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Dokumentenidentifikation DE19744349A1 08.04.1999
Titel Vorbereitungs- und Auslieferungsverfahren für Briefe- und Paketzusteller an den Postkunden und die dazu nötigen Komponenten: Verteilspind; Zustellboxen; Rollpaletten für Boxen; Transporthilfe; Zustellwagen; Transportrad (Zwei- oder Mehrräder); Containerabdeckung für Boxen; Verdeck (Wetterschutz) für Transporträder und Fahrräder
Anmelder Anwander, Ewald, 86153 Augsburg, DE
DE-Anmeldedatum 02.10.1997
DE-Aktenzeichen 19744349
Offenlegungstag 08.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.04.1999
IPC-Hauptklasse B62B 1/00
IPC-Nebenklasse B62B 3/00   
Zusammenfassung Verfahren zur Vorsortierung und Auslieferung an den Briefempfänger über folgende Stadien: Verteilspind, Boxen, Transportmittel: Transporthilfe, Zustellwagen, Transportrad (Zwei- und Dreiräder);
Verdeck für Fahrräder als Wetterschutz für die Fahrer.
Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeiten in drei Richtungen als variabler Wetterschutz.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Vorbereitungs- und Auslieferungsverfahren für Briefzusteller (analog bei Privatisierung gleiche Tätigkeit); die Erfindung soll: in ihrem Ablauf Zeit sparen; das Verfahren vereinfachen (Handgriffe sparen); Autos und Personal sparen; Ablagestellen (und die damit verbundenen Kosten) einsparen; Brief- und Paketsendungen vor Nässe zu schützen - daraus folgend: den Service für den Kunden zu verbessern.

Das Personal vor Regennässe zu schützen und die Zufriedenheit stärken und Krankheiten einzudämmen.

Das Vorbereitungsverfahren des Briefträgers beginnt mit dem Herausnehmen der Kurz- und Langbriefe aus den für die einzelnen Bezirke bestimmten Regalen; dann mit dem Einsortieren der Kurzbriefe in die Zustellspinde und dem separaten Vorsortieren der Langbriefe; weiter mit dem Herausbinden der Briefe mit Bundschließen und dem Verstauen der Briefbunde in den Zustelltaschen und dem Fertigmachen der Postbeutel für die Ablagestellen. Dann mit der Anfahrt zum Zustellbezirk mit Transporthilfe, Zustellwagen oder Transportfahrrad.

1. Der Zustellspind zum Briefvorsortieren (Fig. 1 + 2)

Der derzeitige Zustellspind hat sechs Verteiletagen mit einem Etagenabstand von ca. 13-16 cm. Bei diesem Etagenabstand können Standard- und Kompaktbriefe (Größe 23,5 × 12,5 cm; BG/DL) problemlos, d. h. ohne zu knicken, in die einzelnen Sortierfächer entsprechend der Gangfolge des Zustellbezirkes einsortiert werden; nicht jedoch Grob- und Maxibriefe (Größe 35,3 × 25 cm; Dicke bis 5 cm); diese mußten geknickt werden; was der Empfänger oft nicht will (z. B. bei Dokumenten, Zeugnissen, Bewerbungsunterlagen usw.).

Also sortiert der Briefträger die Grob- und Maxibriefe meistens an einem Nebentisch entsprechend der Gangfolge.

Dadurch muß er die Briefe mehrmals in die Hand nehmen, was Zeitverlust verursacht.

Neulinge im Bezirk, die die Gangfolge noch nicht auswendig beherrschen, brauchen einen zusätzlichen Zeitaufwand. Der Vorteil von sechs Verteiletagen ist, daß der Zusteller möglichst viele Haushaltungen kompakt einsortieren kann; weiter daß die Sortierung an den begrenzten Radius seiner Arme und Hände angepaßt wird.

2. Das Herausnehmen der Briefe aus dem Verteilspind und das Verschnüren der Briefe mit Speziellen Bundschließen (Fig. 3)
  • a) Jetzt folgt das Herausbinden der Standard- und Kompaktbriefe, genannt Kurzbriefe aus dem Verteilspind und getrennt davon, die Grob- und Maxibriefe, genannt Langbriefe.

    Dabei ist folgendes zu beachten:
    • aa) Nimmt der Briefzusteller zum Transport der Briefsendungen

      eine Transporthilfe (siehe Fig. 10 + 11)

      einen Zustellwagen ( siehe Fig. 12 + 13)

      ein Transportfahrrad (allgemein bekannt).
    • ab) Wie viele Briefe bringt er bei seinem Transportgerät unter. Häufig bringt der Briefträger oft nur die Hälfte, ein Drittel, ein Viertel oder ein Fünftel seines Briefaufkommens in seinem Transportgerät unter.

      Der Rest der Briefe wird dann in ein, zwei, drei oder vier Briefbeuteln versackt und an ein, zwei, drei oder vier Ablagestellen (d. h. Geschäfte, die es erlauben, daß die Post ihre Beutel abstellt oder spezielle Boxen am Straßenrand, wofür der Briefträger einen Schlüssel hat); diese Ablagestellen sind in der Reihenfolge des Zustellganges eingeteilt und werden mit Autos angefahren.

      Jetzt kommt es auf das tägliche Briefaufkommen an, der Briefträger versucht in der Regel möglichst alles in seinem Transportgerät unterzubekommen, möglichst wenig Ablagestellen zu belasten.
  • b) beim Herausbinden achtet der Briefträger darauf, daß der Briefbund nur so dick wird, daß er den Bund bequem in der Hand halten kann.

    Dann wird der Briefbund streng zusammengeschnürt, so daß der Bund möglichst wenig Platz beansprucht und möglichst viele Briefbunde in der Zustelltasche untergebracht werden können. Die Bundschließe bewirkt, daß der Briefbund auf kleinsten Raum zusammengeschnürt wird, so daß der Briefträger möglichst viele Briefe in seiner Zustelltasche unterbekommt.

    Das Zusammenbinden und Aufschnüren der Briefbunde benötigt zusätzliche Zeit.
aaa) Transporthilfe (Fig. 10)

Die Transporthilfe ist zweirädrig und an ihr hängen zwei Zustelltaschen mit jeweils einer angenähten Abdeckhaube als Wetterschutz. Sie kann bequem in einer Straßenbahn für die Anfahrt im Zustellbezirk benutzt werden.

Der Briefzusteller geht zu Fuß. Die Transporthilfe ist für Bezirke geeignet, die in Straßenbahnnähe mit weniger Postaufkommen und kurze Zustellwege haben und die Postkunden dichter gedrängt sind.

aab) Zustellwagen (Fig. 12)

Dar Zustellwagen ist dreirädrig und an ihm hängen zwei oder drei Zustelltaschen mit den Abdeckhauben je nach durchschnittlichem Postaufkommen.

Der Briefträger geht zu Fuß. Der Zustellwagen ist geeignet für Bezirke, die ein größeres Postaufkommen haben, in der Nähe des Postamtes gelegen sind, kürzere Zustellwege haben und die Postkunden dichter gedrängt sind.

aac) Transportfahrrad

Das Transportfahrrad wird für Bezirke verwendet: geringes Postaufkommen, größere Anfahrt, größere Kundenstreuung, größere Zustellwege.

Es wurde jetzt ein Transportfahrrad bei der Post eingeführt. In diesem können 3 Boxen mitgeführt werden. Man kann es so konstruieren, daß 4 Boxen mitgeführt werden können. Zusammenstellung:





Abweichungen sind von Bezirk zu Bezirk je nach seiner Beschaffenheit möglich. Maßstab ist: möglichst viele Briefe in möglichst kurzer Zeit an den Kunden auszuliefern.

  • c) Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeit in drei Richtungen gibt es im Augenblick nicht.
  • d) Verdeck als Wetterschutz für Fahrräder und Drei- und Mehrräder gibt es im Augenblick nicht.

Die Nachteile des Standes der Technik (Kop. 10):

1. Zustellspind

Durch die getrennte Sortierung von Kurz- und Langbriefen geht Zeit verloren.

Ein Neuling braucht längere Zeit der Einarbeitung.

2. Bundschließen (Fig. 3)

Die Verwendung der Bundschließen bewirkt, daß die Briefe platzsparend und kompakt festgeschnürt werden.

Dieser Vorteil hat jedoch den Nachteil, daß der Briefträger die Briefe zu Briefbündeln zusammenschnüren und Aufschnüren muß, das kostet zusätzliche Zeit. Weiter muß der Briefträger den Briefbund in der Hand halten, damit die Briefe nicht durcheinandergeraten; was die Wendigkeit des Briefträgers einschränkt. Die Bundschließen werden in der Tasche verstaut; beim Verstauen geraten die Schnüre der Bundschließen durcheinander und es bilden sich Knoten, die nach der Rückkehr in den Zustellbezirk aufgelöst werden müssen und infolgedessen Zeit kosten.

3. Zustelltasche/Einhängetasche

Umständlich (viele Handgriffe).

4. Transporthilfe (mit Einhängetaschen)

Warten auf die Straßenbahn kostet Zeit, das Fassungsvermögen der Transporthilfe mit zwei Taschen ist kleiner

  • a) Umständlich
  • b) Zeitverlust bei Anfahrt und Zustellung
  • c) geringeres Fassungsvermögen
  • d) Ablagestellen nötig

5. Transportkarre mit Einhängetaschen
  • a) umständlich (viele Handgriffe)
  • b) Zeitverlust bei Anfahrt
  • c) geringeres Fassungsvermögen
  • d) Ablagestellen nötig
6. Transportfahrrad
  • a) umständlich
  • b) in der Regel kein Zeitverlust bei Anfahrt, aber bei der Zustellung
  • c) geringeres Fassungsvermögen
  • d) Ablagestellen nötig
  • e) Die sich aus diesen Mängeln ergebende technische Aufgabe.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die

  • - Briefzustellung zu vereinfachen (überflüssige Handgriffe zu vermeiden
  • - Arbeitszeit zu sparen
  • - Material einzusparen und länger haltbares Material einzusetzen
  • - Autos und Ablagestellen einzusparen und damit Personalkosten
  • - den Briefträger und die Briefsendungen vor Nässe zu schützen
Dazu ist es nötig Komponenten zu verändern:

z. B. Zustellspind (siehe Fig. 1, 2, 4, 5, 6)

Transporthilfe (Fig. 10, 11)

Zustellwagen (Fig. 12, 13)

Transportrad.

Komponenten einzusparen:

z. B. Bundschließen (Fig. 3)

Zustelltaschen

Komponenten neu einzuführen:

Boxen (Fig. 7)

Rollpalette (Fig. 8, 9)

Transportdreirad (Fig. 14, 15, 16)

Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeiten in drei Richtungen (Fig. 14, 15, 16, 17, 18)

Verdeck als Wetterschutz für Fahrräder und Dreiräder (Fig. 14, 15, 16, 18, 19)

Änderung der Komponenten 1. Zustellspind (Fig. 1, 2, 4, 5, 6)

Der alte Zustellspind mit sechs Etagen wird in vier Etagen mit einem größeren Abstand in der Höhe (ca. 24-25 cm) verändert. Die Breite der Etagen wird auf ca. 30-33 cm verbreitert. Die Länge der Etagen wird nach Bedarf verlängert (Siehe Fig. 1, 2, 4, 5, 6).

2. Transporthilfe (Fig. 10, 11)

Bei der alten Transporthilfe hängen die Zustelltaschen. Die Zustelltaschen werden durch Boxen (Fig. 7) ersetzt, die ineinander stapelbar sind. Für den Halt der Boxen sorgen Bügel an der Transporthilfe (siehe Fig. 10,11). Die Bügel können auch anders als in der Zeichnung dargestellt angeordnet werden, so daß noch mehr Boxen transportiert werden können.

3. Zustellwagen (Fig. 12, 13)

Bei den alten Zustellwagen hängen zwei oder drei Zustelltaschen. Die Zustelltaschen werden durch Boxen (Fig. 7) ersetzt, die ineinander stapelbar sind. Für den Halt der Boxen sorgen Bügel am Zustellwagen (Fig. 12, 13). Die Bügel können auch anders, als in der Zeichnung dargestellt angeordnet werden, so daß noch mehr Boxen transportiert werden können.

4. Transportrad

Das neue Transportrad mit einem Gepäckträger für 3 Boxen kann so geändert werden, daß Platz für 4 Boxen ist.

Einsparung von Komponenten 1. Bundschließen (Fig. 3)

Da die Briefe untereinander der Gangfolge entsprechend lose in die Boxen gelegt werden, sind Bundschließen nicht mehr nötig. Es entfällt:

  • a) Zu- und Aufschnüren der Briefbunde
  • b) Das Aufknoten der Bundschließenknäuel

2. Zustelltaschen

Die Zustelltaschen mit Abdeckhaube werden durch Boxen mit abnehmbaren Deckeln ersetzt.

Neue Komponenten 1. Boxen statt Zustelltaschen

Die Briefe werden lose, der Gangfolge entsprechend untereinander in die Boxen gelegt und von oben wieder aus der Box entnommen: leicht und mit wenigen Handgriffen, zeitsparend. Wenn die obere Box leer ist, wird sie nach unten gestapelt und die nächste volle Box liegt oben.

2. Rollpalette (Fig. 8, 9,)

Transporthilfe und Zustellwagen sind in der Nähe der Zustellspinde abgestellt; deswegen kann der Zusteller die Boxen direkt vom Zustellspind aus in die Bügel der Transporthilfe und Zustellwagen deponieren. Beim Transportrad und Transportdreirad ist das in der Regel nicht möglich, weil diese meist weiter entfernt geparkt werden. Deshalb werden die Boxen auf die Rollpalette gestapelt und zu den Rädern geschoben. Die Rollpalette hat Vertiefungen, die an das Profil der Boxen angepaßt werden. Dadurch wird erreicht, daß die Boxen nicht verrutschen können.

3. Transportdreirad (Fig. 14, 15, 16, 17)
  • a) Das Transportdreirad hat eine Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeiten in drei Richtungen. Bei Regen wird der Deckel halb geöffnet und eine am Deckel befestigte Schiene hält den Deckel im gewünschten Zustand fest, so daß auch bei Regen aus dem Container genommen werden können und die Briefe trotzdem vor Regen geschützt sind.
  • b) Weiter hat das Dreirad ein abnehmbares und zusammenklappbares Verdeck.

Die Lösung der technischen Aufgabe gemäß der Erfindung:

  • - Das Verfahren der Sortierung in den geänderten Zustellspind
  • - Der neue Zustellspind, der sowohl Kurz- und Langbriefe aufnimmt; falls sich die Maße der Langbriefe ändern, kann man den Zustellspind anpassen
  • - Die Transporthilfe mit den Bügeln zum Stapeln der Boxen, die Anordnung der Bügel soll beliebig sein
  • - Der Zustellwagen mit den Bügeln zum Stapeln der Boxen, auch hier soll die Anordnung der Bügel beliebig sein
  • - Das Material von Transporthilfe und Zustellwagen soll beliebig sein
  • - Die Containerabdeckung mit den Öffnungsmöglichkeiten in drei Richtungen
  • - Das Verdeck als Wetterschutz für Fahrräder, Drei- und Mehrräder
Die auf diese Weise erzielten Vorteile:

Verteilspind: Handgriffe werden gespart, Zeitersparnis durch gemeinsame Einsortierung von Kurz- und Langbriefen, Zeit- und Materialeinsparnis durch Wegfall der Bundschließen

Boxen: leichteres Verstauen der Kurz- und Langbriefe gemeinsam in die Box. Folge: Zeitsparnis, Handgriffe werden gespart

Transporthilfe mit Bügel: Schnelleres und Handgriffe sparendes Umladen der leeren und vollen Boxen

Zustellwagen mit Bügel: Schnelleres und Handgriffe sparendes Umladen der leeren und vollen Boxen

Transportdreirad: Alle Briefe eines Zustellbezirkes können mitgenommen werden. Ablagestellen und deren Folgekosten entfallen.

Kosten der Anlagestellen z. B.

  • a) Aufstellen der Ablageboxen
  • b) Miete oder Kauf des Platzes der Ablagestellen
  • c) Anfahrt der Ablagestellen mit dem Auto und die Personalkosten dafür.

Containerabdeckung: Schutz der Briefsendungen vor Nässe. Der Briefträger kann den Deckel hochklappen und für ihn beliebige Öffnungshöhe einhängen. Auf diese Weise kann er, ohne daß er ständig den Deckel des Containers öffnen und schließen muß, die Briefsendungen entnehmen, während die Briefe vor Regen geschützt sind.

Verdeck der Fahrräder und Transportdreiräder: Der Fahrer wird vor Nässe geschützt, nässebedingte Krankheiten werden vermindert (Kosten gespart).

Weiterbildung der Erfindung und deren zusätzliche Vorteile:

Die Erfindung beruht auf dem Gedanken durch gemeinsame Einsortierung von Kurz- und Langbriefen in den Zustellspind Zeit zu sparen. Gemeinsam die Briefe in die Boxen legen. Die Boxen dann mit Transporthilfe, Zustellwagen, Fahrrad und Dreirad zu transportieren. Für den Transport die günstige Form zu finden und die Kombination von Zustellspind, Box, Transportmittel die zeitsparendste Transportform von der Entnahme der Briefe des Zustellers aus seinen Bezirksregalen (Jeder Briefträger hat eigene Regale, aus denen er die für seinen Zustellgang bestimmten Briefe entnimmt; diese Regale sind wieder unterteilt in (Kurz- und Langbriefe) bis zum Kunden. Weiter daß der Briefträger alle Briefe von seinem Stützpunktpostamt zum Kunden direkt (d. h. ohne Zwischenträger - Ablagestellen und deren teuren Folgekosten: Autos, Personal) transportiert. Weiter soll-der Briefträger durch das Verdeck vor Regen geschützt werden und die Briefsendungen durch die Containerabdeckung möglichst vor Nässe bewahrt werden.

Figurenaufzählung

Fig. 1 Verteilspind ohne Untersatz; alte Form Frontansicht,

Fig. 2 Verteilspind ohne Untersatz; alte Form Draufsicht,

Fig. 3 Bundschließe; alter Gebrauch,

Fig. 4 Verteilspind ohne Untersatz; neue Form Frontsicht,

Fig. 5 Verteilspind ohne Untersatz; neue Form Draufsicht,

Fig. 6 Regalstopper als Trennwand für die einzelnen Zustellanschriften; Abstand variabel; Detail aus Fig. 1, 2, 4, 5,

Fig. 7 Box, Behälter; Form variabel; ineinander stapelbar,

Fig. 8 Rollpalette für 3/6/9 Boxen; Form variabel, den Boxen angepaßt,

Fig. 9 Rollpalette/Transportpalette mit gestapelten Boxen,

Fig. 10 Transporthilfe mit Bügel (Nr.1) zum Festhalten der Boxen; Form variabel, dem Profil der Boxen angepaßt; die Bügel können auch anders angeordnet werden,

Fig. 11 Transporthilfe mit gestapelten Boxen,

Fig. 12 Zustellwagen mit Bügel zum Festhalten der Boxen; auch andere Einteilung der Bügel möglich,

Fig. 13 Zustellwagen mit Boxen,

Fig. 14 Transportdreirad mit Verdeck und Containerabdeckung

Fig. 15 Transportdreirad mit Verdeck und Containerabdeckung,

Fig. 16 Transportdreirad ohne Verdeck und mit Containerabdeckung,

Fig. 17 Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeit in drei Richtungen (siehe auch Fig. 14, 15, 16),

Fig. 18 Verdeck als Wetterschutz für Fahrräder (Zwei- und Mehrräder); Male und Material beliebig an die Fahrräder angepaßt,

Fig. 19 Verdeck (Detailzeichnung aus Fig. 18).

Figurenaufzählung Fig. 17 Containerabdeckung mit Öffnungsmöglichkeit in drei Richtungen Teile:

Vorderdeckel,

Mittelteil,

Hinterdeckel,

verschließbares Scharnier,

festes Scharnier,

Verbindungsstab. Fig. 18 Verdeck gegen Regen für Fahrräder (Transport-, Dreiräder) Maße und Material beliebig an die Räder angepaßt Teile:

Vorderteil (Rahmen),

Mittelteil (zwei Streben),

Hinterteil (Rahmen),

Scharnier, Verbindungsstück von Vorder-, Mittel-und Hinterteil,

Schutzfläche (Material beliebig). Fig. 19 Verdeck (siehe Fig. 18) Detailzeichnung Scharnier Vorderteil,

Mittelteil,

Hinterteil,

Scharnier,

Strebe als Verbindungsstück für das Hinterteil,

Strebe als Verbindungsstück zum Fahrrad (Dreirad),

Strebe als Verbindungsstück zum Vorderteil,

Schraube um Vorder-, Mittel- und Hinterteil zu verbinden,

Gegenstück zur Schraube mit runden Handgriffen,

Scheibe mit Zähnen (Aufsicht) als Verbindungsstück zum Vorderteil,

Scheibe mit Zähnen beiderseits als Verbindungsstück zwischen Streben 6 und Scheiben 10 und 12, um Verbindungen und Stabilität zu erreichen. Spezieller Beschreibungsteil

Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert:

Es zeigt:

Fig. 1 die Frontansicht eines Verteilspindes ohne Untersatz in der alten Form mit 6 Etagen. Der Abstand der einzelnen Etagen so gestaltete daß Standard und Kompaktbriefe ohne Knicken einsortiert werden können.

Fig. 2 die Draufsicht eines Verteilspindes ohne Untersatz in der alten Form. Als Untersatz für den Verteilspind dient ein spezieller Tisch mit ca. 80 cm Höhe.

Der Briefträger nimmt aus seinen Regalen die für ihn bestimmten Kurzbriefe, legt sie auf den Untersatz (Tisch) vor seinen Verteilspind und sortiert die Kurzbriefe (Standard- und Kompaktbriefe) entsprechend in die ihrer Gangfolge eingeteilten Fächer. Die einzelnen Anschrifteinteilungen werden auf Regaletagen befestigt.

Die Langbriefe werden aus eigenen Regalen geholt und separat sortiert. Für die Langbriefe gibt es keine eigenen Verteilspinde.

Die getrennte Sortierung die Langbriefe kostet zusätzliche Zeit, da die bereits vorsortierten Langbriefe mehrmals in die Hand genommen werden müssen. Weiter muß der Briefträger die Reihenfolge des Zustellganges kennen um schnell zu sortieren.

Fig. 3 Bundschließe. Mit dieser Bundschließe werden nach dem alten Verfahren die Briefe zusammengebunden und in der Zustell- oder Einhängetasche verstaut. Während des Zustellens werden die Briefbunde der Reihenfolge nach wieder herausgenommen und aufgeschnürt. Die Bundschließen werden in der Zustelltasche verstaut und nach dem Zustellgang die Schnüre der Bundschließe geordnet. Da die Bundschließe mit dem neuen Verfahren entfällt werden diese Handgriffe und der damit nötige Zeitaufwand eingespart.

Fig. 4 zeigt die Frontansicht des Verteilspindes ohne Untersatz in der neuen Form mit 4 Etagen. Der Abstand der einzelnen Etagen und Regalstopper/Trennwände ist so gestaltet, daß Standardbriefe, Kompaktbriefe, Großbriefe und Maxibriefe ohne zu knicken einsortiert werden können.

Fig. 5 zeigt die Draufsicht eines Verteilspindes ohne Untersatz in der jenen Form.

Da ein Drittel der Etagen in der neuen Form verloren geht, muß durch eine Verlängerung der Etagen um ein Drittel die verloren gegangene Fläche wieder gewonnen werden.

Im neuen Verfahren werden Groß- und Maxibriefe in den Verteilspind zusätzlich einsortiert, also müssen die Etagen um diesen zusätzlichen Raumbedarf verlängert werden. In Fig. 5 ist das ersichtlich.

Fig. 6 zeigt den Regalstopper als Trennwand für die Zustellanschriften. Die Maße der Trennwand werden an dem Abstand zwischen den Etagen angepaßt.

Das Material dafür ist beliebig.

Der Abstand der einzelnen Regalstopper wird so angepaßt, daß mindestens ein Maxibrief Platz hat.

Fig. 7 zeigt eine Box/Behälter für Kurz- und Langbriefe mit Profil.

Die Form und das Material ist beliebig. Die einzelnen Boxen können ineinander gesteckt werden und sind so gestaltet, das die untere Box die obere stabil festhält. Als Wetterschutz gibt es einen Deckel. Die Briefe werden der Gangfolge entsprechend lose einsortiert und von oben wieder entnommen.

Je nachdem der Zusteller Transporthilfe oder Zustellwagen benutzt, steckt er die Box in die Bügel. Die Bügel verleihen der untersten Box Stabilität. Da die Boxen ineinandergesteckt sind, können sie nicht umkippen.

Fig. 8 zeigt eine Rollpalette für Boxen die Form ist variabel dem Profil der Boxen angepaßt; das Material ist beliebig.

Fig. 9 zeigt eine Rollpalette mit darauf gestapelten Boxen.

Da die Transporträder meist weit entfernt vom Verteilspind geparkt sind, müssen die Boxen zu den Rädern transportiert, am besten mit einer Rollpalette, werden.

Einzeln hintragen kostet zu viel Zeit und Kraft.

Fig. 10 zeigt eine Transporthilfe mit seitlich angebrachten Bügeln zum Festhalten der Boxen. . Die Bügel können auch anders angeordnet werden z. B. statt einer Basisbox zwei Boxen.

Fig. 11 zeigt eine Transporthilfe mitgestapelten Boxen.

Fig. 12 zeigt einen Zustellwagen mit Bügeln zum Festhalten der Boxen. Die Bügel können auch anders angeordnet werden um mehr Boxen unterzubringen.

Fig. 13 zeigt einen Zustellwagen mit Boxen.

Die Fig. 14, 15, 16 zeigen ein Transportdreirad mit Verdeck und einer Containerabdeckung, die in drei Richtungen geöffnet werden kann.

Die Zeichnungen zeigen die Öffnungsmöglichkeiten. Die einzelnen Deckel können eingehängt werden, so daß auch während Regen die Briefsendungen weitergehend geschützt und der Briefträger die Briefe während der Fahrt entnehmen kann ohne daß er den Deckel ständig öffnen oder schließen muß.

Fig. 17 zeigt die Containerabdeckung mit der Öffnungsmöglichkeit in drei Richtungen, und mit eingehängtem Deckel.

Die Maße und das Material von Container und Abdeckung sind nach Bedarf einander angepaßt.

Fig. 18 zeigt das Gerüst des Verdecks gegen Regen und Nässe für Fahrräder Transport- und Dreiräder.

Maße und material sind beliebig an die Räder angepaßt. Das Gerüst ist zusammenklappbar und wird durch ein Zahnscharnier zusammengehalten.

Fig. 19 zeigt das Detail A (das Zahnscharnier, womit die einzelnen Streben des Gerüstes zusammengehalten werden).

Zwei Streben werden am Transportrad befestigt; das Verdeck mit Vorderteil und Hinterteil aufgeklappt und durch das Scharnier stabil gehalten (siehe Fig. 14 und 15.).


Anspruch[de]
  1. 1. Anwendung eines Verfahrens zur Vorsortierung und Auslieferung von Briefsendungen an den Briefempfänger durch die Vereinigung folgender Merkmale: Verteilspind, Boxen, Transporthilfe, Zustellwagen, Transportrad.
  2. 2. Verteilspind zur Aufnahme von Briefsendungen, in einem Regal mit mehreren Etagen und Trennwänden, dadurch gekennzeichnet, daß er vier Etagen aufweist, deren Abstand so geschaffen ist, daß er sowohl Kurz- als auch Langbriefe ungeknickt aufnehmen kann und die Länge von vier Metern nicht überschreitet und Material und Maße sollen so beschaffen sein, um den ungeknickten Effekt zu erreichen.
  3. 3. Transporthilfe zur Aufnahme von Boxen, dadurch gekennzeichnet, daß auf seiner Transportfläche Bügel befestigt sind, in diese die Boxen gesteckt werden, um stabil transportiert zu werden die Maße der Bügel sollen an die Profile der Boxen angepaßt werden und das Material und die Maße sollen so beschaffen sein, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
  4. 4. Zustellwagen zur Aufnahme von Boxen, dadurch gekennzeichnet, daß auf seiner Transportfläche Bügel befestigt sind, in diese die Boxen gesteckt werden, um stabil transportiert zu werden die Maße der Boxen sollen an die Profile der Boxen angepaßt werden und das Material und die Maße sollen so beschaffen sein, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
  5. 5. Verdeck für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß es zusammenklappbar abnehmbar ist und aus folgenden Teilen besteht:
    1. - Vorderteil bestehend aus Rahmen und Teil der Schutzfläche verwendbar als Blende gegen Regen und Sonnenstrahlen
    2. - Mittelteil bestehend aus zwei Streben, die die Verbindung zum Fahrrad herstellen; die Streben werden am Fahrrad so befestigt, daß sie abnehmbar sind, und auch der Höhe nach verstellt werden können
    3. - Hinterteil bestehend aus Rahmen und Teil der Schutzfläche verwendbar als Schutz gegen Regen und Sonnenstrahlen
    4. - Scharnier, das den Rahmen Vorder-, Mittel- und Hinterteil zusammenhält
    5. - Schutzfläche bedeckt Vorder- und Hinterteil und wird durch den Rahmen beider Teile gestützt
  6. 6. Containerabdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus folgenden Teilen besteht:
    1. - Vorderdeckel
    2. - Mittelteil als Verbindungsstück zwischen Vorder- und Hinterdeckel und Container gleichzeitig dienend
    3. - Hinterdeckel
    4. - Verschließbares Scharnier als Verbindungsstück zwischen Deckel und Container
    5. - Festes Scharnier als Verbindungsstück zwischen Mittelteil und Container.






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