PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69417331T2 15.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0647401
Titel Pestizide Verfahren und Zusammensetzungen
Anmelder Shell Internationale Research Maatschappij B.V., Den Haag/s'Gravenhage, NL
Erfinder Knight, Robert John, Rainham, Kent ME8 0DJ, GB;
Highwood, David Peter, Sittingbourne, Kent ME9 8HR, GB
Vertreter Wächtershäuser, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 69417331
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.09.1994
EP-Aktenzeichen 943071936
EP-Offenlegungsdatum 12.04.1995
EP date of grant 24.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.07.1999
IPC-Hauptklasse A01N 47/38

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort und auf pestizide Zusammensetzungen.

Insektizide 1,2,4-Triazol-Verbindungen sind bekannt, und sie wurden umfangreich beschrieben in, z. B., der US-PS 4,742,072; der US-PS 3,308,131; der US-PS 3,973,028; der US-PS 4,054,664; der US-PS 4,160,839; der US-PS 4,220,790; der EP-Patentanmeldung 0 213 718; der EP-Patentanmeldung 0 337 815 und der EP-Patentanmeldung 0 338 685.

Insektizide Pyrethroid-Verbindungen sind auch gut bekannt, und sie wurden in, z. B., der GB-Patentanmeldung 1413 491 (NRDC); der EP-Patentanmeldung 0 022 382 (FMC), der EP-Patentanmeldung 0 107 296 (ICI); der GB-Patentanmeldung 1 565 932 (Bayer); der GB-Patentanmeldung 1439 615 (Sumitomo); der GB-Patentanmeldung 1 560 303 (Sumitomo); der GB-Patentanmeldung 2 013 206 (Sumitomo) und der GB-Patentanmeldung 2 064 528 (Shell) beschrieben.

Die Erfindung beruht auf dem Auffinden eines neuen pestiziden Verfahrens und einer Zusammensetzung, die sowohl 1,2,4-Triazol-Verbindungen als auch Pyrethroid-Verbindungen benutzen.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine pestizide Zusammensetzung geschaffen, die eine substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung und ein Pyrethroid-Insektizid einschließt.

Die Triazol-Verbindung und das Pyrethroid-Insektizid wirken überraschenderweise synergistisch, wenn sie in einem Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort eingesetzt werden.

Vorzugsweise sind die Gew.-% des 1,2,4-Triazols in dieser Zusammensetzung größer als die Gew.-% des Pyrethroid-Insektizids in der Zusammensetzung. Die Gew.-% des 1,2,4-Triazols in dieser Zusammensetzung können mindestens das Doppelte, vorzugsweise mindestens das 4- fache der Gew.-% des Pyrethroid-Insektizids in dieser Zusammensetzung betragen.

Wenn irgendeine hier beschriebene Gruppierung eine Alkylgruppe umfaßt, dann kann diese Alkylgruppe allgemein linear oder verzweigt sein, und sie kann geeigneterweise 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 6 und am bevorzugtesten 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, wobei geeignete Beispiele Methyl, Ethyl, Propyl und t-Butyl sind. Sind irgendwelche Gruppen als gegebenenfalls substituiert bezeichnet, dann können die Substituentengruppen, die gegebenenfalls vorhanden sind, irgendwelche von denen sein, die üblicherweise bei der Entwicklung pestizider Verbindungen und/oder der Modifikation solcher Verbindungen eingesetzt werden, um ihre Struktur/Aktivität, Beständigkeit, Penetration oder eine andere Eigenschaft zu beeinflussen. In Beziehung zu Gruppierungen, die eine gegebenenfalls substituierte Alkyl- oder Alkylengruppe umfassen, schließen spezifische Beispiele solcher Substituenten Halogen-, besonders Fluor-, Chlor- oder Bromatome sowie Nitro-, Cyan-, Hydoxyl-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy-, C&sub1;&submin;&sub4;-Halogenalkoxy-, (C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy)- carbonylgruppen, Amino- und C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylaminogruppen ein und bezüglich einer Alkylengruppe Oxogruppen. Es ist jedoch bevorzugt, daß Alkylgruppen unsubstituiert oder halogen-substituiert sind, und daß Alkylen-Gruppierungen unsubstituiert oder nur durch Alkyl substituiert sind. Hinsichtlich Gruppierungen, die eine gegebenenfalls substituierte Aryl- oder Heteroaryl-Gruppe umfassen, schließen die wahlweisen Substituenten Halogen-, speziell Fluor-, Chlor- und Bromatome sowie Nitro-, Cyan-, Amino-, Hydroxyl-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl-, C&sub1;&submin;&sub4;-Halogenalkyl- (speziell CF&sub3;) und C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxygruppen ein. Es können geeigneterweise 1 bis 3 Subtituenten benutzt werden. Ein Halogenatom kann am geeignetsten ein Fluor-, Chlor- oder Bromatom sein. Eine bevorzugte Arylgruppe ist Phenyl.

Vorzugsweise ist die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung in einer Position auf denen Triazolring durch eine Gruppe der allgemeinen Formel substituiert

worin Z ein Sauerstoff oder Schwefelatom ist und R¹ und R² unabhängig ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe oder gemeinsam eine Kette repräsentieren. Vorzugsweise ist Z ein Sauerstoff atom. Vorzugsweise repräsentieren R¹ und R² eine Alkylgruppe. Am bevorzugtesten repräsentieren R¹ und R² eine Methylgruppe.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann ausgewählt sein aus einer Gruppe von Verbindungen mit der allgmeinen Formel

und

worin D Sauerstoff oder Schwefel ist, R&sup5; und R&sup5; aliphatische Gruppen sind, die bis zu 14 Kohlenstoffen enthalten, und die unter Bildung eines heterocyclischen Ringes mit dem Carbamoyl- Stickstoffatom verbunden sein können, und R&sup7; und R&sup8;, die zusammen bis zu 14 Kohlenstoff atomen enthalten, sind ohne aliphatische Ungesättigtheit und ausgewählt aus Wasserstoff, Halogen, Sulfonyl, Mercapto, Cyan, Kohlenwasserstoff, Halogenkohlenwasserstoff, Nitrokohlenwasserstoff, Hydroxykohlenwasserstoff, Carbonylkohlenwasserstoff, Kohlenwasserstoffsulfonyl, Kohlenwasserstoffmercapto, Nitrokohlenwasserstoffmercapto, Halogenkohlen-, wasserstoffmercapto, Aminokohlenwasserstoffmercapto und Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserstoff.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann ausgewählt sein aus 1-N,N-Dimethylcarbamoyl-3(5)-alkyl-5(3)-alkylthioalkylthio-1,2,4-triazolen. Die 3(5)-Substituenten können i-Propyl-, s-Butyl-, t-Butyl- oder gegebenenfalls methyl-substituiertes Cyclopropyl- und eine Gruppe einschließen, die die Formel hat

-S-CH(R')-(CH&sub2;)n-S-R"

worin R' H oder Methyl ist, R" Nieder(C&sub1;-C&sub4;)alkyl ist und n 0 oder 1 ist.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann ausgewählt sein aus 1-Dimethylcarbamoyl-3-verzeigtem Alkyl-1,2,4-triazol-5-yl-(N-substituierten)-sulfonamiden.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann ausgewählt sein aus 1(2)-(N,N-disubstituierten Carbamoyl)-3,5-substituiertem-1,2,4-triazolen. Die 3(5)-Substituenten können Isopropyl, s-Butyl, t-Butyl und S-R einschließen, worin R Methyl, Ethyl, Propyl, Vinyl, Prop-2-inyl, But-2-enyl oder 2-Halogenalkyl ist.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann ausgewählt sein aus 1-N,N-Dimethylcarbamoyl-3,5-substituierten-1,2,4-triazolen. Die 3-Substituenten können t-Butyl, Propyl, Cyclopropyl, Isopropyl oder 1-Methylpropyl einschließen. Die 5-Substituenten können S-R³ einschließen, worin R³ 2-Propinyl, Allyl, 2-Bromallyl, 2-Chromallyl, 2-Methylallyl, 1-Methylallyl oder 2,3,3-Trichlorallyl ist.

Die substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung kann 1-N,N-Dimethylcarbamoyl-3-tert-butyl- 5-methylthio-1,2,4-triazol sein.

Vorzugsweise ist die 1,2,4-Triazol-Verbindung ein 1-Dimethylcarbamoyl-3-substituiertes- 5-substituiertes-1H-1,2,4-triazol der allgemeinen Formel

worin R²¹ eine unsubstituierte oder substituierte geradkettige C&sub1;-C&sub6;-Alkylen- (-(CH&sub2;)p-)gruppe mit ein bis vier gleichen oder unterschiedlichen Substituenten, ausgewählt aus Cyan, Nitro, OR²³, CO&sub2;R²³, OCOR²³, COR²³, (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl, (C&sub2;-C&sub6;)Alkinyl, (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl, oder unsubstituiertes oder substituiertes Phenyl mit ein bis drei gleichen oder verschiedenen Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluomethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl ist;

X ist

oder

R²² ist Wasserstoff;

unsubstituiertes oder substituiertes (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl, worin der Substituent Halogen, Cyan, Nitro, OR²³, CO&sub2;R²³, COR²³ oder OCOR²³ ist;

unsubstituiertes oder substituiertes Phen(C&sub1;-C&sub4;)alkyl, worin der Phenylring ein bis drei des gleichen oder verschiedener Substituenten aufweist, ausgewählt aus Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl;

unsubstituiertes oder substituiertes Phenyl mit ein bis drei der gleichen oder unterschiedlichen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl;

R²&sup4; ist Wasserstoff oder (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl;

R²² und R²&sup4; bilden zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Pyrrolidino-, Morpholino- oder Piperidino-Ring;

W ist Isopropyl, sec-Butyl, t-Butyl, t-Amyl oder 2-Methylthio-2-propyl;

worin R²³ Wasserstoff, (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl oder gegebenenfalls mit ein oder drei der gleichen oder verschiedenen Halogen, Cyan, Nitro, Hydroxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl, (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl, Carboxy, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxycarbonyl substituiertes Phenyl ist;

und landwirtschaftlich akzeptable Salze davon.

Vorzugsweise ist in der Verbindung der allgemeinen Formel I:

R²¹ eine unsubstituierte oder substituierte geradkettige (C&sub1;-C&sub6;)Alkylengruppe mit ein bis vier der gleichen oder verschiedener Substituenten ausgewählt aus CO&sub2;-R²³ und (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl;

X ist

R²² ist Wasserstoff oder (C&sub1;-C&sub6;)Alyl und

W ist t-Butyl.

Bevorzugter ist in dieser Verbindung der allgemeinen Formel I:

R²¹ -CH&sub2;-, -CH&sub2;CH&sub2;-, -CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;- oder -CH(CH&sub3;)-;

X ist

R²² ist Wasserstoff oder (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl und

W ist t-Butyl.

In der bevorzugtesten Ausführungsform dieser Verbindung der allgemeinen Formel I ist:

R²¹ Methylen (-CH&sub2;-);

X ist

R²² ist eine Ethylgruppe und

W ist t-Butyl.

Die letztgenannte Verbindung ist unter dem üblichen Namen Triazamat bekannt.

Die substituierten 1,2,4-Triazol-Verbindungen können hergestellt werden, wie in den im Einführungsteil dieser Beschreibung aufgeführten Dokumenten beschrieben.

Beispiele kommerzieller Pyrethroid-Insektizide zum Einsatz in der pestiziden Zusammensetzung schließen ein: 5-Benzyl-3-furylmethyl(E)-(1R)-cis-2,2-dimethyl-3-(2-oxothiolan-3- ylidenmethyl)cyclopropancarboxylat; Permethrin (3-Phenoxybenzyl(1RS)-cis-trans-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat); Fenpropathrin [(RS)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl- 2,2,3,3-tetramethylcyclopropancarboxylat]; Esfenvalerat [(S)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(S)-2(4- chlorphenyl)-3-methylbutyrat]; Fenvalerat [(RS)-Cyan-3-phenoxybenzyl(RS)-2-(4-chlorphenyl)-3- methylbutyrat]; Cyfluthrin [(RS)-α-Cyan-4-fluor-3-phenoxybenzyl(1RS)-cis-trans-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat]; Beta-Cyflutin (eine Reaktionsmischung, umfassend zwei enantiomere Paare im etwaigen Verhältnis 1 : 2, d. h. (S)-α-Cyan-4-fluor-3-phenoxybenzyl(1R)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und (R)-α-Cyan-4-fluor-3- phenoxybenzyl(1S)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat mit (S)-α-Cyan-4- fluor-3-phenoxybenzyl(1R)-trans-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und (R)- α-Cyan-4-fluor-3-phenoxybenzyl(1S)-trans-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat; Lambda-Cyhalothrin (ein Reaktionsprodukt, umfassend gleiche Mengen von (S)-α-Cyan- 3-phenoxybenzyl(Z)-(1R)-cis-3-(2-chlor-3,3,3-trifluorpropenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und (R)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(Z)-(1S)-cis-3-(2-chlor-3,3,3-trifluorpropenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat; Cyhalothrin [(RS)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(Z)-(1RS)-cis-3-(2-chlor-3,3,3-trifluorpropenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat]; Deltamethrin [(S)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(1R)-cis-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat]; Cypermethrin [(RS)-α-Cyan- 3-phenoxybenzyl(1RS)-cis-trans-3-(2,2-dichlorvinyl)-1,1-dimethylcyclopropancarboxylat] und Alpha-Cypermethrin (ein Racemat, umfassend (S)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(1R)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und (R)-α-Cyan-3-phenoxybenzyl(15)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat.

Vorzugsweise hat das Pyrethroid-Insektizid zum Einsatz in der Zusammensetzung die allgemeine Formel:

worin A und B unabhängig ein Halogenatom oder eine Methylgruppe repräsentieren, x 0, 1 oder 2 ist, y 0, 1 oder 2 ist, und R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel repräsentiert:

worin R¹¹ und R¹² unabhängig ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe repräsentieren oder R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel repräsentiert:

worin R¹³ eine Phenylgruppe repräsentiert, die gegebenenfalls durch ein oder mehrere Substituenten substituiert ist, die unabhängig ausgewählt sind aus Halogenatomen oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylthio-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy-, Nitro- und Methylendioxygruppen.

Vorzugsweise repräsentiert A ein Halogenatom. Ein bevorzugtes Halogenatom ist ein Fluor- oder Chloratom, wobei ein Fluoratom besonders bevorzugt ist.

Vorzugsweise repräsentiert B ein Halogenatom. Ein bevorzugtes Halogenatom ist ein Fluor- oder Chloratom.

Vorzugsweise ist x 0 oder 1. Wo x 1 ist, ist das Atom oder die Gruppe A vorzugsweise in der 4-Position bezüglich der Cyanmethylgruppe in der Verbindung der allgemeinen Formel II substituiert.

Vorzugsweise ist y 0.

Wo R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel III repräsentiert, können R¹¹ und R¹² unabhängig ein Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte C&sub1;&submin;&sub2;-Alkylgruppe repräsentieren. Vorzugsweise repräsentieren R¹¹ und R¹² unabhängig ein Brom- oder Chloratom oder eine Trifluormethylgruppe. Wo R¹¹ und R¹² jeweils ein Halogenatom repräsentieren, repräsentieren R¹¹ und R¹² vorzugsweise das gleiche Halogenatom. Wo R¹¹ eine Trifluormethylgruppe repräsentiert, repräsentiert R¹² vorzugsweise ein Chloratom.

Wo R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel IV repräsentiert, repräsentiert R¹³ vorzugsweise eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert ist. Bevorzugte Halogenatome schließen Fluor- und Chloratome ein. R¹³ repräsentiert vorzugsweise eine 4-substituierte Phenylgruppe und bevorzugter eine Phenylgruppe, die durch ein Chloratom substituiert ist. Am bevorzugtesten repräsentiert R¹³ eine 4-Chlorphenylgruppe.

Vorzugsweise ist das Pyrethroid-Insektizid Alpha-Cypermethrin.

Das Pyrethroid-Insektizid kann nach bekannten Verfahren hergestellt werden, z. B., wie sie in den im Einführungsteil dieser Beschreibung angegebenen Dokumenten beschrieben sind.

Die pestizide Zusammensetzung schließt vorzugsweise auch einen Träger ein. Ein Träger in der Zusammensetzung gemäß der Erfindung ist irgendein Material, mit dem der aktive Bestandteil formuliert wird, um die Anwendung auf einen zu behandelnden Ort zu erleichtern, oder die Lagerung, den Transport oder die Handhabung zu erleichtern. Ein Träger kann ein Feststoff oder eine Flüssigkeit sein, einschließlich eines Materials, das normalerweise gasförmig ist, das jedoch komprimiert eine Flüssigkeit bildet, und irgendeiner der Träger, die normaler Weise beim Formulieren biozider Zusammensetzungen benutzt werden, kann verwendet werden. Vorzugsweise enthalten Zusammensetzungen gemäß der Erfindung 0,5 bis 95 Gew.-% des Triazols und Pyrethroids.

Geeignete feste Träger schließen natürliche und synthetische Tone und Silicate, z. B. natürliche Silicate, wie Diatomeenerden, Magnesiumsilicate, z. B. Talke, Magnesiumaluminiumsilicate, z. B. Attapulgite und Vermiculite, Aluminiumsilicate, z. B. Kaolinite, Montmorillonite und Glimmer, Calciumcarbonat, Calciumsulfat, Ammoniumsulfat, synthetische, hydrierte Siliciumoxide und synthetische Calcium- oder Aluminiumsilicate, Elemente, z. B. Kohlenstoff und Schwefel, natürliche und synthetische Harze, z. B. Coumaronharze, Polyvinylchlorid und Styrolpolymere und -copolymere, feste Polychlorphenole, Bitumen, Wachse und feste Düngemittel, z. B. Superphosphate, ein.

Geeignete flüssige Träger schließen Wasser, Alkohole, z. B. Isopropanol und Glykole, Ketone, z. B. Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon, Ether, aromatische oder araliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol, Toluol und Xylol, Petroleumfraktionen, z. B. Kerosin und leichte Mineralöle, fluorierte Kohlenwasserstoffe, z. B. Kohlenstofftetrachlorid, Perchlorethylen und Trichlorethan, ein. Mischungen verschiedener Flüssigkeiten sind auch häufig geeignet.

Zusammensetzungen werden häufig in einer konzentrierten Form formuliert und transportiert, die danach vom Verwender vor der Anwendung verdünnt wird. Die Anwesenheit geringer Mengen eines Trägers, der ein oberflächenaktives Mittel ist, erleichtert diesen Prozess der Verdünnung. Vorzugweise ist daher mindestens ein Träger in einer Zusammensetzung gemäß der Erfindung ein oberflächenaktives Mittel. So kann, z. B., die Zusammensetzung mindestens zwei Träger enthalten, von denen mindestens einer ein oberflächenaktives Mittel ist.

Ein oberflächenaktives Mittel kann ein Emulsionsmittel, ein Dispersionsmittel oder ein Benetzungsmittel sein; es kann nicht ionisch oder ionisch sein. Beispiele geeigneter oberflächenaktiver Mittel schließen die Natrium- oder Calciumsalze von Polyacrylsäuren und Ligninsulfonsäuren, die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Amiden, die mindestens zwölf Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, Fettsäureester von Glycerin, Sorbitan, Saccharose oder Pentaerythrit, Kondensate dieser mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, Kondensationsprodukte von Fettalkohol oder Alkylphenolen, z. B. p-Octylphenol oder p-Octylcresol, mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid, Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte, Alkali- oder Erdalkalisalze, vorzugsweise Natriumsalze, von Schwefel- oder Sulfonsäureestern, die mindestens zehn Kohlenstoffatome im Molekül enthalten, z. B. Natriumlaurylsulfat, Natrium-sec-alkylsulfate, Natriumsalze von sulfoniertem Rhizinusöl und Natriumalkylarylsulfonate, wie Dodecylbenzolsulfonat, und Polymere von Ethylenoxid und Copolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid, ein.

Die Zusammensetzungen der Erfindung können, z. B., als benetzbare Pulver, Stäube, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, Emulsions-Konzentrate, Suspensions-Konzentrate und Aerosole formuliert werden. Benetzbare Pulver enthalten üblicherweise 25, 50 oder 75 Gew.-% aktive Bestandteile, und gewöhnlich enthalten sie zusätzlich zum festen inerten Träger 3-10 Gew.-% eines Dispersionsmittels und, wo erforderlich, 0-10 Gew.-% Stabilisator(en) und/oder andere Zusätze, wie Durchdringungsmittel oder Haftmittel. Stäube werden üblicherweise als ein Staubkonzentrat mit einer ähnlichen Zusammensetzung wie ein benetzbares Pulver formuliert, aber ohne ein Dispersionsmittel, und sie werden im Feld mit weiterem festen Träger verdünnt, um eine Zusammensetzung zu ergeben, die üblicherweise 0,5- 10 Gew.-% aktiven Bestandteil enthält. Granulate werden üblicherweise in einer Größe zwischen 1,676 und 0,152 mm (10 und 100 BS-Maschen) hergestellt, und sie können durch Agglomerations- oder Imprägnierungs-Techniken hergestellt werden. Im allgemeinen enthalten Granulate 0,5-75 Gew.-% aktiven Bestandteil und 0-10 Gew.-% Zusätze, wie Stabilisatoren, oberflächenaktive Mittel, Modifiziermittel für eine langsame Freisetzung und Bindemittel. Die sogenannten "trocken fließfähigen Pulver" bestehen aus relativ kleinen Granulaten mit einer relativ höheren Konzentration aktiver Bestandteile. Emulgierbare Konzentrate enthalten üblicherweise zusätzlich zu einem Lösungsmittel und, falls erforderlich, einem Co-Lösungsmittel, 10-50 Gew.-% /Vol aktive Bestandteile, 2-20. Gew.-% /Vol Emulgatoren und 0-20 Gew.-%/Vol anderer Zusätze, wie Stabilisatoren, Durchdringungsmittel und Korrosionsinhibitoren. Emulsions-Konzentrate beruhen üblicherweise auf Wassergrundlage und sie enthalten gewöhnlich, zusätzlich zu einem Lösungsmittel, und, falls erforderlich, einem Co-Lösungsmittel, 10-50 Gew.- %/Vol aktiven Bestandteil, 1-20 Gew.-%/Vol Emulgatoren und/oder Emulsions-Stabilisatoren, 0,002-20% anderer Zusätze, wie Antigefriermittel, Durchdringungsmittel, Puffermittel, Bacteriostatika, Korrosions-Inhibitoren und Färbemittel. Suspensions-Konzentrate werden üblicherweise so zusammengemischt, daß sie als ein stabiles, nicht sedimentierendes fließfähiges Produkt erhalten werden und gewöhnlich 10-75 Gew.-% aktive Bestandteile, 0,5-15 Gew.-% Dispersionsmittel, 0,1-10 Gew.-% Suspensionsmittel, wie Schutzkolloide und thixotrope Mittel, 0-10 Gew.-% anderer Zusätze, wie Entschäumungsmittel, Korrosions-Inhibitoren, Stabilisatoren, Durchdringungsmittel und Haftmittel sowie Wasser oder eine organische Flüssigkeit enthalten, in der der aktive Bestandteil im wesentlichen unlöslich ist; gewisse organische Feststoffe oder anorganische Salze können in der Formulierung gelöst vorhanden sein, um das Verhindern der Sedimentation zu unterstützen oder als Antigefriermittel für Wasser.

Wässerige Dispersionen und Emulsionen, z. B. Zusammensetzungen, die erhalten sind durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder eines Konzentrates gemäß der Erfindung mit Wasser, liegen auch im Rahmen der Erfindung. Die genannten Emulsionen können vom W/O- (Wasser in Öl) oder vom O/W- (Öl in Wasser) Typ sein, und sie können eine dicke "mayonnaise"- artige Konsistenz aufweisen.

Die Zusammensetzung der Erfindung kann auch andere Bestandteile enthalten, z. B. andere Verbindungen, die herbizide, insektizide oder fungizide Eigenschaften aufweisen.

Die Erfindung erstreckt sich auf ein Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort, umfassend das Anwenden einer substituierten 1,2,4-Triazol-Verbindung und eines Pyrethroid-Insektizids auf den Ort.

Das substituierte 1,2,4-Triazol und das Pyrethroid-Insektizid kann wie hierin beschrieben sein.

Vorzugsweise wird eine Zusammensetzung gemäß dem ersten Aspekt auf einen Ort in diesem Verfahren angewendet. Vorzugsweise ist dieses Verfahren ein Verfahren zum Bekämpfen von Insekten an einem Ort. Bevorzugter ist dieses Verfahren ein Verfahren zum Bekämpfen von Blattläuse-Schädlingen, z. B. Getreide-Blattläusen (Sitobion avenae), an einem Ort.

Die Erfindung erstreckt sich auf den Gebrauch einer substituierten 1,2,4-Triazol-Verbindung und eines Pyrethroid-Insektizids beim Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort.

Die Erfindung erstreckt sich weiter auf den Einsatz einer Zusammensetzung gemäß dem ersten Aspekt bei der Bekämpfung von Schädlingen an einem Ort.

Die Erfindung wird nun weiter unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele beschrieben.

In den Beispielen wird auf folgendes Bezug genommen

AZTEC - ein Handelsname für Triazamat, das Ethyl(3-tert-butyl-1-dimethylcaramoyl-1-H-1,2,4- triazol-5-ylthio)acetat ist.

FASTAC - ein Handelsname für Alpha-Cypermethrin und besonders ein Racemat, umfassend (S)α-Cyan-3-phenoxybenzyl(1R)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat und (R)α-Cyan-3-phenoxybenzyl(1S)-cis-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat.

Der Begriff "aB" bedeutet "aktiver Bestandteil".

Der Begriff "TnB" bedeutet "Tage nach der Behandlung".

Beispiel 1

Weizensamen (Sorte Axona) wurden in kleinen Parzellen ausgesät, wobei etwa 50 cm² zwölf "Büschel"-Parzellen ergaben. Drei Parzellen wurde für jede von drei vergleichenden chemischen Behandlungen benutzt, und drei Parzellen wurden als unbehandelte Vergleichsparzellen benutzt. Beim Erreichen des "Blüten"-Stadiums wurden die Pflanzen regulär auf die ersten Zeichen einer sich entwickelnden Population von Getreideblattläuse ii avenae) überwacht. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Parzellen, die, in drei Blöcken von vier Parzellen angelegt waren, nacheinander durchnumeriert, und die drei Behandlungen und unbehandelten Vergleiche statistisch den Parzellen innerhalb eines jeden Blockes zugeordnet.

Es wurden Lösungen von AZTEC und FASTAC in Konzentrationen zubereitet, die erforderlich waren, um die Dosis des aktiven Bestandteils zu ergeben, die in Tabelle 1 aufgeführt ist, wenn sie in einer Volumen-Anwendungsrate von 400 l/ha aufgebracht wurden. Die Lösungen wurden dann auf die geeigneten Parzellen unter Anwendung eines Tornister- Sprühgerätes mit einer einzelnen Düsenlanze, die mit einer kegelförmigen Düse ausgerüstet war, aufgebracht.

Beurteilungen der Blattlaus-Populationen wurden durch visuelle Inspektion von zehn Ähren in jeder Parzelle unmittelbar vor und zu den angegebenen Intervallen nach der Behandlung vorgenommen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.

Die Wirksamkeit jeder Behandlung wurde unter Anwendung der Henderson-Tilton- Formel errechnet:

worin

Tb = Befall in den behandelten Parzellen vor der Anwendung;

Ta = Befall in den behandelten Parzellen nach der Anwendung;

Cb = Befall in den Vergleichsparzellen vor der Anwendung;

Ca = Befall in den Vergleichsparzellen nach der Anwendung.

Die Wirksamkeits-Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben.

Beispiel 2

Sechzehn Parzellen, jeweils 3 Meter · 10 Meter, wurden in einem Feld wachsenden Weizens (Sorte Thesee) in vier Blöcken von jeweils vier Parzellen markiert. Die Parzellen wurden nacheinander numeriert und dann drei vergleichende chemische Behandlungen und unbehandelte Vergleichsparzellen statistisch den Parzellen innerhalb eines jeden Blockes zugeordnet. Die Parzellen wurden regelmäßig auf die ersten Zeichen des Befalles mit Getreide-Blattläusen, Sitobion ivenae, überwacht und dann unter Anwendung eines Drucktornister-Präzisions- Sprühgerätes behandelt, das einen 3 m-Ausleger, der mit flachen Gebläsedüsen versehen war, mit Lösungen von FASTAC und AZTEC versorgte, die so formuliert waren, daß die in Tabelle 3 angegebene Dosis des aktiven Bestandteils abgegeben wurde, wenn mit einer Volumen-Anwendungsrate von 300 l/ha aufgebracht wurde.

Beurteilungen der Blattlaus-Populationen wurden vor und in Intervallen nach der Behandlung sowohl bei den behandelten als auch bei den unbehandelten Vergleichsparzellen vorgenommen. Fünfundzwanzig Ähren wurden in jeder Parzelle visuell untersucht, und es wurde die Anzahl der Blattläuse darauf gezählt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 angegeben.

Die Wirksamkeit jeder Behandlung wurde unter Anwendung der Formel von Abbott errechnet:

worin

Ca = Befall in den Vergleichsparzellen nach der Anwendung, und

Ta = Befall in den behandelten Parzellen nach der Behandlung.

Die Wirksamkeit-Ergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben.

Das Getreide jeder Parzelle wurde unter Einsatz eines Kombinations-Erntegerätes für kleine Parzellen geerntet, und die Ausbeute, korrigiert hinsichtlich des Feuchtigkeitsgehaltes, wurde errechnet. Die Resultate der Getreideausbeute sind in Tabelle 5 angegeben.

TABELLE 1
TABELLE 2
TABELLE 3
TABELLE 4

TABELLE 5

Behandlungen Getreide-Ausbeute (Tonnen/ha)

ATTEC (70 aB/ha) 5,98

FASTAC (10 aB/ha) 6,26

AZTEC/FASTAC (70/10 aB/ha) 6,74

Unbehandelter Vergleich 5,72


Anspruch[de]

1. Pestizide Zusammensetzung, die eine substituierte 1,2,4-Triazol-Verbindung und ein Pyrethroid-Insektizid einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die 1,2,4-Triazol-Verbindung ein 1-Dimethylcarbamoyl-3-substituiertes-5-substituiertes-1H-1,2,4-triazol der allgemeinen Formel ist

worin R²¹, eine unsubstituierte oder substituierte geradkettige C&sub1;-C&sub6;-Alkylen- (-(CH&sub2;)p-)gruppe mit ein bis vier gleichen oder unterschiedlichen Substituenten, ausgewählt aus Cyan, Nitro, OR²³, CO&sub2;R²³, OCOR²³, COR²³, (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl, (C&sub2;-C&sub6;)Alkinyl, (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl, oder unsubstituiertes oder substituiertes Phenyl mit ein bis drei gleichen oder verschiedenen Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl ist;

X ist

oder

R²² ist Wasserstoff;

unsubstituiertes oder substituiertes (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl, worin der Substituent Halogen, Cyan, Nitro, OR²³, CO&sub2;R²³, COR²³ oder OCOR²³ ist;

unsubstituiertes oder substituiertes Phen(C&sub1;-C&sub4;)alkyl, worin der Phenylring ein bis drei des gleichen oder verschiedener Substituenten aufweist, ausgewählt aus Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl;

unsubstituiertes oder substituiertes Phenyl mit ein bis drei der gleichen oder unterschiedlichen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Cyan, Nitro, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, CO&sub2;R²³, COR²³, OCOR²³, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl oder (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl;

R²&sup4; ist Wasserstoff oder (C&sub1;-C&sub6;)ALkyl;

R²² und R²&sup4; bilden zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Pyrrolidino-, Morpholino- oder Piperidino-Ring;

W ist Isopropyl, sec-Butyl, t-Butyl, t-Amyl oder 2-Methylthio-2-propyl;

worin R²³ Wasserstoff, (C&sub1;-C&sub6;)Alkyl oder gegebenenfalls mit ein oder drei der gleichen oder verschiedenen Halogen, Cyan, Nitro, Hydroxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy, Difluormethoxy, Tetrafluorethoxy, Trifluorthiomethoxy, Tetrafluorthioethoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxy, (C&sub1;-C&sub4;)Halogenalkyl, (C&sub2;-C&sub6;)Alkenyl, Carboxy, (C&sub1;-C&sub4;)Alkoxycarbonyl substituiertes Phenyl ist;

und landwirtschaftlich akzeptable Salze davon und

das Pyrethroid-Insektizid die allgemeine Formel hat

worin A und B unabhängig ein Halogenatom oder eine Methylgruppe repräsentieren, x 0, 1 oder 2 ist, y 0, 1 oder 2 ist, und R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel repräsentiert:

worin R¹¹ und R¹² unabhängig ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom oder eine gegebenenfalls substituierte C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe repräsentieren oder R¹&sup0; eine Gruppe der allgemeinen Formel repräsentiert:

worin R¹³ eine Phenylgruppe repräsentiert, die gegebenenfalls durch ein oder mehrere Substituenten substituiert ist, die unabhängig ausgewählt sind aus Halogenatomen oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylthio-, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy-, Nitro- und Methylendioxygruppen.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin R²¹ -CH&sub2;-, -CH&sub2;CH&sub2;-, -CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;- oder -CH(CH&sub3;)- ist;

X ist

R²² ist Wasserstoff oder (C&sub1;-C&sub4;)Alkyl und

W ist t-Butyl.

3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, worin

R²¹ Methylen (-CH&sub2;-) repräsentiert;

X ist

R²² ist eine Ethylgruppe und

W ist t-Butyl.

4. Zusammensetzung nach einem vorhergehenden Anspruch, worin das Pyrethroid-Insektizid Alpha-Cypermethrin ist.

5. Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort, umfassend das Anwenden einer substituierten 1,2,4-Triazol-Verbindung, wie in Anspruch 1 definiert, und eines Pyrethroid-Insektizids, wie in Anspruch 1 definiert, auf den Ort.

6. Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort, umfassend das Anwenden einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 auf den Ort.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, worin das Verfahren ein Verfahren zum Bekämpfen von Blattläuse-Schädlingen an dem Ort ist.

8. Verwendung einer substituierten 1,2,4-Triazol-Verbindung, wie in Anspruch 1 definiert, und eines Pyrethroid-Insektizids, wie in Anspruch 1 definiert, zum Bekämpfen von Schädlingen an einem Ort.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com