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Dokumentenidentifikation DE19851034A1 29.04.1999
Titel Vorrichtung zur Wandlung von Licht in Materie 1
Anmelder Merkel, Wolfgang, Dipl.-Ing., 10557 Berlin, DE
Erfinder Merkel, Wolfgang, Dipl.-Ing., 10557 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 05.11.1998
DE-Aktenzeichen 19851034
Offenlegungstag 29.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.1999
IPC-Hauptklasse G21K 5/00
IPC-Nebenklasse H05H 15/00   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zur Erzeugung von Materie aus Licht vorgeschlagen, bei dem sich die Wellen zweier Laserstrahlen gegenseitig vernichten.

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, daß, wenn ein Elektron und ein Positron aufeinandertreffen, sich die Materie der beiden gegenseitig vernichtet und ein Lichtblitz entsteht. Im umgekehrten Fall muß, wenn sich zwei elektromagnetische Wellen gegenseitig vernichten, Materie entstehen.

In "Bild der Wissenschaft", Ausgabe 1, 1998 wurde berichtet, daß an einer U.S. Universität mit einem Versuch, bei dem ein Lichtstrahl und ein Laserblitz aufeinander geprallt sind, Materie erzeugt wurde.

Erfindungsgemäß werden die Strahlen zweier Laser, Fig. 1 (1, 2) gegeneinandergerichtet und prallen in einer Vakuumkammer, Fig. 1 (3), die als Elektronenröhre mit den optischen Fenstern, Fig. 1 (4, 5) und mit einer Lochkathode, Fig. 1 (6), einem Lochgitter, Fig. 1 (7) und einer Lochanode, Fig. 1 (8) ausgebildet ist, aufeinander. Bei identischer Polarisationsebene der beiden Laserstrahlen , bewirkt mit Hilfe eines gesteuerten optischen Polarisators, Fig. 1 (9), 4 Stück teildurchlässigen Spiegeln Fig. 1 (10, 11, 14, 15) und einem Polarisationsdiskriminator Fig. 1 (12) und bei um 180° phasenverschobenen Laserstrahlen, bewirkt durch einen gesteuerten optischen Phasenschieber, Fig. 1 (13) und zwei Spiegeln Fig. 1 (16, 17) und einem Phasendiskriminator, Fig. 1 (18), vernichten sich die Wellen der beiden Laserstrahlen gegenseitig und es entsteht Materie nach der bekannten Einstein'schen Formel:



E = m.c2



Mit der als Elektronenröhre ausgebildeten Vakuumkammer Fig. 1 (3) kann die Menge und die zeitliche Bildung der Materie gemessen werden, da Elektronen und Positronen entstehen.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Erzeugung von Materie aus Licht nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, daß zwei Laserstrahlen der Laser Fig. 1 (1, 2) in einer Vakuumkammer Fig. 1 (3) aufeinander prallen, sich gegenseitig vernichten und Materie erzeugen und die zeitlich gebildete Materiemenge mit der, als Elektronenröhre ausgebildeten Vakuumkammer, Fig. 1 (3) gemessen wird und die Ausrichtung der beiden Laserstrahlen der Laser Fig. 1 (1.2) mit Hilfe von 4 Stück teildurchlässigen Spiegeln Fig. 1 (10, 11, 14, 15), zwei Spiegeln Fig. 1 (16, 17), einem Polarisationsdiskriminator Fig. 1 (12), einem gesteuerten optischen Polarisator Fig. 1 (9), einem Phasendiskriminator, Fig. 1 (18) und einem gesteuerten optischen Phasenschieber Fig. 1 (13) erfolgt.






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