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Dokumentenidentifikation DE69602368T2 09.09.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0839115
Titel GETRÄNKEAUTOMAT
Anmelder Coca-Cola & Schweppes Beverages Ltd., Uxbridge, GB
Erfinder ORSBORN, Brian, Joseph, Chiswick London W4 4DB, GB
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69602368
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.07.1996
EP-Aktenzeichen 969221639
WO-Anmeldetag 08.07.1996
PCT-Aktenzeichen GB9601615
WO-Veröffentlichungsnummer 9703916
WO-Veröffentlichungsdatum 06.02.1997
EP-Offenlegungsdatum 06.05.1998
EP date of grant 06.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.1999
IPC-Hauptklasse B67D 1/00

Beschreibung[de]

Die vorliegenden Erfindung betrifft einen Getränkeautomaten.

Solche Vorrichtungen umfassen im allgemeinen für jede Sorte von Getränk, welches abgegeben werden soll, (a) einen Abgabekopf, der eine Düse aufweist, um das Getränk einem Becher Glas zuzuführen, der/das unterhalb der Düse angeordnet ist, sowie zugeordnete Steuerventile, die das Ausströmen der Bestandteile des Getränks kontrollieren, welche unter Druck von den Zufuhrleitungen zu der Düse fließen, um dort gemischt zu werden und welche dann in den bereitstehenden Becher geleitet werden, (b) von Hand betätigte elektrische Auswahlmittel, zur Auswahl der Menge des Getränks, welches dem Becher zugeführt werden soll, und (c) ein elektrisches Kontrollmodul, welches auf ein Ausgabesignal der Auswahlmittel reagiert und welches vorgesehen ist, um in Antwort darauf die Steuerventile mit Energie zu versorgen, nämlich für eine Zeitspanne, die ausreicht, die ausgewählte Menge des Getränks durch die Düse in den bereitstehenden Becher einzufüllen.

Eine Mehrzahl solcher Abgabeköpfe kann in einer gemeinsamen Getränkeabgabeeinheit angeordnet sein, so daß jeder Kopf so vorgesehen ist, daß ein bestimmtes Getränk dort abgegeben wird, welches sich von dem Getränk, welches von den anderen Abgabeköpfen abgegeben wird, unterscheidet, und daß jeder Kopf unabhängig von den anderen Köpfen kontrolliert wird, nämlich durch eine zugeordnete Auswahleinrichtung und das Kontrollmodul. Beispielsweise umfaßt eine bekannte Getränkeabgabeeinheit drei unabhängige Abgabeköpfe, gibt drei unterschiedliche Getränke ab, und umfaßt drei getrennte, voneinander beabstandete Auswahleinrichtungen und die dazu gehörigen Kontrollmodule. Diese drei unterschiedlichen Getränke können zum Beispiel eine Coca-Cola, eine Diät-Coke und eine Zitronenlimonade sein.

Bei einer solchen Abgabeeinheit findet die Abgabe der Getränke von den jeweiligen Köpfen der Reihe nach statt, wobei sich die Abgaben zeitlich nicht überlappen und deshalb sehr zeitaufwendig sind, wodurch es umständlich ist, die Bestellungen des Verbrauchers für mehrere Getränke zu handhaben, wie es zum Beispiel in Kinos, Theatern und bei Konzerten in den Pausen erforderlich ist.

Das Europäische Patent, Nr. 0530858 beschreibt eine Abgabeeinheit mit mehreren Köpfen bzw. einen Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen, bei dem eine Mehrzahl von Getränken miteinander abgegeben werden können. Der Automat hat eine Mehrzahl von Düsenanordnungen, die vollständig unabhängig voneinander angeordnet sind. Jede Anordnung weist ihr eigenes Kontrollfeld auf, welches unterschiedliche Tasten hat, um den Typ des Getränks und die Menge des Getränks zu kontrollieren.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Getränkeautomaten mit mehreren Abgabeköpfen zu schaffen.

Die vorliegenden Erfindung schafft einen Getränkeautomaten mit mehreren Köpfen, der mit Bezug zu einer Bestellung für mehrere Getränke, einfacher und schneller arbeitet, der weniger Zeit braucht, um die erwünschten Getränke abzugeben, und der eine geringere elektrische Auswahl vorsieht und weniger Steuerungsbauteile umfaßt, die in der Abgabeeinheit unterzubringen sind.

Die vorliegenden Erfindung schafft zudem eine Einrichtung, mit der der Betrieb jedes Abgabekopfes kontinuierlich überwacht werden kann, wobei die Betriebszustände von Zeit zu Zeit an ein Getränkemanagementsystem gemeldet werden können.

Die vorliegenden Erfindung betrifft somit einen Getränkeautomaten mit mehreren Abgabeköpfen, der eine Mehrzahl von Getränkeabgabeköpfen aufweist, von denen jeder so angeordnet ist, daß er ein spezielles Getränk abgibt, welches sich von den Getränken unterscheidet, die von den anderen Getränkeab gabeköpfen abgegeben werden, wobei jeder Abgabekopf umfaßt: (i) eine Düse zur Zuführung des Getränks zu einem Becher, der unterhalb der Düse angeordnet ist, und (ii) eine zugeordnete Steuerventileinrichtung, um das Ausströmen der Bestandteile des Getränks zu kontrollieren, welche unter Druck stehen und von einer Bestandteilzufuhreinrichtung zu der Düse zugeführt werden, um dort gemischt zu werden und in den bereitstehenden Becher abgegeben zu werden.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, ist der Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen, mit einer Mehrzahl von zueinander beabstandeten Abschnitten versehen, von denen jeder zur Aufnahme eines Bechers vorgesehen ist, sowie er mit einem Getränkeabgabekopf an jedem Abschnitt versehen ist, um ein Getränk in den Becher abzugeben, wobei jeder der Köpfe folgendes umfaßt: (i) eine Düse zum Zuführen von Getränke- Bestandteilen, wobei an jeder Düse ein unterschiedliches Bestandteil zugeführt wird, und (ii) eine zugehörige Steuerventileinrichtung zur Kontrolle der Zuführung der unter Druck stehenden Bestandteile des Getränks, wobei die Bestandteile von einer Zufuhreinrichtung für die Bestandteile zu den Düsen zugeführt werden, um diese dort zu mischen und in den bereitstehenden Becher abzugeben, mit einem gemeinsamen Steuerbereich für diese Köpfe, wobei dieser Steuerbereich umfaßt: (a) erste Auswahlmittel zum Auswählen eines Getränks, welches abgegeben werden soll und zum Auswählen des einzusetzenden Abgabekopfes, (b) zweite Auswahlmittel zum Auswählen der Menge des Getränks, welches abgegeben werden soll, unabhängig davon, welcher Kopf ausgewählt ist, wobei die ersten und die zweiten Auswahlmittel so vorgesehen sind, daß, wenn sie gemeinsam betrieben werden, sie zugehörige erste und zweite Auswahlsignale erzeugen, die das ausgewählte Getränk und die ausgewählte Menge des ausgewählten Getränks darstellen, (c) Speichermittel, die zumindest vorübergehend jedes Paar von zueinandergehörenden ersten und zweiten Auswahlsignalen speichern, und (d) einen Logikschaltkreis, der vorgesehen ist, um das Paar von zueinandergehörenden ersten und zweiten Auswahl signalen zu empfangen und der in Antwort auf jedes solche Paar von Signalen ein Steuerventilsignal erzeugt, um die Energieversorgung der Steuerventileinrichtung des ausgewählten Abgabekopfes zu bewirken, und zwar für eine Zeitspanne, die ausreicht, um die ausgewählte Menge des ausgewählten Getränks abzugeben, wobei durch Betätigen der ersten und der zweiten Auswahlmittel zwei oder mehr Paare von ersten und zweiten Auswahlsignalen erzeugt werden, so daß kurz aufeinanderfolgend zwei oder mehr Getränke gleichzeitig an unterschiedlichen Abschnitten in Serie abgegeben werden können, wobei sich diese Abgaben zeitlich überschneiden.

Einer der Mehrfachkopf-Getränkeautomaten und zahlreiche Modifikationen davon, jedoch alle in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, werden im folgenden durch ein Beispiel und unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, wobei in den Zeichnungen schematisch die wichtigsten Bauteile des Automaten und der verschiedenen elektrischen Verbindungen und der Fluidverbindungen dargestellt sind.

Unter Bezugnahme auf die Figur umfaßt ein Getränkeautomat bzw. eine Getränkeabgabeeinheit 10 eine Basis 12, auf der Becher oder Gläser 14 von unterschiedlicher Größe abgestellt werden können, unterhalb dreier Düsen 16A, 16B und 16C, durch die die jeweiligen Getränke in die Becher eingefüllt werden können.

Jede Düse weist zwei Fluidzufuhrleitungen 18 (A, B, C) und 20 (A, B, C) auf, um die jeweiligen Bestandteile des ausgewählten Getränks zuzuführen und in der Düse zu mischen. Diese Bestandteile umfassen gekühltes kohlensäurehaltiges Wasser und eine kleine Menge des relevanten gekühlten Sirups.

Die Leitung 18A führt zu der Düse 16A gekühltes, unter Druck stehendes kohlensäurehaltiges Wasser zu, welches über ein Steuerventil 22A von der Zufuhrleitung 24A erhalten wird. Die Leitung 20A führt zu der Düse 16A ein gekühltes, unter Druck stehendes Sirup zu, nämlich über das Steuerventil 26A und die Zufuhrleitung 24B.

Auf eine ähnliche Art und Weise führen die Leitungen 18B und 18C gekühltes, unter Druck stehendes, kohlensäurehaltiges Wasser zu den Düsen 16B und 16C zu, welches mittels der Steuerventile 22B und 22C über die Zufuhrleitung 24A erhalten wird; die Leitungen 20B und 20C führen jeweils gekühltes, unter Druck stehendes Sirup zu den Düsen 16B und 16C zu, und zwar mittels der jeweiligen Steuerventile 26B und 26C, über die zugeordneten Zufuhrleitungen 24C und 24D.

Die jeweiligen Zufuhrleitungen 24 (A, B, C) erhalten die jeweiligen Fluide durch die Pumpen 30 (A, B, C, D) zugeführt, die ihre Versorgung über einen Kühler 32 verlaufend erhalten, und zwar jeweils von einem Karbonator 34, einem Zuführbehälter 36 für das Sirup "A", einem Zuführbehälter 38 für das Sirup "B", und einem Zuführbehälter 40 für das Sirup "C".

Der Karbonator 34 bezieht sein Wasser über eine Hauptzufuhrleitung 42 für Wasser sowie er das Kohlendioxid aus einem CO&sub2;-Druckbehälter 44 erhält. Dieser Druckbehälter bzw. Zylinder führt das CO&sub2; ebenfalls als Treibmittel der Pumpe 30 zu.

Der Getränkeautomat 10 umfaßt ebenfalls stromaufwärts der Düsen 16 eine Folien- bzw. Berührungstastatur 46, die eine Gruppe von Tasten 48 umfaßt, um ein abzugebendes Getränk auszuwählen, sowie eine zweite Gruppe von Tasten 50, um die Menge bzw. die Portion des abzugebenden Getränks zu bestimmen. Das Berühren einer dieser Tasten 48 (A, B oder C) wählt das geeignete Sirup ("A", "B" oder "C") aus, welches mit dem kohlensäurehaltigen Wasser gemischt werden soll, um den ausgewählten Drink bzw. das ausgewählte Getränk zu erhalten, während das Berühren der Taste 48D das kohlensäurehaltige Wasser alleine auswählt.

Das Sirup "A" kann zum Beispiel "COCA COLA" (RTM) Sirup sein; das Sirup "B" kann zum Beispiel "DIÄT COKE" (RTM) Sirup sein; und das Sirup "C" kann zum Beispiel ein "Zitronen" Sirup sein.

Oberhalb der Tasten 48 sind LEDs (Lichtemittierende Dioden) als Anzeigeeinheiten 52 vorgesehen, die beleuchtet werden, um das Getränk anzuzeigen, daß durch die Betätigung dieser Tasten ausgewählt worden ist.

Das Berühren einer dieser Tasten 50 (A, B, C, D oder E) wählt die geeignete Menge des ausgewählten Getränks aus, welches abgegeben werden soll. Die jeweiligen Tasten wählen, wie gewünscht, eine große Menge, eine normale Menge oder eine kleine Menge des Getränks aus, oder auch nur eine geringe Menge des Sirups, oder beliebig viel des kohlensäurehaltigen Wassers.

Zusätzliche Tasten auf der Tastatur umfassen eine Löschtaste 54 zum Löschen einer Auswahl, die soeben getroffen worden ist, und eine Programmiertaste 56, die es dem System ermöglicht, durch ein Beispiel zu lernen, was in Antwort bzw. Reaktion auf die durchgeführte Auswahl mit den "Mengen"- Auswahltasten 50 erforderlich ist.

Oberhalb den Tasten 50 sind LEDs (lichtemittierende Dioden) als Anzeigeeinrichtungen 58 angeordnet, die beleuchtet werden, um die Menge anzuzeigen, die durch das Betätigen dieser Tasten ausgewählt worden ist.

Eine weitere LED-Anzeigeeinrichtung 60 ist oberhalb der Programmier- bzw. Lerntaste 56 angeordnet, um anzuzeigen, wenn sich das Gerät im Lernmodus befindet.

Die "Getränk"- und "Mengen"-Auswahl, die mittels der Tastatur 46 durchgeführt wird, werden in Kommandosignale für die jeweiligen Ventile 22 und 26 durch den Logikkreis übersetzt, der in Form eines Mikroprozessors 62 vorliegt; der Mikroprozessor 62 empfängt die Signale von der Tastatur als "Getränk"-Auswahlsignal über die Leitung 64 und empfängt das "Mengen"-Auswahlsignal über die Leitung 66. Der Prozessor empfängt ebenfalls die passenden Signale von den "Lösch"- und "Lern"-Tasten über die Leitungen 68 und 70, und bewirkt anschließend, das die gerade durchgeführte Auswahl gelöscht wird, oder aber in den Lernmodus umgeschaltet wird.

Der Prozessor 62 gibt Anzeigesignale über die Leitungen 72 und 74 ab, um die Beleuchtung der richtigen LED- Anzeigeeinrichtungen 52 und 58 einzuschalten, wodurch angezeigt wird, welches Getränk und welche Menge ausgewählt worden ist.

Der Prozessor 62 weist einen zugehörigen Speicher 76 auf, der die Daten des ausgewählten Getränks und der ausgewählten Menge und andere Daten speichert, sowie der Prozessor eine zugehörige Uhr 78 aufweist, die die Sequenz von Timingsignalen erzeugt, die für den Betrieb des Prozessors selbst erforderlich sind, und die für das Timing des Ausströmens der jeweiligen Fluide durch die jeweiligen Steuerventile der Düsen 16 vorgesehen sind, sowie durch die Uhr das Datum und die Uhrzeit bereit gestellt werden, zu denen die unterschiedlichen Getränke abgegeben worden sind.

Der Prozessor 62 ist ebenfalls mit einer Eingabe- /Ausgabeeinrichtung 80 versehen, so daß dieser mittels einer Infrarot-Verbindung 84 die in dem Prozessor 62 und in dem Speicher 76 vorübergehend gespeicherten Daten über die Getränkeabgabe an eine Datensammeleinrichtung 82 senden kann.

Die Datensammeleinrichtung 82 ist elektrisch mit einem tragbaren Computer (Laptop) 86 verbindbar, der einen Monitor 88 zur Anzeige der Daten aufweist, die von der Datensammeleinrichtung 82 empfangen werden, sowie er eine Tastatur 90 hat, um Informationen (zum Beispiel über die Identität des Benut zers) in das System einzugeben, nämlich mittels der Datensammeleinrichtung 82 und der Infrarotverbindung 84.

Der Prozessor 62 weist eine zweite Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 92 auf, die es ihm ermöglicht, mittels eines seriellen Verbindungssystems (master/slave) mit den entfernt angeordneten Sirupzufuhr-Überwachungseinrichtungen 94 zu kommunizieren, die getrennt angeordnete Überwachungselemente zur Überwachung von jeweils drei Funktionen aufweisen: (a) Vorhandensein/Nicht-Vorhandensein von Sirup in den Zufuhrleitungen 24 (B, C, D), die von den jeweiligen Sirupbehältern 36 bis 40 zu den Steuerventilen 26 (B, C, D) führen; (b) Integrität dieser Sirup-Zufuhrleitungen; und (c) Qualität des Sirups, das durch diese Zufuhrleitungen strömt.

Die Funktionen (a) und (b) können überwacht werden, zum Beispiel durch Überwachung von Druckänderungen in den Sirupzufuhrleitungen, während die Funktion (c) überwacht werden kann, indem zum Beispiel der Inhalt dieser Leitungen durch eine optische Überwachungseinrichtung oder durch eine akustische Überwachungseinrichtung beobachtet wird, um dadurch die Eigenschaften des eingesetzten Sirups zu bestimmen.

Der Verlust der Sirupzuführung, entweder durch Leeren eines Sirupbehälters oder durch das nicht autorisierte Abkoppeln des Sirupbehälters (oder dem Trennen der Sirupzufuhrleitung an einem anderen Punkt) führt zur Abgabe eines "Sirupfehler"- Signals durch die Überwachungseinrichtung an den Mikroprozessor. Ein solches Signal, welches von einem Getränketyp-Signal oder einem Getränkemengen-Signal von den Tasten 48 oder 50 begleitet ist, führt zur Ausgabe eines Anhaltesignals, um in einem Getränkemanagementsystem zu verhindern, daß die Anzahl der Getränke, die bisher ausgegeben worden sind, um eins erhöht wird. Somit führt die Abgabe von mit Kohlensäure versetztem Wasser in Antwort auf die Auswahl des Getränketyps, der die Zugabe eines Sirups erfordert, nicht zu einer Erhöhung der gesamten Anzahl der abgegebenen Getränke. Durch die se Vorgehensweise wird sichergestellt, daß die Anzahl der abgegebenen Getränke, die an das Getränkemanagementsystem weitergeleitet wird, sehr präzise ist.

Darüber hinaus kann die Ausgabe eines solchen Anhaltesignals auch verwendet werden, um eine "Getränke"-Kostenabrechnung zu verhindern, die von einer benachbart angeordneten elektronischen Kasse (EPOS) in Antwort auf die Getränketypsignale und Getränkemengensignale durchgeführt wird.

Die Ausgabe eines Sirupfehlersignals gibt auch eine Warnung aus, daß die Notwendigkeit zum Ersatz eines leeren Sirupbehälters durch einen neuen Sirupbehälter gegeben ist, und falls es möglich ist, das automatische Auswechseln eines neuen Sirupbehälters durchzuführen.

Die Ausgabe eines Beschädigtsignals für die Sirupzufuhrleitung durch die Überwachungseinrichtung erzeugt eine Warnung, daß nämlich die Sirupzufuhrleitungen getrennt worden sind oder anderweitig beschädigt worden sind, womöglich durch eine nicht autorisierte Person.

Die Ausgabe eines Qualitätsfehlersignals durch die Überwachungseinrichtung tritt auf, wenn die Qualität des überwachten Sirups unter einen erforderlichen Standard fällt, und zeigt an, daß die Möglichkeit besteht, daß ein Sirup eines Wettbewerbers anstatt des autorisierten Sirups verwendet wird.

Die Signale "Zufuhrleitungsbeschädigung" und "Qualitätsfehler" haben die gleiche Wirkung wie das Signal "Sirupfehler", und erzeugen die Anhaltesignale zur Verhinderung der nicht richtigen Aufzeichnung eines abgegebenen Getränks in dem Getränkemanagementsystem oder in dem "EPOS".

Während des Betriebs empfängt der Prozessor 60 (a) von den Getränkeauswahltasten 48 die Getränkeauswahlsignale, die durch diese Tasten bei Berührung erzeugt werden, und (b) von den Mengenauswahltasten 50 die Mengenauswahlsignale, die durch diese Tasten bei Berührung ausgegeben werden, und übersetzt jedes Paar von zueinander gehörenden Getränkeauswahl- und Getränkemengensignalen in Steuersignale für das relevante Paar von Steuerventilen 22 und 26 für kohlensäurehaltiges Wasser und für Sirup, um dann an der relevanten Düse 16 den ausgewählten Drink (Getränk) in der ausgewählten Menge abzugeben.

Nach Empfang eines zusammengehörenden Paares von Getränkesignal und Mengensignal versorgt der Prozessor sofort das relevante Paar von Düsensteuerventilen, wodurch die Lieferung/Abgabe des ausgewählten Getränks ohne jede Verzögerung bewirkt wird. Nach der Eingabe der ersten Getränkeauswahl wird die Abgabe des Getränks sofort aufgenommen, während die folgende Auswahl über die Tasten eingegeben wird. Somit ist die Abgabe aus den jeweiligen Düsen in Reihenfolge ausführbar und wird in einer sich zeitlich überlappenden Art und Weise fortgesetzt. Dadurch wird eine kontinuierliche Abgabe der Getränke erreicht, da sofort nachdem das erste Getränk abgegeben ist, dieses Getränk entfernt werden kann und durch einen anderen Becher ersetzt werden kann, wonach die Auswahl für das Getränk getroffen werden kann, das in den neuen Becher abgegeben werden soll, wobei sich dieser Vorgang ständig wiederholen kann, sowie dieser Vorgang auch an den anderen Düsen 16 ausführbar ist.

In Antwort auf die Bestellung des Benutzers bzw. Verbrauchers nach kohlensäurehaltigem Wasser, versorgt der Prozessor in Antwort auf die über die Tasten eingegebene Auswahl nur das Steuerventil 22A für die Düse 16A mit Energie, wodurch nur die Abgabe des karbonisierten Wassers durch diese Düse ermöglicht ist, so daß das zugehörige Sirupventil 26A in der verschlossenen Stellung verbleibt und die Abgabe des Zitronensirups unterbindet.

Der Prozessor 62 ist vorgesehen, um in dem zugeordneten Speicher 76 die Einzelheiten der gesamten Getränkeausgaben zu speichern, in Antwort auf die Betätigung der Auswahltasten, und um diese Einzelheiten an die Datensammeleinrichtung 82 zu liefern, wenn diese Einrichtung ein Infrarotbefehlssignal ausgibt, welches nach der Übertragung dieser Einzelheiten anfragt. Die Datensammeleinrichtung 82 kann dann diese Informationen an den Laptopcomputer 86 weiterleiten, um diese Daten in einem Getränkemanagementsystem weiter zu verwenden und/oder auf dem Monitor 88 anzuzeigen.

Weitere Daten (zum Beispiel über den Ort der Aufstellung des Automaten, über den Benutzer, die verwendeten Sirups, oder die Größen der eingesetzten Becher/Gläser) können in den Prozessor 62 und in den Speicher 76 eingegeben werden. Diese Daten werden zuerst über die Tastatur 90 in das System eingegeben, und darauf folgend in die Datensammeleinrichtung 82 weitergeleitet, um diese Daten an den Prozessor 62 und in den Speicher 76 über die Infrarotsignalverbindung 84 weiterzuleiten.

Mit der vorliegenden Getränkeabgabeeinheit kann jede Auswahl über eine Tastatur ziemlich schnell gemacht werden, unabhängig von den Getränken, die angefordert werden. Darüber hinaus kann die Abgabe von weiteren Getränken in sehr kurzer Zeit erfolgen, so daß der Benutzer bzw. Verbraucher Mehrfachbestellungen für Getränke mit minimaler Verzögerung erhält und in kürzester Zeit erhält.

Im Lernmodus werden der Prozessor und der Speicher programmiert, um zum Beispiel den Abgabezyklus für jeden Abgabekopf und für jede ausgewählte Getränkemenge, die eingesetzt werden sollen, zu lernen, d. h. für jedes Paar von zueinander gehörenden Getränketypsignalen und Getränkemengesignalen, die über die Tasten eingegeben werden können. Dieses wird dadurch erreicht, daß im Lernmodus für jeden Abgabekopf mit jeder ausgewählten Getränkemenge ein manuell gesteuerter Abgabezy klus für diese Kombination ausgeführt wird. Die Daten, die einen solchen Zyklus festlegen, werden in dem Speicher gespeichert und jedesmal benutzt, wenn diese Kombination von Getränketyp und Getränkemenge (-signalen) über die Tasten eingegeben wird.

Eine alternative Eingabe im Lernmodus kann ausgeführt werden, indem nur eine von zwei Gruppen von Tasten 48 oder 50 gedrückt wird, nämlich eine vorbestimmte Sequenz von Tastendrücken.

Während die Überwachungseinrichtungen 94 in der Nähe der Sirupbehälter 36 bis 40 angeordnet, dargestellt sind, können diese auch alternativ an der Abgabeseite der Pumpen 30 positioniert sein, oder entsprechend den Umständen an jeder anderen passenden Stelle der Sirupzufuhrleitungen, dort wo die gewünschte Überwachungsaktion zufriedenstellend ausgeführt werden kann.

Falls gewünscht, können die Überwachungseinrichtungen 94 auch Sirupdrucksignale an den Prozessor 62 weiter geben, wodurch der Prozessor in die Lage versetzt wird, auf eine korrigierende Art und Weise die Zeiten einzustellen, die benutzt werden, um die jeweiligen Größen bzw. Mengen der Getränke abzugeben, die über die Tasten 50 eingegeben bzw. angefordert werden.

Alternativ (oder zusätzlich) können diese Sirupdrucksignale verwendet werden, um die Abgabedrücke der jeweiligen Pumpen zu verändern, und zwar zu Korrekturzwecken, um so die erwünschten Strömungsraten zu erhalten.

Die Datensammeleinrichtung 82 ist vorzugsweise ein kleines, in der Hand zu haltendes, batteriebetriebenes Gerät, und ist so programmiert, daß es in seinem nicht-flüchtigen Speicher die Daten speichert, die es von dem Prozessor 62 und dem Speicher 76 empfängt. Dieser nicht-flüchtige Speicher ist da zu in der Lage, diese Daten zu speichern, und zwar von bis zu 32 solchen Mehrfachkopfgetränkeabgabeeinheiten 10. Die Datensammeleinrichtung kann auch eine batteriebetriebene Echtzeituhr umfassen, die verwendet werden kann, wenn erwünscht, um die Zeit in der Uhr 78 der Getränkeabgabeeinheit 10 zu setzen. Die Datensammeleinrichtung weist vorzugsweise eine Lesetaste auf, um das Speichern der Daten in ihrem eigenen Speicher zu initiieren, die in dem Prozessor 62 und in dem Speicher 76 der Abgabeeinheit 10 gespeichert sind, und weist eine Reset-Taste auf, um diese Daten von dem Prozessor 62 und aus dem Speicher 76 zurück zu setzen, nachdem sie in den Speicher der Datensammeleinrichtung übertragen worden sind.

Das elektrische Kontroll- und Überwachungssystem, wie oben beschrieben, kann auch als Nachrüstset für jeden bereits existierenden Mehrfachkopf-Getränkeautomaten eingesetzt werden.

Es ist anzumerken, daß in der Zeichnung die Pfeilspitzen die Richtungen der verschiedenen Fluidströmungen und der elektrischen Signale anzeigen.


Anspruch[de]

1. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen, mit einer Mehrzahl von zueinander beabstandeten Abschnitten, von denen jeder zur Aufnahme eines Bechers vorgesehen ist, mit einem Getränkeabgabekopf an jedem Abschnitt, um ein Getränk in den Becher abzugeben, wobei jeder der Köpfe umfaßt: (i) eine Düse zum Zuführen von Bestandteilen, wobei an jeder Düse ein unterschiedliches Bestandteil zugeführt wird, und (ii) eine zugehörige Steuerventileinrichtung zur Kontrolle der Zuführung der unter Druck stehenden Bestandteile des Getränks, wobei die Bestandteile von einer Zufuhreinrichtung für die Bestandteile zu den Düsen zugeführt werden, um diese dort zu mischen und in den bereitstehenden Becher abzugeben, mit einem gemeinsamen Steuerbereich für diese Köpfe, wobei dieser Steuerbereich umfaßt: (a) erste Auswahlmittel zum Auswählen eines Getränks, welches abgegeben werden soll und zum Auswählen des einzusetzenden Abgabekopfes, (b) zweite Auswahlmittel zum Auswählen der Menge des Getränks, welches abgegeben werden soll, unabhängig davon, welcher Kopf ausgewählt ist, wobei die ersten und die zweiten Auswahlmittel so vorgesehen sind, daß, wenn sie gemeinsam betrieben werden, sie zugehörige erste und zweite Auswahlsignale erzeugen, die das ausgewählte Getränk und die ausgewählte Menge des ausgewählten Getränks darstellen, (c) Speichermittel, die zumindest vorübergehend jedes Paar von zueinandergehörenden ersten und zweiten Auswahlsignalen speichern, und (d) einen Logikschaltkreis, der vorgesehen ist, um das Paar von zueinandergehörenden ersten und zweiten Auswahlsignalen zu empfangen und der in Antwort auf jedes solche Paar von Signalen ein Steuerventilsignal erzeugt, um die Energieversorgung der Steuerventileinrichtung des ausgewählten Abgabekopfes zu bewirken, und zwar für eine Zeitspanne, die ausreicht, um die ausgewählte Menge des ausgewählten Getränks abzugeben, wobei durch Betätigen der ersten und der zweiten Auswahlmittel zwei oder mehr Paare von ersten und zweiten Auswahlsignalen erzeugt werden, so daß kurz aufeinanderfolgend zwei oder mehr Getränke gleichzeitig an unterschiedlichen Abschnitten in Serie abgegeben werden können, wobei sich diese Abgaben zeitlich überschneiden.

2. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 1, wobei die Zufuhreinrichtung zur Zufuhr der jeweiligen Bestandteile des Getränks zu der jeweiligen Steuerventileinrichtung so vorgesehen ist, daß diese Bestandteile mit vorbestimmter konstanter Strömungsrate zugeführt werden, und wobei der Logikschaltkreis in Antwort auf das zweite Auswahlsignal die Zeitspanne bestimmt, in der die bestimmte Steuerventileinrichtung mit Energie versorgt werden soll und in der die bestimmten Bestandteile des Getränks an die zugehörige Düse weitergeleitet werden sollen.

3. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine Versorgungsleitung vorgesehen ist, die sich zwischen einer Zufuhreinrichtung für die Bestandteile des Getränks und der zugehörigen Steuerventileinrichtung erstreckt, und wobei eine Überwachungseinrichtung zur Überwachung des Vorhandenseins eines Bestandteils für ein Getränk in der Zufuhrleitung vorgesehen ist, wobei die Überwachungseinrichtung so ausgebildet ist, daß sie ein "Bestandteilfehler"-Warnsignal ausgibt, falls in der überwachten Zufuhrleitung eine nicht ausreichende Menge des Bestandteils des Getränks vorliegt.

4. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine Versorgungsleitung vorgesehen ist, die sich zwischen einer Zufuhreinrichtung für die Bestandteile des Getränks und der zugehörigen Steuerventileinrichtung erstreckt, und wobei eine Überwachungseinrichtung für die Zufuhrleitung zur Überwachung des Intaktseins der Zufuhrleitung vorgesehen ist, wobei die Überwachungseinrichtung so ausgebildet ist, daß sie ein "Zufuhrleitungsfehler"- Warnsignal ausgibt, falls die überwachte Zufuhrleitung unterbrochen worden ist oder anderweitig beschädigt ist.

5. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest eine Versorgungsleitung vorgesehen ist, die sich zwischen einer Zufuhreinrichtung für die Bestandteile des Getränks und der zugehörigen Steuerventileinrichtung erstreckt, und wobei eine Überwachungseinrichtung zur Überwachung der Qualität eines Bestandteils für ein Getränk in der Zufuhrleitung vorgesehen ist, wobei die Überwachungseinrichtung so ausgebildet ist, daß sie ein "Qualitätsfehler"-Warnsignal ausgibt, falls in der überwachten Zufuhrleitung eine Qualität des Bestandteils des Getränks vorliegt, die unterhalb einem erforderlichen Standard liegt.

6. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 3, wobei Mittel vorgesehen sind, die auf das erste Auswahlsignal reagieren und die auf das "Bestandteilfehler"-Warnsignal reagieren, und die ein "Anhalte"-Signal ausgeben, falls ein erstes Auswahlsignal und das "Bestandteilfehler"-Warnsignal gleichzeitig auftreten.

7. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 4, wobei Mittel vorgesehen sind, die auf das erste Auswahlsignal reagieren und die auf das "Zufuhrleitungsfehler"-Warnsignal reagieren, und die ein "Anhalte"-Signal ausgeben, falls ein erstes Auswahlsignal und das "Zufuhrleitungsfehler"-Warnsignal gleichzeitig auftreten.

8. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 5, wobei Mittel vorgesehen sind, die auf das erste Auswahlsignal reagieren und die auf das "Qualitätsfehler"-Warnsignal reagieren, und die ein "Anhalte"-Signal ausgeben, falls ein erstes Auswahlsignal und das "Qualitätsfehler"-Warnsignal gleichzeitig auftreten.

9. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 6, 7 oder 8, wobei die Speichermittel jedes Paar von zueinandergehörenden ersten und zweiten Auswahlsignalen gespeichert halten, und dazu zugeordnet jedes Anhaltesignal speichern, welches zu diesem Paar von Auswahlsignalen ausgegeben wurde, wodurch angezeigt wird, daß ein Fehler aufgetreten ist, dieses ausgewählte Getränk korrekt abzugeben.

10. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 9, wobei Mittel vorgesehen sind, die die ausgewählten Getränke aufsummieren, und zwar in Antwort auf die Abgabe jedes ersten Auswahlsignals, und wobei die sich so ergebende Summe nicht erhöht wird, wenn ein erstes Auswahlsignal von einem "Anhalte"-Signal begleitet ist.

11. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach Anspruch 9, wobei Mittel vorgesehen sind, die die ausgewählten Getränke aufsummieren, und zwar in Antwort auf die Abgabe jedes zweiten Auswahlsignals, und wobei die sich so ergebende Summe nicht erhöht wird, wenn ein zweites Auswahlsignal von einem "Anhalte"-Signal begleitet ist.

12. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Zeitgeber, um den Tag und/oder die Zeit aufzuzeichnen, zu dem und/oder zu der ein Getränk ausgewählt worden ist.

13. Getränkeautomat mit mehreren Abgabeköpfen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Logikschaltkreis einen geeignet programmierten Mikroprozessor umfaßt.







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