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Dokumentenidentifikation DE19829627C1 03.02.2000
Titel Verfahren zur Herstellung eines Wandbildes
Anmelder Latzke, Rainer Maria, Monaco, MC
Erfinder Latzke, Rainer Maria, Monaco, MC
Vertreter Schlimme, W., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 85521 Ottobrunn
DE-Anmeldedatum 02.07.1998
DE-Aktenzeichen 19829627
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.02.2000
IPC-Hauptklasse B44F 11/02
IPC-Nebenklasse B41M 3/18   
Zusammenfassung Ein Verfahren zur Herstellung eines Wandbildes, insbesondere zur Verkleidung von Gebäuse-Innenwänden oder Decken, weist die folgenden Schritte auf: Reproduzieren von zumindest einem existierenden Bildmotiv, insbesondere Gemälde; Zerlegen des reproduzierten Bildmotivs in einzelne Bildelemente; Anpassen der Abmessungen der Ausrichtung und/oder der Perspektiven einzelner ausgewählter Bildelemente an die Geometrie und die Gestalt der zu verkleidenden Wand und Zusammensetzen der ausgewählten Bildelemente zu einem neuen Bild; Übertragen des neugestalteten Bildes auf ein Trägermaterial und Anbringen des Trägermaterials an der zu verkleidenden Wand.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines individuell an die Geometrie und Gestalt einer zu verkleidenden Wand angepaßten Wandbildes aus gemalten Bildelementen, insbesondere zur Verkleidung von Gebäude-Innenwänden oder Decken.

Künstlerische Wandbilder wurden bislang in zeitaufwendiger Weise von Hand auf eine zu verkleidende Wand aufgemalt, wobei der Künstler durch die individuelle, künstlerisch-handwerkliche Arbeitsweise Formen und Strukturen in der zu verkleidenden Wand, wie beispielsweise Mauervorsprünge, Simse, Türen oder Fenster, in die Motivgestaltung einbezogen hat und so aus der Wand mit ihren architektonischen Vorgaben und seiner künstlerischen Arbeit ein einheitliches Ganzes geschaffen hat. Diese Arbeitsweise ist jedoch nicht nur teuer, sondern nimmt außerdem eine verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch, in der der Raum, in welchem die zu bemalende Wand liegt, einer anderweitigen Nutzung entzogen ist. Insbesondere bei gewerblichen Objekten, wie Hotelhallen oder Hotelhallenbädern, entstehen hierdurch zusätzliche Kosten aufgrund der entfallenden Nutzbarkeit während der Anfertigung des Wandbildes.

Ein anderes bekanntes Verfahren zur Erzeugung von Wandbildern ist die Verwendung von vorgefertigten Motiv- oder Fototapeten, die jedoch aufgrund ihrer vorgegebenen Bildgestaltung nicht an individuelle räumliche Gegebenheiten anpaßbar sind. Zudem müssen bei derartigen industriell vorgefertigten Wandbildern die Begrenzungen der Wandbilder oder Trennfugen zwischen einzelnen Wandbildelementen durch Umrahmungen oder andere gestalterische Hilfsmittel kaschiert werden, damit sich die Wandbildelemente in die Wand integrieren, sodaß hier die Architektur der Wand an das industriell vorgefertigte Wandbild angepaßt werden muß und nicht, wie dies bei der handwerklich-künstlerischen Anfertigung eines Original-Wandgemäldes der Fall ist, das Wandbild an die Architektur der Wand angepaßt wird.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Wandbildes anzugeben, das es gestattet, das Wandbild an die architektonischen Vorgaben der Wand anzupassen und das gleichzeitig gegenüber einem individuell und künstlerisch-handwerklich hergestellten Wandgemälde schneller und kostengünstiger herstellbar ist.

Diese Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1 gelöst durch die folgenden Schritte: Erstellen von computerbearbeitbaren Bilddateien der gemalten Bildelemente, Anpassen der Abmessungen, der Ausrichtung und/oder der Perspektive einzelner ausgewählter Bildelemente an die Geometrie und die Gestalt der zu verkleidenden Wand und Zusammensetzen der ausgewählten Bildelemente zu einem neuen Bild mittels eines Computerprogramms, Übertragen des neu gestalteten Bildes auf ein Trägermaterial zur Anbringung an der zu verkleidenden Wand.

Diese erfindungsgemäße Vorgehensweise gestattet es, geeignete Motive, beispielsweise bestehende Wandgemälde oder andere existierende Bilder, unter Anpassung an die architektonischen Gegebenheiten der zu verkleidenden Wand umzugestalten, sodaß ein individuelles, neu geschaffenes "Original" entsteht, welches die Architektur der zu verkleidenden Wand in die Gestaltung des Bildes mit einbezieht. So kann beispielsweise eine in der Wand vorhandene Tür durch geeignetes Plazieren eines einen Torbogen darstellenden Bildelements später im fertigen Bild von dem Torbogen umrahmt sein. Außerdem gestattet die erst zum Schluß des Verfahrens erfolgende Anbringung des mit dem Bild versehenen Trägermaterials an der zu verkleidenden Wand die Anfertigung des Bildes außerhalb des Raums in dem die zu verkleidende Wand steht, sodaß der Raum auch während der Anfertigung des individuellen Wandgemäldes nutzbar bleibt.

Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet es auch, die Qualität eines jeden mit diesem Verfahren gefertigten Wandbildes zu maximieren, da jedes einzelne Bildelement, von dem eine Computerdatei erzeugt wird, vor der Herstellung der computerbearbeitbaren Bilddatei künstlerisch bestmöglich ausgearbeitet wird, sodaß jedes später unter Verwendung dieser Bilddatei erzeugte Wandbild aus einer Mehrzahl von jeweils künstlerisch hervorragend ausgeführten Bildelementen besteht.

Bei einer vorteilhaften Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Bildelemente durch Zerlegen eines reproduzierten Bildmotivs erhalten.

Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß die Übertragung des neugestalteten Bildes auf das Trägermaterial durch Ausdrucken des Bildes mittels eines Druckers auf ein bahnförmiges Trägermaterial erfolgt.

Weiter vorteilhaft ist, wenn der Ausdruck des neugestalteten Bildes auf das bahnartige Trägermaterial derart erfolgt, daß die Richtung der Längserstreckung des Bildes der Richtung der Längserstreckung der Trägermaterialbahn entspricht. Durch diese Ausgestaltung wird es möglich, ein ansatzfreies Bild, auch für lange Wände zu erstellen, wobei die Längserstreckung des Bildes prinzipiell nur durch die maximale Länge der Trägermaterialbahn begrenzt ist. Da die Raumhöhe im allgemeinen deutlich geringer ist, als die Länge einer Wand, ist es grundsätzlich auch unproblematisch, das Bild auf diese Weise um 90° verdreht auszudrucken, weil Drucker mit einer Bahnbreite von mehreren Metern Breite zu Verfügung stehen. Durch diese Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das im Stand der Technik bei Verwendung von Fototapeten zur Wandverkleidung erforderliche bahnweise Aneinandersetzen vermieden, sodaß Trennfugen zwischen einzelnen Bahnen beim erfindungsgemäßen Verfahren nicht entstehen und sodaß es auch nicht erforderlich ist, irgendwelche in das Wandbild zu integrierenden Vertikalverblendungen vorzusehen, die diese Trennfugen abdecken, wie das beim Stand der Technik erforderlich wäre. Durch das erfindungsgemäße Verfahren gemäß dieser Weiterbildung wird somit auch die künstlerische Freiheit bei der Gestaltung des Bildes wesentlich vergrößert.

Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Schritte zum Erstellen der computerbearbeitbaren Bilddateien der gemalten Bildelemente in einem ersten, eigenständigen Verfahrenstadium durchgeführt werden und die einzelnen Bilddateien der gemalten Bildelemente in einer Bildelement-Datenbank abgelegt und archiviert werden und wenn die Schritte des Anpassens der Abmessungen, der Ausrichtung und/oder der Perspektive einzelner ausgewählter Bildelemente an die Geometrie und die Gestalt der zu verkleidenden Wand, des Zusammensetzens der ausgewählten Bildelemente zu einem Bild mittels eines Computerprogramms und des Übertragens des neugestalteten Bildes auf ein Trägermaterial zur Anbringung an der zu verkleidenden Wand in einem vom ersten Verfahrenstadium getrennten zweiten Verfahrenstadium durchgeführt werden, wobei auf die Bildelement-Datenbank zugegriffen wird.

Diese zeitliche und räumliche Trennung des erfindungsgemäßen Verfahrens in zwei Verfahrenstadien erlaubt es, eine Bildelement-Datenbank von unterschiedlichen Bildmotiven und Elementen aus diesen unterschiedlichen Bildmotiven aufzubauen, um später bei Bedarf beliebige Kombinationen dieser gespeicherten Bildelemente zur Erstellung eines Wandbildes entsprechend der Forderung eines Auftraggebers oder der künstlerischen Vorstellung des Herstellers des Wandbildes zu erzeugen.

Dadurch ist es beispielsweise möglich, Himmel, Meer, Berge, Pflanzen, Tiere oder Ballustradenformen aus unterschiedlichen bereits existierenden Bildern, auch aus Bildern berühmter Meister, oder auch aus speziell handwerklich-künstlerisch angefertigten Motiven zu erfassen und in der Datenbank als quasi katalogisierte Einzelbestandteile abzulegen und später in gewünschter Weise beliebig zu kombinieren. So könnten beispielsweise Motivelemente aus der Sixtinischen Kapelle mit Motivelementen des Schlosses Schönbrunn und venezianischen Motivelementen zu einem neuen Wandbild zusammengesetzt werden, wobei die jeweiligen Motivelemente in ihrer Größe, in ihrer Anordnung und in ihrer Ausrichtung an die vorgegebene architektonische Gestalt der Wand angepaßt werden und wobei sich schließlich ein Wandbild ergibt, das einem individuell handwerklich-künstlerisch angefertigten Wandbild sehr nahekommt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:

Fig. 1 ein bereits existierendes Bildmotiv;

Fig. 2 eine zu verkleidende Wand im Rohzustand und

Fig. 3 die mit dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Bild verkleidete Wand.

Fig. 1 stellt ein existierendes Bildmotiv 1 dar, welches aus einer Vielzahl von Bildelementen besteht. Beispielhaft seien die folgenden Bildelemente genannt: Torbogen 10, linke Balustrade 12, rechte Balustrade 14, linke Säule 16, rechte Säule 18, Baum 20, Pfau 22, Felsformation 24, Himmel 26, Landschaftshintergrund 27, Wasserfläche 28, große Zypresse 30, kleine Zypresse 32 und Agave 34.

In Fig. 2 ist ein Raum 2 dargestellt, mit einer den Raum begrenzenden Wand 3. In der rechten Hälfte der Wand 3 ist eine Türnische 4 mit einer Tür 5 vorgesehen. Die Wand 3 ist in der Höhe niedriger und in der Breite kürzer als das existierende Bildmotiv 1.

Wird nun gewünscht, daß das existierende Bildmotiv 1 auf die Wand 3 des Raumes 2 übertragen wird, so läge es zunächst nahe, eine fototechnische Übertragung des Bildmotivs 1 auf die Wand 3 vorzunehmen. Dem steht jedoch entgegen, daß das Verhältnis von Bildhöhe zu Bildbreite des existierenden Bildes 1 von dem Verhältnis der Wandhöhe zur Wandbreite der Wand 3 abweicht, sodaß bei einer fototechnischen Übertragung entweder das Bild in seiner Länge beschnitten werden müßte oder der Raum in seiner Höhe nicht vollständig mit dem Bild ausgefüllt werden könnte. Zudem befindet sich das Portal 10 an einer Stelle des existierenden Bildmotivs 1, die bei einer fototechnischen Verkleinerung nicht mit dem Ort der Türnische 4 in der Wand 3 übereinstimmen würde. Eine fototechnische Übertragung des Bildmotivs 1 auf die Wand 3 ist daher nicht geeignet.

Alternativ dazu wäre es möglich, in handwerklich- künstlerischer Weise ein neues Bild auf die Wand 3 von einem Kunstmaler aufbringen zu lassen, welches dem existierenden Bildmotiv 1 ähnlich ist. Bei dieser Vorgehensweise ist es selbstverständlich möglich, sowohl das Höhen-Breiten-Verhältnis der Wand 3 als auch die Lage der Türnische 4 individuell in das neu zu schaffende Bild zu integrieren. Der Aufwand für diese Vorgehensweise ist jedoch aufgrund der künstlerischen Handarbeit langwierig und teuer.

Im hier beschriebenen Beispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zunächst das existierende Bildmotiv 1 reproduziert und beispielsweise mittels eines Scanners in einen Computer eingelesen und als digitale Bilddatei abgespeichert. Mittels eines Computerprogramms werden dann einzelne Bildbestandteile, beispielsweise die vorstehend genannten Bildbestandteile 12 bis 34 in analytischer Weise aus dem Bildmotiv 1 herausgelöst und als isolierte Bildbausteine abgespeichert.

Dann werden diese Bildbausteine so wieder zusammengesetzt, daß das ursprüngliche Bildmotiv 1 an die Wand 3 mit ihren architektonischen Vorgaben (ihren Abmessungen und der Türnische 4) angepaßt ist, wobei die einzelnen Bildelemente 12 bis 34 gegebenenfalls nach individueller Anpassung verwendet werden.

Ein Beispiel für eine derartige Vorgehensweise, die schließlich zu der in Fig. 3 gezeigten, verkleideten Wand führt, wird nachfolgend beschrieben.

Zunächst werden der Himmel 26, der Landschaftshintergrund 27 und die Wasserfläche 28 in dem neu zu schaffenden Bild unter Anpassung an die Abmessungen der Wand 3 plaziert. Beispielhaft ist hier zusätzlich noch die Felsformation 24 aus dem rechten Teil des existierenden Bildmotivs gespiegelt in den linken Teil des neu zu schaffenden Bildes als Felsformation 24' übernommen worden.

Danach werden die Pflanzen und Bäume wieder in das neu zu schaffende Bild eingefügt, wobei im Beispiel der Baum 20 höher und weiter links plaziert worden ist als im ursprünglich existierenden Bildmotiv 1, sodaß der Baum 20 jetzt hinter der Agave 34 am linken Bildrand steht. Aus Platzgründen wurde auch die kleine Zypresse 32 am rechten Bildrand weggelassen.

Anschließend wird das Portal 10 in seiner Breite und seiner Höhe an die Türnische 4 angepaßt, wobei der obere Querträger 10' des Portals in seiner Breitenerstreckung durch "Herausschneiden" eines Mittelstücks verkürzt wird. Dann werden die linke Säule 16 und die rechte Säule 18 am linken beziehungsweise rechten Ende der von der Länge der Wand 3 vorgegebenen Längserstreckung des neu zu schaffenden Bildes plaziert. In den Zwischenraum zwischen der linken Säule 16 und dem Türportal 10 wird die linke Balustrade 12 wieder eingesetzt, wobei unter Umständen eine Verkürzung oder Verlängerung der Balustrade erforderlich sein kann. Zwischen die rechte Säule 18 und das Türportal 10 wird ein passender Abschnitt der rechten Balustrade 14 eingesetzt. Schließlich wird der Pfau 22', ebenfalls gespiegelt, auf die Balustrade links neben dem Portal 10 gesetzt.

Auf diese Weise wird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zunächst eine analytische Zerlegung eines vorhandenen Bildmotivs 1 durchgeführt, und anschließend wird in einer Synthese unter Verwendung einzelner Bildelemente des Bildmotivs 1 ein neues Bild erzeugt, das dem Bildmotiv 1 stark ähnelt, aber an die architektonischen Vorgaben der zu verkleidenden Wand 3 angepaßt ist. Das neu geschaffene Bild 6 wird mittels eines Großdruckers auf eine Trägermaterialbahn gedruckt, die dann in bekannter Weise, beispielsweise mittels eines Traggerüstes, an der Wand 3 befestigt wird, wobei der Bereich der Türnische 4 aus dem Bild 6 ausgeschnitten wird.

Da die einzelnen Bildelemente 12 bis 34 von dem einmal erstellten Originalgemälde 1 mit hoher Qualität durch Reproduktion und Digitalisierung abgenommen werden, stehen diese Bildelemente immer wieder in derselben hohen Qualität für eine Vielzahl voneinander abweichender neu geschaffener Bilder zur Verfügung, die jeweils an bestehende örtliche Gegebenheiten am Anbringungsort angepaßt sind. Sollte ein Künstler beispielsweise das existierende Bildmotiv 1 mehrmals malen, so würde erfahrungsgemäß die Qualität der einzelnen Bildelemente nachlassen, was beim erfindungsgemäßen Verfahren aufgrund der synthetischen Bilderzeugung aus den reproduzierten Bildelementen 12 bis 34 nicht der Fall ist.

Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt, das lediglich der allgemeinen Erläuterung des Kerngedankens der Erfindung dient. Im Rahmen des Schutzumfangs kann das erfindungsgemäße Verfahren vielmehr auch andere, als die oben beschriebenen Verfahrensschritte aufweisen; insbesondere kann sie eine Kombination aus den jeweiligen Einzelmerkmalen der Ansprüche darstellen.

Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen den Schutzumfang nicht einschränken.

Bezugszeichenliste

1Existierendes Bildmotiv

2Raum

3Wand

4Türnische

5Tür

6neugeschaffenes Bild

10Portal

10'Querträger

12linke Balustrade

14rechte Balustrade

16linke Säule

18rechte Säule

20Baum

22Pfau

22'gespiegelter Pfau

24Felsformation

24'gespiegelte Felsformation

26Himmel

27Landschaftshintergrund

28Wasserfläche

30große Zypresse

32kleine Zypresse

34Agave


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung eines individuell an die Geometrie und Gestalt einer zu verkleidenden Wand angepaßten Wandbildes aus gemalten Bildelementen, insbesondere zur Verkleidung von Gebäude-Innenwänden oder Decken, mit folgenden Schritten:
    1. a) Erstellen von computerbearbeitbaren Bilddateien der gemalten Bildelemente (10 bis 34);
    2. b) Anpassen der Abmessungen, der Ausrichtung und/oder der Perspektive einzelner ausgewählter Bildelemente (10 bis 34) an die Geometrie und die Gestalt der zu verkleidenden Wand (3) und Zusammensetzen der ausgewählten Bildelemente (10 bis 34) zu einem neuen Bild (6) mittels eines Computerprogramms;
    3. c) Übertragen des neu gestalteten Bildes (6) auf ein Trägermaterial zur Anbringung an der zu verkleidenden Wand (6).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildelemente (10 bis 34) durch Zerlegen eines reproduzierten Bildmotivs erhalten werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des neu gestalteten Bildes (6) auf das Trägermaterial durch Ausdrucken des Bildes (6) mittels eines Druckers auf ein bahnförmiges Trägermaterial erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdruck des neu gestalteten Bildes (6) auf das bahnartige Trägermaterial derart erfolgt, daß die Richtung der Längserstreckung des Bildes (6) der Richtung der Längserstreckung der Trägermaterialbahn entspricht.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    1. 1. daß der Schritt a) in einem ersten, eigenständigen Verfahrensstadium durchgeführt wird, wobei die einzelnen Bilddateien der gemalten Bildelemente (10 bis 34) in einer Bildelement-Datenbank abgelegt und archiviert werden und
    2. 2. daß die Schritte b) und c) in einem vom ersten Verfahrensstadium getrennten, zweiten Verfahrensstadium durchgeführt werden, wobei auf die Bildelement-Datenbank zugegriffen wird.






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