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Dokumentenidentifikation DE19821246A1 15.07.1999
Titel Schläger mit einem einstellbaren Schaft
Anmelder Hong, Arthur, Taichung, Taipeh/T'ai-pei, TW
Erfinder Hong, Arthur, Taichung, Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Patentanwälte Reinhardt & Söllner, 85551 Kirchheim
DE-Anmeldedatum 12.05.1998
DE-Aktenzeichen 19821246
Offenlegungstag 15.07.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.07.1999
IPC-Hauptklasse A63B 59/00
IPC-Nebenklasse A63B 53/16   A63B 49/08   
Zusammenfassung Es ist ein Spielschläger vorgesehen mit einem Kopfrahmen, einem Schaft (10), an dessen einem Ende der Kopfrahmen festgelegt ist und mit einem Handgriff (20) an dessen einem Ende der Schaft (10) befestigt ist. Der Handgriff (20) ist an seinem einen Ende mit einer Axialbohrung (21) versehen, in der sich das andere Ende des Schaftes (10) einstellbar aufgenommen befindet. Darüber hinaus ist der Handgriff (20) mit einer darin eingepaßten Hülse (30) und mit einer Befestigungseinrichtung (40) versehen, die sich mit der Hülse (30) im Eingriff befindet, derart, daß die Befestigungseinrichtung (40) gedreht werden kann, damit ein Klemmabschnitt (32) der Hülse (30) dazu gebracht wird, den Schaft (10) zu halten und sicher festzulegen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Schläger für Spiele, wie beispielsweise Ballspiele und bezieht sich insbesondere auf einen einstellbaren Schaft des Schlägers.

Ein bekannter Schläger weist einen Schaft auf, der feststehend ist und in der Länge nicht eingestellt werden kann, um sich an eine Person anzupassen, die eine bestimmte Größe oder Armlänge aufweist.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher zur Beseitigung der geschilderten Nachteile die Aufgabe zugrunde, einen Schläger mit einem Schaft zur Verfügung zu stellen, der in seiner Länge eingestellt werden kann.

Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 genannten Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.

Nach der Erfindung ist daher ein Schläger vorgesehen, der einen Kopfrahmen, einen Schaft und einen Handgriff besitzt. Der Handgriff besitzt eine Axialbohrung, in der ein Ende des Schaftes einstellbar aufgenommen ist. Der Handgriff ist mit einer Befestigungseinrichtung versehen, um den Schaft anordnen und festlegen zu können.

Die Aufgabe, die Merkmale, die Funktionen und die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden unter Berücksichtigung der folgenden detaillierten Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen deutlicher werden. Diese zeigen in:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Teilschnittansicht im Längsschnitt;

Fig. 3 eine Teilschnittansicht im Querschnitt;

Fig. 4 eine Ansicht der Befestigungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung in einem Längsschnitt;

Fig. 5 eine Ansicht der Befestigungseinrichtung in einer Querschnittsansicht; und

Fig. 6 eine weitere schematische Darstellung der Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung.

Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, weist ein Spielschläger bzw. Schläger in der gezeigten Ausführungsform nach der Erfindung einen Kopfrahmen (in der Zeichnung nicht dargestellt) mit einer aufgespannten Fläche zum Schlagen eines Balles, einen Schaft 10, einen Handgriff 20, eine Büchse bzw. Hülse 30 und eine Befestigungseinrichtung 40 auf.

Der Schaft 10 ist aus einem metallischen Werkstoff oder aus einem Kohlefaserwerkstoff gefertigt und weist an einem Ende einen daran befestigten Kopfrahmen auf.

Der Handgriff 20 ist aus einem Holz oder einem Kunststoffwerkstoff gefertigt und weist an einem Ende davon eine axiale Bohrung bzw. Axialbohrung 21 auf.

Die Hülse 30 ist aus einem faserverstärkten oder mit Nylon verstärkten Kunststoffwerkstoff oder einem Metallwerkstoff gefertigt. Die Hülse 30 besitzt eine Axialbohrung 31 und einen Klemmabschnitt 32, der an ihrem einen Ende angeordnet ist. Der Klemmabschnitt 32 weist an einer Außenwandfläche einen Gewindeabschnitt 33 auf und besitzt an einer Innenwandfläche eine Vielzahl von Rippen 34 oder unterbrochene Profile. Der Klemmabschnitt 32 ist darüber hinaus mit vier Schlitzen 35 versehen, die gleichförmig beabstandet angeordnet sind derart, daß die Schlitze 35 den Klemmabschnitt 32 in vier biegsame Klemmteile 36 unterteilen.

Die Hülse 30 ist darüber hinaus mit zwei Langlöchern 37 von vorbestimmter Länge versehen, die sich entlang der Richtung der Längsachse der Hülse 30 erstrecken derart, daß die beiden Langlöcher 37 einander gegenüberliegend angeordnet sind. Der Schaft 10 besitzt ein weiteres Ende, welches sich in der Axialbohrung 31 der Hülse 30 angeordnet befindet derart, daß der Schaft 10 über einen Stift 15 einstellbar aufgenommen ist, der die Langlöcher 37 durchsetzt.

Die Hülse 30 ist ihrerseits in der Axialbohrung 21 des Handgriffes 20 so eingepaßt, daß der Klemmabschnitt 32 aus dem Handgriff 20 hervor ragt und sich die Hülse 30 in der Axialbohrung 21 des Handgriffes 20 über einen Stift 25 sicher aufgenommen befindet, der den Handgriff 20 und das rückseitige Ende der Hülse 30 durchsetzt.

Die Befestigungseinrichtung 40 ist mit einer Axialbohrung 41 versehen, einem Gewindeabschnitt 42 und mit einer Vielzahl von Rippen 43, die an einer Außenwandfläche davon angeordnet sind. Der Schaft 10 wird in der Axialbohrung 41 der Befestigungseinrichtung 40 aufgenommen. Der Gewindeabschnitt 42 befindet sich mit dem Gewindeabschnitt 33 der Hülse 30 im Eingriff. Die Rippen 43 dienen dazu, das Drehen der Befestigungseinrichtung 40 zu erleichtern. Durch das Drehen der Befestigungseinrichtung 40 wird der Klemmabschnitt 32 der Hülse 30 dazu gebracht, den Schaft 10 sicher und fest zu halten.

Der Handgriff 20 ist mit einer Griffabdeckung 50 und mit einer Endstückkappe 55 versehen.

Die Länge des Schaftes 10 kann dadurch eingestellt werden, daß die Befestigungseinrichtung 40 zunächst gelöst wird, um den Schaft 10 in der Axialbohrung 21 des Handgriffes 20 zu verschieben, bevor die Befestigungseinrichtung 40 wieder festgezogen wird, um den Schaft 10 wieder sicher festzulegen, wie es in Fig. 6 dargestellt ist.

Es ist daher ein Spielschläger vorgesehen mit einem Kopfrahmen, einem Schaft, an dessen einem Ende der Kopfrahmen festgelegt ist und mit einem Handgriff an dessen einem Ende der Schaft befestigt ist. Der Handgriff ist an seinem einen Ende mit einer Axialbohrung versehen, in der sich das andere Ende des Schaftes einstellbar aufgenommen befindet. Darüber hinaus ist der Handgriff mit einer darin eingepaßten Hülse und Befestigungseinrichtung versehen, die sich mit der Hülse im Eingriff befindet derart, daß die Befestigungseinrichtung gedreht werden kann, damit ein Klemmabschnitt der Hülse dazu gebracht wird, den Schaft zu halten und sicher festzulegen.

An einem Ende des Schaftes kann eine Führungseinrichtung in der Form einer hervorstehenden Feder oder eines Keiles angeordnet sein, die mit einer Führungseinrichtung am Handgriff in der Form einer Nut in Überdeckung und in Eingriff gebracht werden kann, die sich an einer Innenwand der Axialbohrung des Handgriffes angeordnet befindet.

Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird im übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnungen hingewiesen.


Anspruch[de]
  1. 1. Schläger mit:
    1. - einem Kopfrahmen;
    2. - einem Schaft (10), an dessen einem Ende der Kopfrahmen angeordnet ist; und
    3. - einem Handgriff (20), an dessen einem Ende das andere Ende des Schaftes (10) angeordnet ist;
    4. - wobei das eine Ende des Handgriffes (20) mit einer Axialbohrung (21) versehen ist, die sich entlang der Richtung der Längsachse des Handgriffes (20) erstreckt und wobei der Handgriff (20) mit einer Befestigungseinrichtung (40) versehen ist;
    5. - wobei das andere Ende des Schaftes (10) in der Axialbohrung (21) des Handgriffes (20) einstellbar aufgenommen ist derart, daß der Schaft (10) von der Befestigungseinrichtung (40) angeordnet und sicher festgelegt ist.
  2. 2. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Handgriffes (20) mit einem Klemmabschnitt (32) versehen ist, der von drei oder mehr biegsamen Klemmteilen (36) gebildet ist und an einer Außenwandfläche mit einem Gewindeabschnitt (33) versehen ist, die sich mit der Befestigungseinrichtung (40) im Eingriff befindet.
  3. 3. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) und der Handgriff (20) jeweils mit einer Führungseinrichtung zur Begrenzung der axialen Verschiebung des Schaftes (10) in der Axialbohrung (21) des Handgriffes (20) versehen ist.
  4. 4. Schläger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung des Schaftes (10) eine hervorstehende Feder ist, die sich an einem anderen Ende des Schaftes (10) angeordnet befindet und daß die Führungseinrichtung des Handgriffes (20) eine Nut ist, die sich an einer Innenwand der Axialbohrung des Handgriffes (20) angeordnet befindet derart, daß die Nut hinsichtlich ihrer Anordnung der hervorstehenden Feder des Schaftes (10) entspricht und mit dieser in Eingriff bringbar ist.
  5. 5. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (20) mit einer Hülse (30) versehen ist, die darin eingepaßt ist derart, daß die Hülse (30) über dem Schaft (10) angeordnet ist und daß die Hülse (30) einen Klemmabschnitt (32) aufweist, der aus drei oder mehr biegsamen Klemmteilen (36) gebildet ist und an einer Außenwandfläche des Klemmabschnittes (32) ein Gewindeabschnitt (33) vorgesehen ist, der sich mit der Befestigungseinrichtung (40) in Eingriff befindet und die die Klemmteile (36) zum sicheren Halten des Schaftes (10) beaufschlagt.
  6. 6. Schläger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (30) an dem Handgriff (20) über einen Stift (25) festgelegt ist.
  7. 7. Schläger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (30) mit wenigstens einem Langloch (37) von vorbestimmter Länge versehen ist, welches sich entlang der Richtung der Längsachse der Hülse (30) erstreckt und daß das andere Ende des Schaftes (10) mit einem Stift (15) versehen ist, der sich zur Führung der axialen Verschiebung des Schaftes (10) in dem Langloch (37) angeordnet befindet.
  8. 8. Schläger nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmabschnitt (32) an einer Innenwand davon mit einer Vielzahl von Rippen (34) oder unterbrochenen Profilen versehen ist zur Vergrößerung der Haltekraft des Klemmabschnittes (32).






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