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Schuh-Greif-An- und Auszieher - Dokument DE19825341A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19825341A1 09.12.1999
Titel Schuh-Greif-An- und Auszieher
Anmelder Koszlat, Heinz, 22767 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 06.06.1998
DE-Aktenzeichen 19825341
Offenlegungstag 09.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.12.1999
IPC-Hauptklasse A47G 25/80
IPC-Nebenklasse A45D 8/14   
IPC additional class // B25J 15/00  
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine universelle Vorrichtung zum Greifen, An- und Ausziehen von Schuhen, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bekannt sind Vorrichtungen zum Anziehen von Schuhen in kurzer oder längerer Form, bestehtn aus Metall, Kunststoff o. a. Materialien.
Alle diese dienen der Hilfe beim Anziehen von Schuhen, sind aber nicht dafür geeignet, die Schuhe auch wieder auszuziehen.
Auch ist es damit nicht möglich, Schuhe zum Anziehen zu greifen, festzuhalten und anzuziehen, ohne sich bücken zu müssen!
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und praktische Vorrichtung zum Greifen, Zurechtlegen, An- und Ausziehen von Schuhen zu entwickeln, die es besonders älteren oder behinderten Menschen ermöglicht, ohne sich bücken zu müssen, diese allgemeine Tätigkeit einfach auszuführen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs I gelöst.
Schuhe an- und auszuziehen sind wichtige Bestandteile des täglichen Lebens. Dazu muß sich gebückt oder auf dem Boden hingekniet werden.
Das können ältere oder behinderte Menschen nur sehr schwer oder gar nicht mehr! Der Greif-Schuh-An- und Auszieher erfüllt diesen Zweck ideal.
Dadurch, daß er ca. 80 cm lang ist, kann er auch als Gehhilfe im Hause benutzt werden, ebenso wie er auf den Boden gefallene Gegenstände verschiedenster Art aufheben und auf den Tisch bringen kann (z. Bsp. Kleidungsstücke, Zeitungen u. ä.).
Kleingegenstände des täglichen Lebens lassen sich damit bis aus 2,50 m ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine universelle Vorrichtung zum Greifen, An- und Ausziehen von Schuhen, - entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bekannt sind Vorrichtungen zum Anziehen von Schuhen in kurzer oder längerer Form, bestehend aus Metall, Kunststoff o.a. Materialien.

Alle diese dienen der Hilfe beim Anziehen von Schuhen, - sind aber nicht dafür geeignet die Schuhe auch wieder Auszuziehen.

Auch ist es damit nicht möglich Schuhe zum Anziehen zu greifen, festzuhalten und anzuziehen ohne sich bücken zu müssen!

Aufgabe der Erfindung ist es, - eine einfache und praktische Vorrichtung zum Greifen - Zurechtlegen - An- und Ausziehen von Schuhen zu entwickeln, die es besonders älteren oder behinderten Menschen ermöglicht, - ohne sich bücken zu müssen, - diese allgemeine Tätigkeit einfach auszuführen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Schuhe an und auszuziehen sind wichtige Bestandteile des täglichen Lebens. Dazu muß sich gebückt oder auf dem Boden hingekniet werden.

Das können ältere oder behinderte Menschen nur sehr schwer oder gar nicht mehr! Der Greif-Schuh-An- und Auszieher erfüllt diesen Zweck ideal.

Dadurch das er ca. 80 cm lang ist kann er auch als Gehhilfe im Hause benutzt werden ebenso wie er auf den Boden gefallene Gegenstände verschiedenster Art aufheben und auf den Tisch bringen kann. (z. Bsp. Kleidungsstücke, Zeitungen o. ä.). Kleingegenstände des täglichen Lebens lassen sich damit bis aus aus 2,50 m Höhe ebenso greifen und festhalten ohne ständige Greifkraft mit der Hand ausüben zu müssen.

Universell läßt sich damit sehr viel im Haushalt bewerkstelligen ohne großen Kraftaufwand des "Haltens" des Greifers da dieser Druck durch eine Feder dauernd gegeben ist.

Das ist sehr wichtig da gerade ältere Menschen keine "Dauerhandkraft" mehr haben, es aber für kurze Greif und Lockerbetätigung gut geht und sie somit in der Lage sind selbständige Arbeiten auszuführen, - die sonst evtl. eine Hilfskraft machen müßte.

Weiterhin ist von Vorteil das die Konstruktion leicht ist, - groß und dadurch gut sichtbar ist (wichtig für Alzheimer Patienten), - sich an die Wand hängen läßt sowie "An" die Wand stellen läßt und gut sichtbar ist (sie paßt in keine Schublade) wo sonst evtl. lange Zeit danach gesucht wird.

Ein weiterer Vorteil liegt darin das die Konstruktion einfach in der Handhabung ist, sich einfach und variabel herstellen und zu einem günstigen Preis vermarkten läßt und für jahrzehnte zu benutzen ist.

Die Konstruktion besteht im wesentlichen aus 2 Teilen.

Dem ca. 80 cm langen Grundkörper (1) der an seinem unteren Ende entenschnabelförmig (ähnlich einem herkömmlichen Schuhanzieher) ausgebildet ist und an seinem oberen Ende, dem Hand oder Griffstück, - die Betätigungsmechanik für den Greifer enthält, - und dem 2ten Teil (2) das im wesentlichen dem unteren Ende (dem Entenschnabel) des Grundkörpers (1) in der Form nachgebildet und mit diesem beweglich durch Scharnier verbunden ist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beiden Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Zeichnung 1 das untere Ende des Grundkörpers (1) in der Drauf- und Seitenansicht mit dem montiertem Teil (2) das im folgenden auch als "Greifteil" bezeichnet ist.

Zeichnung 2 zeigt den oberen Teil des Grundkörpers (1) mit dem Betätigungsgriff und dem Knauf, - und die Gesamtansicht der Konstruktion in verkleinerter Darstellung.

Bis auf die Gesamtansicht ist der Maßstab in etwa 1 : 1.

Die Zeichnungen und Beschreibungen sind als mögliche Beispiele anzusehen, - so kann die Bauform des Grundkörpers, - ausser dem unteren Entenschnabel, - nach oben zu rohrförmig verlaufen wie auch ein anderes denkbare Profil haben.

Der Betätigungsgriff muß nicht, - wie in der Zeichnung angegeben, - in dem Rohr integriert sein und es kann ebenso ein mit dem Finger durch Druck oder Zug zu bewegendes Teil sein wie auch eine andere denkbare Vorrichtung zum Zwecke des Öffnens oder Schließens des Greifers.

Zu verstehen ist es in dem Sinne, - das die Handbetätigung, - egal welcher Mechanik, - mit dem Greifstück 2 durch einen Stahldraht, Seil, Kette, Bowdenzug o. ä. beweglich verbunden ist.

Das Greifstück ist, - wie beschrieben, -beweglich mittels Scharnier o. ä. mit dem Grundkörper (1) verbunden und wird, - wie aus der Zeichnung ersichtlich, - durch eine die Greifkraft verstellbare Druckfeder mit diesem wie eine Klemme ständig zusammengehalten.

Diese Klemm- oder Druckfeder kann ebenfalls, - je nach Konstruktion, - verschiedenster Bauweise sein und ebenso als "Offenhaltefeder", - bei Druckausübung per Handkraft über den Betätigungsgriff funktionieren, - wie bei der dargelegten Funktion bei der der Betätigungsgriff nur kurz und mit wenig Kraft betätigt werden muß um den Schuh oder andere Gegenstände zu greifen weil dann auf "Dauer" die Feder die Haltekraft übernimmt.

Diese Variation ist besonders für alte und kranke (behinderte) Menschen die entscheidend wichtige da diese, wie schon erwähnt, keine "Dauerkraft" mehr mit der Hand ausüben können, - eine kurze Betätigung aber gut ausführen können.

Sie können sich also den Schuh (oder andere Gegenstände) aus dem Regal oder vom Boden holen ohne weitere Kraftaufwendung und an den Ort zum Anziehen bewegen und "Anziehen" in einem Arbeitsgang.

Beim "Ausziehen" ist der Vorgang umgekehrt, - d. h., - die Vorrichtung wird zwischen Hacke und Schuh geschoben, - etwas an den Boden gedrückt und aus dem Schuh ausgestiegen.

Zu erwähnen ist noch das der untere Teil des Grundkörpers (1) der Entenschnabel aus sehr glattem Material (Metall oder Kunststoff o. ä.) besteht, - wobei hingegen diesem das Greifstück (2) nach innen hin "rauh" ausgebildet ist um einen festen Halt zu gewähren, - z. Bsp. mit Moosgummi oder anderer Materialien beschichtet ist oder durch das Material selbst griffrauh ist.

Beschrieben ist insgesamt das Funktions-Grundprinzip als Beispiel wie auch nach den Zeichnungen dargestellt.

Die Ausführungsform/Konstruktion kann vielfältig und individuell verschieden sein.

Zum Beispiel kann die Greifvorrichtung, anstatt ständig geschlossen zu sein, - ständig geöffnet sein und erst durch Handkraft mittels des Betätigungsgriffes geschlossen werden. Nachteil: Ältere und behinderte Menschen haben oft nicht die "Handkraft" dazu!!

Die ganze Konstruktion ist auch denkbar in dem die Greifvorrichtung als "Klemme" ausgebildet ist, - wobei der Betätigungsgriff, - das Zugseil usw. entfällt.

Ebenso denkbar kann die Konstruktion als "Zange", - mit und ohne Gelenk und mit und ohne Feder für Halte oder Öffnerzwecke konstruiert sein und funktionieren und mittels Handkraft oder Betätigungshandgriff als Hebel funktionieren.

Auch kann das verwendete Material aus Metall, - Kunststoff oder aus einem Gemisch davon bestehen, - sowie auch die gesamte Vorrichtung in der "Länge verstellbar" sein kann.

Vorstellbar ist ebenso eine Vorrichtung die den vorgegeben Zweck erfüllt und voll elektronisch mittels Batterien/Akkus über Motoren oder Magnete funktioniert.

Vorstellbar sind mindestens 9 Ausführungsformen bzw. Konstruktionen, so wie sie auch nachfolgend in den Ansprüchen/Unteransprüchen 1 bis 10 aufgeführt sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Greifen und Halten, - zum "Herholen und Anziehen" sowie "Ausziehen und Wegstellen" (in Regale o. ä.) speziell von Schuhen, - aber auch von anderen Gegenständen des täglichen Lebens, - ohne sich dabei bücken zu müssen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung im wesentlichen aus 2 Teilen besteht. Dem langen Grundkörper (1) mit dem Betätigungsgriff (3) am oberen Ende und dem Greifteil (2), - das mit dem Grundkörper (1) beweglich verbunden ist und sich am unteren Ende des Grundkörpers befindet.

    Beide Teile werden durch die verstellbare Druckfeder (4) ständig zusammengehalten. - Das "Öffnen" läßt sich mittels des Betätigungsgriffes (3), - das mit dem Greifteil (2) mittels Zugseil (5) verbunden ist betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung durch eine Feder ständig "geöffnet" ist und erst durch die Betätigung mit dem Handgriff/bzw. Betätigungsgriff durch die Handkraft geschlossen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Betätigungsgriff außen auf dem Grundkörper befindet und auch als Zug oder Schiebegriff ausgebildet sein kann.
  4. 4. Vorrichtung nach 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die gesamte Vorrichtung in der Länge verstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Vorrichtung nur aus dem Grundkörper (1) und dem Greifstück (2) besteht die fest miteinander verbunden sind, - in dem Sinne das daß Greifstück gegenüber dem Grundkörper "vorgespannt" fest verbunden und mit diesem eine Klemme bildet. - Eine Zusatzfeder kann vorhanden sein. - das Greifstück ist dann am unteren Ende vom Grundkörperteil etwas abgebogen um ein Überstülpen über das Hackenstück des Schuhes zu ermöglichen und den Schuh festzuklemmen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Greif und Klemmeinheit durch batteriebetriebene Motore oder Magnete elektrisch betrieben wird und durch Microschalter oder Sensoren im Griffstück gesteuert wird oder durch eine Elektronik z. Bsp. auf "Zuruf" - reagiert, - was besonders für behinderte Menschen von Vorteil ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Vorrichtung aus einem oder mehreren Teilen aus Kunststoff gepreßt oder gedrückt gefertigt ist und ohne Metallteile besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Konstruktion wie eine herkömmliche "Zange", - mit einem Gelenk und zwei in etwa gleich langen Schenkeln funktioniert und das Schließen und Öffnen des Greifers mit dem Öffnen und Schließen der Hand gemacht wird. Die Vorrichtung kann eine Halte oder Schließfeder besitzen ebenso wie eine Feinübersetzung durch einen zusätzlichen Betätigungsgriff.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem Stück besteht, - die Funktion einer Haarklammer, -Pinzette, -Feuerzange o. ä. hat und mittels direkter Handkraft "Geschlossen" oder "Geöffnet" wird oder mittels zusätzlichem Betätigungsgriffes zur Herabminderung der Handkraft und der Feineinstellung ausgestattet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Vorrichtung flexibel nach dem Prinzip einer Greifpinzette mit konusartig gesteuerten Greifteilen ausgerüstet ist (ähnlich eines chirurgisch benutzten Greifers bzw. Halters).






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