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Dokumentenidentifikation DE19819500C1 09.03.2000
Titel Welle, Wellen-Naben-Verbindung und Scheibenmähwerk
Anmelder GKN Walterscheid GmbH, 53797 Lohmar, DE;
GKN Walterscheid Getriebe GmbH, 02681 Kirschau, DE
Erfinder Dießner, Gerd, 02681 Wilthen, DE;
Eidam, Manfred, Dipl.-Ing., 02681 Wilthen, DE;
Pendzialek, Siegfried, 53773 Hennef, DE;
Rauschenbach, Stefan, 02692 Großpostwitz, DE;
Roth, Andreas, Dipl.-Ing., 02681 Kirschau, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 30.04.1998
DE-Aktenzeichen 19819500
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 09.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2000
IPC-Hauptklasse F16C 3/00
IPC-Nebenklasse F16D 1/06   A01D 34/40   A01D 34/63   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Welle 7 und eine Anordnung einer Welle 7 und zweier Naben 26, 26', bei der die Welle jeweils an den Wellenenden eine Verzahnung 18, 18' aufweist, auf die die Naben 26, 26' aufschiebbar sind. Die Welle 7 ist entlang ihrer Längsachse 15 verschiebbar, wobei die Welle 7 im Betriebszustand durch Halteelemente 21, 21' axial zwischen den Naben fixiert ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Welle zur Demontage eines Winkeltriebs 6, in dem eine Nabe 26 angeordnet ist, nach Entfernen des Halteelements 21' in eine Bohrung 27' der anderen Nabe 26' soweit hineingeschoben werden kann, bis die Verzahnung 18 vollständig aus der Nabe 26 gezogen ist. Somit läßt sich der Winkeltrieb 6 ohne vollständige Demontage der Welle 7 auswechseln.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Wellenanordnung mit an den Wellenenden angeordneten Verzahnungen sowie eine Anordnung einer Welle mit an den Wellenenden angeordneten Verzahnungen und darauf aufgeschobenen Naben mit Innenverzahnungen. Ferner betrifft die Erfindung ein Scheibenmähwerk mit einer Wellen-Naben-Anordnung zur Verbindung zweier Getriebe.

Aus der DE 28 39 841 C2 und aus der DE-OS 15 82 270 sind Scheibenmähwerke bekannt, bei denen das Drehmoment eines Antriebes von einer Antriebswelle mittels eines Kegelradgetriebes oder eines Kardangelenkes auf eine horizontal und winklig zur Antriebswelle verlaufende Welle übertragen wird. Die Welle dient zum Antrieb mehrerer entlang der Welle angeordneter Mähscheiben, welche jeweils über einen Winkeltrieb angetrieben werden. Die Antriebswelle erstreckt sich durchgehend über die gesamte Länge zwischen dem ersten und letzten Getriebe längs eines Trägers, an dem die Winkeltriebe zum Antrieb der Mähscheiben festgelegt sind. Nachteilig wirkt sich bei einer solchen Anordnung aus, daß bei einem Austausch eines Winkeltriebs zu Reparaturzwecken der gesamte Antrieb demontiert werden muß.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wellenanordnung und eine Wellen-Naben-Anordnung sowie ein Scheibenmähwerk zu schaffen, welche eine einfache Montage und Demontage der Welle von einer Nabe, die in Antriebsverbindung stehen, ermöglicht.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Wellenanordnung zur Drehmomentübertragung um eine Längsachse gelöst, mit einer von einer ersten Stirnfläche eines ersten Wellenendes ausgehenden ersten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer, von der ersten Stirnfläche gesehen, hinter der ersten Verzahnung angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung vergrößert ist, mit einer von einer zweiten Stirnfläche eines zweiten Wellenendes ausgehenden zweiten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer, von der zweiten Stirnfläche gesehen, hinter der zweiten Verzahnung angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung vergrößert ist, mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt, dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche und der zweiten Anlagefläche, wobei zumindest die erste Anlagefläche durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement dargestellt ist, und wobei das Halteelement zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende gesichert ist.

Ferner wird die Aufgabe durch eine Wellen-Naben-Anordnung zur Drehmomentübertragung um eine Längsachse gelöst, die um eine Längsachse drehbar angeordnet ist, mit einer von einer ersten Stirnfläche eines ersten Wellenendes ausgehenden ersten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer, von der ersten Stirnfläche gesehen, hinter der ersten Verzahnung angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung vergrößert ist, mit einer von einer zweiten Stirnfläche eines zweiten Wellenendes ausgehenden zweiten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer von der zweiten Stirnfläche gesehen hinter der zweiten Verzahnung angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung vergrößert ist, mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt, dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche und der zweiten Anlagefläche, wobei zumindest die erste Anlagefläche durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement dargestellt ist, und wobei das Halteelement zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende gesichert ist, ferner umfassend eine erste Nabe mit einer von einer Stirnfläche ausgehenden Bohrung, in der eine zur ersten Verzahnung gegengleich erste Innenverzahnung vorgesehen ist, und eine zweite Nabe mit einer von einer Stirnfläche ausgehenden Bohrung, in der eine zur zweiten Verzahnung gegengleiche zweite Innenverzahnung vorgesehen ist, wobei die Naben auf die jeweiligen Verzahnungen der Welle aufgeschoben sind und wobei die Länge zumindest einer Bohrung einer der beiden Naben ausgehend von der jeweiligen Stirnfläche länger ausgebildet ist als die Länge der Verzahnung und des Wellenabschnitts des jeweiligen Wellenendes zusammen.

Darüber hinaus wird die Aufgabe durch ein Scheibenmähwerk gelöst mit einer Mehrzahl entlang eines Trägers befestigter Winkeltriebe, die jeweils eine Mähscheibe antreiben, wobei ein Winkeltrieb an einem Ende des Trägers antriebsmäßig mit einem Antrieb verbunden ist und wobei jeweils zwei aufeinanderfolgende Winkeltriebe antriebsmäßig miteinander verbunden sind und zwar über Wellen jeweils mit einer von einer ersten Stirnfläche eines ersten Wellenendes ausgehenden ersten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer, von der ersten Stirnfläche gesehen, hinter der ersten Verzahnung angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung vergrößert ist, mit einer von einer zweiten Stirnfläche eines zweiten Wellenendes ausgehenden zweiten Verzahnung, deren Zähne parallel zur Längsachse verlaufen, mit einer von der zweiten Stirnfläche gesehen hinter der zweiten Verzahnung angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche, deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung vergrößert ist, versehen sind mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt, dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche und der zweiten Anlagefläche, wobei zumindest die erste Anlagefläche durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement dargestellt ist, und wobei das Halteelement zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende gesichert ist, wobei jeweils eine abtriebsseitige erste Nabe des Winkeltriebs mit einer von einer Stirnfläche ausgehenden Bohrung, in der eine zur ersten Verzahnung gegengleich erste Innenverzahnung vorgesehen ist, und jeweils eine antriebsseitige zweite Nabe des anderen Winkeltriebs mit einer von einer ersten Stirnfläche ausgehenden Bohrung, in der eine zur zweiten Verzahnung gegengleiche zweite Innenverzahnung vorgesehen ist, wobei die Naben auf die jeweiligen Verzahnungen der Welle aufgeschoben sind und wobei die Längen der Bohrungen ausgehend von der jeweiligen Stirnfläche länger ausgebildet sind als die Länge der Verzahnung und des Wellenabschnitts des jeweiligen Wellenendes zusammen.

Bei einer solchen Wellenanordnung und bei einer solchen Wellen- Naben-Anordung ist es möglich, nach Entfernen des lösbaren Halteelements die Welle entlang der Längsachse in die erste Nabe tiefer hineinzuschieben. Hierbei läßt sich die Welle um einen Betrag verschieben, der der Länge des Wellenabschnitts entspricht. Da die Länge des Wellenabschnitts größer ist als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche und der zweiten Anlagefläche, befindet sich das zweite Wellenende nach Verschieben der Welle vollständig außerhalb der zweiten Nabe. Somit läßt sich ein Getriebe, in dem die zweite Nabe angeordnet ist, ohne vollständige Demontage der Welle auswechseln. Bei einer Wellenanordnung und einer Wellen-Naben-Anordnung, bei der die Welle zwei Wellenenden mit einem Wellenabschnitt und einem Halteelement aufweisen, kann die Welle in beide mögliche Richtungen entlang der Längsachse verschoben werden. Somit lassen sich zwei Getriebe, in denen jeweils eine Nabe angeordnet ist, ohne Demontage der Welle auswechseln.

Das Halteelement kann zwei Halteschalen in Form von Halbschalen umfassen, die zusammen eine Hülse darstellen und koaxial um den ersten Wellenabschnitt angeordnet sind und die jeweils einen Flanschabschnitt aufweisen, wobei die Flanschabschnitte zusammen die erste Anlagefläche bilden. Die Halteschalen können hierbei durch ein Spannband, das koaxial um die Halteschalen angeordnet ist, auf dem ersten Wellenabschnitt fixiert sein. Ebenso ist es möglich, die Halteschalen durch ein Fixierring, der koaxial um die Halteschalen angeordnet ist, auf dem Wellenabschnitt zu fixieren. Der Fixierring weist hierzu einen Längsschlitz auf, dessen Breite sich in Umfangsrichtung über weniger als den halben Umfang erstreckt. Durch die Anordnung zweier Halteschalen werden einfache Mittel bereitgestellt, um die Anlagefläche darzustellen. Die Halteschalen lassen sich hierbei einfach auf den Wellenabschnitt montieren bzw. demontieren.

In einer weiteren Ausbildung wird das Halteelement durch einen Haltering dargestellt, der koaxial um den Wellenabschnitt angeordnet ist und der einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite sich in Umfangsrichtung über weniger als den halben Umfang erstreckt. Durch diese Anordnung ist das Fixieren des Halteelements ohne zusätzliche Mittel möglich.

Damit das Halteelement zumindest gegen Verschieben in einer Richtung gesichert ist, kann auf der Welle in Anschluß an den Wellenabschnitt eine Stützfläche vorgesehen sein, gegen die sich das Halteelement abstützt.

In einer günstigen Ausführungsform ist zumindest zwischen der ersten Anlagefläche und der ersten Verzahnung ein Dichtring vorgesehen. Somit ist die Bohrung der Nabe, in der die Innenverzahnung vorgesehen ist, nach außen hin abgedichtet, so daß diese als Schmierkammer dienen kann.

Um geringfügige Winkelabweichungen zwischen der Längsachse der Welle und der Längsachse der Naben zuzulassen, ist zwischen den Verzahnungen der Welle und den Innenverzahnungen der Naben ein geringfügiges Radialspiel vorgesehen. Die Welle kann somit gegenüber den Naben Winkelbewegungen ausführen.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen beschrieben.

Hierin zeigt Fig. 1 schematisch den Antriebsstrang eines Scheibenmähwerks,

Fig. 2 die Anordnung einer Welle und zweier Naben, im Längsschnitt, und

Fig. 3 einen Querschnitt einer Welle mit Halteelementen entlang der Schnittlinie A-A gemäß Fig. 2.

Aus Fig. 1 ist ein Teil eines Scheibenmähwerkes mit an einem Träger 1 angebrachten Mähscheiben 2, 3, 4, 5 ersichtlich. Der Träger 1 ist an einer Stelle seiner Längenerstreckung ausgebrochen dargestellt, um einen Winkeltrieb 6 zu zeigen, der von einer Welle 7 angetrieben wird und am Träger 1 angeflanscht ist sowie eine weiter nicht dargestellte Mähscheibe tragen soll. Jeweils zwei benachbarte Winkeltriebe 6 sind durch eine Antriebswelle 7 verbunden. Sie erstrecken sich längs des Trägers 1 und sind durch eine Abdeckung 8 abgedeckt. Die Wellen 7 und somit die Mähscheiben 2, 3, 4, 5 sind mit dem durch die Haube 9, welche die Mähscheibe 5 trägt, verdeckten Getriebe verbunden. Das von der Haube 9 verdeckte Getriebe ist ebenfalls mit dem Träger 1 fest verbunden. Beim Mähen wird die Unterkante des Trägers 1 bodennah auf der zu mähenden Fläche geführt bzw. auf dieser aufliegend bewegt. Das von der Haube 9 verdeckte Getriebe ist antriebsmäßig über eine Welle 10 mit einem weiteren Winkelgetriebe 11 verbunden, das über eine Gelenkwelle 12 von einem weiteren Winkelgetriebe 13 angetrieben wird. Dieses wird über eine mit einer Zapfwelle eines Traktors verbindbare Gelenkwelle 14 angetrieben. Der Träger 1 und die beiden Winkelgetriebe 11, 13 sind an einem Rahmen befestigt, wobei der Träger 1 mitsamt dem Winkelgetriebe 11 im Verhältnis zum Winkelgetriebe 13 zusätzlich noch an einem schwenkbaren Teil des Rahmens befestigt ist und in eine nach oben gerichtete Position verschwenkbar ist, wobei auch die Verschwenkmöglichkeit zur Anpassung an eine Neigung des zu bearbeitenden Bodens genutzt wird.

Fig. 2 zeigt die Anordnung einer Welle 7 zwischen zwei Winkeltrieben 6, 6'. Die Welle 7 ist drehbar um eine Längsachse 15 angeordnet. An den beiden Wellenenden 16, 16' sind jeweils ausgehend von einer Stirnfläche 17, 17' Verzahnungen 18, 18' mit parallel zur Längsachse 15 verlaufenden Zähnen vorgesehen. An die Verzahnungen 18, 18' schließen sich Wellenabschnitte 19, 19' an, deren Durchmesser jeweils kleiner sind als die jeweiligen Fußkreisdurchmesser der angrenzenden Verzahnungen 18, 18'. Die Wellenabschnitte 19, 19' enden jeweils an Stützflächen 20, 20', die im Durchmesser zum Durchmesser der jeweiligen Wellenabschnitte 19, 19' vergrößert sind. Gegen die Stützflächen 20, 20' stützen sich hülsenförmige Halteelemente 21, 21' ab. Die Halteelemente 21, 21' sind im Längsschnitt in etwa U-förmig ausgebildet und weisen somit jeweils zwei Flansche 22, 22', 23, 23' auf. Die Flansche 22, 22' stoßen gegen die jeweilige Stützfläche 20, 20'. Die Flansche 23, 23' bilden jeweils eine Anlagefläche 24, 24', welche jeweils einer Stirnfläche 25, 25' einer Nabe 26, 26' gegenüberliegen und welche die Bewegung der Welle 7 in den beiden Richtungen der Längsachse 15 begrenzen. Die Naben 26, 26' weisen jeweils eine Bohrung 27, 27' mit einer Innenverzahnung 28, 28' auf. Die jeweiligen Verzahnungen 18, 18' sitzen in der Innenverzahnung 28, 28' der Naben 26, 26' ein. Zwischen den Verzahnungen 18, 18' und den Anlageflächen 24, 24' sind Dichtringe 29, 29' angeordnet, die für eine Abdichtung zwischen der Welle 7 und den Naben 26, 26' sorgen. In die Bohrungen 27, 27' der Naben 26, 26' sind auf der der Welle 7 entfernten Seite jeweils eine weitere Welle mit einem Wellenende 30, 30' eingeschoben, so daß in den Bohrungen 27, 27' der Naben 26, 26' zwischen zwei s ich gegenüberliegenden Stirnflächen zweier aufeinanderfolgender Wellen 7 Schmierkammern 31, 31' gebildet sind, die nach außenhin durch die Dichtringe 29, 29' abgedichtet sind. Die Halteelemente 21, 21' umfassen zwei Halteschalen, die jeweils über einen Fixierring 32, 32' auf dem Wellenabschnitt 19, 19' gehalten werden. Die Naben 26, 26' sind über Kugellager 33, 33' jeweils drehbar in einem Getriebegehäuse 34, 34' gelagert. Zur Abdichtung der Naben 26, 26' gegenüber dem Getriebegehäuse 34, 34' sind Wellendichtringe 35, 35' vorgesehen, die sich jeweils im Getriebegehäuse 34, 34' axial gegen einen Sicherungsring 36, 36' abstützen.

Soll einer der beiden Winkeltriebe 6, 6' gewechselt werden, beispielsweise der Winkeltrieb 6, so wird das dem Winkeltrieb 6 entfernte Halteelement 21' entfernt. Nach Entfernen des Fixierrings 32' lassen sich die Halteschalen des Halteelements 21 von der Welle 7 entfernen. Danach kann die Welle 7 entlang der Längsachse 15 in die Bohrung 27' der Nabe 26' tiefer eingeschoben werden. Die Welle 7 läßt sich hierbei soweit in die Bohrung 27' der Nabe 26' einschieben, bis die Verzahnung 18 vollständig aus der Bohrung 27 der Nabe 26 des zu wechselnden Winkeltriebs 6 herausgetreten ist. Das Wellenende 30, der hier nicht dargestellten weiteren Welle, die in die Bohrung 27 der Nabe 26 eingesteckt ist, läßt sich auf gleiche Weise aus der Bohrung 27 entfernen. Der Winkeltrieb 6 läßt sich somit ohne vollständige Demontage der Welle 7 entfernen.

Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Welle 7 im Bereich des Wellenendes 16'. Um die Welle 7 sind zwei Halteschalen 37, 38 angeordnet, die jeweils einen Flansch 39, 40 bilden, die gemeinsam eine Anlagefläche bilden. Um die Halteschalen 37, 38 auf der Welle 7 zu fixieren, ist ein Fixierring 32' vorgesehen, der einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite sich in Umfangsrichtung betrachtet über weniger als den halben Umfang erstreckt. Der Fixierring 32' ist aus elastischem Material gefertigt und läßt sich somit in radialer Richtung auf die Halteschalen 37, 38 aufschieben. Um dies zu vereinfachen, weist der Fixierring 32' an den Längsschlitz angrenzende Abschnitte 41, 42 auf, die radial nach außen gebogen sind.

Das Halteelement kann ebenso durch einen einteiligen Haltering dargestellt sein, der koaxial um den Wellenabschnitt angeordnet ist und einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite sich in Umfangsrichtung über weniger als den halben Umfang erstreckt.

Bezugszeichenliste

1Träger

2, 3, 4, 5Mähscheiben

6Winkeltrieb

7Welle

8Abdeckung

9Haube

10Welle

11Winkelgetriebe

12Gelenkwelle

13Winkelgetriebe

14Gelenkwelle

15Längsachse

16, 16'Wellenende

17, 17'Stirnfläche

18, 18'Verzahnung

19, 19'Wellenabschnitt

20, 20'Stützfläche

21, 21'Halteelemente

22, 22'Flansch

23, 23'Flansch

24, 24'Anlagefläche

25, 25'Stirnfläche

26, 26'Nabe

27, 27'Bohrung

28, 28'Innenverzahnung

29, 29'Dichtring

30, 30'Wellenende

31, 31'Schmierkammer

32, 32'Fixierring

33, 33'Kugellager

34, 34'Getriebegehäuse

35, 35'Wellendichtringe

36, 36'Sicherungsring

37Halteschale

38Halteschale

39Flanschabschnitt

40Flanschabschnitt

41Abschnitt

42Abschnitt


Anspruch[de]
  1. 1. Wellenanordnung zur Drehmomentübertragung um eine Längsachse (15),

    mit einer von einer ersten Stirnfläche (17) eines ersten Wellenendes (16) ausgehenden ersten Verzahnung (18), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der ersten Stirnfläche (17) gesehen, hinter der ersten Verzahnung (18) angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche (24), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) vergrößert ist,

    mit einer von einer zweiten Stirnfläche (17') eines zweiten Wellenendes (16') ausgehenden zweiten Verzahnung (18'), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der zweiten Stirnfläche (17') gesehen, hinter der zweiten Verzahnung (18') angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche (24'), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung (18') vergrößert ist,

    mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung (18) anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt (19), dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche (24) gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche (17') und der zweiten Anlagefläche (24'), wobei zumindest die erste Anlagefläche (24) durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement (21) dargestellt ist, und wobei das Halteelement (21) zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende (16') gesichert ist.
  2. 2. Wellenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (21) zwei Halteschalen (37, 38) in Form von Halbschalen umfaßt, die zusammen eine Hülse darstellen und koaxial um den Wellenabschnitt (19, 19') angeordnet sind und jeweils einen Flanschabschnitt (39, 40) aufweisen, wobei die Flanschabschnitte (39, 40) zusammen die erste Anlagefläche (24) bilden.
  3. 3. Wellenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschalen (37, 38) durch ein Spannband, das koaxial um die Halteschalen (37, 38) angeordnet ist, auf dem Wellenabschnitt (19, 19') fixiert sind.
  4. 4. Wellenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschalen (37, 38) durch einen Fixierring (32, 32'), der koaxial um die Halteschalen (37, 38) angeordnet ist, auf dem Wellenabschnitt (19, 19') fixiert sind, wobei der Fixierring (32, 32') einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite sich in Umfangsrichtung über weniger als den halben Umfang erstreckt.
  5. 5. Wellenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (21, 21') durch einen Haltering dargestellt ist, der koaxial um den Wellenabschnitt (19, 19') angeordnet ist und der einen Längsschlitz aufweist, dessen Breite sich in Umfangsrichtung über weniger als den halben Umfang erstreckt.
  6. 6. Wellenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Halteelement (21, 21') gegen eine Stützfläche (20, 20') abstützt, die sich an dasjenige Ende des Wellenabschnitts (19, 19') anschließt, das von der Stirnfläche (17, 17') des jeweiligen Wellenendes (16, 16') entfernt ist.
  7. 7. Wellen-Naben-Anordnung zur Drehmomentübertragung um eine Längsachse (15) umfassend eine Welle (7)

    mit einer von einer ersten Stirnfläche (17) eines ersten Wellenendes (16) ausgehenden ersten Verzahnung (18), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der ersten Stirnfläche (17) gesehen, hinter der ersten Verzahnung (18) angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche (24), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) vergrößert ist,

    mit einer von einer zweiten Stirnfläche (17') eines zweiten Wellenendes (16') ausgehenden zweiten Verzahnung (18'), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der zweiten Stirnfläche (17') gesehen, hinter der zweiten Verzahnung (18') angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche (24'), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung (18') vergrößert ist,

    mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung (18) anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt (19), dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche (24) gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche (17') und der zweiten Anlagefläche (24'), wobei zumindest die erste Anlagefläche (24) durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement (21) dargestellt ist, und wobei das Halteelement (21) zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende (16') gesichert ist,

    ferner umfassend eine erste Nabe (26) mit einer von einer Stirnfläche (25) ausgehenden Bohrung (27), in der eine zur ersten Verzahnung (18) gegengleich erste Innenverzahnung (28) vorgesehen ist, und eine zweite Nabe (26') mit einer von einer Stirnfläche (25') ausgehenden Bohrung (27'), in der eine zur zweiten Verzahnung (18') gegengleiche zweite Innenverzahnung (28') vorgesehen ist, wobei die Naben (26, 26') auf die jeweiligen Verzahnungen (18, 18') der Welle (7) aufgeschoben sind und wobei die Länge zumindest einer Bohrung (27, 27') einer der beiden Naben (26, 26') ausgehend von der jeweiligen Stirnfläche (25, 25') länger ausgebildet ist als die Länge der Verzahnung (18, 18') und des Wellenabschnitts (19, 19') des jeweiligen Wellenendes (16, 16') zusammen.
  8. 8. Wellen-Naben-Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwischen der ersten Anlagefläche (24) und der ersten Verzahnung (18) ein Dichtring (29) vorgesehen ist.
  9. 9. Wellen-Naben-Anordnung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verzahnungen (18, 18') der Welle und den Innenverzahnungen (28, 28') der Naben (26, 26') ein Radialspiel vorgesehen ist.
  10. 10. Scheibenmähwerk mit einer Mehrzahl entlang eines Trägers (1) mit Abstand angeordneten Winkeltrieben (6, 6'), die jeweils eine Mähscheibe (2, 3, 4, 5) antreiben, wobei ein Winkeltrieb an einem Ende des Trägers (1) antriebsmäßig mit einem Antrieb verbunden ist und wobei jeweils die Naben (26, 26') zweier aufeinanderfolgender Winkeltriebe (6, 6') durch Wellen (7) antriebsmäßig miteinander verbunden sind, wobei die Wellen (7) jeweils

    mit einer von einer ersten Stirnfläche (17) eines ersten Wellenendes (16) ausgehenden ersten Verzahnung (18), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der ersten Stirnfläche (17) gesehen, hinter der ersten Verzahnung (18) angeordneten ersten ringförmigen Anlagefläche (24), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) vergrößert ist,

    mit einer von einer zweiten Stirnfläche (17') eines zweiten Wellenendes (16') ausgehenden zweiten Verzahnung (18'), deren Zähne parallel zur Längsachse (15) verlaufen,

    mit einer, von der zweiten Stirnfläche (17') gesehen, hinter der zweiten Verzahnung (18') angeordneten zweiten ringförmigen Anlagefläche (24'), deren Außendurchmesser zum Kopfkreisdurchmesser der zweiten Verzahnung (18') vergrößert ist, versehen sind,

    mit zumindest einem im Anschluß an die erste Verzahnung (18) anschließenden zylindrischen Wellenabschnitt (19), dessen Außendurchmesser zum Fußkreisdurchmesser der ersten Verzahnung (18) verkleinert ist und der, von der ersten Anlagefläche (24) gesehen, hinter dieser länger ausgebildet ist, als der Abstand zwischen der zweiten Stirnfläche (17') und der zweiten Anlagefläche (24'), wobei zumindest die erste Anlagefläche (24) durch ein an der Welle festgelegtes Halteelement (21) dargestellt ist, und wobei das Halteelement (21) zumindest gegen Verschieben in Richtung zum zweiten Wellenende (16') gesichert ist, wobei jeweils eine abtriebsseitige erste Nabe (26) des Winkeltriebs mit einer von einer Stirnfläche (25) ausgehenden Bohrung (27), in der eine zur ersten Verzahnung (18) gegengleich erste Innenverzahnung vorgesehen ist, und jeweils eine antriebsseitige zweite Nabe (26') des anderen Winkeltriebs (6') mit einer von einer ersten Stirnfläche (25') ausgehenden Bohrung (27'), in der eine zur zweiten Verzahnung (18') gegengleiche zweite Innenverzahnung (28') vorgesehen ist, wobei die Naben (26, 26') auf die jeweiligen Verzahnungen (18, 18') der Welle (7) aufgeschoben sind und wobei die Längen der Bohrungen (27, 27') ausgehend von der jeweiligen Stirnfläche (25, 25') länger ausgebildet sind als die Länge der Verzahnung (18, 18') und des Wellenabschnitts (19, 19') des jeweiligen Wellenendes (16, 16') zusammen.






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