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Dokumentenidentifikation DE69131696T2 27.01.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0769782
Titel Magnetische Platteneinheit
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kamo, Masayoshi, 5-1-1, Ofuna, Kamakura-shi, Kanagawa, JP;
Shoji, Kenji, 5-1-1, Ofuna, Kamakura-shi, Kanagawa, JP;
Kawada, Junji, 730 Kamimachiya, Kamakura-shi, Kanagawa, JP
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69131696
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.10.1991
EP-Aktenzeichen 961191616
EP-Offenlegungsdatum 23.04.1997
EP date of grant 06.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.2000
IPC-Hauptklasse G11B 25/04
IPC-Nebenklasse G11B 19/00   G11B 33/12   G11B 21/00   G11B 33/14   G11B 21/22   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine magnetische Platteneinheit gemäß der Präambel des Anspruchs 1.

Fig. 5 ist eine ebene Ansicht eines herkömmlichen magnetischen Plattenantriebs, wie er in der internationalen Publikation Nr. WO 89/08313 gezeigt ist. Dies ist eine typische 76 mm-Festplatteneinheit. In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 108 einen FPC (flexible gedruckte Schaltung), 110 eine Basis, 122 ein Festaufzeichnungsmedium, das eine Aluminiumlegierung als Basismaterial verwendet, 123 einen Magnetkopf zum Schreiben und Lesen von Information während er über dem Aufzeichnungsmedium 122 mit einem sehr geringen Abstand hierzu schwebt, 124 eine Aufhängung, die aus einem SUS-Federmaterial hergestellt ist, die drehbar durch den oberen Teil des Magnetkopfes 123 gestützt wird, 125 einen Steller, an dem die Aufhängung 120 befestigt ist und der den Magnetkopf 123 etwa in radialer Richtung oberhalb des Aufzeichnungsmediums 122 verschwenkt, 126 ein Drehlager als Zentralachse der Schwenkbewegung des Stellgliedes 125, 127 einen Spulenkörper, der an dem Steller 125 an dem Ende befestigt ist, das dem Ende gegenüberliegt, an dem die Aufhängung 124 befestigt ist, 128 einen Magnet, der vertikal den Spulenkörper 127 mit einem sehr geringen Abstand hierzu überlagert und 129 eine Rampenladevorrichtung, die in Kontakt mit der Aufhängung 124 gerät und den Magnetkopf 123 in einem vorherbestimmten Abstand zu dem Aufzeichnungsmedium 122 hält, wenn der Magnetkopf 123 sich außerhalb des Aufzeichnungsmediums 122 bewegt.

Fig. 6a ist ein seitlicher Aufriß des Plattenantriebs, der in Fig. 5 gezeigt ist. Das Bezugszeichen 141 bezeichnet eine gedruckte Schaltungskarte, 130 eine Abdeckung, die mit der Basis 110, die in Fig. 5 gezeigt ist, so verbunden ist, daß sie den Plattenantrieb abdichtet und 131 ein Gummikissen, das an der Bodenoberfläche der Basis 110 so befestigt ist, daß es die Schwingungen und die Erschütterung des Plattenantriebs abschwächt.

Der Betrieb des Festplattenantriebs (HDD), der in Fig. 5 gezeigt ist, wird jetzt erklärt.

Das Festmedium 122, das hergestellt wird, indem ein magnetisches Material auf eine Basis einer Aluminiumlegierung aufgebracht, aufmetallisiert oder aufgesputtert wird, wird mit hoher Geschwindigkeit gedreht und der Magnetkopf 123 wird auf der gewünschten Spur des Aufzeichnungsmediums 122 positioniert in Übereinstimmung mit dem Befehl von dem System, während er über diesem in einer sehr geringen Höhe im Submikronbereich schwebt zum Schreiben oder Lesen von Informationen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Stellglied 125 zur Bewegung des Magnetkopfes 123 um die Angel 126 durch die Rotationskraft geschwenkt, die von der elektromagnetischen Induktion zwischen dem Magnet 128 und dem Spulenkern 127 erzeugt wird. Da die Struktur, die aus dem Magnetkopf 123, der Aufhängung 124, dem Steller 125 und dem Spulenkopf 127 besteht, die Mitte ihres Trägheitsmomentes in der Nähe des Drehpunktes 126 hat und der Magnetkopf 123 oberhalb des Aufzeichnungsmediums 122 schwebt, ist auf diese Art und Weise der Reibungswiderstand gering. Da ein Kugellager für die Angel 126 verwendet wird, ist zusätzlich der Rotationsreibungswiderstand gering. Aus diesen Gründen ist es möglich, den Magnetkopf 123 mit hoher Geschwindigkeit zu verschwenken.

Bei dieser HDD ist es möglich, den Magnetkopf 123 geringfügig zu bewegen und zu positionieren aufgrund der Servoinformation, die auf das Aufzeichnungsmedium 122 im Voraus geschrieben wurde und aufgrund der Funktion der gedruckten Schaltkarte 124. Im Ergebnis ist es möglich, die Zahl der Spuren zu erhöhen, wodurch eine Aufzeichnung mit hoher Dichte und hoher Kapazität realisiert wird. Wenn zusätzlich der Magnetkopf 123 nicht zum Schreiben/Lesen für eine längere Zeit verwendet wird oder wenn die Spannungsquelle ausgeschaltet ist, wird der Steller 125 zu der äußeren peripheren Seite bewegt und die Aufhängung 124 wird an der Rampenladevorrichtung 129 befestigt, wodurch der Magnetkopf 123 in einer vorherbestimmten Position außerhalb des Aufzeichnungsmediums 122 gehalten wird.

Auf diese Weise ist es möglich, den Stromverbrauch zu verringern und zu verhindern, daß das Aufzeichnungsmedium 122 durch Aufstoßen des Magnetkopfes 123 auf dem Aufzeichnungsmedium 122 beschädigt wird, während die Plattenvorrichtung nicht betrieben wird. Da der Magnetkopf 123 oberhalb des Aufzeichnungsmediums 122 bei einer Höhe im Submikron- Bereich schwebt, ist es, wie oben beschrieben, notwendig, das Eindringen von Staub von außerhalb zu verhindern, um einen genauen Betrieb der Vorrichtung zu erzielen. Zu diesem Zweck ist die Abdeckung 130 durch eine Dichtung so mit der Basis 110 verbunden, daß sie die Plattenvorrichtung abdichtet.

Die Festplattenvorrichtung kann eine abgedichtete Struktur besitzen, da das Aufzeichnungsmedium nicht ersetzbar ist. Verschiedene Elemente wie beispielsweise eine Spindelmotorantriebsvorrichtung und eine Stellerantriebsvorrichtung sind jedoch in dem abgedichteten Behälter untergebracht, die Plattenvorrichtung als Ganzes wird unangenehm groß. Die WO 89/08313 offenbart bereits eine Plattenantriebsvorrichtung für Informationsspeichersysteme, die eine oder mehrere Festplatten enthält. Ein rotierender Stellantrieb umfaßt eine Armanordnung, die einen Nockenstößel aufweist zur Verwendung beim dynamischen Laden/Entladen des Magnetkopfes. Der Nockenstößel bewegt sich längs einer Rampe für das Laden/Entladen. Der Kopf wird geparkt, wenn die Vorrichtung aus dem Speichersystem entfernt wird. In dieser Position ist der Kopf an dem Stellglied mittels einer flexiblen Aufhängung derart befestigt, daß der Magnetkopf senkrecht relativ zu dem Stellglied gestoßen werden kann, um den Kopf außerhalb der Aufzeichnungsoberfläche des magnetischen Aufzeichnungsmediums zu bewegen. Ein Rampenlademechanismus wird zur Verfügung gestellt zur Aufnahme der Aufhängung und zum Halten der vertikalen Position des Magnetkopfes. Die Aufhängung wird veranlaßt, sich auf einen vorgewählten Befehl hin, der an die Stellerantriebsvorrichtung gegeben wird, sich zu drehen.

Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die Stoßresistenz der Kassette in dem Zustand zu erhöhen, in dem sie von der Antriebsvorrichtung entfernt wird, mittels eines einfachen und verläßlichen Mechanismus.

Um diese Aufgabe zu lösen umfaßt eine magnetische Plattenvorrichtung nach der Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungsformen der magnetischen Plattenvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden in den Unteransprüchen beschrieben.

Wenn bei dieser Struktur die Kassette aus der Antriebsvorrichtung entfernt wird, wird die Verschlußvorrichtung geschlossen und die Aufhängung wird auf der Rampenladevorrichtung angebracht. In diesem Zustand ist die Position des Magnetkopfes einigermaßen fixiert, so daß die Kassette eine ausreichende Resistenz gegen einen Schlag aufweist, der ihr von außen versetzt wird. Obwohl die Kassette einen Teil (beispielsweise das Stellglied, die Spindel) der Antriebsvorrichtung enthält, die Präzisionsvorrichtungen sind, die generell für einen äußeren Schlag empfänglich sind, kann dementsprechend die Kassette leicht gehandhabt werden.

Die obigen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung ihrer bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den begleitenden Figuren klarer werden.

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer magnetischen Platteneinheit gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2A ist eine ebene Ansicht der Ausführungsform die in Fig. 1 gezeigt ist;

Fig. 2B ist ein Seitenanriß längs des Schnittes B-B der Ausführungsform, die in Fig. 2A gezeigt ist;

Fig. 3A ist eine ebene Ansicht des Bodens der Kassette in der Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist, in dem Zustand, in dem die Verschlußvorrichtung offen ist;

Fig. 3B ist eine ebene Ansicht des Bodens der Kassette der Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist, in dem Zustand, in dem die Verschlußvorrichtung geschlossen ist;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht des Stellgliedes in der Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist;

Fig. 5 ist eine ebene Ansicht einer herkömmlichen magnetischen Plattenvorrichtung;

Fig. 6A ist ein Seitenanriß der herkömmlichen magnetischen Plattenvorrichtung, die in Fig. 5 gezeigt ist; und

Fig. 6B ist eine ebene Ansicht der Schaltungsdruckkarte bei der herkömmlichen magnetischen Plattenvorrichtung, die in Fig. 5 gezeigt ist.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter Bezug auf die begleitenden Figuren erläutert werden.

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Bezugszeichen 232 stellt eine Spindel dar, auf der ein Aufzeichnungsmedium 222 mit einem Durchmesser von im wesentlichen nicht mehr als 76 mm befestigt ist und die mit hoher Genauigkeit sich dreht, 233 ist ein bewegbarer Magnet, der an einem Ende eines Stellgliedes 225 befestigt ist, das dem Ende gegenüberliegt, an dem eine Aufhängung 224 befestigt ist und 234 ist eine Kassette, die aus einer Abdeckung 230 und einer Basis 210 besteht und verschiedene Elemente enthält. Die Kassette 234 besitzt eine Höhe von weniger als etwa 10 mm, eine Breite von weniger als etwa 70 mm und eine Länge von weniger als etwa 106 mm. Das Bezugszeichen 235 bezeichnet eine Antriebsvorrichtung, in die die Kassette 234 integral eingefügt ist und 236 bezeichnet eine Spindelmotorantriebsvorrichtung, die aus einer Vielzahl von flachen Spulen 236a besteht und die in der Antriebsvorrichtung 235 an der Stelle angeordnet ist, die dem Bodenteil der Spindel 232 gegenüberliegt.

Das Bezugszeichen 237 bezeichnet eine Stellgliedantriebsvorrichtung, die in der Antriebsvorrichtung 235 an der Stelle angeordnet ist, die der Unterseite des Stellgliedes 225 gegenüberliegt, 238 bezeichnet eine Schlitzabdeckung zur Abdeckung des oberen Teiles der Antriebsvorrichtung 235 in dem Zustand, in dem die Kassette 234 in sie eingeführt ist, 239 eine Schlitztüre, die an einem Ende der Schlitzabdeckung 238 derart angeordnet ist, daß sie geöffnet und geschlossen wird, wenn die Kassette 234 eingeführt oder entfernt wird, 240 eine Ladevorrichtung, die in der Antriebsvorrichtung 235 so zur Verfügung gestellt wird, daß sie die Kassette 234 lädt und entfernt in und aus der Antriebsvorrichtung 235, 240a einen L- geformten Endbereich der Ladevorrichtung 240, 240b den anderen Endbereich der Ladevorrichtung 240 und 241 eine Verschlußvorrichtung, die aus einem magnetischen Abschirmmaterial besteht und derart gleitet, daß sie den Bodenbereich des Stellgliedes 225 und den Bodenbereich der Spindel 232 offenlegt oder bedeckt in Verbindung mit dem Betrieb des Ladens oder Entfernens der Kassette 234.

Das Bezugszeichen 242 bezeichnet einen Positionierstift A, der auf der Antriebsvorrichtung 235 so angeordnet ist, daß er die Position der Kassette 234 bestimmt, wenn die Kassette 234 eingeführt ist, 243 stellt einen Positionierstift B dar, der auf der Antriebsvorrichtung 235 ähnlich dem Positionierstift A 242 angeordnet ist, und 244 stellt ein Verbindungsstück A dar, das in der Antriebsvorrichtung 235 vorgesehen ist, um im elektrisch leitenden Kontakt mit einem Verbindungsstück B 245 (in Fig. 3A gezeigt) zu kommen, das auf dem Bodenbereich der Kassette 234 in elektrischer Verbindung mit einem FPC 208 angeordnet ist, die ein Signal eines Magnetkopfes 223 überträgt.

Das Bezugszeichen 246 stellt einen Systemstecker dar, der an einer gedruckten Schaltungskarte 214 an einem Ende der Antriebsvorrichtung 235 befestigt ist, derart, daß er die Antriebsvorrichtung 235 mit dem System verbindet. In Fig. 3A bezeichnet das Bezugszeichen 253 einen Rückzugsnocken A, der auf der Bodenoberfläche der Kassette 234 angeordnet ist und der mittels einer Feder oder dergleichen gedreht wird. Das Bezugszeichen 254 in Fig. 1 stellt einen Rückzugsnocken B dar, der in der Kassette 234 angeordnet ist und der dieselbe Drehwelle wie der Rückzugsnocken A 253 aufweist. Das Bezugszeichen 226 bezeichnet eine Angel und 229 eine Rampenladevorrichtung.

Fig. 2A ist eine ebene Ansicht der Ausführungsform, die in Fig. 1 gezeigt ist, in dem Zustand, in dem die Kassette 234 integral in die Antriebsvorrichtung 235 eingefügt ist und Fig. 2B ist eine Schnitt- Seitenaufsicht hiervon. In den Fig. 2A und 2B bezeichnen die Bezugszeichen 247 ein Spindelgehäuse, das ein Lager für die Spindel 232 bildet, 248 eine Unterbasis, an der das Spindelgehäuse 247 und ein Lagerbereich 225a des Stellgliedes 225 befestigt sind, 249 bezeichnet eine Grundplatte, an der die Unterbasis 248 mittels eines Ständers 252 befestigt ist, 250 bezeichnet ein Puffermaterial, mit dem die Lücke zwischen der Unterbasis und der inneren Wand der Kassette 234 und die Lücke zwischen der Grundplatte 249 und der inneren Wand der Kassette 234 ausgefüllt sind.

Das Bezugszeichen 251 stellt einen Rotor dar, der den unteren Bereich der Spindel 232 bildet. Der Rotor 241 besteht aus einem Magnet, der eine Vielzahl von Magnetpolen in Umfangsrichtung in Übereinstimmung mit der Zahl der flachen Spulen 236a der Spindelantriebsvorrichtung 236 aufweist. Das Bezugszeichen 255 in Fig. 4 bezeichnet ein Joch, das den bewegbaren Magneten 233 bildet, 256 bezeichnet ein Paar von Magneten, die an beiden Enden des Joches 255 befestigt sind und 257 bezeichnet eine Spule, die um die Stellgliedantriebsvorrichtung 247 in flacher Form gewickelt ist. Das Bezugszeichen 213 bezeichnet einen Druckknopf und 223 den Magnetkopf in den Fig. 2A und 2B. Die Fig. 3A und 3B zeigen die Kassette 234 und die Fig. 4 zeigt die Struktur des Stellgliedes 225 und dessen Umgebung. Die Fig. 5A bis 5D zeigen die Struktur der Spindel 232, die Spindelmotorantriebsvorrichtung und deren Umgebung.

Der Betrieb dieser magnetischen Plattenvorrichtung wird jetzt erklärt werden.

Wenn der Benutzer die Kassette 234 in die Schlitzabdeckung 238 stößt, während die Kassette 234 gegen die Schlitztür 239 in der durch den Pfeil A in Fig. 1 angedeuteten Richtung drückt, schwenkt die Schlitztür 239 einwärts und abwärts um die Achse B, um den Eingang freizugeben. Die Kassette 234 wird dann in die Schlitzabdeckung 238 längs der L- geformten Endbereiche 240a der Ladevorrichtung 240 eingeführt, wobei die Schlitztür 239 unter die Kassette 234 gedrückt wird, bis die Kassette 234 gegen den Positionierstift A 242 und den Positionierstift B 243 schlägt und dadurch angehalten wird. Gleichzeitig wird die Ladevorrichtung 240 abgesenkt und die Kassette 234 wird ebenfalls durch die L-geformten Endbereiche 240a abgesenkt, wobei sie mit der Antriebsvorrichtung 235 zu einem Körper vereinigt wird.

Wenn die Kassette 234 eingeführt wird, schieben die Endbereiche 240b der Ladevorrichtung 240 die Verschlußvorrichtung 241 in die entgegengesetzte Richtung zu der Richtung der Einführung der Kassette in Übereinstimmung mit der Größe der horizontalen Bewegung der Kassette 234. Im Ergebnis legt die Verschlußvorrichtung 241 einen Teil des Stellgliedes 225 in der Nähe des bewegbaren Magnetes 233 und einen Teil der Spindel 232 in der Nähe des Bodenbereiches des Rotors 241, die beide durch die Verschlußvorrichtung 241 auf der Basis 210 bedeckt waren sowie das Verbindungsstück B 245, wie in Fig. 3A gezeigt, offen.

Auf diese Weise wird die Kassette 234 mit der Antriebsvorrichtung 235 in einem Körper vereinigt, wobei der Bodenbereich des Rotors 251 der Spindel 232 der Spindelmotorantriebsvorrichtung 236 gegenüber liegt und die Magnetpole des Magnetpaares 256 des bewegbaren Magnetes 233 der Stellgliedantriebsvorrichtung 237 gegenüberliegen. In diesem Zustand kommt das Verbindungsstück A 244 der Antriebsvorrichtung 235 in Kontakt mit dem Verbindungsstück B 245 der Kassette 234 und diese werden miteinander elektrisch verbunden. Wenn ein Befehl, wie beispielsweise ein Schreibbefehl oder ein Lesebefehl, von dem System zu der Antriebsvorrichtung 235 durch das Systemverbindungsstück 246 übertragen wird, so fließt ein Strom zu der Spindelantriebsvorrichtung 236 in Übereinstimmung mit dem Befehl, so daß die Spindel 232 durch die elektromagnetische Induktion gedreht wird, die zwischen der Spindelantriebsvorrichtung 236 und dem Rotor 251 erzeugt wird.

Wenn die Zahl der Drehungen der Spindel 232 eine stationäre Zahl an Drehungen erreicht und die Spindel 232 normal rotiert, fließt ein Steuerstrom zu der Stellgliedantriebsvorrichtung 237 und die elektromagnetische Induktion durch eine magnetische Schaltung, die von der Stellgliedantriebsvorrichtung 237 und dem beweglichen Magnet 233 gebildet wird, erzeugt die Kraft zur Bewegung des beweglichen Magnetes 233. Im Ergebnis dreht sich das Stellglied 225, bei dem die Aufhängung 224 auf der Rampenladevorrichtung 229 angebracht ist, um den Drehpunkt 226, so daß die Aufhängung 224 die Rampenladevorrichtung 229 verläßt und der Magnetkopf 223 bewegt sich zu der äußeren Peripherie des Aufzeichnungsmediums 222, während er in einer geringen Höhe über diesem schwebt.

In diesem Zustand ist es möglich, das Stellglied 225 zu schwenken, indem die Richtung des Stromflusses geändert wird und es ist möglich, den Magnetkopf 223 in einer gewünschten Position auf dem Aufzeichnungsmedium 222 für den Schreib-/Lesebetrieb zu positionieren, indem die Stromstärke geregelt wird. Das Schreibsignal für Geschrieben/Lesen wird dann an das Verbindungsstück A 244 durch die FPC 208 übertragen und an das Verbindungsstück B 245, das elektrisch mit dem Verbindungsstück 244 verbunden ist. Das Signal wird dann einer vorherbestimmten Verarbeitung durch die gedruckte Schaltkarte 214 unterworfen, die auf dem Bodenbereich der Antriebsvorrichtung 235 angeordnet ist, und an das System über den Systemstecker 246 übertragen.

Der Betrieb des Entfernens der Kassette 234 von der Antriebsvorrichtung 235 nach dem Ende eines vorherbestimmten Vorganges wird jetzt beschrieben werden. Wenn der Druckknopf 213 gedrückt wird, wird die Ladevorrichtung 240 angehoben und die Kassette 234 wird ebenfalls mit dieser angehoben. Das Verbindungsstück A 244 wird von dem Verbindungsstück B 245 getrennt, wobei der Bodenbereich des Rotors 251 der Spindel 232 von der Position wegbewegt wird, die der Spindelmotorantriebsvorrichtung 236 gegenüberliegt und die Magnetpole des Magnetpaares 256 des bewegbaren Magnetes 233 werden aus der Position wegbewegt, die der Stellgliedantriebsvorrichtung 237 gegenüberliegt. In diesem Zustand ist es möglich, die Kassette 234 von der Antriebsvorrichtung 235 zu entfernen.

Wenn die Kassette 234 herausgezogen wird, gleitet die Verschlußvorrichtung 241 in die entgegengesetzte Richtung zu der Richtung der Kassettenentfernung in Übereinstimmung mit der Größe der horizontalen Bewegung der Kassette 234. Die Verschlußvorrichtung 241 bedeckt folglich den Teil des Stellgliedes 225 in der Nähe des bewegbaren Magnets 233, den Teil der Spindel 232 in der Nähe des Bodenbereiches des Rotors 251 und weiterhin das Verbindungsstück B 245, wie in Fig. 3B gezeigt.

Der Betrieb des Stellgliedes 225 zum Zeitpunkt wenn die Kassette 234 entfernt wird, wird hier erläutert werden. Wenn die Spannungsquelle der Antriebsvorrichtung 235 ausgeschaltet wird und der Druckknopf 213 gedrückt wird, um die Kassette 234 zu entfernen, fließen die Ladungen auf einem Kondensator oder dergleichen, der auf der gedruckten Schaltungskarte 214 angeordnet ist, zu der Spule 257 in dem Moment, in dem die Spannungsquelle abgeschaltet wird und die Kraft, die durch die elektromagnetische Induktion erzeugt wird, wirkt auf die Spule 257. Das Stellglied 225 dreht sich dann um die Angel 226 und der Magnetkopf 223 bewegt sich in Richtung der äußeren Peripherie des Aufzeichnungsmediums 222 bis er angehalten wird, wenn die Aufhängung 224 auf der Rampenladevorrichtung 229 installiert wird. Auf diese Weise wird der Magnetkopf 223 außerhalb des Aufzeichnungsmediums 222 gehalten.

Wenn der Druckknopf 213 gedrückt wird, während die Spannungsquelle an ist, wird, da die Ladevorrichtung 240, wie oben beschrieben, angehoben wird, die Kassette 234 ebenfalls mit der Ladevorrichtung 240 angehoben und das Verbindungsstück A 244 wird von dem Verbindungsstück B 245 getrennt, während das Aufzeichnungsmedium 222 einige Zeit zusammen mit der Spindel 232 aufgrund der Trägheit sich weiter dreht. Während dieser Zeit schwebt der Magnetkopf 223 über dem Aufzeichnungsmedium 222, obwohl die Schwebehöhe proportional zu der Verringerung der Drehgeschwindigkeit verringert wird. Wenn die Kassette 234 herausgezogen wird, dreht sich der Rückzugsnocken A 253, der durch den Positionierstift B 243 von der Drehung abgehalten wurde, und der Rückzugsnocken B 254, der sich mit der Drehung des Rückzugsnockens A 253 dreht, schlägt gegen den bewegbaren Magnet 233 und schiebt diesen weg. Im Ergebnis dreht sich das Stellglied 225 und der Magnetkopf 223 bewegt sich in Richtung der äußeren Peripherie des Aufzeichnungsmediums 222, bis er angehalten wird, wenn die Aufhängung 224 auf der Rampenladevorrichtung 229 befestigt wird.

Auf diese Weise wird der Magnetkopf 223 außerhalb des Aufzeichnungsmediums 222 gehalten. Es versteht sich von selbst, daß, da der Rückzugsnocken A 253 durch den Positionierstift B 243 von einer Drehung abgehalten wird und der Rückzugsnocken B 254 aus dem Schwenkbereich des bewegbaren Magnetes 233 ferngehalten wird, während die Kassette 234 eingeführt ist, weder der Rückzugsnocken A 253 noch der Rückzugsnocken B 254 die Schwenkbewegung des Stellgliedes 225 behindern. Auf diese Weise wird in der Kassette 234, die aus der Antriebsvorrichtung 235 entfernt ist, der Magnetkopf 223 konstant außerhalb des Aufzeichnungsmediums 222 gehalten und selbst wenn Schwingungen oder ein Schlag auf die Kassette 234 ausgeführt werden, wird die Möglichkeit ausgeschlossen, daß das Aufzeichnungsmedium 222 durch Aufstoßen des Magnetkopfes 223 beschädigt wird.

In der Basis 210 bestehen die Umgebung des bewegbaren Magnetes 233 und die Umgebung des Rotors 251 der Spindel 232 aus einem nichtmagnetischen Material und die anderen Teile sind aus einem magnetischen Abschirmmaterial hergestellt. Zusätzlich sind bei der Kassette 234, die aus der Antriebsvorrichtung 235 entfernt ist, die Bereiche des nichtmagnetischen Materials in der Nähe des bewegbaren Magnetes 233 und in der Nähe des Rotors 251 der Spindel 232 der Basis 210 mit der Verschlußvorrichtung 241 abgedeckt, die aus einem magnetischen Abschirmmaterial besteht. Dementsprechend besteht keine Gefahr, daß die auf das Aufzeichnungsmedium 222 geschriebene Information aufgrund äußerer Einflüsse beschädigt würde.


Anspruch[de]

1. Magnetische Platteneinheit umfassend:

A) eine Kassette (234), die aufweist:

a) ein ebenes magnetisches Aufzeichnungsmedium (222);

b) eine Spindel (232), die an dem zentralen Teil des magnetischen Aufzeichnungsmediums (222) befestigt ist;

c) ein Magnetkopf (223), der an einem Stellglied (225) über eine Aufhängung (224) befestigt ist und der magnetisch Informationen auf das magnetische Aufzeichnungsmedium (222) schreibt und die Informationen, die auf dem magnetischen Aufzeichnungsmedium (222) aufgezeichnet sind, liest; wobei die Aufhängung (224) eine Flachfeder ist, deren eines Ende an dem Stellglied (225) befestigt ist und deren anderes Ende den Magnetkopf (223) derart trägt, daß es dem Magnetkopf ermöglicht wird, relativ zu dem Stellglied (225) vertikal aufwärts bewegt zu werden;

d) das Stellglied (225), das den Magnetkopf (223) trägt an einem seiner Enden und das um die Angel (226) in einer Ebene parallel zu dem Aufzeichnungsmedium (222) schwenkt;

e) eine Verschlußvorrichtung (241), die so geschlossen ist, daß wenigstens die Spindel (232) in einem dicht gekapselten Zustand in der Kassette (234) aufgenommen wird und die derart geöffnet ist, daß sie wenigstens einen Teil der Spindel (232) bloßlegt; und

B) eine Antriebsvorrichtung (235), die enthält:

f) eine Ladevorrichtung (240) zum Laden der Kassette (234) in die Antriebsvorrichtung (235) während die Verschlußvorrichtung (241) geöffnet wird und zum Entfernen der Kassette (234), während die Verschlußvorrichtung (241) geschlossen wird;

g) eine Spindelantriebsvorrichtung (236) zum Drehen des magnetischen Aufzeichnungsmediums (222) durch Drehung der Spindel (232) in dem Zustand, in dem die Kassette (234) installiert ist;

h) eine Stellgliedantriebsvorrichtung (233, 237), die einen beweglichen Magnet (233) umfaßt, zum Bewegen der Position des Magnetkopfes (223) durch Schwenken des Stellgliedes (225) in dem Zustand, in dem die Kassette (234) installiert ist und

i) eine Rampenladevorrichtung (229) zur Aufnahme der Aufhängung (224) und zum Halten der vertikalen Position des Magnetkopfes (223), wenn der Magnetkopf (223) sich aus der Aufzeichnungsoberfläche des magnetischen Aufzeichnungsmediums (222) herausbewegt,

gekennzeichnet durch

j) eine Vorrichtung (253, 254) zum Bewegen des Magnetkopfes (223) aus der Aufzeichnungsoberfläche des magnetischen Aufzeichnungsmediums (222) in einer Ebene, die parallel ist zur Aufzeichnungsoberfläche des magnetischen Aufzeichnungsmediums (222), durch Drehen des Stellgliedes (225), wenn die Verschlußvorrichtung (241) geschlossen ist,

wobei die genannte Vorrichtung einen ersten und einen zweiten Rückzugsnocken (253, 254) umfaßt, wobei der genannte erste Rückzugsnocken (253) für eine Drehung freigesetzt wird, während der Verschluß (241) geschlossen wird und der genannte zweite Rückzugsnocken (254) sich dreht, wenn der genannte erste Rückzugsnocken (253) sich dreht, um den genannten bewegbaren Magnet (233) wegzuschieben, um die Aufhängung (224) auf die genannte Rampenladevorrichtung (229) zu schieben.

2. Magnetische Platteneinheit nach Anspruch 1, wobei die Verschlußvorrichtung (241) aus einem magnetischen Abschirmmaterial besteht.

3. Magnetische Platteneinheit nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche der Kassette (234) mit Ausnahme der Oberfläche, die der Spindelantriebsvorrichtung (236) und der Stellgliedantriebsvorrichtung (237) gegenüberliegt, mit einem magnetischen Abschirmmaterial bedeckt ist.

4. Magnetische Platteneinheit nach Anspruch 1, wobei die Kassette (234) weiterhin umfaßt eine Vorrichtung zur Bedeckung der Oberfläche, die der Spindelantriebsvorrichtung (236) und der Stellgliedantriebsvorrichtung (237) gegenüberliegt, mit einem nicht magnetischen Material, wenn die Verschlußvorrichtung (241) geschlossen ist.

5. Magnetische Platteneinheit nach Anspruch 1, wobei die Kassette (234) weiterhin umfaßt eine Kassettenverbindungsvorrichtung (245) zum Heranholen von Treiberströmen zum Antreiben der Spindel (232) beziehungsweise des Stellgliedes (225) von einer Treiberschaltung und zum Übertragen und Empfangen eines elektrischen Signals zwischen dem Magnetkopf (223) und der Treiberschaltung; und wobei die Antriebsvorrichtung (235) weiterhin umfaßt eine Antriebsvorrichtungs-Verbindungsvorrichtung (244), die mit der Kassettenverbindungsvorrichtung (245) verbunden ist und die von der Kassettenverbindungsvorrichtung (245) getrennt wird, wenn die Kassette (234) von der Antriebsvorrichtung (235) entfernt wird.

6. Magnetische Platteneinheit nach Anspruch 1, wobei die Kassette (234) weiterhin umfaßt:

ein Gehäuse, das aus einer Basis (210) und einer Abdeckung (230) besteht und das den äußeren Rahmen der Kassette (234) bildet;

eine Unterbasis (248) zum Befestigen der Spindel (232) und der Angel (226) des Stellgliedes (225);

eine Grundplatte (249), die durch die Unterbasis (248) getragen wird und die das magnetische Aufzeichnungsmedium (222) abdeckt; und

ein Puffermaterial (250), mit dem die Lücke zwischen der Unterbasis (248) und der inneren Wand des Gehäuses und die Lücke zwischen der Grundplatte (249) und der inneren Wand des Gehäuses ausgefüllt sind.







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