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Dokumentenidentifikation EP0759851 08.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0759851
Titel STANZMODUL FÜR DRUCKPLATTENBELICHTER
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder SICKERT, Günter, D-01169 Dresden, DE
DE-Aktenzeichen 59602060
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 23.02.1996
EP-Aktenzeichen 969047075
WO-Anmeldetag 23.02.1996
PCT-Aktenzeichen DE9600308
WO-Veröffentlichungsnummer 9627499
WO-Veröffentlichungsdatum 12.09.1996
EP-Offenlegungsdatum 05.03.1997
EP date of grant 02.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.07.1999
IPC-Hauptklasse B41B 21/32
IPC-Nebenklasse B41B 21/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Stanzmodul für Druckplattenbelichter. In der Drucktechnik werden Druckplatten normalerweise mit einer Registerstanzung versehen, mit der sie beim Aufspannen auf den Druckzylinder von Bogen- oder Rollenoffsetmaschinen zu ihren Außenabmessungen Positionen werden. Hierbei wird der maßliche Bezug der druckenden Fläche in Bezug auf den Druckzylinder hergestellt.

Die Druckplatten werden vorher in einem Druckplattenbelichter belichtet und mit einer Registerstanzung versehen. Heute werden hierzu sog. Innentrommelbelichter verwendet, die bereits zur Filmbelichtung im Einsatz sind. Es wird hierzu auf die DE-PS-41 24 004 verwiesen. In der Figur dieser Patentschrift ist gezeigt, wie ein Film in die Innentrommel eingebracht und belichtet wird. Bei einem Druckplattenbelichter dieser Art wird anstelle des Films die unbelichtete Druckplatte von einer Seite in die Mulde geführt und in die Belichtungsposition gebracht. Der Innenraum der Mulde wird von der Belichtungsoptik und dem Transportsystem eingenommen, und es ist kein Platz vorhanden, in dem Innenraum eine Stanze anzubringen, mit der die Registerstanzung am Ende der Platte vorgenommen werden könnte.

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stanzmodul für die Durchführung der Registerstanzung zu schaffen, der möglichst Wenig Innenraum der Mulde benötigt.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren 1 bis 4 näher beschrieben. Es zeigen:

  • Fig. 1 eine perspektivische Explosionszeichnung der Mulde des Plattenbelichters und des Stanzmoduls,
  • Fig. 2. eine Schnittzeichnung durch das Stanzmodul,
  • Fig. 3 eine Anordnung für ein Registersystem mit 4 Stanzmodulen und
  • Fig. 4 ein Beispiel eines Schnittbildes der Stanze.

In Fig. 1 ist die Druckplatte gezeigt, wie sie in der Mulde des Plattenbelichters liegt. Ein Stanzelement ist im oberen Teil der Zeichnung in seinen Einzelteilen perspektivisch gezeigt. Der Stanzstempel (1) ist in einem Führungsblock (2) geführt und wird durch ein Pleuel (3) mittels eines Exzenters betätigt. Der Stanzstempel (1) läuft weiterhin durch eine Abstreiferplatte (4). Das Ganze ist auf einer Basisplatte (5) befestigt. Das Pleuel (3) wird von einer Antriebswelle (6) betätigt. Am oberen Ende der Druckplatte sind die ausgestanzten Ausnehmungen (7), die die Registerstanzung darstellen, zu sehen. Je nach verwendetem Registersystem können mehrere Stanzelemente in einem durch das jeweilige Registersystem vorgegebenen Abstand auf der Basisplatte angeordnet werden, was später in Fig. 2 näher dargestellt ist.

Wie zu ersehen ist, bleibt der ganze Innenraum der Mulde für das optische System und für den nicht dargestellten Transportmechanismus für die Platte frei. Es befinden sich lediglich die Schnittfinger und die Abstreiferplatte der Stanzelemente in der Mulde. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch das Stanzen selbst das ausgestanzte Material der Platte aus der Mulde heraustransportiert wird.

Fig. 2 zeigt ein Registersystem mit 4 Stanzelementen (11), (12), (13) und (14), die zusammen 4 Stanzungen an der Druckplatte vornehmen. Die Stanzelemente (11) und (12) werden von einer ersten Welle (6) betätigt und die Stanzelemente (13) und (14) von einer zweiten Welle (10). Wie zu ersehen ist, sind die Stanzelemente unterschiedlich lang, je nachdem, von welcher Welle sie betätigt werden.

In Fig. 3 ist ein Schnittbild durch die Fig. 2 gezeigt, aus dem zu ersehen ist, daß die beiden Wellen (6) und (10) in einer Ebene über der Basisplatte angeordnet sind. Mit (3) ist das kurze Pleuel der Stanzenelemente (11) und (12) und mit (9) das lange Pleuel der Stanzelemente (13) und (14) bezeichnet. Mit dem Buchstaben (F) ist die Zugrichtung der Stanze angedeutet.

In Fig. 4 ein Beispiel eines Stanzbildes der Stanze dargestellt. Je nach den Erfordernissen können auch andere Stanzbilder gewählt werden. Hierzu muß der Stanzstempel entsprechend ausgebildet werden.


Anspruch[de]
  1. Registerstanzsystem für Druckplatten bestehend aus mehreren Stanzmodulen für Innentrommel- Druckplattenbelichter, bei denen die Druckplatte innerhalb einer aus einem Kreissegment bestehenden Mulde angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
    • daß die Stanzmodule (1,2,3,4 und 6) an einem Ende der Mulde außerhalb der Mulde innerhalb der sich die Druckplatte befindet auf einer Basisplatte (5) nebeneinander angeordnet sind,
    • daß die Stanzmodule jeweils aus einem Führungsblock (2), der auf der Basisplatte angeordnet ist, einem Stanzstempel (1), der innerhalb des Führungsblocks (2) geführt ist, einem Pleuel (3) mittels dessen der Stanzstempel betätigbar ist und einer Abstreiferplatte (4), die auf der Basisplatte (3) an dem der Mulde zugewandten Ende der Basisplatte (3) angeordnet ist und durch die der Stanzstempel weiterhin geführt ist, bestehen und
    • daß der Stanzstempel (1) an dem Ende, das durch die Abstreiferplatte greift einen Schnittfinger aufweist, der über das Ende der Druckplatte greift, wobei der Stanzstempel (1) durch das Pleuel (3) betätigbar ist, wobei beim Zurückziehen des Stanzstempels am Ende der Druckplatte eine Stanzung vorgenommen und wobei das ausgestanzte Material der Druckplatte durch den Schnittfinger durch die Abstreiferplatte abtransportiert wird.
  2. Registerstanzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basisplatte (5) mehrere Stanzmodule in einem Abstand angeordnet sind, der sich aus dem für die Stanzung verwendeten Registersystem ergibt, wobei die Pleuel der einzelnen Stanzmodule mittels einer oder mehreren Exzenterwellen (6) betätigbar sind und wobei die Exzenterwellen zumindest an den Stellen, an denen sie durch die Pleuel greifen, exzentrisch ausgebildet sind.
Anspruch[en]
  1. A register punch system for printing plates consisting of several punch modules for inner drum printing plate exposure devices in which the printing plate is arranged inside a trough consisting of a circular segment, characterised in that
    • the punch modules (1,2,3,4 and 6) are arranged adjacent to each other at one end of the trough outside the trough inside which the printing plate is situated on a base plate (5),
    • the punch modules consist respectively of a guide block (2) which is arranged on the base plate, a punch die (1) which is guided inside the guide block (2), a connecting rod (3) by means of which the punch die is actuable and a stripper plate (4) which is arranged on the base plate (3) at the end of the base plate (3) facing the trough and through which the punch die is further guided, and
    • the punch die (1) has a cutting finger at the end which engages through the stripper plate, which cutting finger engages over the end of the printing plate, wherein the punch die (1) is actuable by the connecting rod (3), wherein on drawing back of the punch die at the end of the printing plate a punching is carried out and wherein the punched out material of the printing plate is transported away by the cutting finger through the stripper plate.
  2. The register punch system according to Claim 1, characterised in that several punch modules are arranged at a distance on the base plate (5), the distance resulting from the register system used for punching, wherein the connecting rods of the individual punch modules are actuable by means of one or more eccentric shafts (6) and wherein the eccentric shafts are constructed eccentrically at least at the places at which they engage through the connecting rods.
Anspruch[fr]
  1. Système d'estampage de registre pour des plaques d'impression comprenant plusieurs modules d'estampage pour un insolateur de plaques d'impression à tambour intérieur, selon lequel la plaque d'impression est montée dans une goulotte formée d'un segment de cercle,

    caractérisé en ce que,
    • les modules d'estampage (1, 2, 3, 4, 6) sont juxtaposés à une extrémité de la goulotte à l'extérieur de celle-ci et à l'intérieur de la plaque d'impression, sur une plaque de base (6).
    • les modules d'estampage sont formés d'un bloc de guidage (2) prévu sur la plaque de base, d'un poinçon d'estampage (1) guidé à l'intérieur du bloc de guidage (2), d'une bielle (3) à l'aide de laquelle le poinçon d'estampage est actionné et une plaque de raclage (4) prévue sur la plaque de base (3), à l'extrémité de la plaque de base (3) tournée vers la goulotte, et qui poursuit le guidage du poinçon d'estampage, et
    • le poinçon d'estampage (1) comporte à l'extrémité passant à travers la plaque de raclage, un doigt de coupe qui vient par dessus l'extrémité de la plaque d'impression, le poinçon d'estampage (1) étant actionné par la bielle (3), et lors du retrait du poinçon d'estampage à la fin de la plaque d'impression, il y a estampage et la matière dégagée par estampage de la plaque d'impression est évacuée par le doigt de coupe par la plaque de raclage.
  2. Système selon la revendication 1,

    caractérisé en ce que

    la plaque de base (5) comporte plusieurs modules d'estampage à une distance qui résulte du système de registre utilisé pour l'estampage, les bielles des différents modules d'estampage étant actionnées par un ou plusieurs arbres à excentrique (6) et ces arbres à excentrique sont excentriques au moins aux endroits où ils viennent en prise par la bielle.






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