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Dokumentenidentifikation DE69322986T2 08.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0561605
Titel Techniken für die automatische Erzeugung von Formularen durch Kombination von Teiloperationen
Anmelder Xerox Corp., Rochester, N.Y., US
Erfinder Cooper, Martin F.N., Fremont, California 94555, US;
Card, Stuart K., Los Altos, California 94022, US;
Johnson, Walter A.L., Santa Clara, California 95051, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69322986
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 16.03.1993
EP-Aktenzeichen 933019713
EP-Offenlegungsdatum 22.09.1993
EP date of grant 13.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.07.1999
IPC-Hauptklasse G06F 17/24

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Formulare, aus denen ein System Informationen für die Verwendung bei der Steuerung von darauffolgenden Systemoperationen erhält.

Johnson et al. beschreiben in US-A-5,060,980 oder EP-A-0459793 ein Formular, auf dem ein Benutzer Markierungen erstellen oder modifizieren kann, die Daten wiedergeben. Wie mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben, sind die Markierungen derart positioniert, daß ein Formular-Interpreter angewiesen werden kann, wo er nach den zu lesenden Daten zu suchen hat. Das Formular kann gedruckte Teile, wie etwa die Umrisse von auszufüllenden Feldbereichen, Ränder, Titel und Anweisungen umfassen. Das Formular umfaßt auch codierte Information, die eine Strukturbeschreibung des Formulars, einschließlich einer Beschreibung der Positionen der Formularfelder sowie einer Beschreibung der Feldtypen wiedergibt. Die codierte Information kann auch Befehle für die besondere Verarbeitung von ausgewählten Daten, Wählbefehle für ein Faxgerät, Netzwerkadressen zum Routen ausgewählter Daten oder zu verarbeitende Daten umfassen. Ein System zum Verarbeiten eines derartigen Formulars wird mit Bezug auf Fig. 3 beschrieben, und Techniken zum Erzeugen eines derartigen Formulars werden mit Bezug auf Fig. 4 und 5 beschrieben. Der Benutzer kann ein Bild des Formulars betrachten, Felder und andere Elemente des Formulars auswählen oder erstellen, auf den Inhalten eines Feldes auszuführende Operationen spezifizieren sowie unabhängig von den Inhalten der Felder Operationen und Daten eingeben.

Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine grundsätzliche Ineffizienz bei der Verwendung von Steuerblättern und anderen Formularen, die für die Steuerung von Geräteoperationen verwendet werden. Ein derartiges Formular umfaßt häufig einen Satz von Feldern, die zusammen verwendet werden können, um eine Operation anzufordern, wobei jedes Feld eine Teiloperation spezifiziert. Zum Beispiel kann eine Telefonnummer, an die ein Fax übertragen werden soll, durch eine Reihe von Felder angegeben werden, in denen der Benutzer jeweils eine Zahl eingibt.

Jedesmal wenn dieselbe Operation angefordert wird, muß eine Anzahl von Feldern ausgefüllt werden.

Dieser Aspekt beruht weiterhin auf der Entdeckung einer Technik, die dieses Problem lindert. Wenn ein Benutzer eine Sequenz von Teiloperationen in einem Formular spezifiziert, kann die Technik automatisch ein neues Formular mit einem einzigen Feld erzeugen, um eine vollständige Operation anzufordern, die die Sequenz der Teiloperationen umfaßt.

Diese Technik kann in einem System implementiert werden, das eine Bildeingabeschaltung, eine Bildausgabeschaltung und einen Prozessor umfaßt, der zum Empfangen von Bilder definierenden Daten aus der Bildeingabeschaltung und zum Bereitstellen von Bilder definierenden Daten an die Bildausgabeschaltung verbunden ist. Die Bildeingabeschaltung kann verbunden sein, um Faxübertragungen zu empfangen, und die Bildausgabeschaltung kann verbunden sein, um Faxübertragungen zu senden.

Der Prozessor kann erste Eingabebilddaten empfangen, die ein Bild eines ersten Formulars mit einer Anzahl von Feldern definieren, die derart markiert sind, daß sie zusammen eine Sequenz von Teiloperationen angeben. Die angegebene Sequenz bildet eine vollständige Operation. Der Prozessor kann die Daten verwenden, um automatisch neue Formulardaten zu erzeugen, die ein Bild eines zweiten Formulars erzeugen, das ein Feld umfaßt, das eine Anforderung für die vollständige Operation angibt. Der Prozessor kann die neuen Formulardaten an die Bildausgabeschaltung bereitstellen. Dann kann der Prozessor zweite Bildeingabedaten empfangen, die ein Bild des zweiten Formulars definieren, das markiert wurde, um eine Anforderung für die vollständige Operation anzugeben. In Antwort darauf kann der Prozessor die Sequenz der Teiloperationen durchführen, die die vollständige Operation ausmachen.

Ein Gerät in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung kann in einem Speicher gespeicherte Befehle zum Empfangen von Daten, die das Bild eines Eingabeformulars definieren, und Antwortbefehle zum Antworten auf ein Eingabeformu lar umfassen. In Antwort auf die ersten Eingabebilddaten kann der Prozessor die Antwortbefehle ausführen, um automatisch die neuen Formulardaten zu erzeugen. In Antwort auf die zweiten Bildeingabedaten kann der Prozessor die Antwortbefehle ausführen, um die Sequenz der Teiloperationen durchzuführen.

Die vorliegende Erfindung gibt auch einen Herstellungsartikel für die Verwendung in einem System an, das ein Speichermedium-Zugriffsgerät wie etwa ein Diskettenlaufwerk oder ein CD-Laufwerk umfaßt. Der Artikel kann ein Datenspeichermedium wie eine Diskette oder eine CD-ROM sowie die auf dem Medium gespeicherten Daten umfassen. Die gespeicherten Daten können die oben genannten Eingabebefehle und Antwortbefehle angeben.

Ein eng damit verbundener Aspekt der vorliegenden Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß ein Benutzer eine gewisse Flexibilität beim Erhalten eines automatisch erzeugten Formulars wünschen kann. Wenn der Benutzer ein Formular mit einer Anzahl von Empfängern wünscht, kann der Benutzer zum Beispiel mehrere Empfänger hinzufügen wollen, um dann ein neues Formular zu erhalten, das alle die hinzugefügten Empfänger auflistet.

Dieses Problem kann gelöst werden, wenn ein Formular die Teiloperationen spezifiziert, die die gesamte Operation ausmachen, und wenn ein anderes Formular das automatisch erzeugte Formular für die Anforderung der gesamten Operation anfordert. Dies erlaubt es dem Benutzer, das automatisch erzeugte Formular zu erhalten, nachdem er mehrere Empfänger hinzugefügt hat.

Lediglich beispielhaft werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im folgenden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 ein schematisches Flußdiagramm, das zeigt, wie ein erstes Formular Teiloperationen spezifiziert, die verwendet werden können, um automatisch ein zweites Formular mit einem Feld zum Anfordern einer kombinierten Operation zu erzeugen,

Fig. 2 ein Flußdiagramm, das die Schritte zum Erzeugung eines Formulars wie in Fig. 1 zeigt,

Fig. 3 ein schematisches Blockdiagramm, das ein Softwareprodukt zeigt, auf das durch ein System zugegriffen werden kann, um Formulare wie in Fig. 2 gezeigt zu erzeugen,

Fig. 4A-4D schematische Diagramme einer Reihe von Faxsteuerformularen, die automatisch durch die Techniken von Fig. 1 bis 3 erzeugt werden,

Fig. 5 ein schematisches Blockdiagramm, das Softwarekomponenten eines Systems zeigt, das automatisch ein Formular mit einem Feld zum Anfordern einer kombinierten Operation erzeugen kann,

Fig. 6 ein schematisches Blockdiagramm, das einen Stapel zeigt, der durch die Komponenten in Fig. 5 gehandhabt werden kann,

Fig. 7 ein schematisches Blockdiagramm, das Eingabeformulare und ein neues Formular zeigt, das durch ein System erzeugt wurde, das eine Faxserver- Ausführungssoftware wie die in Fig. 5 gezeigte umfaßt.

Fig. 8 ein Flußdiagramm, das Schritte zum automatischen Erzeugen eines Formulars mit einem Feld zum Anfordern einer kombinierten Operation in Fig. 7 zeigt.

Allgemeine Merkmale

Fig. 1 bis 4D stellen die allgemeinen Merkmale der vorliegenden Erfindung dar. Fig. 1 ist ein schematisches Flußdiagramm, das zeigt, wie eine erstes Formular, das Teiloperationen spezifiziert, verwendet werden kann, um automatisch ein zweites Formular zu erzeugen, das eine kombinierte Operation spezifiziert. Fig. 2 ist ein Flußdiagramm, das allgemeine Schritte zum automatischen Erzeugen eines Formulars wie in Fig. 1 zeigt. Fig. 3 ist ein schematisches Blockdiagramm, das ein Softwareprodukt zeigt, auf das durch ein System zugegriffen werden kann, um automatisch Formulare wie in Fig. 2 zu erzeugen. Fig. 4A-4D sind schematische Diagramme einer Reihe von Faxsteuerformularen, die automatisch durch die Techniken von Fig. 1 bis 3 erzeugt werden.

Das Formular 10 in Fig. 1 umfaßt drei Teiloperationsfelder, die jeweils eine entsprechende Teiloperation angeben. Das Feld 12 gibt die Teiloperation A an, das Feld 14 gibt die Teiloperation B an und das Feld 16 gibt die Teiloperation C an. Wie gezeigt, hat der Benutzer Ankreuzmarkierungen in den Feldern 12 und 16 eingefügt, um eine Sequenz anzugeben, die die Teiloperationen A und C umfaßt. In Antwort auf das Formular 10 wird automatisch das Formular 20 erzeugt. Wie das Formular 10 enthält das hier gezeigte Formular 20 Teiloperationsfelder 22, 24 und 26, die jeweils die Teiloperationen A, B und C angeben. Das Formular 20 enthält auch ein Gesamtoperationsfeld 28, um die gesamte Operation anzugeben, die sich aus der Sequenz der Teiloperationen A und C zusammensetzt. Der Benutzer kann also in effektiverer Weise die gesamte Operation anfordern.

In dem Schritt in Block 40 von Fig. 2 werden ein Bild definierende Daten empfangen, die ein erstes Formular zeigen, in dem Teiloperationsfelder markiert sind, um ähnlich wie in Formular 10 von Fig. 1 eine Sequenz von Teiloperationen anzugeben. Der Schritt in Block 42 verwendet die das erste Formular definierenden Daten, um automatisch ein zweites Formular zu erzeugen, das ein Gesamtoperationsfeld enthält, das die gesamte Operation angibt, die sich aus der Sequenz der Teiloperationen zusammensetzt. Der Schritt in Block 44 stellt dann Daten als Ausgabe bereit, die das zweite Formular definieren.

Wie durch die gestrichelte Linie angegeben, die zu dem Schritt in Block 46 führt, kann der Benutzer dann optional das zweite Formular markieren, so daß das Gesamtoperationsfeld markiert ist, um die gesamte Operation anzugeben. Wenn ja, antwortet der Schritt in Block 48, indem er die Sequenz von Teiloperationen durchführt, die die gesamte Operation ausmachen.

Fig. 3 zeigt ein Softwareprodukt 60, das ein Herstellungsartikel ist, der in einem System verwendet werden kann, das wie in Fig. 3 gezeigte Komponenten umfaßt. Das Softwareprodukt 60 umfaßt ein Datenspeichermedium 62, auf das durch die Speichermedium-Zugriffseinrichtung 64 zugegriffen werden kann. Das Speichermedium 62 kann zum Beispiel ein magnetisches Medium wie etwa ein Satz von einer oder mehreren Disketten, ein optisches Medium wie etwa ein Satz von einer oder mehreren CD-ROMs oder ein anderes geeignetes Medium zum Speichern von Daten sein.

Das Datenspeichermedium 62 speichert Daten, die die Speichermedium- Zugriffseinrichtung 64 für den Prozessor 66 bereitstellen kann. Der Prozessor 66 ist zum Empfangen von Bilder definierenden Daten von der Bildeingabeschaltung 70 verbunden. Die Daten können zum Beispiel von einem Faxgerät 72, von einem Scanner 74, von einem Editor 76, etwa von einem Formulareditor oder einem anderen interaktiven Editor, der durch Benutzereingabegeräte wie eine Tastatur, eine Maus oder eine Stift-/Griffel-Eingabeeinrichtung gesteuert wird, oder von einem Netzwerk 78 erhalten werden, das ein lokales Netzwerk (LAN) oder ein anderes Netzwerk sein kann, das ein Bild definierende Daten übertragen kann.

Der Prozessor 66 ist auch verbunden, um Bilder definierende Daten für eine Bildausgabeschaltung 80 bereitzustellen. Diese Daten können wiederum an ein Faxgerät 82, einen Drucker 84, eine Anzeige 86 oder an ein Netzwerk 88 gegeben werden.

Zusätzlich zu dem Datenspeichermedium 62 umfaßt das Softwareprodukt 60 durch das Speichermedium 62 gespeicherte Daten. Die gespeicherten Daten geben Bildempfangsbefehle 90 an, die ausgeführt werden können, um die Schritte der Blöcke 40 und 46 in Fig. 2 durchzuführen. Die gespeicherten Daten umfassen auch Daten, die Antwortbefehle angeben, die durchgeführt werden können, um ein Formular sowohl automatisch zu erstellen und zu übertragen, wie in Fig. 2 gezeigt, als auch um eine gesamte Operation durch das Durchführen einer Sequenz von Teiloperationen durchzuführen, wie in Block 48 angegeben.

Fig. 4A bis 4D zeigen Bilder von Formularen, die aus einer Anwendung der vorliegenden Erfindung für ein Faxgerät resultieren. Einige gegenwärtige Faxgeräte weisen Tasten für die Kurzwahl auf. Ein Benutzer kann eine Kurzwahltaste programmieren, indem er eine mit der Taste zu assoziierende Telefonnummer angibt. Nach der Programmierung der Taste, veranlaßt eine Betätigung der Taste, daß das Faxgerät die assoziierte Nummer wählt und dann eine Übertragung vornimmt. Die Verwendung von Kurzwahltasten ist jedoch begrenzt, weil eine große Anzahl von Schritten erforderlich ist, um eine Taste zu programmieren und weil die fertige Programmierung auf ein einziges Gerät beschränkt ist. Die in Fig. 4A bis 4D dargestellte Technik bietet eine der Kurzwahl ähnliche Funktion, die in einer kleinen Anzahl von Schritten programmiert und dann bei mehreren Faxgeräten verwendet werden kann.

In dem Formular 120 von Fig. 4A ist das Feld 122 markiert, um anzugeben, daß ein neuer Faxempfänger programmiert werden soll. Das Feld 124 wird mit einem Namen für den neuen Faxempfänger ausgefüllt. Das Zahlenraster 126 wird ausgefüllt, um die Telefonnummer des neuen Faxempfängers anzugeben.

Wenn das ausgefüllte Formular 120 empfangen wird, wird automatisch das Formular 140 in Fig. 4B erzeugt. Die Felder 142, 144 und 146 weisen jeweils dieselben Funktionen auf wie die Felder 122, 124 und 126 in Fig. 4A und wurden ausgefüllt, um die Programmierung eines neuen Faxempfängers anzufordern. Außerdem erlaubt es das Feld 150 dem Benutzer, den vorhergehenden Faxempfänger mit einer einzigen Markierung anzufordern, wobei das Feld 152 ein aus dem Feld 124 von Fig. 4A erhaltenes Bild enthält. Wenn mehr als ein Empfänger angekreuzt wurden, können die Felder 160 und 162 ausgefüllt werden, um eine neue Gruppe anzufordern.

Wenn das ausgefüllte Formular 140 empfangen wird, wird automatisch das Formular 170 in Fig. 4C erzeugt. Die Felder 172, 174 und 176 weisen jeweils dieselben Funktionen auf wie die Felder 122, 125 und 126 in Fig. 4A, wobei sie jedoch nicht ausgefüllt sind. Das Feld 180 weist dieselbe Funktion auf wie das Feld 150 in Fig. 4B, wobei das Feld 182 das Bild von Feld 124 enthält und das Feld 184 hinzugefügt wurde, was es dem Benutzer erlaubt, den vorhergehenden Faxempfänger mit einer einzigen Markierung anzufordern, wobei das Feld 186 ein aus dem Feld 144 von Fig. 4B erhaltenes Bild enthält. Die Felder 190 und 192 weisen jeweils dieselbe Funktion auf wie die Felder 160 und 162 in Fig. 4B, wobei jedoch die Felder 180, 184 und 190 markiert wurden, um anzugeben, daß eine neue Gruppe erstellt werden soll, wobei das Feld 192 mit einem Namen für die neue Gruppe ausgefüllt wurde.

Wenn das ausgefüllte Formular 170 empfangen wird, wird automatisch das Formular 220 in Fig. 4D erzeugt. Die Felder 222, 224, 226, 230, 232, 234, 236, 240 und 242 weisen jeweils dieselben Funktionen auf wie die Felder 172, 174, 176, 182, 184, 186, 190 und 192 in Fig. 4C. Die Felder 244 und 246 wurden hinzugefügt, so daß der Benutzer die neue Gruppe von Empfängern mit einer einzigen Markierung in Feld 244 anfordern kann, wobei das Feld 246 ein aus dem Feld 192 in Fig. 4C erhaltenes Bild enthält.

Auf jedes der in Fig. 4A bis 4D gezeigten Formulare kann ein Dokument folgen, das an den oder die angegebenen Empfänger übertragen werden soll. In jedem Fall muß der Benutzer nur einige wenige Kästchen mit einem Bleistift markieren und bei Bedarf einen Namen oder eine andere mnemotechnische Kennzeichnung schreiben, um die Kurzwahloperation zu programmieren. Die programmierte Information kann für den Zugriff durch mehrere Faxgeräte gespeichert werden, die dann jeweils auf jedes Formular antworten können.

Die einfache in Fig. 4A bis 4D dargestellte Technik kann in verschiedener Weise erweitert werden. Wenn zum Beispiel jeder neue Empfänger zu dem Formular hinzugefügt ist, kann die Liste der Empfänger auf der Basis der Häufigkeit der Übertragung oder auf der Basis eines anderen Kriteriums geordnet werden. Wenn das Formular voll wird, kann ein zweites Formular erzeugt werden, wobei der Überlauf oder ein Empfänger gelöscht werden kann, um auf der Basis der Häufigkeit, auf der Basis der seit der letzten Übertragung vergangenen Zeit oder auf der Basis eines anderen Kriteriums Platz für einen neuen Empfänger zu machen.

Implementierung

Die oben beschriebenen allgemeinen Merkmale können in verschiedener Weise bei verschiedenen Geräten implementiert werden. Eine gegenwärtige Implementierung läuft auf einem IBM PC-kompatiblen Gerät (einem "PC") mit wenigstens einem 80386-Mikroprozessor. Der PC ist mit einer "Faxkarte" ausgestattet, d. h. mit einer Kombination aus einer Karte und einer Software, die dem PC das Senden und Empfangen von Faxbildern in einem Standardformat wie CCITT-Gruppe 3 erlaubt.

Die Faxkarte sollte zum Beispiel die SatisFAXtionTM von lntel Corporation, The Complete CommunicatorTM oder The Complete FaxTM von The Complete PC, Inc. oder proFaxTM von Charter Electronics Industries Pte. Ltd sein. Weil die gegenwärtige Implementierung eng mit einer Faxkarte verbunden ist, wird sie hier als "Faxserver" bezeichnet.

1. Allgemeine Merkmale der Faxserver-Software

Fig. 5 zeigt allgemeine Software-Komponenten der gegenwärtigen Implementierung. Fig. 6 stellt die Organisation eines Stapels dar, der in Antwort auf eine Anforderung eines Benutzers erstellt wird.

Fig. 5 zeigt allgemeine Software-Komponenten sowie einige der Kommunikationspfade zwischen den Komponenten. Die Faxserver-Software 300 umfaßt Befehle, die durch einen DOS-Befehle 302 ausführenden Prozessor ausgeführt werden. In der gegenwärtigen Implementierung führt der Prozessor wenigstens auch die 3.0-Version von Microsoft® WindowsTM aus, die durch die Windows-Befehle 306 angegeben ist.

Der Kommunikationspfad zwischen der Faxserver-Software 300 und der Faxkarte verläuft über zwei DOS-residente Komponenten: die speicherresidenten Faxkarten-Befehle 306 und die speicherresidenten Faxserver-Befehle (TSR = Terminal Stay Resident = speicherresidentes Programm) 310.

Bei den meisten Faxkarten können speicherresidente Befehle 306 mit der Installation der Faxkarte installiert werden. Für jede dieser Faxkarten enthält die Faxserver-Software 300 ein entsprechendes TSR 310, das geladen werden kann, wenn der Benutzer die Faxserver-Software 300 installiert, wobei vom Benutzer ein Signal erhalten wird, das den Typ der Faxkarte angibt.

Einige Faxkarten, zum Beispiel proFax, weisen einen separaten Treiber für die Programmierung auf. In diesen Fällen wird die Faxkarte installiert und wird das TSR 310 während der Installation der Faxserver-Software 300 geladen.

Die speicherresidenten Faxkarten-Befehle 306 und das TSR 310 kommunizieren, um Faxübertragungen zu empfangen und zu senden.

Wenn ein Faxübertragung empfangen wird, speichert die Faxkarte die empfangenen Daten automatisch in einem Verzeichnis im DOS-Dateiensystem. Wenn das TSR 310 dann die speicherresidenten Faxkaiten-Befehle 306 aufruft, empfängt das TSR 310 Daten, die angeben, daß sich eine empfangene Übertragung in einer Datei im Verzeichnis befindet. In Antwort darauf weist das TSR 310 der Datei eine gerade Zahl zu und erzeugt eine Ereignisdatei. Die Ereignisdatei enthält die gerade Zahl sowie andere Information wie den DOS-Dateinamen der empfangenen Datei und die Telefonnummer des sendenden Faxgerätes (oder eine leere Kennzeichnung, wenn keine Telefonnummer verfügbar ist).

Wenn die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 als nächstes das TSR 310 auf rufen, antworten das TSR mit der geraden Zahl der nächsten nicht verarbeiteten Ereignisdatei. Die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 können die empfangene Übertragung wie weiter unten beschrieben handhaben.

Bevor die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 dem TSR 310 signalisieren, eine Faxübertragung zu senden, erzeugen sie eine Ereignisdatei mit der nächsten verfügbaren geraden Zahl. Diese Ereignisdatei kann die gerade Zahl, die Telefonnummer des Ziels, eine Temporärdateizahl zum Identifizieren einer temporären Datei mit den zu übertragenden Daten und andere derartige Informationen wie einen Benutzernamen für einen Header auf den übertragenen Seiten usw. enthalten.

In Antwort auf die Ereignisdatei gibt das TSR 310 Daten an die speicherresidenten Faxkarten-Befehle 306, die das Ziel angeben. Das TSR 310 kann die zu sendenden Elemente temporär in einem Verzeichnis im DOS-Dateiensystem speichern. Dann können die speicherresidenten Faxkarten-Befehle 306 eine Anforderung in eine Anforderungsschlange für die Faxkarte eingeben. Dann kann das TSR 310 in Antwort auf Statusprüfungen durch die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 Daten von den speicherresidenten Faxkarten-Befehlen 306 anfordern, die angeben, ob die Elemente erfolgreich gesendet worden sind.

Die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 führend die zentralen Funktionen der Fasxerver-Software durch. Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen, rufen die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 auch Bildverarbeitungsbefehle 314 auf, um Bildverarbeitungsoperationen und Datenbankbefehle 320 durchzuführen, um Daten in der Informationsdatenbank 322 und in der Auftragsdatenbank 324 zu verwalten. Ein Benutzer kann über Windows-Befehle 304 mit den Faxserver-Anwendungsbefehlen 312 interagieren.

In der vorliegenden Implementierung umfassen die Datenbankbefehle 320 die Befehle von db_VistaTM, einem kommerziellen Datenbankprodukt von Rama Corporation. Die Informationsdatenbank 322 und die Auftragsdatenbank 324 werden beide unter Verwendung von db_Vista implementiert.

Die Informationsdatenbank 322 umfaßt zwei Listen, eine Liste mit Verteilerlisten und eine Liste mit Kategorien von Dokumenten und Formularen. Jede Liste erscheint als ein Container der obersten Ebene in der durch die Windows-Befehle vorgesehenen Schnittstelle, wobei der Benutzer mit Hilfe der Benutzerschnittstelle neue Verteilerlisten und Kategorien erstellen kann. Jede Verteilerliste umfaßt Information zu einem Satz von Empfängern, einschließlich von Daten, die die Empfänger und die Telefonnummern von deren Faxgeräten identifizieren, wobei eine Verteilerliste mit dem Namen "Alle Empfänger" alle Empfänger umfaßt. Jede Kategorie von Dokumenten und Formularen umfaßt einen Satz von Elementen, von denen jedes jeweils ein Dokument oder ein Formular ist. Für jedes Dokument enthält die Kategorie einen Zeiger zu dem Namen der DOS-Datei in der die das Dokument definierenden Daten gespeichert sind. Für jedes Formular enthält die Kategorie einen Zeiger zu dem Namen der DOS-Datei, in der die Definition oder die Beschreibung des Formulars gespeichert ist.

Die Auftragsdatenbank 324 dient als ein automatischer Abwickler zum Verarbeiten von einer Reihe von Bildern. Die Auftragsdatenbank 324 enthält deshalb Daten, die alle anstehenden Stapel, Aufträge, Aktionen und Seiten angeben, wie weiter unten ausführlicher erläutert wird.

Wie aus Fig. 5 deutlich wird, können die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 über eine Benutzerschnittstelle, die durch Windows-Befehle 304 auf der Basis einer Anzeige und auf der Basis einer Benutzereingabeeinrichtung, wie einer Tastatur und einer Maus, vorgesehen wird, Anforderungen von einem Benutzer empfangen. In der vorliegenden Implementierung werden diese Anforderungen als eine Datenstruktur empfangen, die die Inhalte eines Formulars angibt. Die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 können auch Benutzeranforderungen auf Formularen in den durch die Faxkarte empfangenen Faxübertragungen empfangen. Die Faxserver-Anwendungsbefehle 312 können auf eine Anforderung von einer der Benutzerschnittstellen antworten, indem sie einen Stapel in der Auftragsdatenbank 324 erstellen.

Fig. 6 zeigt einen Stapel 350, der eine Reihe von m Aufträgen enthält, von denen jeder eines oder mehrere Bilder definierende Daten enthält. Diese Bilder sind hier die Bilder von verschiedenen Seiten einer Faxübertragung. Der Auftrag 0 umfaßt n Seiten, wobei die Seiten 352 und 354 jeweils die erste und die letzte Seite sind. Der Auftrag 1 umfaßt p Seiten, wobei die erste Seite 360 ein Formular definiert und wobei die Seiten 362 und 364 jeweils die zweite und die letzte Seite sind. Entsprechend beginnen die folgenden Aufträge jeweils mit einem Formular, wie durch den letzten Auftrag dargestellt, bei dem q Seiten mit der ein Formular definierenden Seite 370 beginnen und bei dem die Seiten 372 und 374 jeweils die zweite und die letze Seite sind.

Fig. 6 stellt einige allgemeine Merkmale des Betriebs der Auftragsdatenbank 324 in der vorliegenden Implementierung dar: ein Stapel umfaßt einen oder mehrere Aufträge. Der erste Auftrag in einem Stapel kann nicht mit einem Formular beginnen, während jeder darauf folgende Auftrag mit einem Formular beginnt, auf das ein Satz von Seiten folgen kann. Jeder Auftrag umfaßt also folgendes: ein einzelnes leeres Blatt, eine Anzahl von nicht-Formular-Seiten, die auch als Dokument bezeichnet werden, ein einzelnes Formular, oder ein einzelnes Formular mit einem darauffolgenden Dokument.

Die grundlegende Abwicklungsoperation ist eine zyklische Operation, wobei in jedem Zyklus eine durchzuführende Aktion aus den gegenwärtig in der Auftragsdatenbank 324 vorhandenen Aktionen ausgewählt wird. Die vorliegende Implementierung weist eine Anzahl von verschiedenen Typen von Aktionen auf, von denen viele für die Handhabung einer empfangenen Faxübertragung verwendet werden können. Eine Aktion eines bestimmten Typs kann "erstellt" werden, worunter das Erstellen einer Instanz des Typs in der Auftragsdatenbank 324 zu verstehen ist.

Eine Aktion in der Auftragsdatenbank 324 enthält verschiedene Informationselemente, einschließlich von Daten, die die Funktion von Aktionen angeben und von Daten, die bei der Abwicklung oder der Ausführung der Aktionsfunktion verwendet werden können. Die Abwicklungsdaten umfassen den Zustand der Aktion, d. h. bereit oder fertig, den frühesten Zeitpunkt zum Starten der Durchführung der Aktionsfunktion, eine Priorität, um sicherzustellen, daß eine Abruffunktion vor einer Sendefunktion abgeschlossen ist, und optional eine besondere als Readyproc bezeichnete Funktion, um zu bestimmen, ob die Aktion für die Durchführung ihrer Funktion bereit ist.

Die Eingabeaktion ist eine Default-Aktion, deren Funktion durchgeführt wird, wenn keine andere Aktion bereit ist, wobei Readyproc prüft, ob andere Aktionen bereit sind. Deshalb enthält die Auftragsdatenbank 324 immer eine Eingabeaktion. Die Funktion der Eingabeaktion ruft das TSR 310 auf, um Daten zu erhalten, die angeben, ob eine Faxübertragung empfangen wurde oder nicht. Wenn ja, erhält die Funktion eine Ereignisdatei für die neu empfangenen Bilder, erstellt einen neuen Stapel in der Auftragsdatenbank 324 und eine Stapelaktion.

Die Stapelaktion wird durch eine wie oben beschriebene Eingabeaktion erstellt. Die Funktion der Stapelaktion ruft eine Konverterprozedur auf, die für die verwendete Faxkarte geeignet ist, die durch den Benutzer bei der Installation der Faxserver-Software 300 angegeben wird. Die Konverterprozeduren konvertieren eine empfangene Daten aus dem Format der Faxkarte zu einer DOS-Datei im Faxserver-Format. Der Name der DOS-Datei kann dabei auf einer ganzzahligen Kennzeichnung basieren, um die Kommunikation mit den Windows-Befehlen 304 und dem TSR 310 zu erleichtern. Die Konversion kann durch Aufrufe von Modulen durchgeführt werden, die unabhängig modifiziert und erweitert werden können.

Die Funktion der Stapelaktion erstellt weiterhin für jede Seite in der empfangenen Datei einen Seiteneintrag und eine für diese Seite durchzuführende Seitenaktion in der Auftragsdatenbank 324; wenn nur eine einzige Seite empfangen wird, enthält die Funktion Daten im Seiteneintrag, die einen Stapel mit einer einzigen Seite angeben, wobei die Funktion auch eine Auftragssatzaktion erzeugt. Die Funktion erzeugt weiterhin eine Aufräumaktion.

Die Seitenaktion wird durch eine Stapelaktion erzeugt, wie oben beschrieben. Jede Seitenaktion weist einen entsprechenden Seiteneintrag zum Speichern von Daten auf, die sich auf die entsprechende Seite beziehen.

Wenn die Seite ein Stapel mit einer einzigen Seite ist, ruft die Funktion der Seitenaktion Bildverarbeitungsbefehle 314 auf, um zu bestimmen, ob die Seite leer ist. Wenn die Seite nicht leer ist oder wenn der Stapel mehr als eine Seite aufweist, ruft die Funktion Bildverarbeitungsbefehle 314 auf, um zu bestimmen, ob die Seite ein Formular oder eine Datenseite (kein Formular) ist. Die Daten, die angeben, ob die Seite ein Formular oder eine Datenseite ist, werden in dem Seiteneintrag gespeichert. Wenn die Seite ein Formular ist, werden die das Formular identifizierenden Daten aus dem Bild erhalten und in dem Seiteneintrag gespeichert.

Wenn jedes Formular eine distinktive Registrierungsmarke wie etwa ein Logo enthält, können die Bildverarbeitungsbefehle 314 zuerst nach dem Logo suchen und dann unter Verwendung des Suchergebnisses bestimmen, ob die Seite ein Formular ist. Wenn jedes Formular maschinenlesbare Identifikationsinformation umfaßt, können die Bildverarbeitungsbefehle 314 auf den das Bild des Formulars definierenden Daten operieren, um das Formular identifizierende Identifikationsdaten zu erhalten. Die das Formular identifizierende Information kann codiert werden und im Bild enthalten sein, wie in der europäischen Patentanmeldung 0 469 864 beschrieben.

Die Auftragssatzaktion wird auch durch die Stapelaktion erzeugt, wie oben beschrieben. Die Auftragssatzaktion weist einen Readyproc auf, der bestimmt, daß die Aktion abgeschlossen ist, wenn keine Seiten mit unbekannten Typ mehr im Stapel vorhanden sind, was bedeutet, daß alle Seitenaktionen für den Stapel abgeschlossen sind. In Übereinstimmung mit Fig. 5 wird für jeden Auftrag im Stapel ein Auftrag in der Auftragsdatenbank 324 erzeugt. Jeder Auftrag wird auch zu einem Aktivitätenprotokoll hinzugefügt, das alle Aufträge, Transaktionen und Übertragungen auflistet. Wenn ein Auftrag nur ein einziges leeres Blatt umfaßt, konvertiert die Auftragssatzfunktion ein als "Startformular" bezeichnetes Anfangsformular in das Format der Faxkarte und erzeugt eine Abrufaktion, um das konvertierte Startformular zu übertragen, wie weiter unten ausführlicher erläutert wird. Wenn ein Auftrag mit einem Formular beginnt, wird eine Auftragsaktion für den Auftrag erzeugt.

Die Formularaktion wird durch die Auftragssatzaktion erzeugt, wie oben beschrieben. Die Formularaktion verwendet die das Formular identifizierenden Daten aus dem Seiteneintrag, die durch die Seitenaktion gespeichert wurden, um auf die Definition des Formulars von der Informationsdatenbank 322 zuzugreifen. Die Formularaktion verwendet dann die Definition des Formulars, um Aufrufe von Bildverarbeitungsbefehlen 314 zu erzeugen.

Ein Aufruf von Bildverarbeitungsbefehlen 314 kann Daten umfassen, die ein Bildsegment des Formulars, etwa ein Rechteck, oder eine Position im Bild des Formulars, etwa eine Ecke eines Ankreuzkästchens, angeben. Jeder Aufruf kann auch Daten umfassen, die eine durchzuführende Operation angeben; dazu gehört zum Beispiel eine Operation, die bestimmt, ob ein Segment markiert wurde, und eine Operation, die ein markiertes Segment ausschneidet und seine Inhalte in der Form einer Matrix wie etwa einer Bitmap ausgibt.

Die Formularaktion verwendet die Definition des Formulars und die durch die Bildverarbeitungsbefehle 314 ausgegebenen Ergebnisse sowie andere Elemente in der Auftragsdatenbank 324. Zum Beispiel kann die Formulardefinition angeben, daß in Antwort auf ein Speicherformular eine Speicheraktion erzeugt werden sollte, um ein Dokument zu speichern, wenn ein bestimmtes Ankreuzkästchen markiert ist, oder daß in Antwort auf ein Löschformular eine Löschaktion erzeugt werden sollte, um ein Dokument zu löschen, oder daß in Antwort auf ein Sendeformular eine Vor- Sendeaktion erzeugt werden sollte, um eine Faxübertragung an ein im Formular angegebenes Ziel vorzubereiten, oder daß typischerweise in Antwort auf ein Abruf oder Inhaltslistenformular eine Vor-Sendeaktion erzeugt werden sollte, um eine Faxübertragung an das Faxgerät vorzubereiten, das das Formular gesendet hat, usw.

Wenn die Formularaktion ein Ziel für eine Abrufaktion erhalten muß, beginnt sie, indem sie ein in dem Formular angegebenes Ziel verwendet, etwa eine Telefonnummer eines Faxgerätes. Wenn keine Telefonnummer angegeben ist, verwendet die Formularaktion die Telefonnummer in der aktuellen Ereignisdatei, die das Faxgerät angibt, von dem die Abrufaktion angefordert wurde. Wenn keine derartige Telefonnummer verfügbar ist, läßt die Formularaktion das Ziel frei.

Wie weiter unten für bestimmte Fälle ausführlicher erläutert, kann die Definition eines Formulars angeben, daß ein neues Formular, ein Deckblatt oder ein anderes Bild automatisch erzeugt werden soll, wobei die Formularaktion in diesem Fall Daten erhält, die das neue Formular, Deckblatt oder andere Bild definieren. Wenn ein neues Formular erzeugt wird, wird dieses zu einer speziellen Kategorie mit dem Namen "Alle Formulare" hinzugefügt.

Die Speicheraktion kann wie oben beschrieben durch die Formularaktion in Antwort auf ein Speicherformular erzeugt werden, das einem Satz von einer oder mehreren Datenseiten vorangeht. Die Speicheraktion erhält eine Systemkennzeichnung, wie etwa eine Dateispeicherstelle der Datenseiten, speichert die Systemkennzeichnung in allen durch die Ankreuzkästchen angegebenen Kategorien und speichert die Systemkennzeichnung auch wenn keine Kategorien angegeben sind, in einer speziellen Kategorie mit dem Namen "Alle Dokumente". Die Speicheraktion kann auch ein Identifkationsbild definierende Daten in der in EP-A-0 561 606 beschriebenen Weise mit der Systemkennzeichnung assoziieren.

Die Löschaktion kann wie oben beschrieben durch die Formularaktion in Antwort auf ein Löschformular erzeugt werden, das Ankreuzkästchen enthält, die einen Satz von einem oder mehreren Dokumenten angeben. Die Löschaktion löscht Einträge in der Informationsdatenbank 322 für die angegebenen Dokumente und löscht auch die Dateien, in denen die Seiten der Dokumente gespeichert sind.

Die Vor-Sendeaktion kann wie oben beschrieben durch die Formularaktion in Antwort auf ein Sendeformular erzeugt werden, das Ankreuzkästchen enthält, die eine Anforderung für eine Faxübertragung zu einem Satz von einem oder mehreren angegebenen Empfängern angeben. Die Vor-Sendeaktion konvertiert die zu übertragenden Elemente, wie etwa Formulare, Deckblätter und Dokumente aus dem Format des Faxservers in das entsprechende Format für die verwendete Faxkarte und speichert jedes konvertierte Element in einer entsprechenden DOS-Datei. Für jeden angegebenen Empfänger erhält die Vor-Sendeaktion Daten, die einen Übertragungspfad angeben, etwa die Telefonnummer des Faxgerätes.

Wenn der Empfänger ein neuer Empfänger ist, umfaßt das Sendeformular Ankreuzkästchen, die den Übertragungspfad des Empfängers angeben. Wenn das Sendeformular auch ein Ankreuzkästchen umfaßt, das das Hinzufügen des Empfängers in den Empfängerindex anfordert, fügt die Vor-Sendeaktion die Daten, die den Übertragungspfad des Empfängers angeben, zu angegebenen Verteilerlisten in der Informationsdatenbank 322 und in jedem Fall zu einer speziellen Verteilerliste mit dem Namen "Alle Empfänger" hinzu. Die Vor-Sendeaktion kann auch Daten aus dem Sendeformular, die ein Identifikationsbild definieren, in der in EP-A-0 561 606 beschriebenen Weise mit dem Übertragungspfad des Empfängers assoziieren.

Wenn der Empfänger durch ein Ankreuzkästchen angegeben wird, ruft die Vor-Sendeaktion die Übertragungspfaddaten des Empfängers aus der Informationsdatenbank 322 ab. Wenn alle Empfänger in einer Verteilerliste durch ein Ankreuzkästchen angegeben sind, ruft die Vor-Sendeaktion entsprechend die Übertragungspfaddaten jedes Empfängers ab.

In jedem Fall erzeugt die Vor-Sendeaktion eine Sendeaktion für jeden Empfänger.

Die Sendeaktion kann wie oben beschrieben durch die Vor-Sendeaktion erzeugt werden. Die Sendeaktion veranlaßt die Übertragung von DOS-Dateien, die die zu übertragenden Elemente enthalten, an den angegebenen Empfänger in einer einzigen Schlange. Die Sendeaktion macht eine Anforderung an das TSR 310, um die DOS-Dateien in der Schlange zu dem angegebenen Empfänger zu senden. Die Sendeaktion schließt mit dem Erzeugen einer Verifizierungsaktion ab.

Die Vor-Abrufaktion kann wie oben beschrieben durch die Formularaktion in Antwort auf deine Anforderung für eine Faxübertragung erzeugt werden, die nicht in der Form eines Sendeformulars eingegangen ist. Wie die Vor-Sendeaktion konvertiert die Vor-Abrufaktion die zu übertragenden Elemente in das entsprechende Format für die verwendete Faxkarte und speichert jedes konvertierte Element in einer entsprechenden DOS-Datei. Dann erzeugt die Vor-Abrufaktion eine Abrufaktion.

Die Abrufaktion kann wie oben beschrieben durch die Vor-Abrufaktion erzeugt werden. Die Abrufaktion erhält Daten, die einen durch die Formularaktion erhaltenen Übertragungspfad angeben, entweder aus einem Ausgabe-Adreßabschnitt des Formulars oder aus den Daten, die die empfangene Übertragung definieren. Wenn die Formularaktion kein Ziel erhalten hat, muß die Abrufaktion ohne Erfolg abschließen. Die Abrufaktion veranlaßt, daß die DOS-Dateien, die die zu übertragenden Elemente enthalten, in einer einzigen Schlange zu dem Ziel übertragen werden. Die Abrufaktion macht eine Anforderung an das TSR 310, um die DOS-Dateien in der Schlange an das Ziel zu senden. Wie die Sendeaktion erzeugt die Abrufaktion eine Verifizierungsaktion.

Die Verifizierungsaktion kann wie oben beschrieben durch die Sendeaktion oder die Abrufaktion erzeugt werden. Die Verifizierungsaktion macht eine Anfrage an das TSR 310 für Daten, die den Status der Faxübertragung angeben, die aus der Sendeaktion oder der Abufaktion resultiert, die die Verifizierungsaktion erzeugt haben. Wenn die Faxübertragung noch nicht abgeschlossen ist, setzt die Verifizierungsaktion ihre Startzeit zurück, um später noch einmal durchgeführt zu werden. Die Faxkarte wählt in Übereinstimmung mit dieser Konfiguration. Wenn die Faxkarte einen Fehler berichtet, berichtet die Verifizierungsaktion diesen Fehler an das Aktivitätenprotokoll, bevor sie abschließt.

Die Aufräumaktion kann wie oben beschrieben durch die Stapelaktion erzeugt werden. Die Aufräumaktion umfaßt einen Readyproc, der nur dann bestimmt, daß die Aufräumaktion bereit ist, wenn alle anderen mit der Stapelaktion, die die Aufräumaktion erzeugt hat, assoziierten Aktionen abgeschlossen sind. Die Aufräumaktion löscht alle temporären Dateien, die durch andere mit der Stapelaktion assoziierte Aktionen erzeugt wurden.

Jeder Zyklus der Abwicklungsgrundoperation wählt eine entsprechende als nächste durchzuführende Aktion aus. Wenn zum Beispiel die einzigen bereiten Aktionen eine Stapelaktion und die entsprechende Aufräumaktion sind, dann wird die Stapelaktion ausgewählt und durchgeführt.

Zusätzlich zu dem Auswählen einer als nächstes durchzuführenden Aktion verzweigt sich jeder Zyklus der Abwicklungsgrundoperation in Abhängigkeit davon, ob eine Schnittstellenaktion von der durch die Windows-Befehle vorgesehenen Benutzerschnittstelle wartet. Wenn ja, wird eine wartende Benutzerschnittstellenaktion durchgeführt.

Die vorliegende Implementierung kann direkt erweitert werden, um Formulare zu handhaben, die mehr als einen Typ von Operation anfordern, oder um ein spezielles Formular zu handhaben, das einen neuen Empfänger angibt, aber keine Sendeaktion anfordert. Entsprechend kann die vorliegende Implementierung direkt derart erweitert werden, daß alle Faxübertragungen an ein einziges Ziel von einem einzigen Stapel zu einer einzigen kontinuierlichen Übertragung kombiniert werden und nicht unabhängig voneinander übertragen werden.

2. Automatische Formularerzeugung - Neuer Empfänger

Fig. 7 und 8 zeigen, wie die oben beschriebenen allgemeinen Merkmale des Faxservers verwendet werden können. Fig. 7 stellt in schematischer Weise dar, wie ein Benutzer eine automatische Erzeugung eines Formulars erhalten kann, das einen neuen Empfänger zeigt. Fig. 8 zeigt die allgemeinen Schritte, die durch den Faxserver bei der automatischen Erzeugung eines Formulars durchgeführt werden.

Das Netzwerk 500 in Fig. 7 umfaßt ein Faxgerät 502 eines Anforderers, einen Faxserver 504 und ein Faxgerät 506 eines Empfängers. Auf dem Faxserver 504 läuft Software, die der oben in bezug auf Fig. 5 und 6 beschriebenen ähnlich ist. Wie gezeigt, verwendet der Anforderer das Faxgerät 502, um Daten, die Bilder der Formulare 510 und 512 definieren, an den Faxserver 504 zu übertragen. Die Formulare 510 und 512 können als Teil eines einzigen Stapels oder in separaten Stapeln übertragen werden. In Antwort darauf überträgt der Faxserver 504 Daten, die ein Bild eines Dokuments A 520 definieren, an das Faxgerät 506 des Empfängers und überträgt Daten, die ein Bild des Formulars 522 definieren, an das Faxgerät 522 des Anforderers.

Das Formular 510 in Fig. 7 ist ein Formular, das einen Sendeabschnitt zum Anfordern einer Faxübertragung von Dokumenten zu Empfängern beinhaltet. Das Formular 510 umfaßt wie die anderen gezeigten Formulare ein Logo 530 für die Verwendung bei der Registrierung und für die Bestimmung, daß es sich um ein Formular handelt. Das Formular 510 beinhaltet auch maschinenlesbare Information zum Identifizieren des Formulars, die zum Beispiel in einem eigenen Feld 532 enthalten ist. Die das Formular identifizierende Information könnte in der in EP-A-0 469 864 beschriebenen Weise codiert werden. Jedes gezeigte Formular weist seine eigene einzigartige Identifikationsinformation auf, wobei diese Information erzeugt werden kann, wenn das Formular erzeugt wird. Dabei kann die Identifikationsinformation auf der Basis einer Funktion einer Kennzeichnung durch die das Formular erzeugende Softwareinstallation erzeugt werden. In jedem Formular können zusätzlich zu den gezeigten Felder auch Name, Datum und Erstellungszeit sowie andere Information in für den Menschen lesbarer Form vorgesehen sein.

Ein Benutzer kann einen Namen oder eine andere mnemonische Kennzeichnung eines Empfängers in das Feld 534 im Formular 510 schreiben. Wenn eine markierte Version des Formulars 510 empfangen wird, können Daten, die die Inhalte von Feld 534 etwa in der Form einer Bitmap definieren, in der Informationsdatenbank 322 für die darauffolgende Verwendung bei der Durchführung der angeforderten Sendeaktion und bei der automatischen Erstellung von Formularen verwendet werden. EP-A-0 561 606 beschreibt Möglichkeiten für die Handhabung derartiger Bitmaps.

Ein Benutzer kann Kästchen in den Feldern 536, 538 und 540 im Formular 510 markieren, um die angeforderte Operation weiter zu spezifizieren. Der Kasten in Feld 536 wird markiert, um anzugeben, daß der in Feld 534 identifizierte Empfänger zu dem Empfängerindex in der Informationsdatenbank 322 hinzugefügt werden sollte. Das Kästchen in Feld 538 wird markiert, um zu spezifizieren, daß das Dokument A zum Empfänger gesendet werden sollte. Die Kästchen in Feld 540 werden markiert, um die Faxnummer des Empfängers zu spezifizieren.

Das Formular 512 ist Fig. 7 ist ein Formular, das einen Listeninhaltsabschnitt enthält, der verwendet werden kann, um die Faxübertragung eines automatisch erzeugten Formulars zurück an den Anforderer anzufordern.

Ein Benutzer kann die Kästchen in den Feldern 550, 552, 554 und 556 markieren, um die angeforderte Operation zu spezifizieren. Das Kästchen in Feld 550 wird markiert, um zu spezifizieren, daß das automatisch erzeugte Formular eine Liste aller Empfänger in der Informationsdatenbank 322 enthalten sollte, die jetzt den in Feld 534 im Formular 510 identifizierten Empfänger enthält. Das Kästchen in Feld 552 wird markiert, um zu spezifizieren, daß das automatisch erzeugte Formular auch eine Liste aller Dokumente in der Informationsdatenbank 322 enthalten sollte. Das Kästchen in Feld 554 wird markiert, um zu spezifizieren, daß die Empfänger und die Dokumente in einem Sendeabschnitt zum Anfordern einer Sendeoperation aufgelistet werden sollten. Die Kästchen in Feld 556 werden markiert, um die Faxnummer des Empfängers oder eine andere Nummer zu spezifizieren, an die das automatisch erzeugte Formular übertragen werden sollte. Der Anforderer kann auf diese Weise in Feld 556 eine Faxnummer einer anderen Lokation oder einer dritten Partei angeben.

Das Formular 522 in Fig. 7 ist ein automatisch erzeugtes Formular, das einen wie durch die markierten Kästchen in Formular 512 spezifizierten Sendeabschnitt enthält. Wie die anderen in Fig. 7 gezeigten Formulare enthält das Formular 522 ein Logo und eine maschinenlesbare Information zum Identifizieren des Formulars, wobei es auch andere maschinenlesbare oder für den Menschen lesbare Information enthalten kann. Ein Benutzer kann die Kästchen in den Feldern 560 und 562 markieren, um eine angeforderte Operation zu spezifizieren.

Der Benutzer kann das Kästchen in Feld 560 markieren, um zu spezifizieren, daß eine Faxübertragung an den in Feld 534 im Formular 510 identifizierten Empfänger gemacht werden soll. Um den Benutzer bei der Interpretation des Formulars 522 zu unterstützen, kann das Feld 560 auch eine Version des Bildes von Feld 534 enthalten, um den Empfänger zu identifizieren. In Antwort auf eine Markierung im Kästchen von Feld 560 kann der Faxserver 504 die Faxnummer des identifizierten Empfängers abrufen und dieselbe verwenden, um eine Verbindung mit dem Faxgerät 506 des Empfängers aufzubauen.

Der Benutzer kann das Kästchen in Feld 562 markieren, um zu spezifizieren, daß ein Dokument in der Faxübertragung zu dem Empfänger enthalten sein sollte. In Antwort auf eine Markierung in dem Kästchen in Feld 562 kann ein Faxserver 504 Daten empfangen und übertragen, die ein Bild des spezifizierten Dokuments aus seiner DOS-Datei definieren, wie durch das Dokument A 520 dargestellt, um die angeforderte Operation abzuschließen.

Der einfacheren Darstellung halber umfaßt das neue Formular 522 nur ein Feld zum Auswählen eines Empfängers, nämlich das Feld 560, und nur ein Feld zum Auswählen eines Dokuments, nämlich das Feld 562. Allgemein könnte ein automatisch erzeugtes Formular so viele Felder aufweisen, wie in den zur Verfügung stehenden Platz passen. Wenn eine Anforderung für eine automatische Erzeugung eines Formulars den zur Verfügung stehenden Platz überschreitet, kann der Faxserver 504 eine oder mehrere zusätzliche neue Formulare für den Überlauf erzeugen.

Fig. 8 stellt die durch den Faxserver 504 bei der Erzeugung eines neuen Formulars 522 durchgeführten Schritte dar. Jeder Schritt ist eine Aktion eines der oben beschriebenen Typen.

Der Schritt in Block 580 ist eine Formularaktion, die auf Formular 510 antwortet, indem sie den Empfängerindex in der Informationsdatenbank 322 modifiziert. Wie gezeigt, wird der Empfängerindex modifiziert, so daß er verwendet werden kann, um die Bitmapkennzeichnung des Empfängers aus Feld 534 in Formular 510 und die Faxnummer aus Feld 540 in Formular 510 abzurufen. Auf diese Elemente kann wie in EP-A-0 561 606 beschrieben zugegriffen werden. Daraus folgt, daß eine Systemkennzeichnung erstellt wird, der verwendet werden kann, um auf die Bitmapkennzeichnung des Empfängers, auf die Faxnummer des Empfängers oder auf beides zuzugreifen. Diese Systemkennzeichnung ist in der speziellen Kategorie Alle Empfänger im Empfängerindex enthalten.

Der Schritt in Block 582 ist eine andere Formularaktion, die auf Formular 512 antwortet, indem sie automatisch ein Formular 522 mit einem Sendeabschnitt erzeugt, der eine Auflistung der Inhalte der Kategorie Alle Empfänger enthält. Diese Formularaktion erzeugt auch eine Vor-Abrufaktion.

Der Schritt in Block 584 ist die durch die Formularaktion in Block 582 erzeugte Vor-Abrufaktion. Die Vor-Abrufaktion konvertiert das automatisch erzeugte Formular in das richtige Format für die verwendete Faxkarte. Die Vor-Abrufaktion erzeugt auch eine Abrufaktion.

Der Schritt in Block 586 ist die durch die Vor-Abrufaktion in Block 584 erzeugte Abrufaktion. Die Abrufaktion macht eine Anforderung an das TSR 310, um das konvertierte Formular an das in Feld 556 von Formular 512 angegebene Ziel zu senden. Die Abrufaktion erzeugt auch eine Verifizierungsaktion.

Der Schritt in Block 588 ist die durch die Abrufaktion in Block 586 erzeugte Verifizierungsaktion. Die Verifizierungsaktion verifiziert den erfolgreichen Abschluß der Faxübertragung des konvertierten Formulars an das Ziel.

Ein Formular wie das Formular 522 in Fig. 7 kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. In der vorliegenden Implementierung weist jedes automatisch erzeugte Formular ein oberes Segment mit einem Logo, einem Titel und einer maschinenlesbaren Identifikationsinformation auf. Unter diesem Teil kann ein automatisch erzeugtes Formular mit einem Sendeteil ein Segment für eine Empfängerliste, ein Segment zum Einschreiben eines Empfängers, ein Segment für Optionen und ein Segment für eine Deckbemerkung enthalten. Alternativ dazu kann es ein Segment zum Einschreiben eines Empfängers, ein Dokumentsegment, ein Segment für Optionen und ein Segment für eine Deckbemerkung enthalten. Am Ende jedes automatisch erzeugten Formulars ist ein Segment mit dem Benutzernamen und einem Datum vorgesehen.

Ein Segment für eine Empfängerliste enthält einen Satz von Feldern wie das Feld 560 in Formular 522, die jeweils ein Kästchen, das angekreuzt werden kann, um eine Übertragung zu einer Verteilerliste oder einen Empfänger anzufordern, sowie eine Kennzeichnung der Verteilerliste oder des Empfängers enthalten. Diese Felder können in einer Anzahl von Spalten in dem Bild angeordnet sein.

Ein Segment zum Einschreiben eines Empfängers umfaßt ähnliche Felder wie in Formular 510. Ein dem Feld 534 ähnliches Feld mit einem rechteckigen Umriß erlaubt es dem Benutzer, einen Namen oder eine andere mnemotechnische Hilfe einzuschreiben, die einen neuen Empfänger identifiziert. Ein dem Feld 536 ähnliches Feld umfaßt ein Kästchen, das angekreuzt werden kann, um anzufordern, daß der neue Empfänger wie oben beschrieben zu dem Empfängerindex hinzugefügt wird. Ein dem Feld 540 ähnliches Feld enthält Kästchen, die angekreuzt werden können, um die Faxnummer des neuen Empfängers zusammen mit Anweisungen und einem kleinen Beispiel anzugeben.

Ein Dokumentsegment enthält einen Satz von dem Feld 562 in Formular 522 ähnlichen Feldern, die jeweils ein Kästchen enthalten, das angekreuzt werden kann, um ein Dokument und eine Kennzeichnung des Dokuments anzugeben. Diese Felder können in einer Anzahl von Spalten im Bild angeordnet sein, wobei die Ankreuzkästchen für die Feststellung wie oben beschrieben implementiert sein können.

Ein Segment für Optionen enthält in ähnlicher Weise einen Satz von Feldern, die jeweils ein Kästchen enthalten, das angekreuzt werden kann, um eine optionale Operation anzugeben. Zum Beispiel kann ein Benutzer anfordern, daß eine Kopie eines übertragenen Dokuments zu dem Eingangskorb des Benutzers gesendet wird, daß eine Übertragung zu einer vorbestimmten Zeit vorgenommen wird, etwa wenn die Telefongebühren billiger sind, oder daß ein alle Empfänger zeigendes Deckblatt automatisch erzeugt und übertragen wird.

Das Segment für eine Deckbemerkung enthält ein Feld mit einem rechteckigen Umriß, das es einem Benutzer erlaubt, eine Deckbemerkung für ein automatisch erzeugtes Deckblatt zu schreiben.

Beim Erzeugen eines Formulars erzeugt der Faxserver 504 auch eine Kennzeichnung und eine Definition für das Formular. Die Kennzeichnung für das Formular wird verwendet, um eine maschinenlesbare Information zum Identifizieren des Formulars zu erzeugen und ist auch in einer Liste von Formularen in der Informationsdatenbank 322 enthalten. Eine Definition jedes Formulars ist auch derart gespeichert, daß die Kennzeichnung jedes Formulars verwendet werden kann, um die entsprechende Definition zu erhalten.

Die Definitionen für die Formulare können auf verschiedene Weise implementiert werden. In der vorliegenden Implementierung gibt die Definition des Formulars den Typ jedes Segments des Formulars an, also etwa Senden, Abrufen, Auflisten, Löschen und Speichern. Jeder Typ von Formularabschnitt weist einen entsprechenden Satz von Segmenten auf, wobei die Formularbeschreibung auch Typ, Position, Größe und Inhalt jedes Segments angibt. Jedes Segment kann wiederum einen Satz von kleineren Segmenten enthalten, wobei die Formularbeschreibung für jedes kleinere Segment wiederum Typ, Position, Größe und Inhalt angibt. Die Typen von Abschnitten eines Formulars und von deren Segmenten können auch verwendet werden, um zu bestimmen, wie die Inhalte der Formulare abgerufen werden und wie auf denselben operiert werden kann.

Wenn ein Formular automatisch erzeugt ist, kann es zu der angeforderten Faxnummer übertragen werden. Die Faxnummer kann bei Bedarf modifiziert werden.

Anwendungen

Die vorliegende Erfindung kann nicht nur in einem System für Faxübertragungen, sondern sehr vielseitig angewendet werden. Allgemein kann die vorliegende Erfindung in einem System angewendet werden, in dem Bilder von Formularen übertragen werden, etwa in einem System, das einen Scanner und einen Drucker umfaßt.

Die vorliegende Erfindung kann für die Dokumentenverwaltung angewendet werden, wobei eine Reihe von Teiloperationen zum Zugreifen auf einen Verzeichnispfad zu einem einzigen Anforderungsfeld auf einem automatisch erzeugten Formular kombiniert werden können.

Die vorliegende Erfindung kann für das Routen von Dokumenten in einem elektronischen Postsystem oder einem andersartigen Netzwerk angewendet werden. Zum Beispiel kann eine bestimmte Sequenz von Teiloperationen zum Senden eines Dokuments an ein bestimmtes Ziel zu einem einzigen Anforderungsfeld auf einem automatisch erzeugten Formular kombiniert werden.

Die vorliegende Erfindung kann auch für andere Bildverarbeitungsprozesse verwendet werden. Zum Beispiel kann eine Sequenz von Teiloperationen auf einem Dokument zu einem einzigen Anforderungsfeld auf einem automatisch erzeugten Formular kombiniert werden, einschließlich von Operationen zum Entfernen von Rauschen, zum Entfernen einer Schrägstellung, zum Extrahieren von bestimmten Bereichstypen, zum Erzeugen einer Kopie des Dokuments, zum Erzeugen einer Deckblatts, das das Dokument beschreibt, usw.

Die vorliegende Erfindung kann auch angewendet werden, um Kopierauftrage in Antwort auf ein Formular zu erzeugen. Wenn ein Benutzer zum Beispiel zum erstenmal einen komplexen Kopierauftrag anfordert, kann der Benutzer ein Formular markieren, um eine Sequenz von Teiloperationen anzugeben, die zusammen den Auftrag ausmachen, einschließlich einem einseitigen oder doppelseitigen Kopieren, einem Heften der Kopien, usw. In Antwort darauf kann das Kopiergerät ein Burst- Blatt für den Auftrag erzeugen. Dieses Blatt kann maschinenlesbare Information enthalten, die die Sequenz der Teiloperationen angibt. Das Burst-Blatt kann ein Formular sein, das ein Ankreuzkästchen zum Anfordern des erstellten Auftrags oder ein Feld zum Angeben der Anzahl der zu erstellenden Kopien enthält. Das Burst-Blatt kann auch eine für den Menschen lesbare Zusammenfassung der angegebenen Teiloperationen und eine Kennzeichnung des kopierten Dokuments enthalten, etwa eine verkleinerte Version eines Bildes der ersten Seite.

Diese anderen Anwendungen können die Erweiterungen der oben beschriebenen Implementierungen umfassen.

Wie oben beschrieben, wird zum Beispiel eine Sequenz von Teiloperationen durch das Ankreuzen einer Reihe von Telefonnummern angegeben. Eine andere Möglichkeit würde darin bestehen, eine Sequenz von Zahlen zu schreiben, wobei jede Zahl eine Operation angibt, wie etwa beim Schreiben der Zahlen einer Telefonnummer. Eine andere Möglichkeit würde darin bestehen, eine Zahl neben einen Namen jeder Teiloperation zu schreiben, wobei die Zahlen die Abfolge angeben, in der die Teiloperationen durchzuführen sind; diese Technik könnten implementiert werden, indem in jedem Feld ein Kästchen enthalten ist, um eine Zahl und eine Beschreibung oder eine Kennzeichnung für die entsprechende Operation des Feldes zu schreiben.

Ein Benutzer könnte auch einen Namen eines Empfängers in ein Feld schreiben, wobei in diesem Fall ein Bild des Namens in dem automatisch erzeugten Formular in einem Feld zum Anfordern einer kombinierten Operation erscheinen würde. Wenn die kombinierte Operation keine Übertragung zu einem Empfänger ist, kann der Benutzer einen anderen Typ von Kennzeichnung schreiben, etwa Wörter, die die kombinierte Operation beschreiben.

Verschiedenes

Die vorliegende Erfindung wurde hauptsächlich in bezug auf Implementierungen beschrieben, in denen ein Formular erzeugt wird, das eine Faxübertragung anfordert. Die vorliegende Erfindung kann auch implementiert werden, um verschiedene andere Typen von Formularen zu erzeugen. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf Formulare für Faxgeräte beschränkt, obwohl sie besonders nützlich für derartige Formulare angewendet werden kann.

Die vorliegende Erfindung wurde hauptsächlich in bezug auf Implementierungen beschrieben, die Bilder von Formularen auf Papierblättern übertragen. Die vorliegende Erfindung kann auch mit Formularen auf anderen Medien als Papier und auch mit Formularen auf anderen Typen von zu markierenden Medien, die nicht in der Form von Blättern vorgesehen sind, implementiert werden. Die vorliegende Erfindung kann zum Beispiel mit einem Formular auf einer Markierungsoberfläche implementiert werden, auf der der Benutzer Markierungen machen kann, die elektronisch gescannt werden.

Die vorliegende Erfindung wurde in bezug auf Software-Implementierungen beschrieben, wobei die vorliegende Erfindung jedoch auch mit spezialisierter Hardware implementiert werden kann.

Die vorliegende Erfindung wurde in bezug auf ein Softwareprodukt beschrieben, das auf einem Personalcomputer mit einer Faxkarte für Faxdienste verwendet werden kann. Zusätzlich zu dem besonderen hier beschriebenen Personalcomputer kann die vorliegende Erfindung in jedem beliebigen anderen Personalcomputer implementiert werden, etwa in einer Workstation, einem Faxgerät oder einem anderen System mit entsprechenden Verarbeitungsfähigkeiten. Zusätzlich zu den bestimmten hier beschriebenen Faxkarten kann die vorliegende Implementierung erweitert werden, um andere Faxkarten zu unterstützen, die in einer Microsoft Windows-Umgebung betrieben werden können und eine programmierbare Schnittstelle vorsehen. Außerdem kann die vorliegende Erfindung mit jeder beliebigen Faxkarte oder mit ähnlichen Einrichtungen zum Empfangen und Senden von Bildern implementiert werden, wenn diese über entsprechende Verarbeitungsfähigkeiten verfügen. Die vorliegende Erfindung kann auch in einem dezidierten Server implementiert werden, der Faxdienste anbietet.

Die vorliegende Erfindung wurde in bezug auf eine Implementierung beschrieben, die auch eine Benutzerschnittstelle mit einer Anzeige und einer Benutzereingabeeinrichtung wie einer Tastatur oder einer Maus umfaßt. Die Benutzerschnittstelle kann verwendet werden, um ein automatisch erzeugtes Formular zu editieren oder um ein Benutzerprofil persönlich zu gestalten, indem Parameter vorgesehen werden, die während der automatischen Erzeugung des Formulars verwendet werden. Zum Beispiel kann ein Benutzer das Profil persönlich gestalten, indem er angibt, wie die Felder innerhalb der Segmente des automatisch erzeugten Formulars erscheinen sollen.

Die vorliegende Erfindung wurde in bezug auf Implementierungen beschrieben, in denen ein Benutzer eine automatische Erzeugung eines Formulars unter Verwendung von einem oder zwei Formularen anfordern kann. Es könnte eine größere Anzahl von Formularen verwendet werden, um eine Sequenz von Teiloperationen anzugeben, die eine Gesamtoperation ausmachen, und um eine automatische Erzeugung des Formulars anzufordern.

Die vorliegende Erfindung wurde in bezug auf Ankreuzkästchen beschrieben, die rechteckig oder zweiseitig sind, wobei aber andere geeignete Typen von Markierungsfelder auf einem Formular definiert werden können, einschließlich von durch Klammern definierten Feldern, durch Schattierung definierten Feldern oder von Feldern mit einer beliebigen geeigneten Form.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Betreiben eines Systems mit

einer Bildeingabeschaltung (70) zum Erhalten von Eingabedaten, die Bilder definieren,

einer Bildausgabeschaltung (80) zum Ausgeben von Ausgabedaten, die Bilder definieren,

einem Prozessor (66), der zum Empfangen von Bilder definierenden Daten von der Bildeingabeschaltung (70) und zum Ausgeben von Bilder definierenden Daten an die Bildausgabeschaltung (80) verbunden ist,

wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:

Betreiben des Prozessors (66), um erste Eingabebilddaten von der Bildeingabeschaltung (70) zu empfangen, wobei die ersten Eingabebilddaten einen ersten Bildersatz definieren, wobei der erste Bildersatz ein erstes Formular zeigt, wobei das erste Formular mehrere Teiloperationsfelder enthält, wobei die Teiloperationsfelder markiert sind, um zusammen eine Sequenz von Teiloperationen anzugeben, die eine Gesamtoperation bildet,

Betreiben des Prozessors (66), um die ersten Eingabebilddaten zu verwenden, um automatisch neue Formulardaten zu erzeugen und um die neuen Formulardaten an die Bildausgabeschaltung (80) auszugeben, wobei die neuen Formulardaten einen zweiten Bildersatz definieren, wobei der zweite Bildersatz ein zweites Formular zeigt, wobei das zweite Formular ein Operationsanforderungsfeld enthält, wobei das Operationsanforderungsfeld dazu dient, eine Anforderung für die Gesamtanforderung anzugeben,

Betreiben des Prozessors (66), um zweite Eingabebilddaten von der Bildeingabeschaltung (70) zu empfangen, wobei die zweiten Eingabebilddaten einen dritten Bildersatz definieren, wobei der dritte Bildersatz das zweite Formular zeigt, in dem das Anforderungsfeld für die Gesamtoperation markiert ist, um eine Anforderung für die Gesamtoperation anzugeben, und

Betreiben des Prozessors (66) in Antwort auf die zweiten Eingabebilddaten, um die Sequenz der Teiloperationen durchzuführen, die die Gesamtoperation bilden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Formular weiterhin ein Formularanforderungsfeld enthält, das eine Anforderung für das zweite Formular angibt, wobei der Schritt zum Betreiben des Prozessors (66), um die ersten Eingabebilddaten zu verwenden, in Antwort auf das Formularanforderungsfeld durchgeführt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, das weiterhin einen Schritt zum Betreiben des Prozessors (66) umfaßt, um dritte Eingabebilddaten aus der Bildeingabeschaltung (70) zu empfangen, wobei die dritten Eingabebilddaten einen vierten Bildersatz definieren, wobei der vierte Bildersatz ein drittes Formular zeigt, wobei das dritte Formular ein Formularanforderungsfeld enthält, das markiert ist, um eine Anforderung für das zweite Formular anzugeben, wobei der Schritt zum Betreiben des Prozessors (66), um die ersten Eingabebilddaten zu verwenden, in Antwort auf das Formularanforderungsfeld durchgeführt wird.

4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das erste Formular weiterhin markiert wird, um eine Anforderung zum Durchführen der Sequenz von Teiloperationen anzugeben, wobei das Verfahren weiterhin einen Schritt zum Betreiben des Prozessors (66) umfaßt, um in Antwort auf die ersten Eingabebilddaten die Sequenz der Teiloperationen durchzuführen.

5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Bildausgabeschaltung (80) verbunden ist, um eine Faxübertragung vorzusehen, wobei die mehreren Teiloperationsfelder des ersten Formulars markiert sind, um eine Telefonnummer eines Empfängers anzugeben, an den eine Faxübertragung vorgenommen werden kann, wobei das Gesamtoperationsfeld des zweiten Formulars ein Ankreuzkästchen und eine Kennzeichnung des Empfängers enthält, wobei die zweiten Eingabebilddaten das Bild des zweiten Formulars mit dem markierten Ankreuzkästchen definieren, wobei der Schritt zum Betreiben des Prozessors (66), um die Sequenz der Teiloperationen durchzuführen, einen Schritt zum Ausgeben von Daten umfaßt, die ein Bild für die Faxübertragung an die durch die mehreren Teiloperationsfelder angegebene Telefonnummer definieren.

6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Bildausgabeschaltung (80) verbunden ist, um eine Faxübertragung vorzusehen, wobei das erste Formular eine zweites Nummernanforderungsfeld umfaßt, das eine Telefonnummer angibt, an die eine Faxübertragung von Daten angefordert wird, die das zweite Formular definieren, wobei der Schritt zum Betreiben des Prozessors (66), um die ersten Eingabebilddaten zum automatischen Erzeugen von neuen Formulardaten und zum Ausgeben der neuen Formulardaten an die Bildausgabeschaltung (80) zu verwenden, einen Schritt zum Ausgeben der neuen Formulardaten für eine Faxübertragung an die durch das Nummernanforderungsfeld angegebene Telefonnummer umfaßt.

7. System mit

einer Bildeingabeschaltung (70) zum Erhalten von Eingabedaten, die Bilder definieren,

einer Bildausgabeschaltung (80) zum Ausgeben von Ausgabedaten, die Bilder definieren,

einem Speicher (62) zum Speichern von Daten, und

einem Prozessor (66), der zum Empfangen von Bilder definierenden Daten von der Bildeingabeschaltung (70) und zum Ausgeben von Bilder definierenden Daten an die Bildausgabeschaltung (80) verbunden ist, wobei der Prozessor (66) weiterhin zum Zugreifen auf den Speicher (62) verbunden ist,

wobei die im Speicher (62) gespeicherten Daten umfassen:

Bildempfangs-Befehlsdaten, die Eingabebefehle angeben, die der Prozessor (66) ausführen kann, um Eingabebilddaten von der Bildeingabeschaltung (70) zu empfangen, wobei die Eingabebilddaten einen Bildersatz definieren, und

Betriebsdurchführungs-Befehlsdaten, die Antwortbefehle angeben, die der Prozessor (66) ausführen kann, um in Antwort auf die Eingabebilddaten Operationen durchzuführen,

wobei wenn die Eingabebilddaten einen ersten Bildersatz definieren, der ein erstes Formular zeigt, das mehrere Teiloperationsfelder enthält, die markiert sind, um zusammen eine Sequenz von Teiloperationen anzugeben, die eine Gesamtoperation bilden, die Antwortbefehle ausgeführt werden, die den Prozessor (66) veranlassen, die Eingabebilddaten zu verwenden, um automatisch neue Formulardaten zu erzeugen und um die neuen Formulardaten an die Bildausgabeschaltung (80) auszugeben, wobei die neuen Formulardaten ein Bild eines zweiten Formulars definieren, wobei das zweite Formular ein Gesamtoperationsanforderungsfeld enthält, wobei das Gesamtoperationsanforderungsfeld dazu dient, eine Anforderung für die Gesamtoperation anzugeben,

wobei wenn die Eingabebilddaten einen zweiten Bildersatz definieren, der das zweite Formular zeigt, in dem das Gesamtoperationsanforderungsfeld markiert ist, um eine Anforderung für eine Gesamtoperation anzugeben, die Antwortbefehle ausgeführt werden, die den Prozessor (66) veranlassen, die Sequenz der Teiloperationen durchzuführen, die die Gesamtoperation bilden.

8. System nach Anspruch 7, wobei die Bildeingabeschaltung (70) zum Empfangen von Faxübertragungen verbunden ist.

9. System nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Bildausgabeschaltung (80) zum Senden von Faxübertragungen verbunden ist.







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