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Dokumentenidentifikation DE69325276T2 30.12.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0657588
Titel VORGEFERTIGTE KOMPONENTEN FÜR EINE WAND IM BODEN, WELCHE AUS VORGEFERTIGTEN EINTEILIGEN STÜCKEN HERGESTELLT SIND, HERSTELLUNG EINER WAND MIT VERWENDUNG DIESER KOMPONENTEN UND VERFAHREN ZUR ERRICHTUNG DERSELBEN
Anmelder Zege, Sergei Olegovich, Moscow, RU
Erfinder ZEGE, Sergei Olegovich, Moscow, 125319, RU;
ZEGE, Irina Alexandrovna, Moscow, 125318, RU;
ANTONOV, Dmitry Vyacheslavovich, Moscow, 123631, RU;
SEDOV, Igor Ivanovich, Moscow, 125315, RU;
MAKOVSKY, Lev Veniaminovich, Moscow, 125212, RU;
POKLADOK, Igor Andreevich, Moscow, 127349, RU;
MIKHAILOV, Arkady Yurievich, Moscow, 111395, RU
Vertreter Sparing . Röhl . Henseler, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69325276
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 28.12.1993
EP-Aktenzeichen 949040380
WO-Anmeldetag 28.12.1993
PCT-Aktenzeichen RU9300321
WO-Veröffentlichungsnummer 9418397
WO-Veröffentlichungsdatum 18.08.1994
EP-Offenlegungsdatum 14.06.1995
EP date of grant 09.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.12.1999
IPC-Hauptklasse E02D 5/18
IPC-Nebenklasse E02D 5/20   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein vorgefertigtes Element eines monolithischen Wandabschnitts, auf einen monolithischen Wandabschnitt und auf ein Verfahren zum Errichten eines monolithischen Wandabschnitts im Boden.

Im Stand der Technik ist ein Verfahren zum Errichten einer Wand im Boden bekannt, das das Ausheben eines Grabens und das Betonieren des Grabens umfaßt (siehe L. V. Makovsky, "Urban Underground Transport Structures", 1979, Stroyizdat (Moscow) S. 330).

Außerdem ist ein vorgefertigtes Element des monolithischen Wandabschnitts im Boden, das aus einem Verstärkungskäfig und aus einem an den Stirnflächen mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen versehenen Betonkörper besteht (siehe A. L. Filatov, "Erection of Structures by the "wall-in-ground" method", 1976, Budivelnik, (Kiev), S. 143), bekannt. Die aus diesen vorgefertigten Elementen hergestellte Wand ist ohne die ununterbrochene Kreuzverstärkung, was sich nachteilig auf die Zuverlässigkeit der Wand auswirkt, d. h. ihre seitliche Steife verringert und eine komplizierte Arbeit erfordert, wenn eine Abdichtung im nassen Boden gefordert ist.

Die gleiche Quelle gibt eine Beschreibung eines monolithischen Wandabschnitts im Boden mit vorgefertigten Elementen mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen an den Stirnflächen und mit zwischen Paaren angrenzender vorgefertigter Elemente angeordneten monolithischen Betonabschnitten der Wand an. Das Verfahren zum Errichten eines solchen monolithischen Wandabschnitts im Boden umfaßt das Ausheben eines Grabens über mehrere Aushubstrecken, das Installieren der vorgefertigten Elemente mit den krummlinig begrenzten Schlitzen an gegenüberliegenden Seiten in einem Abstand voneinander in jeder Aushubstrecke und das Betonieren der monolithischen Abschnitte der Wand zwischen den Paaren angrenzender vorgefertigter Elemente.

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung der Zuverlässigkeit der Wand dadurch, daß sie seitliche Biegemomente aufnehmen kann, und in der Vereinfachung der Herstellung sowohl der vorgefertigten Elemente selbst als auch der gesamten Wand.

Diese Aufgabe wird durch die beanspruchte Konstruktion der vorgefertig ten Elemente, die im Boden einen monolithischen Wandabschnitt erzeugen, und durch das beanspruchte Verfahren zum Errichten der Wand gelöst.

Ein besonderes konstruktives Merkmal des aus einem Verstärkungskäfig und einem Betonkörper mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen an beiden Stirnflächen bestehenden vorgefertigten Elements eines monolithischen Wandabschnitts im Boden liegt darin, daß die longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitze zu einer der Längsseiten des Betonkörpers versetzt sind und an jeder Stirnfläche dickere und dünnere Vorsprünge bilden, wobei der Verstärkungskäfig aus einer äußeren Plattenverstärkung, die an der äußeren Oberfläche der Längsseite des Körpers auf seiten der dünneren Vorsprünge angeordnet ist, aus Lagen von Querstäben, die sich über die gesamte Höhe des Körpers erstrecken und an der Längsseite des Körpers auf seiten der dickeren Vorsprünge und parallel zu dieser Seite angeordnet sind, sowie aus Stäben besteht, die sich in jeder Lage schneiden, wobei jeder der Stäbe an den Enden Biegungen besitzt, die auf seiten der dünneren Vorsprünge mit der äußeren Plattenverstärkung verschweißt sind, während sie auf seiten der dickeren Vorsprünge an den Querstäben befestigt sind.

Das vorgefertigte Element des monolithischen Wandabschnitts im Boden kann einen Verstärkungskäfig besitzen, der mit longitudinal vorgespannten Verstärkungsstäben versehen ist, die zwischen den sich in einem Winkel schneidenden Stäben und der äußeren Plattenverstärkung angeordnet sind.

Das vorgefertigte Element des monolithischen Wandabschnitts kann einen Verstärkungskäfig besitzen, dessen Querstäbe in jeder Lage freie Längsabschnitte besitzen, die über die Grenzen der gegenüberliegenden dickeren Vorsprünge hinaus vorstehen und zueinander versetzt sind.

Das vorgefertigte Element des monolithischen Wandabschnitts im Boden kann mit einer äußeren Plattenverstärkung mit freien Längsabschnitten versehen sein, die aus dem Betonkörper vorstehen, um die freien Längsabschnitte der ähnlichen Plattenverstärkung der angrenzenden vorgefertigten Elemente der Wand zu verbinden.

Ein besonderes konstruktives Merkmal des monolithischen Wandabschnitts im Boden, der aus vorgefertigten Elementen mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen an den Stirnflächen, die in gegenseitigem Abstand installiert sind, und aus monolithischen Betonabschnitten der Wand, die zwischen den Paaren benachbarter vorgefertigter Elemente angeordnet sind, besteht, liegt darin, daß die vorgefertigten Elemente an einer Seite ohne Schlitze mit einer äußeren Plattenverstärkung versehen sind und freie Längenabschnitte von Querstäben besitzen, die zu einer der longitudinalen Seiten des Körpers verschoben sind, wobei sich die freien Längsabschnitte auf der von der Seite mit der Plattenverstärkung entfernten Seite befinden, wobei die freien Längenabschnitte der Stäbe der angrenzenden vorgefertigten Elemente in die monolithischen Betonabschnitte der Wand überlappend eingesetzt sind und eine ununterbrochene seitliche Verstärkung bilden. Der monolithische Wandabschnitt im Boden kann Abdeckbänder besitzen, die mit den monolithischen Abschnitten überlappen und an der Plattenverstärkung der vorgefertigten Elemente befestigt sind. Die Wand kann zusätzliche vorgefertigte Elemente mit einer äußeren Plattenverstärkung an einer Stirnseite in Form von Trennblöcken mit zentralsymmetrischen Schlitzen an gegenüberliegenden Seiten besitzen, wobei die Trennblöcke mit wenigstens einem vorgefertigten Basiselement abwechseln, wobei die vorgefertigten Basiselemente mit Vorrichtungen zum Befestigen der Verbindungsstrukturen versehen sind.

Ein besonderes Merkmal des Verfahrens zum Errichten eines monolithischen Wandabschnitts im Boden liegt darin, daß das Verfahren umfaßt: Ausheben eines Grabens über eine Abfolge von Aushubstrecken, Installieren der vorgefertigten Elemente in jeder Aushubstrecke in einem Abstand voneinander mit den krummlinig begrenzten Schlitzen an den gegenüberliegenden Seiten, und Betonieren der monolithischen Abschnitte der Wand zwischen den Paaren angrenzender vorgefertigter Elemente, wobei jede Aushubstrecke die Verwendung eines wiederverwendbaren vorgefertigten Elements ohne freie Längenabschnitte der Querverstärkungsstäbe voraussetzt und wenigstens eines vorgefertigten Elements mit freien Längenabschnitten der Querverstärkungsstäbe voraussetzt, wobei die Länge der freien Längenabschnitte den halben Abstand zwischen den vorgefertigten Elementen übersteigt, Installieren eines vorgefertigten Elements ohne freie Längenabschnitte der Verstärkungsstäbe am Ende jeder Aushubstrecke, wobei dem Betonieren des monolithischen Abschnitts, der an das letzte vorgefertigte Element der Aushubstrecke angrenzt, das Ausheben des Bodens in der nächsten Aushubstrecke vorausgeht, und Installieren der entsprechenden vorgefertigten Elemente darin, wobei danach das letzte vorgefertigte Element der vorausgehenden Aushubstrecke entfernt und durch das vorgefertigte Element mit den freien Längenabschnitten der Verstärkungsstäbe ersetzt wird; wobei hierauf die monolithischen Abschnitte der Wand, die an das Element angrenzen, und die monolithischen Abschnitte der Wand zwischen den vorgefertigten Elementen mit den freien Längenabschnitten der Verstärkungsstäbe betoniert werden, während das wiederverwendbare vorgefertigte Element in den nachfolgenden Aushubstrecken verwendet wird.

Nach dem Errichten der Wand im Boden ist es während des Aushebens des Bodens auf seiten der Untergrundstruktur eine gute Praxis, Abdeckbänder zu installieren, die mit den monolithischen Abschnitten der Wand entweder vollständig oder diskret überlappen, und sie an der Plattenverstärkung der angrenzenden vorgefertigten Elemente zu befestigen.

Die Erfindung wird nun durch die Darstellungen erläutert, worin:

Fig. 1 die Konstruktion der Verstärkung mit einer Ansicht der Stirnfläche des vorgefertigten Elements ist;

Fig. 2 ein Querschnitt des Elements mit den vorgespannten Längsstäben ist;

Fig. 3 ein Querschnitt des vorgefertigten Elements ist, bei dem die freien Längenabschnitte der Querstäbe in verschiedenen Ebenen auf seiten der dickeren und dünneren Vorsprünge angeordnet sind (freie Längenabschnitte der Plattenverstärkung);

Fig. 4 die erste Grabenaushubstrecke mit den installierten vorgefertigten Elementen ist;

Fig. 5 die erste Grabenaushubstrecke mit den installierten vorgefertigten Elementen und mit dem monolithischen Abschnitt und dem Aushub der zweiten Grabenaushubstrecke ist;

Fig. 6 Gräben sind, deren Wandstruktur während der ersten und zweiten Aushubstrecke gebaut wurde;

Fig. 7 Gräben mit dem Abschnitt der errichteten Wand während des Aushebens der dritten (oder irgendeiner nachfolgenden) Aushubstrecke sind;

Fig. 8 ein Graben mit einem Abschnitt der errichteten Wand und die während der letzten Aushubstrecke installierten vorgefertigten Elemente sind;

Fig. 9 die fertige Wandstruktur ist;

Fig. 10 die Wandstruktur mit einer ununterbrochenen zweiseitigen seitlichen Verstärkung in der Draufsicht ist;

Fig. 11 die Wand mit diskret angeordneten Verbindungsstrukturen ist.

Der Betonkörper des vorgefertigten Elements 1 besitzt longitudinale, krummlinig begrenzte Schlitze 2 (siehe Fig. 1-3), die gegenüber der Längsachse 0-0 versetzt sind und dickere Vorsprünge 3 und dünnere Vorsprünge 4 bilden, sowie einen Verstärkungskäfig, der aus den Stäben 5 besteht, die sich in jeder Lage unter einem Winkel schneiden, wobei sie auf seiten des dünneren Vorsprungs zu der äußeren Plattenverstärkung 6, jedoch auf seiten der dickeren Vorsprünge zur Querverstärkung 7 verschweißt sind. Zwischen den Stäben 5 können vorgespannte Längsstäbe 8 angeordnet sein. Die Querstäbe der Verstärkung 7 können freie Längenabschnitte 9, 10 an den Enden haben, die in der Draufsicht in verschiedenen Ebenen angeordnet sind. Die äußere Plattenverstärkung kann freie Längenabschnitte 11 besitzen, die den Körper mit der Plattenverstärkung der angrenzenden vorgefertigten Elemente der Wand verbinden. Das Element kann mit Hilfe der Hebeösen 12 hochgezogen werden.

Die Herstellung des vorgefertigten Elements wird mit dem Verschweißen der Stäbe 5 zur äußeren Plattenverstärkung 6 begonnen, wobei darauf die aus (in der Zeichnung nicht gezeigten) Rohrelementen hergestellten Seitenabschnittswände der Verschalung installiert werden, die erforderlichenfalls durch die vorgespannten Stäbe 8 zusammengehalten werden können. Rohrelemente werden außerdem dazu verwendet, um während des Erwärmens des Betons Dampf zuzuführen. Auf die Installation der Verschalung folgt das Anbringen der Verstärkung 7, das Betonieren, die Feucht-Wärme-Behandlung und die Versorgung des Betons. Die Formen werden einfach durch horizontales Verschieben ihrer Wände entfernt. Die hergestellten Elemente werden auf die Baustelle befördert.

Der monolithische Wandabschnitt 13 im Boden wird aus den vorgefertigten Elementen 1 mit in die Untergrundstruktur gerichteter Plattenverstärkung 6 und monolithischen Abschnitten 14 hergestellt. Die Abschnitte 14 können in der Untergrundstruktur durch ununterbrochene Abdeckbänder 15 bedeckt werden, die (nach dem Freilegen der Wand im Boden) an der Plattenverstärkung 6 befestigt werden. Die freien Längenabschnitte 9, 10 der längs der Fläche 16, die von der Plattenverstärkung 6 entfernt ist, angeordneten Querstäbe 7 werden mit einer Überlappung, die die ununterbrochene seitliche Verstärkung der Wand längs der Fläche sicherstellt, in die monolithischen Abschnitte 14 eingesetzt.

Bei der Installation der Verbindungsstrukturen 17 (Fig. 11) (Anker, Verstrebungen usw.) zwischen jedem vorgefertigten oder irgendeiner ungeraden Anzahl vorgefertigter Elemente geht das negative Biegemoment nur von der Zone des vorgefertigten Elements aus, das (in der Zeichnung nicht gezeigte) Vorrichtungen zum Befestigen der Verbindungsstrukturen 17 besitzt. Ein in der Mitte zwischen den vorgefertigten Elementen wirkendes Quermoment streckt nur jene Abdeckbänder 15, die an der Plattenverstärkung 6 befestigt sind. Ohne die Zuverlässigkeit der Wand zu beeinträchtigen, können in dieser Zone die zusätzlichen vorgefertigten Elemente 18 in Form von Trennblocks ohne freie Längenabschnitte in den Querverstärkungsstäben installiert werden.

Unabhängig von der Tatsache, daß sich die seitliche Verstärkung in diesem Fall nur über den Verbindungsstrukturen befindet, ist ihre Stetigkeit somit ebenfalls sichergestellt, da alle entstehenden Zugkräfte ordnungsgemäß beseitigt werden.

Gemäß Fig. 11 werden zusätzliche vorgefertigte Elemente 18 in Form von Trennblocks mit zentralsymmetrischen Schlitzen 26 auf den gegenüberliegenden Seiten bereitgestellt, wobei sich diese Elemente 18 mit wenigstens einem vorgefertigten Basiselement 1 abwechseln, während die letzteren mit Vorrichtungen zum Befestigen der Verbindungsstrukturen 17 versehen sind.

Der Graben 19 wird im Boden 13 (Fig. 4-8) durch aufeinanderfolgende Aushubstrecken 20 hergestellt, in denen eines oder mehrere vorgefertigte Elemente 1 in einem Abstand voneinander mit ihren krummlinig begrenzten Schlitzen 2 an den gegenüberliegenden Stirnseiten mit den freien Längenabschnitten 9, 10 der seitlichen Verstärkung installiert werden, wobei die Länge dieser freien Längenabschnitte größer als die Hälfte des Abstands zwischen den vorgefertigten Elementen 1 ist. Ungeachtet der Anzahl der vorgefertigten Elemente 1 in der Aushubstrecke sollte das letzte Element ein wiederverwendbares vorgefertigtes Element 21 ohne freie Längenabschnitte der seitlichen Verstärkung, aber an den gegenüberliegenden Stirnflächen mit Schlitzen 22 versehen sein.

Auf die Installation der vorgefertigten Elemente folgt das Betonieren der monolithischen Abschnitte 14 zwischen den vorgefertigten Elementen 1. Vor dem Betonieren des monolithischen Abschnitts 22 der an das wiederverwendbare vorgefertigte Element 21 angrenzenden Aushubstrecke wird der Boden der nächsten Aushubstrecke 23 ausgehoben und werden geeignete vorgefertigte Elemente 1 mit den freien Längenabschnitten 9, 10 der seitlichen Verstärkungsstäbe darin installiert, wonach das wiederverwendbare vorgefertigte Element 21 zur Verwendung in den folgenden Aushuboperationen aus der vorausgehenden Aushubstrecke herausgezogen wird.

Das vorgefertigte Element 1 mit den freien Längenabschnitten 9, 10 der Querverbindungsstäbe wird anstelle des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements 21 installiert (Fig. 9), wobei hierauf das Betonieren der an das Element 1 angrenzenden monolithischen Abschnitte 24 und 25 und der monolithischen Abschnitte 22 in der abgeschlossenen Aushubstrecke zwischen den installierten vorgefertigten Elementen 1 mit den freien Längenabschnitten 9 und 10 der Verstärkungsstäbe begonnen wird.

Die obenbeschriebene Abfolge der Arbeitsvorgänge ermöglicht das Errichten eines monolithischen Wandabschnitts der beanspruchten Konstruktion mit einer ununterbrochenen Verstärkung, die infolge der höheren seitlichen Steifigkeit und der Fähigkeit zur Aufnahme von Querbiegemomenten eine positive Wirkung auf die Zuverlässigkeit der errichteten Struktur ausübt, während die Installation des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements ohne freie Längenabschnitte von Verstärkungsstäben im Volumen des letzten vorgefertigten Elements in der Aushubstrecke das Mechanisieren des Verfahrens des Aushebens in den nächsten (nachfolgenden) Aushubstrecken ermöglicht, während das Ersetzen des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements durch das vorgefertigte Element 1 mit den freien Längenabschnitten 9, 10 der seitlichen Verstärkungsstäbe in Verbindung mit der obenbeschriebenen Abfolge des Betonierens der monolithischen Abschnitte die ununterbrochene Verstärkung ausnahmslos aller Abschnitte der Wand sicherstellt, so daß die erforderliche Minimalzahl von Typgrößen der vorgefertigten Elemente erhalten bleibt. Diese Faktoren machen das Verfahren zum Errichten des monolithischen Wandabschnitts im Boden dadurch hocheffektiv, daß sie Zeit beim Errichten sparen, die Menge des erforderten Materials und der Arbeit verringern, die Wandstärke ohne Verkomplizieren des Verfahrens ihres erwähnten Errichtens erhöhen, d. h. das Ausheben des Bodens vereinfachen unter Verwendung von Mechanisierung sowohl zum Bauen neuer Strukturen als auch zum Reparieren, Verstärken und Wiederherstellen vorhandener Strukturen.

Die fabrikmäßig aus Baubeton hergestellten vorgefertigten Elemente erhöhen die Zuverlässigkeit der errichteten Wand im Vergleich mit den durch das Unterwasserbetonieren gebauten Wänden. Das Versetzen des krummlinig begrenzten Schlitzes erhöht den Widerstand der Wand gegenüber Biegemomentdehnungen der äußeren Plattenverstärkung. Die Bereitstellung der äußeren Plattenverstärkung erleichtert das Verfahren des Abnehmens der Blockverschalung, vereinfacht die Konstruktion, beschleunigt das Umwerfen der Verschalungsteile und vereinfacht das Wasserabdichten der Wand. Die Konstruktion der vorgefertigten Elemente schafft durch das Verschweißen der (in der Zeichnung nicht gezeigten) Querabdeckbänder mit der äußeren Plattenverstärkung oder durch eine allseitige Metallisolation eine leichte Verbindung der Elemente, was zusammen mit den freien Längenabschnitten auf seiten der dickeren Vorsprünge eine Wand mit einer ununterbrochenen seitlichen Verstärkung erzeugt und somit die Zuverlässigkeit der Zaunstruktur unter der Wirkung horizontaler Belastungen erhöht.


Anspruch[de]

1. Vorgefertigtes Element (1) eines monolithischen Wandabschnitts im Boden, mit einem Verstärkungskäfig und einem Betonkörper mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen (2) an beiden Stirnflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitze (2) zu einer der Längsseiten des Körpers versetzt sind und an jeder Stirnfläche dickere und dünnere Vorsprünge (3, 4) bilden und der Verstärkungskäfig aus einer äußeren Plattenverstärkung (6), die an der äußeren Oberfläche der Längsseite des Körpers auf seiten der dünneren Vorsprünge angeordnet ist, aus Lagen von Querstäben (7), die sich über die gesamte Höhe des Körpers erstrecken und an der Längsseite des Körpers auf seiten der dickeren Vorsprünge parallel zu dieser Seite angeordnet sind, sowie aus Stäben (5) besteht, die jede Lage schneiden, wobei jeder der Stäbe (5) an den Enden Biegungen besitzt, die auf seiten der dünneren Vorsprünge mit der äußeren Plattenverstärkung (6) verschweißt sind, während sie auf seiten der dickeren Vorsprünge an den Querstäben (7) befestigt sind.

2. Element (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungskäfig longitudinale, vorgespannte Verstärkungsstäbe (8) besitzt, die zwischen den schneidenden Stäben (5) und der äußeren Plattenverstärkung (6) angeordnet sind.

3. Element (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (7) in jeder Lage freie Längsabschnitte (9, 10) besitzen, die über die gegenüberliegenden dickeren Vorsprünge vorstehen und zueinander versetzt sind.

4. Element nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Plattenverstärkung (6) freie Längsabschnitte (11) besitzt, die aus den Körperumrissen vorstehen, um die freien Längsabschnitte einer ähnlichen Plattenverstärkung (6) der angrenzenden vorgefertigten Elemente der Wand zu verbinden.

5. Monolithischer Wandabschnitt im Boden, mit verstärkten vorgefertigten Elementen (1) mit longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitzen (2) an den beiden Stirnflächen, wobei die Elemente in gegenseitigem Abstand installiert sind, und monolithischen Betonabschnitten (14) der Wand, die zwischen dem Paar benachbarter vorgefertigter Elemente (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die longitudinalen, krummlinig begrenzten Schlitze zu einer der Längsseiten des Körpers versetzt sind und dickere und dünnere Vorsprünge (3, 4) an jeder Stirnfläche bilden und die vorgefertigten Elemente (1) eine äußere Plattenverstärkung (6), die an der äußeren Oberfläche einer Längsseite des Körpers angeordnet sind, sowie freie Längenabschnitte (9, 10) von Querstäben (7) auf einer Längsseite des Körpers, die sich auf der von der Seite mit der Plattenverstärkung (6) entfernten Seite befindet, besitzen, wobei die freien Längenabschnitte (9, 10) der Stäbe (7) der angrenzenden vorgefertigen Elemente (1) in die monolithischen Betonabschnitte (14) der Wand überlappend eingesetzt sind und eine ununterbrochene seitliche Verstärkung bilden.

6. Wand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie Abdeckbänder (15) besitzt, die mit den monolithischen Abschnitten (14) überlappen und an der Plattenverstärkung (6) der vorgefertigten Elemente (1) befestigt sind.

7. Wand nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzliche vorgefertigte Elemente (18) in Form von Trennblöcken mit in bezug auf das Zentrum symmetrischen Schlitzen (26) an gegenüberliegenden Seiten besitzt, wobei die zusätzlichen vorgefertigten Elemente (18) in Form der Trennblöcke mit wenigstens einem vorgefertigten Basiselement (1) abwechseln, wobei die vorgefertigten Basiselemente (1) mit Vorrichtungen zum Befestigen an Verbindungsstrukturen (17) versehen sind.

8. Verfahren zum Errichten eines monolithischen Wandabschnitts im Boden nach Anspruch 5, das umfaßt: Ausheben eines Grabens (19) in aufeinanderfolgenden Strecken (20), Herstellen vorgefertigter Elemente (1) und wiederverwendbarerer vorgefertigter Elemente (21), Installieren der vorgefertigten Elemente (1) in den Aushubstrecken (20), wobei die krummlinig begrenzten Schlitze (2) an gegenüberliegenden Seiten in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner als die freien Längenabschnitte (9, 10) der seitlichen Verstärkungsstäbe ist, Installieren des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements (21) ohne freie Längenabschnitte der seitlichen Verstärkungsstäbe am Rand der Aushubstrecke (20), Betonieren der monolithischen Abschnitte (14) zwischen den Paaren angrenzender vorgefertigter Elemente (1), Ausheben der nächsten Aushubstrecke (23), Installieren der entsprechenden vorgefertigten Elemente (1) in dieser Aushubstrecke (23), Herausziehen des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements (21) aus der vorhergehenden Aushubstrecke (20), Installieren dieses wiederverwendbaren vorgefertigten Elements am Ende der nächsten Aushubstrecke (23), Installieren des vorgefertigten Elements (1) statt des wiederverwendbaren vorgefertigten Elements an dessen Stelle in der vorhergehenden Aushubstrecke, Betonieren der monolithischen Abschnitte (24, 25) der Wand, die an das vorgefertigte Element (1) anschließt, und Betonieren der monolithischen Abschnitte (14) zwischen den vorgefertigten Elementen (1) in der nächsten Aushubstrecke (23).

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Errichten der Wand im Boden und während des Aushebens des Bodens (13) auf seiten der Untergrundstruktur Abdeckbänder (15) so installiert werden, daß sie mit den monolithischen Abschnitten (14) entweder vollständig oder diskret überlappen und an der Plattenverstärkung (6) der angrenzenden vorgefertigten Elemente (1) befestigt werden.







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