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Dokumentenidentifikation DE69418488T2 30.12.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0740866
Titel ÜBERTRAGUNGSSYSTEM
Anmelder Qmedia Technology B.V., Rotterdam, NL
Erfinder BOS, Arie, Cornelis, NL-3021 CL Rotterdam, NL;
DE JAGER, Rudolf, NL-2725 AZ Zoetermeer, NL
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80801 München
DE-Aktenzeichen 69418488
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.11.1994
EP-Aktenzeichen 959030263
WO-Anmeldetag 30.11.1994
PCT-Aktenzeichen NL9400302
WO-Veröffentlichungsnummer 9519669
WO-Veröffentlichungsdatum 20.07.1995
EP-Offenlegungsdatum 06.11.1996
EP date of grant 12.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.12.1999
IPC-Hauptklasse H04H 9/00

Beschreibung[de]

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Telekommunikationssystem mit einer zentralen Empfangseinheit, einem Übertragungsnetzwerk und mindestens einem Gerät, die jeweils mit dem Übertragungsnetzwerk gekoppelt und mit einer Dateneingabeeinrichtung zum Übertragen von Daten zu der zentralen Empfangseinheit versehen sind.

[0002] Telekommunikationssysteme, welche in der oben skizzierten Weise angeordnet sind, sind in der die digitale Kommunikation betreffenden Industrie bekannt und werden insbesondere z. B. bei Computer- oder Telemetriesystemen und/oder bei der Sprachkommunikation, die mobile Sprachkommunikation sein kann oder nicht, verwendet, unabhängig davon, ob die Kommunikation über relativ kurze Distanzen oder über größere Distanzen, z. B. interkontinental, z. B. über Satelliten, stattfindet.

[0003] In den Fällen, in denen mehrere Sender oder Transceiver mit einer zentralen Empfangs- oder Sendeempfangseinheit über ein Übertragungsnetzwerk oder über einen Übertragungskanal in einer bestimmten Weise kommunizieren wollen, was z. B. bei Telefonsystemen der Fall sein kann, wird das Übertragungsnetzwerk derart ausgelastet, daß es für Dritte, die mit demselben Netzwerk verbunden sind, unmöglich wird, denselben Kanal, der häufig der einzige Kanal ist, in dem Übertragungsnetzwerk zu diesem Zeitpunkt zu benutzen.

[0004] Bei den derzeitigen Telefonsystemen ist es nötig, dieselbe Nummer neu zu wählen, wenn der gewählte Anschluß oder der Empfänger besetzt ist. Um das Wählen zu erleichtern, haben die derzeitigen Telefone, welche Sprache in zwei Richtungen übertragen, einen Permanentspeicher, in dem eine Gruppe von zugeordneten Daten in jedem Speicherplatz mit Hinblick darauf, daß diese eine Gruppe gelesen wird, gespeichert wird.

[0005] Aufgrund der derzeitigen Intensivierung der Benutzung von Übertragungsnetzwerken treten daher Blockade- oder Überlastungsprobleme auf. Als Folge der derzeitigen intensiven Inanspruchnahme des Übertragungsnetzwerks erschien jede Form einer Kommunikation über das Übertragungsnetzwerk unter bestimmten Umständen unmöglich. Dies ist jedoch, insbesondere bei bestimmten Formen der Kommunikation inakzeptabel, da es im öffentlichen Interesse ist, daß eine Anzahl von Instanzen, man denke z. B. an die Polizei, die Feuerwehr, Krankenhäuser und dgl., jederzeit erreichbar ist.

[0006] Anscheinend wächst immer noch die Auffassung, daß eine weitere Intensivierung der Telekommunikation, insbesondere über Telefon- oder Kabelnetzwerke oder über Glasfasernetzwerke Möglichkeiten bietet, eine Vielzahl von weiteren Diensten im weitesten Sinne des Wortes, insbesondere mit Hinblick auf eine aktive Teilnahme oder eine interaktive Kommunikation der bzw. mit der Allgemeinheit, anzubieten.

[0007] Die bekannten Telekommunikationssysteme schienen jedoch weniger gut geeignet, eine aktive Teilnahme z. B. eines Millionenpublikums zu ermöglichen, geschweige denn, daß dies in einer technischen Weise geschieht, bei der die Annahme durch dieses Publikum glatt vonstatten geht.

[0008] Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine Telekommunikationssystem, welches umfaßt:

- eine zentrale Empfangseinheit

- ein Übertragungsnetzwerk, welches mit der zentralen Empfangseinheit verbunden ist,

- zumindest ein Gerät, wobei jedes Gerät mit dem Übertragungsnetzwerk gekoppelt ist,

wobei das Gerät umfaßt:

- eine Dateneingabeeinrichtung mit einer Tastatur,

- eine Datenübertragungseinrichtung zum Übertragen von Daten zu der zentralen Empfangseinheit,

- einen Pufferspeicher zum Speichern von Gruppen von Eingabedaten, auf die für ein gemeinsames Lesen zugegriffen werden kann, und

- eine lokale Verarbeitungseinheit, welche mit dem Pufferspeicher gekoppelt ist, um das kollektive Lesen auf den Befehl der Verarbeitungseinheit zu beginnen und die Gruppen von Eingabedaten für die Übertragung vorzubereiten.

[0009] Die internationale Patentveröffentlichung Nr. WO 90/10988 (Viewfacts) offenbart ein System, welche eine zentrale Empfangseinheit, ein Übertragungsnetzwerk und mehrere entfernte Geräte umfaßt, die jeweils der Verwendung mit einem entsprechenden Fernsehgerät in einem Haus dienen und mit dem Übertragungsnetzwerk gekoppelt sind, um Daten von der zentralen Empfangseinheit zu empfangen und zu dieser zu übertragen. Dieses bekannte System ist ein System mit zyklischer Abfrage zum Sammeln von Informationen von den entfernten Vorrichtungen. Ein Hauptnachteil des Systems und des Geräts, die aus diesem Stand der Technik bekannt sind, besteht darin, daß die Geräte nicht gleichzeitig bei mehreren Radio- oder Fernsehnetzwerken verwendet werden können, da die Tasten der Dateneingabeeinrichtung (Tastatur) des Geräts nur zur Verwendung mit einem Programm/Netzwerk programmiert sind, d. h. dem bekannten Gerät fehlt die universelle Verwendbarkeit.

[0010] Das internationale Patentdokument Nr. 90/13088 (Johnson) offenbart ein Kabelfernseh-Transaktions-Endgerät, welches eine Tastatur zum Eingeben von Auswahl- und Feldergänzungsdaten und einen Teletextbildschirm-Generator zum Erzeugen einer visuellen Anzeige von Teletextbildschirmen mit Auswahlelementen oder zu ergänzenden Feldern aufweist.

[0011] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Telekommunikationssystem ohne die Nachteile des Standes der Technik zur Verfügung zu stellen, und um diese Aufgabe zu lösen, ist das Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur für das Aufsetzen einer Maske oder Schablone eingerichtet ist, was es möglich macht, bestimmte Tasten der Tastatur abzudecken oder aufzudecken, so daß selektiv ein Zugriff auf die Tasten ermöglicht wird, die zu diesem Zeitpunkt programmiert sind.

[0012] Der Vorteil besteht darin, daß die Schablone oder Maske Möglichkeiten für mehrere Geräte und Benutzer bietet, um interaktiv gleichzeitig an mehreren Radio- oder Fernsehnetzwerken teilzunehmen, insoweit als dieselben Tasten auf der Tastatur natürlich nicht gleichzeitig für verschiedene Programme programmiert sind. Weiterhin ist es möglich, an verschiedenen Programmen mit ein und demselben Gerät zu verschiedenen Zeiten, wenn gewünscht interaktiv, teilzunehmen, indem einfach die Schablone zwischen den Programmen ausgetauscht wird. Wenn dies gewünscht ist, können die Schablonen z. B. mit Werbung oder einer Bedienungsanweisung versehen sein oder Daten oder Illustrationen von Programmen, die gesendet werden sollen, oder eine erläuternde Information enthalten. Die Schablonen können z. B. an einem Kiosk gekauft werden oder einem Magazin oder einer Wochenzeitschrift angehängt sein oder an Leute nach Hause geschickt werden, wenn diese an einer Aktion im Radio oder Fernsehen teilnehmen wollen.

[0013] Bei einer Ausführungsform des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung ist die Schablone mit Öffnungen versehen, durch welche ein Zugriff auf die Tasten der Tastatur erlangt werden kann, die sich unter den Öffnungen befinden. Das vorangehend genannte Gerät ist insbesondere mit einer Einrichtung zum Niederhalten der Schablone auf der Tastatur versehen.

[0014] Bei einer anderen Ausführungsform des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung ist die Tastatur der Dateneingabeeinrichtung mit einer Anzeigeeinheit versehen. Insbesondere wird eine Anzeige, welche sich bewegen kann oder nicht, auf der Anzeigeeinheit angezeigt, welche nach dem Zeitpunkt der tatsächlichen Übertragen der Daten zu der zentralen Empfangseinheit Stationär wird oder verschwindet.

[0015] Bei einer weiteren Ausführungsform des Telekommunikationssystems gemäß der Erfindung ist die Tastatur mit einer Korrekturtaste versehen, um Daten der Gruppe von Eingabedaten zu ändern, die in dem Pufferspeicher gespeichert sind. Vorzugsweise ist die Tastatur mit einer Befehlstaste versehen, welche verwendet werden kann, um den Befehl zum Starten der lokalen Verarbeitungseinheit zu einem bestimmten Zeitpunkt zum kollektiven Lesen der Gruppen von Eingabedaten und deren Vorbereitung für die Übertragung zu geben.

[0016] Die Erfindung betrifft auch ein Gerät und eine Schablone, die für die Verwendung bei einem Telekommunikationssystem gemäß der Erfindung geeignet sind (Anspruch 12 bzw. Anspruch 13), sowie die Verwendung einer solchen Schablone (Anspruch 14).

[0017] Die vorliegende Erfindung wird genauer mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung erläutert. Die Zeichnung umfaßt Figuren, in denen gleiche Teile gleich numeriert sind und in denen

Fig. 1 schematisch eine bevorzugte Ausführungsform des Telekommunikationssystems und des Geräts zur Verwendung in dem Telekommunikationssystem zeigt,

Fig. 2 das mögliche Äußere des Geräts zur Verwendung in dem Telekommunikationssystem der Fig. 1 zeigt,

Fig. 3 eine mögliche Ausführungsform der Schablone zur Verwendung auf dem Gerät der Fig. 2 zeigt und

Fig. 4 schematisch eine Implementierung eines Systems zeigt, in dem das Telekommunikationssystem, das Gerät und die Schablone gemäß der Erfindung eine Anwendung finden.

[0018] Fig. 1 zeigt ein Telekommunikationssystem 1, welches eine zentrale Empfangseinheit 2 umfaßt, welche über ein Übertragungsnetzwerk 3 mit einem Gerät 4 gekoppelt ist, dessen Äußeres in Fig. 2 gezeigt ist. Mehrere derartige Geräte 4 sind mit dem Übertragungsnetzwerk 3 verbunden. Nur eine der Vorrichtungen 4 ist in der Figur gezeigt. Normalerweise umfaßt das Übertragungsnetzwerk Verstärker, Schaltstationen oder Verarbeitungseinheiten, die nicht näher im Rahmen der Beschreibung dieser Figur erläutert werden. Das Übertragungsnetzwerk ~ kann z. B. ein bereits vorhandenes Telefonnetzwerk oder ein zentrales Antennenkabelnetzwerk oder ein ISDN-artiges Netzwerk sein oder ein Glasfasernetzwerk umfassen. Wenn das Übertragungsnetzwerk z. B. ein Telefonnetzwerk ist, kann das Gerät 4 mit dem Telefonnetzwerk zusammen mit den Telefongeräten verbunden sein, die gewöhnlich vorhanden sind. Im Falle eines Telefonnetzwerks ist es für den Netzwerkverwalter einfach, dem Besitzer des Geräts 4, d. h. dem Teilnehmer, Kosten zu berechnen, gewöhnlich proportional zu der Dauer der Telekommunikation über das Übertragungsnetzwerk 3. In der einfachsten Form muß das Übertragungsnetzwerk 3 nur zum Übertragen von Daten in die Richtung von dem Gerät 4 zu der zentralen Empfangseinheit 2 geeignet sein. Wenn das Gerät höher entwickelt ist, ist das Gerät, ebenso wie das Übertragungsnetzwerk 4, zum Übertragen von Informationen in zwei entgegengesetzte Richtungen geeignet. In diesem Fall ist es daher ein Transceiver.

[0019] Die zu der zentralen Empfangseinheit 2 durch die verschiedenen Geräte 4 übertragenen Daten werden in der Empfangseinheit 2 verarbeitet und können dort direkt verwendet werden, z. B. in einem Studio 5, in dem ein Programm 6 (schematisch ange deutet) aufgezeichnet wird, das für Zuschauer eines Fernsehgeräts 7 nach dem Senden verfügbar ist, die interaktiv an dem Programm 6, je nach dem Inhalt des Programms, durch Übertragen von Daten zu der zentralen Empfangseinheit 2 mit Hilfe des Geräts 4 teilnehmen können.

[0020] Das Gerät 4 ist mit einer Dateneingabeeinrichtung 8 versehen, gewöhnlich in der Form einer Tastatur, die zum Eingeben von Daten verwendet wird. Das Gerät 4 umfaßt weiterhin eine lokale Verarbeitungseinheit 9, welche mit der Tastatur 8 und dem Übertragungsnetzwerk 3 gekoppelt ist. Zusätzlich zu dem lokalen Speicher, gewöhnlich in der Form eines ROM oder eines RAM, der für den Betrieb der lokalen Verarbeitungseinheit 9 erforderlich ist, ist auch ein Pufferspeicher 10 mit der Verarbeitungseinheit 9 gekoppelt. Auf der Grundlage von Fragen, die in dem Programm 6 gestellt werden, werden die entsprechenden Antworten in das Gerät 4 durch den Bediener des Geräts 4 durch Drücken der geeigneten Knöpfe (die noch zu erläutern sind) auf der Tastatur 8 eingegeben. Jede Antwort oder Reihe von Antworten stellt eine Gruppe dar und die Gruppen werden nacheinander in dem Pufferspeicher 10 in einer Weise gespeichert, die es möglich macht, den Pufferspeicher 10 in seiner Gesamtheit mit Hilfe der Verarbeitungseinheit 9 zu lesen. Auch in dem Fall, daß nur eine Antwort übertragen wird, wird normalerweise mehr als eine Gruppe übertragen, weil zusätzlich zu der Gruppe, welche die eine Antwort enthält, auch eine Gruppe von Daten, die z. B. die Identifizierung der Empfangseinheit und/oder des Sendegerätes enthalten, übertragen werden. Das Gerät 4 ist mit einer Befehlstaste 11 versehen, welche es ermöglicht, daß die fraglichen Daten zu der zentralen Empfangseinheit 2 über das Übertragungsnetzwerk 3 mit Hilfe der lokalen Verarbeitungseinheit 9 übertragen werden, normalerweise durch Verwendung einer geeigneten Übertragungseinrichtung 12 und Befolgen eines vorgeschriebenen Protokolls. Die Kompaktheit der dann übertragenen Daten bestimmt die Dauer der Datenübertragung zu der Empfangseinheit 2 in einem erheblichen Ausmaß. Wenn es der entsprechende Kanal in dem Übertragungsnetzwerk 3 zu der Empfangseinheit 2 gestattet, wird die höchstmögliche Übertragungsgeschwindigkeit gewählt, damit die Übertragung der Information zu der Empfangseinheit 2 wieder so kurz wie möglich dauert und Überlastungsprobleme daher vermieden werden können. Erst nachdem die Daten für die Übertragung durch die lokale Verarbeitungseinheit 9 vorbereitet worden sind, findet auf den Befehl der Befehlstaste 11 die tatsächliche kurze Übertragung der Daten statt.

[0021] Die Vorrichtung 4 ist mit einer lokalen Uhr oder einem Zeitgeber 13 versehen, der gewöhnlich für die interne Synchronisation der lokalen Verarbeitungseinheit 9 nötig ist, die in den meisten Fällen mit einem Mikroprozessor versehen ist. Wenn die lokalen Zeitgeber 13 der verschiedenen Geräte 4 die lokale Synchronisierung in einem Gerät 4 mit jeweils verschiedenen Rhythmen unter Verwendung von verschiedenen Zeitperioden bewirken, was dazu führt, daß Informationen zu der Empfangseinheit 2 zu Zeiten übertragen wird, die zwischen den verschieden Geräten wechselseitig divergent, statistisch oder pseudostatistisch sind, verringert dies das Risiko einer Überlastung. Dies wird nachfolgend genauer erläutert.

[0022] Es ist jedoch auch möglich, daß ein zentraler Zeitgeber in der zentralen Emfpangseinheit 2 vorgibt, welches der jeweiligen Geräte 4 und in welcher Reihenfolge diese Geräte die Information, die in ihren Speichern gespeichert ist, über das Übertragungsnetzwerk 3 übertragen dürfen. Das existierende Telefonübertragungsnetzwerk sieht dies jedoch nicht vor.

[0023] Wenn die Zeitperioden und insbesondere die Startzeiten der Übertragung der Information zu der Empfangseinheit 2, die sich daraus ergeben, wechselseitig divergent sind, was z. B. der Fall ist, wenn die Startzeiten in den verschiedenen Geräten 4 entsprechend der Größe der Elemente einer arithmetischen Folge verknüpft sind, wird die Möglichkeit einer Überlastung weiter verringert.

[0024] Das Gerät 4 ist mit einer Lese/Schreibeinheit zur Verwendung für eine Speicherkarte, eine Magnetkarte, eine SmartCard oder eine Chipkarte 15 versehen. Die Karte 15 kann mit elektrischen Kontakten versehen sein oder nicht oder dafür geeignet sein, magnetisch gelesen und/oder beschrieben zu werden und elektrische, magnetische, mechanische und/oder optische Daten, z. B. Strichcodedaten zu enthalten. In den meisten Fällen können bestimmte Teile der Karte durch den Bediener des Geräts 4 selbst nicht beschrieben werden, obwohl das Lesen normalerweise möglich ist, um die Identität des Teilnehmer des Geräts 4 zu den Daten hinzuzufügen, die zu der zentralen Empfangseinheit 2 übertragen werden, wenn dies gewünscht ist. Natürlich ist es möglich, zusammen mit den Daten Programmcodes oder andere Codes zu übertragen, welche es möglich machen, daß die zentrale Empfangseinheit 2 auswählt, zu welchem Programm die empfangenen Daten gehören oder auf welche Frage sich die fraglichen Daten beziehen. In einigen Fällen werden auch Daten betreffend die Identität des Teilnehmers zusammen mit den anderen Daten übertragen. Wenn Bestellungen mit Hilfe des Geräts 4 getätigt werden, ist natürlich die Identität des Teilnehmers wirklich relevant; wenn jedoch Umfragen oder andere anonyme Aktivitäten durchgeführt werden, ist das Gegenteil der Fall. Ein Schutz des Geräts 4 kann mit Hilfe eines bestimmten PIN-Codes erfolgen, der eingegeben werden muß, bevor das Gerät betätigt werden kann. Wenn dies gewünscht ist, enthält die Karte 15 weitere Daten zum Einstellen des Zeitgebers 13 oder wesentliche Leitdaten, z. B. relevante Telefonnummern.

[0025] Das Gerät 4 umfaßt eine geeignet gesteuerte Anzeigeeinheit 16, z. B., aber nicht notwendig, eine LCD-Anzeige, auf welcher Information, die mit Hilfe der Tastatur 8 eingegeben wird, wenn gewünscht, zusammen mit anderer Information, die von der Karte 15 gelesen wird, angezeigt werden kann. Das Gerät 4 ist, wenn gewünscht, mit einer Korrektur- oder Recover-Taste 17 zum Korrigieren der vorangehend eingegebenen Daten versehen. Das Gerät 4 kann weiterhin mit einer Toneinrichtung versehen sein, insbesondere zur Wiedergabe von Ton, wobei diese Toneinrichtung mit der Anzeigeeinheit 16, wenn gewünscht, zusammenwirkt.

[0026] Der Vorteil der Verwendung einer Anzeigeeinheit bei dem Gerät besteht darin, daß dies es möglich macht, anzuzeigen, welche Daten eingegeben worden sind, was von Bedeutung ist, wenn interaktiv auf Fragen, die in einem Programm gestellt wurden, geantwortet wird. Die Korrektur einer Antwort, wenn sie einmal eingegeben worden ist, ist dadurch in einer einfachen Weise möglich geworden. Weiterhin kann der Status der in dem Gerät gespeicherten Daten auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden. Nachdem der Befehl zum Starten des kollektiven Lesens und des Vorbereitens zur Übertragung gegeben worden ist, kann die Anzeige z. B. anzeigen, ob die fraglichen Daten bereits tatsächlich zu der zentralen Empfangseinheit gesendet worden sind.

[0027] Eine Maske oder Schablone 18 gemäß Fig. 3 kann auf die Tastatur 8 aufgesetzt werden, welche es möglich macht, bestimmte Tasten, die für das fragliche Programm nicht erforderlich sind, abzudecken, während die Schablone andere Tasten unbedeckt läßt und somit einen Zugriff auf diese Tasten durch Öffnungen 19 gestattet, die in der Maske oder Schablone vorgesehen sind. Die Schablone 18 ist mit einem Aufdruck versehen, welcher anzeigt, welche Funktionen mit den Tasten beabsichtigt sind, die offengelassen worden sind. Bei dem dargestellten Fall sind nur vier Tasten offengelassen worden, welche mit A, B, C, D bezeichnet sind, um zu zeigen, daß der Bediener eine der vier Möglichkeiten ein- oder mehrmals wählen muß. Natürlich können auch die anderen Tasten auf der Tastatur 8 permanent zugänglich sein, um es möglich zu machen, bestimmte feste Funktionen auszuführen. Obwohl die Programmierung und das Zuordnen der Funktionen zu den Tasten im Prinzip durch die zentrale Empfangseinheit 2 erfolgen könnte, wenn das Gerät 4 auch zum Empfangen von Information von dem Übertragungsnetzwerk 3 geeignet wäre, ist eine direkt praktikable Lösung eine Lösung, bei welcher die Zuordnung der fraglichen Funktionen zu Tasten auf der Tastatur 8 auf der Grundlage von Information stattfindet, welche von der Karte 15 mit Hilfe der Einheit 14 gelesen wird. Die Karte 15 kann Information zum Zuordnen von Funktionen zu einer Gruppe von Tasten, aber auch zu mehreren Gruppen von Tasten, für verschiedene interaktive Programme, wenn gewünscht, enthalten. Eine maximale Flexibilität hinsichtlich der Programmierung der Tasten wird erreicht. Zum Beispiel kann während einer ersten Zeitdauer eine erste Gruppe von Tasten einem ersten Programm zugewiesen oder an dieses vermietet werden, das mit einer ersten Übertragungsfrequenz gesendet wird, während ein r zweiten Zeitdauer, welche sehr wohl mit der ersten Zeitdauer überlappen kann, eine weitere, zweite Gruppe von Tasten einem anderen, zweiten Programm, zugeordnet ist, das gleichzeitig mit einer zweiten Sendefrequenz gesendet werden kann oder nicht, usw. Das Gerät 4 ist mit einer Einrichtung 20 zum Niederhalten der Schablone 18 auf der Tastatur versehen. Die Tastatur 8, die Anzeigeeinheit 16 und/oder die Lese/Schreibeinheit 14 sind vorzugsweise in einem geeigneten Gehäuse aufgenommen.

[0028] Fig. 1 zeigt, daß die Lese/Schreibeinheit 14 mit einer Schalteinrichtung 21 versehen ist, welche derart angeordnet ist, daß das Gerät 4 sobald und solange betrieben werden kann, wie die Karte 15 in die Lese/Schreibeinheit 14 eingeführt ist. Das Gerät 4 ist vorzugsweise mit einer Stromversorgungseinheit 22 versehen, um die Menge der elektrischen Energie, die dem Telefonnetzwerk zur Versorgung entzogen wird, so gering wie möglich zu halten. Die Stromversorgungseinheit 22 ist mit der Schalteinrichtung 21 verbunden, so daß das Gerät 4 nur arbeitet oder eine Versorgungsspannung empfängt, wenn die Karte 15 in die Lese/Schreibeinheit 14 eingeführt ist. Die Stromversorgungseinheit 22 kann dem Stromnetz Energie entnehmen; sie kann jedoch auch autonom sein, indem sie mit einer Batterieeinheit versehen ist.

[0029] Das Gerät 4 sieht weitere Anwendungen zum direkten Steuern eines Datenverarbeitungssystems vor, z. B. ein Sprachausgabesystem, insbesondere, wenn das Gerät 4 parallel zu dem Telefonapparat geschaltet ist. Daher ist es möglich, auf das Übertragungsnetzwerk 3 direkt mit Hilfe des Geräts 4, wenn gewünscht, durch Verwendung von DTMF oder eines anderen geeigneten Tastencodes auf der Tastatur 8 zuzugreifen. Die Möglichkeiten von Telefonapparaten werden durch die Verwendung des Geräts 4 erweitert. So ist es z. B. möglich, alphanumerische Symbole oder z. B. Textdaten, wenn gewünscht, zu übertragen. Bestimmte Anwendungen können mit Hilfe der Karte 15, wenn gewünscht realisiert, werden. Eine besondere Anwendung ist das Texttelefon.

[0030] Wie bereits vorangehend erläutert, ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um die (Überlastungs-)Möglichkeit, daß ein oder mehrere Geräte 4 Daten gleichzeitig übertragen, zu minimieren. Es ist dadurch möglich, eine Zahl zu verwenden, welche durch den Benutzer selbst eingegeben wird oder welche von der Karte 15 oder aus einem Speicher in dem Gerät 4 gelesen wird. Die Zahl kann eine Zahl sein, welche für jedes Gerät 4 spezifisch ist, z. B. eine Zahl aus einer Reihe von Zahlen, die von dem Gerät erhältlich sind. Diese Zahl, welche auch ihrerseits ebenfalls codiert sein kann, wird irgendwie, z. B. mit Hilfe eines geeigneten Algorithmus oder eines zyklischen Taktgebers, codiert. Daraus wird eine weitere Zahl gewonnen, welche die Basis zum Berechnen der Zeit der Übertragung von Daten bildet. Hinsichtlich der Anfälligkeit des Telekommunikationssystems für Betrug ist es wichtig, daß eine Möglichkeit zur Verfügung gestellt wird, um auf der Empfangsseite des Systems zu verifizieren, ob empfangene Daten tatsächlich von einem Teilnehmer stammen, der zur Teilnahme berechtigt ist. Ein solches System kann z. B. mit Hilfe einer Zahl realisiert werden, die auf der Empfangsseite bekannt ist, jedem Gerät 4 zuzuordnen ist und die in einer auf der Empfangsseite bekannten Weise codiert ist. Auf diese Weise kann eine spezifische Übertragungszeit für jedes Gerät festgelegt werden, welche nur auf der Seite der zentralen Empfangseinheit bekannt ist. Dies macht das System betrugssicher. Wenn eine Überlastung bei einem oder mehreren Geräten während eines Versuchs der Übertragung auftritt, kann eine nächste Übertragungszeit, welche der Empfangseinheit bekannt ist, bestimmt werden, z. B. auf der Grundlage einer nächsten Zahl in einer Reihe von per mutierten Zahlen, von denen die tatsächliche Permutation nur der Empfangsseite bekannt ist.

[0031] Wenn nur eine Gruppe von Daten zu der Empfangseinheit 2 durch ein Gerät 4 übertragen wird, enthält diese Gruppe normalerweise Daten, die es nicht nötig oder wünschenswert machen, daß die Empfangseinheit 2 in der Lage ist, das übertragende Gerät 4 zu identifizieren. In diesem Fall enthält die Gruppe keine Identifikationsdaten, aber z. B. Meinungsdaten oder dgl. Wenn der Benutzer z. B. an einem Quiz, einer Lotterie oder einem Spiel teilnimmt oder wenn Bestellungen getätigt werden, werden jedoch die Daten, welche die Identität enthalten, mitgesandt. In diesem Fall enthalten die Daten auch Informationen betreffend Name/Adresse/Wohnort und/oder Giro- und Bankinformation oder dgl., so daß dann, wenn eine Bestellung getätigt wird, für die ein bestimmter Betrag zu zahlen ist, dieser Betrag dem Bank- oder Postscheckkonto belastet werden kann. Es ist möglich, daß das Gerät 4 eine zweite Lese/Schreibeinheit 14' (nicht gezeigt), ähnlich der Lese/Schreibeinheit 14, enthält, in welche eine zweite Karte 15' (nicht gezeigt), ähnlich der Karte 15, eingeführt werden kann, welche Information enthält, die Geld darstellt oder äquivalent hierzu ist und welche durch die Einheit 14' auf den Befehl der Empfangseitheit 2 bei der Annahme/Registrierung der Bestellung belastet wird. Die Identifikationsdaten werden von der Karte 15 gelesen, z. B. wenn der korrekte PIN-Code eingegeben wird, worauf die Karte dann die Daten, z. B. in einer codierten Form, überträgt. Alternativ wird der codierte PIN-Code oder ein anderer eindeutiger Code z. B. auf der Karte 15 übertragen, so daß die Gruppe von Daten, die zu übertragen ist, klein bleibt, wobei die zentrale Empfangseinheit 2 die Identifikationsdaten, welche dem empfangenen Code zugeordnet sind, sucht, so daß die Identität der Partei, welche die Bestellung tätigt, durch die zentrale Empfangseinheit bekannt gemacht wird.

[0032] Bei einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Gerät 4 einen (gewöhnlich permanenten) Speicher, der nachfolgend "Schablonenspeicher" genannt wird. Dieser Schablonenspeicher kann abnehmbar sein und z. B. ein ROM, CD-ROM, CD-I, CD-RM, CCD oder dgl. enthalten. Er kann auch eine Chipkarte, eine Speicherkarte, eine SmartCard, eine Magnetkarte oder eine ähnliche Karte 15, 15' sein, welche in die Lese/Schreibeinheit 14, 14' eingeführt werden kann. Obwohl das Gerät 14 im Prinzip alle Informationen enthalten kann, die erforderlich sind, um lokal eine virtuelle, d. h. zumindest teilweise durch Software implementierte Schablone oder Maske, aufzubauen, ist gewöhnlich ein komplementärer Datenteil zusätzlich zu dem Datenteil erforderlich, der in dem Schablonenspeicher gespeichert ist, um die Schablone zu vervollständigen. Dieser komplementäre Teil, der z. B. eine durch Software implementierte Taste zum Zugreifen auf die Information, ob codiert oder nicht, die in dem Schablonenspeicher gespeichert ist, enthält, wird von der Zentraleinheit 2 durch das Gerät 4 auf Anforderung in einer Weise zugänglich gemacht (heruntergeladen), welche noch zu erläutern ist. Trotz des Umstands, daß in diesem Fall eine umfangreiche Information in dem Gerät 4 verfügbar ist, wird das Übertragungsnetzwerk nur sehr kurz in Anspruch genommen und die Übertragungszeit ist sehr kurz, zumindest wenn nicht alle Informationen von der Einheit 2 stammen müssen. Die durch Software implementierte Schablone, die auf der Anzeigeeinheit 16 anzuzeigen ist und die normalerweise graphische Informationen und/oder Textinformationen enthält, kann mit der vorangehend erläuterten Schablone 18 kombiniert werden, welche einen Zugriff nur auf vorbestimmte Tasten auf der Tastatur 8 gestattet, die zu diesem Zeitpunkt programmiert sind. Die virtuelle Schablone benutzt Tasten oder Blöcke, die von Hand oder mit Hilfe von Werkzeugen, wie einem Lesestift, einer Maus oder dgl. zu aktivieren sind, worauf eine oder mehrere zusätzliche Schablonen auf der Anzeigeeinheit 16 nach der Aktivierung, wenn nötig, angezeigt werden. Die Anzeigeeinheit 16 ist z. B. eine LCD- Anzeige, welche einen Berührungsbildschirm umfaßt. Die verschiedenen Arten von Schablonen sind insbesondere bei direkten Marketing-Anwendungen relevant oder wenn an Aktivitäten im Radio oder Fernsehen teilgenommen wird.

[0033] Die Übertragung von Informationen von der Einheit 2 zu dem Gerät 4 findet vorzugsweise zu Zeiten statt, wenn auf dem Netzwerk 3 weniger Betrieb ist, z. B. bei Nacht. In diesem Fall ruft die Einheit 2 selbst diejenigen Geräte 4 auf, die vorher eine Anforderung für die Übertragung der entsprechenden komplementären Daten gemacht haben, worauf die vollständige Schablone in dem Gerät 4 am nächsten Tag aufgebaut werden kann.

[0034] Der Vorteil der Karte oder der CD-Leseeinheit besteht darin, daß die darin einzuführende Karte oder die CD Informationen enthalten kann, auf welche die vorangehend genannten Daten magnetisch oder in einer anderen Weise gespeichert werden können. Dieser Informationsträger, welcher von einer Ausgabestelle abgeholt werden kann oder gekauft oder zu Leuten nach Hause gesandt werden kann und der verwendet werden kann, um darauf Werbung zu verbreiten, kann Zugriff zu dem Kommunikationssystem mit Hilfe von Codes (Anweisungen), die darin enthalten sind, ermöglichen, um an einem oder mehreren Spielen, Meinungsumfragen, Kapitalakquisitionsveranstaltungen, Wettbewerbe, Wetten, Lotterie und dgl. teilzunehmen, all dies in interaktiver Weise. Zugriff auf eine interaktive Aktivität, wie ein zu erweisender Dienst oder ein Spiel, findet, wenn gewünscht, direkt statt, indem eine Schnellwirkungstaste (quickaction key; nicht gezeigt) auf dem Gerät 4 gedrückt wird, worauf eine Datenverbindung direkt zwischen dem Gerät 4 und der zentralen Einheit 2 hergestellt wird, um eine interaktive Anfrage zu tätigen, eine Bestellung zu tätigen oder dgl. Das Gerät 4 kann anstelle eines konventionellen Telefons verwendet werden, um Telefonanrufe mit Hilfe einer Audioeinrichtung zu tätigen, die für sich bekannt ist und auf dem Gerät 4 vorgesehen ist. Weiterhin können Symbole z. B. auf der Tastatur 8 eingegeben und direkt zu der Einheit 2 übertragen werden und umgekehrt. Das Gerät 4 kann, freisprechend und möglicherweise über Funk, in einer Verbindung mit einem Teil davon stehen, das mit dem Übertragungsnetzwerk 3 verbunden ist. Vorzugsweise umfaßt die zentrale Empfangseinheit 2 eine Maßnahme, welche dafür sorgt, daß die Verbindung mit einem Gerät 4 unterbrochen wird, wenn keine Kommunikation auf dem Netzwerk zu dem entsprechenden Gerät 4 für einige Zeit, z. B. für zwei Minuten, erfolgt ist.

[0035] Wenn die auf der Karte in der Einheit 14 gespeicherten Codes einen PN-Code enthalten, kann eine Überprüfung durchgeführt werden, um zu verifizieren, ob der Benutzer autorisiert ist, teilzunehmen oder interaktiv zu kommunizieren, indem Verifizierungsaktivitäten durchgeführt werden, wenn der Benutzer seinen PIN-Code auf der Dateneingabeeinrichtung eingibt.

[0036] Fig. 4 illustriert diagrammatisch ein System, bei welchem das Telekommunikationssystem 1 verwendet werden kann. Die Figur zeigt die Benutzer 40, von denen es im Prinzip mehrere Millionen geben kann, die jeweils mit einem Gerät 4 versehen sind, und welche jeweils mit der zentralen Sende/Empfangs-Einheit 2 über das Übertragungsnetzwerk 3 verbunden sind. Andererseits sind auch die Anbieter 50 von Waren, Dienstleistungen und Informationen mit der Einheit 2 verbunden. Das Material und/oder virtuelle Schablonen werden dem Benutzer per Post, als Anlage zu einem Magazin oder dgl. zugänglich gemacht oder die Schablone wird, falls sie eine voll ständig virtuelle Schablone ist, entweder vollständig, z. B. bei Nacht, oder teilweise (als komplementäre Information) in Form einer durch Software implementierten Taste zu den Benutzern 40 übertragen, in welchem Fall der (Schablonen-)Speicher den größeren Teil der Information enthält, so daß die Zeit verringert wird, während der das Übertragungsnetzwerk 3 in Anspruch genommen wird. Die Daten, welche kostenlos von einem Informationsanbieter angeboten werden können oder nicht, können über das Übertragungsnetzwerk 3 zu dem Benutzer übertragen werden, der die Daten bestellt hat, zumindest insofern, als diese Möglichkeit vorgesehen ist. Bestellte Waren, Artikel usw. werden gewöhnlich durch den Lieferanten geliefert, wobei zu diesem Zeitpunkt die Zahlung erfolgen kann, falls diese nicht vorher automatisch, ob mit Hilfe des Telekommunikationssystems oder nicht, stattgefunden hat. Das System 1 umfaßt eine Codeauswahleinrichtung 60, welche den Code des geforderten Anbieters 50, der den geforderten Dienst leisten soll, auf der Basis der Codedaten auswählt, die in den zu der Einheit 2 übertragenen Daten enthalten sind. Die übertragenen Daten enthalten weiterhin Transaktionsdaten, welche den Inhalt der geforderten Transaktion aufzeichnen, der vorher auf einer entsprechenden reellen (physischen) oder virtuellen Schablone durch den Benutzer 40 angegeben wurde. Die Codedaten wurden z. B. durch den Benutzer selbst eingegeben, von einer Karte oder von dem Schablonenspeicher eingelesen oder stammen von der Schablone, welche diese Daten in einer elektrischen, magnetischen, mechanischen und/oder optischen Form enthält. Natürlich hängt es von der Art der Transaktion ab, ob die übertragenen Daten Identifikationsdaten enthalten oder nicht.

[0037] Wenn z. B. zwei Geräte 4 zueinander Faxnachrichten übertragen wollen, ist zumindest eines der Geräte mit einer Video- oder Scanneinrichtung versehen und ein sendender Benutzer 40 ist in der Lage, eine Faxnachricht, die gewöhnlich Textinformationen, fotografische Informationen oder grafische Informationen enthält, zu einem Mailbox- Speicher z. B. in dem empfangenden Gerät 40 zu übertragen, indem ein entsprechender Code eingegeben wird. Wenn die Empfangseinheit 2 aktiv ist, kann auch eine direkte Kommunikation ohne die Zwischenschaltung des Mailbox-Speichers, wenn gewünscht, stattfinden. Gewöhnlich ist das Gerät 4 mit einer Druckvorrichtung (Drucker) versehen, welche eine externe Druckvorrichtung sein kann oder nicht.


Anspruch[de]

1. Telekommunikationssystem, welches umfaßt:

- eine zentrale Empfangseinheit (2),

- ein Übertragungsnetzwerk (3), welches mit der zentralen Empfangseinheit (2) verbunden ist,

- zumindest ein Gerät (4), wobei jedes Gerät mit dem Übertragungsnetzwerk (3) gekoppelt ist,

wobei das Gerät (4) umfaßt:

- eine Dateneingabeeinrichtung (8) mit einer Tastatur,

- eine Datenübertragungseinrichtung (12) zum Übertragen von Daten zu der zentralen Empfangseinheit (2),

- einen Pufferspeicher (10) zum Speichern von Gruppen von Eingabedaten, auf die für ein kollektives Lesen zugegriffen werden kann, und

- eine lokale Verarbeitungseinheit (9), wiche mit dem Pufferspeicher (10) gekoppelt ist, um das kollektive Lesen auf den Befehl der lokalen Verarbeitungseinheit (9) zu beginnen und die Gruppen von Eingabedaten für eine Übertragung vorzubereiten,

dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (8) für das Aufsetzen einer Maske oder Schablone (18) eingerichtet ist, was es möglich macht, bestimmte Tasten der Tastatur (8) abzudecken oder aufzudecken, so daß selektiv ein Zugriff auf die Tasten (A, B, C, D) ermöglicht wird, die zu diesem Zeitpunkt programmiert sind.

2. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (18) mit Öffnungen (19) versehen ist, durch welche ein Zugriff auf die Tasten möglich ist, welche sich unter den Öffnungen befinden.

3. Telekommunikationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (4) mit einer Einrichtung (20) zum Niederhalten der Schablone (18) auf der Tastatur (8) versehen ist.

4. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (8) der Dateneingabeeinrichtung mit einer Anzeigeeinheit (16) versehen ist.

5. Telekommunikationssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige, welche sich bewegen kann oder nicht, auf der Anzeigeeinheit (16) angezeigt wird, welche nach dem Zeitpunkt der tatsächlichen Übertragung der Daten zu der zentralen Empfangseinheit (2) stationär wird oder verschwindet.

6. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (8) mit einer Korrekturtaste (17) zum Ändern der Daten der Gruppe von Eingabedaten versehen ist, die in dem Pufferspeicher (10) gespeichert sind.

7. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (8) mit einer Befehlstaste (11) versehen ist, welche verwendet werden kann, um den Befehl zum Starten der lokalen Verarbeitungseinheit (9) zu einem bestimmten Zeitpunkt zum kollektiven> tesen der Gruppen von Eingabedaten und deren Vorbereitung für die Übertragung zu geben.

8. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 4 und 5 bis 7, soweit rückbezogen auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Tastatur (8) und die Anzeigeeinheit (16) in einem Gehäuse untergebracht sind.

9. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske oder Schablone (18) elektrische, magnetische, mechanische und/oder optische Information enthält, welche den Typ der Schablone (18) repräsentiert, durch welche ein Benutzer der Vorrichtung (4) seine Wünsche kundtut, wobei das Gerät (4) mit einer Leseeinrichtung (14, 14') versehen ist, welche diese Information identifiziert und welche mit einer programmierbaren Dateneingabeeinrichtung (8) gekoppelt ist.

10. Telekommunikationssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schablone (18) gelesene Information als Indexinformation verwendet wird, wenn die Speichereinrichtung gelesen wird, welche zum Beispiel die Programmierdaten enthält, die jeder Art von Schablone (18) für die Dateneingabeeinrichtung (8) zugeordnet sind.

11. Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung der in Rede stehenden Funktionen zu Tasten auf der Tastatur (8) auf der Grundlage von Information stattfindet, die von einer Karte (15) gelesen wird.

12. Vorrichtung zur Verwendung in dem Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, welche umfaßt:

- eine Dateneingabeeinrichtung (8) mit einer Tastatur,

- eine Datenübertragungseinrichtung (12) zum Übertragen von Daten,

- einen Pufferspeicher (10) zum Speichern von Gruppen von Eingabedaten, auf welche für ein kollektives Lesen zugegriffen werden kann, und

- eine lokale Verarbeitungseinheit (9), welche mit dem Pufferspeicher (10) gekoppelt ist, um das kollektive Lesen auf den Befehl der lokalen Verarbeitungseinheit (9) zu starten und die Gruppen von Eingabedaten für die Übertragung vorzubereiten,

dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (8) für das Aufsetzen einer Maske oder Schablone (18) eingerichtet ist, was es möglich macht, bestimmte Tasten der Tastatur (8) abzudecken oder aufzudecken, so daß selektiv ein Zugriff auf die Tasten (A, B, C, D) ermöglicht wird, die zu diesem Zeitpunkt programmiert sind.

13. Schablone zur Verwendung in dem Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (18) elektrische, magnetische, mechanische und/oder optische Information enthält, welche den Typ der Schablone (18) repräsentiert, mit Hilfe derer ein Benutzer der Vorrichtung (4) seine Wünsche kundtut, wobei die Vorrichtung (4) mit einer Leseeinrichtung (14, 14') versehen ist, welche diese Information identifiziert und welche mit einer programmierbaren Dateneingabeeinrichtung (8) gekoppelt ist.

14. Verwendung einer Schablone nach Anspruch 13 in einem Telekommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11.







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