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Dokumentenidentifikation DE69229248T2 02.03.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0523989
Titel Druckpressen
Anmelder McManamon, David Edward, Preston, Lancashire, GB
Erfinder McManamon, David Edward, Preston, Lancashire, GB
Vertreter Bartels & Partner, Patentanwälte, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69229248
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.07.1992
EP-Aktenzeichen 923065007
EP-Offenlegungsdatum 20.01.1993
EP date of grant 26.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.03.2000
IPC-Hauptklasse B41F 31/02
IPC-Nebenklasse B41F 31/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Verbesserungen bei oder bezüglich von Druckmaschinen und hat besonderen Bezug auf eine Einrichtung zum Zuführen von Druckfarbe oder einem anderen Fluidum zu deren Druckzylinder.

Es ist übliche Praxis bei Druckmaschinen, die Druckfarbe einer Zuführwalze mittels eines Streichblättes zuzuführen, das hinsichtlich seines Abstandes von der Walze in engen gegenseitigen Intervallen längs der Walzenlänge einstellbar ist, um dadurch die Aufnahmerate von Druckfarbe durch die Walze zu steuern. Die durch die Zuführwalze aufgenommene Druckfarbe wird dann nachfolgend auf eine Reihe von Walzen übertragen, die sich in Berührung miteinander bewegen und die Druckfarbe gleichmäßig auf den Druckzylinder auftragen.

Das Ausmaß an Steuerung versagt bei der bekannten Anordnung hinsichtlich der Auftragerate von Druckfarbe und der Gleichförmigkeit dieses Auftrags über die Maschinenbreite, in Anbetracht der heutzutage bei Hochgeschwindigkeits-Druckmaschinen gegebenen Anforderungen, wie sie beim Zeitungsdruck verwendet werden, und das primäre Ziel der Erfindung ist es, eine verbesserte Einrichtung für die Zufuhr von Druckfarbe zu den Druckzylindern zur Verfügung zu stellen. Die GB-A-434 107 und die US-AA 709 635 zeigen Anordnungen dieser bekannten Art, die unter diesen Problemen leiden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Farbzuführsystem für eine Druckmaschine gemäß Anspruch 1 vorgesehen.

Vorzugsweise erstrecken sich die Zuführdurchgänge zwischen einer Flanke eines Kanales, welcher an die Flüssigkeitskammer an deren oberen Bereich angrenzt, und zwischen der genannten gemeinsamen Oberfläche, und ein inneres Ende jedes Stößels ist wahlweise mit der genannten Flanke in Ein griff bringbar, um das Ende jedes betreffenden Zuführdurchganges zu überdecken, um denselben wirksam zu verschließen.

Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal ist jeder Stößel schraubgewindemäßig in Eingriff mit einer betreffenden Büchse, die in der Schiene sitzt, und die Einstellung des Stößels wird durch Drehen des genannten Stößels relativ zu seiner Büchse bei Betätigung des zugehörigen Schrittmotors bewirkt.

Die Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen weiter beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine schematisierte Vorderansicht einer Anordnung für das Zuführen von Druckfarbe zu einem Zylinder einer Druckmaschine ist;

Fig. 2 ein Schnitt der Druckschiene von Fig. 1 entlang der Linie A-A von Fig. 1 ist;

Fig. 3 ein Schnitt des in Fig. 1 gezeigten Dichtesteuerungsventils entlang der Linie B-B ist und

Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht ist, die eine Druckschiene zeigt, die zum Zuführen von zwei Druckfarben eingerichtet ist.

Es wird nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf deren Fig. 1 Bezug genommen. Eine Einrichtung zum Zuführen von Druckfarbe für eine Druckmaschine weist eine Farbschiene 11 von einer Länge auf, die größer ist als die beabsichtigte Druckbreite, sowie eine Zuführeinrichtung 12 mit einem Farbreservoir 13, eine zwangsmäßige Verdrängerpumpe 14 sowie ein Dichtesteuerventil 15 auf, zu dem Druckfarbe vom Reservoir 13 her mittels der Pumpe 14 zugeführt wird und von dem die Druckfarbe der Schiene 11 zugeführt wird.

Die Farbschiene, siehe nunmehr Fig. 2, weist einen langgestreckten, im wesentlichen rechteckförmigen Körper auf, wobei die Seite des Körpers, wel che für das Auftragen vorgesehen und in engem Abstand der gegenüberliegenden Druckwalze zugekehrt ist, auf die die Druckfarbe aufgetragen werden soll, eine konkave, teilzylindrische Form besitzt, deren Krümmung derjenigen des genannten Zylinders angenähert ist. Der Körper ist üblicherweise aus Aluminium und längs der horizontalen Mittellinie geschlitzt; um einen oberen und unteren Körperteil 17 bzw. 18 zu bilden.

Die obere Fläche 19 des unteren Körperteiles 17 beinhaltet einen Kanal 21 halbkreisförmigen Querschnitts, zu dem Druckfarbe vom Dichtesteuerventil 15 über ein Zuführrohr 22 zugeführt wird.

Die untere Fläche 23 des oberen Gehäuseteiles 18 weist einen Kanal 24 mit dem gleichen halbkreisförmigen Querschnitt auf, wie er in dem unteren Körperteil 17 vorgesehen ist, und die Kanäle 21, 24 sind in den betreffenden Körperteilen übereinander liegend so ausgerichtet, daß sie eine Farbkammer in dem Körper begrenzen. Im Gegensatz zu dem unteren Körperteil weist der obere Körperteil 17 außerdem eine Nut 26 auf, die sich in Längsrichtung als Ansatz des Kanales 24 in dem Körperteil erstreckt, wobei die Nut 26 einen rechteckigen Querschnitt besitzt und einem Zweck dient, der nachstehend erläutert wird.

Eine Mehrzahl abgestufter Bohrungen 27 ist Seite an Seite in dem oberen Gehäuseteil ausgebildet, wobei sich besagte Bohrungen parallel zur unteren Fläche 23 des Körperteils und durch die gesamte Ausdehnung dieses Körperteils hindurch erstrecken. Die abgestuften Bohrungen 27 sind so positioniert, daß sie quer durch die Nut 26 verlaufen, und so ausgebildet, daß ein äußerer Abschnitt, ein Zwischenabschnitt und ein Innenabschnitt mit jeweils abnehmenden Durchmessern gebildet werden.

Die konkave Fläche 16 des oberen Körperteiles 18 ist in Ausrichtung auf den inneren Abschnitt 28 jeder abgestuften Bohrung geschlitzt, wobei die Schlitze 29 vorzugsweise einen bogenförmigen Querschnitt aufweisen, bei Betrachtung in der Längsrichtung derselben, wobei die Schlitze der aufeinanderfolgenden, abgestuften Bohrungen 28 fluchtend und eine in die andere mündend angeordnet sind, um einen ununterbrochenen Schlitz an der Oberfläche des Körperteiles mit zyklisch variierter Tiefe in Längsrichtung des Körperteiles zu bilden.

Jede abgestufte Bohrung 27 nimmt einen zylindrischen Stößel 31 auf, der mit ihr in Eingriff ist, wobei der Stößel 31 axial in der abgestuften Bohrung 27 beweglich und mit einer Flanke 32 der Nut 26 in Eingriff bringbar ist. Der Stößel ist in einer Büchse 33 angeordnet, die in abgedichteter Anordnung in dem äußeren Abschnitt der betreffenden gestuften Bohrung 27 sitzt und schraubgewindemäßig damit in Eingriff ist, um in oder außer Eingriff mit der genannten Flanke 32 bewegt zu werden. Die Büchse 33 weist einen sechseckigen Flansch an ihrem äußeren Ende auf, der sich am oberen Körperteil 18 abstützt, um dadurch die Genauigkeit der Position der Büchse 33 axial zur abgestuften Bohrung 27 sicherzustellen. Außerhalb der Büchse ist der Stößel 31 an einem zylindrischen Kragen 35 hülsenartiger Form befestigt, und ein Steuerschlitz 36 in der ringförmigen Endfläche 37 des Kragens 35 ist zur Aufnahme eines radialen Stiftes 38 vorgesehen, welcher von einer Verschiebeeinrichtung 39 getragen ist.

Die Verschiebeeinrichtung 39 besteht aus einem Schrittmotor 41, der sich in 200 Schritten pro Umdrehung bewegt und der antriebsmäßig mit dem Stößel 31 über ein Getriebe 42, 43 verbunden ist, wobei der Schrittmotor 41 elektronisch mittels einer Einrichtung gesteuert ist, die keinen Teil dieser Erfindung bildet, jedoch den Stößel 31 in Längsrichtung der Büchse 33 einstellt und damit relativ zu der Stufe, welche durch die Flanke 32 gebildet ist, und dadurch die Querschnittsabmessungen des Strömungsdurchganges zwischen Kanal 24 und innerem Abschnitt 29 der abgestuften Bohrungen 27 verändert.

Das Dichtesteuerventil 15, siehe nunmehr Fig. 3, weist einen Aluminiumkörper 44 rechteckiger Form auf, der einen in ihm befindlichen Durchlaß 45 aufweist, um in gleitendem Eingriff damit ein Schieberventilglied 46 aufzunehmen. Ein Einlaß 47 in dem Körper 44 ist mit dem Durchlaß 45 über einen Einlaß im Bereich des Schieber-Sperrgliedes 48 und zwei Auslässe in Fluidströmungsverbindungen, die in der Wand des Durchlasses symmetrisch relativ zum Schieber-Sperrglied 48 in dessen Mittelstellung angeordnet sind und zu Auslässen 49, 150 führen, die in Fluidströmungsverbindung mit der Farbschiene 11 bzw. dem Farbreservoir 13 sind. Die Beziehung zwischen Auslässen und dem Strömungssperrglied ist so, daß die Einstellung des Schieberventilgliedes in dessen Axialrichtung die Menge an Druckfarbe verändert, die der Druckschiene zu- und zum Reservoir zurückgeführt wird.

Das Dichtesteuerventil 15 weist ferner ein dafür vorgesehenes selbsttätiges Einstellmittel auf, wobei besagtes Einstellmittel einen linearen Schrittmotor 52 aufweist, der antriebsmäßig mit dem Schieberventilglied 46 verbunden ist und unter der Steuerung einer Sensoreinrichtung (nicht gezeigt) arbeitet, die auf die Druckdichte des bedruckten Blattes anspricht. Bei Benutzung wird Druckfarbe zu der Farbkammer in der Farbschiene 11 vom Reservoir 13 mittels der zwangsmäßigen Verdrängerpumpe 14 zugeführt, wobei ein Anteil der von dieser Pumpe 14 gelieferten Druckfarbe zu der Kammer 25 strömt und die Ausgleichsmenge zu dem Reservoir 13 entsprechend der Einstellung des Dichtesteuerventils zurückgeführt wird. Die der Farbkammer 25 zugeführte Druckfarbe füllt diese Kammer von unten, und daher kann keine Druckfarbe auf den Druckzylinder aufgetragen werden, bis diese Kammer voll ist und die darin befindliche Druckfarbe unter Druck steht.

Von der Farbkammer 25 tritt die Druckfarbe zu dem Druckzylinder über den inneren Abschnitt 29 der betreffenden gestuften Bohrungen 27 im oberen Körperteil 18 aus, wobei die Zuführrate an jeder Position entsprechend der Stellung des betreffenden Stößels 31 relativ zum angrenzenden Ende des inneren Bohrungsabschnittes variierbar ist.

Wie ersichtlich, ist jeder Stößel einzeln hinsichtlich der Zuführrate entsprechend der Einstellung dieses Stößels steuerbar, während die Zuführrate der Farbschiene als ganzes, wenn somit die Stößel kollektiv betrachtet werden, durch Einstellen des Schieberventilgliedes variierbar ist. Durch Benutzung von Schrittmotoren zum Einstellen der Stößel und des Dichtesteuerventils sind wir in der Lage, optimale Betriebsbedingungen zu erreichen, entsprechend den speziellen Umständen, die einfach und schnell zu erreichen sind.

Durch eine Abwandlung der Bauweise kann die Farbschiene dazu dienen, zwei unterschiedliche Farben zuzuführen.

So ist, indem nun auf Fig. 4 Bezug genommen wird, eine weitere Farbkammer in dem unteren Körperteil vorgesehen, wobei diese Kammer einen halbzylindrischen Abschnitt aufweist, zu dem die Druckfarbe zunächst zugeführt wird, sowie eine Nut aufweist, die sich von dem oberen Bereich dieses Abschnittes erstreckt. Eine abgestufte Bohrung ist wie zuvor vorgesehen, und ein Stößel ist mit dieser gestuften Bohrung in Eingriff. Jedoch ist der schraubgewindemäßige Eingriff zwischen Stößel und Büchse gegenüber der ersten Stößel/Büchse-Kombination umgekehrt, und die Stößel sind antriebsmäßig über Zahnräder miteinander verbunden, die auf den betreffenden Stößeln befestigt sind. Ein gemeinsamer Schrittmotor versorgt beide Stößel, und somit werden beide Stößel gleichzeitig und gleichsinnig betätigt. Die Zufuhr von Druckfarbe durch die eine oder andere Reihe von Stößeln kann wahlweise eingestellt werden, und indem man voneinander unabhängige Zuführsysteme für die zwei Reihen hat, kann die Anordnung dazu benutzt werden, um die eine oder andere Druckfarben zuzuführen, die den Farbkammern zugeliefert werden, in dem nicht ausgewählten System tritt keine Leckage von Druckfarbe bei fehlender Zufuhr zu der entsprechenden Kammer auf.

Somit ist, obgleich beispielsweise bei den hier offenbarten Anordnungen eine manuelle Übersteuerung für die Stößeleinstellung sowie zum Einstellen des Dichtesteuerventiles vorgesehen ist, das Vorsehen dieser Möglichkeit nicht wesentlich.

Ferner sind, obgleich die vorgeschlagenen Bauweisen in erster Linie zur Zulieferung von Druckfarbe zu einem Zylinder in einer Druckmaschine in einfach steuerbarer Weise gedacht sind, diese Bauweisen auch anwendbar, um gesteuerte Mengen von Wasser zu dem Druckzylinder zuzuführen, wenn es im Druckverfahren erforderlich ist.

Die hier vorgeschlagene Farbschiene ist natürlich in einfacher Weise so einstellbar, daß die Farbzufuhr lediglich auf einer begrenzten Breite des Druckzylinders erfolgt oder in voneinander getrennten Abschnitten der Schiene, und daß eine betreffende Farbzufuhr zu unterschiedlichen Abschnitten erfolgt, gleichzeitig zur Zufuhr unterschiedlicher Druckfarbe zu anderen Abschnitten der Druckmaschine.

Es ist vorzuziehen, daß das innere Ende der Stößel in einem rechten Winkel zu deren Achse verläuft, um eine abdichtende Berührung mit der gegenüberliegenden Flanke des Kanales zu erzielen. Es mag sich jedoch in manchen Fällen als bevorzugt erweisen, daß dieses innere Ende eine verjüngte Form aufweist und daß das entsprechende Ende der abgestuften Bohrungen eine konische Form besitzt.


Anspruch[de]

1. Farbzuführsystem für eine Druckmaschine, wobei besagtes System eine langgestreckte Farbschiene (11) und einen Druckzylinder aufweist, die besagte Schiene (11) eine Längsrichtung besitzt, eine Farb- oder Flüssigkeitskammer (25) sich in der besagten Schiene in der Längsrichtung erstreckt, eine Mehrzahl von im Abstand voneinander parallelen Zuführdurchgängen (28, 29) in der Schiene Auslaßöffnungen (29) an einer gemeinsamen Oberfläche der Schiene besitzt, eine entsprechende Mehrzahl einstellbarer Stößel (31), je einer für jeden Zuführdurchgang (28, 29), betätigbar sind, um den Strom von Farbe oder Flüssigkeit zu den und durch die betreffenden Zuführdurchgänge (28, 29) zu steuern, die gemeinsame Oberfläche zumindest in dem Bereich, an dem die genannten Auslaßöffnungen (29) angeordnet sind, zylindrisch konkav ist, ein Schrittmotor (41) antriebsmäßig mit jedem besagten Stößel (31) verbunden ist, um eine gesteuerte Einstellung desselben zu bewirken, und die genannte gemeinsame Oberfläche in einem engen Abstand gegenüber dem genannten Druckzylinder angeordnet ist, um einen Farbaufnahmebereich zwischen dem Zylinder und der gemeinsamen Oberfläche zu definieren, und jeder genannte Zuführdurchgang eine abgestufte Form besitzt, wobei sich die Abmessung in einer Ebene, die sich quer zur Längsrichtung der Farbschiene (11) erstreckt und die Richtung der Zuführdurchgänge beinhaltet, an jeder Stufe in Richtung auf die genannte äußere Öffnung (29) hin verringert.

2. Farbzuführsystem nach Anspruch 1, bei dem jeder Zuführdurchgang (28, 29) sich zwischen einer Flanke (32) eines Kanales (26), welcher an die Flüssigkeitskammer (25) an deren oberem Bereich angrenzt, und der genannten gemeinsamen Oberfläche erstreckt und ein inne res Ende des genannten Stößels (31) wahlweise mit der Flanke (32) in Eingriff bringbar ist, um das Ende jedes betreffenden Zuführdurchganges (28, 29) zu überdecken, um denselben wirksam zu verschließen.

3. Farbzuführsystem wie in einem der Ansprüche 1 oder 2 beansprucht, bei dem jeder Stößel (31) schraubgewindemäßig in Eingriff mit einer betreffenden Büchse (33) ist, die in der Schiene sitzt, und die Einstellung des Stößels (31) durch Drehen des genannten Stößels (31) relativ zu seiner Büchse (33) bei Betätigung des zugehörigen Schrittmotors (41) bewirkt wird.

4. Farbzuführsystem wie in Anspruch 1 beansprucht, bei dem die einzelnen Zuführdurchgänge (28, 29) in der Schiene in betreffenden langgestreckten Schlitzen (29) an der genannten gemeinsamen konkaven Oberfläche endigen, sich die Schlitze (29) in der Längsrichtung der Schiene (11) erstrecken und die Schlitze der aufeinanderfolgenden Zuführdurchgänge ineinander münden, um eine zusammenhängende Öffnung zyklisch variierender Tiefe in Längsrichtung der Farbschiene zu bilden.

5. Farbzuführsystem wie in Anspruch 1 beansprucht, das ferner ein Mittel zum Zuführen von Farbe zur Schiene beinhaltet, wobei das Zuführmittel ein Farbreservoir (13), eine Verdrängerpumpe (14) und ein - Dichtesteuerventil (15) beinhaltet, von dem und zu dem Farbe durch die Pumpe (14) gefördert wird und von dem Farbe zu der Schiene (11) zugeführt wird.

6. Farbzuführsystem wie in Anspruch 5 beansprucht, bei dem das Dichtesteuerventil (15) einen Körper (44), einen Durchlaß (45) in dem genannten Körper, ein Schieberventilglied (46) in dem genannten Durchlaß, einen Einlaß (47), erste und zweite Auslässe (49, 51), die mit dem Einlaß entsprechend der Position des Schieberventilgliedes (46) in wählbarer Flüssigkeitsströmungsverbindung sind, wobei erster und zweiter Auslaß (49, 51) in Flüssigkeitsströmungsverbindung mit der Schiene bzw. dem Reservoir sind, und ein Einstellmittel (52) aufweist, das auf die Druckdichte eines durch die Druckmaschine gedruckten Blattes anspricht und dazu eingerichtet ist, die Position des Schieberventilgliedes (46) in Abhängigkeit davon zu steuern.

7. Farbzuführsystem wie in Anspruch 1 beansprucht, das in der Farbschiene eine weitere Farbkammer, die sich in deren Längsrichtung erstreckt, eine Mehrzahl von in Abständen parallel zueinander angeordneten, zweiten Zuführdurchgängen in der genannten Schiene, wobei die besagten zweiten Zuführdurchgänge betreffende Auslaßöffnungen an der genannten gemeinsamen Oberfläche besitzen, sowie eine entsprechende Mehrzahl zweiter einstellbarer Stößel beinhaltet, je einen für jeden Zuführdurchgang, wobei die genannte Mehrzahl zweiter einstellbarer Stößel wirkungsmäßig mit dem genannten Schrittmotor verbunden ist.







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