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Dokumentenidentifikation DE69413279T2 08.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0616397
Titel Elektrischer Steckverbinder mit Kurzschlussglied
Anmelder The Whitaker Corp., Wilmington, Del., US
Erfinder Kirsch, Bernhard, D-68628 Lampertheim, DE;
Sellien, Kai, D-68623 Lampertheim, DE;
Zander, Hans-Joachim, D-67105 Schifferstadt, DE
Vertreter Serwe, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 54290 Trier
DE-Aktenzeichen 69413279
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 16.03.1994
EP-Aktenzeichen 941041154
EP-Offenlegungsdatum 21.09.1994
EP date of grant 16.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.04.1999
IPC-Hauptklasse H01R 31/08

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen elektrisch nebengeschlossenen Verbinder, wie er im Oberbegriff des Patentanspruches 1 erklärt wird.

Diese Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder, der eine Kurzschlußeinrichtung aufweist, und eine Kurzschlußfeder dafür, wobei die Erfindung insbesondere, aber nicht ausschließlich, einen derartigen Verbinder für eine Verwendung in einem elektrischen Zünder für das Aufblasen eines Airbags für Kraftfahrzeuge betrifft und vor einem ungewollten Zünden schützt.

In Airbag-Entfaltungssystemen für Kraftfahrzeuge sind Zusammenstoßsensoren, die im vorderen Teil eines Kraftfahrzeuges angeordnet sind, mit den Zündern der Airbags vor den Vordersitzen des Fahrzeuges verbunden. Ein derartiger Zünder kann mit der Zündspannungseinrichtung mittels eines elektrischen Verbinders verbunden sein, wobei die Teile außer Eingriff gebracht werden können, um zu gestatten, daß der Airbag und/oder dessen Zünder für die Austauschprüfung und dergleichen herausgenommen werden können. Im nicht in Eingriff befindlichen oder tatsächlich in einem teilweise nicht in Eingriff befindlichen Zustand des elektrischen Verbinders besteht das Risiko, daß der Zünder, der sehr empfindlich sein muß, ungewollt betätigt wird, so daß der Airbag ungewollt aufgeblasen wird. Das kann beispielsweise im Ergebnis einer Kriech- oder anderen Streuspannung oder eines ungewollt angelegten Stromes auftreten, wodurch die Zündstromzuführleitungen des Zünders beispielsweise durch elektromagnetische Induktion unter Spannung gesetzt werden.

Um das vorangehend beschriebene Risiko zu vermeiden, wird im GB-A-2245775 eine elektrische Verbinderanordnung beschrieben, die einen Buchsenteil und einen stifttragenden Teil, um damit in Eingriff zu kommen, aufweist, wobei der Buchsenteil aufweist: ein isolierendes Gehäuse, das einen ersten und zweiten Raum parallel durch die Hohlräume begrenzt, wobei jeder darin eine Stiftbuchsenklemme aufnimmt; und zwischen den Hohlräumen eine Kurzschlußfeder, die eine normale erste Position aufweist, wobei deren Kontaktflächen an den Anschlußklemmen in Eingriff kommen, um einen kurzgeschlossenen elektrischen Strompfad dazwischen zu liefern. Eine verschobene zweite Position, in der die Kontaktflächen außer Eingriff mit den Stiftklemmen sind, ist ebenfalls vorhanden, wo der stifttragende Teil aufweist: ein isolierendes Element mit vorstehenden Stiften für einen Eingriff mit den Buchsenklemmen, während die Teile in Eingriff gebracht werden; und ein Nockenelement für einen Eingriff mit der Kurzschlußfeder, um sie aus der zweiten Position zu verschieben, wenn sie teilweise in Eingriff sind, wobei die Kurzschlußfeder aus ihrer zweiten Position in ihre erste Position beim Zurückziehen des Nockenelementes von der Kurzschlußfeder zurückfedert.

Bei dieser bekannten elektrischen Verbinderanordnung weist die Kurzschlußfeder, die aus einem einzelnen Stück eines Blechwerkstoffes gestanzt und geformt wurde, ein Paar daraus vorstehende Flügel auf, deren freien Enden mit den Anschlußklemmen der ersten Position der Kurzschlußfeder in Eingriff kommen. Die Kontaktflächen der Flügel sind notwendigerweise gescherte Flächen, die sehr schmal und für ein selektives Galvanisieren mit einem korrosionsbeständigen, stark elektrisch leitenden Material, wie beispielsweise Gold, ungeeignet sind.

Wenn die Kurzschlußfeder in das Gehäuse von deren Vorderfläche aus eingesetzt wird, ist es erforderlich, daß gesichert wird, daß während des Einsetzens der Kurzschlußfeder keine Überbeanspruchung der Feder erfolgt.

Das EP-A-0389779 offenbart einen elektrischen Verbinder, worin eine Nebenschlußklemme in ein inneres Verbindergehäuse von dessen vorderen Ende aus eingesetzt wird. Ein äußeres Gehäuse wird über das innere Gehäuse geschoben, wodurch die Nebenschlußklemme in einem Nebenschlußklemmendurchgang befestigt wird. Die Nebenschlußklemme entsprechend dieser Bezugsquelle wird nicht in ihren Durchgang geschoben, sondern nur in einer Nut angeordnet wird, die zum vorderen Ende hin ebenso wie zu einer Seite offen ist, weil die Seitenwand durch das äußere Gehäuse gebildet wird, das über das innere Gehäuse geschoben wird.

Die Erfindung stellt einen elektrisch nebengeschlossenen Verbinder nach Patentanspruch 1 zur Verfügung. Bevorzugte Ausführungen werden in den abhängigen Patentansprüchen definiert.

Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung wird jetzt unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, die zeigen:

Fig. 1 eine Seitendraufsicht eines äußeren Gehäuses der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Seitenansicht in der Richtung des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles 2;

Fig. 3 eine vordere Draufsicht der vorderen Eingriffsfläche des in Fig. 1 gezeigten Gehäuses;

Fig. 4 eine Seitendraufsicht eines inneren Gehäuses, das in das in Fig. 1 gezeigte äußere Gehäuse einsetzbar ist;

Fig. 5 eine vordere Draufsicht der Eingriffsfläche des in Fig. 4 gezeigten Gehäuses;

Fig. 6 eine Schnittdarstellung längs der Linien 6-6 in Fig. 4;

Fig. 7 eine untere Draufsicht der Nebenschlußfeder, die bei der vorliegenden Erfindung einsetzbar ist;

Fig. 8 eine vordere Draufsicht der in Fig. 7 gezeigten Nebenschlußfeder;

Fig. 9 eine Schnittdarstellung längs der Linien 9-9 in Fig. 7; und

Fig. 10 bis 15 Schnittdarstellungen, die der in Fig. 6 gleichen, wobei das schrittweise Einsetzen der Nebenschlußfeder gezeigt wird.

Mit Bezugnahme auf Fig. 1 wird ein äußeres isolierendes Gehäuse im allgemeinen mit 2 gezeigt und weist einen Gehäuseabschnitt 4 und ein Sperritzelelement 6 des Typs auf, der im DE-U-87 14 016 gezeigt wird. Das Sperritzelelement 6 dreht sich um einen Bolzen 8 und weist eine Klinkenverzahnung 10 und einen Hebelarm 12 auf. Das Sperritzelelement 6 ist in die Position drehbar, die in Fig. 1 in Phantomlinien gezeigt wird, wodurch ein Führungsrand 14 jetzt in einer vertikalen Ebene für das Führen des Gehäuses 2 in seine dazugehörende Sockelbaugruppe (nicht gezeigt) angeordnet wird. Die Drehung des Hebelarmes 12 zurück in die in Fig. 1 gezeigte Position bewegt das Gehäuse nach unten und in einen passenden Eingriff mit dem Kontaktnasensockel.

Wie in Fig. 2 gezeigt wird, umfaßt das Gehäuse 2 einen Hohlraum 16, der sich in Richtung des linken Endes des Gehäuses öffnet, wie in Fig. 1 betrachtet wird, begrenzt durch die Seitenwände 18, die die inneren Flächen 20 aufweisen. Das Gehäuse umfaßt ebenfalls einen unteren Wandabschnitt 22, der eine innere Fläche 24 und eine vordere Eingriffsfläche 26 begrenzt. Die Seitenwände 18 umfassen sich in Längsrichtung erstreckende Führungsschienen 28 über deren Länge, wie hierin detaillierter erklärt wird. Wie in Fig. 3 zu sehen ist, umfaßt die Vorderfläche 26 eine Vielzahl von Stiftaufnahmeöffnungen 30, die sich in einer in Längsrichtung erstreckenden Reihe erstrecken, ebenso wie eine Vielzahl von rechteckig geformten Öffnungen 32, wobei jede Öffnung 32 den Abstand von zwei Öffnungen 30 überbrückt, wie hierin weiter beschrieben wird.

Mit Bezugnahme auf Fig. 4 bis 6 wird ein inneres Gehäuse 40 gezeigt, das aufweist: eine vordere Eingriffsfläche 42; eine obere Fläche 44; eine untere Fläche 36; Seitenflächen 48 und 50; und eine Stirnfläche 51. Wie am besten in Fig. 4 gezeigt wird. umfaßt das Gehäuse 40 eine Vielzahl von Klemmenaufnahmedurchgängen 52 für das Aufnehmen konventioneller Anschlußklemmen 54, wo die Anschlußklemmen einen Schneidklemmkontakt 56 (Fig. 4) und Kragfederträgerkontakte 58 (Fig. 6) umfassen. Das Gehäuse ist mit Fenstern 60 ausgebildet, was einen Quervorsprung 62 bildet, um mit der Einrastzunge 64 der elektrischen Anschlußklemme 54 zusammenzuwirken. Ein hinterer Rand 66 einer Anschlußklemme wird angrenzend an eine Öffnung 68 im Gehäuse angeordnet, um einen sekundären Sperrmechanismus zu bilden, wie hierin detaillierter beschrieben wird. Das Gehäuse 40 umfaßt weiter eine Vielzahl von Stiftaufnahmeöffnungen 70, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt wird, die mit den Stiftaufnahmeöffnungen 30 im äußeren Gehäuse zusammenwirken, beispielsweise, wenn Fig. 3 und 5 verglichen werden. Es muß ebenfalls beachtet werden, daß in ähnlicher Weise wie beim äußeren Gehäuse 4, wie in Fig. 3 gezeigt wird, die untere Reihe nur Durchgänge 52 umfaßt, um eine vollständige Reihe von Anschlußklemmen 54 aufzunehmen. Schließlich umfaßt das Gehäuse 40, wie am besten in Fig. 4 gezeigt wird. Öffnungen 72, die einen Zugang für den Masseanschluß von isolierten Leitern in den Isolationsverdrängungsschlitz 56 durch die Öffnung 72 gestatten. Integrierte Vorsprünge 74 liegen über dem Schneidklemmelement 56 für den Zweck des Haltens, gestatten dennoch einen Masseanschluß des Drahtes.

Noch mit Bezugnahme auf Fig. 4 bis 6 umfaßt das Gehäuse 40 ebenfalls eine Vielzahl von Durchgängen 80, und in der spezifischen Ausführung werden fünf derartige Durchgänge gezeigt, die so ausgeführt sind, daß sie eine Nebenschlußfeder aufnehmen, wie hierin vollständiger beschrieben wird. Wie in Fig. 5 gezeigt wird, ist der Durchgang 80 etwas U-förmig, wobei nebeneinanderliegende Kanäle 82 eingeschlossen sind, die eine Zwischenwand 84 aufweisen, die die zwei Kanäle 82 in einzelne Durchgänge trennt. Wie am besten in Fig. 4 und 6 gezeigt wird, ist eine zweite Längsöffnung 88 vorhanden, die sich über die Länge des Gehäuses 40 (Fig. 4) erstreckt, wobei eine obere Fläche 90 der Wand 84 gebildet wird. Ein Sperrvorsprung 92 befindet sich hinter der oberen Fläche 90 und geht danach zu einer ausgesparten Fläche 94 herunter.

Mit Bezugnahme auf Fig. 10 wird in der gleichen axialen Position wie die Längsöffnung 88 längs der Mittellinie X des Durchganges 80 ein Fenster 96 durch die mittlere Wand 98 gebildet, die die zwei Reihen von Anschlußklemmen trennt. Das Fenster 96 steht auf diese Weise mit einem der Klemmenaufnahmedurchgänge 52 direkt unterhalb des Fensters in Verbindung. Wie am besten in Fig. 4 gezeigt wird, sind die Fenster 96 innerhalb der separaten Kanäle 82 angeordnet, die durch die Wand 84 getrennt werden, und daher liefern die Fenster 96 einen Zugang zu zwei benachbarten Klemmenaufnahmedurchgängen in der unteren Reihe der Klemmendurchgänge.

Mit Bezugnahme auf Fig. 7 bis 9 wird eine Nebenschlußfeder 100 gezeigt, die eine Basiswand 102 umfaßt, die zwei entgegengesetzt gebogene Kragfedern 104 aufweist, die um einen U-förmigen Krümmungsabschnitt 106 herum gebogen sind. Die Kragfederträger 104 erstrecken sich nach hinten und weisen einen Vorsprung 108 auf, wodurch eine Kontaktfläche 110 gebildet wird. Der Vorsprung 108 wird danach zu einem Abschnitt 112 abgesenkt, und danach erstreckt sich das freie Ende 114 des Federarmes 104 schräg in Richtung des Basisabschnittes 102. Wie am besten in Fig. 7 und 9 gezeigt wird, werden Fenster 116 aus dem Basisabschnitt 102 ausgestanzt, die die freien Enden 114 der Kragfedern 104 von der Seite aus freilegen, die dem unteren Basisabschnitt 102 gegenüberliegt, wie am besten in Fig. 7 zu sehen ist. Nach dem Stanzen der Fenster 116 wird ein Kontaktnasenabschnitt 120 zurückgehalten, und die Seitenwände 122 werden nach oben gebogen, wodurch die Kontaktnäsenabschnitte 120 in einer gemeinsamen Ebene mit den Seitenwänden 122 bereitgestellt werden. Wie am besten in Fig. 8 gezeigt wird, werden zwei derartige Seitenwände gebildet, um eine Steifigkeit und einen Schutz für die Kragfederträger 104 zu bewirken.

Um eine Vorspannung auf die Nebenschlußkragträger 104 zu bewirken, werden die Federarme entgegengesetzt von der Ebene aus, die den Basisabschnitt 102 bildet, um den Krümmungsabschnitt 106 herum gebogen, und danach werden die Nasen 125 über die Kragträger gebogen, um die Kragfederarme 104 gegen eine untere Fläche der Nasen 125 vorzuspannen, wie am besten in Fig. 9 gezeigt wird. Wie am besten in Fig. 7 gezeigt wird, wird eine Einrastzunge 126 aus dem Basisabschnitt 102 längs der axialen Mittellinie des Basisabschnittes herausgestanzt und nach innen in Richtung des Kragfederarmes gebogen, wie am besten in Fig. 9 gezeigt wird. Schließlich wird eine Öffnung 130 aus der Nebenschlußfederbasiswand 102 und den Seitenwänden 122 ausgestanzt, wodurch eine Sperrandfläche 132 gebildet wird, wie hierin detaillierter beschrieben wird.

Um den vorangehend beschriebenen Verbinder zusammenzubauen, werden die Anschlußklemmen 54 zuerst in die entsprechenden Klemmenaufnahmedurchgänge 52 durch die hintere Wand 51 (Fig. 4) mit dem Isolationsverdrängungsschlitz 56 unterhalb der Flansche 74 in eine Position eingesetzt, wo die Einrastzungen 64 hinter dem Sperrvorsprung 62 einschnappen, was eine primäre Sperre für die elektrischen Anschlußklemmen 54 bewirkt. Wie am besten in Fig. 6 gezeigt wird, wenn man sich in dieser primären Sperrposition befindet, wird der hintere Vorsprung 66 angrenzend an die Fläche des Fensters 68 für sekundäre Sperrzwecke der Anschlußklemme angeordnet, wie hierin beschrieben wird. Der elektrische Klemmenkontakt 54 wird in seiner vollständig aufgenommenen Position in Fig. 10 gezeigt. Wie ebenfalls in Fig. 10 gezeigt wird, wird die Nebenschlußfeder 100 für die Aufnahme innerhalb des Durchganges 80 ausbalanciert. Es muß bemerkt werden, daß die Nebenschlußfeder 100 durch die Vorderfläche 42 des inneren Gehäuses 40 angeordnet wird, wobei der Krümmungsabschnitt 106 dem Kontakt vorangeht. Die Nebenschlußfedern 100 werden innerhalb des Durchganges 80 angeordnet, so daß die durch die Basiswand 102 und die Seitenwände 122 gebildete U-Form ein umgekehrtes U bildet, wie am besten in Fig. 5 gezeigt wird. Das positioniert die Basiswand 102 über der mittleren Wand 84 und jeden der Kragfederträgerarme 104 in seinem entsprechenden Durchgang 82.

Wie in Fig. 11 gezeigt wird, wird die Position der Nebenschlußfeder 100 innerhalb des Hohlraumes 80 leicht erreicht, da die Nebenschlußfeder 100 und insbesondere die Kragfederträgerarme 104 in einem vorgespannten Zustand mittels der Nasen 125 gehalten werden. Wie in Fig. 12 gezeigt wird, ist die Basiswand 102 jetzt unterhalb der Seitenwand 44 des Gehäuses 40 angeordnet, und das Einsetzen der Nebenschlußfeder wird durch die Führung der Basiswand 102 zusammen mit den unteren Rändern der Seitenwände 122 unterstützt. Es muß ebenfalls bemerkt werden, daß, wenn Fig. 11 betrachtet wird, die Nasen 125, die diese Kragträger 104 in einem vorgespannten Zustand halten, längs der gleichen Linie wie der untere Rand 123 der Seitenwände 122 angeordnet werden, wodurch das Anstoßen des Kontaktnasenabschnittes 125 während des Einsetzens des Nebenschlußkontaktes 100 verhindert wird.

Wie in Fig. 12 gezeigt wird, wenn die Nebenschlußfeder in die Position eingesetzt wird, daß der Vorsprung 108 die Vorderfläche 42 des Gehäuses 40 erreicht, steuert die Form des Vorsprunges 108 nockenartig den Kragfederarm so nach innen, daß sich die Kontaktfläche 110 jetzt innerhalb des Hohlraumes befindet, wie im fortlaufenden Schritt der Fig. 13 gezeigt wird. Vorteilhafterweise weist die Basiswand 102 der Nebenschlußfeder zwei Fenster 116 auf, die dort hindurch einen Durchgang der freien Enden 114 der Kragfederträger gestatten. Das berücksichtigt ein leichtes Biegen des Kragfederträgerarmes, und ohne daß das freie Ende 114 überbeansprucht wird. Wiederum mit Bezugnahme auf Fig. 4 muß erkannt werden, daß ein Fenster 49 über den Durchgängen 82 vor dem nach vorn liegenden Rand 45 der Gehäuseseitenwand 44 angeordnet ist. Diese Öffnung 49, wenn Fig. 14 betrachtet wird, gestattet, daß sich das freie Ende 114 der Nebenschlußfeder weiter nach vorn fortsetzt, während es sich immer durch das Fenster 116 durch die Basiswand 102 hindurch erstreckt.

Die Nebenschlußfeder 100 befindet sich in ihrer vollständig vorderen Position, wenn die Nase 120 an die nach vorn liegende Fläche 45 des Gehäuses anstößt. In dieser Position ist der Kontaktabschnitt 110 der Nebenschlußfeder jetzt mit dem Fenster 96 ausgerichtet, was gestattet, daß sich der Nebenschlußvorsprung 108 elastisch am Kontakt 54 durchbiegt. Es muß ebenfalls erkannt werden, daß die Einrastzunge 126 in dieser Position am Vorsprung 92 (Fig. 10) gesperrt wird, um die Nebenschlußfeder in ihrer vollständig gesperrten Position zu halten. Es muß ebenfalls erkannt werden, daß der Vorsprung 132 (Fig. 9 und 15) der Nebenschlußfeder 100 an der Fläche angeordnet wird, die das Fenster 88 (Fig. 6) bildet, was das sekundäre Sperren der Nebenschlußfeder in der Position unterstützen wird. Es muß ebenfalls bemerkt werden, daß, wenn er sich in dieser Position befindet, der Kragträgerabschnitt 104 der Nebenschlußfeder etwas vom Kontaktnasenelement 125 abgehoben wird, was zeigt, daß der Kontaktabschnitt 110 am Kontaktelement 52 im Klemmendurchgang direkt dort unterhalb elastisch vorgespannt wird. Das biegt ebenfalls das freie Ende 114 der Nebenschlußfeder 100 etwas nach oben, wie am besten in Fig. 15 zu sehen ist, so daß sich das freie Ende 114 schräg über die Vorderfläche 42 des Gehäuses 40 erstreckt.

Die isolierten Leiter eines Kabels, die an den Anschlußklemmen 54 angeschlossen werden sollen, können jetzt über den entsprechenden Isolationsverdrängungsabschnitten 56 angeordnet und durch die Fenster 72 (Fig. 4) an den entsprechenden Anschlußklemmen 54 angeschlossen werden. Das innere Gehäuse 40 ist jetzt in Längsrichtung in die Öffnung 16 von links nach rechts verschiebbar, wenn Fig. 1 betrachtet wird, so daß die Längsschienen 28 längs der Seitenwände 18 des Gehäuses 4 innerhalb der entsprechenden Längsöffnungen 68 und 88 aufgenommen werden. Das positioniert die Längsschienen 28 am Rand 66 der Anschlußklemmen 54 und am Rand 132 (Fig. 9 und 15) der Nebenschlußfedern 100. Wenn das innere Gehäuse 40 vollständig innerhalb des äußeren Gehäusemantels 4 aufgenommen wird, wird eine Abschlußkappe (nicht gezeigt) verschiebbar über den Rippen 27 (Fig. 1) in einer Richtung quer zur vorderen Eingriffsfläche aufgenommen und wird an Ort und Stelle eingeschnappt, um das innere Gehäuse 40 zu halten.

Beim vollständig zusammengebauten Buchsenverbinder, der das äußere Gehäuse 4 und das innere Gehäuse 40 aufweist, muß erkannt werden, daß der zusammengebaute Verbinder jetzt mit einem Kontaktnasensockel des Typs verbunden werden kann, der im allgemeinen in dem vorangehend erwähnten Gebrauchsmuster beschrieben wird, so daß die Drehung des Dreharmes 6 den vollständig zusammengebauten Verbinder in einen passenden Eingriff mit dem Kontaktnasensockel bringt. Es muß ebenfalls erkannt werden, daß der Kontaktnasensockel isolierende Nasen umfassen würde, die nahe der verschiedenen Öffnungen 32 (Fig. 3) angeordnet sind, um einen Kontakt mit dem sich schräg erstreckenden freien Ende 114 der Nebenschlußfeder 100 herzustellen, was, wenn sie sich im Zustand des vollständigen Eingriffes mit dem Kontaktnasensockel befindet, die entsprechenden Kragträger 104 aus dem Nebenschlußkontakt mit den zwei benachbarten Anschlußklemmen 54 entfernt.


Anspruch[de]

1. Elektrisch nebengeschlossener Verbinder, der ein Verbindergehäuse (4) mit mindestens zwei Reihen von Klemmenaufnahmedurchgängen (52) aufweist, wobei mindestens einige der Durchgänge signalführende Kontakte (54) tragen, und wobei das Gehäuse außerdem aufweist: Nebenschlußklemmendurchgänge (80), die einigen der Klemmenaufnahmedurchgänge, die die Nebenschlußklemmen (100) tragen, gegenüberliegen, um zwei signalführende Kontakte in der gegenüberliegenden Reihe gemeinsam zu nutzen, wobei die Nebenschlußklemmendurchgänge (80) im Gehäuse für ein Einführen der Nebenschlußklemmen (100) darin von vorn ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) und die Nebenschlußklemmen (100) ausgesparte Flächen aufweisen, um eine Überbeanspruchung der Nebenschlußklemmen beim Einsetzen darin zu verhindern, und daß sich die Kabeleinführungsabschnitte (114) der Nebenschlußklemmen nach vorn in Richtung der Vorderfläche (42) des Gehäuses (4) und schräg über die dazugehörenden Nebenschlußklemmendurchgänge (80) erstrecken, und daß die ausgesparte Fläche in den Nebenschlußklemmen durch Öffnungen (116) gebildet wird, die den Kabeleinführungsabschnitten(114) gegenüberliegen, wodurch die Kabeleinführungsabschnitte dort hindurchgelangen können.

2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgesparte Fläche des Gehäuses eine Queröffnung (45) aufweist, die den Nebenschlußklemmenaufnahmedurchgang (80) überspannt.

3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußklemmen (100) einen Basisabschnitt (102) mit einem entgegengesetzt gebogenen Schenkelabschnitt (104) aufweisen, wobei ein Kontaktabschnitt (110) auf dem entgegengesetzt gebogenen Schenkel (104) mit einem Vorsprung (108) gebildet wird.

4. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußklemmen (100) aufweisen: die Basiswand (102), nach oben gefaltete Seitenwände, und zwei Nebenschlußkontakte, die sich von einem vorderen Rand der Basiswand aus nach vorn erstrecken.

5. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich Kontaktnasenabschnitte (125) von den Rändern der Seitenwände (122) aus erstrecken und über die Nebenschlußkontaktarme (104) gefaltet werden, um sie in einem vorgespannten Zustand zu halten.

6. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Queröffnung (130) durch die Basiswand (102) gebildet wird, die einen Sperrand (132) bildet.

7. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußklemmenaufnahmehohlräume (80) ein Fenster (96) umfassen, das mit den entsprechenden signalführenden Klemmenhohlräumen (70) in Verbindung steht.

8. Verbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (40) eine Queröffnung (68) aufweist, die axial mit der Öffnung (130) ausgerichtet ist, und daß es verschiebbar in einem äußeren Gehäusemantel (2) aufnehmbar ist, der einen Sperrarm (128) aufweist, der in der Öffnung (68) des Gehäuses (40) aufnehmbar ist, und in der Öffnung (130) der Nebenschlußklemmen (100).







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