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Dokumentenidentifikation DE69506790T2 22.07.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0688509
Titel Vorrichtung zur elektrostatischen Pulverbeschichtung
Anmelder Par-Way Group, Irvine, Calif., US
Erfinder Burns, Robert E., San Clemente, California 92672, US;
Duggan, Darren L., Waxahachie, Texas 75165, US
Vertreter Vossius & Partner GbR, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69506790
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.02.1995
EP-Aktenzeichen 951017003
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1995
EP date of grant 23.12.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.07.1999
IPC-Hauptklasse A23P 1/08
IPC-Nebenklasse B05B 5/03   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von pulverisiertem oder gekörntem Material auf ein festes Erzeugnis. Insbesondere betrifft die Erfindung das Aufbringen eines Würzungsmittels oder Gewürzes auf ein Imbißnahrungsmittel, z. B. Kartoffelchips, Maischips oder dgl. Schneckenförderer oder Förderschnecken sind bekannt.

Beispielsweise beschreiben das US-Patent 4 614 162 und das US- Patent 4 493 442 eine Förderschnecke mit mehreren Öffnungen entlang der Länge der Förderschnecke zur Verteilung von Gewürzen entlang ihrer Gesamtlänge. Eine solche Anordnung ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung über eine große Fläche.

Die elektrostatische Pulverbeschichtung mit Nahrungsmittelgeschmacksstoffen ist bereits beschrieben worden. Beispielsweise ist ein Schneckenförderer, der so eingerichtet ist, daß ein Geschmacksstoff von einem Einlaß zu einem Rotor transportiert wird, der in einer zylindrischen Kammer am Ende des Förderers angeordnet ist und der einen elektrostatischen Ladekopf aufweist, der sich nahe dem Auslaß der zylindrischen Kammer befindet, im US-Patent 5 287 801 dargestellt. Solche Vorrichtungen erfordern jedoch das Vorhandensein eines elektronischen Ladekopfes im Nahrungsmittelverarbeitungsgehäuse. Eine solche Plazierung kann aus hygienischen Gründen unerwünscht sein. Außerdem ist das in einer solchen Anordnung erzeugte Feld über bedeutende Entfernungen hinweg nicht gleichmäßig. Es sind auch noch andere elektrostatische Nahrungsmittelgeschmacksstoffaufbringvorrichtungen bekannt. Siehe UK- Patent 2 240 493A.

Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung eines pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials zum Aufbringen auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis bereitgestellt. Unter einem Aspekt der Erfindung wird ein Trockenzutaten- bzw. Pulververteiler bereitgestellt, der eine Schnecke aufweist, die von einem Verteilungsrohr mit mehreren Öffnungen umgeben ist. Vorzugsweise erstrecken sich die Öffnungen etwa entlang einer Hälfte oder mehr der Länge des Verteilungsrohrs und besonders bevorzugt im wesentlichen entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs. Am Verteilungsrohr angeordnet und um einen vorgewählten Abstand von diesem beabstandet ist eine elektrostatische Felderzeugungseinrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen gleichmäßigen elektrostatischen Feldes im wesentlichen horizontal entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs, um in dem Weg des Nahrungsmittelmaterials, das an den Auslässen des Verteilungsrohrs austritt, ein elektrostatisches Feld zu erzeugen. Die elektrostatische Felderzeugungseinrichtung weist vorzugsweise einen langen dünnen Draht aus einem leitenden Material, vorzugsweise einem für Nahrungsmittel geeigneten Metall, vorzugsweise einem nichtrostenden Stahldraht mit einem gewünschten Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll) auf. Der Draht ist vorzugsweise in einem vorgewählten Abstand vom Verteilungsrohr angeordnet. Nach Wunsch einstellbare Befestigungsstäbe sind auf der linken und rechten Seite des Verteilungsrohrs angeordnet, um den elektrostatischen Felderzeugungsdraht zu halten und seinen Abstand vom Verteilungsrohr einzustellen. Eine Stromversorgung befindet sich nahe dem einen der Befestigungsstäbe zum Übertragen eines Hochspannungsstroms zum Draht, um ein elektrisches Feld zu erzeugen, das den Draht umgibt. Der erfindungsgemäße Pulververteiler kann sich über einem Förderband befinden oder in einem Gehäuse, z. B. in einer Trommel, angeordnet sein, um dadurch ein elektrostatisch geladenes, pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial zum Aufbringen auf eine vorgewählte feste Unterlage zuzuführen.

Unter einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Pulveraufbringvorrichtung bereitgestellt, die ein Gehäuse aufweist, das eine Festerzeugnistransportzone umschließt, die elektrisch geerdet ist. Das Erzeugnis, auf das das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial aufzubringen ist, durchläuft diese Zone. Die Festerzeugnistransportzone weist vorzugsweise eine sich drehende Trommel auf, die geerdet ist.

Eine Schnecke ist im Gehäuse vorgesehen zum Bewegen des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials aus einem Speicherbehälter oder Trichter zum Aufbringen auf das feste Erzeugnis in der Transportzone. Ein Verteilungsrohr ist vorgesehen, das die Schnecke umgibt. Das Verteilungsrohr hat entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs mehrere beabstandete Öffnungen zum Abgeben des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials im wesentlichen entlang der Gesamtlänge des Rohres. Eine elektrische Felderzeugungseinrichtung ist vorgesehen, um ein geregeltes, im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs zu erzeugen, das das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial, das aus dem Verteilungsrohr austritt, durchlaufen muß, bis es die Festerzeugnistransportzone erreicht. Vorzugsweise wird das gleichmäßige elektrische Feld erzeugt, indem ein Hochspannungsstrom über einen langen Draht angelegt wird, der sich nahe dem Weg oder innerhalb des Weges des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials befindet, das aus der Schnecke herausfällt. Das herausfallende pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial durchläuft das im wesentlichen gleichmäßige elektrische Feld. Infolgedessen wird dem pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterial eine im wesentlichen gleichmäßige elektrische Ladung zugeführt, und dieses Material wird ionisiert oder anderweitig geladen, während es durch das elektrische Feld fällt, das sich zwischen dem Verteilungsrohr und der Festerzeugnistransportzone befindet.

Das elektrische Feld, das von der elektrischen Felderzeugungseinrichtung, vorzugsweise von einem langen geladenen Draht ausgeht, ist um einen ausreichenden Abstand vom Verteilungsrohr beabstandet, so daß das geladene pulverisierte oder gekörnte Material zur geerdeten Transportzone und nicht zum Verteilungsrohr wandert. Um zu verhindern, daß geladene Partikel am Verteilungsrohr haften und das feste Erzeugnis in der Transportzone nicht erreichen, sollte das elektrostatische Ladungsfeld im allgemeinen näher an der Transportzone liegen als am Verteilungsrohr. Infolgedessen wird das geladene pulveri sierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial zur Transportzone hin, die das feste Nahrungsmittelerzeugnis enthält, angezogen. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein geregeltes, im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld über eine im wesentlichen horizontale Strecke in einem Pulvernahrungsmittelverteiler bereitzustellen.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Schneckenverteilungssystem für ein pulverisiertes bzw. gekörntes Nahrungsmittelmaterial bereitzustellen, das die elektronischen Komponenten begrenzt, die in das Nahrungsmittelverarbeitungsgehäuse einer Pulveraufbringvorrichtung eingebaut sind.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein elektrostatisch unterstütztes Schneckenverteilungssystem herzustellen, das ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld über mehrere Verteilungsöffnungen bereitstellt.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein elektrostatisch unterstütztes Schneckenverteilungssystem für pulverisiertes oder gekörntes Material bereitzustellen, dessen elektronische Felderzeugungselektronik sich außerhalb des Gehäuses für das Nahrungsmittelverteilungssystem befindet.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein elektrostatisch unterstütztes Schneckenverteilungssystem für pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial bereitzustellen, das das geladene Nahrungsmittelmaterial vorzugsweise zur Transportzone, die ein festes Nahrungsmittelerzeugnis enthält, leitet.

Die bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform ist in Zeichnungen und Beispielen dargestellt.

Fig. 1 ist eine schematische Teilansicht der erfindungsgemäßen Verteilungsvorrichtung vor der Installation in einem Gehäuse.

Fig. 2 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verteilungsvorrichtung, die in einer Trommel installiert ist, wobei ein Ausschnitt die Lage der Verteilungsvorrichtung in der Trommel zeigt.

Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 2.

Fig. 4 ist eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Verteilungssystems.

Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zum Verteilen eines pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials zum Aufbringen auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis bereitgestellt. Unter einem Aspekt der Erfindung wird ein Pulververteiler bereitgestellt, der eine Schnecke aufweist, die von einem Verteilungsrohr mit mehreren Öffnungen umgeben ist. Im Verteilungsrohr angeordnet und um einen vorgewählten Abstand von diesem beabstandet ist ein elektrostatischer Linearfeldgenerator zur Erzeugung eines im wesentlichen gleichmäßigen elektrostatischen Feldes im wesentlichen horizontal entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohres, um in dem Weg des Nahrungsmittelmaterials ein elektrisches Feld zu erzeugen, das an den Auslässen des Verteilungsrohrs austritt. Befestigungsstäbe sind vorzugsweise auf der linken und rechten Seite des Verteilungsrohrs angeordnet, um die elektrostatische Felderzeugungseinrichtung zu halten. Die elektrostatische Felderzeugungseinrichtung weist vorzugsweise einen langen dünnen Draht mit einem gewünschten Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll) auf. Der Draht ist vorzugsweise in einem vorgewählten Abstand vom Verteilungsrohr angeordnet. Die Stromzuführung erfolgt nahe einem der Befestigungsstäbe zum Übertragen eines Hochspannungsstroms an den Draht, um ein elektrisches Feld zu erzeugen, das den Draht umgibt. Der erfindungsgemäße Pulververteiler wird dann über einem Förderband plaziert oder in einem Gehäuse, beispielsweise in einer Falltrommel angeordnet, um dadurch ein elektrostatisch geladenes pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial zum Aufbringen auf ein vorgewähltes festes Substrat effizient zuzuführen.

Unter einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung bereitgestellt, die ein Gehäuse aufweist, das eine Festerzeugnistransportzone umgibt. Ein Erzeugnis, auf das das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial aufzubringen ist, durchläuft die Transportzone. Die Festerzeugnistransportzone weist vorzugsweise eine sich drehende Trommel auf. Das feste Erzeugnis, vorzugsweise ein Imbißnahrungsmittel, z. B. Mais- oder Kartoffelchips, wird von einem Erzeugniseinlaß vorzugsweise mittels einer Trommel durch die Zone bewegt. Eine Schnecke ist vorgesehen zum Bewegen des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials, vorzugsweise eines Würzmittels oder Gewürzes aus einem Vorratsbehälter oder Trichter zum Aufbringen auf das feste Erzeugnis in der Transportzone. Es ist Verteilungsrohr vorgesehen, das die Schnecke umgibt. Das Verteilungsrohr hat mehrere beabstandete Öffnungen entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs zum Abgeben des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials im wesentlichen entlang der Gesamtlänge der Schnecke innerhalb des Gehäuses. Ein elektrischer Feldgenerator ist vorgesehen, um ein geregeltes, im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld horizontal entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs zu erzeugen, das das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial, das aus dem Verteilungsrohr austritt, durchlaufen muß, bevor es die Festerzeugnistransportzone erreicht. Das herabfallende pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial durchquert ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld. Vorzugsweise wird das gleichmäßige elektrische Feld erzeugt, indem ein Hochspannungsstrom über einen langen Draht zugeführt wird, der sich in dem Weg des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials befindet, das aus der Schnecke austritt. Infolgedessen wird eine elektrische Ladung auf das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial übertragen, und dieses Material wird ionisiert oder anderweitig geladen, wenn es durch das elektrische Feld fällt, das sich zwischen dem Verteilungsrohr und der Festerzeugnistransportzone befindet. Das elektrische Feld, das vom elektrischen Feldgenerator, vorzugsweise von einem langen Draht ausgeht, der geladen ist, ist vom Verteilungsrohr um einen ausreichenden Abstand beabstandet, so daß das geladene pulverisierte oder gekörnte Material zur geerdeten Transportzone wandert und von dieser angezogen wird und nicht zum Verteilungsrohr. Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der elektrischen Felderzeugungseinrichtung, vorzugsweise einem langen geladenen Draht und der geerdeten Verteilungszone kürzer als der Abstand zwischen der elektrischen Felderzeugungseinrichtung und dem Verteilungsrohr. Infolgedessen wird das geladene pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial zur Transportzone hin angezogen, die das feste Nahrungsmittelerzeugnis enthält, und die Menge der geladenen Partikel, die am Verteilungsrohr haften und das feste Erzeugnis in der Transportzone nicht erreichen, wird minimiert. Vorzugsweise sind die beabstandeten Verteilungsrohröffnungen tränenförmig, wobei ihre schmalen Enden mit einstellbaren Öffnungsgrößen in die Umfangsrichtung zeigen. Mit besonderer Bevorzugung wird eine Schnecke und eine Abgaberohranordnung verwendet, wie im US-Patent 4 493 442 beschrieben, deren Inhalt hier durch Bezugnahme aufgenommen wird.

Gemäß Fig. 1 bis 4 wird eine Aufbringvorrichtung 10 für pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial bereitgestellt. Erfindungsgemäß kann das feste Erzeugnis in der Transportzone ein festes Erzeugnis sein, auf das ein pulverisierter oder gekörnter Feststoff aufgebracht werden soll. Beispiele für das erfindungsgemäße feste Erzeugnis sind Imbißnahrungsmittel, z. B. Kartoffel- oder Maischips, Brezeln, vorzugsweise Kartoffelchips. Als weitere Möglichkeit werden Fleischpasteten, Bratfleischerzeugnisse, Bratgemüseerzeugnisse mit oder ohne Panierung erfindungsgemäß vorgeschlagen.

Das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial, das erfindungsgemäß auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis aufgebracht wird, ist vorzugsweise ein Gewürz oder Geschmacksstoff, beispielsweise ein Milchproduktzusatz, z. B. Käse- oder Joghurtgeschmacksstoff; ein Zusatzstoff auf Gewürz- oder Salzgrundlage, z. B. Knoblauchgeschmackszusatzstoffe; Grillsalz, Zwiebelsalz, Salsa-(scharfe Soße-)Geschmacksstoff, Jalapenopfeffergeschmacksstoff, Guacamole-(Avocado-)Soße; Zusammensetzungen auf Zuckergrundlage, z. B. Zimt.

Ein Gehäuse, vorzugsweise eine sich drehende Trommel 12, eine Soft Flight®-Falltrommel, vertrieben von Spray Dynamics®, St. Clair, Missouri, umgibt eine Feststofftransportzone 16, die in der Seite der geneigten Trommel 12 vorgesehen ist. Das feste Nahrungsmittelerzeugnis 18, vorzugsweise Kartoffel- oder Maischips, wird bereitgestellt und entlang der Festerzeugnistransportzone 16 transportiert. Das feste Erzeugnis 18 wird durch einen Einlaß 20 in die Trommel 12 eingeführt. Ein pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial 40 wird aus einem Trichter 26 mit Einstelleinrichtungen 14 zugeführt, die außen an der Trommel 12 angeordnet sind. Das pulverisierte oder gekörnte Beschichtungsmaterial wird durch einen in Fig. 3 dargestellten Schneckenförderer 28 aus dem Trichter 26 befördert. Die Schnecke 28 hat ein Verteilungsrohr 30, das sie umgibt und das die Erzeugnismenge steuert, die von der Schnecke 28 abgegeben wird. Vorzugsweise hat das Verteilungsrohr 30 mehrere beabstandete Öffnungen 32 entlang der Länge der Schnecke, wie man am besten in Fig. 1 sehen kann. Vorzugsweise sind die Öffnungen 32 tränenförmig. Die Schnecke 28 und das Verteilungsrohr 30 sind vorzugsweise im US-Patent 4 493 442 dargestellt, deren Inhalt hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird. Wie man am besten in Fig. 1 sehen kann, fällt das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelerzeugnis 40, vorzugsweise ein Gewürz zum Aufbringen durch beabstandete Öffnungen 32 im Verteilungsrohr 30 auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis 18, vorzugsweise ein Imbißnahrungsmittel, z. B. Kartoffelchips, Maischips oder dgl., und fällt als Schleier oder Vorhang aus sich abwärts bewegenden Partikeln herab.

Wie man in Fig. 2 sehen kann, wird ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrostatisches Feld entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs 30 angelegt. Vorzugsweise wird das elektrostatische Feld durch eine elektrostatische Stromversorgung 24 erzeugt, die mit einem Draht 22 verbunden ist und einen Hochspannungsstrom über den Draht liefert, der wiederum ein geregeltes elektrostatisches Feld entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs 30 bereitstellt. Die Stromversorgung 24 hat vorzugsweise eine regelbare Ausgangsspannung bis zu 40 000 V und einen Ausgangsstrom bis zu 100 uA. Bei Gebrauch wird der Hochspannungsstrom an den Draht angelegt. Vorzugsweise eine Spannung von 15 000 bis 40 000 V und erwünschterweise von 20 000 bis 30 000 V werden an den Draht 22 angelegt.

Wenn der Draht 22 geladen ist, umgibt ihn ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld. Der Draht 22 ist vorzugsweise an einem Verteilungsrohr 30 angeordnet und wird von diesem gehalten. Der Draht 22 ist vorzugsweise ein nichtrostender leitender Stahldraht, besonders bevorzugt ein Draht 306 SS, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll) und am meisten bevorzugt mit ei nem Durchmesser von 51 mm (0,02 Zoll). Der Draht 22 ist um einen vorgewählten vertikalen Abstand vom Verteilungsrohr 30, vorzugsweise 25,4 bis 304,8 mm (1 bis 12 Zoll) und besonders bevorzugt 152,4 mm (6 Zoll) beabstandet. Der vorgewählte Abstand kann sich je nachdem, wieviel Spannung an den Draht angelegt wird und wie weit entfernt die Transportzone ist, ändern. Bei einer Spannung von etwa 40 000 V ist der vorgewählte Abstand vorzugsweise etwa 152,4 mm (6 Zoll). Die Länge des Drahtes hängt von der Länge des Verteilungsrohrs 30 und der Länge des Partikelvorhangs ab. Bei einem Verteilungsrohr 30 mit einer Länge von etwa 990,6 mm (39 Zoll) sollte die Drahtlänge etwa 1016 mm (40 Zoll) betragen. Der Draht 22 ist vom Verteilungsrohr 30 beabstandet, aber nahe dem herabfallenden Partikelvorhang oder innerhalb desselben, der sich vom Verteilungsrohr 30 abwärts bewegt. Vorzugsweise ist der Draht 22 bis zu 25,4 mm (1 Zoll) im Vorhang der fallenden Partikel von der Entladungsblende 32 beabstandet. Nach Wunsch ist der Draht bis zu 12,7 mm (0,5 Zoll) im Partikelvorhang. Besonders bevorzugt befindet sich der Draht 22 direkt unter den Auslaßöffnungen 32 im Verteilungsrohr 30. Während sich das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelerzeugnis 40 zum Aufbringen auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis 18 in einem Vorhang aus fallenden Partikeln von den Öffnungen 32 im Verteilungsrohr 30 abwärts bewegt, durchläuft also das pulverisierte oder gekörnte Erzeugnis 40 das um den Draht 22 erzeugte, horizontal gleichmäßige elektrische Feld. Der Teil des pulverisierten oder gekörnten Erzeugnisses, der ionisiert werden oder anderweitig eine elektrostatische Ladung halten kann, wird geladen. Infolgedessen haftet das geladene gekörnte oder pulverisierte Nahrungsmittelerzeugnis 42 besser an dem festen Nahrungsmittelerzeugnis, das sich durch die Festerzeugnistransportzone bewegt. Das beschichtete feste Erzeugnis tritt dann am Austritt 34 aus der Trommel, wobei das gewünschte pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelerzeugnis gleichmäßig aufgebracht ist.

Wie man am besten in Fig. 2 sehen kann, sind Befestigungsanordnungen 36 für den Draht 22 vorgesehen und halten ihn in einem vorbestimmten Abstand vom Verteilungsrohr 30, vor zugsweise 25,4 bis 304,8 mm (1 bis 12 Zoll) vom Rohr 30 entfernt. Der leitende Draht kann irgendein nichttoxisches, für Nahrungsmittel geeignetes, leitendes metallisches Material sein, vorzugsweise wird nichtrostender Stahldraht 22, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll), vorzugsweise etwa 51 mm (0,02 Zoll) verwendet. Vorzugsweise erstreckt sich der Draht 22 über die Länge des Verteilungsrohrs. Somit wäre bei einem typischen Verteilungsrohr mit einer Länge von etwa 990,6 mm (39 Zoll) der Draht etwa 1016 mm (40 Zoll) lang. Der Draht 22 ist über Verbindungsdrähte 38 und 39 und eine Stromzuführung 50 mit der Stromversorgung 24 verbunden. Die Verbindungsdrähte 38 und 39 und die Zuführung 50 werden vom Verteilungsrohr 30 mittels einer Befestigungseinrichtung 48 gehalten. Die Trommel 12 weist Erdungsbürsten, vorzugsweise silberimprägnierte Erdungsbürsten 46 auf, die bei 42 geerdet sind. Ein Wagen 44 ist vorgesehen, um die Trommel 12 zu halten. Der Wagen 44 läßt sich neigen, so daß die Trommel 12 bei Bedarf geneigt und gedreht werden kann.

Der Draht 22 ist vorzugsweise in einem größeren Abstand vom Transportrohr 30 angeordnet als der Abstand zwischen dem Draht 22 und dem Abschnitt der Trommel 12, der die Transportzone 16 bildet. Die Transportzone 16 ist über Bürsten 46 und Masse 42 geerdet. Das Verteilungsrohr 30 ist auch über einen Controller 14 geerdet. Vorzugsweise ist der Draht 22 von 25,4 bis 304,8 mm (1 bis 12 Zoll) vom Transportrohr 30 entfernt. Besonders bevorzugt ist der Draht 22 etwa 152,4 mm (6 Zoll) vom Transportrohr 30 entfernt. Diese Entfernungen können je nach dem an den Draht 22 angelegten Spannungsbetrag verändert werden. Vorzugsweise wird bei etwa 40 000 V ein Abstand von 152,4 mm (6 Zoll) vom Verteilungsrohr bevorzugt. Das elektrische Feld, das von dem langen Draht 22 ausgeht, ist nach Wunsch vertikal vom Verteilungsrohr um einen ausreichenden Abstand beabstandet, so daß das geladene pulverisierte oder gekörnte Material zur geerdeten Transportzone und nicht nach oben zum Verteilungsrohr wandert. Falls der Abstand zwischen dem langen Draht 22 und dem Verteilungsrohr 30 zu klein ist, werden geladene Partikel zum Verteilungsrohr 30 hin angezogen und erreichen somit das angezielte feste Material in der Transportzone nicht.


Anspruch[de]

1. Verteilungsvorrichtung für trockenes Material mit

einer Schnecke zum Bewegen von pulverisiertem oder gekörntem Nahrungsmittelmaterial aus einem Vorratsbehälter zum Aufbringen auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis;

einem Verteilungsrohr, das die Schnecke umgibt;

wobei das Verteilungsrohr mehrere beabstandete Öffnungen zum Abgeben des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials in einem Vorhang aus fallendem pulverisiertem oder gekörntem Nahrungsmittelmaterial entlang mindestens einer Hälfte der Länge des Verteilungsrohrs aufweist;

einer elektrostatischen Felderzeugungseinrichtung, um ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld mit einem vorgewählten Abstand von dem Verteilungsrohr zu erzeugen;

wobei sich das gleichmäßige elektrostatische Feld im wesentlichen horizontal entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs und entlang dem Vorhang aus fallendem pulverisiertem oder gekörntem Nahrungsmittelmaterial erstreckt.

2. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei sich die beabstandeten Öffnungen im wesentlichen über die Gesamtlänge des Verteilungsrohrs erstrecken.

3. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die elektrische Felderzeugungseinrichtung einen langen Metalldraht aufweist, der an dem Verteilungsrohr in einem vorgewählten Abstand von dem Verteilungsrohr angeordnet ist.

4. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Metalldraht ein nichtrostender Stahlmetalldraht ist.

5. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei der vorgewählte Abstand von 25,4 bis 304,8 mm (1 bis 12 Zoll) beträgt.

6. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei der vorgewählte Abstand 152,4 mm (6 Zoll) beträgt.

7. Verteilungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, ferner mit einer Festerzeugnistransporteinrichtung zum Transportieren eines festen Erzeugnisses, wobei die Festerzeugnistransporteinrichtung mit einem Vorhang aus fallendem pulverisiertem oder gekörntem Nahrungsmittelmaterial in Verbindung steht.

8. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Transporteinrichtung ein Förderer oder eine Falltrommel ist.

9. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 8, ferner mit einer Einrichtung, um eine Spannung bis zu 40000 V selektiv über den Draht anzulegen.

10. Verteilungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei der Draht ein nichtrostender Stahldraht mit einem Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll) ist.

11. Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen eines pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials zum Aufbringen auf ein festes Nahrungsmittelerzeugnis, mit:

einem Gehäuse;

einer Festerzeugnistransportzone, die sich in dem Gehäuse befindet;

einer Transporteinrichtung, um das feste Nahrungsmittelerzeugnis durch die Festerzeugnistransportzone zu bewegen;

einer Schnecke zum Bewegen von pulverisiertem oder gekörntem Nahrungsmittelmaterial aus einem Vorratsbehälter zum Aufbringen auf das feste Nahrungsmittelerzeugnis;

einem Verteilungsrohr, das die Schnecke umgibt;

wobei das Verteilungsrohr mehrere beabstandete Öffnungen mindestens entlang einer Hälfte der Länge des Verteilungsrohrs zum Abgeben des pulverisierten oder gekörnten Nahrungsmittelmaterials aufweist;

die Festerzeugnistransportzone das Pulver- oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial aufnimmt, das von dem Verteilungsrohr abgegeben wird;

einer elektrostatischen Felderzeugungseinrichtung, um ein im wesentlichen gleichmäßiges elektrisches Feld in einem vorgewählten vertikalen Abstand von dem Verteilungsrohr zu er zeugen, wobei sich das gleichmäßige elektrische Feld horizontal entlang der Gesamtlänge des Verteilungsrohrs erstreckt;

wobei sich das gleichmäßige elektrische Feld zwischen dem Verteilungsrohr und der Festerzeugnistransportzone befindet, so daß pulverisiertes oder gekörntes Nahrungsmittelmaterial, das aus den beabstandeten Öffnungen fällt, das im wesentlichen gleichmäßige elektrische Feld durchquert, um eine Ladung auf das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial, das aus den beabstandeten Öffnungen fällt, zu übertragen, bevor das pulverisierte oder gekörnte Nahrungsmittelmaterial die Festerzeugnistransportzone erreicht.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei sich die beabstandeten Öffnungen im wesentlichen über die Gesamtlänge des Verteilungsrohrs erstrecken.

13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei die elektrostatische Felderzeugungseinrichtung einen langen Metalldraht aufweist, der an dem Verteilungsrohr in einem vorgewählten Abstand von dem Verteilungsrohr angeordnet ist.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei der vorgewählte Abstand von 25,4 bis 304,8 mm (1 bis 12 Zoll) beträgt.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, wobei der vorgewählte Abstand etwa 152,4 mm (6 Zoll) beträgt.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die elektrostatische Felderzeugungseinrichtung eine Einrichtung aufweist, um eine Spannung bis zu 40000 V selektiv über den Draht anzulegen.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei der Draht ein nichtrostender Stahldraht ist.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei der Draht einen Durchmesser von 0,25 bis 0,76 mm (0,01 bis 0,03 Zoll) hat.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei die gleichmäßige elektrische Felderzeugungseinrichtung eine Stromversorgung zum Übergeben einer elektrostatischen Ladung an den Draht aufweist;

wobei sich die Stromversorgung außerhalb des Gehäuses befindet, wodurch die elektronischen Komponenten, die direkt innerhalb des Gehäuses vorhanden sind, minimiert werden.







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