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Dokumentenidentifikation DE19548287C2 13.01.2000
Titel Druckwerk für eine Rotationsoffsetdruckmaschine
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Junghans, Rudi, 69259 Wilhelmsfeld, DE
DE-Anmeldedatum 22.12.1995
DE-Aktenzeichen 19548287
Offenlegungstag 03.07.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2000
IPC-Hauptklasse B41F 35/02
IPC-Nebenklasse B41F 31/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Druckwerk für eine Rotationsoffsetdruckmaschine mit einem Plattenzylinder, der eine für feuchtmittelfreien Off-setdruckbetrieb geeignete Druckplatte trägt, welche im Fortdruckbetrieb ein von einem Gummituchzylinder getragenes Gummituch kontaktiert, einem eine Mehrzahl von Farbwerkswalzen umfassenden Farbwerk, welches die Druckplatte in einer Voreinfärbungsphase und im Fortdruckbetrieb des Druckwerks mit einer für feuchtmittelfreien Offsetdruckbetrieb geeigneten Druckfarbe einfärbt, und mit einer mittels des Farbwerkes einfärbbaren und im Fortdruckbetrieb an die Druckplatte angestellten Butzenfängerwalze, welche im Fortdruckbetrieb entgegen der Drehrichtung des Plattenzylinders mit einer Umfangsgeschwindigkeit rotiert, die von der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders abweicht.

Ein derartiges Druckwerk ist bekannt aus der Veröffentlichung "Offsetdruck der Zukunft: wasserlos und frequenzmoduliert?" von Walenski, W. in der Zeitschrift Offsetpraxis 7-8/1994, Seite 42 bis 47. Das bekannte Druckwerk ist zum Betrieb im Naßoffsetdruckverfahren mit einem Feuchtwerk ausgestattet, welches eine Feuchtmittelauftragwalze aufweist, die betriebsmäßig entgegen der Drehrichtung des Plattenzylinders mit einer Umfangsgeschwindigkeit rotiert, die von der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders abweicht. Im Trockenoffsetbetrieb dient die genannte Feuchtmittelauftragwalze bei entsprechender Walzeneinstellung als zusätzliche Farbauftragwalze und wird dabei ebenfalls entgegen der Drehrichtung des Plattenzylinders mit einer von diesem abweichenden Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, so daß sie die Funktion einer Butzenfängerwalze übernimmt.

In der obengenannten Veröffentlichung ist als eine entscheidende Voraussetzung zur Erzielung von einwandfreien Druckergebnissen im Trockenoffsetverfahren die konstante, auf die Trockenoffsetplatte abgestimmte Zügigkeit der Druckfarbe herausgestellt. Hierzu ist beim bekannten Druckwerk eine Temperiereinrichtung vorgesehen, mit welcher der Farbduktor und die Verreibwalzen des Farbwerks gekühlt werden. Den damit verfolgten Bestrebungen zur Erzielung einer konstanten Temperatur innerhalb des Druckwerks wirkt beim Bekannten der Umstand entgegen, daß an der Kontaktstelle zwischen der zusätzlichen Farbauftragwalze bzw. zwischen einer mit der Umfangsgeschwindigkeit der zusätzlichen Farbauftragwalze rotierenden und diese mit dem Farbwerk verbindenden Zwischenwalze und der von der zusätzlichen Farbauftragwalze bzw. von der Zwischenwalze kontaktierten Farbwerkswalze infolge von Friktion an der entsprechenden Kontaktstelle eine örtliche Erwärmung auftritt.

Ein für Trockenoffsetbetrieb ausgelegtes Druckwerk ist des weiteren aus der Druckschrift DE 44 23 286 A1 bekannt. Dieses Druckwerk besitzt eine unabhängig von den Farbwerkswalzen an die Druckplatte anstellbare und von dieser abstellbare Zusatzwalze. Diese Zusatzwalze rotiert in einer an die Druckplatte angestellten ersten Betriebsstellung entgegen der Drehrichtung des Plattenzylinders mit einer von dessen Umfangsgeschwindigkeit abweichenden Umfangsgeschwindigkeit und bildet in einer von der Druckplatte abgestellten zweiten Betriebsstellung einen Bestandteil des Farbwerkes. Beim bestimmungsgemäßen Einsatz dieser Zusatzwalze wird diese bedarfsweise oder in bestimmten Zeitabständen für die Dauer einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen des Plattenzylinders in die erste Betriebsstellung verbracht, nachdem sie sich zuvor in der zweiten Betriebsstellung befunden hat und von daher mit einem Anteil der vom Farbwerk geführten Druckfarbe belegt ist. Die Zusatzwalze stellt sich also jeweils kurzzeitig als an die Druckplatte angestellte Rakelwalze dar, und sie besitzt dabei eine extrem weiche Reinigungsbeschichtung in Form eines die Zusatzwalze umgebenden Farbmantels aus der vom Farbwerk übernommenen Druckfarbe.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Druckwerk so auszugestalten, daß auf eine Temperierung, insbesondere des Farbwerks, nachteilige Einflüsse reduziert werden. Diese Aufgabe wird mit einem im Anspruch 1 angegebenen Druckwerk gelöst.

Der beim Bekannten im Fortdruckbetrieb bestehende Kontakt der Butzenfängerwalze mit dem Farbwerk führt dazu, daß die Butzenfängerwalze bei dieser Betriebsart mit einem Anteil der vom Farbwerk geführten Druckfarbe belegt ist. Damit steht zur Entfernung von auf dem Plattenzylinder befindlichen Butzen eine Reinigungswalze mit einer extrem weichen Reinigungsbeschichtung in Form eines die Butzenfängerwalze umgebenden Farbmantels aus der vom Farbwerk übernommenen Druckfarbe zur Verfügung. Es durfte somit erwartet werden, daß eine gegenüber Druckplatten für das Naßoffsetdruckverfahren weniger abriebfeste Druckplatte für das Trockenoffsetdruckverfahren trotz des stetigen, von der Butzenfängerwalze hervorgerufenen Wischeffekts im Fortdruckbetrieb eine hinlängliche Standzeit aufweisen wird. Vor dem Hintergrund der damit angesprochenen Problematik setzt nun die vorliegende Erfindung an. Hierbei steht die Butzenfängerwalze lediglich vor Druckbeginn und während eventuellen Druckunterbrechungen in Verbindung mit dem Farbwerk. Die während der Voreinfärbung des Farbwerks auf die Butzenfängerwalze aufgetragene Farbschicht steht im anschließenden Fortdruckbetrieb mit dem durch Farbspaltung zwischen der Druckplatte und einem damit zusammenarbeitenden Gummituch auf der Druckplatte verbleibenden Rest von Farbe in Wechselwirkung. Während die beim Bekannten als erforderlich anzusehende weiche Reinigungsbeschichtung in Form eines Farbmantels auf der Butzenfängerwalze über einen im Fortdruckbetrieb bestehenden Kontakt der Butzenfängerwalze mit dem Farbwerk bereitgestellt wird, macht sich die Erfindung die genannte Wechselwirkung zunutze, aufgrund welcher sich ein Gleichgewichtszustand einstellt, in welchem sich an der Butzenfängerwalze unter der Wirkung der an diese angestellten Reibwalze ein gleichmäßiger Farbmantel ausbildet, der nicht nur als besagte extrem weiche Reinigungsbeschichtung dient, sondern auch Schabloniereffekte bei der genannten Wechselwirkung zwischen Druckplatte und Butzenfängerwalze unterbindet.

Die Erfindung ist im folgenden anhand einer Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Anordnung der Butzenfängerwalze im Fortdruckbetrieb eines im Trockenoffsetverfahren arbeitenden Druckwerks und ein Ausführungsbeispiel für einen Stellmechanismus, mittels welchem die Butzenfängerwalze gegenüber dem Plattenzylinder, einer Farbwerkwalze und einer mit der Butzenfängerwalze zusammenarbeitenden Reibwalze verstellbar ist.

In der Zeichnung sind aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit die Walzen und Zylinder des Druckwerks - soweit dargestellt - mit strichpunktierten Linien und dem Stellmechanismus zugehörige Bauelemente mit Vollinien wiedergegeben.

Der Plattenzylinder 1 trägt die für feuchtmittelfreien Offsetdruckbetrieb geeignete Druckplatte 2. Diese kontaktiert im Fortdruckbetrieb das vom Gummituchzylinder 3 getragene Gummituch 4 in einer ersten Kontaktzone 5. Von dem eine Mehrzahl von Farbwerkswalzen umfassenden, ausschnittweise dargestellten Farbwerk 6 sind insbesondere zwei die Druckplatte 2 in einer Voreinfärbungsphase und im Fortdruckbetrieb mit einer für feuchtmittelfreien Offsetdruckbetrieb geeigneten Druckfarbe einfärbende Auftragwalzen 6.1, 6.2 und eine Farbreibwalze 6.3 wiedergegeben. Die Butzenfängerwalze 7 ist auf später erläuterte Weise dem Farbwerk 6 zuschaltbar angeordnet, im Fortdruckbetrieb in einer zweiten Kontaktzone 8 an die Druckplatte 2 angestellt und rotiert betriebsmäßig unter der Wirkung eines ebenfalls später erläuterten Antriebs in einer mittels des Pfeils 9 angedeuteten Drehrichtung entgegen der mittels des Pfeils 10 angedeuteten Drehrichtung des Plattenzylinders 1 mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die von jener des Plattenzylinders 1 abweicht.

Erfindungsgemäß ist die Butzenfängerwalze 7 im Fortdruckbetrieb lediglich mit einer mit dieser zusammenarbeitenden Reibwalze 11 und mit der Druckplatte 2 in Kontakt. Diese Konstellation ist auch im Verlauf eines Waschvorgangs vorgesehen, bei welchem insbesondere die Reibwalze 11 und damit auch die Butzenfängerwalze 7 über die Druckplatte 2 gewaschen wird. Hierbei ist jedoch abweichend vom Fortdruckbetrieb gleiche Umfangsgeschwindigkeit der Druckplatte und der Butzenfängerwalze vorgesehen, während im Fortdruckbetrieb die Butzenfängerwalze 7 der Druckplatte 2 nacheilt, und zwar vorzugweise mit einer um etwa 8% kleineren Umfangsgeschwindigkeit.

In einer Voreinfärbungsphase (vor Druckbeginn) und bei Druckunterbrechungen ist die Butzenfängerwalze 7 von der Reibwalze 11 und von der Druckplatte 2 getrennt und im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Kontakt mit der Farbwerkswalze 6.3 und somit dem Farbwerk 6 zugeschaltet.

Im Gegensatz zu der insofern parallel zu ihrer Längsachse verlagerbaren Butzenfängerwalze 7 besitzt die Reibwalze 11 ein ortsfestes Drehzentrum 12. Hierzu ist die Reibwalze 11 stirnseitig mit Achszapfen 13 versehen, die drehbar in nicht dargestellten ortsfesten Radiallagern gelagert sind. Auf dem jeweiligen Achszapfen 13 ist gegenüber diesem drehbar ein Exzenterring 14 gelagert, der einen zu seiner Außenkontur konzentrischen Absatz 14.1 und einen in Richtung seiner Exzentrizität weisenden Hebelfortsatz 14.2 aufweist. Der konzentrische Absatz 14.1 trägt eine gegenüber diesem drehbar gelagerte Lagerplatte 15 mit einer Lagergabel 15.1. In die Lagergabel 15.1 ist ein Lagerzapfen 7.1 der Butzenfängerwalze 7 eingelegt und in seiner Lage bezüglich der Lagerplatte 15 gesichert. Die Lagerplatte 15 ist gelenkig mit einer ersten Stellvorrichtung 16 verbunden, die ihrerseits gelenkig abgestützt ist. Mittels dieser ersten Stellvorrichtung 16 ist die Lagerplatte 15 bezüglich des Absatzes 14.1 zwischen zwei Positionen schwenkbar, wobei in einer ersten der beiden Positionen die von der Lagerplatte 15 getragene Butzenfängerwalze 7 an den Plattenzylinder 1 angestellt und in einer zweiten der beiden Positionen von diesem abgestellt ist. Im vorliegenden Beispiel wird die erste Stellvorrichtung 16 von einer doppelt wirkenden Pneumatikzylindereinheit dargestellt, welche die Lagerplatte 15 in ihrer ersten Position (Butzenfängerwalze 7 an Plattenzylinder 1 angestellt) über einen an der Lagerplatte 15 vorgesehenen und bezüglich dieser justierbaren ersten Anschlag 17 an einem ersten ortsfesten Anschlag 18 abstützt, so daß mittels des ersten justierbaren Anschlags 17 die Pressung zwischen Butzenfängerwalze 7 und Plattenzylinder 1 im Rahmen einer seitens der Pneumatikzylindereinheit verfügbaren Stellkraft einstellbar ist.

Wie bereits erwähnt, ist die Butzenfängerwalze 7 im vorliegenden Beispiel dem Farbwerk 6 derart zuschaltbar, daß die Butzenfängerwalze 7 (über die Farbschicht der Farbreibwalze 6.3) mit der Farbreibwalze 6.3 in Kontakt steht. Ausgehend von der zeichnerisch dargestellen Lage der Butzenfängerwalze 7 im Fortdruckbetrieb wird deren Zuschaltung an die Farbreibwalze 6.3 durch eine Schwenkung des Exzenterrings 14 entgegen dem Uhrzeigersinn bewerkstelligt. Hierbei wird die Lagerplatte 15 aus der in der Zeichnung dargestellten Lage angehoben und somit die von der Lagerplatte 15 getragene Butzenfängerwalze 7 einerseits von der Reibwalze 11 abgehoben und andererseits in Richtung auf die hier oberhalb der Butzenfängerwalze 7 angeordnete Farbreibwalze 6.3 bis zum vorgesehenen Kontakt mit dieser verlagert. Vorzugsweise wird hierzu der Kontakt der Butzenfängerwalze 7 mit dem Plattenzylinder 1 durch Verlagerung der Lagerplatte 15 in deren zweite Position mittels der ersten Stellvorrichtung 16 aufgehoben.

Die genannte Schwenkung des Exzenterrings 14 wird mittels einer zweiten Stellvorrichtung 19 bewerkstelligt, die im vorliegenden Beispiel ebenfalls als doppelt wirkende Pneumatikzylindereinheit ausgebildet ist. Der Exzenterring 14 ist gelenkig mit dieser zweiten Stellvorrichtung 19 verbunden, die ihrerseits wiederum gelenkig abgestützt ist.

Der Stellweg der zweiten Stellvorrichtung 19 ist in beiden Richtungen mittels eines zweiten ortsfesten Anschlags 20 begrenzt. Hierzu ist im vorliegenden Beispiel der Hebelfortsatz 14.2 des Exzenterrings 14 gelenkig mit einem Hebelgetriebe 21 verbunden, das einen Anschlaghebel 22 aufweist, der mit einer Kulisse 23 versehen ist, in welche der zweite ortsfeste Anschlag 20 eingreift. In ein erstes Ende der Kulisse 23 greift weiterhin ein zweiter justierbarer, gegenüber dem Anschlaghebel 22 verstellbarer Anschlag 24 und in ein zweites Ende der Kulisse 23 ein entsprechender dritter justierbarer Anschlag 25 derart ein, daß ein jeweiliger dieser justierbaren Anschläge 24 und 25 bei dessen Auftreffen auf den zweiten ortsfesten Anschlag 20 den Stellweg der zweiten Stellvorrichtung 19 begrenzt und damit jeweils eine von zwei Schwenklagen des Exzenterrings 14 definiert, in welche dieser durch eine jeweilige Verstellung mittels der zweiten Stellvorrichtung 19 verbracht wird.

In einer in der Zeichnung dargestellten ersten dieser Schwenklagen liegt der zweite justierbare Anschlag 24 an dem zweiten ortsfesten Anschlag 20 an und ist dabei derart justiert, daß sich aus der von der zweiten Stellvorrichtung 19 auf den Exzenterring 14 und damit auf die Lagerplatte 15 und schließlich auf die in der Lagerplatte 15 gelagerte Butzenfängerwalze 7 ausgeübten Stellkraft eine bestimmte Pressung zwischen der Butzenfängerwalze 7 und der Reibwalze 11 ergibt. Diese Pressung wird bei einem Ausführungsbeispiel mit einer beispielsweise zwischen der Farbreibwalze 6.3 und der Reibwalze 11 hergestellten nicht dargestellten Antriebsverbindung dazu benutzt, um die Butzenfängerwalze 7 mittels der Reibwalze 11 über Friktion anzutreiben, so daß die Butzenfängerwalze 7 und die Reibwalze 11 ein aus einer treibenden Walze und aus einer von dieser über Friktionskontakt getriebenen Walze zusammengesetztes Walzenpaar bilden.

In einer zeichnerisch nicht dargestellten zweiten der beiden Schwenklagen des Exzenterrings 14 liegt der dritte justierbare Anschlag 25 an dem zweiten ortsfesten Anschlag 20 an und ist dabei derart justiert, daß sich aus dem geschilderten Zusammenwirken von zweiter Stellvorrichtung 19, Hebelgetriebe 21, Exzenterring 14, Lagerplattee 15 und Butzenfängerwalze 7 aus der Stellkraft der zweiten Stellvorrichtung 19 ebenfalls eine bestimmte Pressung zwischen der Butzenfängerwalze 7 und der Farbreibwalze 6.3 ergibt.

Anstelle des erwähnten Friktionsantriebs für die Butzenfängerwalze 7 kann diese auch eine formschlüssige Antriebsverbindung mit der Reibwalze aufweisen.

Bezugszeichenliste

1Plattenzylinder

2Druckplatte

3Gummituchzylinder

4Gummituch

5erste Kontaktzone

6Farbwerk

6.1, 6.2Auftragwalze

6.3Farbreiwalze

7Butzenfängerwalze

7.1Lagerzapfen der Butzenfängerwalze 7

8zweite Kontaktzone

9Pfeil in Drehrichtung der Butzenfängerwalze 7

10Pfeil in Drehrichtung des Plattenzylinders 1

11Reibwalze

12Drehzentrum der Reibwalze 11

13Achszapfen der Reibwalze 11

14Exzentrring

14.1Absatz des Exzenterrings 14

14.2Hebelfortsatz des Exzentrrings 14

15Lagerplatte

15.1Lagergabel der Lagerplatte 15

16erste Stellvorrichtung

17erster justierbarer Anschlag

18erster ortsfester Anschlag

19zweite Stellvorrichtung

20zweiter ortsfester Anschlag

21Hebelgetriebe

22Anschlaghebel

23Kulisse des Anschlaghebels 22

24zweiter justierbarer Anschlag

25dritter justierbarer Anschlag


Anspruch[de]
  1. 1. Druckwerk für eine Rotationsoffsetdruckmaschine mit einem Plattenzylinder (1), der eine für feuchtmittelfreien Offsetdruckbetrieb geeignete Druckplatte (2) trägt, welche im Fortdruckbetrieb ein von einem Gummituchzylinder (3) getragenes Gummituch (4) kontaktiert, einem eine Mehrzahl von Farbwerkswalzen umfassenden Farbwerk (6), welches die Druckplatte (2) in einer Voreinfärbungsphase und im Fortdruckbetrieb des Druckwerks mit einer für feuchtmittelfreien Offsetdruckbetrieb geeigneten Druckfarbe einfärbt, und mit einer mittels des Farbwerkes (6) einfärbbaren und im Fortdruckbetrieb an die Druckplatte (2) angestellten Butzenfängerwalze (7), welche im Fortdruckbetrieb entgegen der Drehrichtung des Plattenzylinders (1) mit einer Umfangsgeschwindigkeit rotiert, die von der Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders (1) abweicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Butzenfängerwalze (7) im Fortdruckbetrieb vom Farbwerk (6) getrennt ist und mit einer Reibwalze (11) in Kontakt steht.
  2. 2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Butzenfängerwalze (7) und die Reibwalze (11) ein aus einer treibenden Walze und aus einer von dieser über Friktionskontakt getriebenen Walze zusammengesetztes Walzenpaar bilden.






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