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Dokumentenidentifikation DE69600749T2 04.03.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0749931
Titel Antriebsscheibenaufzug
Anmelder Kone Corp., Helsinki, FI
Erfinder Aulanko, Esko, 04230 Kerava, FI;
Mustalahti, Jorma, 05620 Hyvinkää, FI;
Hakala, Harri, 05830 Hyvinkää, FI
Vertreter Zipse & Habersack, 80639 München
DE-Aktenzeichen 69600749
Vertragsstaaten DE, ES, FR, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 12.06.1996
EP-Aktenzeichen 961094133
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1996
EP date of grant 07.10.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.1999
IPC-Hauptklasse B66B 11/08

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung richtet sich auf einen Antriebsscheibenaufzug wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben.

Eine der Aufgaben bei der Entwicklung von Aufzügen ist die effiziente und wirtschaftliche Ausnutzung von Gebäuderaum. In herkömmlichen Antriebsscheibenaufzügen nimmt der Maschinenraum oder der Platz, der für das Gehäuse der Antriebsmaschinerie des Aufzugs notwendig ist, einen beträchtlichen Anteil des Gebäuderaums für den Aufzug in Anspruch. Problematisch ist hierbei nicht nur die Größe des Raumes, der für die Antriebsmaschinerie notwendig ist, sondern ebenso seine Plazierung. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, den Maschinenraum unterzubringen, im allgemeinen jedoch bedeutet dies eine wesentliche Beeinträchtigung in der Gebäudegestaltung, zumindest bezüglich der Raumausnutzung oder des Erscheinungsbildes. Z. B. benötigt ein an der Seite angetriebener Aufzug mit unterem Maschinenraum einen Maschinenraum oder eine Maschinenaussparung, die neben dem Schacht, im allgemeinen auf dem niedrigsten Stockwerk des Gebäudes angeordnet ist. Ist er eine besondere Aussparung, so erhöht der Maschinenraum im allgemeinen die Gebäudekosten.

Kürzlich wurde eine Lösung für einen Aufzug vorgestellt, die auf einer flachen Maschinerie mit einem scheibenförmigen Motor beruht und keinen Maschinenraum mehr benötigt. Ein Aufzug mit einer unten angeordneten Maschinerie mit einem scheibenförmigen Motor wird in der EP-Anmeldung 0 631 968 A2 vorgestellt, in der die Bewegungsbahn des Gegengewichts oberhalb der Maschinerie angeordnet ist. Die minimale Schachthöhe ist daher die Summe aus der Höhe der Maschinerie und der Länge der Bewegungsbahn des Gegengewichts plus der erforderlichen Sicherheitsabstände.

Um die Erfordernisse für spätere Entwicklungen von Antriebsscheibenaufzügen mit einer unten angeordneten Maschinerie ohne Maschinenraum zu erfüllen, und um einen zuverlässigen Aufzug bereitzustellen, der vorteilhaft ist in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Raumausnutzung und in dem ohne Rücksicht auf die Hubhöhe, der Gebäuderaum, der für den Aufzug benötigt wird, im wesentlichen auf den Aufzugsschaft begrenzt ist, wird ein neuer Typ eines Antriebsscheibenaufzugs als Erfindung vorgestellt. Der erfindungsgemäße Antriebsscheibenaufzug ist gekennzeichnet durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1. Andere Ausführungsformen der Erfindung sind gekennzeichnet durch die Merkmale der anderen Ansprüche.

Die Erfindung bietet unterschiedliche Vorteile einschließlich der folgenden:

- Die Anordnung des Schachts zur Unterbringung der Maschinerie kann im großen und ganzen frei gewählt werden.

- Die Erfindung erlaubt eine optimale Schachthöhe.

- Der erfindungsgemäße Antriebsscheibenaufzug erlaubt eine beträchtliche Einsparung an Gebäuderaum, weil kein zusätzlicher Maschinenraum benötigt wird.

- Die Erfindung erlaubt eine effektive Ausnutzung der Querschnittsfläche des Schafts.

- Eine vorteilhafte Komplettlösung erlaubt es, das Gewicht des Aufzugswagens und des Gegengewichts vollständig oder zumindest teilweise von den Führungsschienen zu unterstützen.

- In Aufzügen, in denen die Erfindung angewandt wird, ist es nicht schwierig eine zentrierte Aufhängung der Aufzugskabine und des Gegengewichts zu erzielen und daher eine wesentliche Reduktion von Unterstützungskräften herbeizuführen, die auf die Führungsschiene wirken.

Im folgenden wird die Erfindung unter Zuhilfenahme eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen,

Fig. 1 ein Diagramm zeigt, dass einen erfindungsgemäßen Antriebsscheibenaufzug darstellt,

Fig. 2 einen Aufzug gemäß Fig. 1 im Querschnitt des Aufzugschachtes zeigt,

Fig. 3 ein Diagramm zeigt, das einen anderen erfindungsgemäßen Antriebsscheibenaufzug darstellt, und

Fig. 4 einen Aufzug gemäß Fig. 3 im Querschnitt des Aufzugsschachtes zeigt.

Fig. 1 ist eine diagrammartige Darstellung eines erfindungsgemäßen Antriebsscheibenaufzugs. Der Aufzug ist ein Antriebsscheibenaufzug mit einer unten angeordneten Maschinerie. Der Aufzugswagen 1 und das Gegengewicht 2 sind an Hubseilen 3 des Aufzugs aufgehängt. Die Aufhängung des Aufzugswagens 1 an den Hubseilen 3 ist vorzugsweise im wesentlichen zentrisch oder symmetrisch relativ zu der Vertikallinie durch den Schwerpunkt des Aufzugswagens 1. In ähnlicher Weise ist die Aufhängung des Gegengewichts 2 an den Hubseilen 3 vorzugsweise im wesentlichen zentrisch oder symmetrisch relativ zu der Vertikallinie durch den Schwerpunkt des Gegengewichts 2. Die Antriebseinheit 6 des Aufzugs ist im Aufzugsschacht angeordnet, vorzugsweise im unteren Abschnitt des Aufzugsschachts, und die Hubseile 3 werden zum Wagen 1 und zum Gegengewicht 2 über Umlenkrollen 4, 5 geführt, die im oberen Bereich des Aufzugsschachtes angeordnet sind. In den meisten Fällen bestehen die Hubseile aus einer Vielzahl von nebeneinander verlaufenden Seilen, normalerweise aus zumindest drei Seilen.

Der Aufzugswagen 1 und das Gegengewicht 2 werden im Aufzugsschacht auf Aufzugs- und Gegengewichtsführungsschienen 10,11 geführt.

In Fig. 1 verlaufen die Hubseile wie folgt:

Ein Ende der Seile ist an einem Anker 12 fixiert, der sich am obersten Abschnitt des Schachtes befindet, von wo die Seile abwärts zum Gegengewicht verlaufen. Das Gegengewicht ist an den Seilen 3 unter Verwendung einer Umlenkrolle 9 aufgehängt. Von dem Gegengewicht verlaufen die Seile wieder nach oben zu einer ersten Umlenkrolle 5, die auf einer Aufzugsführungschiene 10 angebracht ist, und von der Umlenkrolle 5 weiter zu der Antriebsscheibe 7, die von der Antriebsmaschinerie 6 angetrieben wird. Von der Antriebsscheibe verlaufen die Seile aufwärts zu einer zweiten Umlenkrolle 4 und um diese Rolle herum abwärts zurück zu den Umlenkrollen 8 des Aufzugswagens, unterhalb an dem Wagen vorbei, und dann wieder aufwärts zu einer Verankerung 13 im ober en Abschnitt des Schachtes, wo das andere Ende der Seile befestigt ist. Der Aufzugswagen 1 ist von den Hubseilen 3 unter Verwendung von Umlenkrollen 8 aufgehängt. In den Hubseilen 3 können ein oder mehr Bereiche der Seile zwischen den Umlenkrollen oder zwischen den Umlenkrollen und der Antriebsscheibe 7 oder zwischen den Umlenkrollen und den Seilankern 12, 13 in einer Richtung verlaufen, die von der exakten vertikalen Richtung abweicht, was erleichtert, einen ausreichenden Abstand zwischen verschiedenen Seilabschnitten oder zwischen den Hubseilen und anderen Aufzugsbestandteilen zu erreichen. Für die Seilführung ist es oftmals vorteilhaft, Umlenkrollen 4, 5 zu verwenden, von den die obere einen größeren Durchmesser als die untere aufweist. Die Antriebsscheibe 7 und die Hubmaschinerie 6 liegen ihrerseits außerhalb der Bewegungsbahn des Aufzugswagens 1 und des Gegengewichts 2, so dass sie leicht auf fast jeder Höhe in dem Aufzugsschacht unterhalb der Umlenkrollen 4, 5 angeordnet werden können. Da die Maschinerie nicht direkt oberhalb oder unterhalb des Gegengewichts oder des Aufzugswagens angeordnet wird, kann an Höhe des Aufzugsschachtes gespart werden. Aufgrund dessen ist die Minimalhöhe des Aufzugsschachtes nur von der Länge der Bewegungsbahnen abhängig, die der Aufzugswagen und das Gegengewicht beschreiben und von den Sicherheitsabständen ober- und unterhalb von ihnen.

Fig. 2 zeigt die Anordnung der Hauptbestandteile des Aufzugs in einem Querschnitt des Aufzugsschachts 15. In der Querschnittsdarstellung ist die Maschinerie 6 zusammen mit der Antriebsscheibe 7 vollständig getrennt von Wagen 1 und von dem Gegengewicht. Die Maschinerie mit der Antriebsscheibe und das Gegengewicht sind auf derselben Seite des Aufzugswagens 1 zwischen der Projektion des Aufzugswagens und der Schachtwand angeordnet. In Bezug auf das Gegengewicht ist die Maschinerie auf der gegenüberliegenden Seite der Ebene der Wagenführungsschienen 10 im Schaft 15 angeordnet und an der Schachtwand oder am Boden fixiert. Das Befestigen der Maschinerie an einer Wand oder auf dem Boden ist von Vorteil, weil wenn die Maschinerie auf derselben Führungsschiene wie die Umlenkrollen 4, 5 angeordnet wäre, müßte die Führungsschiene von einer stärkeren Konstruktion sein. Einzelne Hubseile 3 werden durch den Querschnitt der Seilbereiche dargestellt, die von den Umlenkrollen und der Antriebsscheibe nach oben und unten verlaufen. Der Wagen ist mit einer Wagentür 18 versehen und die Wand des Aufzugsschachts 15 mit einer Stockwerkstür 17, um Zugang von dem Stockwerk zu dem Aufzugswagen 1 zu bieten. Durch die flache Ausgestaltung in der Rotationsachse der Antriebsscheibe 7 erreicht die Maschinerie 6 eine Raumersparnis in der Querschnittsausgestaltung des Aufzugsschachts, weil der Spalt zwischen dem Wagen 1 und der Wand des Schachts 15, der von der Maschinerie eingenommen wird, nicht größer ist als der Raum, der für das Gegengewicht notwendig ist. Wenn die Umlenkrolle 5, die das Gegengewicht trägt, auf einer Gegengewichtführungsschiene 11 angeordnet ist, ist es leicht, das Gegengewicht 2 und die Maschinerie 6 auf gegenüberliegenden Seiten des Aufzugswages 1 in Querschnittsdarstellung des Aufzugsschachts 15 anzuordnen. Eine derartige Ausgestaltung kann notwendig sein, wenn z. B. mehrere Aufzüge in Schächten Seite an Seite oder Rücken an Rükken untergebracht werden. Wenn sowohl die Umlenkrollen 4, 5 als auch die Seilanker 12, 13 von den Führungsschienen getragen sind, ist es im wesentlichen nicht notwendig, andere Unterstützung zum Tragen der Last des Gegengewichts und des Aufzugswagens vorzusehen, so dass diesbezüglich die Befestigungen an der Schachtwand relativ leicht sein können und keine besonderen Erfordernisse bezüglich der Lastunterstützung von Aufzugswagen und Gegengewicht notwendig sind, die in der Konstruktion des Schachtes berücksichtigt sein müßten.

Ein anderer erfindungsgemäßer Antriebsscheibenaufzug wird anhand eines Diagramms in Fig. 3 dargestellt. Dies in ein Antriebsscheibenaufzug mit einer unten angeordneten Maschinerie. Der Aufzugswagen 101 und das Gegengewicht 102 sind an den Hubseilen 103 des Aufzugs aufgehängt. Die Antriebseinheit 106 des Aufzugs ist in dem Aufzugsschacht angeordnet, vorzugsweise in dem unteren Bereich des Schachts, und die Hubseile 103 werden über Umlenkrollen 104, 105 zum Wagen 101 und Gegengewicht 102 geführt. Die Umlenkrollen 104, 105 sind Seite an Seite und vorzugsweise getrennt mit Lagerungen auf derselben Achse montiert, so dass sie unabhängig voneinander rotieren können. Die Hubseile 103 bestehen zumindest aus drei parallelen Seilen.

Der Aufzugswagen 101 und das Gegengewicht 102 bewegen sich in dem Aufzugsschacht entlang Wagen- und Gegengewichtsführungsschienen 110,111.

In Fig. 3 ist der Verlauf der Hubseile 103 wie folgt:

Ein Ende der Seile ist an einem Anker 112 an dem oberen Bereich des Schachtes fixiert, von dem die Seile abwärts zu dem Gegen gewicht 102 verlaufen. Das Gegengewicht ist unter Verwendung einer Umlenkrolle 109 an den Seilen 103 aufgehängt. Von dem Gegengewicht verlaufen die Seile wieder aufwärts zu einer ersten Umlenkrolle 105, die auf einer Aufzugsführungsschiene 110 angeordnet ist, und von der Umlenkrolle 105 weiter zu der Antriebsscheibe 107, die von der Antriebsmaschinerie 106 angetrieben wird. Von der Antriebsscheibe verlaufen die Seile aufwärts zu einer zweiten Umlenkrolle 104 und um diese Umlenkrolle herum abwärts zu den Umlenkrollen 108, unterhalb des Wagens verlaufend und dann weiter aufwärts zu einer Verankerung 113 am oberen Abschnitt des Schachtes, an dem das andere Ende der Seile befestigt ist. Der Aufzugswagen 101 ist unter Verwendung von Umlenkrollen 108 an den Hubseilen 103 aufgehängt. In den Hubseilen 103 können einer oder mehr der Seilbereiche zwischen den Umlenkrollen oder zwischen den Umlenkrollen und der Antriebsscheibe 107 oder zwischen den Umlenkrollen und den Seilankern 112, 113 in einer Richtung verlaufen, die von der exakten vertikalen Richtung abweichen, wodurch erleichtert wird, einen ausreichenden Abstand zwischen verschiedenen Seilbereichen oder zwischen den Hubseilen und anderen Aufzugskomponenten vorzusehen. Die Antriebsscheibe 107 und die Hubmaschinerie 106 befinden sich ihrerseits neben der Bewegungsbahn, sowohl des Aufzugwagens 101 als auch des Gegengewichts 102, so dass sie leicht auf fast jeder Höhe des Aufzugsschachtes unterhalb der Umlenkrollen 104, 105 angeordnet werden können. Da die Maschinerie nicht direkt ober- oder unterhalb des Gegengewichts oder des Aufzugwagens angeordnet ist, kann eine Einsparung in der Höhe des Aufzugschachtes erzielt werden.

Im Falle eines Aufzugs, wie er in Fig. 1 und 3 dargestellt ist, ist eine bevorzugte Ausführungsform derart, dass der Teil des Gewichts des Aufzugswagens und des Gegengewichts, der von den Umlenkrollen 4, 5, 104, 105 getragen wird, nach unten über eine Aufzugsführungsschiene geleitet wird. In dem Aufzug gemäß Fig. 1 treffen die Seilbereiche, die von der Antriebsscheibe 7 zum Gegengewicht und zu dem Aufzugswagen verlaufen, die Umlenkrollen 4, 5 von derselben Seite (von links in Fig. 1) der Ebene zwischen den Aufzugsführungsschienen, so dass das Gewicht des Aufzugswagens und des Gegengewichts natürlicherweise auf die Umlenkrollen 8 von der gegenüberliegenden Seite der Ebene zwischen den Aufzugsführungsschienen wirkt. In dem Aufzug von Fig. 3 treffen die Seilabschnitte, die von der Antriebsscheibe 107 zu dem Gegengewicht und zu dem Aufzugswagen verlaufen, die Umlenkrollen 104, 105 von den gegenüberliegenden Seiten der Ebene zwischen den Aufzugsführungsschienen. In diesem Fall ist die Aufhängung des Aufzugswagens und des Gegengewichts an den Umlenkrollen 8 spiegelbildlich zu der Ebene zwischen den Aufzugsführungsschienen verglichen mit der Situation in Fig. 1. In diesem Fall kann bei leichter Änderung der Seilführung die Seilaufhängung des Aufzugswagens an einem Punkt zentriert werden, an dem eine vorteilhafte Tragwirkung auf den Wagen erzielt wird.

Fig. 4 zeigt die Anordnung der Hauptbestandteile des Aufzugs, wie in Fig. 3 dargestellt, in einer Querschnittsansicht des Aufzugsschachtes 15. In der Querschnittsprojektion ist die Maschinerie 106 mit der Antriebsscheibe 107 eine vollständig getrennte Einheit. Einzelne Hubseile 103 werden durch Querschnitte der Seilabschnitte dargestellt, die in Aufwärts- und Abwärtsrichtung von den Umlenkrollen und der Antriebsscheibe verlaufen. Der Wagen ist mit einer Wagentür 18 versehen und die Wand des Aufzugsschachtes 15 mit einer Stockwerkstüre 17, um einen Zugang von dem Flur zu dem Aufzugswagen 101 zu bieten. Durch die flache Ausgestaltung in der Rotationsachse der Antriebsscheibe 107 spart die Maschinerie 106 in der Querschnittsgestaltung des Aufzugsschachts Raum, weil der Spalt zwischen dem Wagen 101 und der Schachtwand 15, der von solch einer Maschinerie beansprucht wird, nicht größer ist, als der Raum, der für das Gegengewicht notwendig ist. Für die Seilfüh rung kann es vorteilhaft sein, Umlenkrollen 104, 105 zu verwenden, von denen eine größer ist als die andere.

Für einen Durchschnittsfachmann ist es naheliegend, dass unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung nicht durch die beschriebenen Beispiele beschränkt sind, sondern dass sie stattdessen im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche variieren können. So können z. B. Umlenkrollen die seitlich oder übereinander angeordnet sind, in jedem der Beispielsaufzüge verwendet werden, um die Hubseile geeignet in dem Aufzugsschacht aufzuhängen. In ähnlicher Weise können die Seile schräg unterhalb des Aufzugswagens geführt werden, so dass sowohl die Ebene zwischen den Führungsschienen als auch die Ebene der Seilschleife durch den Schwerpunkt des Wagens verlaufen.


Anspruch[de]

1. Antriebsscheibenaufzug, in dem die Antriebsmaschinerie (6,106) mit der Antriebsscheibe (7,107) in einem Aufzugsschacht (15) mit Führungsschienen für den Aufzugswagen (1,101) und Gegengewicht (2,102) angeordnet ist, wobei in dem Antriebsscheibenaufzug die Hubseile (3,103) von der Antriebsscheibe (7,107) aufwärts verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug zwei Umlenkrollen (4, 5,104, 105) aufweist, die auf einer der Führungsschienen im oberen Abschnitt der Führungsschiene (10) angeordnet sind, die erste der Umlenkrollen einen Hubseilbereich trägt, der von der Antriebsscheibe zu dem Aufzugswagen verläuft, während die zweite einen Hubseilbereich trägt, der von der Antriebsscheibe zu dem Gegengewicht verläuft.

2. Antriebsscheibenaufzug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubseile derart angeordnet sind, dass die erste Umlenkrolle (4) in Gegenrichtung rotiert in Bezug auf die Rotationsrichtung der zweiten Umlenkrolle (5).

3. Antriebsscheibenaufzug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubseile derart angeordnet sind, dass die Rotationsrichtung der ersten Umlenkrolle (104) gleich der der zweiten Umlenkrolle (105) ist.

4. Antriebsscheibenaufzug gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Umlenkrolle (4, 104) einen Durchmesser aufweist, der von dem der zweiten Umlenkrolle (5, 105) abweicht.

5. Antriebsscheibenaufzug gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Umlenkrolle (4, 104) und die zweite Umlenkrolle (5, 105) in einem oberen Abschnitt der Führungsschiene (10) Seite an Seite angeordnet sind.

6. Antriebsscheibenaufzug gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Umlenkrolle (4, 104) und die zweite Umlenkrolle (5, 105) in einem oberen Abschnitt der Führungsschiene (10) übereinander angeordnet sind.







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