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Dokumentenidentifikation DE69326915T2 09.03.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0575912
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Überprüfen der Funktionstüchtigkeit eines Meldesystems mit Aufnehmer
Anmelder Moulinex S.A., Cormelles le Royal, FR
Erfinder Arroubi, Mustapha, F-14120 Lully, FR;
Lalande, Michel Georges Eugene, F-14210 Missy, FR
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80801 München
DE-Aktenzeichen 69326915
Vertragsstaaten CH, DE, ES, GB, IT, LI
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 18.06.1993
EP-Aktenzeichen 931097836
EP-Offenlegungsdatum 29.12.1993
EP date of grant 03.11.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.03.2000
IPC-Hauptklasse A47J 42/56
IPC-Nebenklasse G08B 29/14   H03K 17/94   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft nach der Definition der Ansprüche Erfassungssysteme mit einem Sensor, der von einem Emitter gesteuert wird, und die eine elektronische Steuerzentrale aufweisen, von der bestimmte Kontakte dazu geeignet sind, eine Steuerschaltung zu regeln, und von denen wenigstens ein Kontakt, der Pi heißt, mit dem Sensor verbunden ist, der dank einer Versorgungsquelle Vcc entweder einen Durchlaßzustand annehmen kann, wenn er von dem Emitter korrekt beeinflußt wird, und für den der Kontakt Pi in einen aktiven Zustand gebracht wird, der die Steuerzentrale autorisiert, die Steuerschaltung zu regeln, oder einen Sperrzustand, wenn er von dem Emitter inkorrekt beeinflußt wird, und für den der Kontakt Pi in einen inaktiven Zustand gebracht wird, der der Steuerzentrale untersagt, die Steuerschaltung zu regeln.

Solche Erfassungssysteme, bei denen der Sensor eine Halleffekt-Zelle, ein Infrarotempfänger oder eine Schwingspule sein kann, werden allgemein dazu verwendet, Sicherheitsvorrichtungen zu steuern oder Steuerschaltungen von Elektrogeräten in Abhängigkeit davon zu steuern, ob der Emitter vorhanden ist oder nicht; ein Halleffekt-Sensor wurde beispielsweise bereits bei Küchenrobotern mit Mehrfachfunktionen verwendet. Bei der einen oder anderen dieser Anwendungen beruht der Betrieb des Erfassungssystems völlig auf der Zuverlässigkeit des Sensors. Eine solche Vorrichtung ist in der EP-A-0 440 051 offenbart.

Leider zeigt sich, daß diese Bauteile in bestimmten Fällen Anomalien auf Höhe der Hall-Zelle oder Infrarotzelle und/oder des Ausgangstransistors aufweisen und unabhängig von dem Einfluß des Emitters ständig ihren Durchlaßzustand einnehmen. So wird das Erfassungssystem bei allen Anwendungen, insbesondere bei Sicherheitsanwendungen unwirksam und kann bei Verwendung an einem Elektrogerät wie einem Küchenroboter sogar zu Verletzungen beim Benutzer führen, der über die Funktionstüchtigkeit des Geräts getäuscht wurde.

Die Aufgabe der Erfindung liegt also darin, diese Nachteile zu beseitigen und den Betrieb dieser Erfassungssysteme zuverlässig zu machen.

Erfindungsgemäß weist das Erfassungssystem eine Einrichtung zum Überprüfen der guten Funktionstüchtigkeit des Sensors auf, die eine zusätzliche Steuerschaltung umfaßt, die einerseits mit dem Sensor und andererseits mit einem weiteren Kontakt der Steuerzentrale, dem sogenannten Pc verbunden ist, sowie in der Steuerzentrale einen Programmgenerator auf, der in Zeitintervallen das Senden eines Signals zur Aktivierung der zusätzlichen Steuerschaltung an dem Kontakt Pc steuert, wodurch der Sensor gezwungen wird, seinen Sperrzustand einzunehmen, und der den entsprechenden Momentanzustand des Kontakts Pi in Abhängigkeit vom Zustand des Kontakts Pc analysiert, um der Steuerzentrale die Regelung der Steuerschaltung zu untersagen, wenn sich dieser Momentanzustand von dem inaktiven Zustand unterscheidet.

Dank dieser Überprüfungseinrichtung besteht darüber Gewißheit, daß die Steuerzentrale unabhängig vom Betriebszustand des Sensors, also ob er beschädigt ist oder nicht, selbst in Gegenwart des Emitters oder des zu erfassenden Gegenstandes nicht die Steuerschaltung regeln kann, solange der in Zeitintervallen durchgeführte Vergleich ergibt, daß das Aktivierungssignal an dem Kontakt Pc und der Zustand des dem Sensor untergeordneten Kontakts Pi nicht kompatibel sind, der unter dieser Aktivierung seinen Sperrzustand annehmen soll.

Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der folgenden beispielhaften Beschreibung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen; darin zeigen:

Fig. 1 ein Schema des Erfassungssystems nach der vorliegenden Erfindung und nach einer ersten Ausführungsform; und

Fig. 2 ein Schema einer zweiten Ausführungsform des Erfassungssystems nach der Erfindung.

Wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wird das Erfassungssystem beim bevorzugten Beispiel mit einem Halleffekt-Sensor 1 verwendet, der von einem Magnetfeldemitter wie beispielsweise demjenigen eines Magneten 2 gesteuert wird und dazu geeignet ist, eine Steuerschaltung für ein Elektrogerät, z. B. vom Typ eines Küchenrobotors zu regeln. Ein solcher Küchenroboter wurde in der französischen Patentanmeldung Nr. 90 00 930 beschrieben, die am 26. Januar 1990 im Namen der Anmelderin eingereicht wurde. Bei einem solchen Roboter ist der Halleffekt-Sensor 1 in dem Gehäuse angebracht, während der Magnet 2 in der Arbeitsschale und/oder dem Deckel 3 dieser Schale angebracht ist.

Die Steuerschaltung der Vorrichtung weist eine Steuerzentrale wie beispielsweise auf an sich bekanne Weise einen Mikrosteuerbaustein 4 auf, von dem bestimmte Kontakte 5 mit einer Schnittstelle 6 zum Steuern des Motors des Roboters verbunden sind und von dem einer der Eingangs-/Ausgangskontakte Pi mit dem Sensor 1 verbunden ist. Wie dies in gestrichelten Linien schematisch angedeutet ist, weist der Mikrosteuerbaustein 4 beispielsweise vom Typ 8051 der Firma INTEL einen Festwertspeicher M und in seiner internen Zweigschaltung Eingangs-/Ausgangskontakte, sogenannte Ports auf, wobei ein elektrisches Äquivalent einen npn- Tranistor aufweist, der einerseits mit Masse und andererseits über einen Widerstand mit einer Quelle Vcc sowie mit dem Kontakt Pi verbunden ist.

Dieser Halleffekt-Sensor 1 weist einen Ausgangstransistor 7 vom Typ npn auf, dessen Kollektor 8 mit dem Kontakt Pi des Mikrosteuerbausteins und dessen Emitter 9 mit der Masse der Schaltung verbunden ist, während die Basis 10 über eine interne Elektronik des Sensors von einer Gleichstromquelle ~ versorgt wird. Der Ausgangstransistor 7 kann entweder einen sogenannten gesättigten Durchgangszustand annehmen, wenn der Sensor von dem Magnetfeld korrekt beeinflußt wird, d. h. im vorliegenden Fall von der Anwesenheit des Zubehörs und/oder dem korrekten Verschluß der Schale durch den Deckel, und für den der Kontakt Pi in einen aktiven oder L-Zustand gebracht wird, der den Mikrosteuerbaustein 4 autorisiert, die Steuerschaltung zu regeln, oder einen Sperrzustand, wenn der Sensor von dem Magnetfeld nicht korrekt beeinflußt wird, d. h. in Abwesenheit der Schale und/oder des Deckels, und für den der Kontakt Pi in einen inaktiven oder H-Zustand gebracht wird, der dem Mikrosteuerbaustein 4 untersagt, die Steuerschaltung zu regeln. Die verwendete Gleichstromquelle weist ein sogenanntes H-Potential von 5 Volt und ein sogenanntes L-Potential auf, das der Masse der Schaltung entspricht.

Erfindungsgemäß weist das Erfassungssystem eine Einrichtung zum Überprüfen der guten Funktionstüchtigkeit des Halleffekt-Sensors 1 auf, die eine zusätzliche Steuerschaltung umfaßt, die einerseits mit dem Sensor 1 und andererseits mit einem weiteren Eingangs-/Ausgangskontakt des Mikrosteuerbausteins, dem sogenannten Pc verbunden ist, sowie einen Programmgenerator auf, der einem in dem Festwertspeicher M des Mikrosteuerbausteins installierten Testprogramm zugeordnet ist, wobei das Testprogramm in Zeitintervallen das Senden eines Signals zur Aktivierung der zusätzlichen Steuerschaltung 12 an dem Kontakt Pc steuert, wodurch der Sensor 1 gezwungen wird, seinen Sperrzustand einzunehmen, und den entsprechenden Momentanzustand des Kontakts Pi analysiert, um dem Mikrosteuerbaustein die Regelung der Steuerschaltung zu untersagen, wenn sich dieser Momentanzustand von dem inaktiven Zustand unterscheidet. Das Testprogramm läuft nach regelmäßigen Intervallen, beispielsweise von 20 Millisekunden, oder nach zufälligen Intervallen ab.

Dank dieser Überprüfungseinrichtung wird die zusätzliche Steuerschaltung von dem Testprogramm aktiviert und überprüft in periodischen oder zufälligen Zeitintervallen die gute Funktionstüchtigkeit des Sensors, d. h. der internen Elemente wie der Hall-Zelle und/oder des Ausgangstransistors, um jede falsche Steuerung der Steuerschaltung des Elektrogeräts durch den Mikrosteuerbaustein zu vermeiden.

Nach einer in Fig. 1 dargestellten, bevorzugten Ausführungsform weist die zusätzliche Steuerschaltung 12 einen elektronischen Schalter 13 vom Typ mit pnp-Transistor auf, dessen Ausgang 14, der sogenannte Kollektor, über einen Widerstand R mit der Masse der Schaltung sowie dem Sensor 1 verbunden und demnach über eine interne Schaltung des Sensors mit der Basis 10 des Ausgangstransistors 7 verbunden ist, und dessen Eingang 15, der sogenannte Emitter, mit der Gleichstromversorgungsquelle Vcc verbunden ist, während die Basis 16 durch eine Teilerbrücke mit dem Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins 4 verbunden ist. Der Kontakt Pi des Mikrosteuerbausteins ist ferner über einen Strombegrenzerwiderstand 17 mit der Quelle Vcc verbunden.

Nun wird der Betrieb nach zwei Phasen beschrieben, einer ersten Phase, die dem Normalbetrieb mit einem unbeschädigten Sensor 1 entspricht, und einer zweiten Phase, die einem anomalen Betrieb mit einem beschädigten Sensor 1 entspricht.

Bei der ersten Betriebsphase nimmt man an, daß der Deckel 3 und/oder die Schale richtig aufgesetzt sind und der Magnet 2 direkt den Halleffekt-Sensor beeinflußt. Der Ausgangstransistor ist gesättigt, und der Kontakt Pi ist in seinem aktiven oder L-Zustand, wobei er an Masse liegt. Der Mikrosteuerbaustein 4 ist also autorisiert, den Betrieb der Vorrichtung über die Schnittstelle 6 zu regeln und demnach im Falle des Küchenroboters den Motor in Gang zu setzen und seine Drehzahl zu steuern. Hebt man die Schale und/oder den Deckel 3 an, wobei der Sensor 1 nicht mehr von dem Magneten 2 beeinflußt wird, dann ist der Ausgangstransistor 7 gesperrt und der Kontakt Pi wird über den Begrenzerwiderstand 17 von der Quelle Vcc versorgt und befindet sich im inaktiven oder H-Zustand. So ist der Mikrosteuerbaustein nicht autorisiert, die Steuerschaltung der Vorrichtung und damit den Betrieb des Motors zu steuern.

Während des Betriebs der Vorrichtung schickt das Testprogramm beispielsweise alle 20 Millisekunden ein Aktivierungssignal, das den Kontakt Pc in einen H-Zustand bringt, der dem Potential von 5 Volt entspricht. Der Transistor 13 gelangt in seinen Sperrzustand, da seine Basis 16 versorgt wird, wodurch der Ausgangstransistor 7 in seinen Sperrzustand und demnach der Kontakt Pi in seinen H-Zustand gebracht wird. Das Testprogramm analysiert den Momentanzustand des Kontakts Pi, stellt den inaktiven oder H-Zustand des Kontakts Pi fest und schließt aus dem Vergleich mit dem Zustand des Kontakts Pc, daß der Halleffekt-Sensor 1 nicht beschädigt ist.

Bei der zweiten Betriebsphase nimmt man an, daß der Deckel und/oder die Schale nicht korrekt aufgesetzt sind und der Magnet 2 den Halleffekt-Sensor 1 nicht direkt beeinflußt, sondern daß die Hall-Zelle oder der Ausgangstransistor 7 beschädigt ist, was einem Kurzschluß entspricht. Unter diesen Bedingungen ist der Ausgangstransistor 7 in seinem gesättigten Zustand, und der Kontakt Pi befindet sich in seinem L-Zustand und autorisiert normalerweise die Re gelung der Steuerschaltung der Vorrichtung. Da allerdings das Testprogramm periodisch alle 20 Millisekunden abläuft und an dem Kontakt Pc ein Aktivierungssignal schickt, durch das er in den H-Zustand übergeht, wird der Transistor 13 gesperrt, wodurch der Ausgangstransistor 7 ebenfalls in seinen Sperrzustand gebracht wird, da er an seiner Basis 10 keinen Strom mehr empfängt, und demnach müßte der Kontakt Pi in seinen H-Zustand gebracht werden. Aufgrund der Beschädigung der Hall-Zelle und/oder des Ausgangstransistors, die einem Kurzschluß entspricht, ist der Kontakt Pi aber direkt mit der Masse der Schaltung verbunden und befindet sich im L-Zustand. Folglich stellt das Testprogramm die Ungleichheit zwischen den Zuständen der Kontakte Pc und Pi fest und schließt auf eine Beschädigung des Sensors 1, wobei sie dem Mikrosteuerbaustein demnach die Regelung der Vorrichtung untersagt.

Nach einer in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsvariante der Erfindung weist die zusätzliche Steuerschaltung außer dem Testprogramm eine bei 18 schematisch angedeutete Spule auf, die hinter dem Halleffekt-Sensor 1 angeordnet und dazu geeignet ist, ein Magnetfeld zu erzeugen, das wenigstens gleich demjenigen des Magneten 2 und diesem entgegengesetzt ist. Die Spule 18 ist einerseits mit der Masse der Schaltung und andererseits mit dem Kollektor 19 eines elektronischen Schalters 20 vom Typ eines pnp-Transistors verbunden, dessen Basis 21 über eine Teilerbrücke mit dem Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins 4 in Verbindung steht. Was den Kontakt Pi des Mikrosteuerbausteins 4 angeht, so ist dieser gleichzeitig mit dem Kollektor 8 des Ausgangstransistors 7 und über einen Widerstand 17' mit einer Gleichstromquelle Vcc verbunden, die auch mit dem Sensor 1 und dem Emitter 22 des Transistors 20 verbunden ist. Der Kontakt Pi wird also in seinen H-Zustand gebracht, der praktisch der Spannung Vcc entspricht, wenn der Transistor 7 in seinem Sperrzustand ist.

Nun wird der Betrieb dieser Variante lediglich für den Fall beschrieben, wo der Halleffekt- Sensor 1 beschädigt ist. Bei dieser Ausführung schickt das Testprogramm, das beispielsweise alle 20 Millisekunden abläuft, an dem Kontakt Pc ein Aktivierungssignal, das ihn in seinen L- Zustand übergehen läßt. Der Transistor 20 ist gesättigt, und die Spule 18 wird versorgt, wodurch also ein Magnetfeld erzeugt wird, das wenigstens gleich demjenigen des Magneten 2 und dazu entgegengesetzt ist, so daß das Feld des Magneten 2 aufgehoben wird. Der Sensor 1 müßte sich unter dieser erzwungenen Bedingung im Sperrzustand befinden und den Kontakt Pi in seinen inaktiven H-Zustand bringen. Der Kontakt Pi ist aber im Gegenteil durch den Kurzschluß des Ausgangstransistors 7 in seinem aktiven oder L-Zustand und direkt mit Masse verbunden. Das Testprogramm schließt durch einen Momentanvergleich mit dem Zustand des Kontakts Pc auf die Beschädigung des Sensors 1.

So besteht das Verfahren zur Verwendung der Vorrichtung zur Überprüfung der guten Funktionstüchtigkeit des Sensors in folgendem: mittels eines Testprogramms wird an dem Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins 4 ein Aktivierungssignal geschickt, das einem bestimmten Po tential entspricht; dieses Signal wird zu einer zusätzlichen Steuerschaltung geschickt, so daß diese den Sensor 1 steuern kann; der Sensor wird gezwungen, seinen Sperrzustand einzunehmen; der aktive oder inaktive Momentanzustand des Kontakts Pi , d. h. sein Potential wird analysiert; dieses wird mit dem Potential des Kontakts Pc verglichen; und es wird auf die gute Funktionstüchtigkeit des Sensors geschlossen, wenn der Zustand des Kontakts Pi mit dem Aktivierungszustand des Kontakts Pc kompatibel ist, und im gegenteiligen Fall auf die Beschädigung des Sensors.

Man wird verstehen, daß diese Vorrichtung zum Überprüfen der guten Funktionstüchtigkeit eines Sensors auch auf alle Sicherheitssysteme anzuwenden ist, die beispielsweise einen Infrarotsensor oder einen Sensor mit Schwingspule aufweisen und dazu bestimmt sind, die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Emitters zur Aktivierung des betreffenden Sensors zu überprüfen.


Anspruch[de]

1. Erfassungssystem mit einem Sensor (1), der von einem Emitter gesteuert wird, und das eine elektronische Steuerzentrale (4) aufweist, von der bestimmte Kontakte dazu geeignet sind, eine Steuerschaltung zu regeln, und von denen wenigstens ein Kontakt, der Pi heißt, mit dem Sensor (1) verbunden ist, wobei dieser Sensor dank einer Versorgungsquelle Vcc entweder einen Durchlaßzustand annehmen kann, wenn er von dem Emitter korrekt beeinflußt wird, und für den der Kontakt Pi in einen aktiven Zustand gebracht wird, der die Steuerzentrale (4) autorisiert, die Steuerschaltung zu regeln, oder einen Sperrzustand, wenn er von dem Emitter inkorrekt beeinflußt wird, und für den der Kontakt Pi in einen inaktiven Zustand gebracht wird, der der Steuerzentrale (4) untersagt, die Steuerschaltung zu regeln, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Einrichtung zum Überprüfen der guten Funktionstüchtigkeit des Sensors, die eine zusätzliche Steuerschaltung (12) umfaßt, die einerseits mit dem Sensor (1) und andererseits mit einem weiteren Kontakt der Steuerzentrale (4), dem sogenannten Pc verbunden ist, sowie in der Steuerzentrale (4) einen Programmgenerator aufweist, der in Zeitintervallen das Senden eines Signals zur Aktivierung der zusätzlichen Steuerschaltung (12) an dem Kontakt Pc steuert, wodurch der Sensor (1) gezwungen wird, seinen Sperrzustand einzunehmen, und der den entsprechenden Momentanzustand des Kontakts Pi in Abhängigkeit vom Zustand des Kontakts Pc analysiert, um der Steuerzentrale (4) die Regelung der Steuerschaltung zu untersagen, wenn sich dieser Momentanzustand von dem inaktiven Zustand unterscheidet.

2. Erfassungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Steuerzentrale (4) einen Mikrosteuerbaustein mit einem internen Festwertspeicher M aufweist und der Kontakt Pi mit zwei unterschiedlichen Potentialen verbunden werden kann, von denen eines dem Sensor (1) untergeordnet ist, während der Programmgenerator einem Testprogramm zugeordnet ist, das in dem Festwertspeicher M installiert ist.

3. Erfassungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Steuerschaltung (12) einen von dem Kontakt Pc gesteuerten elektronischen Schalter (13) aufweist, dessen Ausgang (14) mit dem Sensor (1) verbunden ist und dessen Eingang (15) mit einer Gleichstromversorgungsquelle Vcc verbunden ist, die über einen Begrenzerwiderstand (17-17') auch mit dem Kontakt Pi derart verbun den ist, daß der Kontakt Pi in seinen inaktiven Zustand gebracht wird, der praktisch der Spannung der Quelle Vcc entspricht, wenn der Sensor (1) in seinem Sperrzustand ist.

4. Erfassungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (1) ein Halleffekt-Sensor ist und der Emitter von einem Magnetfeld gebildet ist.

5. Erfassungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (1) einen Ausgangstransistor (7) vom Typ npn aufweist, dessen Emitter (9) mit der Masse der Schaltung verbunden ist, dessen Kollektor (8) mit dem Kontakt Pi verbunden ist, und dessen Basis (10) über den elektronischen Schalter (13) mit der Quelle Vcc in Verbindung steht, und daß der elektronische Schalter (13) ein pnp- Transistor ist, dessen Emitter (15), der sogenannte Eingang, und Kollektor (14), der sogenannte Ausgang, mit der Quelle Vcc bzw. der Basis (10) des Ausgangstransistors (7) verbunden sind und dessen Basis (16) mit dem Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins (4) in Verbindung steht.

6. Erfassungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Steuerschaltung eine Spule (18) aufweist, die hinter dem Halleffekt-Sensor (1) angeordnet und dazu geeignet ist, ein Magnetfeld zu erzeugen, das demjenigen entgegengesetzt und wenigstens gleich ist, das den Sensor korrekt beeinflußt, wobei die Spule (18) einerseits mit der Masse der Schaltung und andererseits mit dem Ausgang (19) eines elektronischen Schalters (20) verbunden ist, der von dem Kontakt Pc der Steuerzentrale (4) gesteuert wird und dessen Eingang (22) mit der Quelle Vcc verbunden ist, und daß der Kontakt Pi auch mit der Quelle Vcc verbunden ist und in seinen inaktiven Zustand gebracht ist, der praktisch der Spannung Vcc entspricht, wenn der Ausgangstransistor (7) in seinem Sperrzustand ist.

7. Erfassungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangstransistor (7) des Sensors ein npn-Transistor ist, dessen Emitter (9) mit der Masse der Schaltung verbunden ist, und der elektronische Schalter (20) deshalb ein pnp-Transistor ist, dessen Basis (21) mit dem Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins in Verbindung steht und dessen Ausgang (19) durch den Kollektor gebildet ist.

8. Erfassungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aktivierungssignal von dem Programmgenerator an dem Kontakt Pc gemäß einem Zyklus von 20 Millisekunden ausgesendet wird.

9. Erfassungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sensor normalerweise beeinflussende Magnetfeld von einem Magneten (2) erzeugt wird.

10. Verfahren zur Durchführung des Betriebs des Erfassungssystems nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Testprogramms an den Kontakt Pc des Mikrosteuerbausteins (4) ein Aktivierungssignal geschickt wird, das einem bestimmten Potential entspricht; das Aktivierungssignal zu einer zusätzlichen Steuerschaltung geschickt wird, so daß diese den Sensor (1) steuern kann, damit dieser seinen Sperrzustand einnehmen kann; der aktive oder inaktive Momentanzustand des Kontakts Pi, d. h. sein Potential analysiert wird; mittels des Testprogramms die Zustände der Kontakte Pc und Pi verglichen werden und dann auf die gute Funktionstüchtigkeit des Sensors geschlossen wird, wenn der Zustand des Kontakts Pi mit dem Aktivierungszustand des Kontakts Pc kompatibel ist, und im gegenteiligen Fall auf die Beschädigung des Sensors geschlossen wird.







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