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Dokumentenidentifikation DE19757844A1 01.07.1999
Titel Störlichtbogendetektor
Anmelder Moeller GmbH, 53115 Bonn, DE
Erfinder Schumacher, Andreas, 53547 Dattenberg, DE
DE-Anmeldedatum 24.12.1997
DE-Aktenzeichen 19757844
Offenlegungstag 01.07.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.07.1999
IPC-Hauptklasse H02B 13/065
IPC-Nebenklasse H01H 9/50   H01H 33/26   
Zusammenfassung Ein Störlichtbogendetektor zur Erkennung von Störlichtbogen in Schaltanlagen bestehend aus einem Lichtwellenleiter, bei dem das Licht radial eingekoppelt wird, und aus Lichtwellenleitersteckern, soll bei guten optischen Eigenschaften bruchsicher in Schaltanlagen verlegt werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß der Lichtwellenleiter (2) in einem lichtdurchlässigen Rohr (3) aus flexiblen Kunststoff ungewickelt geführt ist, und daß die Enden des Rohres (3) und des Lichtwellenleiters (2) mit den Lichtwellenleitersteckern (4) verbunden sind.
Die Erfindung ist in Niederspannungs- und Mittelspannungs-Schaltanlagen anwendbar.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Störlichtbogendetektor zur Erkennung von Störlichtbögen in Schaltanlagen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Aus der DE 295 05 362 U1 ist ein Störlichtbogendetektor bekannt, der aus einem auf einem Trägerstab wendelförmig aufgewickelten Lichtwellenleiter mit einem Schrumpfschlauch und Steckverbindern besteht.

Der Detektor ist vor mechanischer Zerstörung geschützt und für die Verlegung in Niederspannungs- und Mittelspannungs-Schaltanlagen geeignet.

Die Wicklung hat jedoch den Nachteil, daß eine relativ große Lichtwellenleiterlänge erforderlich ist und die Fertigung sehr aufwendig ist.

Bekannt ist es auch, den Lichtwellenleiter ungeschützt zu verlegen (DD 271 397 A1, DE 43 31 716).

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Störlichtbogendetektor nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, der bei guten optischen Eigenschaften bruchsicher in Schaltanlagen verlegt werden kann.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst, während in den Unteransprüchen besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gekennzeichnet sind.

Anhand der Zeichnungen, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, sollen die Erfindung, weitere Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung und weitere Vorteile näher beschrieben und erläutert werden.

Es zeigt:

Fig. 1 eine Darstellung des Störlichtbogendetektors,

Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Rohrstückes mit Lichtwellenleiter und

Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Lichtwellenleitersteckers.

Die Fig. 1 zeigt den Störlichtbogendetektor zur Erkennung von Störlichtbögen in Schaltanlagen. Dieser besteht aus einem Lichtwellenleiter 2, bei dem das Licht radial eingekoppelt wird und Lichtwellenleitersteckern 4. Der Lichtwellenleiter 2 ist in einem lichtdurchlässigen Rohr 3 aus flexiblen Kunststoff ungewickelt geführt. Die Enden des Rohres 3 und des Lichtwellenleiters 2 sind mit den Lichtwellenleitersteckern 4 verbunden.

Das Rohr 3 ist mindestens bis 125°C temperaturbeständig und besteht aus Polyvinylidenfluorid (PVDF) oder Polytetrafluorethylen (PTFE).

Die PVDF-Thermoplaste sind z. B. unter den Handelsnamen Kynar (Hersteller: Indchem) oder Dyflor (Hersteller: Dynamit Nobel) bekannt.

Die PTFE-Thermoplaste sind z. B. unter den Handelsnamen Teflon (Hersteller: Du Pont) oder Hostaflon TFM (Hersteller: Hoechst) bekannt.

Der Lichtwellenleiter 2 ist ein handelsüblicher Lichtwellenleiter aus Glas oder Kunststoff mit Stufen- oder Gradientenindex.

Die Lichtwellenleiterstecker 4 sind Standardsteckverbinder z. B. ST- oder SC-Stecker.

Alternativ kann der gleiche transparente Kunststoff auf die LWL-Faser aufextrudiert werden. Bezugszeichenliste 1 Störlichtbogendetektor

2 Lichtwellenleiter

3 Rohr

4 Lichtwellenleiterstecker


Anspruch[de]
  1. 1. Störlichtbogendetektor zur Erkennung von Störlichtbögen in Schaltanlagen bestenend aus einem Lichtwellenleiter, bei dem das Licht radial eingekoppelt wird und Lichtwellenleitersteckern, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) in einem lichtdurchlässigen Rohr (3) aus flexiblem Kunststoff ungewickelt geführt ist, und daß die Enden des Rohres (3) und des Lichtwellenleiters (2) mit den Lichtwellenleitersteckern (4) verbunden sind.
  2. 2. Störlichtbogendetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) temperaturbeständig ist.
  3. 3. Störlichtbogendetektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) bis mindestens 125°C temperaturbeständig ist.
  4. 4. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) aus PTFE-Material besteht.
  5. 5. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) aus PVDF-Material besteht.
  6. 6. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) ein handelsüblicher Lichtwellenleiter ist.
  7. 7. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) ein Glas-Lichtwellenleiter ist.
  8. 8. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) ein Kunststoff-Lichtwellenleiter ist.
  9. 9. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) ein Lichtwellenleiter mit Stufenindex ist.
  10. 10. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (2) ein Lichtwellenleiter mit Gradientenindex ist.
  11. 11. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtwellenleiterstecker (4) Standardsteckverbinder sind.
  12. 12. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtwellenleiterstecker (4) ST-Stecker sind.
  13. 13. Störlichtbogendetektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtwellenleiterstecker (4) SC-Stecker sind.






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