichmäßigen Aufladung versehen. Das gleichmäßig aufgeladene Band wird dann von einer der Rollen umgelenkt. Diese Rolle befindet sich direkt gegenüber einem LED-Druckkopf 68, der das Band 64 in an sich bekannter Weise belichtet.

Anschließend läuft das Band an einem Elektrometer 70 vorbei, das die nach Belichtung des Bandes durch den Druckkopf 68 noch vorhandene Aufladung mißt und damit zur Steuerung des Prozesses beiträgt.

Danach durchläuft das Band eine Reihe von Tonungs- und Entwicklungsstationen 72, 73, 74 und 75. Dabei wird jedes von dem Druckkopf 68 erzeugte Bild in einer der Tonungsstationen getont. Nach erfolgter Tonung passiert das Band einen Magnetabstreifer 76, der die während des Tonungsvorgangs aufgegriffenen überschüssigen Eisenpartikel entfernt. Nach Tonung des elektrostatischen Bildes läuft das Band unter einem Densitometer 78 hindurch, das die Dichte des Tonerbildes mißt und damit ebenfalls zur Steuerung des Prozesses beiträgt. Anschließend läuft das Tonerbild in eine Übertragungsstation 80, in der das Bild auf die Übertragungsfläche eines auf einer Übertragungstrommel 82 angebrachten Empfangsblatts übertragen wird.

Wie in US-A-4,712,906 ausführlich erörtert, werden aufeinanderfolgende Bilder in verschiedenen Farben deckungsgleich auf ein Empfangsblatt übertragen. Das Empfangsblatt wird dabei auf eine Übertragungstrommel 82 gewickelt und zur Übertragung der aufeinanderfolgenden Bilder mit der Trommel wiederholt so gedreht, daß auf den Blättern ein mehrfarbiges Bild entsteht. Zur Verbesserung der Leistung werden größere Blätter, wie beispielsweise A3-Formate, so auf der Trommel angebracht, daß die kürzere Abmessung parallel zur Achse der Trommel verläuft und im wesentlichen um die Übertragungstrommel gewickelt. Kleinere Blätter, wie beispielsweise A4-Formate, werden so angebracht, daß die längere Abmessung parallel zur Achse der Trommel verläuft. Da die kürzere Abmessung von A4-Formaten nur etwa halb so groß ist wie die längere Abmessung von A3-Formaten, nehmen zwei Blätter im Format A4 auf der Trommel in etwa den gleichen Platz ein wie ein Blatt im Format A3.

Wenn die Vorrichtung mit Mehrbilddruck, beispielsweise mit Mehrfarbendruck, arbeitet, werden aufeinanderfolgende Bilder oder Bildpaare in den verschiedenen Tonungsstationen 72-75 einzeln oder paarweise mit unterschiedlich gefärbten Tonern getont. Wenn dann das Empfangsblatt durch die Trommel 82 wiederholt mit dem Band 64 in Übertragungskontakt gebracht wird, werden diese aufeinanderfolgenden Bilder deckungsgleich auf das Empfangsblatt übertragen. Nach beendeter Übertragung wird das Empfangsblatt in die Lage versetzt, der Bandbewegung zu folgen. Dies kann beispielsweise durch Abschalten des Unterdrucks, der das Blatt an der Trommel 82 festhält oder durch Abstreifen des Blattes mittels einer Abschälvorrichtung oder einer anderen herkömmlichen Abstreifeinrichtung oder im Zusammenwirken beider Maßnahmen bewerkstelligt werden. Das Empfangsblatt wird mit Hilfe einer elektrostatischen Blatttransportvorrichtung 84 von dem Band getrennt und einer Fixiervorrichtung 86 zugeführt. Anschließend wird das Band in einer Reinigungsstation 88 durch eine neutralisierende Koronaentladung sowie eine neutralisierende Löschlampe und eine Magnetbürste gereinigt.

Nach Austritt aus der Fixiervorrichtung 86 kann das Empfangsblatt direkt in einen Ausgabebehälter 90 abgelegt oder je nach Stellung einer Ablenkvorrichtung 92 in eine Umkehrbahn für beidseitigen Druck (Duplex-Bahn) abgelenkt werden. Die Stellung der Ablenkvorrichtung 92 wird dabei über nicht dargestellte Einrichtungen von der Logik der Vorrichtung gesteuert. In der Umkehrbahn für beidseitigen Druck (Duplex-Bahn) wird das Blatt durch Rollen und Führungen so bewegt, daß es nach Passieren einer passiven Ablenkvorrichtung 94 in Umkehrrollen 96 einläuft. Die unabhängig angetriebenen Umkehrrollen 96 lenken das Empfangsblatt in Umkehrführungen 98, bis ein entsprechender Sensor (nicht dargestellt) anzeigt, daß die Hinterkante des Blattes die passive Ablenkvorrichtung 94 passiert hat. Wenn dies der Fall ist, wird die Drehrichtung der Umkehrrollen 96 umgekehrt, worauf das Empfangsblatt von den Rollen 96 und weiteren Antriebsrollensätzen 99, 100 und 101 in eine Stellung vor der Übertragungsstation 80 zurückgefördert wird. Das Empfangsblatt kann Ausrichteinrichtungen zur Korrektur einer Schräglage und einer Fehlausrichtung in Quer- und Längsrichtung durchlaufen und schließlich an den Taktsteuerungsrollen 102 zum Stehen kommen.

Die Übertragungsstation 80 kann beliebig Blätter aus drei verschiedenen Quellen empfangen, nämlich erstens Blätter eines bestimmten Formats aus einem ersten Vorrat 104, der beispielsweise A4-Formate enthält, die der Station mit der kürzeren Abmessung parallel zur Förderrichtung zugeführt werden, zweitens Blätter aus einem zweiten Vorrat 106, der beispielsweise Blätter im Format 8.5" · 14.0" enthält, deren längere Abmessung parallel zur Förderrichtung verläuft, und drittens Blätter in beiden Formaten aus der Umkehrbahn für beidseitigen Druck (Duplex-Bahn), die auf der Oberseite bereits mit einem fixierten Bild versehen sind. Die Empfangsblätter aus allen drei Quellen kommen an den Taktsteuerungsrollen 102 zum Stehen. Bei Empfang eines Signals von der Logik- und Steuereinheit der Vorrichtung (nicht dargestellt) werden die Taktsteuerungsrollen 102 beschleunigt und fördern dann das Empfangsblatt in den Spalt zwischen der Übertragungstrommel 82 und dem Band, wenn sich das erste zu übertragende Tonerbild dem Spalt nähert.

Die Länge der Umkehrbahn für beidseitigen Druck (Duplex-Bahn) ist so bemessen, daß die Bahn je nach Länge der Blätter mehrere Blätter gleichzeitig aufnehmen kann. So können sich beispielsweise vier A4-Formate oder zwei A3-Formate gleichzeitig in der Umkehrbahn befinden. Wenn der Drucker unterschiedliche Blätter mit unterschiedlichen Bildern bedruckt, muß die Logik- und Steuereinheit der Vorrichtung die Belichtungs- und Tonungsstationen so programmieren, daß die Blätter unter Berücksichtigung der Anzahl der Blätter, die sich in der Umkehrbahn befinden müssen, in der richtigen Reihenfolge im Ausgabehälter 90 abgelegt werden.

Als Beispiel für die Funktionen der beschriebenen Elemente sei angenommen, daß der Bediener von einer Vorlage mit beispielsweise zwölf in dem automatischen Blattförderer 20 gestapelten Seiten im Format 8.5" · 11.0" Bogensignaturen im Format 8.5" · 11.0" herstellen und diese in acht Sätzen so zusammenstellen möchte, daß die Bogensignaturen gebunden und, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, in der Mitte so gefalzt werden können, daß sie sich wie ein Buch mit richtig skalierten und geordneten Seiten lesen. Zu beachten ist dabei, daß die Seiten, wie in Fig. 5 gezeigt, der Reihe nach oder, wie in Fig. 6 gezeigt, nach Kapiteln geordnet werden können, wobei im letzteren Fall die erste Seite eines neuen Kapitels auf der aus der Sicht des Lesers am weitesten rechts liegenden Seite beginnt. Für das hier beschriebene Beispiel sei ferner angenommen, daß in dem Auftrags-Zwischenspeicher 48 mindestens die Information der zwölf Vorlagenseiten uneingeschränkt abgespeichert werden kann.

Entsprechend dem in Fig. 7-8 dargestellten Ablauf lädt der Bediener Vorlagenseiten 110 in den automatischen Blattförderer 20. Die Vorlagenseiten 110 haben beispielsweise eine erste Abmessung B mit einer Länge von 8.5" und eine zweite Abmessung D mit einer Länge von 11.0". Nachdem er am Bedienfeld 28 die Betriebsart "Broschüren" gewählt hat, kann der Bediener die Originalbilder wahlweise skalieren und/oder drehen. Wenn er sich für das Skalieren der Originalbilder entscheidet, kann er außerdem zwischen automatischer Skalierung und automatischer Passung wählen. Wählt er die automatische Skalierung, wird die Bildinformation in der ersten und zweiten Abmessung mit demselben Faktor skaliert. Wählt er die automatische Passung, wird die Bildinformation in der ersten und zweiten Abmessung mit unterschiedlichen Faktoren skaliert. Abschließend wählt der Bediener am Bodienfeld ein Format für das Empfangsblatt. Eine mögliche Wahl ist das Empfangsblatt 120 mit einer 14.0" langen ersten Abmessung A und einer 8.5" langen zweiten Abmessung C.

In Fig. 8 ist die Vorlagenseite 110 im Hochkantformat, das Empfangsblatt 120 dagegen im Querformat angeordnet. In diesem Falle würde der Bediener das Bild wahrscheinlich skalieren, aber nicht drehen. Dies wäre auch der Fall, wenn die Vorlagenseite 110 im Querformat und das Empfangsblatt 120 im Hochformat angeordnet wäre.

Durch Betätigen eines Startknopfs am Bedienfeld startet der Bediener über die Steuerlogik 27 ein in Fig. 7 dargestelltes Unterprogramm. In Schritt 118 wird ein erster Skalierungsfaktor S1 auf (A/2)/B, in Schritt 120 ein zweiter Skalierungsfaktor S2 auf C/D gesetzt. Die Abmessungen B und D werden von Sensoren in dem automatischen Blattförderer erfaßt, während sich die Abmessungen A und C aus dem für das Empfangsblatt gewählten Format ergeben. In Fig. 8 ist S1 = 0,82 und S2 = 0,77. In Schritt 122 wird durch Aktivieren des automatischen Blattförderers 20 eine Vorlage in eine Belichtungsstation des Bildscanners 22 transportiert. Während des Abtastvorgangs empfängt der die Bildinformation skalierende Bildprozessor 23 Daten (Bildinformation und Steuersignale). Wenn der Bediener die automatische Skalierung gewählt hat, wird in Schritt 124 durch einen Vergleich festgestellt, ob S1 < S2. Ist S1 < S2, dann wird in Schritt 126 die Bildinformation in der ersten Abmessung B und der zweiten Abmessung D mit dem Skalierungsfaktor S1 skaliert. Ist S1 nicht < S2, dann wird in Schritt 128 die Bildinformation in der ersten Abmessung B und der zweiten Abmessung D mit dem Skalierungsfaktor S2 skaliert. Falls die automatische Skalierung nicht gewählt wurde, wird in Schritt 130 automatische Passung eingegeben und die Bildinformation in der ersten Abmessung B mit dem Skalierungsfaktor S1, die Bildinformation in der zweiten Abmessung D dagegen mit dem Skalierungsfaktor S2 skaliert.

Für Maßstabsverkleinerungen und Maßstabsvergrößerungen der Bildinformation in einer quer zur Transportrichtung verlaufenden Abmessung ist der Bildprozessor 23 mit einer anwendungsspezifischen integrierten Schaltung versehen. Diese Schaltung verwirklicht geeignete Algorithmen für die Skalierung der Bildinformation. Wenn die Bildinformation beispielsweise in einer parallel zur Transportrichtung verlaufenden Abmessung (z. B. B in Fig. 8) um 50% maßstäblich verkleinert werden soll, eliminiert die Schaltung vor dem Abspeichern der Bildinformation im Zwischenspeicher 25 jede zweite abgetastete Zeile der Bildinformation. Wenn die Bildinformation in einer quer zur Transportrichtung verlaufenden Abmessung (z. B. D in Fig. 8) um 50% maßstäblich verkleinert werden soll, eliminiert die Schaltung vor dem Abspeichern der Bildinformation im Zwischenspeicher 25 jedes zweite Pixel in jeder abgetasteten Zeile der Bildinformation. Um die Bildinformation in einer quer zur Transportrichtung verlaufenden Abmessung um beispielsweise 200% maßstäblich zu vergrößern, wird jedes Pixel in jeder abgetasteten Zeile verdoppelt. Um die Bildinformation in einer parallel zur Transportrichtung verlaufenden Abmessung um beispielsweise 200% maßstäblich zu vergrößern, wird die Drehzahl eines Motors (nicht dargestellt) für den Antrieb des Scanners 22 so verringert, daß sich der Scanner 22 mit der Hälfte seiner normalen Betriebsgeschwindigkeit bewegt. Dadurch verdoppelt sich die Anzahl der abgetasteten Zeilen für jedes Originalbild.

Nach Skalierung im Bildprozessor 23 wird die Bildinformation in Schritt 132 im Zwischenspeicher 25 abgespeichert. Sobald eine vollständige Seite im Zwischenspeicher 25 abgespeichert worden ist, wird sie zur Speicherung an einen Auftrags-Zwischenspeicher übertragen. Da der Bediener "Bild drehen" nicht gewählt hat, wird jede Seite so aus dem Zwischenspeicher 25 ausgetragen, daß sie nicht um 90º gedreht wird. Beim Abtasten weiterer Vorlagenseiten wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge, bis alle Vorlagenseiten abgetastet und die entsprechenden Daten im Auftrags-Zwischenspeicher 48 abgespeichert worden sind.

In Fig. 7 und 9 haben das Originalbild 110 und das Empfangsblatt 120 die gleichen Abmessungen wie in Fig. 8. Beide Blätter sind jedoch im Querformat angeordnet. In diesem Falle würde der Bediener die Bilder wahrscheinlich drehen und skalieren. Diese Wahl würde der Bediener wahrscheinlich auch treffen, wenn beide Blätter im Hochkantformat angeordnet wären. In Schritt 134 wird der erste Skalierungsfaktor S1 auf (A/2)/B gesetzt, während in Schritt 136 der zweite Skalierungsfaktor S2 auf C/D gesetzt wird. Der weitere Ablauf entspricht dem vorher beschriebenen Ablauf, jedoch mit dem Unterschied, daß hier "Bild drehen" gewählt wurde. Die Bilder werden aus dem Zwischenspeicher 25 so ausgetragen, daß sie um 90º gedreht werden. Zu diesem Zweck können die elektronischen Signale in einer Reihenfolge abgespeichert und in einer anderen Reihenfolge ausgetragen werden. So können die elektrischen Signale beispielsweise reihenweise abgespeichert und spaltenweise ausgelesen werden. Weitere Einzelheiten über das elektronische Drehen von Bildern um 90º sind dem am 5. Mai 1992 auf den Namen Kadakia erteilten amerikanischen Patent US-A-5,111,192 zu entnehmen, das hiermit durch Verweis zu einem Bestandteil der vorliegenden Anmeldung erklärt wird.

In Fig. 7 und 10 soll ein Originalbild 110 im Format 8.5" · 11.0" zum Erzeugen einer Bogensignatur auf einem Empfangsblatt 120 im Format 11.0" · 17.0" reproduziert werden. In diesem Falle würde der Bediener die Originalbilder wahrscheinlich drehen, aber nicht skalieren. Die Originalbilder werden in Schritt 138 eingescannt, wobei jede Seite im Zwischenspeicher 25 abgespeichert wird. Wie in Fig. 9, wird jedes Bild aus dem Zwischenspeicher so ausgelesen, daß es dabei um 90º gedreht wird.

In Fig. 11 soll eine 8.5" · 11.0" große Vorlagenseite 110 im Querformat auf einem 11.0" · 17.0" großen Empfangsblatt 120 im Querformat reproduziert werden. In diesem Falle wird keine Bogensignatur erzeugt: Ein Bild auf der Seite 110 wird auf einer Seite des Blatts 120 reproduziert. Das Originalbild wird gemäß Fig. 7 gedreht und skaliert, um Verzerrungen des reproduzierten Bildes so gering wie möglich zu halten. Bei dieser Ausführungsform wird der Skalierungsfaktor S1 jedoch nicht auf (A/2)/B, sondern auf A/B gesetzt. Die Bilddrehung hat den großen Vorteil, daß zum Einscannen der Vorlagen ein kleiner Scanner, beispielsweise ein nur 11.0" langer Scanner für Vorlagen im Format 11.0" · 17.0", verwendet werden kann. Dadurch lassen sich Größe und Kosten des Scanners erheblich reduzieren. Außerdem kann für den Ausdruck eine breite Druckeinrichtung, beispielsweise eine Druckeinrichtung mit einer Breite von 17.0", verwendet werden. Eine breite Druckeinrichtung trägt zur Erhöhung der Durchsatzleistung einer Bild-Reproduktionsvorrichtung bei.

Wenn die Bildinformation nicht von dem Scanner 14, sondern von dem Rasterbildprozessor 16 bereitgestellt wird, ändert sich an dem beschriebenen Ablauf nur wenig. In diesem Falle ergeben sich die Abmessungen der Originalbild-Information aus der Seitenbeschreibungssprache. Eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung im Mapper skaliert die Bildinformation nach Bedarf. Jedes Bild kann beim Auslesen aus dem Seitenspeicher 38 um 90º gedreht und an den Auftragszwischenspeicher 48 übertragen und dort zum Erzeugen von Bogensignaturen verwendet werden.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf elektrofotografische Bild-Reproduktionsvorrichtungen, sondern kann beispielsweise auch in Tintenstrahl-Bild-Reproduktionsvorrichtungen verwirklicht werden.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung mit einem Mittel zum Erzeugen von eine Originalbild (110)-Information kennzeichnenden elektronischen Signalen zum Erzeugen von Bogensignaturen zur Verwendung bei der Herstellung von Broschüren, und einem Mittel zum Erzielen einer ersten und zweiten Abmessung (A, C) eines Empfangsblatts (120), gekennzeichnet durch

- ein Mittel (20) zum automatischen Erzielen einer ersten und zweiten Abmessung (B, D) der Originalbild (110)-Information;

- ein Mittel zum Bestimmen eines ersten Skalierungsfaktors durch Teilen der ersten Abmessung (A) des Empfangsblatts (120) durch zwei und Teilen des Resultats durch die erste Abmessung (B) der Originalbild (110)-Information;

- ein Mittel zum Bestimmen eines zweiten Skalierungsfaktors durch Teilen der zweiten Abmessung (C) des Empfangsblatts (120) durch die zweite Abmessung (D) der Originalbild (110)-Information;

- ein Mittel zur Verwendung eines oder beider der ersten und zweiten Skalierungsfaktoren, um die elektronischen Signale zu skalieren, so daß

- das Mittel zur Verwendung den ersten Skalierungsfaktor zum Skalieren der elektronischen Signale benutzt, wenn der Wert des ersten Skalierungsfaktors unter dem des zweiten liegt;

- das Mittel zur Verwendung den zweiten Skalierungsfaktor zum Skalieren der Originalbild-Information benutzt, wenn der Wert des zweiten Skalierungsfaktors unter dem des ersten liegt;

- das Mittel zur Verwendung entweder den ersten oder den zweiten Skalierungsfaktor zum Skalieren der Originalbild-Information benutzt, wenn der erste und zweite Skalierungsfaktor identisch ist; und

- ein Mittel zum Benutzen der skalierten elektronischen Signale bei der Erzeugung sichtbarer Bilder auf dem Empfangsblatt (120), um eine Bogensignatur zu erzeugen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Verwendung folgende Komponenten aufweist:

- ein Mittel zum Benutzen des ersten Skalierungsfaktors, um die Originalbild (110)-Information in einer ersten Richtung zu skalieren; und

- ein Mittel zum Benutzen des zweiten Skalierungsfaktors, um die Originalbild (110)-Information in einer zweiten Richtung zu skalieren.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erzeugen der elektronischen Signale ein Vorlagen-Scanner (14) ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erzeugen der elektronischen Signale ein Rasterbild-Prozessor (16) ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Benutzen sichtbare Bilder erzeugt, die relativ zur Ausrichtung der Originalbild (110)-Information um 90º drehbar sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Benutzen eine Druckeinrichtung (12) ist.







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