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Dokumentenidentifikation DE69508348T2 02.09.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0713937
Titel Bügeleisen Sohle
Anmelder SEB S.A., Ecully, FR
Erfinder Brandolini, Jean Louis, F-42100 St. Etienne, FR;
Forest, Michel, F-38200 Vienne, FR
Vertreter Prinz und Kollegen, 81241 München
DE-Aktenzeichen 69508348
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT, NL
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 24.11.1995
EP-Aktenzeichen 954203303
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1996
EP date of grant 17.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.1999
IPC-Hauptklasse D06F 75/38

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das technische Gebiet von Geräten, die dazu ausgelegt sind, ein Textilprodukt wie ein Kleidungsstück in Form zu bringen, indem es der kombinierten Wirkung einer Wärmebehandlung, einer mechanischen Bügelbehandlung und gegebenenfalls einer Dampfbehandlung unterzogen wird.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bügeleisen mit einem Heizkörper, einer dem Heizkörper zugeordneten Sohle sowie einer Heizschaltung, die einer Verdampfungskammer zugeordnet ist oder nicht.

Bei Bügeleisen aus dem Stand der Technik wird die zu der Bügelsohle übertragene Wärmeenergie herkömmlicherweise von Heizelementen wie rohrförmigen Heizelementen oder auch von Heizelementen vom flachen Typ geliefert, die eine resistive Widerstandsspur umfassen. In diesem letzten Fall bildet die resistive Spur eine Heizschaltung, die auf der Bügelsohle eine Heizzone bildet, wobei die Spur zwischen zwei elektrisch isolierende Filme eingefügt ist, die aneinanderhaften und auch die resistive Spur an Platz halten. Im einen oder anderen Fall ist es wichtig, daß die Temperatur der Bügelsohle über einer Einstelltemperatur gehalten oder kontrolliert wird. Zu diesem Zweck greift man herkömmlicherweise auf Regulierungsmittel oder Temperatursensoren, z. B. ein Thermostat zurück, die in dem Bügeleisen mit dem Heizelement angeordnet sind.

Die vorliegende Erfindung betrifft Sohlen solcher Bügeleisen, insbesondere auf Höhe ihrer Außenfläche, die mit der Wäsche in Kontakt treten soll.

Aktuell auf dem Markt erhältliche Bügeleisensohlen sind herkömmlicherweise ausgehend von einem Gußstück aus einer Aluminiumlegierung hergestellt, das den Heizkörper bildet, das Heizelement aufweist und dessen Außenfläche, die mit der Wäsche in Kontakt stehen soll, geschmirgelt und/oder poliert ist. Diese relativ alte Lösung verschwindet tendenziell, da sie relativ mäßige Leistungen beim Gleiten und bei der leichten Wartung ergibt.

Nach einer neueren Technik ist auch bekannt, Sohlen aus nichtoxidierbarem Stahl herzustellen, die insbesondere für die Ränder eine gute Verschleiß- und Schlagfestigkeit, aber mittlere Leistungen beim Gleiten auf der Wäsche bieten.

Ebenso wurden Sohlen aus Aluminium oder aus emailliertem Kupfer vorgeschlagen, die gute Gleiteigenschaften aufweisen und leicht zu pflegen sind. Dagegen ist bei solchen Sohlen insbesondere die Verschleiß- und Schlagfestigkeit der Ränder deutlich weniger gut als beim obengenannten Fall von Inox.

Ebenso sind Ausführungsformen bekannt, die darin bestehen, daß Sohlen aus Aluminium verwendet werden, die Oberflächenbehandlungen unterzogen wurden. In diesem Fall ist jedenfalls die mit dem Verschleiß der Oberflächenbehandlung verbundene Lebensdauer meist in Frage gestellt.

Nach einer anderen Technik ist es bekannt, eine Sohle immer noch ausgehend von einem Gußstück herzustellen, das meistens aus Aluminium besteht und an das durch verschiedene Mittel, insbesondere durch Verschraubung eine Platte oder Abdeckung angefügt wird, die dazu bestimmt ist, mit der Wäsche in Kontakt zu gelangen. Wie oben kann diese Platte oder Abdeckung nach Wahl mit Chrom, Emaille beschichtet oder auch aus Inox oder ausgehend von einem Kolaminat aus Aluminium-Inox hergestellt sein.

Ein Bügeleisen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus dem Dokument EP-A-0 378 479 bekannt.

Der Nachteil der verschiedenen, eben aufgezählten Techniken liegt darin, daß sie dazu führen, daß die Wäsche mit einer Fläche aus einem einzigen Material in Kontakt gelangt, womit der Entwickler also gezwungen wird, eine Eigenschaft der Sohle, z. B. die Gleitfähigkeit zu bevorzugen, ohne weitere mechanische Eigenschaften optimieren zu können, die ebenfalls wichtig sind, wie z. B. die Festigkeit gegenüber mechanischer Schläge auf den Angriffsrand der Sohle.

Folglich liegt die Aufgabe der Erfindung darin, eine Bügeleisensohle herzustellen, wobei wenigstens zwei Materialien derart kombiniert werden, daß die Vorteile beider Materialien in Abhängigkeit von den optimalen Merkmalen kumuliert werden, die für jede Zone der Sohle gesucht werden.

Insbesondere liegt eine Aufgabe darin, eine Sohle herzustellen, bei der das Material der unteren Fläche, inbesondere des zentralen Abschnitts der Sohle, derart ausgewählt ist, daß vor allem die Gleitfähigkeit und Reinigungsfähigkeit bevorzugt werden, wobei der oder die Angriffsränder der Sohle aus einem Material hergestellt sind, das vor allem die Schlagfestigkeit bevorzugt.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Sohle herzustellen, deren Bügeleigenschaften verbessert sind.

Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Bügeleisen mit den Merkmalen von Anspruch 1.

Nach einem Ausführungsbeispiel ist die Sohle ausgehend von zwei Materialien, emailliertem Aluminium und Inox hergestellt. Die Ränder der Sohle bestehen aus Inox, und der im wesentlichen zentrale Abschnitt der Sohle besteht bevorzugt aus emailliertem Aluminium.

Mit dieser Ausbildung weist die Sohle eine bessere Festigkeit auf, insbesondere wenn sie auf den Bügeleisenhalter gesetzt wird, denn die Erfahrung zeigt, daß die Ränder am exponiertesten sind. Der im wesentlichen zentrale Abschnitt der emaillierten Sohle behält seine Eigenschaften guter Gleitfähigkeit.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch die Merkmale, die sich im Laufe der folgenden Beschreibung ergeben und isoliert oder nach allen möglichen technischen Kombinationen betrachtet werden sollen. Aus dieser Beschreibung, die mit nicht einschränkenden Beispielen gegeben ist, ist leichter zu verstehen, wie die Erfindung durchgeführt werden kann, und zwar unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen; darin zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht einer Sohle nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 eine Schnittansicht im vergrößerten Maßstab längs dem Schnitt II-II von Fig. 1;

Fig. 3 eine Draufsicht einer Sohle nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 4 eine Schnittansicht im vergrößerten Maßstab längs dem Schnitt IV-IV von Fig. 3;

Fig. 5 und 6 eine dritte Ausführungsform der Sohle, bei der das Verstärkungsband durch Kaltschlagen befestigt ist;

Fig. 5A und 6A Teilschnitte der Sohlen; und

Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht des Punktes, wo sich die beiden Materialien von Fig. 6A gegenseitig durchdringen.

Fig. 1 und 2 veranschaulichen eine erste bevorzugte Ausführungsform mit einer (nicht gezeigten) Verdampfungskammer. In einem Heizkörper 4 vorgesehene Kanäle 3 gewährleisten die Beförderung des Dampfes von der Kammer zu den Verdampfungsöffnungen 2.

Im folgenden werden die Merkmale beschrieben, die die Sohle mit verstärkten Rändern nach der Erfindung betreffen. Selbstverständlich gelten diese Merkmale auch für ein Trockeneisen.

Nach dem Grundmerkmal der Erfindung besteht die Sohle insgesamt aus einem ersten Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten, das wenigstens teilweise ihre untere Fläche überdeckt und Merkmale besitzt, um ihr Eigenschaften der Verschleißbeständigkeit, aber vor allem der Gleitfähigkeit und Reinigungsfähigkeit zu verleihen.

Ein zweites Material überdeckt wenigstens einen seitlichen und/oder unteren Teil ihres Umfangs 4c und besitzt Merkmale, die ihr Schlagfestigkeitseigenschaften verleihen.

In Fig. 1 und 2 ist der Innenteil 4a des Heizkörpers 4 zu sehen. Dieser ist meist durch Formgebung aus einer Leichtlegierung wie Aluminium hergestellt. An der ebenen Unterseite 4b des Teils 4a ist eine Platte 5 mit niedrigem Reibungskoeffizienten angefügt, die bevorzugt den größeren Abschnitt der Sohle, insbesondere ihren im wesentlichen zentralen Teil einnimmt, wobei der Umfang 4c des unteren Teils 4a des Heizkörpers 4 wenigstens teilweise von einem Umrandungselement 6 überdeckt ist.

Nach der bevorzugten Ausführungsform von Fig. 1 und 2 überdeckt das Umrandungselement 6 einerseits den unteren Teil des Randes 4c, wodurch demnach der untere Rand der Sohle 6a gebildet ist; andererseits weist der Rand 6 eine Verlängerung 6b auf, die derart umgebogen ist, daß sie auch wenigstens einen Abschnitt des seitlichen Randes der Sohle überdeckt.

Bei dem veranschaulichten Beispiel ist die seitliche Umrandung 6b durch eine Verlängerung der unteren Umrandung 6a der Sohle gebildet, die derart umgebogen ist, daß sie sich im wesentlichen vertikal längs des Umfangs 4c erstreckt. Es versteht sich, daß die Neigung und Höhe dieses Abschnitts nach der Konstruktion des Eisens variieren können. Ebenso verhält es sich für die Breite des Abschnitts 6a. Nach vereinfachten Varianten ist vorgesehen, daß die verstärkte Sohle im ersten Fall nur auf den Abschnitt 6a und in einem zweiten Fall nur auf den Abschnitt 6b begrenzt ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel (Fig. 1) ist das Umrandungselement 6 in der Zone der Spitze 7 der Sohle 1 angeordnet. Auf jeden Fall kann das Umrandungselement 6 je nach den gesuchten Merkmalen gleichermaßen in der Zone der Spitze 7 und/oder der Zone der Ferse 8 der Sohle und/oder in jedem anderen vorteilhaften Abschnitt des Umfangs der Sohle angeordnet sein.

Ebenso kann vorgesehen sein, daß das Umrandungselement 6 den gesamten Umfang dieser Sohle umgibt.

Im übrigen ist das Umrandungselement 6 an der Spitze 7 und/oder der Ferse 8 des unteren Teils 4a des Heizkörpers 4 einerseits durch Verklebung C der unteren Umrandung 6a mit der unteren Fläche 4b und andererseits durch Befestigungsklammern 9 befestigt, die punktuell von dem Rand 6 abgehen und in Aufnahmen 10 des unteren Teils 4a des Heizkörpers 4 eindringen können, um dort durch Verschränkung fixiert zu werden.

Die Verklebung wird bevorzugt mittels eines Siliconklebers durchgeführt.

Die zweite, in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsvariante unterscheidet sich von der vorhergehenden im wesentlichen dadurch, daß das Umrandungselement 6A ausgehend von einem Band gebildet ist, das derart geformt ist, daß es ein Profilstück mit U-förmigem Querschnitt bildet, das in sich geschlossen und vorteilhaft am gesamten Umfang des unteren Teils 4a des Heizkörpers 4 angeordnet ist, um ihn durch eine Umfangsbördelverbindung fest einzuklemmen. Selbstverständlich könnten andere Querschnittstypen ins Auge gefaßt werden.

Zur Vervollständigung der Befestigung ist wenigstens einer der Schenkel 11, 12 des U des Profilstücks, das das Umrandungselement 6A bildet, bevorzugt der untere Schenkel an die Unterseite 4b des Heizkörpers 4 geklebt, mit der er in Kontakt steht, um die Befestigung zu verstärken.

Auch hier handelt es sich um einen Kleber C mit Silicon. Selbstverständlich kann der Kleber auch die gesamte Innenfläche des von dem Umrandungselement 6A gebildeten U umgeben.

Handelt es sich ferner um ein Eisen mit einer Verdampfungskammer, dann wird die Platte 5 mit niedrigem Reibungskoeffizienten durch Ausschneiden aus einem ausgewählten Material erhalten; daran sind Verdampfungsöffnungen 2 vorgesehen, die ferner dazu bestimmt sind, eine Befestigung der Platte 5 vom bekannten Typ einer Bördelverbindung in entsprechenden Löchern 13 des unteren Teils 4a des Heizkörpers 4 zu gewährleisten.

Diese Befestigung kann hier auch durch Beteiligung eines Klebers C mit Silicon verstärkt sein, der zwischen die Platte 5 und den Heizkörper 4 eingebracht ist.

Obwohl bei den verschiedenen, bis jetzt beschriebenen Ausführungsformen die unterschiedlichen Elemente der Sohle meist durch Verklebung befestigt werden, kann nach verschiedenen Varianten die Platte 5 der Sohle und/oder das Umrandungselement 6 auch durch andere Mittel eines bekannten Typs befestigt werden, die der Verklebung zugeordnet sind oder nicht, wie z. B. durch Verschraubung, Vernietung, Bördeln, Abformen, Lötung usw. Bei diesen Ausführungsformen können im übrigen andere Materialtypen als die bis jetzt dargestellten verwendet werden. So kann das Umrandungselement 6 ausgehend von einem anderen Typ einer Metallegierung hergestellt sein, wie z. B. Titan oder aus einem nichtmetallischen Material wie z. B. einem Material vom Typ Keramik.

Nach den in Fig. 5 und 6 in Folge dargestellten Ausführungsformen ist die Art der Befestigung der Umrandung 6 etwas unterschiedlich. In Fig. 5 weist die Platte 5 mit niedrigem Reibungskoeffizienten bevorzugt einen seitlichen Rand auf, der nach oben umgebogen ist. Im Gegensatz zu der vorhergehenden Ausführungsform nimmt diese Platte im übrigen vorteilhaft eine Fläche ein, die im wesentlichen der gesamten Fläche der Sohle entspricht.

Die Montage der Umrandung 6 mit guten Schlagfestigkeitsmerkmalen wird bevorzugt durch Pressen oder Kaltschlagen der Platte 6 aus einem relativ harten Material unter hohem Druck gegen die Platte 5 aus einem weicheren Material erhalten, um ihre Verbindung durch gegenseitige Durchdringung der Materialien zu gewährleisten; das weichere Material 5 dringt dabei in die in dem härteren Material 6 vorgesehenen Öffnungen 14 ein. Weitere Montagearten, die zu ähnlichen Ergebnissen führen, wie z. B. Warmschlagen, können ebenfalls ins Auge gefaßt werden.

In dieser Figur ist zu sehen, daß das Kaltpressen eine doppelte Wirkung hat: das harte Material 6 dringt in das weiche Material 5 ein, und gleichzeitig kriecht das weiche Material, das die in dem harten Material vorgesehenen Öffnungen 14 füllt. Diese Füllwirkung, die dem Anbringen einer Niete vergleichbar ist, liefert einen festen und dauerhaften Halt. Vorteilhaft sind bei dieser Befestigungsart mehrere Öffnungen 14 vorgesehen, die nach einer gegebenen Anordnung an der Oberfläche der unteren Umrandung der Sohle 6a verteilt sind. Die Anordnung oder Verteilung der Öffnungen kann nach unendlichen Möglichkeiten in Abhängigkeit von der Form der Umrandung 6a, der Anzahl von Öffnungen 14, ihrer Form, ihrer Abmessung usw. variieren. Bei dem dargestellten Beispiel sind die Öffnungen kreisförmig. Nach verschiedenen Varianten können diese Öffnungen je nach der Phantasie des Entwicklers eine Vielzahl von Formen annehmen. Damit kann ein Design realisiert werden, das gleichzeitig funktionell und ästhetisch ist, wobei die Verteilung sogar dazu dienen kann, bestimmte visuelle, dekorative Effekte zu erzielen oder bestimmte geometrische Formen, Motive, Beschriftungen u. a. wiederzugeben. Die Abmessungsgrenzen sind je nach der Gestaltung, der verwendeten Materialien, dem Schlagdruck usw. sehr variabel. Der Durchdringungsraum muß ausreichend groß sein, damit das weiche Material fließen kann; allerdings sollten keine übermäßigen Abmessungen verwendet werden, wodurch die mechanische Verbindung zwischen den beiden Materialien schwierig werden könnte.

Im übrigen ist zu bemerken, daß durch diese Befestigungsart des Bandes 6 durch gegenseitige Durchdringung der Materialien eine Stegwirkung aufgrund der Anwesenheit der Mikrostege 15 erhalten werden kann, die am Übergang der beiden Materialien am Umfang der Öffnungen 14 liegen. Es wurde festgestellt, daß das Vorhandensein dieser Mikrostege 15 eine günstige Wirkung auf das Bügeln hat.

Die Platte 5 mit niedrigem Reibungskoeffizienten ist auf nicht einschränkende Weise für die Wahl der Materialien durch Ausschneiden aus einer bevorzugt emaillierten Aluminiumscheibe erhalten, während das Umrandungselement 6 bevorzugt aus rostfreiem Stahl besteht. Die Platte 5 und/oder das Umrandungselement 6 können natürlich auch ausgehend von anderen Materialtypen hergestellt sein. So kann das Umrandungselement 6 beispielsweise aus einer Titanlegierung hergestellt sein.

Fig. 6 veranschaulicht eine Variante dieser letzten Ausführungsform, bei der die Platte 5 durch den Körper 4 ersetzt ist, dessen untere Fläche 4' derart geformt ist, daß sie die Rolle der Platte 5 der vorhergehenden Ausführungsform spielt. Die Platte 5 ist also durch die untere Fläche 4' des Körpers 4 ersetzt. Das verwendete Material muß sich natürlich zum Kaltschlagen anbieten und die Anforderungen der Gleitfähigkeit und der Reinigungsfähigkeit erfüllen, die für den zentralen Abschnitt der Sohle gewünscht sind.

Nach weiteren, nicht veranschaulichten Varianten ist vorgesehen, erfindungsgemäß eine Sohle mit verstärkten Rändern zu bauen, bei der ein Teil des Bandes 6 aus einem gegebenen Material vorgesehen ist und wenigstens ein anderer Teil aus wenigstens einem anderen Material hergestellt ist.

Schließlich ist interessant zu bemerken, daß der prozentuale Anteil des Teils, der gegenüber den weicheren Materialien mit relativ harten Materialien überdeckt ist, frei in Abhängigkeit von ökonomischen, ästhetischen, mechanischen Überlegungen usw. variieren kann.

Bei den mit dem relativ harten Material überdeckten Teilen kann der prozentuale Anteil des relativ weichen Materials, das durch die Öffnungen tritt, die zur Befestigung dienen, beträchtlich variieren, aber er liegt allgemein zwischen 5% und 40% und bevorzugt um 20%.


Anspruch[de]

1. Bügeleisen mit einem Heizkörper (4), einer dem Heizkörper zugeordneten Sohle (1), einer Heizschaltung, die einer Verdampfungskammer zugeordnet ist oder nicht, wobei die Sohle (1) aus einem ersten Material (5; 4') mit niedrigem Reibungskoeffizienten besteht, das wenigstens teilweise die untere Fläche der Sohle überdeckt und mechanische Merkmale besitzt, die ihr Eigenschaften der Verschleißbeständigkeit, der Gleitfähigkeit und der Reinigungsfähigkeit verleihen, wobei ein zweites Material wenigstens einen Teil des Umfangs der Sohle überdeckt und Merkmale besitzt, die ihr mechanische Schlagfestigkeitseigenschaften verleihen, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Material dasjenige einer Platte (5), die an der unteren Fläche (4b) des unteren Teils (4a) des Heizkörpers (4) angebracht und befestigt ist, oder dasjenige der unteren Fläche (4') des Heizkörpers (4) ist, und daß das zweite Material dasjenige eines Umrandungselements (6) ist, das wenigstens an einem seitlichen und/oder unteren Teil des Umfangs (4c) des unteren Teils (4a) des Heizkörpers (4) angebracht ist.

2. Bügeleisen nach Anspruch 1, bei dem die Sohle (1) an der unteren Fläche (4b) des unteren Teils (4a) des Heizkörpers angebracht und befestigt ist.

3. Bügeleisen nach Anspruch 1, bei dem der Abschnitt der Sohle aus dem ersten Material (4') in dem unteren Abschnitt des Heizkörpers (4) geformt ist.

4. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Material (4'; 5) den größeren Abschnitt der Sohle (1) insbesondere in ihrem im wesentlichen zentralen Teil einnimmt.

5. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Umrandungselement (6) wenigstens einen Abschnitt des unteren Teils des Randes (4c) des Heizkörpers (4), so daß eine untere Umrandung (6a) der Sohle gebildet ist, und/oder wenigstens einen Abschnitt des seitlichen Teils des Randes (4c) des Heizkörpers (4) überdeckt, so daß eine seitliche Umrandung (6b) gebildet ist.

6. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Umrandungselement (6) in der Zone der Spitze (7) der Sohle und/oder in der Zone der Ferse (8) der Sohle angeordnet ist.

7. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Umrandungselement (6) am gesamten Umfang der Sohle angeordnet ist.

8. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Umrandungselement (6) an dem Rand (4c) des unteren Teils (4a) des Heizkörpers (4) einerseits durch Verklebung (Cv) der unteren Umrandung (6a) der Sohle und andererseits durch Befestigungsklammern (9) befestigt ist, die punktuell von dem Rand (6) abgehen und in Aufnahmen (10) des unteren Teils (4a) des Heizkörpers (4) eindringen können, um dort durch Verschränkung fixiert zu werden.

9. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das Umrandungselement (6A) ausgehend von einem Band gebildet ist, das derart geformt ist, daß es ein Profilstück mit gegebenem Querschnitt insbesondere in Form eines U bildet, das in sich geschlossen und wenigstens an einem Abschnitt des Umfangs des unteren Teils (4a) des Heizkörpers (4) angeordnet ist, um ihn durch eine Umfangsbördelverbindung fest einzuklemmen.

10. Bügeleisen nach Anspruch 9, bei dem wenigstens einer der Schenkel (11, 12) des das Umrandungselement (6A) bildenden Profilstücks, bevorzugt der untere (12), an die Unterseite (4b) des Heizkörpers (4) geklebt ist, mit der er in Kontakt steht, um die Befestigung zu verstärken.

11. Bügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Umrandungselement (6; 6A) durch ein mechanisches Befestigungsverfahren wie durch Verschraubung, Vernietung, Bördeln, Abformen, Lötung befestigt ist, das einer Verklebung zugeordnet ist oder nicht.

12. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Montage des Umrandungselements (6) inbesondere durch Pressen oder Kaltschlagen des Elements (6) aus einem relativ harten Material unter hohem Druck gegen die Platte (4'; 5) aus einem weicheren Material erhalten ist, um ihre Verbindung durch gegenseitige Durchdringung der Materialien zu gewährleisten; wobei das weichere Material (4'; 5) in die in dem härteren Material (6) vorgesehenen Öffnungen (14) eindringt.

13. Bügeleisen nach Anspruch 12, bei dem die Wirkung des Kaltpressens derart ist, daß das harte Material (6) in das weiche Material (4'; 5) eindringt und gleichzeitig das weiche Material kriecht und die in dem harten Material vorgesehenen Öffnungen (14) füllt.

14. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 12 oder 13, bei dem mehrere Öffnungen (14) nach einer gegebenen Anordnung an der Oberfläche der unteren Umrandung der Sohle (6a) verteilt sind.

15. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 12 bis 14, bei dem die Anordnung der Öffnungen (14) bestimmte visuelle, dekorative Effekte erzielt oder es ermöglicht, bestimmte geometrische Formen, Motive, Beschriftungen u. a. wiederzugeben.

16. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 12 bis 15, bei dem die Öffnungen (14) eine beliebige, insbesondere kreisförmige Gestalt haben.

17. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 12 bis 15, bei dem Mikrostege (15) am Übergang der beiden Materialien am Umfang der Öffnungen (14) geformt sind.

18. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei dem die Platte (4'; 5) aus dem ersten Material aus einer Aluminiumlegierung, insbesondere aus emailliertem Aluminium hergestellt ist.

19. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei dem die Platte (4'; 5) aus dem ersten Material aus einer Titanlegierung hergestellt ist.

20. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei dem das Element (6) aus dem zweiten Material aus nichtoxidierbarem Stahl besteht.

21. Bügeleisen nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei dem das Element (6) aus dem zweiten Material aus einem nichtmetallischen Material, insbesondere aus einem Material vom Typ Keramik besteht.







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