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Dokumentenidentifikation DE19803340A1 05.08.1999
Titel Tagebaugerät
Anmelder Krupp Fördertechnik GmbH, 45143 Essen, DE
Erfinder Meyer, Thomas, Dipl.-Ing., 40723 Hilden, DE;
Reinartz, Peter, Dipl.-Ing., 41363 Jüchen, DE
Vertreter Happe, O., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 45307 Essen
DE-Anmeldedatum 29.01.1998
DE-Aktenzeichen 19803340
Offenlegungstag 05.08.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.08.1999
IPC-Hauptklasse E02F 7/04
IPC-Nebenklasse E02F 3/18   
Zusammenfassung Ein als Schaufelradbagger ausgebildetes Tagebaugerät besteht im wesentlichen aus einer Plattform, einem mit der Plattform starr verbundenen Turm und einem an dem Turm angeordneten Gegengewichtsausleger in sogenannter C-Rahmen-Bauweise. Hierbei ist die Plattform über eine Kugelbahn auf einem Unterbau drehbar aufgesetzt, der auf einem Raupenfahrwerk ruht. Der Schaufelradausleger ist heb- und senkbar an dem Turm gelagert, während die zu einem Strossenband führende Verbindungsbrücke schwenkbar an der Plattform angebracht ist und sich deren anderes Ende auf einem Beladewagen abstützt. Bei diesem Tagebaugerät
- ist die Schwenkachse (AS) der Verbindungsbrücke (8) zur Drehachse (AD) des Turms (2), die auch die Drehachse des Schaufelradauslegers (7) bildet, versetzt angeordnet, und zwar sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung, nämlich in Richtung zur Verbindungsbrücke (8) hin und - bezogen auf die Längsachse des Tagebaugerätes - nach hinten,
- ist zwischen der Abwurfstelle des Schaufelradauslegers (7) und der Beladestelle der Verbindungsbrücke (8) ein Zwischenband (13) vorgesehen
- und stützt sich das Zwischenband (13) mittels eines Tragkörpers (12) über eine Kugeldrehverbindung (14) auf der Plattform (1) ab.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein als Schaufelradbagger ausgebildetes Tagebaugerät, das im wesentlichen aus einer Plattform, einem mit der Plattform starr verbundenen Turm und einem an dem Turm angeordneten Gegengewichtsausleger - in sogenannter C-Rahmen-Bauweise - besteht, wobei die Plattform über eine Kugelbahn auf einem Unterbau drehbar aufgesetzt ist, der auf einem Raupenfahrwerk ruht, und wobei der Schaufelradausleger heb- und senkbar an dem Turm gelagert ist, während die zu einem Strossenband führende Verbindungsbrücke schwenkbar an der Plattform angebracht ist und sich deren anderes Ende auf einem Beladewagen abstützt.

Tagebaugeräte befördern im allgemeinen das Baggergut über eine Verbindungsbrücke und einen Beladewagen auf ein Strossenband, das neben dem Tagebaugerät verläuft. Bei einem besonders langen Strossenband ist es notwendig, dieses zweiteilig auszuführen. Der Antrieb für eines der beiden Teile des Strossenbandes ist hierbei im Bereich der aneinander angrenzenden oder sich überlappenden Enden der beiden Teile des Strossenbandes angeordnet. Bei derartigen zweiteiligen Strossenbändern befindet sich im Bereich der Enden der beiden Teile des Strossenbandes eine sogenannte "aufgabetote" Strecke, die wegen des an dem Beladewagen angehängten Aufgabetisches nicht überfahren werden kann. Es ist daher notwendig, kurz vor der aufgabetoten Strecke den Beladewagen anzuhalten und den Aufgabetisch vom Strossenband abzukoppeln und sodann den Beladewagen an der aufgabetoten Strecke vorbeizuführen. Dabei wird die Verbindungsbrücke mittels des Beladewagens an der aufgabetoten Strecke vorbeigeschwenkt. Danach wird der Aufgabetisch wieder an das Strossenband angekoppelt und der Schaufelradbagger setzt seinen Normalbetrieb fort.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tagebaugerät mit optimaler Länge der Verbindungsbrücke so auszugestalten, daß beim Verschwenken der Verbindungsbrücke an der aufgabetoten Strecke eines zweiteiligen Strossenbandes keine Kollision mit dem Turm des Tagebaugerätes möglich ist und daß auch bei der Fortsetzung des Normalbetriebes des Schaufelradbaggers keine derartige Kollision auftreten kann.

Diese Aufgabe wird bei einem Tagebaugerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst,

  • - daß die Schwenkachse der Verbindungsbrücke zur Drehachse des Turms, die auch die Drehachse des Schaufelradauslegers bildet, versetzt angeordnet ist, und zwar sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung, nämlich in Richtung zur Verbindungsbrücke hin und - bezogen auf die Längsachse des Tagebaugerätes - nach hinten,
  • - daß zwischen der Abwurfstelle des Schaufelradauslegers und der Beladestelle der Verbindungsbrücke ein Zwischenband vorgesehen ist
  • - und daß sich das Zwischenband mittels eines Tragkörpers über eine Kugeldrehverbindung auf der Plattform abstützt.

Bei dem erfindungsgemäßen Tagebaugerät ist zwischen der Verbindungsbrücke und dem Turm des Tagebaugerätes immer ein ausreichend großer Abstand vorhanden.

Zweckmäßigerweise sind das Maß der Versetzung der Schwenkachse der Verbindungsbrücke zur Drehachse des Schaufelradauslegers in Querrichtung und das Maß der Versetzung in Längsrichtung so gewählt, daß das sich zwischen der Schwenkachse und der Drehachse erstreckende Zwischenband mit dem Schaufelradausleger - in dessen äußerster, dem Strossenband zugewandten Stellung - einen Winkel bildet, der etwa 75° beträgt, und daß sich die Schwenkachse außerhalb des Raupenfahrwerks befindet. Hierdurch ergeben sich besonders günstige Verhältnisse hinsichtlich der Kollisionsvermeidung.

In Ausgestaltung der Erfindung ist das Raupenfahrwerk durch drei Raupen bzw. Raupenpaare gebildet, von denen eines auf einer Seite des Tagebaugerätes und die beiden weiteren auf der anderen Seite des Tagebaugerätes angeordnet sind, und daß die Verbindungsbrücke zu derjenigen Seite des Tagebaugerätes weist, auf der sich die zwei Raupen bzw. Raupenpaare befinden. Hierdurch erhält das Tagebaugerät eine besonders stabile Abstützung.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist an der Unterseite des Tragkörpers des Zwischenbandes mindestens ein Rollenbock vorgesehen, dessen Rolle sich auf der Plattform abstützt. Dadurch wird die zwischen dem Tragkörper des Zwischenbandes und der Plattform befindliche Kugeldrehverbindung wesentlich entlastet. Dies kann bei kleineren Tagebaugeräten dazu führen, daß die Kugeldrehverbindung durch einen wesentlich billigeren Königszapfen ersetzt werden kann.

Das erfindungsgemäße Tagebaugerät kann noch dadurch verbessert werden, daß der Tragkörper des Zwischenbandes mit einem Ritzel versehen ist, das in den Zahnkranz für die Drehung des Turms eingreift, wobei das Ritzel mit einem feststellbaren Antriebsmotor in Verbindung steht. Dadurch wird eine Arretierung des Zwischenbandes zusammen mit dem Schwenklager erreicht, so daß sich die Plattform mit dem Turm zwischen dem Unterbau und dem Tragkörper für das Zwischenband drehen kann, ohne daß sich die Position des Zwischenbandes ändert.

Bei Änderung der Fahrtrichtung des Schaufelradbaggers für die Rückfahrt wird der Schaufelradausleger um 180° gedreht. Ferner wird das Schwenklager der Verbindungsbrücke derart versetzt, daß es sich wieder hinter der Drehachse des Schaufelradauslegers befindet. Auch das Zwischenband wird nach hinten geschwenkt. Das Versetzen des Schwenklagers der Verbindungsbrücke kann ebenfalls durch Schwenken erfolgen, beispielsweise mittels des an dem Tragkörper des Zwischenbandes angebrachten und in den Zahnkranz für die Drehung des Turms eingreifenden Ritzels.

Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist das Schwenklager für die Verbindungsbrücke in einer Führung verschiebbar angeordnet, wobei die Führung über Stützträger mit dem Unterbau des Tagebaugerätes verbunden ist. Bei einem derart ausgestalteten Tagebaugerät erfolgt das Versetzen des Schwenklagers der Verbindungsbrücke nicht durch Verschwenken, sondern durch beliebiges Verschieben.

Bei einer bogenförmigen Führung des Schwenklagers der Verbindungsbrücke kann das Zwischenband mitgenommen werden, so daß sich ein besonderer Antrieb hierfür erübrigt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Führung als lineare Führung ausgebildet und weist zwei Längskugellager auf, auf die sich das Schwenklager für die Verbindungsbrücke bewegt. Hierdurch ist das Versetzen des Schwenklagers der Verbindungsbrücke besonders einfach.

Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei einem mit einer linearen Führung ausgestatteten Tagebaugerät die Kugeldrehverbindung, über die sich der Tragkörper des Zwischenbandes auf der Plattform abstützt, durch einen Königszapfen gebildet ist. Hierdurch ergibt sich eine erhebliche Kosteneinsparung.

Damit auch bei einem Tagebaugerät mit der vorstehend beschriebenen Führung sich die Plattform mit dem Turm zwischen dem Unterbau und dem Tragkörper für das Zwischenband drehen kann, ohne daß sich die Position des Zwischenbandes ändert, weisen zur Arretierung des Schwenklagers für die Verbindungsbrücke in seiner jeweiligen Endstellung die Führung und das Schwenklager mindestens eine Bohrung auf, wobei sich die Bohrungen in den Endstellungen des Schwenklagers jeweils überdecken, und ist durch die Bohrungen ein Bolzen hindurchgesteckt.

Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 den mittleren Bereich eines Tagebaugerätes;

Fig. 2 den mittleren Bereich eines alternativen Tagebaugerätes;

Fig. 3 eine Draufsicht auf den Unterbau des in Fig. 2 dargestellte Tagebaugerätes, in schematischer Darstellung;

Fig. 4 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Tagebaugerätes, ebenfalls in schematischer Darstellung.

Das in Fig. 1 dargestellte Tagebaugerät besteht im wesentlichen aus einer Plattform 1, einem mit der Plattform 1 starr verbundenen Turm 2 und einem an dem Turm 2 angelenkten Gegengewichtsausleger 3. Die Plattform 1 ist über eine Kugelbahn 4 auf einem Unterbau 5 drehbar aufgesetzt. Der Unterbau 5 ruht auf einem Raupenfahrwerk 6. Der Schaufelradausleger 7 ist an dem Turm 2 gelagert, so daß die Drehachse AD des Turms 2 auch die Drehachse des Schaufelradauslegers 7 ist. Das Baggergut wird über eine Verbindungsbrücke 8 einem Strossenband 9 zugeführt (vgl. Fig. 4), wobei sich etwa am äußeren Ende der Verbindungsbrücke 8 ein Beladewagen 10 befindet (vgl. Fig. 4). Die zum Strossenband 9 führende Verbindungsbrücke 8 ist mittels eines Schwenklagers 11 um eine Schwenkachse AS schwenkbar, wobei das Schwenklager 11 an einem Tragkörper 12 für ein Zwischenband 13 angebracht ist. Der Tragkörper 12 stützt sich seinerseits über eine Kugeldrehverbindung 14 auf der Plattform 1 ab. Das Zwischenband 13 ist zwischen der Abwurfstelle des Schaufelradauslegers 7 und der Beladestelle der Verbindungsbrücke 8 angeordnet. Das Zwischenband 13 ist während des Förderbetriebes in seiner jeweiligen Endstellung arretierbar.

Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß der Tragkörper 12 des Zwischenbandes 13 mit einem Ritzel 17 versehen ist, das in den Zahnkranz 18 für die Drehung des Turms 2 eingreift. Das Ritzel 17 steht mit einem feststellbaren Antriebsmotor 19 in Verbindung. An der Unterseite des Tragkörpers 12 ist mindestens ein Rollenbock 20 vorgesehen. Die Rolle 21 dieses Rollenbocks 20 stützt sich auf der Plattform 1 ab.

Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Tagebaugerät ist das Schwenklager 11 für die Verbindungsbrücke 8 in einer linearen Führung 22, die über Stützträger 23 mit dem Unterbau 5 des Tagebaugerätes verbunden ist, verschiebbar angeordnet. Die Führung 22 weist zwei Längskugellager 24 auf. Die Verschiebung des Schwenklagers 11 für die Verbindungsbrücke 8 in der linearen Führung 22 kann mittels einer Zahnstange 25 erfolgen, die mit einem- nicht dargestellten - Zahnstangenantrieb in Verbindung steht. Für die Verschwenkung des Tragkörpers 12 für das Zwischenbad 13 mittels des Antriebsmotors 19 dient in diesem Falle ein Kragarm 26. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Drehverbindung, über die sich der Tragkörper 12 des Zwischenbandes 13 auf der Plattform 1 abstützt, durch einen Königszapfen 27 gebildet. Ferner sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Führung 22 und das Schwenklager 11 mit mindestens einer Bohrung versehen, durch die zur Arretierung des Schwenklagers 11 in seiner jeweiligen Endstellung ein Bolzen 29 hindurchgesteckt ist.

Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist das Strossenband 9 zweiteilig ausgebildet, so daß zwischen den Enden der beiden Teile des Strossenbandes 9 eine sogenannte "aufgabetote" Strecke 28 vorhanden ist, die nicht überfahren werden kann. Daher wird der Beladewagen 10 des- nur durch das Raupenfahrwerk 6 sowie den Schaufelradausleger 7, die Verbindungsbrücke 8 und das Zwischenband 13, die durch Linien dargestellt sind, angedeutete - Schaufelradbaggers kurz vor der aufgabetoten Strecke 28 angehalten und der - nicht dargestellte - Aufgabetisch entkoppelt. Sodann wird der Beladewagen 10 - in der mit dünnen Vollinien angedeuteten Stellung - an der auf gabetoten Strecke 28 vorbeigeführt. Dabei wird die Verbindungsbrücke 8 mittels des Beladewagens 10 an der auf gabetoten Strecke 28 vorbei in die durch eine gestrichelte Linie angedeutete Stellung 8' geschwenkt. Danach wird der Aufgabetisch wieder an den Beladewagen 10 angekuppelt und der Schaufelradbagger setzt seinen Normalbetrieb fort.

Die Schwenkachse AS des Schwenklagers 11 (vgl. Fig. 1) für die Verbindungsbrücke 8 ist versetzt zur Drehachse AD des Schaufelradauslegers 7 angeordnet, und zwar in Querrichtung um das Maß Ml und in Längsrichtung um das Maß M2. Dadurch bildet das sich zwischen der Schwenkachse AS und der Drehachse AD erstreckende Zwischenband 13 mit dem Schaufelradausleger 7 - bei der dargestellten Fahrtrichtung in dessen äußerster linken Stellung - einen Winkel W.

Wie ferner aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist das Raupenfahrwerk durch drei Raupenpaare 6.1, 6.2 und 6.3 gebildet. Das Raupenpaar 6.1 ist auf der rechten Seite und die Raupenpaare 6.2 und 6.3 sind auf der linken Seite des Tagebaugerätes angeordnet. Die Verbindungsbrücke 8 weist nach links, also zu derjenigen Seite hin, auf der sich die beiden Raupenpaare 6.2 und 6.3 befinden.

Bei Änderung der Fahrtrichtung des Tagebaugerätes wird die Schwenkachse AS in die Stellung AS' versetzt.


Anspruch[de]
  1. 1. Als Schaufelradbagger ausgebildetes Tagebaugerät, das im wesentlichen aus einer Plattform, einem mit der Plattform starr verbundenen Turm und einem an dem Turm angeordneten Gegengewichtsausleger in sogenannter C-Rahmen-Bauweise - besteht, wobei die Plattform über eine Kugelbahn auf einem Unterbau drehbar aufgesetzt ist, der auf einem Raupenfahrwerk ruht, und wobei der Schaufelradausleger heb- und senkbar an dem Turm gelagert ist, während die zu einem Strossenband führende Verbindungsbrücke schwenkbar an der Plattform angebracht ist und sich deren anderes Ende auf einem Beladewagen abstützt, dadurch gekennzeichnet,
    1. 1.1 daß die Schwenkachse (AS) der Verbindungsbrücke (8) zur Drehachse (AD) des Turms (2), die auch die Drehachse des Schaufelradauslegers (7) bildet, versetzt angeordnet ist, und zwar sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung, nämlich in Richtung zur Verbindungsbrücke (8) hin und - bezogen auf die Längsachse des Tagebaugerätes - nach hinten,
    2. 1.2 daß zwischen der Abwurfstelle des Schaufelradauslegers (7) und der Beladestelle der Verbindungsbrücke (8) ein Zwischenband (13) vorgesehen ist
    3. 1.3 und daß sich das Zwischenband (13) mittels eines Tragkörpers (12) über eine Kugeldrehverbindung (14) auf der Plattform (1) abstützt.
  2. 2. Tagebaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß (M1) der Versetzung der Schwenkachse (AS) der Verbindungsbrücke (8) zur Drehachse (AD) des Schaufelradauslegers (7) in Querrichtung und das Maß (M2) der Versetzung in Längsrichtung so gewählt sind, daß das sich zwischen der Schwenkachse (AS) und der Drehachse (AD) erstreckende Zwischenband (13) mit dem Schaufelradausleger (7) - in dessen äußerster, dem Strossenband (9) zugewandten Stellung - einen Winkel (W) bildet, der etwa 75° beträgt, und daß sich die Schwenkachse (AS) außerhalb des Raupenfahrwerks (6) befindet.
  3. 3. Tagebaugerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Raupenfahrwerk (6) durch drei Raupen bzw. Raupenpaare (6.1, 6.2 und 6.3) gebildet ist, von denen eines (6.1) auf einer Seite des Tagebaugerätes und die beiden weiteren (6.2, 6.3) auf der anderen Seite des Tagebaugerätes angeordnet sind, und daß die Verbindungsbrücke (8) zu derjenigen Seite des Tagebaugerätes weist, auf der sich die zwei Raupen bzw. Raupenpaare (6.2, 6.3) befinden.
  4. 4. Tagebaugerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Tragkörpers (12) des Zwischenbandes (13) mindestens ein Rollenbock (20) vorgesehen ist, dessen Rolle (21) sich auf der Plattform (1) abstützt.
  5. 5. Tagebaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (12) des Zwischenbandes (13) mit einem Ritzel (17) versehen ist, das in den Zahnkranz (18) für die Drehung des Turms (2) eingreift, wobei das Ritzel (17) mit einem feststellbaren Antriebsmotor (19) in Verbindung steht.
  6. 6. Tagebaugerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (11) für die Verbindungsbrücke (8) in einer Führung (22) verschiebbar angeordnet ist, wobei die Führung (22) über Stützträger (23) mit dem Unterbau (5) des Tagebaugerätes verbunden ist.
  7. 7. Tagebaugerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (22) als lineare Führung ausgebildet ist und zwei Längskugellager (24) aufweist, auf die sich das Schwenklager (11) für die Verbindungsbrücke (8) bewegt.
  8. 8. Tagebaugerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehverbindung, über die sich der Tragkörper (12) des Zwischenbandes (13) auf der Plattform (1) abstützt, durch einen Königszapfen (27) gebildet ist.
  9. 9. Tagebaugerät nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Arretierung des Schwenklagers (11) für die Verbindungsbrücke (8) in seiner jeweiligen Endstellung die Führung (22) und das Schwenklager (11) mindestens eine Bohrung aufweisen, wobei sich die Bohrungen in den Endstellungen des Schwenklagers (11) jeweils überdecken, und daß durch die Bohrungen ein Bolzen (29) hindurchgesteckt ist.






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