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Verfahren zur Automatisierung der Kontrolle von Datenfeldern eines Datensatzes - Dokument DE4400519C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4400519C2 18.03.1999
Titel Verfahren zur Automatisierung der Kontrolle von Datenfeldern eines Datensatzes
Anmelder Konzeption + Gestaltung Dipl.- Desinger Christian Pfestorf, 10559 Berlin, DE
Erfinder Pfestorf, Christian, Dipl.-Designer, 10551 Berlin, DE;
Drümmer, Olaf, Dipl.-Psych., 10437 Berlin, DE;
Schrape, Martin, Dipl.-Phys., 13057 Berlin, DE;
Achter, Hans-Ulrich, Dipl.-Inform., 13158 Berlin, DE;
Fielitz, Michael, 10967 Berlin, DE
Vertreter Maikowski & Ninnemann, Pat.-Anw., 10707 Berlin
DE-Anmeldedatum 07.01.1994
DE-Aktenzeichen 4400519
Offenlegungstag 13.07.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.03.1999
IPC-Hauptklasse G06F 17/24

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Automatisierung der Kontrolle von Datenfeldern bei der Herstellung eines Layout von Dokumenten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Zur EDV-gestützten Herstellung eines Layout von Katalogen, Broschüren und dgl. sind beispielsweise aus der PC-Praxis 4/90 und 10/90 Layout-Programme bekannt, mit denen der Gestalter über eine Hilfsmittelpalette verfügt, die ihm das Entwerfen, Korrigieren und Editieren eines Layout wesentlich erleichtert. Die verfügbaren Layout-Programme stellen jedoch lediglich ein leicht bedienbares Werkzeug sowie die Herstellungszeit eines Layout verkürzendes Hilfsmittel dar, das nach wie vor voraussetzt, daß der Gestalter Datenfelder wie Bild- und Textinformationen selbst an- und einander zuordnet, den Seitenumbruch durchführt und Textkontrollen vornimmt, um sowohl ein übersichtliches Gliederungsschema einzuhalten als auch unlogische und für den Betrachter nicht ohne weiteres nachvollziehbare Zusammenhänge zu vermeiden.

Insbesondere bei sehr umfangreichen Dokumenten und wegen der in vielen Fällen nur geringen verfügbaren Zeit zur Erstellung der Dokumente sowie unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, daß ein ständiger Informationsaustausch zwischen dem Gestalter und dem Auftraggeber stattfinden muß, um Texte und Zahlen zu aktualisieren, um das fertige Dokument auf den jeweils aktuellsten Stand zu bringen, sind die verfügbaren Layout-Programme nicht oder in nur geringem Umfange geeignet, automatisch Gestaltungsfunktionen selbst zu übernehmen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Teilfunktionen für das Layout von Dokumenten automatisch programmgesteuert durchzuführen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.

Die erfindungsgemäße Lösung führt automatisch programmgesteuert einen Datenabgleich bei der Gestaltung von Dokumenten durch und gibt dem Gestalter wahlweise in vollautomatischer oder halbautomatischer Funktion Entscheidungshilfen zur wesentlichen Verkürzung der Gestaltungszeit insbesondere bei der Herstellung von Dokumenten mit einander zugeordneten Datenfeldern.

Weiterhin ermöglicht es die erfindungsgemäße Lösung, ein Dokument mit seinen Datenfeldern so vorzubereiten, daß das Einfügen und die Kontrolle des korrekten Zusammenhangs einzelner Elemente der Textinformationen sowie der Datenfelder eines Datensatzes zueinander automatisch erfolgt, d. h. ohne daß ein Eingriff des Gestalters in das Layout des Dokuments erforderlich ist.

Neben der automatischen Zuordnung und Überprüfung der Datenfelder läßt die erfindungsgemäße Lösung dem Gestalter aber auch hinreichend Spielraum zur individuellen Einflußnahme auf das endgültige Layout und bietet in diesem Falle über die Automatikfunktion eine Entscheidungshilfe oder Gestaltungsgrundlage, die die Lösung der dem Gestalter gestellten Aufgabe wesentlich erleichtert.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Datenfeldern eines Datensatzes mit mehreren waagerecht und/oder senkrecht zueinander angeordneten Datenfeldern graphische Zeichen zugeordnet werden und/oder die Datenfelder mit Farbfeldern oder Graustufen hinterlegt werden, die einer morphologischen Tabelle derart zugeordnet werden, daß bei Einhaltung eines vorgegebenen Zusammenhangs zwischen den Datenfeldern des Datensatzes aneinandergrenzende Datenfelder eine geringere Zeichen- und/oder Farb- bzw. Farbton- bzw. Graustufendifferenz aufweisen als weiter entfernt angeordnete Datenfelder.

Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ermöglicht es, die einzelnen Datenfelder eines Datensatzes in einen vorgegebenen Zusammenhang zu bringen, so daß bei der Herstellung des Layout des Datensatzes die Einhaltung des vorgegebenen Zusammenhangs oder Fehler bzw. Störungen im vorgegebenen Zusammenhang erkennbar sind. Dabei ist es lediglich erforderlich, daß der Gestalter eine Auswahl der Tabelle des vorgegebenen Zusammenhangs trifft und die aktuellen Daten für die Datenfelder des Datensatzes einträgt, so daß programmgesteuert eine Verknüpfung zwischen den graphischen Zeichen bzw. der farblichen Hinterlegung der Datenfelder erfolgt und optisch erkennbare Fehlermeldungen abgegeben werden.

Weiterhin ist es möglich, die aktuellen Daten für die Datenfelder eines Datensatzes unabhängig von Kennungen einzugeben und die Eintragung der aktuellen Daten in die Datenfelder einer vorgegebenen Datensatztabelle automatisch durchzuführen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist durch eine Vorgabetabelle mit Datenfeldsymbolen und/oder farblichen Datenfeldhinterlegungen gekennzeichnet, in der die aneinandergrenzenden Datenfelder dem vorgegebenen Zusammenhang für die Kennungen entsprechen.

Eine derartige Kennungstabelle stellt eine Mustertabelle mit einer vorgegebenen Logik für alle Kennungen dar und kann wahlweise in einen Arbeitsbildschirm bei der Erstellung eines Layout eingeblendet werden und für diesen Fall der manuellen Vergabe von Kennungen dienen.

Vorteilhafterweise werden Datenfelder aufeinanderfolgender, vorgegebener Wertigkeit Kennungen mit aufeinanderfolgenden Farbtönen oder Graustufen zugeordnet.

Vorzugsweise werden die Textinformationen in eine Titelzeile, einen Tabellenkopf und einen Tabellenrumpf unterteilt, von denen ein Teil des Tabellenkopfes und der diesem Teil des Tabellenkopfes spaltenweise zugeordnete Teil des Tabellenrumpfes mit Kennungen versehen werden.

Diese Struktur dient dem automatischen oder wahlweise manuellen Abgleich der in den Datenfeldern eingetragenen Informationen.

Sind alle Kennungen korrekt vergeben, entsteht durch die Farbkennungen am Bildschirm ein regelmäßiges Muster, das einer vorgegebenen Verlaufstruktur entspricht. Entspricht der Dateneintrag in ein Datenfeld nicht der vorgegebenen Kennung, so entstehen Störungen, die dadurch zu erkennen sind, daß sich zu Nachbarfeldern stärkere Farbtondifferenzen einstellen.

Wahlweise wird in einem Kontrollausdruck dieselbe Logik anhand schwarzweißer, morphologischer Ikonen simuliert. Auch hier entsteht ein gleichmäßig sich variierendes Muster, bei dem Unregelmäßigkeiten in einfacher Weise erkannt werden können.

Zur zusätzlichen Unterstützung der optischen Kontrolle des Gestalters können automatische Prüfungen aufgerufen werden, die versuchen, aufgrund falscher Logik vergebene Kennungen aufzuspüren.

Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigen:

Fig. 1 - eine Darstellung eines tabellenförmigen Textteils eines Dokuments mit einer Kennungspalette;

Fig. 2 - eine Darstellung eines Aufklappmenüs vor einem Tabellenkopf und Tabellenrumpf;

Fig. 3 - eine vergrößerte Darstellung der Kennungen für die Mengenstaffeln eines bis zu drei Zeilen umfassenden Tabellenkopfes;

Fig. 4 - eine vergrößerte, schematische Darstellung einer Kennungspalette;

Fig. 5 - eine schematische Darstellung eines Kontrollausdrucks mit Kennungs-Ikonen;

Fig. 1 zeigt einen Ausdruck aus einer Textinformation eines Katalogs, dessen Seite 1 mit einander zugeordneten Bild- und Textinformationen (Datenfelder eines Datensatzes) versehen ist. In die Seite (Katalogseite) 1 einblendbar ist eine Kennungspalette 2 sowie ein hier nicht näher dargestelltes Aufklappmenü, dessen Aufbau und Funktion nachfolgend anhand der Fig. 2 und 3 näher erläutert wird.

Die Textinformation der Katalogseite 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel zwei Tabellen 3, 4 auf, die aus einer Titelzeile, einem Tabellenkopf und einem Tabellenrumpf zusammengesetzt sind. Die Tabelle 3 enthält einen Tabellenkopf 30 mit einer Produktbeschreibung 31, eine Angabe der Verkaufseinheit 32 und einer Mengenstaffel 33 sowie einen Tabellenrumpf 34, in den in mehreren Zeilen unterschiedliche Einzelprodukte des in der Tabelle 3 erfaßten Produkts mit zugehörigen Bestellnummern 38 angegeben sind. Den Mengenstaffeln zugeordnet sind drei in Spalten 35, 36, 37 angeordnete, gestaffelte Stückpreise.

Die Tabelle 4 weist mehrere Einzelprodukte auf, die einer Titelzeile 41 zugeordnet sind und unter einem Tabellenkopf 42, 43, 44 in einzeiliger Darstellung eine Kennzeichnung der Einzelprodukte aufweisen, die den jeweiligen Tabellenrumpf 45, 46, 47 bilden, der analog zur Tabelle 3 drei Mengenstaffeln aufweist.

Die in Fig. 4 vergrößert dargestellte Kennungspalette 2 stellt eine Musterpalette von Farbtönen dar, die zur Kennzeichnung des Tabellenkopfes und Tabellenrumpfes in Abhängigkeit von den vorgegebenen Mengenstaffeln verwendet wird. Die Kennungspalette 2 ist so aufgebaut, daß sie unter einer logischen Beschreibung der Kennungspalette und der Einstellung "sichtbar/unsichtbar" eine Titelzeile 21, einen Tabellenkopf 22 und einen Tabellenrumpf 23 aufweist.

Der Tabellenkopf 22 umfaßt in dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel drei Zeilen mit fünf Spalten 24, 25, 26, 27, 28 zur Darstellung einer Mengenstaffel mit abgestuften Preisen. Der Tabellenkopf und der Tabellenrumpf der Kennungstabelle enthält mehrere Tabellenfelder mit unterschiedlichen Farbtönen, die einander so zugeordnet sind, daß innerhalb einer Zeile die Farbtondifferenzen der benachbarten Felder geringer sind als die Farbtondifferenzen weiter voneinander entfernt angeordneter Felder. Die gleiche Einteilung der Farbtondifferenzen trifft auf die in den Spalten zueinander angeordneten Felder zu.

Die Kennungspalette 2 zeigt im Überblick alle zu vergebenden Kennungen in ihren Farben und der jeweils logischen Beschreibung eines zu markierenden Bereichs. Die Kennungen werden entweder in einer Blanko-Tabelle der Mengenstaffel und der Zeilenzahl des Tabellenkopfes entsprechend vergeben und gegebenenfalls der betreffenden Kennungstabelle eine logische Beschreibung zugeordnet. Bei der späteren Vergabe von gestaffelten Preisen, die den jeweiligen Mengenstaffeln zugeordnet sind, werden die vergebenen Kennungen automatisch den betreffenden Preisen zugeordnet, so daß in der zusammengefügten, mit Kennungen versehenen Tabelle mit den Einzelprodukten eine feste Zuordnung von Staffelpreisen und Kennungen vorliegt.

Diese automatische Zuordnung von Staffelpreisen und Kennungen erfolgt durch Koinzidenzprüfung, so daß gleiche Preise gleichen Kennungen zugeordnet werden. Alternativ hierzu kann von dem Benutzer eine automatische Mischfunktion aufgerufen werden, bei der in eine Tabelle Staffelpreise für die Mengenstaffel eingesetzt und durch Aufrufen einer Kennungspalette die in der Kennungspalette vorgesehenen Farbton- oder Graustufenfelder den jeweils gleichwertigen Staffelpreisen zugeordnet werden.

Zur automatischen Kontrolle einer richtigen Zuordnung, die einem logischen, vergebbaren Zusammenhang folgt, kann programmgesteuert ein Vergleich benachbarter Datenfelder durchgeführt werden und bei Abweichung zweier benachbarter Datenfelder um ein vorgegebenes Maß oder bei Übereinstimmung der Datenfeldkennungen ein Signal abgegeben werden. Dieses Signal weist den Benutzer darauf hin, daß der logische Zusammenhang des Datensatzes bzw. der Tabelle gestört ist bzw. nicht dem vorgegebenen, logischen Zusammenhang entspricht. Durch Überprüfung und manuelle Korrektur kann der Benutzer die Richtigkeit der Eingabe feststellen bzw. eine entsprechende Fehlerbeseitigung veranlassen.

Alternativ hierzu oder auch in Ergänzung zur programmgesteuerten Feststellung von Störstellen im vorgegebenen, logischen Zusammenhang des Datensatzes bzw. der Tabelle ist eine optische Kontrolle durch den Benutzer möglich, da bei korrekter Vergabe aller Kennungen durch die Farbkennungen bzw. Graustufenkennungen am Bildschirm ein regelmäßiges Muster entsteht, das einer Verlaufsstruktur ähnelt. Sind Kennungen falsch vergeben bzw. Staffelpreise fehlerhaft eingesetzt und mit den ihnen zugeordneten Kennungen versehen worden, so entstehen Störungen im morphologischen Aufbau der Tabelle bzw. des Datensatzes, die dadurch zu erkennen sind, daß sich zu Nachbarfeldern stärkere Farbton- oder Graustufendifferenzen einstellen.

Alternativ zu der Kennungspalette 2 gemäß den Fig. 1 und 4 ist eine Kodierung der Datenfelder der Tabelle mit Hilfe eines in den Fig. 2 und 3 dargestellten Aufklappmenüs möglich, mit dem in gleicher Weise Kennungen vergeben und den einzelnen Datenfeldern zugeordnet werden können.

Das in Fig. 2 dargestellte Aufklappmenü zeigt eine analog zur Tabelle 3 gemäß Fig. 1 aufgebaute Tabelle 5 sowie ein Aufklappmenü 6 mit einer Titelzeile 61, jeweils fünf Staffeln in drei Zeilen für einen Tabellenkopf 62 und fünf gestaffelten und mit entsprechenden Farbtonhinterlegungen versehenen Kennungsfeldern für einen Tabellenrumpf 63.

In Fig. 3 sind die für einen Tabellenkopf verfügbaren 3 Zeilen 621, 622, 623 mit Feldern dargestellt, die die möglichen Mengenstaffeln mit bis zu fünf Staffeln und einem bis zu dreizeiligen Text anzeigen. Sie sind von rechts nach links entsprechend der einzugebenden Reihenfolge angezeigt und weisen analog dazu von unten nach oben eine, zwei und drei Zeilen auf. Hat beispielsweise ein Tabellenkopf zwei Zeilen und drei Staffeln, so werden jeweils die drei ersten Markierungen der ersten und zweiten Staffelzeile vergeben, während die übrigen in diesem Falle unbenutzt bleiben. Analog zum Tabellenkopf werden alle Zeilen des Tabellenrumpfes markiert, vom ersten Zeichen bis zum letzten Zeichen der letzten Zeile.

Neben der vorstehend dargestellten Zuordnung von Kennungen und Dateneintragungen in die Datenfelder mittels automatischer und halbautomatischer Funktion sowie der automatischen Signalabgabe bei Störungen des vorgegebenen Zusammenhangs bzw. der Möglichkeit optischer Kontrolle durch den Benutzer durch Feststellung von Farbton- oder Graustufenabweichungen im morphologischen Aufbau der Tabelle bzw. des Datensatzes besteht die Möglichkeit des Aufrufs von Kontroll- und Prüfmechanismen. Dabei können zur Unterstützung der optischen Kontrolle durch den Benutzer automatische Prüfungen aufgerufen werden, die aufgrund falscher Logik vergebene Kennungen bzw. falsche Preiseintragungen aufspüren. Auch hierbei erfolgt eine Koinzidenzprüfung der Zuordnung von Kennungen und Dateneintragungen einerseits sowie unzulässiger Farbton- bzw. Graustufenabweichungen von Nachbarfeldern einer Zeile bzw. von in Spalten und Reihen benachbarter Datenfelder eines tabellenförmigen Datensatzes.

Neben der reinen Bildschirmdarstellung besteht die Möglichkeit, einen Kontrollausdruck anzufertigen, mit dem dieselbe Logik anhand schwarzweißer, morphologischer Ikonen simuliert wird. Ein derartiger Kontrollausdruck ist in den Fig. 5a und 5b dargestellt und besteht aus einer Tabelle 7, in der neben Oberbestellnummern und mehreren Unterbestellnummern im Datensatz 70 in Spalten 71 bis 75 und Reihen 76 bis 79 Mengenstaffeln mit fünf Staffelpreisen angeordnet sind. Auch bei dieser Darstellung entsteht ein gleichmäßig sich variierendes Muster, bei dem Unregelmäßigkeiten automatisch erfaßt bzw. durch den Benutzer optisch kontrolliert werden können.

Fig. 5a zeigt eine fehlerfreie Kennungsvergabe, bei der die in den Spalten 71 bis 75 und Reihen 76 bis 79 vergebenen schwarzweißen Ikonen einer morphologischen Struktur folgen.

Fig. 5b zeigt eine fehlerhafte Kennungsvergabe, bei der die in dem durch die Spalte 75 und Reihe 78 angegebenen Datenfeld angeordnete Ikone der in der gleichen Reihe daneben in Spalte 74 angeordneten Ikone gleicht und damit die morphologische Struktur des Datensatzes durchbricht. Die Übereinstimmung der in den Datenfeldern 74/78 und 75/78 angeordneten Ikonen in Fig. 5b kann durch einen Vergleich sämtlicher Ikonen programmgesteuert festgestellt und zur Abgabe eines Warn- bzw. Hinweissignales verwendet werden. Daneben oder zusätzlich besteht für den Benutzer die Möglichkeit, durch einen optischen Vergleich sämtlicher in den Datensatz eingetragener Ikonen eine Abweichung in der morphologisch vorgegebenen Struktur des Datensatzes festzustellen und manuelle Korrekturen vorzunehmen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Automatisierung der Kontrolle von Datenfeldern eines Datensatzes bei der Herstellung eines Layout von Dokumenten mit in Reihen und Spalten angeordneten Datenfeldern, insbesondere zur Automatisierung des Datenabgleichs beim Layout von Katalogen und Broschüren, dadurch gekennzeichnet, daß den Datenfeldern programmgesteuert optisch sichtbare Kennungen für den Datenabgleich zugeordnet werden, die einem vorgegebenen Zusammenhang der Datenfelder entsprechen, und daß bei Abweichungen vom vorgegebenen Zusammenhang der Datenfelder ein optisches und/oder akustisches Signal abgegeben wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Datenfeldern eines Datensatzes mit mehreren waagerecht und/oder senkrecht zueinander angeordneten Datenfeldern graphische Zeichen zugeordnet werden und/oder die Datenfelder mit Farbton- oder Graustufenfeldern hinterlegt werden, die einer morphologischen Tabelle derart zugeordnet sind, daß bei Einhaltung des vorgegebenen Zusammenhangs der Tabelle aneinandergrenzende Datenfelder eine geringere Zeichen-, Graustufen- und/oder Farbtondifferenz aufweisen als weiter entfernt angeordnete Datenfelder.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Kennungspalette mit graphischen Symbolen und/oder Farbton- oder Graustufenfeldern, in der die aneinandergrenzenden Symbole oder Felder dem vorgegebenen Zusammenhang für die Kennungen entsprechen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Datenfelder aufeinanderfolgender, vorgegebener Wertigkeit Kennungen mit aufeinanderfolgenden Symbolen, Graustufen und/oder Farbtönen zugeordnet werden.
  5. 5. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Floating-Palette mit abgestuften Kennungen zur manuellen Vergabe von Kennungen in einen Arbeitsbildschirm einblendbar ist.
  6. 6. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennung bezüglich einer Titelzeile, eines Tabellenkopfes mit Mengenabstufungen und eines Tabellenrumpfes mit abgestuften Datenfeldeintragungen unterteilt wird.






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