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Dokumentenidentifikation DE69700689T2 10.02.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0832637
Titel Kosmetische Zusammensetzung von Augenschminke
Anmelder L'Oréal S.A., Paris, FR
Erfinder Collin, Nathalie, 92330 Sceaux, FR;
Couture, Huguette, 91270 Vigneux sur Seine, FR
Vertreter Beetz und Kollegen, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69700689
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 13.08.1997
EP-Aktenzeichen 974019333
EP-Offenlegungsdatum 01.04.1998
EP date of grant 27.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2000
IPC-Hauptklasse A61K 7/032

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen zum Schminken der Augen, die alkoxylierte Siliconderivate enthalten. Diese Zusammensetzungen weisen verbesserte kosmetische Eigenschaften und insbesondere eine bessere Haltbarkeit auf.

Es sind zahlreiche Mascara-Formulierungen im Handel. Der Verbraucher erwartet jedoch ständig eine Verbesserung der Eigenschaften dieser Mascaras, wobei es sich darum handelt, die Wimpern zu verlängern, die Haftung der Zusammensetzung auf den Wimpern zu verbessern, die Wimpern schöner zu formen, was auch als Stärken der Wimpern bezeichnet wird, die Haltbarkeit der Schminke zu verlängern und die Beständigkeit gegenüber mechanischen Einwirkungen zu verbessern. Einige Frauen wollen beispielsweise die tagsüber aufgetragene Schminke auch noch am Abend tragen können. Es ist bekannt, daß Mascara die Tendenz aufweist, abzubröckeln, wenn man sich die Augenlider mit den Fingern reibt oder wenn die Wimpern an der Brille anstoßen. Die Zusammensetzungen zum Schminken der Wimpern neigen insbesondere aufgrund der Gegenwart von Pigmenten und/oder Füllstoffen zum Abbröckeln. Mit den derzeit bekannten Zusammensetzungen wurde dieses Problem nicht zufriedenstellend gelöst.

Die Druckschrift WO-A-91/12793 beschreibt einen wasserfesten Mascara, der ein Wachs, einen Konsistenzgeber, ein flüchtiges organisches Lösemittel und eine wässerige Lösung eines wasserlöslichen filmbildenden Polymers enthält. Die Druckschrift EP-A-0687461 beschreibt einen Mascara, der ein Wachs und eine wässerige Polymerdispersion enthält, die aus Partikeln besteht, die von der Polymerisation eines radikalisch polymerisierbaren Monomers in Gegenwart von Polymerpartikeln herrühren, wobei das Polymer unter Polyestern, Polyesteramiden und Alkydharzen ausgewählt ist.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen zum Schminken der Augen anzugeben, die schneller trocknen, die Wimpern stärker verlängern und besser stärken und die bezüglich der Haltbarkeit und der Beständigkeit gegenüber mechanischen Einwirkungen verbesserte Eigenschaften aufweisen.

Die Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen zum Schminken der Wimpern, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie enthalten:

a) mindestens eine wässerige Phase, die ein filmbildendes Polymer enthält,

b) mindestens eine Fettphase, die mindestens ein Wachs enthält, und

c) ein siliconhaltiges Mittel, das ausgewählt ist unter:

i) alkoxylierten Siliconen und/oder

ii) geradkettigen Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymeren.

Die Zusammensetzungen liegen vorzugsweise in Form einer Emulsion der Fettphase in der wässerigen Phase oder in Form einer Dispersion der wässerigen Phase in der Fettphase vor. Bislang waren die Dimeticoncopolyole für verschiedene Anwendungen bekannt, beispielsweise als Emulgatoren in Zusammensetzungen vom Typ Wasser-in-Öl oder auch als Weichmacher in Produkten zum Frisieren der Haare. Es sei beispielsweise auf die Druckschrift EP-A-705595 verwiesen, die Zusammensetzungen zum Frisieren der Haare beschreibt, die zur Verbesserung der Flexibilität der fixierenden Harze einen Weichmacher enthalten, bei dem es sich um ein Dimeticoncopolyol oder eine Polycarbonsäure handeln kann. Die in dieser Druckschrift beschriebenen Zusammensetzungen sind jedoch aufgrund ihrer Struktur von Zusammensetzungen zum Schminken der Augen sehr verschieden. Die Zusammenset zungen enthalten insbesondere weder Pigmente noch Füllstoffe und sie enthalten auch keine großen Wachsmengen. Der Fachmann wird durch diese Druckschrift in keiner Weise zu der Annahme veranlaßt, daß die Verlängerung der Wimpern, die Haftung auf den Wimpern, die Stärkung der Wimpern, die Haltbarkeit der Schminke und die Beständigkeit von Mascaras gegenüber mechanischen Einwirkungen durch die Verwendung von Dimeticoncopolyolen entscheidend verbessert werden könnten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten ferner vorteilhaft mindestens ein Pigment, das unter anorganischen und organischen Pigmenten ausgewählt sein kann, wobei es sich gegebenenfalls um Perlglanzpigmente handeln kann. In Abhängigkeit von der Färbung und der Intensität der Färbung, die erzielt werden sollen, sind die Pigmente in der Zusammensetzung vorzugsweise in einem Mengenanteil von 0,25 bis 25 Gew.-% und vorzugsweise von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten. Von den verwendbaren Pigmenten können die Oxide von Zink, Eisen oder Chrom, Eisenblau, Ruß sowie die häufig verwendeten Lacke, bei denen es sich um Salze von Säurefarbstoffen handelt, angegeben werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten ein siliconhaltiges Mittel, das ein alkoxyliertes Silicon sein kann.

Die alkoxylierten Silicone sind unter den Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (I) ausgewählt, die auch als Dimeticoncopolyole bezeichnet werden:

wobei in der Formel:

- die Gruppen R&sub1;, die identisch oder voneinander verschieden sind, ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe bedeuten,

- die Gruppen R&sub2;, die identisch oder voneinander verschieden sind, -(CxH2x)-(OC&sub2;H&sub4;)a-(OC&sub3;H&sub6;)b-OR&sub3; bedeuten,

- die Gruppen R&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unter einem Wasserstoffatom, einer geradkettigen oder verzweigten Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und einer geradkettigen oder verzweigten Acylgruppe mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind,

- n im Bereich von 0 bis 1000 liegt,

- p im Bereich von 1 bis 30 liegt,

- a im Bereich von 0 bis 50 liegt,

- b im Bereich von 0 bis 50 liegt,

- a + b größer oder gleich 1 ist und

- x im Bereich von 1 bis 5 liegt,

wobei das Zahlenmittel des Molekulargewichts mindestens 15000 beträgt und vorzugsweise im Bereich von 25000 bis 75000 liegt.

Es werden vorzugsweise die alkoxylierten Silicone der allgemeinen Formel (I) verwendet, die mindestens eine und vorzugsweise sämtliche der folgenden Bedingungen erfüllen:

- R&sub1; bedeutet Methyl.

- R&sub3; bedeutet ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine Acetylgruppe und vorzugsweise Wasserstoff.

- p liegt im Bereich von 8 bis 20.

- a liegt im Bereich von 5 bis 40 und vorzugsweise von 15 bis 30.

- b liegt im Bereich von 5 bis 40 und vorzugsweise von 15 bis 30.

- x ist gleich 2 oder 3.

- n liegt im Bereich von 20 bis 600, vorzugsweise von 50 bis 500 und noch bevorzugter von 100 bis 300.

Derartige Silicone sind beispielsweise in dem Patent US- 4,311, 695 beschrieben, auf das hier Bezug genommen wird. Dimeticoncopolyole wurden insbesondere von der Firma DOW CORNING beim 17ten Internationalen Kongreß der I. F. S. C. C. im Oktober 1992 vorgestellt und sind in dem Artikel 'Watersoluble dimethicone copolyol waxes for personal care industry' von Linda Madore et al. auf den Seiten 1 bis 3 aufgeführt.

Die Dimeticoncopolyole sind Polydimethylsiloxane (PDMS), die eine oder mehrere in Wasser lösliche Ethergruppen aufweisen (Oxyalkylengruppen, insbesondere Oxyethylengruppen und/oder Oxypropylengruppen).

Dimeticoncopolyole sind insbesondere von der Firma GOLD- SCHMIDT unter der Bezeichnung ABIL B8851 oder ABIL B88183 im Handel. Es können ferner die Verbindungen KF 351 bis 354 und KF 615 A, die von der Firma SHIN ETSU im Handel sind, oder DMC 6038 von der Firma WACKER genannt werden. Erfindungsgemäß verwendbare Derivate von Dimeticoncopolyolen sind insbesondere die Dimeticoncopolyole mit Phosphat-, Sulfat-, Myristamidpropyldimethylammoniumchlorid-, Stearat- oder Aminogruppe, mit glykomodifizierter Gruppe und dergleichen. Von den Derivaten von Dimeticoncopolyolen können insbesondere die Verbindungen verwendet werden, die von der Firma SILTECH unter der Bezeichnung Silphos A100, Siltech amine 65, Silwax WDIS oder Myristamido silicone quat oder von der Firma PHOENIX unter der Bezeichnung Pecosil PS 100 im Handel sind.

Es können ferner die Derivate verwendet werden, die von der Firma WACKER unter der Bezeichnung VP 1661 oder von der Firma DOW CORNING unter der Bezeichnung 2501 cosmetic wax im Handel sind.

Besonders bevorzugte Silicone sind beispielsweise die Verbindungen, die von der Firma DOW CORNING unter der Handelsbezeichnung Q2-5220 und von der Firma RHONE POULENC unter der Bezeichnung MIRASIL DMCO im Handel sind.

Die erfindungsgemäßen alkoxylierten Silicone enthalten insbesondere keine Alkylgruppe oder Alkoxygruppe mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen, die direkt an ein Siliciumatom gebunden ist.

Wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung geradkettige Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymere verwendet werden, entsprechen diese Polymere vorzugsweise der folgenden allgemeinen Formel (II):

([Y(R&sub2;SiO)a'R'&sub2;SiYO][(Cn'H2n'O)b'])c' (II),

worin:

- R und R', die identisch oder voneinander verschieden sind, eine einwertige kohlenwasserstoffhaltige Gruppe bedeuten, die keine aliphatisch ungesättigte Doppelbindung enthält,

- n' eine ganze Zahl im Bereich von 2 bis 4 bedeutet,

- a' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 5 ist,

- b' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 4 ist,

- c' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 4 ist,

- Y eine zweiwertige organische Gruppe bedeutet, die über eine Kohlenstoff-Silicium-Bindung an das angrenzende Siliciumatom und über ein Sauerstoffatom an einen Polyoxyalkylenblock gebunden ist,

- das mittlere Molekulargewicht der einzelnen Siloxanblöcke im Bereich von ungefähr 400 bis ungefähr 10000 liegt, wobei das mittlere Molekulargewicht der einzelnen Polyoxyalkylenblöcke im Bereich von ungefähr 300 bis ungefähr 10000 liegt, und

- die Siloxanblöcke etwa 10 Gew.-% bis etwa 90 Gew.-% des Blockcopolymers ausmachen,

- wobei das mittlere Molekulargewicht des Blockcopolymers mindestens 3000 beträgt.

Die Gruppen R und R' sind insbesondere unter Alkylgruppen, wie beispielsweise Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Octyl, Decyl und Dodecyl; Arylgruppen, wie beispielsweise Phenyl und Naphthyl; Aralkylgruppen, wie beispielsweise Benzyl und Phenylethyl; Tolyl, Xylyl und Cyclohexyl ausgewählt.

Die zweiwertige Gruppe Y ist vorzugsweise -R"-, -R"-CO-, -R"-NHCO-, -R"-NH-CO-NH-R'''-NHCO oder -R"-OCONH-R'''-NHCO-, worin R" eine zweiwertige Alkylengruppe, wie beispielsweise Ethylen, Propylen oder Butylen, und R''' eine zweiwertige Alkylengruppe oder eine zweiwertige Arylengruppe, wie beispielsweise -C&sub6;H&sub4;-, -C&sub6;H&sub4;-C&sub6;H&sub4;-, -C&sub6;H&sub4;-CH&sub2;-C&sub6;H&sub4;- oder -C&sub6;H&sub4;-CH(CH&sub3;)&sub2;-C&sub6;H&sub4;-, bedeuten. Noch bevorzugter bedeutet die Gruppe Y eine zweiwertige Alkylengruppe und insbesondere die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-CH&sub2;-. Die Herstellung der im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendeten Blockcopolymere ist insbesondere in der europäischen Anmeldung EP 0 492 657 A1 beschrieben.

Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist das Blockcopolymer unter den folgenden Copolymeren ausgewählt:

[[(CH&sub3;)&sub2;SiO]&sub4;&sub1;(CH&sub3;)&sub2;SiCH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;-O(C&sub2;H&sub4;O)&sub1;&sub8;- (C&sub3;H&sub6;O)&sub3;&sub3;CH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;]16.1

[[(CH&sub3;)&sub2;SiO]&sub3;&sub1;(CH&sub3;)&sub2;SiCH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;-O(C&sub2;H&sub4;O)&sub2;&sub0;- (C&sub3;H&sub6;O)&sub2;&sub9;CH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;]13.3

[[(CH&sub3;)&sub2;SiO]&sub9;(CH&sub3;)&sub2;SiCH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;-O(C&sub2;H&sub4;O)&sub2;&sub0;- (C&sub3;H&sub6;O)&sub2;&sub9;CH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;]26.3

[[(CH&sub3;)&sub2;SiO]&sub1;&sub6;(CH&sub3;)&sub2;SiCH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;-O(C&sub2;H&sub4;O)&sub1;&sub8;- (C&sub3;H&sub6;O)&sub2;&sub0;CH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;]21.5

[[(CH&sub3;)&sub2;SiO]&sub9;(CH&sub3;)&sub2;SiCH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;-O(C&sub2;H&sub4;O)&sub5;-CH&sub2;CH(CH&sub3;)CH&sub2;]4.8

Die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendeten siliconhaltigen Mittel können wasserlöslich oder fettlöslich sein. Je nachdem, ob sie wasserlöslich oder fettlöslich sind, werden sie jeweils in die wässerige Phase oder in die Fettphase eingebracht.

Die Wachse, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden können, weisen in der Regel einen Schmelzpunkt im Bereich von 40 bis 110ºC und eine nach der amerikanischen Norm ASTM D 5 oder nach der französischen Norm NFT 004 bestimmte Nadeleindringtiefe bei 25ºC im Bereich von 3 bis 40 auf. Das Prinzip der Bestimmung der Eindringtiefe einer Nadel nach den Normen ASTM D 5 und NFT 004 besteht darin, die Tiefe, ausgedrückt in Zehntel Millimeter, zu bestimmen, bis zu der eine genormte Nadel mit einem Gewicht von 2,5 g, die in einen Nadelhalter mit einem Gewicht von 47,5 g gesteckt ist, woraus sich ein Gesamtgewicht von 50 g ergibt, eindringt, wobei die Nadel 5 Sekunden auf das Wachs gesetzt wird.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Wachse können unter tierischen Wachsen, pflanzlichen Wachsen, minera lischen Wachsen, synthetischen Wachsen und verschiedenen Fraktionen natürlicher Wachse ausgewählt sein, wobei sämtliche Wachse die beiden vorstehend angegebenen physikalischen Eigenschaften aufweisen.

Von den tierischen Wachsen können Bienenwachse, Lanolinwachse und Insektenwachse angegeben werden.

Von den pflanzlichen Wachsen können Reiswachse, Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs, Korkfaserwachse, Zuckerrohrwachse, Japanwachse, Sumachwachs und Baumwollwachs genannt werden.

Von den mineralischen Wachsen können Paraffine, mikrokristalline Wachse, Montanwachse und Ozokerite angegeben werden.

Von den synthetischen Wachsen können insbesondere Polyethylenwachse, durch Fischer-Tropsch-Synthese hergestellte Wachse, paraffinhaltige Copolymere und ihre Ester sowie Siliconwachse verwendet werden.

Es ist auch möglich, hydrierte tierische oder pflanzliche Öle zu verwenden, die immer die beiden vorstehend angegebenen physikalischen Eigenschaften aufweisen.

Von diesen Ölen können genannt werden: Hydrierte Jojobawachse und hydrierte Öle, die durch katalytische Hydrierung von Fettsubstanzen erhalten werden, die aus einer gegebenenfalls geradkettigen C&sub8;&submin;&sub3;&sub2;-Fettkette bestehen, hydriertes Sonnenblumenöl, hydriertes Ricinusöl, hydriertes Kokosöl, hydriertes Lanolin und hydrierte Palmöle.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Wachse sind bei einer Temperatur unter 50ºC vorzugsweise fest und hart.

Die Wachse können als stabile Dispersionen von kolloidalen Wachspartikeln vorliegen, die wiederum nach bekannten Verfahren hergestellt werden können, wie sie beispielsweise in 'Microemulsions Theory and Practice' von L. M. Prince (Herausgeber), Academic Press (1977) auf den Seiten 21 bis 32 angegeben sind.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorteilhaft 6 bis 40 Gew.-% und vorzugsweise 10 bis 25 Gew.-% Wachs, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten ferner mindestens ein filmbildendes Polymer, das in der wässerigen Phase gelöst oder dispergiert vorliegt.

Das filmbildende Polymer wird in Mengen verwendet, mit denen eine gute Haftung der Zusammensetzung auf den Wimpern, eine Verlängerung, eine Umhüllung und eine Biegung erzielt werden können, wodurch der Blick ausdrucksvoller erscheint, wobei die Wimpern gut voneinander getrennt sind. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise eine Menge an filmbildendem Polymer, die im Bereich von 0,1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt. Die Zusammensetzungen, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, enthalten vorteilhaft eine Menge an filmbildendem Polymer, die im Bereich von 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt.

Das filmbildende Polymer kann ausgewählt sein unter:

- Keratinderivaten, wie Keratinhydrolysaten und Sulfokeratinen;

- anionischen, kationischen, amphoteren oder nichtionischen Chitinderivaten oder Chitosanderivaten;

- Cellulosederivaten, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxy- propylcellulose, Methylcellulose, Ethylhydroxyethylcellulose und Carboxymethylcellulose sowie den quaternisierten Derivaten von Cellulose;

- Acrylpolymeren oder Acrylcopolymeren, wie Polyacrylaten oder Polymethacrylaten;

- Polyvinylpyrrolidonen und Vinylcopolymeren, wie den Copolymeren von Methylvinylether und Äpfelsäureanhydrid oder dem Copolymer von Vinylacetat und Crotonsäure;

- anionischen Polyesterpolymeren und/oder Polyesteramidpolymeren, die in Wasser dispergierbar sind und Monomere enthalten, die eine Gruppe -SO&sub3;M aufweisen, worin M ein Wasserstoffatom, ein Ammoniumion NH&sub4;&spplus; oder ein Metallion, wie beispielsweise Na&spplus;, Li&spplus;, K&spplus;, Mg²&spplus;, Ca²&spplus;, Cu²&spplus;, Fe²&spplus; oder Fe³&spplus;, bedeutet. Es können insbesondere die Polymere angegeben werden, die in den Druckschriften US-3, 734,874; US-4,233,196 und US-4,304,901 beschrieben sind. Es werden vorteilhaft filmbildende Polyesterpolymere auf der Basis von mindestens einer Dicarbonsäure, mindestens einem Diol und mindestens einem bifunktionellen aromatischen Monomer, das ferner eine oben beschriebene Gruppe -SO&sub3;M aufweist, ausgewählt;

- Polyestern mit Fettkette, Polyamiden und Epoxidharz-Estern;

- Polyurethanpolymeren, insbesondere anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren Polyurethanen, Acryl-Polyurethanen, Polyvinylpyrrolidon-Polyurethanen, Polyester-Polyurethanen, Polyether-Polyurethanen, Polyharnstoffen, Polyharnstoff-Polyurethanen und den Gemischen dieser Verbindungen;

- gegebenenfalls modifizierten Polymeren natürlichen Ursprungs, wie beispielsweise:

- Gummi arabicum, Guargummi, Xanthanderivaten und Karaya-Gummi;

- Alginaten und Carrageenaten;

- Glykosaminoglykanen sowie Hyaluronsäure und ihren Derivaten; und

- Schellackharz, Sandarak, Dammarharzen, Elemiharzen und Kopalen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise 0,01 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter 0,4 bis 1,5 Gew.-% siliconhaltiges Mittel, bezogen auf das Gesamtge wicht der Zusammensetzung. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorteilhaft 10 bis 30 Gew.-% siliconhaltiges Mittel, bezogen auf das Gesamtgewicht des filmbildenden Polymers.

Die Bestandteile der Ölphase und der wässerigen Phase können unabhängig voneinander bei einer Temperatur von 85ºC gelöst oder geschmolzen und anschließend vermischt werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion oder einer Wasser-in-Wachs-Dispersion vorliegen.

Wenn die Zusammensetzungen in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion verwendet werden, können sie emulgierende grenzflächenaktive Stoffe enthalten, die in einem Mengenanteil vorliegen, der im Bereich von 2 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegt. Die grenzflächenaktiven Stoffe können unter anionischen oder nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen ausgewählt sein. Bezüglich der Definition der Eigenschaften und der (emulgierenden) Gruppen grenzflächenaktiver Stoffe kann auf das Dokument < < Encyclopedia of Chemical Technology, KIRK-OTHMER> > , Band 22, S. 333-432, dritte Auflage, 1979, WILEY und bezüglich der anionischen und nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffe insbesondere auf die Seiten 347 bis 377 dieses Dokuments Bezug genommen werden.

Die vorzugsweise in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendeten grenzflächenaktiven Stoffe sind:

- von den nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen: Fettsäuren, Fettalkohole, polyethoxylierte oder mehrfach veretherte Fettalkohole, wie beispielsweise polyethoxylierter Stearylalkohol oder polyethoxylierter Cetylstearylalkohol, Fettsäure-Saccharose-Ester und Alkylglucoseester, insbesondere polyethoxylierte C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylglucosefettester, und

- von den anionischen grenzflächenaktiven Stoffen: Aminstearate.

Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorliegen, macht das Wasser vorteilhaft 30 bis 80 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung aus.

Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Form einer Wasser-in-Wachs-Dispersion vorliegen, enthalten sie ferner vorzugsweise mindestens ein Verdickungsmittel und mindestens ein flüchtiges organisches Lösemittel oder Öl, die beim Kontakt mit der Haut oder den Wimpern verdampfen, deren Anwesenheit in der kosmetischen Zusammensetzung jedoch von Nutzen ist, weil sie das Verteilen der Zusammensetzung beim Auftragen auf die Haut oder die Wimpern erleichtern. Solche Mittel zur Verteilung, hier flüchtige Lösemittel oder Öle, sind im allgemeinen organische Verbindungen, die bei 25ºC einen Sättigungsdampfdruck von mindestens 0,5 mbar (d. h. 0,5 · 10² Pa) aufweisen.

Das Verdickungsmittel kann unter organisch modifizierten Tonen, wie Montmorilloniten und Hectoritderivaten, beispielsweise Bentonit, ausgewählt sein.

Die Konzentration des flüchtigen organischen Lösemittels oder Öls liegt im Bereich von 35 bis 70 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung. Das flüchtige organische Lösemittel oder Öl kann ausgewählt sein unter Isoparaffin, Holzterpentinöl, Isopropylalkohol, Ethanol, Terpentinöl-Ersatz, Siliconölen, wie Hexamethyldisiloxan, Cyclopentadimethylsiloxan und Cyclotetramethylsiloxan, fluorierten Ölen, wie den Ölen, die unter der Bezeichnung Galden (Montefluos) im Handel sind, oder Isoparaffinölen, wie den Ölen, die unter der Bezeichnung ISOPAR (E, G, L oder H) im Handel sind, sowie Isododecan.

In dieser Ausführungsform der Erfindung macht die wässerige Phase vorzugsweise 0,1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, aus.

Für die Herstellung von Zusammensetzungen in Form einer Wasser-in-Wachs-Dispersion kann sich auf die Druckschrift WO91/12793 bezogen werden, wobei diese Dispersionen ferner die Eigenschaft aufweisen, daß sie wasserfest sind.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner häufig in der Kosmetik verwendete Zusatzstoffe enthalten, wie Vitamine, Spurenelemente, reizlindernde Mittel, Maskierungsmittel, Parfums, Öle, Silicone, Kohäsionsmittel sowie üblicherweise in der Kosmetik verwendete Mittel zum Alkalischmachen oder zum Ansäuern, Füllstoffe, Emollentien, die üblicherweise in Mengenanteilen im Bereich von 1 bis 10% verwendet werden, Konservierungsmittel, wie beispielsweise Imidazolinylharnstoff, Methylparaben oder Propylparaben, und fluorierte Verbindungen.

Die Zusammensetzungen können ferner mindestens einen Füllstoff enthalten, wie beispielsweise:

- Talk, bei dem es sich um ein Magnesiumsilicat-Hydrat handelt, das in Form von Partikeln verwendet wird, deren Größe im allgemeinen unter 40 Mikrometer liegt,

- Glimmer, bei denen es sich um Aluminiumsilicate unterschiedlicher Zusammensetzungen handelt, die in Form von Blättchen mit einem Durchmesser von 2 bis 200 Mikrometer, vorzugsweise 5 bis 70 Mikrometer, und einer Dicke im Bereich von 0,1 bis 5 Mikrometer, vorzugsweise 0,2 bis 3 Mikrometer, vorliegen, wobei dieses Glimmer natürlichen Ursprungs, wie beispielsweise Muscovit, Margarit, Roscoelith, Lipidolith oder Biotit, oder synthetischen Ursprungs sein können,

- Stärke und insbesondere Reisstärke,

- Kaolin, bei dem es sich um ein Aluminiumsilicat-Hydrat handelt, das in Form von Partikeln isotroper Form vorliegt, deren Größe im allgemeinen unter 30 Mikrometer liegt,

- Oxide von Zink und Titan, die im allgemeinen in Form von Partikeln verwendet werden, deren Größe einige Mikrometer nicht überschreitet,

- Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder Magnesiumhydroxidcarbonat,

- mikrokristalline Cellulose,

- Kieselerde und

- Pulver von synthetischen Polymeren, wie Polyethylen, Polyester (Polyethylenisophthalat oder Polyethylenterephthalat), Polyamide, wie die Polyamide, die unter der Handelsbezeichnung 'Nylon' oder 'Teflon' im Handel sind, und Siliconpulver.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können insbesondere als Mascara oder Eyeliner vorliegen oder eine Grundmasse zur Herstellung von Mascaras oder Eyelinern sein.

Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer oben definierten Zusammensetzung zur Herstellung einer Schminke, die länger haltbar ist und/oder die Wimpern besser stärkt und/oder beständiger gegenüber Abbröckeln ist und/oder die Wimpern stärker verlängert und/oder schneller trocknet. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines siliconhaltigen Mittels, das ausgewählt ist unter:

i) alkoxylierten Siliconen und/oder

ii) geradkettigen Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymeren,

in kosmetischen Zusammensetzungen und insbesondere in Zusammensetzungen zum Schminken der Augen, die enthalten:

a) mindestens eine wässerige Phase, die ein filmbildendes Polymer enthält, und

b) mindestens eine Fettphase, die mindestens ein Wachs enthält,

damit die Zusammensetzungen länger haltbar sind und/oder die Wimpern besser stärken und/oder beständiger gegenüber Abbröckeln sind und/oder die Wimpern stärker verlängern und/oder schneller trocknen.

BEISPIELE

In den Beispielen bedeuten sämtliche Prozentangaben Gew.-%, ausgedrückt als Wirkstoff.

Die Mascaras werden von Anwenderinnen (6 Personen) bezüglich der Geschwindigkeit, mit der sie trocknen, ihrer unmittelbaren Haftung auf den Wimpern, ihrer Haltbarkeit über der Zeit, ihrer Beständigkeit gegenüber Reiben (die Anwenderin reibt sich die Augenlider mit den Fingern und stellt den Zustand der Schminke nach dem Reiben fest) sowie der durch sie erzielten Verlängerung und Stärkung der Wimpern bewertet.

Beispiel 1: Es wird eine erfindungsgemäße Mascara-Zusammensetzung hergestellt, indem die folgenden Bestandteile zu einem homogenen Gemisch verarbeitet werden:

- Bienenwachs 3%

- Carnaubawachs 3%

- Paraffin 13%

- Eisenoxidschwarz 7%

- Triethanolaminstearat 9%

- Gummi arabicum 3,5%

- Hydroxyethylcellulose 1%

- ethoxyliertes Polydimethylsiloxan (*) 0,6%

- Natriumpolymethacrylat 0,25%

- Konservierungsmittel q.s.

- Wasser q.s.p.

(*) Von der Firma Dow Corning unter der Handelsbezeichnung Q2-5220 im Handel.

Diese Zusammensetzung wird von den Anwenderinnen bezüglich sämtlicher Auswahlkriterien als zufriedenstellend beurteilt: Sie haftet gut auf den Wimpern, trocknet schnell, verlängert und stärkt die Wimpern und sie weist eine sehr gute Haltbarkeit und eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Reiben auf (es wird kein Abbröckeln festgestellt).

Beispiel 2 (Vergleich):

- Bienenwachs 3%

- Carnaubawachs 3%

- Paraffin 13%

- Eisenoxidschwarz 7%

- Triethanolaminstearat 9%

- Gummi arabicum 3,5%

- Hydroxyethylcellulose 1%

- Natriumpolymethacrylat 0,25%

- Konservierungsmittel q.s.

- Wasser q.s.p.

Durch Verarbeitung sämtlicher Bestandteile zu einem homogenen Gemisch wird eine Mascara-Zusammensetzung hergestellt. Zwei Stunden nach dem Auftragen wird dieser Mascara von den Anwenderinnen als zufriedenstellend, jedoch bezüglich der Geschwindigkeit, mit der er trocknet, der Verlängerung der Wimpern und vor allem bezüglich der Stärkung der Wimpern, der Haltbarkeit über der Zeit und der Beständigkeit gegenüber Reiben (es wird festgestellt, daß der Mascara ein wenig abbröckelt) im Vergleich mit dem Mascara von Beispiel 1 als weniger gut beurteilt.

Beispiel 3 (Vergleich):

- Bienenwachs 3%

- Carnaubawachs 3%

- Paraffin 13%

- Eisenoxidschwarz 7%

- Triethanolaminstearat 9%

- Gummi arabicum 3,5%

- Hydroxyethylcellulose 1%

- Triethylacetylcitrat 0,6%

- Natriumpolymethacrylat 0,25%

- Konservierungsmittel q.s.

- Wasser q.s.p.

Durch Verarbeitung sämtlicher Bestandteile zu einem homogenen Gemisch wird eine Mascara-Zusammensetzung hergestellt. Zwei Stunden nach dem Auftragen wird dieser Mascara von den Anwenderinnen bewertet: Er wird als schlecht haltbar beurteilt. Die Beständigkeit gegenüber Reiben ist sehr unzureichend. Der Mascara bröckelt unter Bildung von Spänen ab. Triethylacetylcitrat ist ebenso wie bestimmte alkoxylierte Silicone als Weichmacher für Harze bekannt; in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen weist es jedoch nicht die Eigenschaften alkoxylierter Silicone auf.

Beispiel 4 (Vergleich): Es wird eine Mascara-Zusammensetzung hergestellt, indem die folgenden Bestandteile zu einem homogenen Gemisch verarbeitet werden:

- Bienenwachs 3%

- Carnaubawachs 3%

- Paraffin 13%

- Eisenoxidschwarz 7%

- Triethanolaminstearat 9%

- ethoxyliertes Polydimethylsiloxan (*) 4,75%

- Konservierungsmittel q.s.

- Wasser q.s.p.

(*) Von der Firma Dow Corning unter der Handelsbezeichnung Q2-5220 im Handel.

Anhand dieses Beispiels wird festgestellt, daß in Abwesenheit von filmbildendem Polymer (das durch eine äquivalente Gewichtsmenge von Q2-5220 ersetzt wurde) eine Zusammensetzung erhalten wird, deren Viskosität der Viskosität von Wasser entspricht und die nicht als Schminke verwendet werden kann. Ferner sind die Pigmente sehr schlecht dispergiert.


Anspruch[de]

1. Kosmetische Zusammensetzungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthalten:

a) mindestens eine wässerige Phase, die ein filmbildendes Polymer enthält,

b) mindestens eine Fettphase, die mindestens ein Wachs enthält, und

c) ein siliconhaltiges Mittel, das ausgewählt ist unter:

i) alkoxylierten Siliconen und

ii) geradkettigen Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymeren.

2. Zusammensetzungen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form einer Emulsion der Fettphase in der wässerigen Phase oder einer Dispersion der wässerigen Phase in der Fettphase vorliegen.

3. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner 0,25 bis 25 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-% mindestens eines Pigments, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

4. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das alkoxylierte Silicon ausgewählt ist unter den Verbindungen der allgemeinen Formel (I):

worin:

- die Gruppen R&sub1;, die identisch oder voneinander verschieden sind, ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe bedeuten,

- die Gruppen R&sub2;, die identisch oder voneinander verschieden sind, -(CxH2x)-(OC&sub2;H&sub4;)a-(OC&sub3;H&sub6;)b-OR&sub3; bedeuten,

- die Gruppen R&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unter einem Wasserstoffatom, einer geradkettigen oder verzweigten Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und einer geradkettigen oder verzweigten Acylgruppe mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind,

- n im Bereich von 0 bis 1000 liegt,

- p im Bereich von 1 bis 30 liegt,

- a im Bereich von 0 bis 50 liegt,

- b im Bereich von 0 bis 50 liegt,

- a + b größer oder gleich 1 ist und

- x im Bereich von 1 bis 5 liegt,

wobei das Zahlenmittel des Molekulargewichts mindestens 15000 beträgt und vorzugsweise im Bereich von 25000 bis 75000 liegt.

5. Zusammensetzungen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein alkoxyliertes Silicon der allgemeinen Formel (I) enthalten, das mindestens eine und vorzugsweise sämtliche der folgenden Bedingungen erfüllt:

- R&sub1; bedeutet Methyl.

- R&sub3; bedeutet ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe oder eine Acetylgruppe und vorzugsweise Wasserstoff.

- p liegt im Bereich von 8 bis 20.

- a liegt im Bereich von 5 bis 40 und vorzugsweise von 15 bis 30.

- b liegt im Bereich von 5 bis 40 und vorzugsweise von 15 bis 30.

- x ist gleich 2 oder 3.

- n liegt im Bereich von 20 bis 600, vorzugsweise von 50 bis 500 und noch bevorzugter von 100 bis 300.

6. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das geradkettige Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymer der folgenden Formel (II) entspricht:

([Y(R&sub2;SiO)a'R'&sub2;SiYO][(Cn'H2n'O)b'])c' (II).

worin:

- R und R', die identisch oder voneinander verschieden sind, eine einwertige kohlenwasserstoffhaltige Gruppe bedeuten, die keine aliphatisch ungesättigte Doppelbindung enthält,

- n' eine ganze Zahl im Bereich von 2 bis 4 bedeutet,

- a' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 5 ist,

- b' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 4 ist,

- c' eine ganze Zahl bedeutet, die größer oder gleich 4 ist,

- Y eine zweiwertige organische Gruppe bedeutet, die über eine Kohlenstoff-Silicium-Bindung an das angrenzende Siliciumatom und über ein Sauerstoffatom an einen Polyoxyalkylenblock gebunden ist,

- das mittlere Molekulargewicht der einzelnen Siloxanblöcke im Bereich von ungefähr 400 bis ungefähr 10000 liegt, wobei das mittlere Molekulargewicht der einzelnen Polyoxyalkylenblöcke im Bereich von ungefähr 300 bis ungefähr 10000 liegt, und

- die Siloxanblöcke etwa 10 Gew.-% bis etwa 90 Gew.-% des Blockcopolymers ausmachen,

- wobei das mittlere Molekulargewicht des Blockcopolymers mindestens 3000 beträgt.

7. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs unter den Wachsen ausgewählt ist, die einen Schmelzpunkt im Bereich von 40 bis 110ºC aufweisen.

8. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs unter den Wachsen ausgewählt ist, die bei einer Temperatur unter 50ºC fest und hart sind.

9. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachs unter den Wachsen ausgewählt ist, die eine nach der amerikanischen Norm ASTM D 5 oder nach der französischen Norm NFT 004 bestimmte Nadeleindringtiefe bei 25ºC im Bereich von 3 bis 40 aufweisen.

10. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie 6 bis 40 Gew.-% und vorzugsweise 10 bis 25% Wachs, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

11. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,1 bis 25 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-% filmbildendes Polymer, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

12. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,01 bis 5 Gew.-% und vorzugsweise 0,4 bis 1,5 Gew.-% siliconhaltiges Mittel, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

13. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie 10 bis 30 Gew.-% siliconhaltiges Mittel, bezogen auf das Gesamtgewicht des filmbildenden Polymers, enthalten.

14. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form einer Öl- in-Wasser-Emulsion vorliegen.

15. Zusammensetzungen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie 2 bis 30 Gew.-% mindestens eines emulgierenden grenzflächenaktiven Stoffs, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

16. Zusammensetzungen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die grenzflächenaktiven Stoffe ausgewählt sind unter:

Fettsäuren, Fettalkoholen, polyethoxylierten oder mehrfach veretherten Fettalkoholen, wie polyethoxyliertem Stearylalkohol oder polyethoxyliertem Cetylstearylalkohol, Fettsäure-Saccharose-Estern, Alkylglucoseestern, insbesondere polyethoxylierten C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylglucosefettestern, und Aminstearaten.

17. Zusammensetzungen nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie 30 bis 80 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

18. Zusammensetzungen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form einer Wasser- in-Wachs-Dispersion vorliegen.

19. Zusammensetzungen nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner mindestens ein flüchtiges organisches Lösemittel oder Öl enthalten.

20. Zusammensetzungen nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner mindestens ein Verdickungsmittel enthalten.

21. Zusammensetzungen nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die wässerige Phase 0,1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, ausmacht.

22. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mascara oder ein Eyeliner oder eine Grundmasse zur Herstellung von Mascaras oder Eyelinern sind.

23. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das alkoxylierte Silicon keine Alkylgruppe oder Alkoxygruppe mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen enthält, die direkt an ein Siliciumatom gebunden ist.

24. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Herstellung einer Schminke, die länger haltbar ist und/oder die Wimpern besser stärkt und/oder beständiger gegenüber Abbröckeln ist und/oder die Wimpern stärker verlängert und/oder schneller trocknet.

25. Verwendung eines siliconhaltigen Mittels, das ausgewählt ist unter:

i) alkoxylierten Siliconen und

ii) geradkettigen Polysiloxan-Polyoxyalkylen-Blockcopolymeren,

in kosmetischen Zusammensetzungen und insbesondere in Zusammensetzungen zum Schminken der Augen, die enthalten:

a) mindestens eine wässerige Phase, die ein filmbildendes Polymer enthält, und

b) mindestens eine Fettphase, die mindestens ein Wachs enthält,

damit die Zusammensetzungen länger haltbar sind und/ oder die Wimpern besser stärken und/oder beständiger gegenüber Abbröckeln sind und/oder die Wimpern stärker verlängern und/oder schneller trocknen.

26. Verfahren zum Schminken der Wimpern, das darin besteht, eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 23 auf die Wimpern aufzutragen.







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