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Dokumentenidentifikation DE69510175T2 04.11.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0737143
Titel ZUSAMMENKLAPPBARER BEHÄLTER
Anmelder Linnell, Linda Rose, Barking, Essex, GB;
Linnell, Michael Charles, Hornchurch, Essex, GB;
Manning, Sharon Ann, Hornchurch, Essex, GB;
Linnell, Michael Charles, Barking, Essex, GB
Erfinder Linnell, Michael, Charles, Barking, Essex 1G11 0DR, GB
Vertreter Richter & Kollegen, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69510175
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 12.01.1995
EP-Aktenzeichen 959052077
WO-Anmeldetag 12.01.1995
PCT-Aktenzeichen GB9500061
WO-Veröffentlichungsnummer 9519285
WO-Veröffentlichungsdatum 20.07.1995
EP-Offenlegungsdatum 16.10.1996
EP date of grant 09.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.11.1999
IPC-Hauptklasse B62B 3/00
IPC-Nebenklasse B65D 25/04   

Beschreibung[de]
TECHNISCHER BEREICH

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Behälter, insbesondere auf faltbare Behälter, die für den Transport verschiedener Gegenstände geeignet sind.

STAND DER TECHNIK

Eine Anwendung der Erfindung ist der sichere Transport von Postsendungen von und zwischen Sortierämtern und ermöglicht den sofortigen Transport derartiger Sendungen von Amt zu Amt nach dem Sortieren.

In herkömmlicher Weise werden Postsendungen von, zu und zwischen Postämtern in textilen Postsäcken transportiert, in denen alle für einen bestimmten Ort (z. B. eine Stadt, einen allgemeinen Post- oder Postleitzahlbereich) bestimmten Postsendungen gesammelt werden.

Bei der Ankunft am Zielort werden die Postsendungen aus dem Sack entnommen und für bestimmte Unterbereiche des Gebietes, in die sie geschickt wurden (z. B. den Bereich eines bestimmten Zustellers, einen Wohnblock oder detailliertere Postcodes oder Postleitzahlen), neu sortiert.

Beim Transport von Postsendungen in Postsäcken geraten die Sendungen durcheinander und müssen nach der Entnahme aus dem Sack erneut so geordnet werden, daß Adresse und Postleitzahl wieder sichtbar sind. Im Zuge des verstärkten Einsatzes mechanisierter Sortierverfahren nimmt die Notwendigkeit zu, sicherzustellen, daß sich bei allen Postsendungen die Anschriften auf einer Fläche befinden, die über einen Maschinenscanner geführt werden soll, wobei das herkömmliche Posttransportsystem eine Reihe von Arbeitsschritten erforderlich macht, um durch die Kontrolle der Ausrichtung der Sendungen diesen Zustand zu gewährleisten.

Es ist daher begreiflich, daß eine bedeutende Zahl von Arbeitskräften allein damit beschäftigt ist, die Sendungen aus einem Postsack zu nehmen und so zu drehen, daß die Flächen, auf denen sich die Anschriften und Postleitzahlen befinden, in eine Position gelangen, in der sie problemlos vom Maschinenscanner abgelesen werden können.

Es wurden Vorschläge erarbeitet und in einigen Ländern bereits in die Praxis umgesetzt, die Postsendungen nach dem ersten Sortieren in starren Wannen zwischen den Postämtern zu transportieren, wobei alle für einen speziellen Zielbereich bestimmten Postsendungen nebeneinander in der Wanne gestapelt werden, so daß die Anschriftenfläche der Sendungen jeweils in die gleiche Richtung weist.

Um dies zu verwirklichen, werden mehrere starre, die Postsendungen enthaltende Wannen in einen großen Behälter eingesetzt, der gewöhnlich aus Metall besteht und verwendet wird, um alle Postsendungen von einem bestimmten Postamt zu einem anderen zu transportieren, wo die Sendungen in den Wannen erneut für die Zustellung sortiert werden können.

Beim Transport auf diese Weise ist es nicht erforderlich, die Post in den Wannen umzuordnen, um sicherzustellen, daß alle Anschriftenflächen in die gleiche Richtung weisen, da die Postsendungen in den starren Wannen bereits in der gewünschten Ausrichtung gehalten werden.

Dieser Vorschlag verringert die Postsortierkosten erheblich, erfordert jedoch den Einsatz von Wannen, die schwer und aufwendig zu fertigen sind, sowie den Einsatz von Behältern (die die Wannen aufnehmen), die teuer, schwer und unhandlich sind. Im Ergebnis dessen erhöhen sich die Kosten für den Transport der - mit Post gefüllten oder leeren - Wannen und Behälter erheblich.

Behälter, die zur Aufbewahrung oder zum Leertransport zusammengefaltet werden können, sind bekannt. Das Patent DE-U-91 07 339 legt einen mit Rädern ausgestatteten Behälter offen, der eine Rückwand, eine starr an der Rückwand befestigte und senkrecht zu ihr stehende Seitenwand sowie eine weitere Seitenwand aufweist, die mittels einem Scharnier mit der Rückwand verbunden und zwischen Stellungen bewegbar ist, in denen sie parallel bzw. im wesentlichen senkrecht zur Rückwand verläuft. Der Behälter ist weiterhin mit mindestens einem Boden ausgestattet, der von einer parallel zur Rückwand verlaufenden in eine rechtwinklig zu ihr verlaufende Stellung schwenkbar ist.

Auch das Patent US-A-3242960 beschreibt einen Behälter, der einen inneren Kasten mit Wänden aufweist, die bei Nichtbenutzung zusammengefaltet oder flach gelagert und für die Benutzung aufgestellt und miteinander in Kastenform verriegelt werden können, wobei der Behälter eine dekorative Außenhülle oder ein Gehäuse aus flexiblem Folienmaterial aufweist, das die Außenseiten des inneren Kastens bedeckt und mit einer Klappe versehen ist, um die offene Seite des Kastens abzudecken.

Zu den Zielen der Erfindung gehört die Schaffung von Behälterformen zum Einsatz beim Transport, unter anderem von Postsendungen, wobei die oben dargestellten Schwierigkeiten deutlich vermindert und/oder überwunden werden.

OFFENLEGUNG DER ERFINDUNG

Nach einem Aspekt schafft die Erfindung einen Behälter, der faltbar ist und zur Aufnahme von Gegenständen auseinandergefaltet werden kann, wobei der Behälter zusammenfaltbar und abnehmbar in einem Gestell zu befestigen ist und in einem derartigen befestigten Zustand so gestaltbar ist, daß er ein oder mehrere getrennte Fächer bildet, wobei der Behälter aus flexiblem Textilgewebe besteht und eine Rückwand mit mindestens einem daran befestigten Satz von Teilen aufweist, wobei der Satz oder jeder der Sätze von Teilen zwei oder mehrere seitliche Stützelemente, von denen jedes von einer ersten Position, in der es an der Rückwand anliegt oder parallel zu ihr verläuft, in eine zweite Position bewegbar ist, in der es rechtwinklig von der Rückwand absteht, und ein Bodenstützelement aufweist, das von einer ersten Position, in der es im allgemeinen parallel zur Rückwand verläuft, in eine zweite Position bewegbar ist, in der es rechtwinklig von der Rückwand absteht, wobei die Seiten- und Bodenstützelemente so an der Rückwand plaziert sind, daß sie, wenn sie sich in ihrer jeweiligen zweiten Position befinden, die Fächer des Behälters definieren.

Jedes seitliche Stützelement kann eine Tasche aus Textilgewebe aufweisen, die eine plattenförmige, starre Einlage enthält.

Die plattenförmigen Einlagen sind vorzugsweise von im allgemeinen rechteckiger Form.

Die Boden- und seitlichen Stützelemente sind scharnierartig schwenkbar durch eine an dem Textilgewebe der Stützelemente angebrachte Steppnaht mit der Rückwand verbunden.

Die Rückwand kann, wenn sich die Boden- und seitlichen Stützelemente in ihren jeweiligen ersten Positionen befinden, von dem Gestell abgenommen und zusammengefaltet werden.

Beim Einsatz ist die Oberkante der Rückwand vorzugsweise mit Mitteln zur Befestigung am Gestell versehen, so daß die Rückwand in auseinandergefaltetem Zustand gehalten wird.

Die Bodenstützelemente des oder jedes Teilesatzes kann in zwei Abschnitten ausgebildet sein, die von einer ersten Position, in der sie übereinanderliegen und im allgemeinen parallel zur Rückwand des Behälters verlaufen, in die genannte zweite Position geklappt werden können.

Die Rückwand ist möglichst faltbar und weist eine Reihe getrennter Taschen aus Textilgewebe auf, die jeweils eine plattenförmige Einlage enthalten.

Die von der Rückwand entfernte Kante jedes Bodenstützelementes ist möglichst mit einem aus Textilgewebe bestehenden vorderen Wandteil versehen, das scharnierartig angesteppt ist, wobei dieses vordere Wandteil um die Scharnierachse von einer Position, in der es auf dem Bodenstützelement liegt, in eine Position bewegbar ist, in der es vom Bodenstützelement nach oben steht und über dessen Breite verläuft.

Die von der Verbindung mit der Rückwand entfernten Kanten der seitlichen Stützelemente sind vorzugsweise durch ein flexibles Gewebe miteinander verbunden.

An jedem Bodenstützelement können drei Seitenstützelemente angebracht sein, die in gleichen Abständen mit der Rückwand verbunden sind.

Wenn sich die Bodenstützelemente in ihren jeweiligen zweiten Positionen befinden, werden sie vorzugsweise von einer Bodenwand des Gestells oder von den Oberkanten der unmittelbar unter ihnen befindlichen seitlichen Stützelemente gestützt.

Der Behälter kann weiterhin Boden- und Decken- sowie Seiten-, Vorder- und Rückwände aus Textilgewebe aufweisen, wobei die Deckenwand einstückig an der Rückwand und abnehmbar an den oberen Rändern der Vorder- und Seitenwände befestigt ist.

Die Vorderwand besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, die jeweils einstückig an der Bodenwand und an einer jeweiligen Seitenwand befestigt sind, wobei die einander gegenüberliegenden Ränder der beiden Vorderwandteile lösbar miteinander zu verbinden sind, um eine einzige Vorderwand zu bilden, wenn der Behälter geschlossen ist.

Die lösbare Befestigung der Deckenwand an den Seiten- und Vorderwandteilen und die lösbare Befestigung zwischen den beiden Vorderwandteilen kann aus Reißverschlüssen bestehen.

Die Mittel zum Halten der Boden- und seitlichen Stützelemente in ihren jeweiligen ersten Positionen am Gestell können beliebige geeignete Knöpfe, Haken oder ähnliche Vorrichtungen sein.

Als Material für das Textilgewebe des Behälters und der plattenförmigen Einlagen wird vorzugsweise Polypropylen verwendet.

Nach einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung einen Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial in der oben beschriebenen Weise aufweist, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen mit Seitenrahmen aufweist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehen, wobei die Seitenrahmen Metallbleche aufweisen, die an gegenüberliegenden Seiten des Behälters starre Wände schaffen und wobei diese Bleche Metallschienenelemente tragen, um die Bodenstützelemente des oder jedes Behälters aus Textilmaterial in deren zweiten Positionen zu halten.

Nach einem weiteren Aspekt schafft die Erfindung einen Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial in der oben beschriebenen Weise aufweist, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen mit Seitenrahmen aufweist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehen, wobei die Seitenrahmen durch Metallschienenelemente miteinander verbundene Pfosten zum Halten der Bodenstützelemente des oder jedes Behälters aus Textilmaterial in deren zweiten Positionen aufweisen.

Nach einem weiteren Aspekt schafft die Erfindung einen Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial in der oben beschriebenen Weise aufweist, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen mit Seitenrahmen aufweist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehen, wobei eine Querstange zwischen den mittleren Punkten der Oberkante jedes Seitenrahmens verläuft und die Rückwand des oder jedes der Textilbehälter an ihrer Oberkante Schlaufen aus einem Material aufweist, das an Hakenmitteln an der Querstange so zu befestigen ist, daß der oder jeder Textilbehälter in auseinandergefaltetem Zustand gehalten wird.

Nach einem weiteren Aspekt schafft die Erfindung einen Behälter, der faltbar ist und auseinandergefaltet werden kann, um Gegenstände aufzunehmen, wobei der Behälter eine Kombination aus einem Gestell und einem oder mehreren flexiblen Behältern aus Textilgewebe darstellt, die vom Gestell gehalten werden können, wobei der oder jeder Behälter aus Textilgewebe eine Rückwand, Boden- und seitliche Stützelemente, die an der Rückwand befestigt und von ersten Positionen, in denen sie parallel zur Rückwand liegen, in zweite Positionen bewegbar sind, in denen sie rechtwinklig von der Rückwand abstehen, um Fächer des Behälters zu definieren, wobei das Gestell bei Benutzung die Rückwand und die Boden- und Seitenstützelemente hält, wenn sich diese in ihren jeweiligen zweiten Positionen befinden, wobei der oder jeder Textilbehälter weiterhin mit Decken-, Seiten- und Vorderwänden versehen ist und der oder jeder Textilbehälter mittels Stücken aus Textilmaterial am Gestell gehalten wird, die in der Nähe der Oberkanten der Seiten- und Rückwände des Textilbehälters Schlaufen bilden, die sich in Hakenteile einhängen lassen, die einen Teil des Gestells bilden.

Das Gestell kann Elemente aufweisen, die zwischen Positionen bewegbar sind, in denen der oder jeder Textilbehälter zusammengeklappt ist bzw. in denen das oder jedes Gewebebehälterteil auseinandergefaltet vom Gestell gehalten wird.

Das Gestell kann so gestaltet sein, daß es in zusammengeklapptem Zustand auf ein ähnliches Gestell zu stapeln ist.

Bewegliche Elemente des Gestells sind vorzugsweise scharnierartig mit anderen Elementen des Gestells verbunden.

Das Gestell kann mit einem starren Grundrahmen versehen sein, an dessen gegenüberliegenden Seiten einstückig erste starre Seitenrahmenteile, die im wesentlichen lotrecht zum Grundrahmen verlaufen, und zweite starre Seitenrahmenteile angebracht sind, die scharnierartig mit jedem der ersten Seitenrahmenteile verbunden sind, wobei jedes davon zwischen einer im allgemeinen über den Grundrahmen hinweg verlaufenden Position und einer Position in der Ebene des zugehörigen ersten Seitenrahmenteile und im wesentlichen parallel zur Ebene des gegenüberliegenden zweiten Seitenrahmens des Gestells bewegbar ist.

Das Gestell kann eine Querstange aufweisen, die bei Benutzung zwischen den zweiten Seitenstützen verläuft und dazu dient, die zweiten Seitenrahmenteile in den Ebenen ihrer zugehörigen ersten Seitenrahmenteile zu halten.

Die Querstrebe kann abnehmbar an beiden zweiten Seitenrahmenteile zu befestigen sein. Alternativ kann die Querstrebe abnehmbar an einem zweiten Seitenrahmenteil zu befestigen und scharnierartig mit dem anderen zweiten Seitenrahmenteil verbunden sein.

Es ist wünschenswert, daß die scharnierartige Verbindung der zweiten Seitenrahmenteile mit den ersten Seitenrahmenteilen an verschiedenen Seiten des Grundrahmens in unterschiedlichen Abständen vom Grundrahmen bewirkt wird.

Der oder jeder Behälter aus Textilgewebe kann einstückig am Gestell befestigt sein.

Die Bodenwand des Textilbehälters kann am Grundrahmen des Gestells befestigt sein.

Der Textilbehälter kann an der Querstange zu befestigen sein.

Die ersten und/oder zweiten Seitenrahmenteile können feste Plattenteile aufweisen, an denen starre Schienenelemente befestigt sind.

Die obigen sowie weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlich werden. Dabei zeigt:-

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 einen Behälter, der eine Ausführungsform der Erfindung in teilweise gefülltem Zustand verkörpert;

Fig. 2 eine Fertigungsphase eines Gewebeteiles des in Fig. 1 dargestellten Behälters;

Fig. 3 ein seitliches Schnittbild des Gewebeteiles des in Fig. 1 und 2 dargestellten Behälters leer und in halb zusammengefaltetem Zustand vor dem völligen Zusammenfalten;

Fig. 4 ein Gestell, das eine weitere Ausführungsform der Erfindung verkörpert;

Fig. 5 eine Fertigungsphase eines anderen Gewebebehälters, der von dem in Fig. 4 dargestellten Gestell gehalten werden kann;

Fig. 6 einen Behälter, der das Gewebebehälterteil aus Fig. 5 im Gestell aus Fig. 4 zeigt;

Fig. 7 den in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Behälter in zusammengefaltetem Zustand;

Fig. 8 einen Behälter, der das Gewebebehälterteil aus Fig. 2 im Gestell aus Fig. 4 zeigt.

Ausführungsformen der Erfindung

Ein Behälter, der eine Ausführungsform der Erfindung verkörpert, ist in Fig. 1 dargestellt, wobei dieser Behälter ein flexibles Gewebebehälterteil 80 (z. B. aus gewebtem Polypropylen) aufweist, das in einer im allgemeinen quaderförmigen Form von einem Gestell 82 gehalten wird.

Das Behälterteil 80 weist eine Rückwand 84, Seitenwände 86, eine Deckenwand 88 und eine aus zwei Teilen 90 und 92 bestehende Vorderwand auf, wie dargestellt. Die beiden Teile 90 und 92 sind mittels eines Reißverschlusses lösbar miteinander zu verbinden.

Die Deckenwand 88 des Behälters ist einstückig mit der Rückwand 84 ausgebildet und läßt sich lösbar mit den Oberkanten der Seitenwände 86 und den Vorderwandteilen 90 und 92 mittels Reißverschlüssen 96 gemäß der Darstellung verbinden.

Das Gewebebehälterteil 80 ist mit einer Bodenwand 98 in Form eines Bodenstützelementes versehen - einer Tasche, deren Ränder dauerhaft an den Unterkanten der Seitenwände 96 und der Vorderwandteile 90 und 92 angesteppt oder auf andere geeignete Weise befestigt sind, was als 100 dargestellt ist.

Die Tasche 98 enthält zwei im allgemeinen rechteckige starre plattenförmige Einlagen 102, deren Ausdehnung der Breite (wie in Fig. 1 und 2 zu sehen) und im wesentlichen der halben Tiefe des Gewebebehälterteiles 80 entspricht.

Die Behälterrückwand 84 trägt weiterhin drei Sätze von Seitenstützelementen 104A, 104B und 104C. Jeder Satz von Seitenstützelementen weist drei Elemente 106, 106' und 106, auf, die an den Seitenkanten der Rückwand (106 und 106,,) und im wesentlichen am mittleren Punkt der Rückwand (106') am Behältergewebe angesteppt sind.

Jedes Seitenstützelement 106 weist eine Gewebetasche auf, in der sich eine starre plattenförmige Einlage 108 befindet.

Die Elemente 106 sind so am Gewebe der Rückwand 84 angesteppt, daß eine scharnierartige Verbindung jedes Elementes 106 gebildet wird, so daß es von einer Position, in der es parallel zur Rückwand 84 liegt, in eine Position bewegt werden kann, in der es im wesentlichen rechtwinklig von dieser absteht.

Die Achsen der scharnierartigen Verbindungen zwischen der Rückwand 84 und den Elementen 106 verlaufen, wie zu erkennen ist, im wesentlichen parallel und sind innerhalb jedes Satzes von Elementen 104A, 104B und 104C nebeneinander, d. h. in gleicher Höhe an der Rückwand 84 angeordnet.

Die freien Kanten der Elemente 106 und die von der Rückwand 84 entfernten Kanten sind durch flexible Gewebe 110 aus Kunststoffmaterial miteinander verbunden, wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt.

Jedes der Elemente 106 kann durch geeignete Mittel in einer Position gehalten werden, in der es im wesentlichen parallel zur Rückwand 84 liegt, doch wird es vorgezogen, daß an der Rückwand 84 und an den Elementen 106 (oder auf den zueinanderweisenden Flächen der Elemente 106, wenn sie übereinanderliegen) zusammenwirkende Befestigungselemente 112 in Form von Haken und Ösen gebildet sind, die dazu dienen, die Elemente 106 in einer im wesentlichen parallel zur Rückwand 84 verlaufenden Position zu halten.

Es ist klar, daß die Elemente 106 des untersten Elementesatzes 104A, wenn sie in Positionen bewegt werden, in denen sie im wesentlichen rechtwinklig von der Rückwand 84 abstehen, zusammen mit der Bodenwand 98 des Behälters eine in Fächer unterteilte Wanne bilden, in die Postsendungen eingelegt werden können.

Es wird weiterhin deutlich, daß Postsendungen, die in die aus den Elementen 106 des untersten Elementesatzes 104A und der Bodenwand 98 des Behälters gebildete, in Fächer unterteilte Wanne eingelegt werden, in der konkreten Ausrichtung gehalten werden, in der sie in den Behälter eingelegt wurden.

Wie zu erkennen ist, entspricht die Breite der seitlichen Stützelemente 106 im wesentlichen der Breite der Bodenwand 98 des Behälters.

Jeder der anderen an der Rückwand 84 befestigten Elementesätze 104B, 104C weist neben den seitlichen Stützelementen 106, 106' und 106 ein Bodenstützelement 114B bzw. 114C auf, das eine Tasche von einer Größe aufweist, die im wesentlichen gleich der der Bodenwand 98 ist und eine starre, plattenförmige Einlage 116 enthält.

Jedes der Bodenstützelemente 114 wird im Normalfall in einer Position gehalten, in der es im wesentlichen parallel zur Rückwand 84 liegt, wobei erneut zusammenwirkende Befestigungselemente 112 zum Einsatz gelangen, wobei diese Befestigungselemente an der oberen Fläche der Bodenstützelemente 114 angebracht sind (wie in Fig. 1 dargestellt) und wobei die Oberflächen der Elemente 106 in einem Abstand von der Rückwand 84 verlaufen, wenn die Elemente 106 parallel zur Rückwand 84 liegen.

Die Bodenstützelemente 114B unmittelbar über dem untersten Elementesatz 114A sind von der in Fig. 1 dargestellten Position - d. h. im wesentlichen parallel zur Rückwand 84 verlaufend - in eine Position bewegbar, in der sie auf den Oberkanten der seitlichen Stützelemente 106 des untersten Elementesatzes 104A aufliegen.

Es ist somit zu erkennen, daß, wenn die aus dem untersten Elementesatz 104A gebildete, in fächer unterteilte Wanne mit Postsendungen gefüllt wurde, die Bodenstützelemente 114B des Elementesatzes 104B von der Rückwand 84 weggezogen und auf die Oberkanten der Elemente 106 des Elementesatzes 104A aufgelegt werden können.

Danach können die Elemente 106 des Elementesatzes 104B von Positionen, in denen sie parallel zur Rückwand 84 verlaufen, in Positionen bewegt werden, in denen sie rechtwinklig von ihr abstehen und eine weitere, in Fächer unterteilte Wanne bilden, in die Postsendungen eingelegt werden können.

Im Gleite des Füllens des Behälters können weitere in Fächer unterteilte Wannen gebildet werden, indem die Elemente 114C und 106 des dritten Elementesatzes 104C entsprechend bewegt werden, bis der Behälter voll ist.

Danach kann der Behälter geschlossen und versiegelt werden, indem die Deckenwand 88 bewegt wird, bis sie über den in Fächer unterteilten Wannen liegt, woraufhin mittels der Reißverschlüsse 94 und 96 die Decken-, Seiten- und Vorderwand miteinander verbunden werden.

Wie an der Referenzzahl 118 dargestellt, können Ösen im Gewebe der Deckenwand 88 und der Vorderwandteile 90 und 92 ausgebildet sein, durch die ein Seilstück, eine Kordel oder ein Strick gezogen werden kann, um den Behälter zu versiegeln.

Materialschlaufen 120 sind an den Oberkanten der Rückwand und der Seitenwände gebildet, um das Gewebebehälterteil in einer im allgemeinen offenen Position in Haken 122 einzuhängen, die am Gestell 82 angebracht sind.

Nach dem Füllen kann der Behälter vom Gestell abgehoben und zum Posttransport in ein anderes Postamt verwendet werden, wo die Post erneut sortiert werden soll.

Der gefüllte Behälter kann dann geöffnet werden, so daß sich die Postsendungen nacheinander aus jeder der in Fächer unterteilten Wannen herausnehmen und direkt einer mechanisierten Sortiervorrichtung zugeführt werden können, wobei die jeweils erforderliche Ausrichtung der Postsendungen während des Transportes bestehenbleibt.

Es ist selbstverständlich klar, daß die in Fächer unterteilten Wannen von oben nach unten geleert werden und, wenn eine Wanne geleert ist, die seitlichen Stützelemente 116, 96 sowie die Bodenstützelemente 104 von Positionen, in denen sie rechtwinklig von der Rückwand 84 abstehen, in Positionen bewegt werden, in denen sie aufeinanderlegen und im wesentlichen parallel zur Rückwand 84 verlaufen.

Wenn danach keine Post zu transportieren ist, ist klar, daß der Behälter vom Gestell abgehoben und im wesentlichen gemäß Fig. 3 zusammengefaltet werden kann. Bei dieser Anordnung lassen es die beiden starren Einlagen 102 in der Bodenwand 98 des Behälters zu, diese Wand im wesentlichen entlang ihrer Mittellinie und danach den Rest des Behälters zusammenzufalten (wobei die Reißverschlüsse 94 und 96 geschlossen sind), wobei die Seitenwände sich selbst zusammenfalten, die Vorder- und Rückwand zusammenbringen und die Teilesätze 104 parallel zur Rückwand halten.

Die Starrheit der Teile 102, 108 und 116 gewährleistet, daß der Behälter mühelos ziehharmonikaartig gefaltet werden kann, wie in Fig. 3 dargestellt.

Das zusammengefaltete Gewebebehälterteil kann dann weit einfacher transportiert werden, als wenn es starr wäre und/oder wenn die in Fächer unterteilten Wannen, die in dem Gewebebehälterteil gebildet werden, starr und nicht zerlegbar wären.

Das Gewebematerial des Gewebebehälterteiles einschließlich der Taschen besteht möglichst aus gewebtem Polypropylen, während als Material für die starren, plattenförmigen Einlagen in den Stützelementen möglichst Polypropylenplatten verwendet wird. Durch den Einsatz von Polypropylen als Material wird das Gesamtgewicht des Behälters erheblich reduziert, wodurch sich die Kosten für den Transport des Behälters (sowohl mit Post gefüllt als auch leer) deutlich verringern.

Fig. 4 zeigt ein Behältergestell zum Einsatz mit einem erfindungsgemäßen Behälter, das einen rechteckigen Grundrahmen 130 aus 25 mm²-Metallrohr aufweist, an dessen einer Fläche an den vier Ecken des Grundrahmens Transporträder 132 angebracht sind.

An der anderen Fläche des Grundrahmens 130, und zwar an dessen gegenüberliegenden Seiten, sind Seitenrahmen 134 und 136 angebracht. Die Seitenrahmen 134 und 136 sind im wesentlichen von gleicher Form und weisen jeweils ein Paar aufrechtstehender Pfosten 134A, 136A auf, die, wie zu beachten ist, bis zu unterschiedlichen Höhen über dem Grundrahmen 130 verlaufen, wobei die Pfosten 134A (die die gleiche Höhe aufweisen) kürzer sind als die Pfosten 136A (die ebenfalls die gleiche Höhe aufweisen).

Die Seitenrahmen 134 und 136 weisen weiterhin Pfosten 134B und 136B auf, deren untere Enden (wie in der Abbildung dargestellt) scharnierartig an den oberen Enden der Pfosten 134A und 136A befestigt sind. Die freien Enden der Pfosten 134B und 136B sind durch Querstreben 134C und 136C in der dargestellten Weise verbunden.

Die Gleitschienen 138 sind in Abständen voneinander oberhalb des Grundrahmens 130 angebracht, wobei jede dieser Schienen im allgemeinen einen L-förmigen Querschnitt über den größten Teil ihrer Länge hinweg sowie einen ausgeschnittenen Mittelteil 138' aufweist.

Das Gestell wird durch eine Querstrebe, die scharnierartig an einer Seitenstrebe 134C (oder 136C) befestigt ist und die in die andere Seitenstrebe 136C (oder 134C) eingreifen kann, in der in Fig. 4 dargestellten Position gehalten. Die Querstrebe 140 weist zwei von ihr in der gezeigten Weise abstehende Zapfen 142 auf.

Falls gewünscht, können die Seitenstreben 134C und/oder 136C mit einem oder mehreren (nicht dargestellten) Griff(en) zum leichteren Bewegen des Gestells versehen sein. Weiterhin kann, falls gewünscht, das Gestell mit einem (nicht dargestellten) Bremssystem für die Transporträder 132 ausgestattet sein.

Fig. 5 zeigt ein Gewebebehälterteil, das im Gestell gehalten wird und eine Rückwand 150, in der eine Anzahl von Taschen 152 gebildet sind, die (z. B. durch Steppnähte) verschlossen worden sind, nachdem in jede dieser Taschen ein in geeigneter Weise geformtes, starres, plattenförmiges Element 152' eingelegt wurde.

Die Größe jeder der Taschen 152 ist so bemessen, daß ihre Breite (wie in Fig. 5 zu sehen) im wesentlichen gleich der Breite des Grundrahmens 130, gemessen zwischen den Seitenrahmen 134 und 136 und ihre Höhe im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Gleitschienen 138 ist, die von den Seitenrahmen 134 und 136 getragen werden.

Die Seitenkanten der Rückwand 150 des Behälters sind weiterhin mit daran angebrachten Taschen 154 ausgestattet, die jeweils die dargestellte Form aufweisen. Jede der Taschen 154 wurde ebenfalls verschlossen, nachdem ein starres, plattenförmiges Element 154' in sie eingelegt wurde.

Die Länge jeder Seitentasche 154 entspricht im wesentlichen der halben Länge der Seitenstützstreben 134C und 136C.

An der Unterkante der Rückwand 150 ist unterhalb der untersten Tasche 152 ein weiteres Gewebeteil 156 angesetzt, das drei Taschen 158, 160 und 162 aufweist, wobei in jede dieser Taschen ein starres, plattenförmiges Element (158', 160', 162') eingelegt wird und die Taschen dann (z. B. durch Steppen) verschlossen werden.

Die Höhe (wie in Fig. 5 dargestellt) der Taschen 158 und 160 ist im wesentlichen gleich der halben Länge der Seitenstützstreben 134C und 136C, ihre Breite - wie zu erkennen ist - im wesentlichen gleich der Breite der Taschen 152.

Die Breite der Tasche 162 ist wiederum im wesentlichen gleich der Breite des Grundrahmens 130, auf dem der Behälter angebracht wird, während die Taschenhöhe dem halben Abstand zwischen den Gleitschienen 138 entspricht (wie dargestellt) oder nach Wunsch gewählt wird, ohne allerdings den Abstand zwischen den Gleitschienen 138 in den Seitenrahmen 134 und 136 des Gestells zu überschreiten.

Gewebeteile 156 (die jeweils Taschen 158, 160 und 162 mit darin enthaltenen starren, plattenförmigen Elementen 158', 160' und 162' aufweisen) sind ebenfalls (z. B. durch Steppen) in der gezeigten Weise an der Rückwand 150 in Abständen befestigt, die im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Gleitschienen 138 in jedem der Seitenelemente 134 und 136 des Gestells sind. Es ist zu beachten, daß die Befestigungspunkte der Gewebeteile 156 (die Taschen 158, 160 und 162 bilden) zwischen den an der Rückwand gebildeten Taschen 152 angeordnet sind.

An der Oberkante der Rückwand 150 sind in der dargestellten Weise Gewebeschlaufen befestigt.

Befestigungselemente oder Streifen aus dem gleichen Material wie im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben werden dann am Gewebe des Behälters angebracht, wie in Fig. 6 bei der Referenzzahl 166 dargestellt. Die Bereiche, in denen die Befestigungselemente an der sichtbaren Vorderseite des Gewebes (wie in Fig. 5 dargestellt) angebracht sind, werden durch Buchstaben O gekennzeichnet, während der Buchstabe X die Stellen zeigt, an denen die Befestigungselemente an der nicht sichtbaren Gewebeseite angebracht sind (wie in der Abbildung zu sehen).

Es ist zu beachten, daß an beiden Flächen der äußersten Enden der Taschen 154 und 156 Befestigungselemente angebracht sind.

Die an dem in Fig. 5 dargestellten Behälter angebrachten Befestigungselemente dienen einem doppelten Zweck; erstens ermöglichen sie es den Elementen des Behälters, zusammengefaltet an der Rückwand 150 des Gewebebehälferteiles gehalten zu werden, und zweitens ermöglichen die Befestigungselemente, das Gewebebehälterteil in der unten beschriebenen Weise sicher im Gestell zu halten.

Um die Behälterelemente zur Rückwand 150 zu falten, werden zunächst die Seitentaschen 154 so um die Seitenkanten der Rückwand geklappt, daß die Befestigungselemente an ihren äußersten Enden in Kontakt mit dem Befestigungselement gelangen, das sich im allgemeinen mittig auf der Vorderfläche der Rückwand 150 befindet.

Nachdem jede der Seitentaschen 154 auf diese Weise gefaltet worden ist, kann jede Tasche 162 um ihre Verbindungslinie mit einer Tasche 160 geklappt werden, so daß die Befestigungselemente an ihren Vorderflächen ineinander eingreifen und die Tasche 162 an der Tasche 160 festhalten. Danach können die Taschen 160 und 158 wiederum um ihre Verbindungslinien geklappt werden, so daß die Befestigungselemente an ihren Rückseiten beide zusammenhalten. In diesem Zustand sind die Taschen 158, 160 und 162 nun zusammengefaltet und stehen in engem Kontakt zueinander.

Indem dann die Tasche 158 um die Verbindungslinie mit der Rückwand 150 geklappt wird, werden die Befestigungselemente neben den Kanten und in der Mitte ihrer Vorderfläche in Kontakt mit den Befestigungselementen an den rückseitigen Flächen der Seitentaschen 154 gebracht.

Fig. 6 zeigt das Gestell nach Fig. 4, das das Gewebebehälterteil nach Fig. 5 hält. Wie in Fig. 6 dargestellt, wurde der Gewebebehälter teilweise auseinandergefaltet, so daß die Art und Weise seiner Anbringung im Gestell deutlicher zu erkennen ist.

Es ist zu beachten, daß die Pfosten 134A und 134B und die Pfosten 136A und 136B sowie die oberen Seiten des Grundrahmens 130 und der Gleitschienen in den Seitenrahmen mit Streifen des Materials ausgestattet sind, das die allgemein mit 170 bezeichneten Befestigungselemente bildet.

Das Gewebebehälterteil wird in das Gestell eingesetzt, wobei die Seitentaschen 156 und die Taschen 158, 160 und 162 an der Rückwand 130 gehalten werden oder parallel zu ihr verlaufen.

Die Oberkante der Rückwand 130 wird dann ergriffen und angehoben, so daß die Materialschlaufen 164 an dieser Kante über die Zapfen 142 an der Querstrebe 140 gestreift werden können. Es ist klar, daß die ausgeschnittenen Abschnitte 138' der Gleitschienen 138 es ermöglichen, den Behälter in einem Arbeitsgang auseinanderzufalten und zwischen den Seitenrahmen 134 und 136 anzuheben.

Danach wird das unterste Gewebeteil 156 von seinem Kontakt mit den Seitentaschen 154 gelöst und die Taschen 158, 160 und 162 voneinander getrennt. Das Gewebe des Behälters wird dann so gezogen, daß die Taschen 158 und 160 flach liegen und die Befestigungselemente an ihren untersten Flächen (wie in Fig. 6 dargestellt) in die Befestigungselemente am Grundrahmen 130 des Gestells eingreifen. Es ist zu sehen, daß die Taschen 158 und 160 nun ein Bodenstützelement bilden, das auf den Gleitschienen 138 ruht.

Die Tasche 162 wird dann nach oben geklappt, so daß ihre äußersten Kanten in die Befestigungselemente an den Flächen P der seitlichen Stützpfosten 134A und 136A eingreifen, wodurch ein am Boden gestützter Vorderwandteil gebildet wird.

Die Seitentaschen 154 werden dann von der Rückwand 150 gelöst und ausgeklappt, bis die daran befindlichen Befestigungselemente in die Materialstreifen 170 eingreifen, die an den Flächen Q der seitlichen Stützpfosten 134A und 136A angebracht sind.

Es ist zu beachten, daß durch diese Manipulation eine Wanne am Boden des Gestells entstanden ist, wobei der Behälter die Hälfte des Grundrahmens bedeckt. Diese Wanne weist eine Außenwand (gebildet von Tasche 162) auf, die jede beliebige Höhe, vorzugsweise jedoch, wie in der Zeichnung dargestellt, etwa die halbe Tiefe der Tasche 154 besitzen kann. Die Wanne kann mit beliebigen gewünschten Gegenständen gefüllt werden - eine besonders nützliche Anwendung dieser Aufbewahrungsvorrichtung besteht im Füllen der Wanne mit Postsendungen.

Das Einlegen von in einer bestimmten Weise ausgerichteten Postsendungen in die Wanne ermöglicht den Transport dieser Postsendungen in der Aufbewahrungsvorrichtung, ohne daß sich die Ausrichtung der Postsendungen ändert.

Nachdem - oder bevor - die Wanne gefüllt wurde, kann eine zweite Wanne im Gestell gebildet werden, indem die Taschen 154, 158, 160 und 162 des Gewebeteiles 156 unmittelbar über dem bereits auseinandergefalteten Teil von der Rückwand 150 des Behälters gelöst werden.

Die Manipulation dieses zweiten Gewebeteiles gleicht im wesentlichen der des ersten, wobei die Taschen 158 und 160 an den Seiten des Gestells auf den oberen, mit Befestigungsmaterial bedeckten Flächen der Gleitschienen 138 gehalten werden.

Wiederum werden eine Außen- oder Vorderwand für diese zweite Wanne aus der Tasche 162 des zweiten Gewebeteiles und Seitenwände für die Wanne aus den Seitentaschen 154 gebildet. Der Behälter kann im Gestell völlig auseinandergezogen werden, indem die Bestandteile der anderen Gewebeteile von der Rückwand des Behälters abgezogen und in der gleichen Weise in Kontakt mit den Gestellteilen gebracht werden.

Es ist zu beachten, daß der Behälter eine Hälfte des Gestellraumes beansprucht; es ist vorgesehen, daß in der anderen Hälfte des Gestells ein zweiter Behälter angebracht wird, der dem ersten gleicht.

Dieser zweite Behälter wird in der gleichen Weise wie der erste gehalten, d. h. die an der Oberkante der Rückwand des zweiten Behälters gebildeten Materialschlaufen 164 werden über die Zapfen 142 an der Querstrebe 140 des Gestells gestreift.

Nach der Verwendung, wenn der Behälter leer ist und nicht länger benötigt wird, kann er im Gestell zusammengefaltet werden, indem die Oberkante der Rückwand 150 von der Querstrebe 140 des Gestells gelöst wird (nachdem die verschiedenen Elemente der Gewebeteile so zusammengefaltet worden sind, daß sie an der Rückwand 150 anliegen oder parallel zu ihr verlaufen). Danach kann die Rückwand nach unten gefaltet werden, so daß das Gewebebehälterteil auf dem Grundrahmen des Gestells ruht.

Wie zuvor ermöglichen die Ausschnitte 138' der Gleitschienen 138 das Zusammenfalten des Gewebebehälterteiles nach unten auf den Grundrahmen des Gestells, sobald der oder beide Behälter auf diese Weise zusammengefaltet wurde(n), ist es möglich, die Querstrebe 140 aus ihrem Kontakt mit der Seitenstrebe 134C (oder 136C) zu lösen, so daß die Querstrebe nach unten schwenken kann, bis sie parallel zur Seitenstütze 134 (oder 136) liegt. Danach werden die Pfosten 134B um ihre Scharnierverbindung mit Pfosten 134A geschwenkt, so daß der obere Teil der Seitenstütze 134 quer zum Grundrahmen auf dem zusammengefalteten Gewebebehälter liegt, der unmittelbar auf dem Grundrahmen ruht. Ist dies erreicht, so werden die Seitenpfosten 136B in gleicher Weise um ihre Scharnierverbindung mit Pfosten 136A geschwenkt, so daß so daß der obere Teil der Seitenstütze 136 über das Seitenteil 134 zu liegen kommt und auf diesem ruht, wie in Fig. 7 dargestellt. In Fig. 7 sind Teile eines unteren zusammengeklappten Gestells zu sehen, auf das Teile eines weiteren zusammengeklappten Gestells gestapelt sind. Die Referenzzahlen des oberen zusammengeklappten Gestells sind durch Apostroph gekennzeichnet.

Die Pfosten 134A und 136A sind mit kurzen Vorsprüngen 134D und 136D mit L- förmigem Querschnitt versehen, die das problemlose Übereinanderstapeln von zusammengeklappten Gestellen ermöglichen.

Es ist vorgesehen, unter bestimmten Umständen den Grundrahmen des Gestells als feste Platte zu gestalten, die die Auflage für den Behälter bildet. In diesem Falle kann, falls gewünscht, das unterste Gewebeteil des Behälters weggelassen werden.

Variationen, die an den beschriebenen Anordnungen vorgenommen werden, umfassen beispielsweise, daß die Seitenrahmen als feste Plattenteile gestaltet sein können, an deren "Innenwänden" Gleitschienen ausgebildet sind. Bei einer derartigen Anordnung ist vorgesehen, Schlitze in den Platten zu bilden, die die Transporträder 132 eines Gestells aufnehmen, das auf ein darunterliegendes gestapelt wurde.

Es ist klar, daß an der Form des unter Bezugnahme auf Fig. 4 bis 7 beschriebenen Behälters viele Modifikationen vorgenommen werden können.

Falls gewünscht, können die im Gestell durch die Taschen 154, 158, 160 und 162 gebildeten Wannen mit Unterteilungswänden versehen werden. Derartige Unterteilungswände würden Taschen aufweisen, die im wesentlichen die gleiche Größe wie die Taschen 154 aufweisen und eine starre, plattenförmige Einlage enthalten, die Tasche würde an einer ihrer kürzeren Kanten an die Rückwand 150 des Behälters angesteppt und wäre schwenkbar aus einer Position, in der sie an der Rückwand anliegt, in eine Position, in der sie im allgemeinen senkrecht von ihr absteht und parallel zu den seitlichen Stützelementen 154 verläuft, wenn das Gewebebehälterteil auseinandergezogen ist, an der Tasche 162 können Mittel vorhanden sein (vielleicht in Form ineinanderpassender Knöpfe), um allgemein jede derartige Unterteilungswand in einer gewünschten Position zu halten.

Es ist klar, daß der unter Bezugnahme auf Fig. 4 bis 7 beschriebene Behälter, falls gewünscht, verwendet werden kann, um Wannen zu bilden, deren Höhen von denen der dargestellten Wannen abweichen. Wenn beispielsweise ein Taschensatz 154, 158, 160 und 162 an der Rückwand 150 des Gewebebehälterteiles zusammengefaltet bleibt, würde sich die Höhe der Wanne unmittelbar unter diesen Taschen im wesentlichen verdoppeln.

Falls gewünscht, kann das Gewebebehälterteil so gestaltet werden, daß ein oder mehrere Gewebeteile 156 weggelassen werden, so daß Wannen unterschiedlicher Höhe gebildet werden können, wenn das Gewebebehälterteil im Gestell auseinandergezogen wird.

Unter derartigen Umständen ist es nur notwendig, daß die Positionen, an denen sich Gewebeteile 156 an der Rückwand des Gewebebehälterteiles befinden, mit den Höhen der an den Seitenrahmen 134 und 136 gebildeten Gleitschienen 138 übereinstimmen.

Die Anzahl der im Gestell vorhandenen Gleitschienen (und der im auseinandergezogenen Behälter zu bildenden Wannen) kann natürlich vom hier dargestellten Wert abweichen.

Wie beschrieben, weist die Anordnung eine Anzahl miteinander verbundener Taschen auf, in denen sich jeweils eine starre, plattenförmige Einlage befindet.

Wünschenswerterweise besteht das Gewebe aus gewebtem Polypropylen, während die starren, plattenförmigen Einlagen aus geformtem Polypropylen bestehen.

Es ist natürlich klar, daß beliebige andere geeignete Materialien verwendet werden können, um das Gewebebehälterteil zu bilden. So kann der Behälter beispielsweise aus einem starren Material bestehen, dessen Bestandteile durch Scharniere oder auf andere Weise schwenkbar miteinander verbunden sind, so daß der Behälter die in den Abbildungen gezeigte auseinandergezogene Form annehmen kann.

Eine besonders nützliche Modifikation sorgt dafür, daß der Behälter aus einem starren, leichten Kunststoffmaterial gefertigt wird und die Schwenkverbindungen gebildet werden, indem Falzlinien oder Scharnierverbindungen aus Material geringerer Dicke an den entsprechenden Stellen zum Einsatz kommen. Die weiteren an der Rückwand 150 des Behälters befestigten Teile 156 wären bei dieser Anordnung angeschweißt.

Fig. 8 zeigt ein Gewebebehälterteil, das dem in Fig. 1 und 2 dargestellten ähnelt und im in Fig. 5 dargestellten Gestell gehalten wird. Gleiche Teile sind jeweils mit gleichen Referenzzahlen bezeichnet.

Das Gewebebehälterteil nach Fig. 8 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 darin, daß es mit Materialschlaufen 126', die über die Zapfen 142 an der Querstrebe 140 gestreift werden, und mit einem Paar von Hakenteilen 121 an der Oberkante jeder Seitenwand 86 versehen ist, in die die Seitenstützstreben 134C und 136C des Gestells eingreifen, um das Gewebebehälterteil im Gestell offen zu halten. Die Deckenwand des Gewebebehälterteiles besteht nun aus zwei eilen 96', die als Verlängerungen zu den Vorderwandteilen 90 und 92 gebildet sind, wobei diese Deckenwandteile miteinander und mit der Rück- und Seitenwand durch Reißverschlüsse 123 zu verbinden sind, schließlich sind die Decken- und Bodenwände des Gewebebehälterteiles so bemessen, daß sie die halbe Fläche des Grundrahmens nach Fig. 8 einnehmen.

Ansonsten entsprechen Form und Verwendungsweise des Gewebebehälterteiles der vorhergehenden Beschreibung, so daß hier keine weitere Beschreibung dazu abgegeben wird.

Schließlich ist klar, daß die beschriebenen Anordnungen nur Beispielcharakter tragen und daß Abmessungen und Form der Behälter (und darin zu plazierender Strukturen) entsprechend den Wünschen des jeweiligen Benutzers variiert werden können.

INDUSTRIELLE VERWENDBARKEIT

Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, daß die beschriebenen Ausführungsformen den problemlosen und sicheren Transport von Postsendungen innerhalb und zwischen Postsortierämtern bieten, wodurch auch die Möglichkeit geschaffen wird, die Kosten für das Sortieren der Post und für den Transport von Postbehältern (leer oder mit Postsendungen gefüllt) im Vergleich zu den herkömmlich angewandten Verfahren und zu moderneren Vorschlägen zu verringern.

Aus der obigen Beschreibung wird weiterhin deutlich, daß die beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung praktischen Nutzen für den sicheren Transport von Gegenständen im kommerziellen und industriellen Bereich bieten, indem ein Behälter geschaffen wird, dessen Konfiguration mühelos verändert werden kann, um den Behälter an unterschiedliche Belastungen und Einsatzzwecke anzupassen.


Anspruch[de]

1. Faltbarer Behälter, der zur Aufnahme von Gegenständen auseinandergefaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (80) zusammenfaltbar und abnehmbar in einem Gestell (82) zu befestigen ist, wobei er in einem derartigen befestigten Zustand so zu gestalten ist, daß er ein oder mehrere einzelne Fächer bildet, wobei der Behälter aus flexiblem Textilgewebe besteht und eine Rückwand (84) aufweist, an der mindestens ein Satz von Teilen (104) befestigt ist, wobei der Satz oder jeder der Sätze von Teilen zwei oder mehrere seitliche Stützelemente (106, 106', 106"), von denen jedes von einer ersten Position, in der es an der Rückwand (84) anliegt oder parallel zu ihr verläuft, in eine zweite Position bewegbar ist, in der es rechtwinklig von der Rückwand absteht, und ein Bodenstützelement (98, 114B, 114C) aufweist, das von einer ersten Position, in der es im allgemeinen parallel zur Rückwand (84) verläuft, in eine zweite Position bewegbar ist, in der es rechtwinklig von der Rückwand absteht, wobei die Seiten- und Bodenstützelemente so an der Rückwand plaziert sind, daß sie, wenn sie sich in ihrer jeweiligen zweiten Position befinden, die Fächer des Behälters definieren.

2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes seitliche Stützelement (106) eine Tasche aus Textilgewebe aufweist, die eine plattenförmige, starre Einlage (108) enthält.

3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bodenstützelement (98, 114) eine oder mehrere Taschen aus Textilgewebe aufweist, die eine plattenförmige, starre Einlage (102, 116) enthält bzw. enthalten.

4. Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Einlagen (102, 108, 116) von im allgemeinen rechteckiger Form sind.

5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- (98, 114) und seitlichen Stützelemente (106) scharnierartig schwenkbar durch eine Steppnaht mit der Rückwand (84) des Behälters verbunden sind.

6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (84) vom Gestell (82) abnehmbar und zusammenfaltbar ist, wenn sich die Boden- (98, 114) und seitlichen Stützelemente (106) in ihrer jeweiligen ersten Position befinden.

7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung die Oberkante der Rückwand (150) mit Mitteln (164) zur Befestigung am Gestell versehen ist, so daß die Rückwand (150) in auseinandergefaltetem Zustand gehalten wird.

8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstützelemente (156) des oder jedes Teilesatzes in zwei Abschnitten (158, 160) ausgebildet sind, die aus einer ersten Position, in der sie aufeinander und im allgemeinen parallel zur Rückwand des Behälters liegen, in die besagte zweite Position geklappt werden können.

9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (150) faltbar ist und eine Reihe separater Taschen aus Textilgewebe (152) aufweist, wobei jede dieser Taschen eine starre, plattenförmige Einlage (152') enthält.

10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Rückwand wegweisende Kante jedes Bodenstützelementes (156) mit einem Vorderwandteil aus Textilgewebe (162) versehen ist, das scharnierartig an dieser Kante angesteppt ist, wobei das Vorderwandteil (162) aus einer Position, in der es am Bodenstützelement (156) anliegt, um die Schwenkachse in eine Position geschwenkt werden kann, in der es senkrecht zum Bodenstützelement steht und über dessen Breite verläuft.

11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Rückwand (84) wegweisenden Kanten der seitlichen Stützelemente (106) durch ein flexibles Gewebe (110) miteinander verbunden sind.

12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Bodenstützelement (98, 114) drei seitliche Stützelemente (106, 106', 106") angebracht sind, die in gleichen Abständen mit der Rückwand (84) verbunden sind.

13. Behälter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstützelemente (98, 114), wenn sie sich in ihren zweiten Positionen befinden, von einer Bodenwand des Gestells (82) oder von den Oberkanten der unmittelbar unter ihnen befindlichen seitlichen Stützelemente gestützt werden.

14. Behälter nach Anspruch 11 oder 12, der weiterhin eine aus Textilgewebe bestehende Bodenwand (98), eine Deckenwand (88), Seitenwände (86) und Vorderwände (90, 92) aufweist, wobei die Deckenwand (88) einstückig mit der Rückwand (84) und abnehmbar mit den Oberkanten der Vorder- (90, 92) und Seitenwände (86) verbunden ist.

15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand aus zwei Teilen (90, 92) besteht, von denen jeder einstückig mit der Bodenwand (98) verbunden ist, wobei eine jeweilige Seitenwand (86) sowie die gegenüberliegenden Kanten von zwei Vorderwandteilen (90, 92) lösbar miteinander zu verbinden sind, um eine einzige Vorderwand zu bilden, wenn der Behälter geschlossen ist.

16. Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Befestigung der Deckenwand (88) an den Seiten- (86) und Vorderwandteilen (90, 92) und die gegenseitige Verbindung der beiden Teile (90, 92) der Vorderwand von Reißverschlüssen (94, 96) gebildet wird.

17. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Halten der Boden- (98, 114) und seitlichen Stützelemente (106) in den jeweiligen ersten Positionen im Gestell einen beliebigen geeigneten Knopf, Haken oder eine ähnliche Anordnung aufweist.

18. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Textilgewebes des Behälters und der starren, plattenförmigen Teile Polypropylen ist.

19. Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial aufweist, von denen jeder einem der Ansprüche 1 bis 10 entspricht, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen mit an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehenden Seitenrahmen aufweist, wobei die Seitenrahmen Metallbleche aufweisen, die starre Wände an gegenüberliegenden Seiten des Behälters bilden, wobei die Bleche Metallschienenelemente zum Halten der Bodenstützelemente des oder jedes Textilbehälters in ihren jeweiligen zweiten Positionen aufweisen.

20. Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial aufweist, von denen jeder einem der Ansprüche 1 bis 10 entspricht, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen (130) mit an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehenden Seitenrahmen (134, 136) aufweist, wobei die Seitenrahmen (134, 136) Ständer (134A, B; 136A, B) aufweisen, die durch Schienenelemente (138) miteinander verbunden sind, um die Bodenstützelemente (98, 114) des oder jedes Textilbehälters in ihren jeweiligen zweiten Positionen zu halten.

21. Behälter, der ein starres Gestell in Kombination mit einem oder mehreren Behältern aus Textilmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 18 aufweist, wobei das starre Gestell einen rechteckigen Grundrahmen (130) mit an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundrahmens aufrecht stehenden Seitenrahmen (134, 136) aufweist, wobei eine Querstrebe (140) zwischen den Mittelpunkten der Oberkante des (134C, 136D) jedes Seitenrahmens (134, 136) verläuft und die Rückwand (180) des oder jedes Textilbehälters an ihrer Oberkante Schlaufen aus Material (164) aufweist, die an Hakenmitteln (142) auf der Querstrebe (140) zu befestigen sind, um den oder jeden Textilbehälter in auseinandergefaltetem Zustand zu halten.

22. Faltbarer Behälter, der zur Aufnahme von Gegenständen auseinandergefaltet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter die Kombination eines Gestells mit einem oder mehreren, vom Gestell gehaltenen flexiblen Behältern aus Textilgewebe darstellt, wobei der oder jeder Textilbehälter eine Rückwand (84), Bodenstützelemente (98, 114) und Seitenstützelemente (106) aufweist, wobei die Boden- und Seitenstützelemente an der Rückwand befestigt sind und aus ersten Positionen, in denen sie parallel zur Rückwand liegen, in zweite Positionen zu klappen sind, in denen sie rechtwinklig von der Rückwand abstehen, um die Fächer des Behälters zu definieren, wobei das Gestell bei Benutzung die Rückwand (84) und die Boden- (98, 114) und Seitenstützelemente (106) hält, wenn sich diese in ihren jeweiligen zweiten Positionen befinden, wobei der oder jeder Textilbehälter weiterhin mit Decken- (96), Seiten- (86) und Vorderwänden (90, 92) versehen ist und der oder jeder Textilbehälter mittels Stücken aus Textilmaterial (126) am Gestell gehalten wird, die in der Nähe der Oberkanten der Seiten- und Rückwände des Textilbehälters Schlaufen bilden, die sich in Hakenteile (142) einhängen lassen, die einen Teil des Gestells bilden.

23. Behälter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell Elemente (134A, B; 136A, B) aufweist, die zwischen Positionen bewegbar sind, in denen der oder jeder Textilbehälter zusammengeklappt ist bzw. in denen der oder jeder Textilbehälterteil auseinandergefaltet vom Gestell gehalten wird.

24. Behälter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell so gestaltet ist, daß es in zusammengeklapptem Zustand auf ein ähnliches Gestell zu stapeln ist.

25. Behälter nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß bewegliche Elemente des Gestells scharnierartig mit anderen Elementen des Gestells verbunden sind.

26. Behälter nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem starren Grundrahmen (130) versehen ist, an dessen gegenüberliegenden Seiten einstückig erste starre Seitenrahmenteile (134A, 136A), die im wesentlichen lotrecht zum Grundrahmen verlaufen, und zweite starre Seitenrahmenteile (134B, C; 136B, C) angebracht sind, die scharnierartig mit jedem der ersten Seitenrahmenteile verbunden sind, wobei sie zwischen einer im allgemeinen über den Grundrahmen hinweg verlaufenden Position und einer Position in der Ebene des zugehörigen ersten Seitenrahmenteils und im wesentlichen parallel zur Ebene des gegenüberliegenden zweiten Seitenrahmens des Gestells bewegbar sind.

27. Behälter nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell eine Querstrebe (140) aufweist, der bei Benutzung zwischen den zweiten Seitenstützen (134C, 136C) verläuft und dazu dient, die zweiten Seitenrahmenteile (134B, 136B) in den Ebenen ihrer zugehörigen ersten Seitenrahmenteile (134A, 136A) zu halten.

28. Behälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstrebe (140) abnehmbar an beiden zweiten Seitenrahmenteilen (134C, 136C) zu befestigen ist.

29. Behälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstrebe abnehmbar an einem zweiten Seitenrahmenteil (134C) zu befestigen ist und scharnierartig mit dem anderen zweiten Seitenrahmenteil (136C) verbunden ist.

30. Behälter nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die scharnierartige Verbindung der zweiten Seitenrahmenteile (134B, 136B) mit den ersten Seitenrahmenteilen (134A, 136A) an verschiedenen Seiten des Grundrahmens in unterschiedlichen Abständen vom Grundrahmen (130) bewirkt wird.

31. Behälter nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Behälter aus Textilgewebe (80) einstückig am Gestell (82) befestigt ist.

32. Behälter nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenwand (98) des Textilbehälters am Grundrahmen (130) des Gestells befestigt ist.

33. Behälter nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Textilbehälter (80) an der Querstrebe (140) zu befestigen ist.

34. Behälter nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Seitenrahmenteile (134, 136) ein Gitter miteinander verbundener starrer Schienenelemente (138) darstellen.







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