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Keil zum Sichern von Transportgut auf einer Palette - Dokument DE19754855C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19754855C2 05.01.2000
Titel Keil zum Sichern von Transportgut auf einer Palette
Anmelder ESFORM-Kunststoffprodukte GmbH, 37327 Leinefelde, DE
Vertreter Rehberg und Kollegen, 37085 Göttingen
DE-Anmeldedatum 10.12.1997
DE-Aktenzeichen 19754855
Offenlegungstag 24.06.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2000
IPC-Hauptklasse B65D 19/44
Zusammenfassung Ein Keil (1) zum Sichern von Transportgut, insbesondere in Form von Rollen (13), auf einer Palette (8), die Oberbretter (7) und Unterbretter (9) aufweist, besitzt einen einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt (3) aufweisenden Grundkörper (2), der eine Kontaktfläche (5) zur Auflage auf der Oberfläche der Palette (8) und eine Stützfläche (15) für das Transportgut aufweist. Der Grundkörper (2) weist mindestens einen mit dem Grundkörper fest verbundenen Ausleger (4) auf, der einen in der Ebene der Kontaktfläche (5) liegenden Oberflächenteil besitzt, eine Breite hat, die kleiner oder gleich der Spaltweite zwischen zwei benachbarten Oberbrettern (7) der Palette (8) ist, dessen Höhe (10) kleiner oder gleich der Dicke der Oberbretter (7) der Palette (8) ist und an dessen dem Oberflächenteil abgekehrten Unterseite ein rechtwinklig abragender Anschlag (11) vorgesehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Keil zum Sichern von Transportgut, insbesondere in Form von Rollen, auf einer Palette, die Oberbretter und Unterbretter aufweist, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Derartige Keile werden üblicherweise eingesetzt, um Transportgüter in Rollenform, also z. B. Papier-, Kunststoffolien-, Metallfolienrollen o. dgl. auf Paletten, insbesondere Europaletten mit ihren genormten Abmessungen zu transportieren. Solche Europaletten bestehen in der Regel aus Holz bzw. Holzbrettern. Auf Unterbrettern sind Oberbretter aufgenagelt, die zueinander unter Bildung von Spalten angeordnet sind. Solche Paletten weisen in der Regel eine Länge von 1,2 m und eine Breite von 0,8 m auf. Die Rollen sollen in der Regel mit ihren Achsen parallel zu der kürzeren Querseite der Paletten aufgenommen werden. Die Oberbretter der Palette erstrecken sich in Längsrichtung der Palette.

Ein Keil der eingangs beschriebenen Art ist aus der EP 0 706 949 A1 bekannt. Der Keil ist so ausgebildet, daß er sich mit einem seiner Anschläge an eine Kante eines der Oberbretter formschlüssig anlegt. Eine auf der Palette zu lagernde Rolle wird mit ihrer Achse parallel zu der Längsachse der Palette gelagert. Diese Art der Lagerung bietet sich an, wenn die Länge der Rolle größer als 0,8 m und kleiner als 1,2 m ist. Durch diese Lagerung kann der auf der Palette zur Verfügung stehende Platz nicht optimal genutzt werden, wenn die Länge der Rolle oder der Rollen kleiner als 0,8 m ist. Zur Lagerung einer Rolle werden mindestens zwei Keile benötigt, wobei die Keile mit ihrem Anschlag jeweils an der Innenkante des äußersten Oberbretts angreifen. Dabei befinden sich die dem Anschlag abgewandten Kanten der Keile jeweils etwa auf Höhe der Innenkante des von außen gezählten zweiten Oberbretts. Auch hierdurch ist Platz in den Randbereichen der Palette nicht nutzbar. Desweiteren ist eine Anordung der Keile an einer anderen Stelle der Palette nicht vorgesehen, da die Keile eine Länge aufweisen, die etwa der Summe der Breite eines Oberbretts und dem Spaltmaß zwischen zwei Oberbrettern entspricht. Dies bedeutet, daß ein Keil nicht am mittleren Oberbrett angreifend angeordnet werden kann, da es zu einer Überschneidung mit dem gegenüberliegend angeordneten Keil kommen würde.

Ein weiterer Keil ist aus der PCT-Anmeldung mit der Veröffentlichungsnummer WO 92/06012 bekannt. Der Keil wird auf glatten Oberflächen eingesetzt. Der Keil weist einen Grundkörper auf, dessen Kontaktfläche zur Auflage auf einer glatten Oberfläche bestimmt ist. Diese Kontaktfläche ist mit einer die Reibung erhöhenden Beschichtung versehen, um den Keil möglichst rutschsicher auflagern zu können. Der Grundkörper des Keils weist einen asymmetrischen dreieckigen Querschnitt auf, der mindestens eine Stützfläche für die aufzunehmende bzw. zu sichernde Rolle besitzt. Die Stützfläche ist an den Radius der Rolle angepaßt. Der Grundkörper des Keils kann auch zwei Stützflächen besitzen, die an unterschiedliche Rollendurchmesser angepaßt sind. Durch die Ausbildung des Grundkörpers aus geschäumtem Kunststoff wird eine Verletzung der Rollen vermieden. Dieser bekannte Keil ist nur durch Reibungskräfte auf seiner Unterlage, auf der er Anwendung findet, gehalten. Wenn durch das Transportgut diese Reibungskräfte überschritten werden, verliert der Keil seine Sicherungsfunktion. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn z. B. drei Rollen gerüstartig mit zwei derartigen Keilen gesichert werden. Der bekannte Keil hat infolge seiner nachgiebigen Ausbildung den Vorteil, daß er sich der Oberfläche der Rolle und deren Krümmungsradius in gewissem Grade anpaßt, ohne daß eine Verletzungsgefahr für das Transportgut besteht. Er ermöglicht es auch, Rollen mit verschiedenen Durchmessern zu sichern. Die Sicherungswirkung ist infolge der auftretenden Reibungskräfte jedoch nur begrenzt. Wenn der Keil in Verbindung mit einer Palette eingesetzt wird, wie sie für Transportzwecke verwandt wird, besteht die Gefahr, daß die Reibungskräfte nicht ausreichen und das Transportgut während des Transportes von der Palette herabfällt. Wenn der bekannte Keil in Verbindung mit einer Europalette eingesetzt wird, kommt der Keil nur mit einem Teil seiner Kontaktfläche mit der Oberfläche der Oberbretter in Kontakt, so daß Reibungskräfte im Bereich der Spalte zwischen den Oberbrettern nicht übertragen werden. Es besteht dann in erhöhtem Maße eine Unsicherheit, die insoweit auf glatten durchgehenden Oberflächen nicht gegeben ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Keil der eingangs beschriebenen Art mit hoher Sicherungswirkung bereitzustellen, der eine platzeffiziente und flexible Lagerung von Rollen auf einer Palette gestattet.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des neuen Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale erreicht.

Die Erfindung geht dabei von dem Gedanken aus, die Rollen nicht mehr parallel zur Längsachse der Palette sondern vielmehr senkrecht dazu zu lagern. Der im wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweisende Grundkörper ist mit mindestens einem Ausleger, in der Regel jedoch mit zwei Auslegern, versehen. Die Gestalt der Ausleger ist an die Ausbildung einer Europalette angepaßt. Eine solche Europalette weist Unterbretter und Oberbretter aus Holz auf, wobei die Oberbretter auf gegenseitigen Abstand mit den Unterbrettern verbunden sind, so daß sich hier Spalte ergeben. Der Ausleger ist nun so dimensioniert und abgestimmt, daß er in den Spalt zwischen zwei benachbarten Oberbrettern der Europalette eindringen kann, und zwar derart, daß seine Oberfläche mit der Oberfläche der Oberbretter der Palette und gleichzeitig mit der Kontaktfläche des Grundkörpers fluchtet. Damit verschwindet gleichsam der oder die Ausleger beim Ansetzen des Keils unterhalb der Oberfläche der Oberbretter der Europalette, so daß das Transportgut in Rollenform durch die Ausleger nicht beschädigt oder beeinträchtigt werden kann. Jeder Ausleger weist einen rechtwinklig nach unten abragenden Anschlag auf, der so dimensioniert und angeordnet ist, daß er in der auf eine Europalette aufgesetzten Stellung unter Formschluß hinter ein Unterbrett greift. Der Abstand des Anschlages von dem Grundkörper kann so ausgebildet und eingerichtet sein, daß der Grundkörper eine vorgesehene Relativlage auf der Europalette einnimmt, beispielsweise derart, daß eine Randkante des Grundkörpers mit der Querkante der Europalette zusammenfällt. Der neue Keil ist dazu bestimmt und ausgebildet, an der Querseite einer Europalette eingesetzt zu werden, und zwar im Randbereich. Dies bedeutet, daß die aufzunehmende Rolle oder die aufzunehmenden Rollen mit ihren Achsen parallel zur Querrichtung der Palette aufzulagern sind. Der neue Keil läßt es ohne weiteres zu, beispielsweise auch drei Rollen auf einer Europalette aufzulagern und hierbei im Bereich der beiden Querseiten je einen Keil einzusetzen. Der neue Keil kann unter Ausnutzung der Sicherung unter Formschluß nicht nur an den randseitigen Unterbrettern verhakt werden, sondern auch an dem in der Mitte einer Europalette angeordneten Unterbrett. Darüber hinaus läßt sich der Keil ohne Verwendung der Formschlußsicherung auch in jeder Zwischenstellung einsetzen, wobei er dann gleichsam auf der Europalette in Längsrichtung in Anpassung an den Rollendurchmesser verschoben einsetzbar ist. In einer solchen Stellung wird der Keil mit seinem Grundkörper und den Auslegern jedoch nur durch Reibungskräfte gehalten. Es ist aber möglich, die Gestaltung des Querschnittes der Ausleger an die Gestaltung der Spalte zwischen den Oberbrettern anzupassen, beispielsweise derart, daß hier eine Klemmwirkung auftritt, die die Reibung erhöht. In jeder der beschriebenen Ansatzstellungen auf der Europalette, d. h. also mit oder ohne Eintritt des Formschlusses, hat der neue Keil den Vorteil, daß das Gewicht der Rolle den Ausleger daran hindert, aus dem Spalt zwischen zwei Oberbrettern herauszutreten, so daß ein Abkippen des Keils auf diese Art vermieden wird. Der Grundkörper ist mit dem oder den Auslegern fest verbunden. In der Regel liegt eine einstückige Formgebung vor. Es ist aber auch denkbar, die Einzelteile des Keils getrennt herzustellen und insbesondere durch eine Steck/Rast-Verbindung aneinander zu sichern. Auch Klebe- oder Schraubverbindungen zwischen den Teilen sind denkbar.

Der von dem Ausleger rechtwinklig abragende Anschlag kann an sich verschiedenen Umriß aufweisen, also selbst auch wiederum trapezförmig, ballig, zugespitzt oder sonstwie gestaltet sein. Je nach seiner Ausbildung im einzelnen erfolgt die Anlage an dem Unterbrett über eine flächige oder eine linienförmige Berührung.

Es können zwei Ausleger vorgesehen sein, die in den beiden Endbereichen des Grundkörpers angeordnet sind und einen gegenseitigen Abstand voneinander aufweisen, der auf das Rastermaß der Spalte zwischen den Oberbrettern der Palette abgestimmt ist. Die Anordnung eines Auslegers oder von zwei Auslegern erbringt in gleichem Maße eine verdrehsichere Lagerung des Keils im Bereich der Oberbretter der Palette. Diese verdrehsichere Lagerung wird durch die Anzahl der Ausleger erhöht bzw. verbessert. Die Mehrzahl der Ausleger verbessert zugleich die Verbindung zu dem Grundkörper des Keils und dessen formschlüssige Abstützung an dem Unterbrett. Jeder der Ausleger mit seinem jeweiligen Anschlag tritt in einen Spalt zwischen zwei benachbarten Oberbrettern ein, wie dies oben auch für den Fall bereits beschrieben wurde, in welchem nur ein Ausleger mit einem Anschlag vorgesehen ist. Da das Rastermaß der Spalte zwischen den Oberbrettern der Europalette vorgegeben ist, ist die Möglichkeit gegeben, die beiden Ausleger hierauf abgestimmt zu plazieren.

Der oder die Ausleger können trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Dieser trapezförmige Querschnitt, der sich nach unten verjüngt, erleichtert das Eintreten der Ausleger in die Spalte zwischen den Oberbrettern. Es findet hierdurch zugleich ein Toleranzausgleich statt. Der trapezförmige Querschnitt der Ausleger kann auch so ausgebildet sein, daß eine begrenzte Klemmwirkung beim Ansetzen des Keils an einer Europalette eintritt, also jeder Ausleger bereichsweise bzw. bis zum gewissen Grade in dem jeweiligen Spalt eingeklemmt wird. Damit wird der Sitz des Keils an der Oberfläche der Palette verbessert. Der oder die Ausleger können über die Breite der Kontaktfläche durchgehend vorgesehen sein. Die Ausleger beginnen somit auf der einen Seite des Grundkörpers, erstrecken sich unterhalb der Kontaktfläche quer über die Grundkörper hinweg und ragen in der Regel um einen gewissen Betrag seitlich frei aus, wobei die Anschläge in diesem ausragenden Teil, vorzugsweise am Ende desselben, angeordnet sind. Dies bedeutet, daß der Grundkörper des Keils durch die relativ lang gestalteten Ausleger geführt ist.

Die Differenz zwischen der Länge des Auslegers und der Länge des Anschlages kann der Breite des Unterbrettes der Palette entsprechen. In diesem Falle läßt sich der Keil an der Querseite der Europalette so ansetzen, daß sein den Auslegern abgekehrter Rand mit der Querkante der Europalette zusammenfällt. Der Keil ist damit im Anschluß an den Randbereich an der Europalette aufgelagert, und es wird die maximale Fläche der Europalette für Transportzwecke genutzt. Es ist aber auch möglich, den Anschlag in anderer Positionierung anzubringen, und zwar relativ zum Grundkörper des Keils. Da der Anschlag in der Regel das jeweilige Unterbrett hintergreift, kommt dann der Grundkörper in eine andere Relativposition zur Oberfläche der Europalette zu liegen. Dies kann vorteilhaft sein, um eine Anpassung an entsprechende Rollendurchmesser herbeizuführen.

Es ist auch möglich, daß der oder die Ausleger von dem Grundkörper nach beiden Seiten abstehend vorgesehen sind. Die Anordnung von Auslegern, die nach den beiden unterschiedlichen Seiten des Grundkörpers hin abstehend vorgesehen sind, ermöglicht es, den Keil in verschiedenen Positionen an der Europalette anzusetzen, um eine bessere Relativlage des Keils zu Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern herbeizuführen. Wenn ein solcher Keil im Randbereich der Querseite eingesetzt wird, besteht die Möglichkeit, daß der nicht den Formschluß herbeiführende Ausleger nach außen über den Umriß der Palette vorsteht. In aller Regel behindert er dort nicht. Es ist aber auch möglich, beispielsweise dann, wenn mit den Europaletten und den Keilen Rollen mit festliegendem Durchmesser transportiert werden sollen, die an der einen Seite ausragenden Ausleger zu entfernen, beispielsweise abzusägen. Besonders sinnvoll ist es, wenn jeder der nach verschiedenen Seiten von dem Grundkörper abragenden Ausleger je einen Anschlag aufweist und die beiden Anschläge eine unterschiedliche Entfernung von dem Grundkörper des Keils aufweisen. Damit ergeben sich zwei unterschiedliche Gebrauchslagen des Keils relativ zur Oberfläche der Europalette. Auch hierdurch kann eine Anpassung an Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern erreicht werden.

Der Grundkörper ist zweckmäßig mit dem oder den Auslegern als einstückiges Formteil aus Kunststoff ausgebildet. Der Keil läßt sich einfach aus Kunststoff in einer entsprechenden Form herstellen. Als Kunststoffmaterial kann auch Recycle-Material eingesetzt werden. Der Keil besitzt ein niedriges Gewicht. Er ist wasserunempfindlich und läßt sich auch leicht reinigen. Er besitzt eine erhebliche Gebrauchsdauer. Scharfe Kanten an dem Grundkörper und den Auslegern werden vermieden, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Der Grundkörper kann einen Querschnitt in Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweisen. Es ist aber auch möglich, im Querschnitt die Form eines ungleichschenkligen Dreiecks zu verwirklichen, um auf diese Art und Weise eine bessere Anpassung an unterschiedliche Rollendurchmesser zu erzielen.

Auch der Anschlag kann einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, der den trazepförmigen Querschnitt des Auslegers fortsetzt. Der Ausleger und der Anschlag verjüngen sich damit nach unten und erleichtern somit das Eintreten in einen Spalt zwischen zwei Oberbrettern.

Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf den Keil in einer ersten Ausführungsform,

Fig. 2 eine Ansicht des Keils gemäß Fig. 1 von unten,

Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1 mit der Darstellung einer Ansatzstellung des Keils an der Querseite einer Europalette,

Fig. 4 eine ähnliche Schnittdarstellung wie Fig. 3, jedoch mit einer anderen Ausführungsform des Keils,

Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Keils, angesetzt an ein mittleres Unterbrett einer Europalette,

In Fig. 1 ist ein Keil 1 dargestellt, der einen Grundkörper 2 aufweist, der längliche gestreckte Gestalt besitzt und einen etwa dreieckförmigen Querschnitt 3 (Fig. 3) aufweist. Mit dem Grundkörper 2 sind zwei Ausleger 4 verbunden, die in den Randbereichen der länglichen Gestalt des Grundkörpers 2 angeordnet und mit diesem fest verbunden sind. Der Grundkörper 2 weist auf seiner Unterseite eine Kontaktfläche 5 auf, auf der er letztendlich auf der Oberfläche einer Europalette aufruht. Die Ausleger 4 gehen über die Quererstreckung des Grundkörpers 2 durch und befinden sich unterhalb der Kontaktfläche 5. Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, besitzt jeder Ausleger 4 einen etwa trapezförmigen Querschnitt, der sich ausgehend von der Kontaktfläche 5 nach unten verjüngt. Es versteht sich, daß anstelle der beiden Ausleger 4 in den Randbereichen des Grundkörpers 1 auch eine Ausführungsform denkbar ist, bei der lediglich ein Ausleger 4 im Mittelbereich des Grundkörpers angeordnet ist. Andererseits könnte der Grundkörper 2 aber auch länger gestaltet sein, und die Anzahl der Ausleger 4 könnte sich auf drei erhöhen. Letztendlich könnte sich der Grundkörper 2 über die gesamte Länge der Querkante der Europalette erstrecken und damit eine Länge von 0,8 m aufweisen. Die Ausleger 4 sind dann auch bei dieser Ausführungsform an den Stellen anzuordnen, an denen sich Spalte 6 (Fig. 6) zwischen den auf Abstand angeordneten Oberbrettern 7der Europalette 8 befinden. Bekanntlich sind die Oberbretter 7 auf Unterbrettern 9 abgestützt, von denen je eines im Randbereich der Europalette, also in Querrichtung durchgehend, vorgesehen ist. Ein weiteres Unterbrett 9 befindet sich in der Mitte der Europalette 8. Die Breite der Ausleger 4 ist auf die Breite der Spalte 6 abgestimmt. Auch die Höhe 10 der Ausleger 4 ist kleiner oder allenfalls gleich der Höhe der Oberbretter 7.

Jeder Ausleger 4 weist einen nach unten in etwa rechtwinklig abragenden Anschlag 11 auf, der quer zur Erstreckungsrichtung des Auslegers 4 einen trapezförmigen Querschnitt besitzen kann, der zweckmäßig den trapezförmigen Querschnitt des Auslegers 4 fortsetzt, so daß sich der Ausleger 4 mit seinem Anschlag 11 besonders einfach in einen Spalt 6 zwischen zwei Oberbrettern 7 einführen läßt. Die Gesamthöhe des Auslegers 4 und des Anschlags 11 ist größer als die Höhe 10 der Oberbretter, so daß sich der Anschlag 11 hinter einem Unterbrett 9 formschlüssig verhakt, wie dies Fig. 3 erkennen läßt. Die Länge des Auslegers 4 und die Positionierung des Anschlages 11 ist auf die Breite des Unterbretts 9 abgestimmt, und zwar derart, daß die dem Ausleger abgekehrte Seite des Grundkörpers 2 in der Ansatz-Gebrauchsstellung auf der Europalette 8 mit der Querkante 12 der Europalette zusammenfällt. Damit wird die Oberfläche der Europalette 8 für Transportzwecke optimal genutzt. In Fig. 3 ist eine Rolle 13 angedeutet, die mit ihrer Achse parallel zur Längsrichtung der Europalette 8 auf diese aufgelagert ist. In dieser Ansicht gemäß Fig. 3 kann der Anschlag 11 rechtwinklig zu dem Ausleger 4 abstehende Seitenflächen aufweisen. Er kann aber auch anders gestaltet sein, beispielsweise abgeschrägt, ballig o. dgl. Es ist vorstellbar, daß der Keil 1 gemäß den Fig. 1-3 nicht nur an einem randseitigen Unterbrett 9 unter Formschluß verhakbar ist, sondern auch an einem mittleren Unterbrett 14, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist.

Während die Fig. 1-3 eine Ausführungsform des Keils 1 verdeutlichen, bei dem zwei Ausleger 4 vorgesehen sind, die nach der gleichen Seite von dem Grundkörper 2 ausragen, zeigt Fig. 4 eine Ausführungsform, bei der an dem Grundkörper 2 nach beiden Seiten ausragende Ausleger 4 vorgesehen sind. Jeder Ausleger 4 besitzt hier einen eigenen Anschlag 11. Die beiden Anschläge 11 ragen relativ zum Grundkörper 2 in unterschiedlichen Abständen aus, so daß der Keil 1 in zwei verschiedenen Relativlagen, jeweils um 180° gedreht, angesetzt werden kann. Wenn das Ansetzen des Keils 1 an einem randseitigen Unterbrett 9 erfolgt, verschwindet der eine Ausleger 4 völlig in dem Spalt 6, während der andere Ausleger 4 um einen gewissen Betrag nach außen vorragt und hier an sich in dieser Gebrauchsstellung keine Funktion erfüllt. Der Grundkörper 2 besitzt bei dieser Ausführungsform einen ungleichschenkligen dreieckigen Querschnitt, so daß hier zwei unterschiedlich geneigte Stützflächen 15 und 16 von dem Grundkörper 2 gebildet sind, die an unterschiedliche Durchmesser von Rollen 13 angepaßt sind. Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1-3 besitzt der Grundkörper einen gleichschenkligen Querschnitt 3, so daß dessen beide Stützflächen 15 in gleichem Winkel geneigt sind.

Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform des Keils, bei dem der Grundkörper 2 gewölbte Stützflächen 15 und 16 aufweist, wiederum in Anpassung an verschiedene Durchmesser von Rollen 13. Auch hier besitzt der Keil 1 nach beiden Seiten abstehende Ausleger 4, wobei der eine Ausleger 4 jedoch vergleichsweise kurz gestaltet ist, und zwar derart, daß sich sein Anschlag 11 unterhalb des Grundkörpers 2 befindet, während der Anschlag 11 des anderen Auslegers 4 seitlich ausragt. Der Keil 1 ist hier formschlüssig an einem mittleren Unterbrett 14 verankert bzw. angesetzt. Es wäre auch möglich, den kürzeren Ausleger 4 mit dem unter dem Grundkörper 2 befindlichen Anschlag 11 nach außen abstehend zu verlängern, so daß er die Rolle 13 untergreifen könnte und somit an einem Abkippen durch die Gewichtskraft der Rolle 13 gehindert ist, wie dies an anderen Ausführungsformen erkennbar ist. Gleichwohl könnte in diesem Falle der Anschlag 11 unterhalb des Grundkörpers 2 angeordnet sein. Es ist leicht vorstellbar, wie auch hier mehrere Ansatzstellungen des Keils 1 an der Europalette möglich sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Keil (1) zum Sichern von Transportgut, insbesondere in Form von Rollen (13), auf einer Palette (8), die Oberbretter (7) und Unterbretter (9) aufweist, mit:

    einem einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt (3) aufweisenden Grundkörper (2), der eine Kontaktfläche (5) zur Auflage auf der Oberfläche der Palette (8) und eine Stützfläche (15) für das Transportgut aufweist;

    mindestens einem mit dem Grundkörper fest verbundenen Ausleger (4), dessen Höhe (10) kleiner oder gleich der Dicke der Oberbretter (7) der Palette (8) ist; und

    einem sich rechtwinklig zu der Kontaktfläche (5) erstreckenden Anschlag (11), dadurch gekennzeichnet, daß

    der Ausleger (4) einen in der Ebene der Kontaktfläche (5) liegenden Oberflächenteil besitzt, wobei der Anschlag (11) an der dem Oberflächenteil abgekehrten Unterseite des Auslegers (4) vorgesehen ist;

    die Breite des Auslegers (4) und des Anschlages (11) kleiner oder gleich der Spaltweite zwischen zwei benachbarten Oberbrettern (7) ist, so daß der Ausleger (4) und der Anschlag (11) in den Spalt zwischen zwei benachbarten Oberbrettern (7) eindringen können; und

    die Gesamthöhe des Auslegers (4) und des Anschlags (11) größer ist als die Höhe (10) der Oberbretter (7), so daß sich der Anschlag (11) hinter einem Unterbrett (9) formschlüssig verhakt.
  2. 2. Keil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausleger (4) vorgesehen sind, die in den beiden Endbereichen des Grundkörpers (2) angeordnet sind und einen gegenseitigen Abstand voneinander aufweisen, der auf das Rastermaß der Spalte (6) zwischen den Oberbrettern (7) der Palette (8) abgestimmt ist.
  3. 3. Keil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Ausleger (4) trapezförmigen Querschnitt (3) aufweisen.
  4. 4. Keil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Ausleger (4) über die Breite der Kontaktfläche (5) durchgehend vorgesehen sind.
  5. 5. Keil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der Länge des Auslegers (4) und der Länge des Anschlages (11) der Breite des Unterbrettes (9) der Palette (8) entspricht.
  6. 6. Keil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Ausleger (4) von dem Grundkörper (2) nach beiden Seiten abstehend vorgesehen sind.
  7. 7. Keil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der nach verschiedenen Seiten von dem Grundkörper (2) abragenden Ausleger (4) je einen Anschlag (11) aufweist und die beiden Anschläge (11) eine unterschiedliche Entfernung von dem Grundkörper (2) des Keils (1) aufweisen.
  8. 8. Keil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) mit dem oder den Auslegern (4) als einstückiges Formteil aus Kunststoff ausgebildet ist.
  9. 9. Keil nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) einen Querschnitt (3) in Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist.
  10. 10. Keil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Anschlag (11) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, der den trazepförmigen Querschnitt (3) des Auslegers (4) fortsetzt.






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