PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19842012A1 16.03.2000
Titel Verfahren zur Feststellung von Erdreichkontamination unter einer Dichtungsbahn
Anmelder Haug, Manfred, 85579 Neubiberg, DE
Erfinder Haug, Manfred, 85579 Neubiberg, DE
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner, 80801 München
DE-Anmeldedatum 14.09.1998
DE-Aktenzeichen 19842012
Offenlegungstag 16.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.03.2000
IPC-Hauptklasse G01N 33/24
IPC-Nebenklasse G01N 1/24   G01M 3/00   
Zusammenfassung Ein Verfahren zur Festlegung der Art, des Umfangs und der Lage einer entstandenen Kontamination im Erdreich unter einer Dichtungsbahn mittels eines Systems aus einem dort angeordneten gelochten Prüfrohr, dessen offene Enden nebeneinanderliegend mit einer mit einem Ventil verschließbaren mengenlimitierten Luftpumpe verbindbar sind, und aus einem PID- oder FID-Meßgerät mit Aufzeichnungsmöglichkeit und Software für die Darstellung von Tabellen und Diagrammen, besteht aus folgenden Verfahrensschritten:
a) Gasförmige Partikel werden über das Prüfrohr angesaugt und zeitbezogen mit dem PID- oder FID-Meßgerät in kurzen Schritten gemessen und aufgezeichnet;
b) falls beim Schritt a) überhöhte Werte gemessen werden, wird die Prüfrohrabsaugseite mit Ausblasluft der Luftpumpe beaufschlagt und eine Meßsonde des PID- oder FID-Meßgeräts in einen Rohrbereich vor der Prüfrohransaugöffnung eingeführt;
c) die Luftpumpe wird mit offenem Absaugventil ohne Messung zur Reinigung betrieben, bis die Meßwerte in einem konstanten Rahmen liegen;
d) der Betrieb der Luftpumpe wird während einer gewissen Erholungsfrist bzw. Ruhepause von 3 bis 5 Minuten unterbrochen;
e) Beginn des Meßvorgangs mit zunächst geschlossenem Ventil und anschließend Durchführung einer zeitbezogenen Meßdatenerfassung und -dokumantation annähernd über die gleiche Dauer wir die Saugmessung gemäß Schritt a); und
f) Vergleich der Meßergebnisse gemäß Schritt e) mit denen gemäß Schritt a), wobei eine vergleichsweise ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Feststellung der Art, des Umfangs und der Lage einer entstandenen Kontamination im Erdreich unter einer Dichtungsbahn.

Derartige überwachbare Anordnungen sind bereits bekannt und vom Anmelder mit Gebrauchsmuster DE 296 05 856 U1 am 29.03.1996 angemeldet worden. Mit diesem Gebrauchsmuster läßt sich zwar eine Kontrolle der Abdichtungsmaßnahme insbesondere an Tankstellen durchführen. Es gibt jedoch insbesondere bei Umbaumaßnahmen irritierende Ergebnisse, z. B. durch noch vorhandene Altlasten, ausgasende Domschächte bei Betankungsvorgängen u. ä., die eine zuverlässige Aussage über die Art der Meldung und damit der zuverlässigen Gewässerschutzmaßnahme nicht zulassen.

Es besteht ein Bedürfnis dahingehend, daß die mit der Anordnung des vorgenannten Gebrauchsmusters gemessenen Werte auch dann eine zuverlässige Aussage über die Gewässerschutzmaßnahme zulassen, wenn störende Fremdeinflüsse vorhanden sind.

Dabei ist die Luftpumpe so ausgerüstet, daß das Absaugrohr an der Ausblasöffnung angeschlossen werden kann. Diese wiederum wird mit der Gasprobennehmerabsaugstelle verbunden. Ferner ist offenbart, daß das Absauggrundstück mit einem Absperrventil an der Ansaug- Öffnung versehen ist.

Erfindungsgemäß wird dieses Bedürfnis durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren gelöst. Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen des Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die Absaugstelle der Prüfeinrichtung mit einem Aufsatzrohr versehen, dessen Durchmesser so dimensioniert ist, daß es bevorzugt dem Durchmesser des Prüfrohres entspricht, um keine Stauwirkung im Prüfrohr zu erzeugen.

In diesem Prüfrohr wird dann das Meßrohr eines Analysegerätes eingesetzt.

Durch diese Anordnung wird nun an der Ansaugstelle der Luftpumpe Frischluft angesaugt und über die Ausblasöffnung, der Schlauchverbindung und das Gasprobennehmer (Absaugstelle) in das Prüfrohr gedrückt.

Vor Beginn des Meßvorgangs wird das an der Pumpe angeordnete Ventil geschlossen. Nach dem Anlaufen der Pumpe bis auf volle Leistung wird das Ventil geöffnet und gleichzeitig der Meßvorgang am Meßgerät gestartet.

Aufgrund der Erstmessung nach dem im vorgenannten Gebrauchsmusters beschriebenen Weise ist die voraussichtliche Dauer des Meßvorgangs bekannt. Diese Meßdauer dient auch als Richtlinie für die Dauer der nun durchzuführenden Messung. Bevorzugt wird nach Ablauf dieser Zeit ohne die Pumpe abzuschalten oder das Ventil zu schließen, in die Ansaugöffnung der Pumpe ein Prüfgas eingesprüht oder ein mit Prüfflüssigkeit getränkter Lappen gehalten.

Gemäß einer bevorzugten Anordnung muß das Meßgerät in der Lage sein, die Meßwerte in Sekundenabständen oder länger aufzuzeichnen.

Das Meßgerät muß weiterhin mit einem PC werden können, dessen Software mit dem Meßgerät kompatibel ist.

Das Meßgerät muß weiterhin in der Lage sein, die Ergebnisse der Messung auf dem PC zu übertragen.

Desweiteren muß die Software so gestaltet sein, daß das Meßergebnis grafisch dargestellt werden kann.

Wird bei einer Messung über das im vorgenannten Gebrauchsmuster beschriebene Verfahren überhöhte Meßwerte festgestellt, ist vor einem neuen Meßvorgang das Meßgerät so einzustellen, dass keine Aufzeichnung vorgenommen wird, sondern lediglich die Meßwerte angezeigt werden. Nun wird die Luftpumpe angeschaltet und der Pumpvorgang solange durchgeführt, bis die Anzeige auf dem Meßgerät sich weitestgehend eingependelt hat und keine großen Ausschläge mehr zu verzeichnen sind. Danach wird die Luftpumpe abgeschaltet.

Nach einer bevorzugten Wartezeit von wenigstens 5 Minuten wird die Meßeinrichtung auf "Aufzeichnung" umgestellt und der Meßvorgang gestartet und die Werte dabei aufgezeichnet.

Die grafische Darstellung der Aufzeichnung zeigt 3 verschiedene Variationsmöglichkeiten:



Variante 1 Hügelartiger Verlauf

Variante 2 Spitzer Verlauf (kegelförmig) mit hohen Werten

Variante 3 Spitzer Verlauf (kegelförmig) mit niedrigem Wert

Zur Beurteilung des Diagramms, das nach diesem Patent entstanden ist, ist das Diagramm der Auswertung des vorgenannten Gebrauchsmusters zu Vergleichszwecken heranzuziehen. Zu beachten ist dabei, daß sofern die Anschlüsse der Rohrverbindung an den Probeentnahmestellen nicht getauscht werden, die Auswertung spiegelbildlich dargestellt ist.

Sind die Werte dieser Messung gegenüber der Erstmessung stark reduziert (z. B. 20% unterhalb der Erstmessung), so weist dies auf gasförmig vorhandene Partikel hin, von denen keine Gefahr für Boden und Grundwasser ausgeht. Außerdem ist auch eine Schadstelle an der Abdichtung auszuschließen.

Eine nur geringfügig reduzierte Messung weist auf eine sogen. Naßkontamination hin, die mehrere Ursachen haben kann: Mängel an der tanktechnischen Anlage wie Rohrleitungen, Domschächten, Zapfsäulen usw. Aber auch eine mangelhafte Abdichtung kann hier die Ursache sein. Da eine akute Wassergefährdung anzunehmen ist, sind Maßnahmen zur Feststellung und Beseitigung einzuleiten.

Ein hügelartiges Diagramm weist immer auf eine großflächige Kontaminationsquelle hin, wie sie z. B. bei Altlasten festzustellen ist. Eine schadhafte Abdichtung, eine Leckage in einem Rohr, aber auch ein undichter Domschacht verursachen nur punktuelle Schadstellen, die ein kegelartiges Diagrammbild ergeben.

Technische Voraussetzungen

Bekanntes gelochtes Prüfrohrsystem mit den beiden offenen Enden, beieinander liegend, mengenlimitierte Luftpumpe, PID- oder FID-Meßgerät mit Aufzeichnungsmöglichkeit und Software für die Darstellung von Tabellen und Diagrammen.

Erfindung

Umbau der vorgenannten Pumpe, so daß der Verbindungsschlauch zwischen Absaugelement der Prüfleitungen und der Ansaugstelle der Pumpe an die Ausblasöffnung der Pumpe direkt angekoppelt werden kann.

Am Ansaugelement der Prüfleitung wird ein ca. 50 cm langes Verlängerungsstück gasdicht angekoppelt. In dieses Verlängerungsstück wird die Sonde des PID- oder FID-Meßgerätes eingesetzt.

Wie bekannt, werden gasförmige Partikel über ein gelochtes Prüfrohr unterhalb einer Abdichtung mit einer mengenlimitierten Pumpe angesaugt und mit dem PID- oder FID-Meßgerät in kurzen Schritten gemessen und aufgezeichnet.

Das Meßgerät ist einzustellen auf zeitlich eng begrenzte Abschnitte z. B. 1 od. 2 Sekunden-Abschnitten. Die Meßdauer sollte dem gleichen Rhythmus entsprechen um eine ununterbrochene Aufzeichnung zu erhalten.

Für den Fall, daß überhöhte Werte gemessen werden, ist zur Feststellung der Art der Kontamination und Zuordnung auf eine aktuelle Kontaminationsquelle folgendes Verfahren anzuwenden.

1. Vorbereitung

Die Verbindungsleitung zwischen Absaugelement und Ansaugelement der Luftpumpe wird auf die Ausblasöffnung der Luftpumpe umgesetzt.

2. Luftpumpe

Die Sonde des Meßgerätes wird in das Verlängerungsrohr der Ansaugstelle eingesetzt, jedoch so, daß die ausströmende Luft seitlich ungehindert ausströmen kann.

3. Reinigungsvorgang

Nun wird die Luftpumpe mit geöffnetem Ventil gestartet und, das Meßgerät ohne Aufzeichnung in Betrieb genommen. Dieser Reinigungsvorgang wird solange durchgeführt, bis sich die angezeigten Werte nicht mehr nach unten korrigieren und sich in relativ konstantem Rahmen bewegen. Nun werden Pumpen und Meßgeräte wieder abgeschaltet.

4. Meßvorgang

Nach einer gewissen Erholungsfrist von beispielsweise 5 Minuten wird das Ventil der Luftpumpe geschlossen und das Meßgerät mit Modus "Aufzeichnen" gestartet. Der Öffnungszeitpunkt des Ventils an der Luftpumpe wird dokumentiert. Der Meßvorgang wird solange durchgeführt wie die Erstmessung (mit saugen) gedauert hat, zzgl. einiger Meßpunkte als Sicherheitsreserve.

5. Feststellung der Prüfdauer im Prüfrohr

Die genaue Länge der Meßdauer wird dadurch ermittelt, daß zu einem dokumentierten Zeitpunkt ein kurzer Testgasstoß in die Ansaugluft der Luftpumpe gegeben wird. Nach Überschreiten des Höchstpunktes, das durch das Testgas ausgelöst wurde, ist der Meßvorgang beendet.

6. Auswertung

Nach der Ubertragung der Daten vom Meßgerät auf den PC werden alle gesammelten Daten komplett ausgedruckt. Anhand der Feststellung der Laufdauer der Messung mit dem Prüfgas wird die zuvor durchgeführte Messung exakt auf die Länge der Prüfgasmessung gekürzt und diese Werte auf ein separates Meßprotokoll übertragen.

Die einzelnen Meßpunkte sollten auf dem Meßprotokoll folgende Angaben enthalten.



Laufende Nummer

Datum der Aufzeichnung

Zeitpunkt der Aufzeichnung (einschl. Sekunden)

Festgestellter Meßwert, bevorzugt in ppm

Dieses Meßprotokoll ist dann auch noch grafisch auf einem Meßdiagramm darzustellen, wobei auf der unteren Linie die Gesamtzahl der einzelnen Meßabschnitte und auf der senkrechten Linie eine Tabelle für die Höhe der Werte der Einzelmeßpunkte dargestellt sind.

Die Auswertung und das Diagramm der neuen Beprobung, die als "Gegenprobe" bezeichnet, wird ist gegenüber der Erstmessung nach dem bekannten Verfahren spiegelbildlich.

7. Ergebnis der Beprobung Beispiel 1 Erstmessung (Liste 1-1.wks)

typisches Diagramm für eine Altlast, da hügelartiges Diagramm Höchstmessung 240 ppm

Gegenprobe - (Liste 1-2.wks)

gleichartiges Diagramm wie Erstmessung, jedoch Höchstmessung nur 25 ppm (ca. 10% der Erstmessung)

Bewertung: keine aktuelle Wassergefährdung Beispiel 2 Erstmessung (Liste 2-1.wks)

typisches Diagramm für eine punktuelle Kontamination - Höchstmessung 85 ppm

Gegenprobe (Liste 2-2.wks)

gleichartiges Diagramm jedoch mit einer Höchstmessung von 9 ppm (ca. 10% der Erstmessung)

Bewertung: keine aktuelle Wassergefährdung Beispiel 3 Erstmessung (Liste 3-1.wks)

typisches Beispiel einer punktuellen Meldestelle mit Höchstwert 535 ppm

Gegenprobe (Liste 3-2.wks)

gleichartiges Diagramm jedoch mit Höchstwert - 320 ppm (ca. 60% der Erstmessung)

Bewertung: Nasskontamination mit akuter Wassergefährdung - Maßnahmen zur Schadensfeststellung und beseitigung sind einzuleiten. Beispiel 4 Erstmessung (Liste 4-1.wks)

typisches Beispiel einer Altlast mit Höchstwert von 360 ppm

Gegenprobe (Liste 4-2.wks)

deutlich hebt sich aus der nur noch in geringen Mengen sichtbaren Altlast eine aktuellen Kontamination hervor

Bewertung: Nasskontamination mit aktueller Wassergefährdung - Maßnahmen zur Schadensfeststellung und beseitigung sind einzuleiten.


































Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Feststellung der Art, des Umfangs und der Lage einer entstandenen Kontamination im Erdreich unter einer Dichtungsbahn mittels eines Systems aus einem dort angeordneten gelochten Prüfrohr, dessen offene Enden nebeneinanderliegend mit einer mit einem Ventil verschließbaren mengenlimitierten Luftpumpe verbindbar sind, und aus einem PID- oder FID-Meßgerät mit Aufzeichnungsmöglichkeit und Software für die Darstellung von Tabellen und Diagrammen, bestehend aus folgenden Verfahrensschritten:
    1. a) Gasförmige Partikel werden über das Prüfrohr abgesaugt und zeitbezogen mit dem PID- oder FID-Meßgerät in kurzen Schritten gemessen und aufgezeichnet;
    2. b) falls beim Schritt a) überhöhte Werte gemessen werden, wird die Prüfrohrabsaugseite mit Ausblasluft der Luftpumpe beaufschlagt und eine Meßsonde des PID- oder FID-Meßgerätes in einen Rohrbereich vor der Prüfrohransaugöffnung eingeführt;
    3. c) die Luftpumpe wird mit offenem Absaugventil ohne Messung zur Reinigung betrieben, bis die Meßwerte in einem konstanten Rahmen liegen;
    4. d) der Betrieb der Luftpumpe wird während einer gewissen Erholungsfrist bzw. Ruhephase von 3 bis 5 Minuten unterbrochen;
    5. e) Beginn des Meßvorgangs mit zunächst geschlossenem Ventil und anschließend Durchführung einer zeitbezogenen Meßdatenerfassung und -dokumentation annähernd über die gleiche Dauer wie die Saugmessung gemäß Schritt (a); und
    6. f) Vergleich der Meßergebnisse gemäß Schritt e) mit denen gemäß Schritt a), wobei eine vergleichsweise starke Wertreduzierung beim Schritt e) gegenüber Schritt a) auf eine gefahrlose Kontamination mit gasförmigen Partikeln, eine beim Schritt f) nur geringfügig reduzierte Messung gegenüber Schritt a) auf eine zu beseitigende sogenannte Naßkontamination und ein höhenartiges Diagramm beim Schritt e) auf eine zu beseitigende großflächige Kontaminationsschwelle hinweist;
    7. g) Bestimmen der Lage der Kontamination im Bereich eines Prüfrohrabschnitts über die Zeitmessung.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung gemäß Schritt a) und Schritt e) in gegenseitig eng begrenzten Abschnitten von vorzugsweise 1 bzw. 2 Sekunden durchgeführt werden, wobei die Meßdauer zum Erhalt einer ununterbrochenen Aufzeichnung dem gleichen Rhythmus entspricht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die genaue Länge der Meßdauer beim Schritt f) dadurch ermittelt wird, daß zu einem dokumentierten Zeitpunkt ein kurzer Testgasstoß in die Ansaugluft der Luftpumpe gegeben wird, wobei nach Überschreiten des durch das Testgas ausgelösten Meßhöchstpunktes der Meßvorgang beendet wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com