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Dokumentenidentifikation DE69416760T2 21.10.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0645572
Titel Verdrehsicherungsvorrichtung zur Verhinderung des Lösens von Kupplungsmuttern von Leitungen für Fluidum
Anmelder VSI Corp., Chantilly, Va., US
Erfinder Harbin, Thomas E., Westminister, California 92683, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69416760
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 09.06.1994
EP-Aktenzeichen 946300381
EP-Offenlegungsdatum 29.03.1995
EP date of grant 03.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1999
IPC-Hauptklasse F16L 19/00

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung schafft eine nicht kostspielige Einrichtung zur Verhinderung des Lösens von Verbindungsmuttern an Fluidleitungen.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Fittings zum Erzielen einer leckdichten Befestigung zwischen einem hydraulischen oder anderen Fluidleitungsrohr und zugehörigen Geräten, wie zum Beispiel Betätiger, Verteiler, und dergleichen sind hinreichend bekannt. Beispiele solcher Fittings können der US-A-3,702,707 entnommen werden.

Verschiedene Vorschläge wurden gemacht zum Befestigen der Drehmomentverbindungsmutter, oder B-Mutter, mit dem Fitting, damit die B-Mutter sich nicht vom Fitting lösen kann. So wird zum Beispiel in den Fittings gemäß der US-A- 3,702,707 zu diesem Zweck Sicherungsdraht benutzt, der durch Löcher in der B-Mutter geführt ist und an einem Vorsprung des Grundkörpers befestigt ist.

In der EP-A-0 427 660 sind andere Möglichkeiten beschrieben zum Befestigen der B-Mutter in bezug auf das Fittung. Insbesondere ist eine separate Hülse vorgesehen mit einer Form, die der äußeren Gestalt der B-Mutter angepaßt ist und auf dieser nach unten auf den Grundkörper verschiebbar ist, damit die Hülse sowohl die B-Mutter als auch den in den Grundkörper eingesetzten Sicherungsring erfassen kann.

Der Nachteil der Benutzung eines Sicherungsdrahtes zur Befestigung der B-Mutter in bezug auf das Fitting ist, daß er beschwerlich anzubringen ist und das Bohren eines Loches in einer oder mehreren Ecken der B-Mutter erfordert, sowie das Finden eines Vorsprunges oder einer Befestigungsstelle am Grundkörper, um die B-Mutter gegen Lösen zu sichern. Der Sicherungsdraht ist keine positive, mechanische Sicherungseinrichtung und der Einbau solcher Sicherungsdrähte kann abhängig sein von unvereinbaren Anwendungsfällen. Die Hülse, sowie ihre verschiedenen Ausführungsformen, gemäß der EP-A-0 427 660 verlangen Veränderungen an bestehenden Systemen, wie z. B. der B- Mutter, damit die Nachrüstung erfolgen kann.

Vier Patentschriften, die bei einer Patentfähigkeitsrecherche gefunden worden sind, nämlich die US-A-3,329,190, 4,708,555 und 5,090,855 sowie die DE-A- 24 13 760 beziehen sich alle auf Sicherungsscheiben, welche gestaltet sind, um den Verlust des Haltedrehmomentes in einer im Stand der Technik bekannten Bolzen-und-Mutterverschraubung zu verhindern. Die US-A-1,066,761, die auch durch die Recherche gefunden worden ist, benutzt eine modifizierte Schraubenfeder und zwei besondere Kupplungen, wobei ein besonderes Werkzeug erforderlich ist, um die Schraubenfeder von der Kupplung zu lösen. Diese Einrichtungen sind nicht ausgelegt für Verbindungsbauteile in Fluidsystemen.

Die US-A-5,058,930 betrifft eine Hochdruckkupplung und benutzt eine zylindrische Anordnung von beabstandeten Fingern an einem dünnwandigen Zylinder mit vorstehenden Spitzen, welche radial nach innen gerichtet sind, wobei die Spitzen in zugeordneten, ringförmigen Nuten aufgenommen sind, um das Lösen des Kupplungsteiles von dem zugeordneten Fluidkreislauf zu verhindern. Obschon dieses Kupplungsteil ausgelegt ist, um ein Lösen zu verhindern, wie oben erwähnt, macht sein komplizierter Aufbau, die dadurch bedingten höheren Kosten, sowie die nicht mögliche Nachrüstbarkeit andere Ausführungsformen wünschenswerter.

In der US-A-2,340,565 ist ein Sicherungselement nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 1 beschrieben, das einen U-förmigen Teil hat, der mit seinem Basisteil auf einer Mutter anzubringen ist und der auf beiden Seiten des Basisteils je einen verzahnten, hakenförmigen Armteil aufweist. Die hakenförmigen Armteile erfassen die Leitungsstücke, welche sich von gegenüberliegenden Seiten der Mutter erstrecken und dieses bekannte Sicherungselement hat ebenfalls Einrichtungen, zum Anpressen der Haken an die Rohrteile. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel besteht das Sicherungselement gemäß der US-A-2 340 565 aus Draht und hat zwei Hakenbögen anstelle der Hakenarme. Die GB-A-492 340 betrifft ein U-förmiges Sicherungselement mit einem Arm, der eine halbkreisförmige Klemme bildet zum Erfassen eines Rohrstückes und einem anderen, mit einer Öffnung versehenen Arm zum Erfassen einer Mutter. Die GB-A-492 340 zeigt ein Sicherungselement in Form einer Federklemme zum Verhindern des Lösens von Bauteilen, die durch Rotation miteinander verbunden sind.

Es ist demnach ein nicht kostspieliges Sicherungselement erwünscht, um das Lösen von Verbindungsmuttern an Luft- oder Hydraulikleitungen von dem Fitting zu vermeiden, und welches einfach in bestehenden Systemen nachgerüstet werden kann.

ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung, gemäß dem unabhängigen Anspruch 1, schafft ein Sicherungselement mit zwei Endteilen, welche mit einer Öffnung versehen sind. Der erste Endteil hat eine Öffnungswand oder Fläche, die geformt ist, um ein Antirotationsmerkmal zu besitzen. Der zweite Endteil hat eine Einwegkupplung, die in der Öffnungswand oder Fläche geformt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel wird das Sicherungselement an Fluidadaptern benutzt, wobei die Fläche des ersten Endteiles eine Verzahnung hat und geformt ist zum Anheben der Verzahnung über den Grundkörper zur Zusammenwirkung mit der Verzahnung am oberen Teil des Adaptersicherungsringes. Die Fläche der Öffnung des ersten Endteiles kann abgeändert werden zur Anpassung an andere Anwendungen des Sicherungselementes.

Das Sicherungselement gemäß der vorliegenden Erfindung ist gestaltet zur Benutzung mit Standardverbindungsmuttern, wobei die Fläche der Mutter die Fläche des Grundkörpers oder einer Sicherungsscheibe nicht berührt und ein weiteres Lösen oder ein verhängnisvolles Trennen einer hydraulischen Leitung von ihrem Anschlußfitting verhindert, falls das Anfangsdrehmoment wegfällt oder nicht angelegt worden ist.

Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht das Sicherungselement aus einer U-förmigen, flachen Feder, in welche zwei Flächen geprägt sind, um die Rotation des Anschlußfittings und der Verbindungsmutter in bezug aufeinander zu verhindern. Die Federkraft der zusammengedrückten, U-förmigen Feder (Klemme) wird benutzt, um die Flächen in Eingriff mit dem Anschlußfitting und der Verbindungsmutter zu halten. Zum Wirksammachen der Sicherungsklemme wird die Fläche der Verbindungsmutter axial in Richtung zu der Fläche des Anschlußfittings bewegt. Zum Lösen der Sicherungsklemme, werden die Flächen der Klemme gegeneinander gedrückt und die Fläche der Verbindungsmutter wird axial von der Fläche des Anschlußfittings wegbewegt, um die Verbindungsmutter von der Klemme zu lösen. Infolge des Vorhandenseins der Einwegkupplung, die in eine Fläche der Federklemme geprägt ist, gleitet die Verbindungsmutter beim Einschrauben über die Fläche der Klemme und drückt sie zusammen.

Die vorliegende Erfindung schafft dementsprechend ein flexibles Sicherungselement zur Verhinderung einer Rotationsbewegung, das vorzugsweise aus Metall besteht und kostengünstig herzustellen ist, welches einfach in bestehenden Systemen nachgerüstet werden kann, ohne irgendwelche Veränderungen an den Systembauteilen durchzuführen, und welche die Trennung von zwei miteinander verbundenen Bauteilen, wie zum Beispiel einer Verbindungsmutter von einer Fluidleitung, verhindert.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein besseres Verständnis der Erfindung sowie anderer Aufgaben und weiterer Merkmale derselben, wird nun Bezug genommen auf die folgende Beschreibung in Kombination mit den zugehörigen Zeichnungen, es zeigen;

Fig. 1 eine Ansicht in Perspektive des Sicherungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung zur Benutzung mit Fluidadaptern;

Fig. 2 eine Darstellung des Sicherungselementes gemäß Fig. 1 eingebaut in einem Fluidadapter;

Fig. 3A und 3H den Stempel beziehungsweise die Matrize, welche benutzt werden zum Formen einer Kupplungsfläche;

Fig. 4 die Gestaltung einer Kupplungsfläche durch den Stempel und die Matrize gemäß den Fig. 3A bzw. 3B;

Fig. 5 eine Ansicht in Perspektive des Sicherungselementes gemäß der Erfindung in einer Ausführungsform zur Benutzung mit Anschlußstücken, Kreuzstücken, T-Stücken oder ähnlichen Fittings;

Fig. 6 das Sicherungselement nach Fig. 5 eingebaut an einem Verbindungsstück;

Fig. 7 eine Ansicht in Perspektive des Sicherungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung, ausgelegt zur Anwendung mit normalen MS-Fittings und dergleichen;

Fig. 8 eine Darstellung des Sicherungselementes nach Fig. 7 eingebaut in einem MS-Fitting;

Fig. 9 eine Ansicht in Perspektive des Sicherungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung ausgelegt zur Anwendung mit einem MS-Verbinder; und

Fig. 10 eine Darstellung des eingebauten Sicherungselementes nach Fig. 9;

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Bezugnehmend nun auf die Fig. 1 und 2, ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Anti-Rotationssicherungselementes 10 gemäß der vorliegenden Erfindung ist dargestellt. Das Sicherungselement 10 hat eine U-förmige Federklemme mit einem ersten Arm 12 und einem zweiten Arm 14. Eine verzahnte Fläche 16 ist geformt, oder geprägt, in den inneren Durchmesser der Öffnung 18 des ersten Armteiles 12. Eine geformte Fläche 20 ist, wie dargestellt, in dem zweiten Armteil 14 geformt. Die Fläche 20 ist geformt, um über den Führungsteil 22 einer B-Mutter 24 zu greifen und um eine Rotation der B-Mutter im Uhrzeigersinn zuzulassen, zum Einschrauben in das Gewinde in dem Fluidfitting oder Adapter 26. Die Fläche 20 verhindert dagegen eine Rotation des Fittings im Gegenuhrzeigersinn, wenn es in Berührung mit der unteren Fläche 27 der B-Mutter 24 ist. Im Wesentlichen, die geformte Fläche 20 dient als Einwegkupplung. Die Geometrie der Kupplungsfläche, ausführlicher in Fig. 4 dargestellt, wird geformt durch die Stempel- und Matrizenkombination gemäß den Fig. 3A beziehungsweise 3B (wobei die Figuren eine Zwölfpunktkupplung darstellen zur Benutzung mit einem Sechskantfitting - wobei die Anzahl der Kupplungspunkte Vielfache sein können der Sechskantform, zum Beispiel sechs, achtzehn oder vierundzwanzig). Die drei Flächen, welche durch den Stempel gebildet werden, haben folgende Funktionen: die horizontalen Flächen 34 halten die Kupplung unterhalb der verbindungsmutter, die vertikalen Flächen 36 verhindern eine Rotation im Gegenuhrzeigersinn der Verbindungsmutter und die 45º-Rampenflächen 38 drücken den Arm 14 nieder bei Rotation im Uhrzeigersinn und erlauben die Einwegdrehbewegung.

Die in Fig. 3A gezeigte Stempelform besteht aus zwei koaxialen Zylindern 40 und 42. Der kleinere Zylinder 40, oder Führungszylinder, ist 2% größer im Durchmesser als der Abstand über den Schlüsselflächen der Muttergröße und paßt in ein vorgestanztes Loch in dem Klemmenrohling. Diese Kupplung richtet den Rohling aus zum Formen der Kupplung. Der Zylinder 42 ist 27% größer als die Abmessung der Verbindungsmutter über den Schlüsselflächen, wobei die Schnittstellen dieses Zylinders und zwei Ebenen die Geometrie eines Zahns der Zwölfzahnkupplung bilden. Die erste Ebene ist tangential zu dem Führungszylinder. Die zweite Ebene ist senkrecht zu der ersten, in einem Winkel von 45º geneigt und verläuft durch das Zentrum der Schnittstelle der beiden Zylinder. Diese Geometrie wird insgesamt elfmal stufenweise um 30º gedreht, wodurch die Kupplungsform erzeugt wird.

Die Form der in Fig. 3B gezeigten Matrize besteht aus einem Zylinder 44 mit einem konzentrischen Loch 46. Der Zylinder 44 ist 25% größer als der Hauptdurchmesser der Kupplungsfläche. Das Loch ist 4% größer als die Abmessung der Mutter übet den Schlüsselflächen. Die Geometrie der Ebenen ist die gleiche wie für den Stempel, mit der Ausnahme, daß die Tangentialebenen tangent sind zu einem imaginären Zylinder, der 3% größer ist als die Abmessung der Mutter über den Schlüsselflächen. Alle drei Zylinder haben die gleiche Achse. Die Schnittstellen dieser Ebenen mit der oberen Fläche der Matrize ist gewählt, damit ein Zwölfpunktstern gebildet wird mit dem gleichen Durchmesser als der Klemmrohling, 45% größer als die Abmessung der Mutter über den Schlüsselflächen.

Im Gebrauch, bevor die B-Mutter 24 in den Fluidadapter geschraubt wird, wird der Arm 12 auf die untere Fläche des Grundkörpers (Pumpe oder Gehäuse) 30 gelegt, wobei die Verzahnung 16 in die Verzahnung des Sicherungsringes 50 eingreift in einer Weise, um die Rotation des Armes 12 zu verhindern, Der Führungsteil 22 der B-Mutter 24 wird durch das Loch in der Fläche 20 eingesetzt in einer Weise, damit die unteren Kanten 27 der B-Mutter 24 an den Halteflächen 34 der Kupplungsfläche anliegen (es wird darauf hingewiesen, daß das Sicherungselement 10 auch in umgekehrter Reihenfolge eingebaut werden kann). Die B-Mutter 24 wird dann gedreht im Uhrzeigersinn, wobei sie in den Gewindeteil des Fluidfittings eingeschraubt wird. Dabei drücken die Rampenflächen 38 die sich berührenden Flächen der B-Mutter 24 und des Sicherungselements 10 auseinander, damit die B-Mutter 24 im Uhrzeigersinn gedreht werden kann. Die Federkraft des Sicherungselementes 10 hält die Halteflächen in Berührung mit den benachbarten Flächen der B-Mutter 24 und erlaubt das Zustandekommen dieser Rampenwirkung.

Dieser Vorgang dauert an bis das Einschrauben aufhört. Die vertikalen und tangentialen Flächen 36 verhindern eine Rotation der B-Mutter 24 im Gegenuhrzeigersinn und diese Kombination der Verzahnung 16 in Eingriff mit der Verzahnung des Sicherungsringes 50 und der Kupplungsfläche 20 verhindert eine relative Drehbewegung zwischen der B-Mutter 24 und dem Fluidfitting 26. Um die B- Mutter 24 vom Fluidfitting 26 zu entfernen, wird der biegsame Arm 24 in Richtung des Pfeiles A von den Berührungsflächen der B-Mutter weg bewegt, und die B-Mutter wird dann im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis die Teile voneinander getrennt sind.

Es wird auch darauf hingewiesen, daß obschon die bevorzugte Ausführungsform des Sicherungselementes 10 eine einzige Kupplungsfläche aufweist, das Sicherungselement mit Kupplungsflächen an beiden Armen der Federklemme versehen sein kann. Die besondere, zur Anwendung kommende Ausführungsform ist offensichtlich abhängig von der Geometrie der beiden miteinander verbundenen Bauteile.

Die Fig. 5 und 6 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel des Sicherungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Verzahnungen in dem Arm 12 des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 durch die gezeigte Gestaltung ersetzt ist. Insbesondere, der gegenüberliegende Arm 60 hat eine Öffnung 62, die in einem Metallrohling geformt ist, wobei zwei Seiten dieses Rohlings umgebogen sind zur Bildung von Ansätzen 64 und 66. Die Fig. 6 zeigt das Sicherungselement eingebaut an einem kreuzförmigen Verbindungsstück 68.

Die Fig. 7 und 8 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel des Sicherungselementes der vorliegenden Erfindung, wobei die Verzahnung in dem Arm 12 des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 durch die gezeigte Gestaltung ersetzt ist. Dabei ist eine sechseckige Öffnung 72 in dem gegenüberliegenden Arm 70 vorgesehen, und die Fig. 8 zeigt das Sicherungselement eingebaut an einem MS-Fitting. Der Arm 70 greift über die Sechskantmutter 76, um den Arm 70 unverdrehbar festzuhalten, während der Arm 14, mit der Kupplungsfläche 20, die B-Mutter 24 erfaßt, in gleicher Weise, wie in Zusammenhang mit der Fig. 2 beschrieben worden ist.

Die Fig. 9 und 10 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel des Sicherungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Verzahnung des Arms 12 des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 ersetzt ist durch die gezeigte Gestaltung. Dabei hat der gegenüberliegende Arm 80 eine Öffnung 82, die in einem Metallrohling geformt ist, wobei mindestens vier Seiten des Rohlings abgewinkelt sind zur Bildung von Ansätzen 84, 86, 88 und 90. In Fig. 10 ist das Sicherungselement eingebaut an einen MS-Verbinder 90, wobei, wie dargestellt, die Ansätze an den Schlüsselflächen des sechskantigen Abschnittes 94 des Verbinders 90 anliegen. Der Arm 14 mit der Kupplungsfläche 20 erfaßt die H-Mutter 24 in der gleichen Weise wie vorher in Zusammenhang mit der Fig. 2 beschrieben worden ist.

Bei jedem der oben beschriebenen vier Ausführungsbeispiele ist einer der beiden Arme mit einer Kupplungsfläche 20 versehen. Wie schon vorher erwähnt, erfordern bestimmte Fittings die Benutzung von zwei Kupplungsflächen. In jedem Falle wird die Anwendung wenigstens einer Kupplungsfläche als Schlüsselmerkmal der vorliegenden Erfindung angesehen.

Die vorliegende Erfindung schafft dementsprechend ein einfaches und verhältnismäßig wenig kostspieliges Sicherungselement zur Verhinderung einer relativen Drehbewegung zwischen zwei miteinander verbundenen Bauteilen und dadurch bedingtem Trennen der Bauteile, und das insbesondere geeignet ist, um ein Lösen von Verbindungsmuttern von Fluidleitungen zu verhindern.

Während die Erfindung beschrieben worden ist mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsbeispiele, wird der Fachmann verstehen, daß viele Abänderungen vorgenommen werden können und Merkmale des Sicherungselementes durch Äquivalente ersetzt werden können, ohne dadurch den Schutzumfang der Ansprüche zu verlassen. Außerdem können viele Abänderungen vorgenommen werden, zur Anpassung des Erfindungsgegenstandes an einen besonderen Umstand oder einen besonderen Werkstoff, ohne dadurch das Wesentliche der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Sicherungselement zum Verhindern der Trennung der Verbindung zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil durch Drehbewegung der Bauteile in bezug aufeinander, mit einem elastischen U-förmigen Glied, das einen ersten Arm (12; 60; 70; 80) aufweist, der in einem geformten Endteil endet zum Erfassen des ersten Bauteiles, und mit einem zweiten Arm (14) versehen ist, der in einem geformten Endteil endet zum Erfassen einer entsprechenden Fläche des zweiten Bauteiles, wobei der geformte Endteil des ersten Armes (12; 60; 70; 80) im wesentlichen ausgerichtet ist mit dem geformten Endteil des zweiten Armes (14), und wobei die geformten Endteile gestaltet sind zum Erfassen der miteinander verbundenen Bauteile, damit die miteinander verbundenen Bauteile nicht relativ zueinander drehbeweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Endteil mit einer Öffnung (18; 62; 72; 82) versehen ist, zum Bilden eines mit einer Öffnung versehenen Endteiles und daß die Öffnung in dem zweiten Arm (14) eine geprägte innere Fläche hat, welche eine Einwegkupplung bildet.

2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine verzahnte Fläche (16) längs der inneren Fläche der Öffnung (18) des mit einer Öffnung versehenen Endteiles des ersten Armes (12) geprägt ist.

3. Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Öffnung versehene Endteil des ersten Armes (12) ein nach oben geneigter Teil ist mit einem unteren Basisabschnitt und einem oberen Flächenabschnitt, wobei die verzahnte Fläche (16) der Öffnung (18) in dem oberen Flächenabschnitt vorgesehen ist.

4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwegkupplung horizontale Flächen (34) aufweist, die den zweiten Arm (14) unterhalb einer Fläche des zweiten Bauteiles halten, vertikale Flächen (36), die eine Drehbewegung des zweiten Bauteiles in einer ersten Richtung verhindern und Rampenflächen (38), die eine Drehbewegung des zweiten Bauteiles in einer zweiten Richtung zulassen.

5. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Öffnung versehene Endteil des ersten Armes (60, 80) einen geformten Ansatz (64, 66; 84, 86, 88, 90) unterhalb der Öffnung aufweist.

6. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Fläche der Öffnung (72), die in dem mit einer Öffnung versehenen Endteil des ersten Armes (70) geformt ist, eine Sechseckform aufweist.

7. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Fläche der Öffnung in dem mit einer Öffnung versehenen Endteil des ersten Armes eine Einwegkupplung bildet.

8. Kombination eines Fluidverbinders mit einer Sicherung zum Anschließen einer Leitung an einen Grundkörper (30), wobei die Kombination ein Anschlußstück (26) aufweist, das in den Grundkörper (30) eingeschraubt ist und einen Fluidkanal aufweist und die Kombination gekennzeichnet ist durch:

einen Sicherungsring (50) mit einer äußeren Verzahnung, der den Grundkörper (30) und das Anschlußstück (26) über gegenseitige Verzahnungen erfaßt, zum Befestigen des Anschlußstückes (26) in Bezug auf den Grundkörper (30),

eine B-Mutter (24), die die Leitung in Umfangsrichtung mit dem Anschlußstück (26) verbindet durch einen geschraubten Eingriff mit dem Anschlußstück (26), und

einen U-förmigen Federteil (10), wobei ein erster Armteil (12) des Federteiles (10) in einem geformten Teil endet, der mit einer Öffnung (18) versehen ist, welche Öffnung (18) eine innere verzahnte Fläche (16) aufweist,

und die Verzahnung des U-förmigen Teiles (10) die äußere Verzahnung des Sicherungsringes (50) erfaßt, und wobei ein zweiter Arm (14) des Federteiles (10) in einem geformten Teil mit einer darin vorgesehenen Öffnung endet, und eine Einwegkupplung in der Öffnung des geformten Teiles des zweiten Armes (14) geprägt ist, welche Einwegkupplung mit der B-Mutter (24) zusammenwirkt.







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