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Dokumentenidentifikation DE69415762T2 22.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0649130
Titel Vorrichtung zum Regeln der Neigung einer Objektivlinse für optische Abtasteinheit
Anmelder Kabushiki Kaisha Kenwood, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tachizawa, Hidemi, Tokyo, JP
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69415762
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 14.10.1994
EP-Aktenzeichen 941162729
EP-Offenlegungsdatum 19.04.1995
EP date of grant 07.01.1999
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 12.10.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.1999
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/22   

Beschreibung[de]
TECHNISCHER HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine optische Abtasteinrichtung eines optischen Plattenlaufwerks und insbesondere einen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse für eine optische Abtasteinrichtung.

Stand der Technik

Ein Beispiel für den Aufbau einer optischen Abtasteinrichtung eines optischen Plattenlaufwerks ist in Fig. 5 gezeigt. Bezugszeichen 1 bezeichnet eine Laserdiode, die einen Laserstrahl ausstrahlt. Der von der Laserdiode 1 ausgestrahlte Laserstrahl tritt durch ein Beugungsgitter 2, wird von einem Strahlteiler 3 reflektiert und fällt auf eine Kollimatorlinse 4. Der Laserstrahl wird von der Kollimatorlinse 4 in einen parallelen Strahl umgewandelt, von einem Spiegel 5 reflektiert und fällt auf eine Objektivlinse 6.

Der auf die Objektivlinse fallende Laserstrahl wird auf eine Signalaufzeichnungsoberfläche einer optischen Platte 9 konvergiert. Der an die optische Platte 9 angelegte Laserstrahl wird von der Signalaufzeichnungsoberfläche reflektiert und fällt über die Objektivlinse 6, den Spiegel 5 und die Kollimatorlinse 4 entlang dem entgegengesetzten Weg des einfallenden Laserstrahls auf den Strahlteiler 3. Der Großteil der auf den Strahlteiler 3 einfallenden Laserstrahlen tritt durch den Strahlteiler 3 und fällt auf eine Konvexlinse 7. Der Laserstrahl wird von der Konvexlinse 7 auf eine Lichtempfangsoberfläche einer Fotodiode 8 konvergiert und die auf der optischen Platte 9 aufgezeichnete Information wird gelesen.

Um mit einer derartigen optischen Abtasteinrichtung Informationen korrekt zu lesen, ist es erforderlich, daß man veranlaßt, daß die Objektivlinse einen Laserstrahl an eine optische Platte in der zu der Aufzeichnungsoberfläche derselben senkrechten Richtung anlegt und dieser von der Aufzeichnungsoberfläche in senkrechter Richtung reflektiert wird, um zu veranlassen, daß der reflektierte Laserstrahl auf die Fotodiode 8 konvergiert wird. Zu diesem Zweck muß die optische Achse eines Laserstrahls, der von der Objektivlinse reflektiert wird, mit der optischen Achse eines optischen Systems zur Laserstrahlführung zusammenfallen. Ein Beispiel eines herkömmlichen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse ist in Fig. 4 gezeigt. Bezugszeichen 10 bezeichnet einen Träger für ein optisches System, welcher ein optisches System mit Ausnahme einer Objektivlinse haltert. Ein Objektivlinsenträger 11 ist an einer gedruckten Schaltungsplatine 13 mittels Schrauben angebracht. Die gedruckte Schaltungsplatine 13 haltert elastisch einen Linsenhalter 6a mittels vier elastischen Elementen 14.

Zwei Paare von einander gegenüberliegenden Jochen 11b und 11c sind auf dem Objektivlinsenträger 11 angebracht. Magnete 12 sind an den Jochen 11c angebracht. Die Objektivlinse 6 wird durch den Linsenhalter 6a gesichert und die Joche 11b sind in Löcher eingeführt, die in dem Linsenhalter 6a gebildet sind. Eine Spurfolgespule und eine Fokussierspule zur Wechselwirkung mit einem Magnetfeld, das von den Jochen und den Magneten erzeugt wird, sind an dem Linsenhalter 6a befestigt.

Eine sphärischer Konvexkörper 11a ist an dem Objektivlinsenträger 11 gebildet und ein sphärischer Konkavkörper 10a in Oberflächenkontakt mit dem sphärischen Konvexkörper 11a ist an dem Träger 10 für das optische System gebildet. Der Objektivlinsenträger 11 wird mit dem Träger 10 des optischen Systems ausgerichtet, indem der sphärische Konvexkörper 11a in Oberflächenkontakt mit dem sphärischen Konkavkörper 10a gebracht wird und durch Schrauben 17 und 15 in dieser Position gehalten wird.

Wie in Fig. 5 genauer dargestellt, sind die Schrauben 17 in Scheiben und Löcher eingeführt, die in dem Träger 10 für das optische System gebildet sind, und in Gewindelöcher eingeschraubt, die in dem Objektivlinsenträger 11 gebildet sind. In vorstehend beschriebener Weise wird der Objektivlinsenträger 11 durch die Kraft der Schraubenfeder 15 zu dem Träger 10 des optischen Systems hin angezogen und der sphärische Konvexkörper 11a wird in dichtem Kontakt mit dem sphärischen Konkavkörper 10a gehalten.

Durch Einstellen des Einschraubausmaßes der beiden Schrauben 17 wird der Drehwinkel der Objektivlinse 6 um die in Fig. 4 gezeigte X- und Y-Achse gesteuert. Ein Laserstrahl, der in die Objektivlinse 6 eintritt, tritt durch Löcher, die in dem sphärischen Konvexkörper 11a und Konkavkörper 10a in deren Mitte gebildet sind.

Der vorstehend beschriebene Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektlinse (richtig: Objektivlinse) einer optischen Abtasteinrichtung stellt den Drehwinkel der Objektivlinse unter Verwendung von zwei Schrauben um die X- und Y- Achse ein. Das Einstellen ist jedoch nicht einfach, da die Objektivlinse sowohl um die X- als auch um die Y-Achse dreht, auch wenn nur eine der Schrauben gedreht wird.

Ferner ist der sphärische Konvexkörper 11a in der Mitte der Unterfläche des Objektivlinsenträgers 11 gebildet, so daß es schwierig ist, die Kontaktbedingungen der Oberflächen des sphärischen Kovexkörpers 11a und des Konkavkörpers 10a zu be obachten. Wenn der Oberflächenkontakt nicht perfekt ist, kann eine ausreichende Kontaktkraft an den verbundenen Oberflächen nach dem Einstellen nicht sichergestellt werden. Ferner besteht das Problem, daß es schwierig ist, einen Klebstoff auf die gesamten Kontaktoberflächen aufzutragen.

Ferner ist kein Platz für den Spiegel verfügbar, da das in dem sphärischen Konvexkörper 11a gebildete Loch kreisförmig ist. Daher muß der Spiegel unter dem sphärischen Konvexkörper angebracht werden, was die optische Abtasteinrichtung dicker macht.

Derartige herkömmliche Einstellmechanismen für die Stellung einer Linse sind beispielsweise in der EP-A-0 435 647 und JP- A-63 152 027 aufgezeigt.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung wurde im Rahmen dieser Umstände gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung zu schaffen, der in der Lage ist, den Einfluß der Einstellung um mindestens eine Achse auf den Drehwinkel um die andere Achse zu eliminieren.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung zu schaffen, bei dem ein Oberflächenkontaktzustand leicht zu beobachten und ein Klebstoff leicht auf der Oberflächenkontaktfläche nach dem Einstellen aufzutragen ist.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektlinse (richtig: Objektivlinse) zu schaffen, der es ermöglicht, eine optische Abtasteinrichtung dünner auszuführen, indem an der Oberflächenkontaktfläche ein rechteckiges Loch gebildet wird und ein Spiegel in dem Loch angeordnet wird.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung zum Einstellen eines Neigungswinkels einer Objektivlinse um zwei Achsen relativ zu einem Träger eines optischen Systems geschaffen, bei welchem ein Zwischenträger über erste zylindrische Oberflächen auf den Träger des optischen Systems gelegt ist, ein Objektivlinsenträger über zweite zylindrische Oberflächen, deren Mittelachse nicht parallel zu einer Mittelachse der ersten zylindrischen Oberflächen ist, auf den Zwischenträger gelegt ist, und der Neigungswinkel der Objektivlinse um die beiden Achsen durch relative Drehbewegungen der ersten und der zweiten zylindrischen Oberflächen eingestellt wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Mitte der Objektivlinse mit den Mittelachsen der ersten und der zweiten zylindrischen Oberflächen fluchtend ausgerichtet.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sind zwei Gewindelöcher und ein Loch mit Spiel in dem Zwischenträger an Positionen, die nicht in einer geraden Linie verlaufen, ausgebildet, ein Gewindeloch ist in dem Objektivlinsenträger an der Position ausgebildet, die dem Loch mit Spiel entspricht, zwei Schrauben sind durch zwei Löcher, die in dem Träger des optischen Systems an den Positionen ausgebildet sind, die den beiden Gewindelöchern entsprechen, in die beiden Gewindelöcher eingeschraubt, eine Schraube ist durch eine Feder und ein Loch, das in dem Träger des optischen Systems an der Position ausgebildet ist, die dem Loch mit Spiel des Zwischenträgers entspricht, in das eine Gewindeloch des Objektivlinsenträgers eingeschraubt, der Zwischenträger und der Objektivlinsenträger, die über die zweiten zylindrischen Oberflächen übereinandergelegt sind, sind durch eine Feder an der Position, die dem Gewindeloch des Objektivlinsenträgers ge genüberliegt, vorgespannt, so daß der Zwischenträger und der Objektivlinsenträger einander nahekommen, und der Neigungswinkel der Objektlinse (richtig: Objektivlinse) um die beiden Achsen wird durch Drehen jeder der drei Schrauben eingestellt.

Gemäß dem Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektlinse (richtig: Objektivlinse) einer optischen Abtasteinrichtung ist der Zwischenträger an dem Träger des optischen Systems befestigt und ohne Bewegen des Zwischenträgers kann der Neigungswinkel um nur eine Achse durch relative Schwenkbewegungen der ersten zylindrischen Kontaktoberflächen zwischen dem Zwischenträger und dem Träger der Objektivlinse eingestellt werden.

Da ferner die Mitte der Objektivlinse fluchtend mit den Mittelachsen der ersten und der zweiten zylindrischen Kontaktoberfläche ausgerichtet ist, verändert sich die Höhe der Objektivlinse während des Einstellens nicht und das Einstellen der Stellung führt nicht zu einem entfokussierten Zustand.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die den Hauptteil eines Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 2A ist eine Schnittansicht des Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse entlang einer gekrümmten Linie, Fig. 2B ist eine quer verlaufende Schnittansicht des Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse und

Fig. 2C ist eine Teilschnittansicht, die eine Modifikation des Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse zeigt.

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die Modifikationen einer C-förmigen Feder zeigt, die von dem Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse verwendet wird.

Fig. 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung zeigt.

Fig. 5 ist eine Darstellung, die einen optischen Weg einer optischen Abtasteinrichtung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ein Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird unter Bezug auf Fig. 1 bis 3 beschrieben. In Fig. 1 bis 3 sind Elemente, die dieselbe Funktion wie bei dem herkömmlichen Mechanismus haben, unter Verwendung von identischen Bezugszeichen dargestellt und auf deren Beschreibung wird verzichtet.

In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 18 einen Zwischenträger, der streifenförmige zylindrische Konvexflächen 18a und 18b hat, zwischen welchen ein rechteckiges Loch 18c vorgesehen ist. Streifenförmige zylindrische Konkavflächen 10b und 10c in Oberflächenkontakt mit den streifenförmigen zylindrischen Konvexflächen 18a und 18b sind an einem Träger 10 des optischen Systems gebildet. Ein Spiegel 5 ist an dem Träger 10 des optischen Systems zwischen den streifenförmigen zylindrischen Konkavflächen 10a und 10b angebracht.

Weitere streifenförmige zylindrische Konvexflächen 22a und 22b sind an einem Objektivlinsenträger 22 gebildet. Ein rechteckiges Loch 18d und eine Ausnehmung 18e sind in dem Zwischenträger 18 gebildet, welcher in Linienkontakt mit den streifenförmigen zylindrischen Konvexflächen 22a und 22b steht. Der Objektivlinsenträger 22 ist mit einem umgebogenen Stück 22c versehen, an welchem eine gedruckte Schaltungsplatine 13 angebracht ist, und Joche 22d und 22e sind durch Biegen und Schneiden/Falten gebildet.

Die gedruckte Schaltungsplatine 13 haltert elastisch einen Linsenhalter 6a mit vier elastischen Elementen 14. Ein Magnet 12 ist an dem Joch 22e angebracht. Eine Objektivlinse 6 ist an dem Linsenhalter 6a befestigt und die Joche 22d und 22e und der Magnet 12 werden in ein Loch eingeführt, das in dem Linsenhalter 6a gebildet ist. Eine Spurfolgespule und eine Fokussierspule zur Wechselwirkung mit einem durch die Joche und den Magneten erzeugten Magnetfeld sind an dem Linsenhalter 6a befestigt.

Der Träger 10 des optischen Systems und der Zwischenträger 18 sowie der Zwischenträger 18 und der Objektivlinsenträger 22 sind durch Schrauben 19, 20 und 21 verbunden. Die Schraube 19 ist durch ein mit einem Flansch versehenes Loch 10d, das in dem Träger 10 des optischen Systems gebildet ist, in ein Gewindeloch 18f eingeschraubt, das in dem Zwischenträger 18 gebildet ist. Die Schraube 20 ist durch ein mit einem Flansch versehenes Loch 10e, das indem Träger 10 des optischen Systems gebildet ist, in ein Gewindeloch 18g eingeschraubt, das in dem Zwischenträger gebildet ist. Die Schraube 21 ist in eine Schraubenfeder 16, ein abgestuftes Loch 10f des Trägers 10 für das optische System und ein abgestuftes Loch 18h des Zwischenträgers 18 eingeführt und in ein Gewindeloch 22f, das in dem Objektivlinsenträger 22 gebildet ist, eingeschraubt. Der Zwischenträger 18 und der Objektivlinsenträger 22 sind durch eine C-förmige Feder 23 an ihrer rechten Seite miteinander verbunden, so daß die beiden Träger 18 und 22 einander nahekommen.

Der Zwischenträger 18 und der Objektivlinsenträger 22 sind an dem Träger 10 des optischen Systems durch die Schrauben in vorstehend beschriebener Weise angebracht und ein Laserstrahl, der durch die Objektivlinse 6 tritt, wird von dem Spiegel 5 reflektiert und zu dem optischen System geführt, wie in Fig. 5 gezeigt.

Die Stellung der Objektivlinse 6 wird durch die Schrauben 19, 20 und 21 eingestellt, indem der Drehwinkel der zylindrischen Kontaktoberflächen zwischen dem Träger 10 des optischen Systems und dem Zwischenträger 18 sowie zwischen dem Zwischenträger 18 und dem Objektivlinsenträger 22 eingestellt wird.

Wie Fig. 2A zeigt, verändern sich die Höhen der Gewindelöcher des Zwischenträgers 18, in welche die Schrauben 19 und 20 eingeschraubt sind, mit dem Drehwinkel des Zwischenträgers 18 um die zylindrischen Kontaktoberflächen. Daher kann der Drehwinkel durch Einstellen des Ausmaßes, in welchem die Schrauben 19 und 20 eingeschraubt sind, eingestellt werden. Die zylindrischen Kontaktoberflächen können in einem voll berührenden Zustand gehalten werden, indem das Drehwinkelverhältnis der Schrauben 19 und 20 auf einen geeigneten Wert eingestellt wird.

Wie Fig. 2B zeigt, ist der Objektivlinsenträger 22 mit den Federkräften der C-förmigen Feder 23 und der Schraubenfeder 16 auf der linken und der rechten Seite des Trägers 22 beaufschlagt. Speziell die C-förmige Feder 23 spannt den Objektivlinsenträger 22 in Richtung gegen den Uhrzeigersinn um die Linienkontaktfläche der streifenförmigen Konvexflächen 22a und 22b vor, wohingegen die Schraubenfeder 16, die um die Schraube 21 eingesetzt ist, den Objektivlinsenträger 22 in Richtung des Uhrzeigersinns um die Linienkontaktfläche der streifenförmigen Konvexflächen 22a und 22b vorspannt. Der Drehwinkel des Objektivlinsenträgers 22 um die Linienkontaktfläche kann daher durch Verändern der Federkraft der Spiralfeder 16 durch Einstellen des Drehausmaßes der Schraube 21 eingestellt werden.

Da die Mittelachsen der zylindrischen Kontaktelemente des Zwischenträgers 18 und des Objektivlinsenträgers 22 mit der Mitte der Objektivlinse 6 ausgerichtet sind, verändert sich die Höhe der Objektivlinse 6 nicht und ihr Brennpunkt wird auch dann nicht verschoben, wenn die Stellung der Objektivlinse 6 durch Einstellen der Drehwinkel um die zylindrischen Kontaktflächen und -linien eingestellt wird.

Die Federkraft der Schraubenfeder 16 zieht den Objektivlinsenträger 22 und den Zwischenträger 18 zu dem Träger 10 des optischen Systems hin, so daß die zylindrischen Konvexflächen mit den zylindrischen Konkavflächen und den Endlinien des rechteckigen Loches im engem Kontakt stehen. In diesem Zustand können jedoch die eng anliegenden Kontaktflächen oder -linien in ihrer Gesamtheit von beiden Seiten der Flächen oder Linien beobachtet werden. Daher ist es einfach, die zylindrischen Kontaktflächen oder -linien in einem perfekten Berührungszustand zu halten. Mit einem guten Berührungszustand kann die Verbindungskraft des nach dem Einstellen aufgetragenen Klebstoffs erhöht werden.

Eine Modifikation des Trägers 10 des optischen Systems ist in Fig. 2C gezeigt. In diesem Beispiel wird die zylindrische Konvexfläche des Zwischenträgers 18 von einem keilförmigen Hohlraum gehaltert, der in dem Träger 10 des, optischen Systems gebildet ist. Anstelle des keilförmigen Hohlraumes kann ein rechteckige Nut gebildet sein, um die zylindrische Konvexfläche des Zwischenträgers 18 zu haltern.

Modifikationen der C-förmigen Feder, die mit der Ausführungsform des Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse verwendet wird, sind in Fig. 3 gezeigt. Eine mit (a) bezeichnete Feder in Fig. 3 wird wie bei der Ausführungsform durch eine Blattfeder gebildet. Die entgegengesetzten Enden sind jedoch umgebogen. Eine mit (b) bezeichnete Feder in Fig. 3 wird durch eine Drahtfeder gebildet, die allgemein in eine Kanalform gebogen ist. Eine mit (c) bezeichnete Feder wird durch eine Drahtfeder gebildet, die kreisförmig gebogen ist. Als Material für diese Federn kann ein Material verwendet werden, das Elastizität aufweist, wie z. B. Metall, Kunstharz und Gummi.

Bei dem Einstellmechanismus für die Stellung der Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung gemäß der Erfindung können die eng anliegenden Kontaktflächen oder -linien in ihrer Gesamtheit von beiden Seiten der Flächen oder Linien beobachtet werden. Es ist daher einfach, die zylindrischen Kontaktflächen oder -linien in einem perfekten Kontaktzustand zu halten. Mit einem guten Kontaktzustand kann die Verbindungskraft von Klebstoff, der nach der Einstellung aufgetragen wird, erhöht werden. Klebstoff kann leicht von beiden Seiten der Flächen oder Linien aufgetragen werden.

Ferner kann der Drehwinkel um mindestens eine der zylindrischen Kontaktflächen oder -linien unabhängig eingestellt werden, so daß die Stellung einer Objektivlinse einfach eingestellt werden kann.

Ferner kann ein Spiegel in dem rechteckigen Loch angebracht werden, das zwischen den zylindrischen Konvexflächen gebildet ist, so daß die optische Abtasteinrichtung dünner ausgeführt werden kann. Eine zylindrische Ebene kann leichter als eine sphärische Ebene bearbeitet werden, was zur hohen Präzision beiträgt.


Anspruch[de]

1. Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung zum Einstellen eines Neigungswinkels einer Objektivlinse (6) um zwei Achsen (x, y) relativ zu einem Träger (10) eines optischen Systems, bei welchem ein Zwischenträger (18) über erste zylindrische Oberflächen (10b, 10c, 18a, 18b) auf den Träger (10) des optischen Systems gelegt ist, ein Objektivlinsenträger (22) über zweite zylindrische Oberflächen (18d, 18e, 22a, 22b), deren Mittelachse nicht parallel zu einer Mittelachse der ersten zylindrischen Oberflächen ist, auf den Zwischenträger (18) gelegt ist, und der Neigungswinkel der Objektivlinse (6) um die beiden Achsen durch relative Drehbewegungen der ersten und der zweiten zylindrischen Oberflächen eingestellt wird.

2. Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung nach Anspruch 1, bei welchem die Mitte der Objektivlinse mit den Mittelachsen (x, y) der ersten (10b, 10c, 18a, 18b) und der zweiten (18d, 18e, 22a, 22b) zylindrischen Oberflächen fluchtend ausgerichtet wird.

3. Einstellmechanismus für die Stellung einer Objektivlinse einer optischen Abtasteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem zwei Gewindelöcher (18f, 18g) und ein Loch (18h) mit Spiel in dem Zwischenträger (18) an Positionen, die nicht in einer geraden Linie verlaufen, ausgebildet sind, ein Gewindeloch (22f) in dem Objektivlinsenträger (22) an der Position ausgebildet ist, die dem Loch (18h) mit Spiel entspricht, zwei Schrauben (19, 20) durch zwei Löcher (10d, 10e), die in dem Träger (10) des optischen Systems an, den Positionen ausgebildet sind, die den beiden Gewindelöchern (18f, 18g) entsprechen, in die beiden Gewindelöcher (18f, 18g) eingeschraubt sind, eine Schraube (21) durch eine Feder (16) und ein Loch (10f), das in dem Träger (10) des optischen Systems an der Position ausgebildet ist, die dem Loch (18h) mit Spiel des Zwischenträgers (18) entspricht, in das eine Gewindeloch (22f) des Objektivlinsenträgers (22) eingeschraubt ist, der Zwischenträger (18) und der Objektivlinsenträger (22), die über die zweiten zylindrischen Oberflächen (18d, 18e, 22a, 22b) übereinandergelegt sind, durch eine Feder (23) an der Position, die dem Gewindeloch (22f) des Objektivlinsenträgers (22) gegenüberliegt, vorgespannt sind, so daß der Zwischenträger (18) und der Objektivlinsenträger (22) einander nahekommen, und der Neigungswinkel der Objektlinse (6) (richtig: Objektivlinse) um die beiden Achsen (x, y) durch Drehen jeder der drei Schrauben (19, 20, 21) eingestellt wird.







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