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Dokumentenidentifikation DE69414806T2 22.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0646418
Titel Vollautomatisches Beschichtungssystem zur Beschichtung verschiedener Arten von in kleinen Mengen hergestellten Produkten
Anmelder YKK Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Oomori, Shigenori, Uozu-shi, Toyama-ken, JP;
Yoshida, Hiroshi, Kurobe-shi, Toyama-ken, JP;
Yamakita, Yoshimichi, Uozu-shi, Toyama-ken, JP
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69414806
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 21.09.1994
EP-Aktenzeichen 941148637
EP-Offenlegungsdatum 05.04.1995
EP date of grant 25.11.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.04.1999
IPC-Hauptklasse B05B 13/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein vollautomatisches Beschichtungssystem, welches in der Lage ist, kleine Mengen von Produkten verschiedenen unterschiedlichen Typs, deren Größe verringert sein kann, zu beschichten.

Verschiedene Verfahren zum kontinuierlichen Beschichten großer Gegenstände, wie etwa Autokarrosserien und Türfüllungen, sind momentan gebräuchlich. Sofern große Gegenstände betroffen sind, können die Beschichtungskosten in den Gesamtpreis der einzelnen Artikel eingeschlossen werden. Es ist daher möglich, einzelne, auf Kundenwunsch gefertigte Produkte mittels einem von einem Maler durchgeführten manuellen Auftragvorgang zu beschichten oder zu bemalen. Jedoch ist für verschiedene in Automobilen verwendete Bauteile geringer Größe ein kontinuierliches Beschichtungssystem, welches konstruiert ist, um einzelne Bauteile eines nach dem anderen zu beschichten, vom wirtschaftlichen Standpunkt ungeeignet. Demgemäß werden Bauteile geringer Größe für gewöhnlich los- oder partieweise beschichtet.

Die obenstehend mit Bezug auf Bauteile geringer Größe beschriebenen Umstände finden ebenso auf dem Gebiet von Reißverschlüssen Anwendung. Wenn ein Reißverschluß von speziellem Typ und spezieller Farbe in großer Menge hergestellt werden soll, ist es möglich, ein kontinuierliches Herstellungssystem zu verwenden, welches eine große Apparatur verwendet, die in eine Anlage eingebaut ist. Die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 42-8132 offenbart beispielsweise eine Aufspannvorrichtung für Reißverschluß-Gleitstücke. Die offenbarte Aufspannvorrichtung beinhaltet einen rechteckigen Rahmen, welcher mit Haken versehen ist und eine Mehrzahl von auf diesem befestigten Gleitstück-Befestigungsplatten besitzt, und zwar in einer Anordnung in der Art von schrägen Rippen einer Jalousie. Jede der Gleitstück-Befestigungsplatten besitzt eine Mehrzahl von regelmäßig beabstandeten Gleitstück-Befestigungsabschnitten. Eine Anzahl von Gleitstücken sind an den Gleitstück-Befestigungsabschnitten aller Gleitstück-Befestigungsplatten befestigt, und die Vorder- und die Rückseite der jeweiligen Gleitstücke werden beschichtet während die Haken der Beschichtungs- Aufspannvorrichtung geeignet gehaltert sind. Durch Verwendung der Beschichtungs- Aufspannvorrichtung zusammen mit einem Beschichtungsapparat oder -system in der Anlage kann eine große Menge von Bauteilen (Gleitstücken) kontinuierlich beschichtet werden.

In den vergangenen Jahren hat sich der Geschmack des Durchschnittsverbrauchers stark verändert und die Nachfrage nach Verzierungen nahm zu, und zwar sogar bei Kurzwaren, welche nicht nur für Kleidungsstücke, sondern auch für Taschen Verwendung finden. Eine derartige Nachfrage nach Verzierungen erstreckte sich ebenso auf das Gebiet von Reißverschlüssen, und es wurde zunehmend schwierig, die Farbanforderungen bezüglich aller herzustellenden Reißverschlüsse lediglich mittels der vorhandenen Farben zu erfüllen. Es kann der extreme Fall vorkommen, bei dem eine geringe Menge (20 bis 40 Stück) von Reißverschlüssen spezieller Farbe hergestellt werden sollte. Um einer derartigen extremen Nachfrage gerecht zu werden, muß der Hersteller auf Handfertigung von in Färbe- und Anstreichverfahren äußerst erfahrenen Arbeitern zurückgreifen. Die auf diese Weise hergestellten Reißverschlüsse sind für eine Verwendung als Accessoires zu teuer.

Um dem wirtschaftlichen Standpunkt gerecht zu werden ohne auf mühevolle Handfertigung zurückzugreifen muß ein einzelner Produkttyp in Massen hergestellt werden. Wenn jedoch verschiedene Produkttypen hergestellt werden, bringt das Massenproduktionssystem notwendigerweise große Lagermengen mit sich, was ein kompliziertes Lagerhaltungs-Steuersystem erfordert. In diesem Fall werden, wenn die verschiedenen Produkttypen alle neue Produkte sind, die Lieferzeitgrenzen für die jeweiligen Produkte stark verlängert.

US-A-4,901,666 offenbart eine elektrostatische Pulverbeschichtungsvorrichtung, welche aufweist: mindestens eine Endlos-Produktfördereinrichtung, welche in einer einzigen Richtung entlang eines Endloslaufwegs läuft (Förderband); eine Produktzuführstation, die benachbart zu einem Abschnitt des Laufweges angeordnet ist, um der Produktfördereinrichtung unbeschichtete Produkte zuzuführen; eine Beschichtungsstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Produktzuführstation angeordnet ist, um die unbeschichteten Produkte zu beschichten. Die Beschichtungsstation ist aus einer geschlossenen Beschichtungskammer aufgebaut und beinhaltet eine Beschichtungseinrichtung zum Beschichten der unbeschichteten Produkte mit einer gewählten Beschichtung, und beinhaltet weiter eine Nebelentfernungseinrichtung zum Entfernen von Nebel aus der geschlossenen Beschichtungskammer. Weiter weist das Beschichtungssystem auf eine Trocknungs- und Einbrennstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Beschichtungsstation angeordnet ist, und eine Trocknungs- und Einbrenneinrichtung zum Trocknen und Einbrennen der beschichteten Produkte, sowie eine Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung zum Entladen der beschichteten Produkte aus der Trocknungs- und Einbrennstation; und eine Beschichtungsentfernungsstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Trocknungs- und Einbrennstation angeordnet ist, um eine Beschichtung von der Produktfördereinrichtung zu entfernen. Die zu beschichtenden Teile werden auf der Bandfördereinrichtung durch die Beschichtungsstation hindurch gefördert und dann zur Einbrennstation transportiert. Nach dem Beschichtungsvorgang wird das am Bandförderer anhaftende Beschichtungsmaterial durch die Beschichtungsentfernungsstation entfernt.

Hinsichtlich der vorhergehenden Schwierigkeiten ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein vollautomatisches Beschichtungssystem bereitzustellen, welches von kompakter Größe, wirtschaftlich in der Herstellung und in der Lage ist, mechanisch und automatisch verschiedene Produkttypen zu beschichten, sogar wenn es sich bei den Produkten um neue und in kleiner Menge hergestellte Produkte handelt, welche herkömmlicherweise einen manuellen Beschichtungsarbeitsgang erfordern.

Beim Entwickeln eines derartigen vollautomatischen Beschichtungssystems sei darauf hingewiesen, daß unbeschichtete Produkte eines gewünschten Typs zuverlässig und rasch einer Beschichtungsstation und einer Trocknungs- und Einbrennstation zugeführt und von dieser abgeführt werden müssen, und daß eine Beschichtung oder ein Anstrich gewünschter Farbe vorbereitet und der Beschichtungsstation zeitlich abgestimmt auf die Zufuhr der unbeschichteten Produkte zugeführt werden muß. Es ist im Beschichtungsanlagenbau selbstverständlich, daß Umgebungskonditionen an der Beschichtungsanlage und geeignete Maßnahmen gegen gesundheitstechnische Probleme und Umweltschutzprobleme Berücksichtigung finden.

Für ein hochanpassungsfähiges, vollautomatisches Beschichtungssystem ist es erforderlich, daß die Kosten der Anlage und der erforderliche Installationsraumbedarf in einem solchen Maß verringert werden, daß eine Installation auf kleinem Raum bei günstigen Kosten ermöglicht wird. Im Beschichtungssystem hat die Trocknungs- und Einbrennstation, die in Förderrichtung hinter der Beschichtungsstation vorgesehen ist, den größten Platzbedarf. Demgemäß führt eine Verringerung der Größe der Trocknungs-(Einbrenn-)-Station direkt zu einer Verringerung der Gesamtgröße des Beschichtungssystems.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wurden alle vorhergehenden Bedingungen vollständig berücksichtigt, die für die Bereitstellung eines automatischen Beschichtungssystems, das sich ohne weiteres auf das Vielfachtyp-Kleinlos-Herstellungssystem anpassen läßt, erforderlich sind, und basierend auf dieser vollständigen Berücksichtigung wurde ein vollautomatisches Beschichtungssystem entwickelt, das die erforderlichen Bedingungen zufriedenstellend erfüllen kann.

Wie beansprucht weist das vollautomatisches Beschichtungssystem zum Beschichten kleiner Mengen von Produkten verschiedener unterschiedlicher Typen auf mindestens eine Endlos-Produktfördereinrichtung, welche in einer einzigen Richtung entlang eines Endloslaufwegs läuft; eine Produktzuführstation, die benachbart zu einem Abschnitt des Laufweges angeordnet ist, um der Produktfördereinrichtung unbeschichtete Produkte zuzuführen; eine Beschichtungsstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Produktzuführstation angeordnet ist, um die unbeschichteten Produkte zu beschichten. Die Beschichtungsstation ist aus einer geschlossenen Beschichtungskammer aufgebaut und beinhaltet eine Beschichtungseinrichtung zum Beschichten der unbeschichteten Produkte mit einer gewählten Beschichtung, und beinhaltet weiter eine Nebelentfernungseinrichtung zum Entfernen von Nebel aus der geschlossenen Beschichtungskammer. Weiter weist das Beschichtungssystem auf eine Trocknungs- und Einbrennstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Beschichtungsstation angeordnet ist, und eine Trocknungs- und Einbrenneinrichtung zum Trocknen und Einbrennen der beschichteten Produkte, sowie eine Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung zum Entladen der beschichteten Produkte aus der Trocknungs- und Einbrennstation; und eine Beschichtungsentfernungsstation, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Trocknungs- und Einbrennstation angeordnet ist, um eine Beschichtung von der Produktfördereinrichtung zu entfernen. Gemäß der Erfindung weist das Beschichtungssystem weiter auf eine Steuereinheit zum Steuern des Betriebs und des Zeitablaufs der Fördereinrichtung, der Produktzuführstation, der Beschichtungsstation, der Trocknungs- und Einbrennstation, und der Beschichtungsentfernungsstation; eine automatische Produktwähleinrichtung zum Auswählen einer vorbestimmten Menge von unbeschichteten Produkten eines vorbestimmten Typs aus den verschiedenen unterschiedlichen Typen von Produkten gemäß einem in der Produktsteuereinheit gespeicherten Produktionssteuerablauf; und ein automatisches Misch- und Verdünnungsgerät, welches mindestens eine Beschichtung vorbestimmter Farbe aus einer Vielzahl von Basisbeschichtungen unterschiedlicher Farben auswählt und die gewählte Beschichtung automatisch abwiegt, mischt und verdünnt, und zwar gemäß dem in der Produktsteuereinheit gespeicherten Produktionssteuerablauf. Die Produktzuführstation beinhaltet: automatische Zuführeinrichtungen, die funktionsmäßig mit der automatischen Produktwähleinrichtung verbunden sind, um die vorbestimmte Menge von unbeschichteten Produkten des vorbestimmten Typs der Produktfördereinrichtung zuzuführen und dabei die unbeschichteten Produkte hintereinander auszurichten. Ebenso ist die Trocknungs- und Einbrennstation aus einer geschlossenen Heizkammer aufgebaut, welche einen Einlaß und einen Auslaß zum Durchlassen der Produktfördereinrichtung durch diese besitzt, und eine Produktentnahmeeinrichtung beinhaltet, welche benachbart zum Auslaß angeordnet ist, um die beschichteten Produkte aus der Produktfördereinrichtung zu entnehmen, und zwar bei laufender Produktfördereinrichtung, sowie mindestens eine Stufe einer Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung, welche die aus der Produktfördereinrichtung entnommenen beschichteten Produkte aufnimmt und danach die so aufgenommenen Produkte in entgegengesetzter Richtung fördert.

Bei der Produktfördereinrichtung handelt es sich vorzugsweise um ein Endlosmetallband.

Die Anzahl der Beschichtungseinrichtungen beträgt mindestens Eins und diese mindestens eine Beschichtungseinrichtung beinhaltet eine Beschichtungswechselschaltung und eine Reinigungsfluidwechselschaltung. Die Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung weist vorzugsweise einen porösen Endlosriemen auf. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich eine geneigte Rutsche zwischen der Produktentnahmeeinrichtung und der Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung.

Im Betrieb wird gemäß den von der Steuerstation empfangenen Anweisungen eine vorbestimmte Menge von unbeschichteten Produkten gemischten Typs eines nach dem anderen in regelmäßigen Intervallen von der Produktzuführstation der Produktfördereinrichtung zugeführt, welche in einem Einrichtungsbetrieb auf einem Endloslaufweg läuft. Die der Produktfördereinrichtung zugeführten, unbeschichteten Produkte werden dann in die Beschichtungsstation eingebracht. In der Beschichtungsstation wird eine Beschichtung auf der Oberfläche eines jeden Produkts vorgesehen. In einer Fixierstation, welche in Förderrichtung unmittelbar hinter der Beschichtungsstation angeordnet ist, wird ein Lösungsmittel, welches in der Beschichtung auf der Oberfläche des Produktes und auf der Oberfläche der bandartigen Fördereinrichtung zurückbleibt, durch Verdampfen entfernt, um die Beschichtung in stabiler Weise zum Abbinden zu bringen. Beschichtete Produkte, welche die Fixierstation verlassen haben, werden nachfolgend in die in geschlossenem Zustand gehaltene Trocknungs- und Einbrennstation eingebracht.

In einer bevorzugten Ausführungsform werden die von der Produktfördereinrichtung getragenen beschichteten Produkte in der Trocknungs- und Einbrennstation vorgetrocknet während die Produktfordereinrichtung in der Trockungs- und Einbrennstation läuft. Die Produktentnahmeeinrichtung, welche sich in unmittelbarer Nähe eines Auslasses der Trocknungs- und Einbrennstation befindet, entnimmt die beschichteten Produkte von der Produktfördereinrichtung und läßt diese auf eine Förderfläche der Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung fallen, welche in einem unteren Abschnitt der Trocknungs- und Einbrennstation angeordnet ist und in einer zur Bewegungsrichtung der Produktfördereinrichtung entgegengesetzten Richtung läuft. Die von der Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung getragenen Produkte werden dann in umgekehrter Richtung innerhalb der Trocknungs- und Einbrennstation gefördert, und während dieser Zeit wird die Beschichtung auf der Oberfläche von jedem beschichteten Produkt eingebrannt, um einen festen, haltbaren Beschichtungsfilm zu bilden. Durch Vorsehen von mindestens einer Stufe einer derartigen Entnahmeprodukt- Transfereinrichtung, welche sich unterhalb der Produktfördereinrichtung erstreckt, ist es möglich, eine ausreichende Einbrennzeit beizubehalten, sogar wenn die Trocknungs- und Einbrennstation nur die halbe Länge einer herkömmlichen Trocknungs- und Einbrennstation besitzt. Die fertig eingebrannten Produkte werden durch die Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung aus der Trocknungs- und Einbrennstation entladen.

Nach dem Entnehmen der beschichteten Produkte läuft die Produktfördereinrichtung weiter im Einrichtungsbetrieb und tritt dann in die Beschichtungsentfernungs- station ein, in welcher die Beschichtung von der Vorder- und Rückseite der Produktfördereinrichtung durch eine Beschichtungsentfernungseinrichtung, wie etwa ein Paar von Walzenbürsten, entfernt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist, da die Produktfördereinrichtung die Trocknungs- und Einbrennstation in einem kürzeren Zeitraum als für eine vollständige Einbrennoperation erforderlich durchlaufen hat, die Beschichtung auf der Produktfördereinrichtung noch nicht vollständig eingebrannt, so daß sie ohne weiteres durch Bürsten entfernt werden kann, beispielsweise unter Verwendung einer einfachen Entfernungseinrichtung wie etwa Walzenbürsten.

Eine elektrostatische Sprühvorrichtung, welche als Beschichtungseinrichtung der Beschichtungsstation verwendet wird, ist in der Lage, eine Beschichtung gleichmäßig über die gesamte Produktoberfläche aufzubringen. Wenn ein Drahtgeflecht- Endlosförderband als in der Trocknungs- und Einbrennstation angeordnete Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung verwendet wird, ist der Wirkungsgrad der Trocknungs- und Einbrennoperation besonders hoch.

Wenn eine vorbestimmte Menge von Produkten (beispielsweise Reißverschluß-Gleitstücke) vorbestimmten Typs beschichtet wurden, werden von der Steuereinheit neue Anweisungen ausgegeben, und zwar gemäß Daten, wie etwa Typ und Menge der in der nächsten Beschichtungsoperation zu beschichtenden Gleitstücke und die bei der nächsten Beschichtungsoperation zu verwendende Beschichtung, und eine Produktanhaltevorrichtung und eine Produktwechselvorrichtung, welche beide in der Produktzuführstation vorgesehen sind, werden aktiviert. Zum gleichen Zeitpunkt werden erforderliche, in der Beschichtungsstation vorgesehene Beschichtungsrohrleitungen umgeschaltet, und dabei der Sprühdruck der vorbestimmten Beschichtung angepaßt.

Wenn der nächste Beschichtungsvorgang begonnen wird, wird ein Produktführungskanal in den Produktanhaltevorrichtungen geöffnet, woraufhin unbeschichtete Gleitstücke, welche in der gleichen Stellung oder Orientierung angeordnet sind, durch die Schwerkraft den Produktförderkanal hinabfallen können. Die Anzahl der hinabfallenden Gleitstücke wird durch die Produktwechseleinrichtung gezählt, und wenn die gezählte Anzahl gleich einem vorbestimmten Wert ist, wird der Produktführungskanal in der Produktanhaltevorrichtung geschlossen, um die Abwärtsbewegung der Gleitstücke anzuhalten. Gleichzeitig wird, gemäß Steuersignalen, welche zu vorbestimmten Zeitintervallen von der Steuereinheit geschickt werden, eine Liefergeschwindigkeits- Steuereinrichtung intermittierend angetrieben, um die Gleitstücke bei vorbestimmten Intervallen vom Produktführungskanal an die Produktfördereinrichtung zu liefern.

In der Beschichtungsstation wird ein Beschichtungsbehälter, in welchem eine Beschichtung oder ein Lack unterschiedlicher Farbe enthalten ist, in eine vorbestimmte Position gebracht und mit einer entsprechenden Druckfördereinrichtung verbunden, bevor der Produkttyp in der Produktzuführstation umgeschaltet wird. Wenn der vorhergehende Beschichtungsvorgang abgeschlossen ist, schließt ein in der Beschichtungseinrichtung angeordnetes Beschichtungsumschaltventil die im vorhergehenden Zyklus verwendete Beschichtungsrohrleitung, und ein Reinigungsfluidumschaltventil wird geöffnet, um eine Auslaßöffnung der Beschichtungseinrichtung zu reinigen. Wenn die Beschichtungseinrichtung gereinigt ist, wird eine beim nächsten Beschichtungsvorgang zu verwendende Beschichtungsrohrleitung geöffnet und eine neue Beschichtung oder Lack wird durch die Druckfördereinrichtung herausgepreßt und fließt durch die geöffnete Beschichtungsrohrleitung zur Beschichtungseinrichtung, während dabei der Entladedruck der Beschichtung geregelt wird. Abschließend wird die druckgeregelte Beschichtung von der Beschichtungseinrichtung auf die unbeschichteten Produkte, z. B. Gleitstücke, aufgesprüht.

Obige und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen für Fachleute unter Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung und die beigefügten Zeichnungsblätter klar hervor, in welchen bevorzugte Ausführungsformen, welche die Prinzipien der vorliegenden Erfindung beinhalten, beispielhaft gezeigt sind.

Fig. 1 ist eine diagrammartige Seitenansicht, welche den Gesamtaufbau eines kontinuierlichen Beschichtungssystems zeigt, das für die Beschichtung von Reißverschluß-Gleitstücken gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Gesamtaufbau einer Produktzuführstation für die Zufuhr von unbeschichteten Produkten gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Hauptabschnitt einer in der Produktzuführstation angeordneten Produktzuführeinrichtung darstellt;

Fig. 4 ist ein Aufriß, teilweise im Querschnitt, eines Hauptabschnitts einer Beschichtungskammer, welcher ein Reißverschluß-Gleitstück darstellt, das gerade beschichtet wird;

Fig. 5 ist eine schematische Perspektivansicht einer Misch- und Verdünnungsvorrichtung, welche in einer Beschichtungsstation zum Mischen und Verdünnen von Basisbeschichtungen vorgesehen ist;

Fig. 6 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche eine weitere Misch- und Verdünnungsvorrichtung für Basisbeschichtungen darstellt, die in der Beschichtungsstation vorgesehen ist;

Fig. 7 ist eine diagrammartige Ansicht, welche ein Beispiel einer Beschichtungswechselschaltung der Beschichtungsstation darstellt;

Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht, mit aus Gründen der Übersichtlichkeit weggeschnittenen Teilen, eines Auslaßabschnitts einer Trocknungs- und Einbrennstation, welche den Laufzustand eines Endlosförderbandes darstellt;

Fig. 9 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 8, welche ein weiteres Beispiel des Auslaßabschnitts der Trocknungs- und Einbrennstation darstellt; und

Fig. 10 ist eine fragmentarische perspektivische Ansicht, welche ein Beispiel eines Beschichtungsentfernungsmechanismus zum Entfernen einer Beschichtung von gegenüberliegenden Flächen eines Endlosförderbandes gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Bezugnehmend auf die Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszeichen ähnliche oder entsprechende Bauteile in den verschiedenen Ansichten bezeichnen, ist in Fig. 1 der Gesamtaufbau eines vollautomatischen Beschichtungssystems der vorliegenden Erfindung dargestellt, das als Gleitstück-Beschichtungsmaschine zum Beschichten von Reißverschluß-Gleitstücken verwirklicht ist.

Die Gleitstück-Beschichtungsmaschine weist generell auf ein Endlosmetallband 1, welches in einem Einrichtungsbetrieb entlang eines Endlosförderweges läuft, eine Gleitstück-Zuführstation 2, welche benachbart zu einem Abschnitt des Laufwegs angeordnet ist, um dem Endlosmetallband 1 unbeschichtete Gleitstücke 10 zuzuführen, eine kontinuierliche Beschichtungsstation 3, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Gleitstück-Zuführstation 2 angeordnet ist, eine Trocknungs- und Einbrennstation 4, die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Beschichtungsstation 3 angeordnet ist und eine Trocknungs- und Einbrenneinrichtung 4a zum Trocknen und Einbrennen der beschichteten Gleitstücke 11 und eine Entladeeinrichtung 4e zum Entladen der beschichteten Gleitstücke 11 enthält, eine Beschichtungsentfernungsstation 5, welche auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Trocknungs- und Einbrennstation 4 angeordnet ist, um eine Beschichtung von der Oberfläche des Metallbands 1 zu entfernen, sowie eine Steuereinheit 6 zum Steuern des Betriebs und des Zeitablaufs der vorhergehenden Bauteile 1 bis 5. Der Begriff "unbeschichtete Gleitstücke" oder "unbeschichtete Produkte" wird hier verwendet, um diejenigen Gleitstücke oder Produkte zu bezeichnen, welche frei von einem Beschichtungsfilm oder mit einer Vorlackierungsschicht beschichtet sind.

Das Endlosmetallband 1 ist um eine Gruppe von eine Antriebsrolle beinhaltenden Rollen 1a gewunden und wird angetrieben, um mit Einrichtungsbetrieb entlang des Endloslaufweges zu laufen. Eine der Rollen 1a, welche mit 1a' bezeichnet ist, dient als Spannungsrolle. Zu diesem Zweck wird die Spannungsrolle 1a' durch eine Feder 1b in eine Richtung gedrängt, um das Metallband 1 mit gleichförmiger Vorspannkraft zu spannen. Mindestens ein Abschnitt der vollen Länge des laufenden Metallbands 1, welches die unbeschichteten Gleitstücke 10 trägt, wird aus einem nachstehend beschriebenen Grund in einer in Fig. 4 dargestellten seitlich gekippten Position gehalten. Aufgrund der seitlich gekippten Position kann das Metallband 1 als Gleitstück-Fördereinrichtung wie in der dargestellten Ausführungsform verwendet werden. Wenn die Gleitstück-Fördereinrichtung mit vertikal verlaufenden seitlichen Trägerflächen laufen würde, würde das unbeschichtete Gleitstück 10 mit einer flach auf der Oberseite 10a des Gleitstücks 10 aufliegenden Zugfahne 10c gehalten werden. Mit der auf diese Weise angeordnete Gleitstück-Zugfahne 10c könnte beim nachfolgenden Beschichtungsvorgang kein gleichförmiges Beschichten erreicht werden. Im Gegensatz dazu ist das Metallband 1, welches die Gleitstück-Fördereinrichtung der vorliegenden Erfindung bildet, seitlich in Richtung der Seite der Zugfahne 10c der unbeschichteten Gleitstücke 10 gekippt, welche auf und entlang der Oberkante des Metallbands 1 gehalten werden. Mit dieser seitlich gekippten Stellung des Metallbandes 1 befindet sich die Zugfahne 10c aller unbeschichteten Gleitstücke 10 von der Vorderfläche des oberen Seitenstücks 10a getrennt oder beabstandet. Die auf diese Weise beabstandete Zugfahne 10c macht es möglich, das Gleitstück 10 ohne Beschädigung einer beschichteten Oberfläche des Gleitstücks 10 gleichmäßig zu beschichten. Die seitlich gekippte Anordnung des Metallbands 1 ist immer wirkungsvoll, wenn es mit Artikeln oder Produkten verwendet wird, die einen schwenkbaren Teil, wie etwa eine Zugfahne 10c besitzen, deren Schwerpunkt sich außermittig vom Haltepunkt der Artikel oder Produkte befindet.

Die Produktfördereinrichtung der vorliegenden Erfindung kann gemäß dem Aufbau eines zu beschichtenden Produktes in eine adäquate Form modifiziert werden. Beispielsweise kann ein Draht oder eine Kette mit einer Anzahl von regelmäßig beabstandeten Haken als Produktfördereinrichtung verwendet werden.

Wie in Fig. 2 dargestellt, ist die Gleitstück-Zuführstation 2 mit einer Produktauswahl- und Zuführeinrichtung 7 verbunden, welche dazu dient, einen gewünschten Typ von Produkten (Gleitstücken) unter verschiedenen Typen von Produkten (Gleitstücken) auszuwählen und eine vorbestimmte Menge von gewählten Produkten (Gleitstücken) gewünschten Typs der Gleitstück-Zuführstation 2 zuzuführen. Die Gleitstück-Zuführstation 2 beinhaltet eine automatisch umschaltende Zuführeinrichtung 2a, 2b (Fig. 3), um die unbeschichteten Gleitstücke 10 des durch die Produktauswahl- und Zuführeinrichtung 7 gewählten und zugeführten Typs dem Metallband 1 zuzuführen, und dabei die unbeschichteten Gleitstücke 10 gemäß einer in der Steuereinheit 6 gespeicherten Produktionssteuerprozedur aufeinanderfolgend aufzureihen. Die Produktauswahl- und Zuführeinrichtung 7 weist, wie in Fig. 2 dargestellt, eine Mehrzahl von Behältern oder Behältnissen 7a auf, welche jeweils einen von unterschiedlichen Typen unbeschichteter Gleitstücke enthalten, sowie eine entsprechende Anzahl von Teile-Zuführeinrichtungen 7b, welche unterhalb der entsprechenden Behältnisse 7a angeordnet sind, um die unbeschichteten Gleitstücke 10 jeweils von den Behältnissen 7a zu empfangen. Die Teile-Zuführeinrichtungen 7b können einen an sich bekannten Aufbau besitzen und verfügen jeweils über einen elektromagnetischen Schwingungserzeuger wie etwa den beispielsweise in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Hei3-30333 beschriebenen. Die Teile-Zuführeinrichtung 7b führt unbeschichtete Gleitstücke 10 aufeinanderfolgend von einer nicht dargestellten Zuführspur einer Rutschschiene 7c zu, während sie in einer einheitlichen Stellung angeordnet werden.

Wie in Fig. 3 dargestellt besteht die automatisch umschaltende Zuliefereinrichtung 2a, 2b der Produktzuführstation 2 aus einer Gleitstückanhaltevorrichtung 2a, welche die Abwärtsbewegung der unbeschichteten Gleitstücke 10 anhält, um sie in einer einheitlichen Warteposition zu halten, während die Gleitstücke 10 auf und entlang der Rutschschiene 7c der entsprechenden Teilezuführeinrichtung 7b geführt werden, und eine Gleitstückwechselvorrichtung 2b, welche den Wartezustand der Anhaltevorrichtung 2a löst, um dem Metallband 1 in gleitender Weise eine vorbestimmte Anzahl von unbeschichteten Gleitstücken 10 zuzuführen. Die Anhaltevorrichtung 2a beinhaltet eine Führungsschiene 2a-1, welche sich angrenzend an das untere Ende der Rutschschiene 7c und von dieser nach unten erstreckt und einen gekrümmten unteren Endabschnitt besitzt, der mit geringer Neigung zur Oberkante des Metallbands 1 abfällt, und eine Anschlageinrichtung 2a-2, welche aus einem Stift besteht, der in einen in der Führungsschiene 2a-1 in Längsrichtung begrenzten Gleitstückführungskanal hinein- und herausbewegt werden kann. Der Anschlag 2a-2 wird durch eine Fluiddruck-Betätigungseinrichtung 2a-3, wie etwa ein Druckluftzylinder, hin- und herbewegt. Die Führungsschiene 2a-1 besitzt im wesentlichen den gleichen Aufbau wie die Rutschschiene 7c, abgesehen von dem gekrümmten unteren Endabschnitt. Die Rutschgeschwindigkeit der unbeschichteten Gleitstücke 10 wird verlangsamt, wenn die unbeschichteten Gleitstücke 10 sich von der vertikal angeordneten Rutschschiene 7c zum mäßig geneigten unteren Endabschnitt bewegen.

Die Gleitstückwechselvorrichtung 2b ist mit der Steuereinheit 6 verbunden und beinhaltet eine Gleitstück-Erfassungseinrichtung 2b-1, welche unterhalb des Anschlags 2a-2 in einer Position benachbart zum Gleitstückführungskanal in der Führungsschiene 2a-1 angeordnet ist, um die unbeschichteten Gleitstücke 10 zu erfassen. Die Anzahl der unbeschichteten Gleitstücke 10, welche durch die Gleitstück-Erfassungseinrichtung 2b-1 erfaßt wurde, wird in der Steuereinheit 6 gezählt, und wenn die Zählung gleich einer vorbestimmten Anzahl ist, schickt die Steuereinheit 6 ein Signal an die Fluiddruck-Betätigungseinrichtung 2a-3, um diese zu aktivieren und den Anschlag 2a-2 in den Gleitstückführungskanal hineinzuschieben. Die Wechselvorrichtung 2b beinhaltet weiter eine Zuführgeschwindigkeits-Steuervorrichtung 2b-2, welche in Förderrichtung hinter der Gleitstück-Erfassungseinrichtung 2b-1 angeordnet ist, um die Zuführgeschwindigkeit der unbeschichteten Gleitstücke 10 zu steuern, währen die unbeschichteten Gleitstücke 10 dem Metallband 1 zugeführt werden. Wie in Fig. 3 gezeigt besitzt die Zuführgeschwindigkeits-Steuervorrichtung 2b-2 denselben Aufbau wie die Anschlageinrichtung 2a-2 und wird durch eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung intermittierend angetrieben, und zwar gemäß Signalen, die bei vorbestimmten Zeitintervallen von einem in der Steuereinheit 6 angeordneten (nicht dargestellten) Zeitgeber zugeführt werden, bis die Zuführgeschwindigkeits- Steuervorrichtung 2b-2 eine vorbestimmte Anzahl von Hin- und Herbewegungen relativ zum Gleitstückführungskanal vollendet hat.

Die Gleitstückwechselvorrichtung 2b in der dargestellten Ausführungsform kann durch eine Gleitstück-Zuführvorrichtung, wie beispielsweise in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 3-57402 offenbart, ersetzt werden. In der offenbarten Gleitstück-Zuführvorrichtung werden verschiedene Typen von Gleitstücken, welche von den entsprechenden Teile-Zuführeinrichtungen den zugehörigen Rutschschienen zugeführt werden, vorübergehend beim Vorderende der entsprechenden Rutschschienen angehalten. Eine Gleitstück-Greifeinrichtung, welche quer zu den Rutschschienen hin- und hergehend bewegt werden kann, wird verschoben, bis sie bei der gewünschten Rutschschiene ankommt. Beim Ankommen an der gewünschten Rutschschiene wird die Gleitstück-Greifeinrichtung aktiviert, um lediglich ein Gleitstück gleichzeitig zu greifen und dann das gegriffene Gleitstück von der Rutschschiene zu einer vorbestimmten Position zu transportieren (eine Zuführposition relativ zum Metallband 1 gemäß der vorliegenden Erfindung). Der Betrieb der Teilezuführeinrichtungen und der Betrieb der Gleitstück-Greifeinrichtung werden gemäß den von der Steuereinheit zugeführten Anweisungen gesteuert. Die Gleitstück-Greifeinrichtung verfügt über einen an sich bekannten sogenannten "Handrobotermechanismus". Für eine weitere Beschreibung der Konfiguration und des Betriebs der Gleitstück-Zuführvorrichtung wird auf die zuvor erwähnte japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 3-57402 verwiesen.

Die auf diese Weise der Oberkante des Metallbands 1 zugeführten unbeschichteten Gleitstücke 10 besitzen eine derartige Stellung, daß die Oberseite 10a und eine Unterseite 10b von jedem Gleitstück 10 die Oberkante des seitlich gekippten Metallbandes 1 fassen, wobei die Gleitstück-Zugfahne 10c senkrecht hängt, wie in Fig. 4 dargestellt.

Die Beschichtungsstation 3 besteht aus einer geschlossenen Beschichtungskammer mit einem Einlaß und einem Auslaß für den Durchgang des Metallbandes 1, und einem Paar von Abdichtelementen, die am Einlaß bzw. am Auslaß vorgesehen sind, um diese zu verschließen. In der dargestellten Ausführungsform ist eine elektrostatische Spritzpistole 3a in der Beschichtungskammer zum Aufsprühen einer Beschichtung oder Lack vorbestimmter Farbe auf die unbeschichteten Gleitstücke 10 vorgesehen, wenn die unbeschichteten Gleitstücke 10 mittels des Metallbandes 1 durch die Beschichtungskammer bewegt werden, wie in den Fig. 1 und 4 dargestellt. Die Beschichtungskammer besitzt auch ein Abluftgebläse 3b, welches an der Decke vorgesehen ist, um einen Nebel wie etwa einen feinen Beschichtungssprühnebel oder ein verdampftes Lösungsmittel, welches in der Beschichtungskammer schwebt, herauszublasen. Auch wenn nicht dargestellt ist der Boden der Beschichtungskammer mit einer Bodenmatte zum Absorbieren der aufgesprühten Beschichtung abgedeckt. Die Beschichtungsstation 3 ist weiter mit einer Mehrzahl von Speicherbehältern 8a versehen, welche außerhalb der Beschichtungskammer angeordnet sind, um darin Basisbeschichtungen oder -Lacke unterschiedlicher Farben zu speichern, sowie mit einem automatischen Misch- und Verdünnungsapparat 8 zum Auswählen von einer oder mehreren Basisbeschichtungen vorbestimmter Farbe und zum automatischen Abwiegen, Mischen und Verdünnen der gewählten Basisbeschichtungen gemäß der zuvor in der Steuereinheit 6 gespeicherten Produktionssteuerprozedur.

In der dargestellten Ausführungsform wird ein elektrostatisches Sprühsystem wie oben beschrieben verwendet, in welchem die elektrostatische Sprühpistole 3a mit dem positiven Anschluß einer Hochspannungsschaltung verbunden ist, hingegen das Metallband 1 mit dem entgegengesetzten oder negativen Anschluß der gleichen Hochspannungsschaltung verbunden ist, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Polarität der Sprühpistole 3a und des Metallbandes 1 kann umgekehrt sein. Das elektrostatische Sprühsystem wird aus dem Grund verwendet, daß das Gleitstück 10 eine komplizierte Konfiguration besitzt, und aufgrund des Zwischenraums zwischen der Oberseite 10a und der Zugfahne 10c des Gleitstücks 10 ist das gewöhnliche Sprühbeschichtungsverfahren nicht in der Lage, eine ausreichende Beschichtungsmenge auf der Rückseite des Gleitstücks 10 aufzubringen, und beschichtet daher das Gleitstück 10 unregelmäßig. Offensichtlich kann das gewöhnliche Sprühbeschichtungsverfahren verwendet werden, wenn die zu besprühenden Produkte von einfachem Aufbau sind. Die Sprühpistole 3a ist mit einer Mehrzahl von Rohrleitungen verbunden (siehe Fig. 7). Die Sprühpistole 3a besitzt ein (nicht dargestelltes) Umschaltventil, welches in einer später beschriebenen Weise gemäß der in der Steuereinheit 6 gespeicherten Produktionssteuerprozedur automatisch umgeschaltet wird.

Das automatische Misch- und Verdünnungsgerät 8, wie in Fig. 5 dargestellt, besteht aus einer Mehrzahl von Basisbeschichtungs-Speicherbehältern 8a, einer entsprechenden Anzahl von Zahnradpumpen 8b und einer entsprechenden Anzahl von Rohrleitungen 8c, welche die Speicherbehälter 8a über die entsprechenden Zahnradpumpen 8b mit einem Abgabeabschnitt 8d verbinden. Der Abgabeabschnitt 8d beinhaltet eine Mehrzahl von (nicht dargestellten) Umschaltventilen, die jeweils mit einem Abgabe-Endabschnitt von jeder der Rohrleitungen 8c verbunden sind, welche in zusammenlaufender Weise am Abgabeabschnitt 8d zusammenkommen, sowie einen (nicht dargestellten) Trichter, welcher unmittelbar unterhalb der Abgabe-Endabschnitte der jeweiligen Rohrleitungen 8c angeordnet ist. Unterhalb des Abgabeabschnitts 8d ist eine bekannte elektronische Wägevorrichtung 8e zum Messen des Gewichtes einer über ein gewähltes Umschaltventil zugeführten Beschichtung angeordnet ist. Die Zahnradpumpen 8b und die Umschaltventile funktionieren derart, daß basierend auf einem von der elektronischen Wägevorrichtung 8e zugeführten Gewichtsignal die Umschaltventile nacheinander gemäß der in der Steuereinheit 6 gespeicherten Steuerprozedur umgeschaltet werden, so daß die notwendigen Rohrleitungen 8c geöffnet und gleichzeitig die zugehörigen Zahnradpumpen 8b angetrieben werden, wodurch die gewünschten Basisbeschichtungen der Reihe nach aus den entsprechenden Basisbeschichtungs-Speicherbehältern 8a den Abgabeabschnitten 8d zugeführt werden. Wenn die Menge einer jeden gewünschten, dem Abgabeabschnitt 8d zugeführten Basisbeschichtung einen gewünschten Wert erreicht, wird das entsprechende Umschaltventil geschlossen und die entsprechende Zahnradpumpe 8b angehalten.

Die elektronische Wägevorrichtung 8e trägt einen leeren Beschichtungsbehälter 9, welcher auf diese entweder manuell oder mittels einer geeigneten Transporteinrichtung gesetzt wurde. Wenn gewünschte Mengen von zu mischenden Basisbeschichtungen vom Beschichtungsbehälter 9 aufgenommen wurden, wird der Beschichtungsbehälter 9 zu einer Beschichtungsgemisch-Umrührvorrichtung 12 transportiert, welche zwischen der elektronischen Wägevorrichtung 8e und der Beschichtungsstation 3 angeordnet ist. Die Beschichtungsgemisch-Umrührvorrichtung 12 beinhaltet ein Rührblatt 12b, welches drehbar durch einen Elektromotor 12a angetrieben wird. Das Rührblatt 12b, welches zuvor gereinigt wurde, wird in einer Warteposition gehalten, und wenn der Beschichtungsbehälter 9a, welcher eine Mischung von Basisbeschichtungen enthält, in die Beschichtungsgemisch-Umrührvorrichtung 12 eingebracht wird, wird das Rührblatt 12b in den Beschichtungsbehälter 9a eingeführt und rührt das Gemisch von Basisbeschichtungen, um die Basisbeschichtungen in homogener Weise zu mischen. Gleichzeitig wird eine erforderliche Menge von Verdünnungsmittel von einem (nicht dargestellten) Verdünnungsmittelbehälter dem Basisbeschichtungsgemisch zugeführt, um die Viskosität einer gemischten Beschichtung einzustellen.

Wenn der Rührvorgang beendet ist, hebt eine nicht dargestellte Antriebseinrichtung das Rührblatt 12b zusammen mit dem Elektromotor 12a hoch, um das Rührblatt 12b aus dem Beschichtungsbehälter 9a zu entnehmen, in welchem sich eine homogen gemischte Beschichtung befindet. Dann wird der Beschichtungsbehälter 9a in eine vorbestimmte Position innerhalb der Beschichtungskammer gebracht. Wenn Arbeitsumgebungsbedingungen und der Umweltschutz berücksichtigt werden, ist der Beschichtungsbehälter 9a vorzugsweise ein geschlossener Behälter mit einem Deckel. Ein kleiner Kunststoffbehälter ist hinsichtlich der Einfachheit einer Nachbehandlung besonders vorteilhaft.

Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der automatischen Misch- und Verdünnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung. Eben diese Ausführungsform wird untenstehend bezugnehmend auf Fig. 6 beschrieben. Das modifizierte Verfahren für das Wägen und Sammeln von pulverförmigem Farbstoffbeinhaltet, wie in Fig. 6 dargestellt, eine Mehrzahl von Basisbeschichtungs-Speicherbehältern 8a, welche jeweils über eine Mehrzahl von Rohrleitungen 8c mit einer Mehrzahl von Zahnradpumpen 8b verbunden sind. Ein Abgabeabschnitt 8d einer jeden Rohrleitung 8c ist mit einem Auslaß am Boden eines entsprechenden von einer Mehrzahl von Behältern 8f mit verdünnter Beschichtung verbunden, die jeweils eine verdünnte Beschichtung von gleicher Farbe wie die entsprechende Basisbeschichtung enthalten. Der Abgabeabschnitt 8d von jeder Rohrleitung 5c und der Auslaß von jedem Behälter 8f für verdünnte Beschichtung besitzen jeweils ein Paar von (nicht dargestellten) Umschaltventilen, welche einzeln, gesteuert durch die von der Steuereinheit 6 empfangenen Anweisungen, angesteuert werden. In der dargestellten Ausführungsform werden eine Mehrzahl von elektronischen Wägevorrichtungen 8e, welche jeweils einen Beschichtungsbehälter 9a tragen, in Längsrichtung entlang eines (nicht dargestellten) Paares von parallel beabstandeten Schienen transportiert und dabei unterhalb der jeweiligen Behälter 8f für verdünnte Beschichtung positioniert. Somit unterscheidet sich die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsformvollständig von der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform, und zwar darin, daß jede der elektronischen Wägevorrichtungen 8e so gesteuert wird, daß sie nacheinander unter die erforderlichen Behälter 8f für verdünnte Beschichtung bewegt werden.

Der Beschichtungsbehälter 9a, welcher eine gemischte Beschichtung enthält, wird zu einer vorbestimmten Position außerhalb der Beschichtungskammer transportiert und mit einer an derselben vorbestimmten Position angeordneten Druckförderpumpe verbunden. In diesem Moment wird ein benutzter Behälter von der Druckförderpumpe entfernt und dann einem Nachbehandlungsvorgang zugeführt, wobei sein offenes oberes Ende durch einen Deckel verschlossen wird. Fig. 7 ist ein diagrammartiges Schaltungsdiagramm, welches ein Beispiel eines automatischen Beschichtungsumschaltmechanismus darstellt. Eine Mehrzahl von Beschichtungsbehältern 9a (drei in der dargestellten Ausführungsform), welche Beschichtungen unterschiedlicher Farben enthalten, und ein Reinigungsfluidbehälter 9a' werden jeweils mit einer entsprechenden Anzahl von Druckförderpumpen 13a, 13b, 13c und 13d verbunden (vier in der dargestellten Ausführungsform). Die Druckförderpumpen 13a, 13b, 13c werden über entsprechende Rohrleitungen 14a, 14b, 14c mit der Sprühpistole 3a der Beschichtungsstation 3 verbunden. Jede der Rohrleitungen 14a - 14c besitzt ein Drucksteuerventil 15 und ist mit einem entsprechenden von einer Mehrzahl (nicht dargestellter) Beschichtungsumschaltventilen verbunden, die in einer in der Sprühpistole 3a der Beschichtungswechselschaltung 3a-1 angeordnet sind. Die Drucksteuerventile 15 und die Beschichtungsumschaltventile werden durch ein Signal gesteuert, welches von der Steuereinheit 6 gemäß der in der Steuereinheit 6 gespeicherten Produktionssteuerprozedur zugeführt wird, so daß der Abgabedruck der jeweiligen Beschichtungen geregelt und die gewünschten Rohrleitungen 14a bis 14c umgeschaltet werden. Die Rohrleitung 14d, welche mit der Druckförderpumpe 13d für den Reinigungsfluidbehälter 9a' verbunden ist, ist mit einer Abgabeöffnung der Sprühpistole 3a über ein in der Rohrleitung 14d angeordnetes Reinigungsfluidumschaltventil 16 verbunden. Das Reinigungsfluidumschaltventil 16 ist mit einer in der Sprühpistole 3a enthaltenen Reinigungsfluidwechselschaltung 3a-2 verbunden. Wenn eine vorbestimmte Menge von Gleitstücken 10 eines gewünschten Typs beschichtet wurde, verschließen die innerhalb der Sprühpistole 3a befindlichen Beschichtungsumschaltventile die entsprechenden Rohrleitungen und gleichzeitig wird das Reinigungsfluidumschaltventil 16 geöffnet, um die Abgabeöffnung und das Innere der Sprühpistole 3a zu reinigen.

Als alternative Beschichtungswechseleinrichtung des Beschichtungsabschnitts 3 und als alternative Reinigungseinrichtung für die Sprühpistole 3a können ein Umschaltverfahren für kontinuierliches Sprühfärben, wie etwa im US-Patent Nr. 5,081,731 beschrieben, verwendet werden. Kurz gesagt verwendet das beschriebene Umschaltverfahren mindestens ein Paar von Sprühdüsen, welche umgeschaltet werden können. Eine der Sprühdüsen wird gewählt, um eine Beschichtung auf einen zu färbenden Artikel aufzusprühen während die Artikel laufen oder sich bewegen. Während dieser Zeit wird die andere Sprühdüse automatisch gereinigt und dann mit einem Zuführsystem für einen neuen Farbstoffverbunden, der im nachfolgenden Sprühvorgang versprüht werden soll. Für eine weitere Beschreibung der Details des Umschaltverfahrens wird auf das oben erwähnte US-Patent Nr. 5,081,731 verwiesen.

Die in der dargestellten Ausführungsform gezeigte Beschichtungsstation 3 besitzt lediglich eine einzige Sprühpistole 3a. Da in vielen Fällen eine einzige Beschichtungsstufe keinen gleichmäßig Beschichtungsfilm über der gesamten Oberfläche eines Produktes erzeugen kann (Gleitstücke in der dargestellten Ausführungsform), können zwei oder mehr Beschichtungsstufen verwendet werden. In letzterem Fall ist die Beschichtungskammer der Beschichtungsstation 3 in drei Unterkammern unterteilt. Zwei dieser Unterkammern, welche sich an der in Förderrichtung davor und dahinter gelegenen Seite befinden, besitzen jeweils ein Paar von Beschichtungseinrichtungen (Sprühpistolen) 3a, hingegen ist eine dazwischenliegende Unterkammer vorzugsweise mit einer (nicht dargestellten) Erhitzungs- und Lüftungseinrichtung versehen, um ein Lösungsmittel in der Beschichtung zu verdampfen, die in der vorhergehenden Stufe (in der in Förderrichtung davor gelegenen Unterkammer) versprüht wurde, und das verdampfte Lösungsmittel zu entfernen, wodurch die Erzeugung von Luftblasen verhindert wird, welche andernfalls bei den nachfolgenden Beschichtungsstufen aufgrund der Verdampfung des verbleibenden Lösungsmittels auftreten würde. Die dazwischenliegende Unterkammer ist von den in Förderrichtung davor und dahinter gelegenen Unterkammern durch ein Paar von "Vorhängen" getrennt, die beispielsweise aus einem gummibeschichteten Teilmaterial bestehen.

In der dargestellten Ausführungsform folgt hinter der Beschichtungsstation 3 eine Fixierstation 17 (Fig. 1), welche vorgesehen ist, um eine Erzeugung von Luftblasen aufgrund von intensivem Erwärmen und Einbrennen in der nachfolgenden Trocknungs- und Einbrennstation 4 zu verhindern. Die Fixierstation 17 beinhaltet einen tunnelartigen Zuführdurchgang, durch welchen sich die beschichteten Produkte bewegen, welche auf der Produktfördereinrichtung 1 getragen werden (beschichtete Gleitstücke 11 auf dem Metallband 1 in der dargestellten Ausführungsform), sowie ein (nicht bezeichnetes) Gebläse, welches Luft durch die tunnelartige Zuführpassage hindurchpreßt, um das Lösungsmittel vollständig aus der Beschichtung auf den Produkten zu entfernen.

Fig. 8 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Hauptabschnitt der Trocknungs- und Einbrennstation 4. In ähnlicher Weise wie die oben beschriebene Beschichtungskammer besteht die Trocknungs- und Einbrennstation 4 aus einer geschlossenen Heizkammer mit einem Einlaß und einem Auslaß für den Durchgang des Metallbandes 1. Wie in den Fig. 1, 8 und 9 dargestellt, beinhaltet die Heizkammer 4 eine Produktentnahmeeinrichtung 4b, welche benachbart dem Auslaß angeordnet ist, um die vorgetrockneten beschichteten Gleitstücke 11 vom Metallband 1 zu entnehmen während das Metallband 1 durch die Heizkammer 4 läuft. Die Produktentnahmeeinrichtung 4b, wie in Fig. 8 dargestellt, besteht aus einem gekrümmten Plattenelement, das sich auf derjenigen Seite der Oberkante des Metallbandes 1 befindet, welche der Zugfahne 11c des beschichteten Gleitstücks 11 gegenüberliegt. Beim Weiterlaufen des Metallbandes 1 kommt eine geneigte Fläche des gekrümmten Plattenelements (Produktentnahmeeinrichtung) 4b in Eingriff mit einer unteren Seitenfläche 11b des Gleitstücks 11 und führt dann die untere Seitenfläche 1 1b nach oben, um das Gleitstück 11 anzuheben, und entfernt schließlich das Gleitstück 11 vom Metallband 1. Die Produktentnahmeeinrichtung 4b mit dem vorhergehenden Aufbau dient zur Veranschaulichung und versteht sich als nicht einschränkend.

Mindestens eine Stufe einer Transfereinrichtung 4c für entnommene Reißverschlüsse ist in horizontaler Richtung in der Heizkammer 4 angeordnet und liegt im wesentlichen auf ganzer Länge unter dem Metallband 1, welches sich in Längsrichtung über die Länge der Heizkammer 4 erstreckt. Die Transfereinrichtung 4c für entnommene Reißverschlüsse in der dargestellten Ausführungsform besteht aus einem Endlosförderriemen, der aus einem Drahtgitter mit vorbestimmter Maschengröße besteht, so daß die beschichteten Gleitstücke 11 durch von oberhalb und unterhalb des Drahtgitter-Förderriemens 4c aufgebrachte Hitze getrocknet und eingebrannt werden, während die beschichteten Gleitstücke 11 durch den Drahtgitter-Förderriemen 4c transportiert werden. Die Trocknungs- und Einbrenneinrichtung 4a besteht aus einem Infrarottrockner oder einem Heißlufttrockner. Um die beschichteten Gleitstücke 11 vor einer Beschädigung zu schützen wenn sie auf den Förderriemen 4c fallen, kann eine Außenfläche des Förderriemens 4c mit einem wärmebeständigen flexiblen Material beschichtet sein. Zusätzlich kann eine geneigte Rutsche 4d, welche sich zwischen der Produktentnahmeeinrichtung 4b und dem Förderriemen 4c befindet, wie in Fig. 9 dargestellt, vorgesehen sein, um eine Aufprallkraft im wesentlichen zu eliminieren, welche andernfalls erzeugt würde wenn die auf dem Metallband 1 befindlichen Gleitstücke 11 direkt auf den Förderriemen 4c fallen.

Der Förderriemen 4c läuft oder dreht sich in einer Richtung, welche entgegengesetzt der Laufrichtung des Metallbands 1 ist, wie in den Fig. 1, 8 und 9 gezeigt. Wenn zwei oder mehr paralelle und in vertikaler Richtung beabstandete Förderriemen (vielstufige Förderriemen) verwendet werden, läuft ein erster Förderriemen, der unmittelbar unter dem Metallband 1 angeordnet ist, in einer Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung von Metallband 1, wie oben beschrieben, und vom zweiten bis zum letzten Förderriemen läuft jeder in Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung des unmittelbar darüber angeordneten Förderriemens. Die Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung 4e, welche eine Entladerutsche (Fig. 1) aufweist, ist an einem in Laufrichtung dahinter befindlichen Ende des Förderriemens 4c angeordnet, um die fertig eingebrannten Gleitstücke 11 aus dem Beschichtungssystem zu entladen.

Der auf diese Weise vorgesehene Förderriemen 4c gewährleistet, daß die beschichteten Gleitstücke 11 während sie innerhalb der Heizkammer 4 gefördert werden für eine ausreichend lange Zeitdauer aufgeheizt werden können, um ein ausreichendes Einbrennen der Beschichtungslilme auf den Gleitstücken 11 zu gewährleisten, und gleichzeitig kann die Gesamtlänge der Heizkammer 4 verringert werden. Zusätzlich ist, da das Metallband 1 durch die Heizkammer 4 in einer kurzen Zeitdauer hindurchgeht, die dem Metallband 1 anhaftende Beschichtung nicht vollständig eingebrannt, sondern noch feucht. Demgemäß kann die feuchte Beschichtung mühelos vom Metallband 1 entfernt werden, wenn sich das Metallband 1 durch die Beschichtungsentfernungsstation 5 hindurchbewegt, welche aus einer Beschichtungsentfernungskammer besteht, die in Förderrichtung unmittelbar hinter der Heizkammer 4 angeordnet ist.

Wie in Fig. 1 dargestellt ist eine Beschichtungsprodukt-Transporteinrichtung 18, die aus einem Behälterkasten besteht, unterhalb der Entladerutsche 4e angeordnet, um darin die fertig eingebrannten beschichteten Gleitstücke 11 aufzunehmen. Wenn eine vorbestimmte Anzahl von beschichteten Gleitstücken 11 aufgenommen wurde, wird die Behälterkiste 18 beispielsweise zu einer Reißverschlußketten-Herstellungsmaschine transportiert, welche unterhalb der automatischen Gleitstück-Beschichtungsmaschine der vorliegenden Erfindung angeordnet sein kann. Die automatische Gleitstück-Beschichtungsmaschine kann direkt mit einer Gleitstück-Befestigungsstation der Reißverschlußketten-Herstellungsmaschine verbunden sein, in welchem Fall die Behälterkiste 18, die zum los- oder partieweisen Transport der Behälterkiste 18 verwendet wird, durch eine Teilezuführeinrichtung ersetzt werden kann. In letzterem Fall werden alle erforderlichen Operationsschritte der automatischen Gleitstück-Beschichtungsmaschine und der Reißverschlußketten-Herstellungsmaschine automatisch in Übereinstimmung mit einem in einer Steuereinheit gespeicherten Produktionssteuerablauf ausgeführt.

Fig. 10 zeigt einen Beschichtungsentfernungsmechanismus, der in der Beschichtungsentfernungsstation 5 verwendet wird, um die Beschichtung vom Metallband 1 zu entfernen. Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht die Beschichtungsentfernungsstation 5 aus einer geschlossenen Kammer und beinhaltet einen Elektromotor 5a und zwei sich drehende Wellen 5b, welche über einen geeigneten Kraftübertragungsmechanismus in einer Antriebsbeziehung mit dem Elektromotor 5a verbunden sind. Zwei Walzenbürsten 5c sind mit den freien Enden von sich drehenden Wellen 5b fest verbunden, um die Beschichtung von gegenüberliegenden Oberflächen des Metallbands 1 wegzubürsten. Der oben beschriebene Beschichtungsentfernungsmechanismus ist extrem einfach, ist jedoch ohne weiteres in der Lage, die Beschichtung vom Metallband 1 zu entfernen, da das Metallband 1 durch die Heizkammer während einer kurzen Zeitdauer hindurchläuft und daher die Beschichtung auf dem Metallband nicht vollständig eingebrannt sondern noch naß ist. Das Metallband 1 mit seinen beschichtungsfreien gegenüberliegenden Oberflächen läuft weiter und kommt wieder zur Zuführstation 2 für unbeschichtete Gleitstücke zurück.

Die automatische Gleitstück-Beschichtungsmaschine mit dem vorhergehend beschriebenen Aufbau funktioniert wie folgt. Gemäß einer in der Steuereinheit 6 gespeicherten Herstellungsprozedur werden unbeschichtete Gleitstücke eines speziellen Typs eines nach dem anderen in regelmäßigen Intervallen von der Zuführstation 2 auf eine Oberkante des Metallbands 1 zugeführt, welches mit Einrichtungsbetrieb entlang eines Endlosförderweges läuft. Die dem Metallband 1 zugeführten unbeschichteten Gleitstücke 10 werden dann in die Beschichtungsstation 3 eingebracht. In der Beschichtungsstation 3 wird ein elektrostatisches Sprühbeschichtungsverfahren durchgeführt, um eine gleichmäßige Beschichtung über die gesamte Oberfläche von jedem Gleitstück 10 zu liefern. Auf die Beschichtungsstation 3 folgt die Fixierstation 17, in welcher ein Lösungsmittel verdampft wird, um die Beschichtung auf der Oberfläche von Gleitstück 10 und der Oberfläche des Metallbandes 1 zu verfestigen. Beschichtete Gleitstücke 11, welche die Fixierstation 17 durchlaufen haben, bewegen sich nachfolgend in die in einem geschlossenen Zustand gehaltene Trocknungs- und Einbrennstation 4.

In der Trocknungs- und Einbrennstation 4 werden, wenn das Metallband 1 durch die Trocknungs- und Einbrennstation 4 hindurchläuft, die auf dem Metallband 1 getragenen beschichteten Gleitstücke 11 vorgetrocknet und dann durch die Gleitstück-Entfernungseinrichtung 4b, welche benachbart zum Auslaß der Trocknungs- und Einbrennstation 4 angeordnet ist, vom Metallband 1 entfernt. Die entfernten beschichteten Gleitstücke 11 fallen durch die Schwerkraft auf den Endlosförderriemen 4c, welcher unterhalb des Metallbands 1 in einer Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung von Metallband 1 läuft. Die auf den Förderriemen 4c gefallenen Gleitstücke 11 werden innerhalb der Trocknungs- und Einbrennstation 4 in umgekehrter Richtung gefördert, und während dieser Zeit wird eine gesprühte Beschichtung auf der Oberfläche von jedem Gleitstück 11 eingebrannt, um einen festen, haltbaren Beschichtungsfilm zu erzeugen. Dank des Förderriemens 4c, welcher als erster einer Vielzahl von vertikal angeordneten Einbrennstufen vorgesehen ist, kann eine ausreichende Einbrennzeit sichergestellt werden, sogar wenn die Trocknungs- und Einbrennstation die halbe Länge einer herkömmlichen Trocknungs- und Einbrennstation aufweist. Der Trocknungs- und Einbrennvorgang kann in effektiver Weise erreicht werden, wenn der Förderriemen 4c in der Trocknungs- und Einbrennstation 4 aus einem Drahtgeflecht vorbestimmter Maschengröße besteht. Die fertig eingebrannten Gleitstücke 11 werden über die Entladerutsche 4e in der Behälterkiste gesammelt, welche die Beschichtungsprodukt-Transporteinrichtung 18 bildet, und dann durch eine geeignete Fördereinrichtung zum nächsten Verarbeitungsschritt transportiert.

Andererseits setzt nach dem Entfernen der beschichteten Gleitstücke 11 das Metallband 1 seine Vorwärtsbewegung mit Einrichtungsbetrieb fort und tritt in die Beschichtungsentfernungsstation 5 ein, in welcher die an der Vorder- und Rückseite des Metallbands 1 anhaftende Beschichtung durch die Beschichtungsentfernungseinrichtung wie etwa ein Paar von Walzenbürsten entfernt wird. In diesem Augenblick ist, da das Metallband 1 die Trocknungs- und Einbrennstation 4 in einer kurzen Zeitdauer durchlaufen hat, welche die Hälfte der gewöhnlichen Trocknungs- und Einbrennzeit nicht überschreitet, die Beschichtung auf dem Metallband 1 nicht vollständig eingebrannt, sondern kann ohne weiteres durch Bürsten entfernt werden, was beispielsweise durch eine einfache mechanische Entfernungseinrichtung wie etwa Walzenbürsten erzielt wird.

Wenn eine vorbestimmte Menge von Gleitstücken des speziellen Typs beschichtet sind, ist der vorhergehende Beschichtungsvorgang abgeschlossen. Dann gibt die Steuereinheit 6, gemäß in der Steuereinheit 6 gespeicherten Daten wie etwa Typ und Menge der als nächstes zu beschichtenden Gleitstücke und die als nächstes zu verwendende Beschichtung, Anweisungen aus, um die Gleitstück-Anhaltevorrichtung 2a und die Gleitstückwechselvorrichtung 2b der Gleitstück-Zuführstation 2 zu aktivieren und die benötigten Beschichtungsrohrleitungen in der Beschichtungsstation 3 umzuschalten, während der Sprühdruck einer vorbestimmten Beschichtung eingestellt wird.

Spezieller wird, wenn die nächste Beschichtungsoperation begonnen wird, der Anschlag 2a-2 der Gleitstück-Anhaltevorrichtung 2a aus dem Gleitstückführungskanal in der Führungsschiene 2a-1 zurückgezogen, wodurch ermöglicht wird, daß die gleichmäßig angeordneten, unbeschichteten Gleitstücke 10 durch Schwerkraft entlang der Führungsschiene 2a-1 heruntergleiten. Die Anzahl der auf diese Weise nach unten gleitenden Gleitstücke 10 wird durch die Erfassungseinrichtung 2b-1 der Gleitstückwechselvorrichtung 2b erfaßt, und wenn die Anzahl der erfaßten Gleitstücke gleich einem vorbestimmten Wert ist, wird die Fluiddruck-Betätigungseinrichtung 2a-3 angesteuert, um den Anschlag 2a-2 in den Gleitstückführungskanal in der Führungsschiene 2a-2 hineinzuschieben, wodurch die Abwärtsbewegung der nachfolgenden Gleitstücke 10 angehalten wird. Gleichzeitig wird, entsprechend den bei vorbestimmten Zeitintervallen von der Steuereinheit 6 geschickten Steuersignalen, die Abgabegeschwindigkeits-Steuervorrichtung 2b-2 intermittierend angesteuert, um die Gleitstücke 10 zu vorbestimmten Intervallen vom Gleitstückführungskanal an das Metallband 1 zu liefern.

Andererseits wird in der Beschichtungsstation 3 ein Beschichtungsbehälter 9a, welcher eine Beschichtung oder einen Lack unterschiedlicher Farbe enthält, die/der beim nächsten Beschichtungsvorgang verwendet werden soll, in eine vorbestimmte Position in der Beschichtungsstation 3 gebracht und mit einer entsprechenden Druckförderpumpe 13 verbunden, bevor die Gleitstück-Zuführstation 2 den Typ der zuzuführenden Gleitstücke umschaltet. Wenn die vorhergehende Beschichtungsoperation abgeschlossen ist, schließt ein in der Sprühpistole 3a enthaltenes Beschichtungsumschaltventil die bei der vorhergehenden Beschichtungsoperation verwendete Beschichtungsrohrleitung und das Reinigungsfluid-Umschaltventil 16 wird geöffnet, um das Innere der Sprühpistole 3a und die Auslaßöffnung der Sprühpistole 3a zu reinigen. Wenn die Sprühpistole 3a vollständig gereinigt ist, wird eine bei der nächsten Beschichtungsoperation zu verwendende Beschichtungsrohrleitung geöffnet und eine neue Beschichtung oder Lack wird durch die Druckförderpumpe 13 herausgepreßt und fließt durch die auf diese Weise geöffnete Beschichtungsrohrleitung zur Sprühpistole 3a. Während dieser Zeit wird der Abgabedruck der Beschichtung geregelt. Die druckgeregelte Beschichtung wird schließlich von der Sprühpistole 3a auf die auf der Oberkante der vom Metallband 1 getragenen Gleitstücke 10 aufgesprüht, während das Metallband 1 durch die Beschichtungsstation 3 läuft.

Wie aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht werden, wenn geringe Mengen von Produkten verschiedener unterschiedlicher Typen im automatischen Beschichtungssystem der vorliegenden Erfindung beschichtet werden, eine vorbestimmte Menge von Produkten eines gewünschten Typs und eine Beschichtung von gewünschter Farbe automatisch gewählt und einer Zuführstation zugeführt. Mit dieser automatischen Zuführung der erforderlichen Materialien können alle Produkte unterschiedlicher Typen mechanisch und vollautomatisch beschichtet werden, mit dem Ergebnis, daß die Lieferzeitgrenze heruntergesetzt und Dank einer gut durchdachten Gestaltung die Gesamtgröße des Beschichtungssystems verringert werden kann. Wenn zum Fördern der zu beschichtenden Produkte ein Endlosmetallband verwendet wird, wird die Stellung des Metallbandes bei seinem Lauf automatisch berichtigt, und zwar in Abhängigkeit von der Schwerpunktposition der Produkte, sogar wenn die Produkte eine komplizierte Konfiguration besitzen. Somit können die Produkte über ihre gesamte Oberfläche gleichmäßig beschichtet werden. Insbesondere falls eine Beschichtungsprodukt- Entfernungseinrichtung in der Heizkammer benachbart deren Auslaß angeordnet ist und mindestens eine Stufe einer Beschichtungsprodukt-Fördereinrichtung, welche in einer Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung des Metallbandes läuft, unterhalb des Metallbandes im Inneren der Heizkammer angeordnet ist, kann, sogar bei einmaligem Durchlauf des Metallbandes durch die Heizkammer, eine ausreichende Einbrennzeit zum Einbrennen der beschichteten Produkte im Inneren der Heizkammer beibehalten werden. Sogar wenn die Länge der Heizkammer verringert wird, kann eine Beschichtung auf den beschichteten Produkten vollständig eingebrannt werden. Somit ist eine merkliche Raumersparnis möglich. Zusätzlich können, da das Metallband 1 die Heizkammer nur einmal durchläuft, gegenüberliegende Oberflächen des Metallbandes durch einen einfachen Beschichtungsentfernungsmechanismus mühelos gereinigt werden, etwa durch ein Paar von Reinigungsbürsten, welche in einer Beschichtungsentfernungskammer angeordnet sind, die in Förderrichtung unmittelbar hinter der Trocknungs- und Einbrennkammer angeordnet ist. Es versteht sich, daß die Erfindung innerhalb des Rahmens der anliegenden Ansprüche anders als speziell beschrieben ausgeführt sein kann.


Anspruch[de]

1. Vollautomatisches Beschichtungssystem zum Beschichten kleiner Mengen von Produkten verschiedener unterschiedlicher Typen, aufweisend:

mindestens eine Endlos-Produktfördereinrichtung (1), welche in einer einzigen Richtung entlang eines Endloslaufwegs läuft;

eine Produktzuführstation (2), die benachbart zu einem Abschnitt des Laufweges angeordnet ist, um der Produktfördereinrichtung (1) unbeschichtete Produkte (10) zuzuführen;

eine Beschichtungsstation (3), die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Produktzuführstation (2) angeordnet ist, um die unbeschichteten Produkte (10) zu beschichten, wobei die Beschichtungsstation (3) aus einer geschlossenen Beschichtungskammer aufgebaut ist und eine Beschichtungseinrichtung (3a) zum Beschichten der unbeschichteten Produkte (·10) mit einer gewählten Beschichtung beinhaltet, und weiter eine Nebelentfernungseinrichtung (3b) zum Entfernen von Nebel aus der geschlossenen Beschichtungskammer (3) beinhaltet;

eine Trocknungs- und Einbrennstation (4), die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Beschichtungsstation (3) angeordnet ist und eine Trocknungs- und Einbrenneinrichtung (4a) zum Trocknen und Einbrennen der beschichteten Produkte (11), sowie eine Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung (4e) zum Entladen der beschichteten Produkte (11) aus der Trocknungs- und Einbrennstation (4) beinhaltet;

eine Beschichtungsentfernungsstation (5), die auf dem Laufweg in Förderrichtung hinter der Trocknungs- und Einbrennstation (4) angeordnet ist, um eine Beschichtung von der Produktfördereinrichtung (1) zu entfernen;

dadurch gekennzeichnet, daß es weiter aufweist:

eine Steuereinheit (6) zum Steuern des Betriebs und des Zeitablaufs der Fördereinrichtung (1), der Produktzuführstation (2), der Beschichtungsstation (3), der Trocknungs- und Einbrennstation (4), und der Beschichtungsentfernungsstation (5);

eine automatische Produktwähleinrichtung (7) zum Auswählen einer vorbestimmten Menge von unbeschichteten Produkten (10) eines vorbestimmten Typs aus den verschiedenen unterschiedlichen Typen von Produkten gemäß einem in der Produktsteuereinheit (6) gespeicherten Produktionssteuerablauf;

ein automatisches Misch- und Verdünnungsgerät (8), welches mindestens eine Beschichtung vorbestimmter Farbe aus einer Vielzahl von Basisbeschichtungen unterschiedlicher Farben auswählt und die gewählte Beschichtung automatisch abwiegt, mischt und verdünnt, und zwar gemäß dem in der Produktsteuereinheit (6) gespeicherten Produktionssteuerablauf;

wobei die Produktzuführstation (2) automatische Zuführeinrichtungen (2a, 2b) beinhaltet, die funktionsmäßig mit der automatischen Produktwähleinrichtung (7) verbunden sind, um die vorbestimmte Menge von unbeschichteten Produkten (10) des vorbestimmten Typs der Produktfördereinrichtung (1) zuzuführen und dabei die unbeschichteten Produkte (10) hintereinander auszurichten; und

die Trocknungs- und Einbrennstation (4) aus einer geschlossenen Heizkammer aufgebaut ist, welche einen Einlaß und einen Auslaß zum Durchlassen der Produktfördereinrichtung (1) durch diese besitzt, und eine Produktentnahmeeinrichtung (4b) beinhaltet, welche benachbart zum Auslaß angeordet ist, um die beschichteten Produkte (11) aus der Produktfördereinrichtung (1) zu entnehmen, und zwar bei laufender Produktfördereinrichtung (1), sowie mindestens eine Stufe einer Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung (4c), welche die aus der Produktfördereinrichtung (1) entnommenen beschichteten Produkte (11) aufnimmt und danach die so aufgenommenen Produkte (11) in entgegengesetzter Richtung fördert.

2. Vollautomatisches Beschichtungssystem nach Anspruch 1, wobei die Produktfördereinrichtung (1) ein Endlosmetallband aufweist.

3. Vollautomatisches Beschichtungssystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Anzahl der Beschichtungseinrichtungen (3a) mindestens eins beträgt und die mindestens eine Beschichtungseinrichtung (3a) eine Beschichtungsumschalt-Schaltung (3a-1) und eine Reinigungsfluidumschalt-Schaltung (3a-2) beinhaltet.

4. Vollautomatisches Beschichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung (4c) einen porösen Endlosriemen beinhaltet.

5. Vollautomatisches Beschichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, welches weiter eine geneigte Rutsche (4d) beinhaltet, die sich zwischen der Produktentnahmeeinrichtung (4b) und der Entnahmeprodukt-Transfereinrichtung (4c) befindet.

6. Vollautomatisches Beschichtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Beschichtungsprodukt-Transporteinrichtung (18) an einem Produktentladeende der Beschichtungsprodukt-Entladeeinrichtung (4e) angeordnet ist, um die beschichteten Produkte (11) des vorbestimmten Typs aufzunehmen und zu transportieren.







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