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Anschlussleiste für Leitungen mit hoher Datenrate und resultierende Anschlussvorrichtung - Dokument DE69604003T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69604003T2 23.03.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0734104
Titel Anschlussleiste für Leitungen mit hoher Datenrate und resultierende Anschlussvorrichtung
Anmelder Alcatel, Paris, FR
Erfinder Vermon, Virginie, 08200 Sedan, FR;
Audeval, Fabrice, 08000 Charleville Mezieres, FR
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69604003
Vertragsstaaten BE, DE, ES, GB, IT, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 15.03.1996
EP-Aktenzeichen 964005342
EP-Offenlegungsdatum 25.09.1996
EP date of grant 01.09.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.03.2000
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
IPC-Nebenklasse H01R 9/24   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlussleiste für Leitungen mit hoher Datenrate insbesondere für Telekommunikations- oder Datenübertragungsleitungen, bei denen es notwendig ist, das Übersprechen zwischen an die Leiste angeschlossenen Leitungen zu begrenzen. Sie betrifft auch eine daraus resultierende Verbindungsanordnung, die aus auf einem Chassis zusammengebauten Leisten besteht.

Diese Leitungen umfassen jeweils eine Anordnung von einzeln isolierten Leitern, z. B. ein oder mehrere Paare. Sie können abgeschirmt sein und dann jeweils ferner eine Abschirmader aufweisen. Sie können auch zu einem Kabel gehören, das seinerseits abgeschirmt ist. Es sind dies insbesondere Leitungen für 100 MHz.

Diese Leiste ist von dem Typ, der einen länglichen isolierenden Körper und zwei Reihen von Schneidkontakten umfasst, die in dem Körper einander zugewandt und paarweise von einer Reihe zur anderen elektrisch miteinander verbunden montiert sind. Sie gewährleistet die Verbindung von Eingangsleitungen mit Ausgangsleitungen oder von Eingangs- oder Ausgangsleitungen mit Misch- Schaltverbindungen, wobei diese Misch-Schaltverbindungen jeweils die gleiche Zahl von Leitern aufweisen wie die. Leitungen. Zwei Sätze von aufeinanderfolgenden Schneidkontakten an jeder Reihe nehmen die Leiter der Leitungen oder der Schaltverbindungen auf.

Allgemein wird das Übersprechen zwischen benachbarten Leitungen auf der Leiste begrenzt, indem die Sätze von Schneidkontakten voneinander entfernt werden oder indem den Schneidkontaktsätzen an jeder Reihe Masseabschirmungen zugeordnet werden.

Das Dokument US-A-5 000 703 beschreibt eine Verbindungsleiste für abgeschirmte Leitungen, die einen isolierenden Körper, wenigstens eine Reihe von in regelmäßigem Abstand in dem Körper montierten Schneidkontakten und Abschirmungs-Verbindungselemente umfasst, die mit bestimmten der Schneidkontakte jeder Reihe verbunden sind. Jedes dieser Abschirmungs- Verbindungselemente ist ein leitfähiges Teil in U-Form. Seine zwei Äste sind voneinander durch einen Abstand gleich wenigstens dem doppelten Abstand der Schneidkontakte an ihrer Reihe getrennt und sind in zwei der entsprechenden Kontakte der Reihe eingefügt. Seine Basis erstreckt sich am Äußeren des Körpers parallel zu der Reihe von Schneidkontakten, wenn die Äste in zwei Schneidkontakte eingefügt sind, und umfasst einen Kontakt zum Verbinden der Abschirmungsader mit einer der Leitungen. Wenn die abgeschirmten Leitungen ein Leiterpaar und eine Abschirmader aufweisen, entsprechen ihnen somit an jeder Reihe Sätze von vier Schneidkontakten, von denen die zwei äußeren Schneidkontakte die zwei Äste des einen der Verbindungselemente der Abschirmung aufnehmen und die zwei inneren Schneidkontakte die zwei Leiter der Leitung aufnehmen, deren Abschirmader an das sie umrahmende Verbindungselement angeschlossen ist.

Bei dieser Leiste, die für jede Leitung Schneidkontakte für die Leiter dieser Leitung, ein Abschirmungs- Verbindungselement und zwei zusätzliche Schneidkontakte hat, bilden die zusätzlichen Schneidkontakte in den Kontaktsätzen Masseabschirmungen, wenn die Leitungen abgeschirmt sind und ihre Abschirmader an die Abschirm- Verbindungselemente angeschlossen ist. Die Leiste gewährleistet unter diesen Umständen eine befriedigende Verringerung des Übersprechens zwischen den Leitungen, wird dabei aber relativ groß an Abmessungen und an Kosten.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist, das Übersprechen zwischen an eine Verbindungsleiste angeschlossenen Leitungen so stark wie möglich zu begrenzen, ohne dass dafür erforderlich ist, dass diese Leitungen abgeschirmt sind, und die Kosten und Abmessungen der Leiste zu minimieren. Weiteres Ziel ist, eine kompakte Anordnung solcher Leisten zu schaffen.

Ihr Gegenstand ist eine Verbindungsleiste für Leitungen mit hoher Rate, die einen länglichen isolierenden Körper und zwei Reihen von Schneidkontakten umfasst, die in dem Körper einander zugewandt und paarweise von einer Reihe zur anderen elektrisch miteinander verbunden montiert sind und dabei entlang jeder Reihe aufeinanderfolgende Sätze definieren, wobei die Kontakte jedes Satzes einer der Reihen einerseits einer der Leitungen und andererseits der Bildung wenigstens einer endständigen Masseabschirmung in dem Satz zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie in jedem Satz von Kontakten einen einzigen der zwei endständigen Kontakte umfasst, der der Bildung einer einzigen Masseabschirmung zugeordnet ist, und als Massekontakt bezeichnet wird, und einen entlang des Körpers gehaltenen Massesammler umfasst, der mit einer äußeren Masse verbunden ist und mit Laschen zur elektrischen Verbindung mit den zugewandten Massekontakten der zwei Reihen innerhalb des Körpers versehen ist.

Diese Leiste weist vorteilhafterweise ferner wenigstens eines der folgenden zusätzlichen Merkmale auf:

- die in dem Körper montierten Schneidkanten weisen einen ersten Abstand zueinander in jedem Satz und einen zweiten Abstand, der größer als der erste ist, von einem der Sätze zum nächsten in jeder Reihe auf,

- die Schneidkontakte sind entlang jeder Reihe schräg oder senkrecht zu ihrer Reihe wenigstens in einem als vorderer Bereich bezeichneten Bereich des Körpers montiert, mit einem Wert des ersten Abstandes von weniger als 5 mm und einem Wert des zweiten Abstandes in der Größenordnung von 5 mm,

- der isolierende Körper umfasst eine längliche Halterung mit U-förmigem Querschnitt, die einen Boden und zwei Seiten aufweist, in der Verbindungsmodule zusammengesetzt sind, die jeweils aus einem quaderförmigen isolierenden Block gebildet sind, der mit zwei Sätzen von zugewandten Kontakten ausgestattet ist,

- die Schneidkontakte weisen jeweils einen ersten Bereich, als vorderer Bereich bezeichnet, mit einem im Wesentlichen Z-förmigen Querschnitt, der axial geschlitzt ist, oder mit U-förmigem Querschnitt, der seitlich geschlitzt ist, zwischen dem Basisast und den Seitenästen seines U-förmigen Querschnittes, und einen entgegengesetzten zweiten Bereich, als hinterer Bereich bezeichnet, auf, der an einen an nur einer Seite des ersten Bereiches überstehenden elastischen seitlichen Fortsatz gekoppelt ist, wobei die zwei seitlichen Fortsätze von zwei in einem der Verbindungsmodule zugewandt plazierten Kontakten in einem hinteren zentralen Bereich des Verbindungsmoduls elastisch aneinanderdrücken und dabei zwischen sich eine der Laschen des Massesammlers einklemmen, wenn die zwei Kontakte Massekontakte sind,

- die Leiste umfasst ferner wenigstens einen Gelenkfuß und wenigstens einen entgegengesetzten Verriegelungsfuß, wobei die Gelenk- und Verriegelungsfüße an der Rückseite des Bodens der Halterung, im Wesentlichen an dem einen bzw. dem anderen ihrer Enden überstehen, für den Halt der Leiste an einem an die äußere Masse angeschlossenen Chassis.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch eine Anordnung solcher Leisten, die an dem an die äußere Masse angeschlossenen Chassis gebildet ist, wobei das Chassis einen U-förmigen Querschnitt hat und eine Basis und zwei Äste umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gelenkteil umfasst, das abnehmbar an dem Rand eines ersten der Äste montiert ist, und das der zweite Ast des Chassis Verriegelungskerben für die Leisten aufweist.

Vorteilhafterweise umfasst ferner das Gelenkteil einen länglichen und flachen Träger, der einerseits Haltefüße, die an einer ersten der Seiten des Trägers überstehen und jeweils mit einem endständigen Einhakzahn versehen sind, und andererseits wenigstens einen Trägerarm, der an der zweiten Seite des Chassis übersteht und mit zwei entgegengesetzten Gelenkfingern versehen ist, aufweist, wobei diese Finger parallel zur Mittelachse des Trägers sind und der erste Ast des Chassis Langlöcher entlang seines eigenen Randes aufweist, die die Zähne der verschiedenen Haltefüße aufnehmen.

Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in den beigefügten Zeichnungen verdeutlicht ist. Es zeigen:

- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Anordnung von Verbindungsleisten gemäß der Erfindung an einem Chassis,

- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Chassis,

- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Gelenkstückes der Leisten an dem Chassis,

- Fig. 4 eine Teilansicht im Aufriss des Gelenkstückes,

- Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Teilansicht von unten des Gelenkstückes,

- Fig. 7 eine teilweise aufgeschnittene Frontansicht einer der Leisten, die diese Leiste auf einem Teil ihrer Länge geschlossen und ansonsten mehr oder weniger teilweise bestückt darstellt,

- Fig. 8 eine Ansicht der Leiste im partiellen Längsschnitt entlang der Linie VIII-VIII aus Fig. 7,

- Fig. 9 eine Ansicht im Querschnitt der Leiste entlang der Linie IX-IX aus Fig. 8,

- Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Massesammlers der Leiste,

- Fig. 11 bis 13 eine partielle Vorderansicht, eine partielle Ansicht im Längsschnitt und eine Frontalansicht des Massesammlers,

- Fig. 14 eine Vorderansicht eines teilweise bestückten Verbindungsmoduls, das zu der Leiste gehört,

- Fig. 15 eine Seitenansicht im Teilschnitt des Moduls aus Fig. 14,

- Fig. 16 und 17 eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines Schneidkontaktes der Leiste oder genauer gesagt eines ihrer Module,

- Fig. 18 und 19 zwei den Fig. 14 und 15 entsprechende Ansichten für eine Ausführungsvariante des Verbindungsmoduls,

- Fig. 20 und 21 eine perspektivische Ansicht und eine Ansicht im Querschnitt eines der Schneidkontakte des Moduls der Fig. 18 und 19.

Mit Bezug auf Fig. 1 erkennt man eine Anordnung von vier Verbindungsleisten 1 gemäß der Erfindung, die aus einem Zusammenbau dieser Leisten nebeneinander an einem U- förmigen metallischen Chassis 2 besteht. Diese Anordnung ist vertikal dargestellt, wobei die Leisten zwischen den horizontalen Ästen des Chassis vertikal sind. Sie kann horizontal sein, mit horizontalen Leisten zwischen vertikalen Ästen des dann vertikalen oder horizontalen Chassis. Sie wird in einem Kasten oder Schrank oder auf einer Trägerstruktur montiert, die nicht dargestellt und für die Befestigung des Chassis in der gewünschten Position der Leisten ausgestattet ist. Diese Leisten 1 sind einzeln am Chassis angelenkt und verriegelt für die Plazierung oder Entfernung einer jeden von ihnen sowie für die Versetzung in sogenannte offene oder sogenannte geschlossene Position einer jeden auf dem Chassis.

Das Chassis ist an eine gegebene Zahl von. Leisten angepasst, die von vier verschieden sein kann. Es kann unterbestückt sein. Es ist an eine externe Masse angeschlossen.

Ein Gelenkstück 3, das den verschiedenen Leisten gemeinsam ist, aber auch einzeln und einer jeden von ihnen, zugewiesen sein kann, ist abnehmbar am Chassis an einem seiner Äste gehalten.

In dieser Fig. 1 sind zum besseren Verständnis die Leisten mehr oder weniger vollständig bestückt und eine von ihnen in offener Position an dem Chassis dargestellt. Sie sind miteinander identisch. Jede umfasst im Wesentlichen:

- einen länglichen isolierenden Körper 4, der vorzugsweise eine Träger-Halterung 5 umfasst, in der die Verbindungsmodule 6 und ein Abschlussmodul 6' zusammengebaut sind, oder das einstückig sein kann,

- Schneidkontakte, die, um eine Überladung zu vermeiden, nicht dargestellt sind und nachfolgend mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet sind, die im Wesentlichen an einer der Seiten, als Vorderseite bezeichnet, der als vertikal angenommenen Leiste bündig sind und dabei in dem Körper in zwei Reihen angeordnet sind und genauer gesagt in den Modulen 6 und 6' montiert sind, wobei das Modul 6' die gleichen Abmessungen wie die Module 6 hat, aber im Verhältnis zu einem von diesen unterbestückt ist,

- einen Massesammler 8, der an der Rückseite des Körpers 4 gehalten ist, und

- einen Deckel 9, der an der Vorderseite des isolierenden Körpers 4 montiert ist.

Jede Leiste umfasst ferner:

- ein Paar von Gelenkfüßen 11, die an der Rückseite des isolierenden Körpers an einem seiner Enden vorstehen, und die an dem Gelenkstück 3 einrastbar sind,

- Verriegelungsfüße 12, die an der Rückseite des Körpers, an seinem zweiten Ende, überstehen und sich elastisch am Chassis 2 blockieren,

- zwei endständige Drahtdurchgangsringe 13, die an dem einen und dem anderen der Enden des isolierenden Körpers 4 vorgesehen sind,

- wenigstens einen hinteren Drahtdurchgangsring 14, der analog zu jedem Ring 13 ist, aber an der Rückseite des isolierenden Körpers 4, hier im mittleren Bereich dieser Rückseite, vorgesehen ist.

Die am Chassis 2 plazierten und in geschlossener Position befindlichen Leisten lassen einen freien Zwischenraum im Inneren des Chassis. Dieser Zwischenraum bildet ein Bett für die mit den Leisten zu verbindenden Leitungen.

Das Chassis 2 wird mit Bezug auf diese Fig. 1 oder insbesondere auf Fig. 2 genauer beschrieben. Es wird für die vertikale Montage der Leisten als vertikal angenommen. Es umfasst eine Basis 2 und zwei Äste 21 und 22, wobei diese Äste unter den angegebenen Umständen horizontal sind.

In die Basis 20 sind kleine Löcher 23 für die Befestigung des Chassis in einem Schrank oder anderem mit Hilfe von Schrauben gebrochen, und die Basis 20 weist große Löcher 24 für den Durchgang von Kabeln oder Leitungen auf, die die verschiedenen Leisten bedienen.

Einer der Äste 21 weist eine Serie von rechteckigen fluchtenden Langlöchern 25 auf, die in diesem Beispiel vier an der Zahl sind, nahe am Rand dieses Astes liegen und für die Montage und den Halt des Gelenkstückes bestimmt sind. Vorzugsweise ist dieser Ast der untere.

Der andere Ast 22 weist vier Verriegelungskerben 26 für die vier Leisten auf. Diese Kerben sind am Rand des Astes offen und sind kreuzförmig. Dieser Ast 22 steht über die Basis 20 weniger vor als der Ast 21.

Das Gelenkstück 3 wird mit Hinblick auf Fig. 1 und insbesondere Fig. 3 bis 6 genauer beschrieben. Es hat im Wesentlichen die gleiche Länge wie das Chassis. Dieses Stück umfasst ein flaches Trägerstück, das durch einen durchgehenden Stab 30 gebildet ist, der eine Serie von Haltefüßen 31, vier Sätze von Gelenken 32 für die vier betreffenden Leisten, vier Sätze von Anschlägen 33 zum Anhalten der Leisten in Öffnungsposition und vorteilhafterweise ferner vier Drahtdurchgangsringe 34 für die vier Leisten aufweist.

Die Haltefüße 31 stehen an einer der Seiten des Stabes über und entsprechen der Serie von rechteckigen Langlöchern im unteren Ast des Chassis. Sie sind abwechselnd zur einen und der anderen Seite der mittleren Längsachse dieser Seite versetzt, um alternierend an der Außenfläche und der Innenfläche des unteren Astes des Chassis aufgenommen zu werden. Jede von ihnen weist einen endständigen Zahn 31A an ihrer Innenseite auf, der in eines der rechteckigen Langlöcher des unteren Astes des Chassis eingreift.

Die Gelenksätze 32 umfassen vier Arme 35, die an der anderen Seite des Stabes 30 entlang seiner Längsachse vorstehen und an jedem von denen zwei Gelenkfinger 36 einander gegenüberliegend und parallel zur Längsachse des Stabes vorgesehen sind. Sie definieren den Abstand der Leisten an dem Gelenkstück und an dem Chassis. Die Gelenkfinger sind halbzylindrisch und weisen zwei einander gegenüberliegende Abflachungen 36A auf, um die Einführung der Gelenkfüße jeder Leiste an den Fingern sowie ihre Entfernung zu erleichtern, wenn die Leiste sich in einer Zwischenposition zwischen ihrer geschlossenen Position und ihrer offenen Position am Chassis befindet.

Die vier Sätze von Anschlägen 33 bestehen aus Paaren von kleinen Füßen, die an der gleichen Seite wie die Gelenksätze vorstehen und diesen gegenüber entlang eines als äußerer Rand bezeichneten Randes des an dem Ast des Chassis plazierten Stabes 30 vorgesehen sind. Jedes Paar von Anschlägen 33 begrenzt die Drehung der Leiste um das entsprechende Paar von Gelenkfingern und definiert dabei eine Öffnungsposition im Wesentlichen unter 90º zu der Schließposition. Diese Paare von Anschlägen stehen im Vergleich zu den Gelenksätzen wenig über den Stab 30 vor.

Die Drahtdurchgangsringe 34 sind jeweils für die Leitungen vorgesehen, die eine der Leisten bedienen. Sie sind entsprechend zu den Gelenksätzen vorgesehen, sind dabei nicht vollständig auf diese zentriert, um die Drehung der betreffenden Leiste nicht zu behindern, und stehen entlang des sogenannten inneren Randes des am Chassis plazierten Stabes vor. Sie weisen eine Öffnung 34A an ihrer dem Stab entgegengesetzten Seite auf. Sie sind jeweils durch zwei Halbringe 34B und 34C definiert, die den zwischen ihnen liegenden Abschnitt des Stabes, der sie verbindet, gemeinsam haben und die gegeneinander versetzt sind und sich nicht exakt zugewandt sind.

Die Leisten 1 werden auch mit Bezug auf Fig. 1 und insbesondere zunächst die Fig. 7 bis 9 im Hinblick auf die Halterung 5 genauer beschrieben.

Die Halterung 5 hat U-förmigen Querschnitt und bildet den peripheren Bereich der Leiste. Sie trägt die Gelenkfüße 11, die Verriegelungsfüße 12, den hinteren Drahtdurchgangsring 14 und die endständigen Drahtdurchgangsringe 13. Sie weist ferner einen seitlichen Drahtführungskamm 40 auf, der an einer einzigen Seite oder, als Variante, an beiden Seiten, im Wesentlichen entlang ihres hinteren Bereiches gebildet ist. Diese Halterung ist durch Abformung zusammen mit den verschiedenen daran vorgesehenen Elementen ausgebildet.

Diese Halterung hat einen Boden 50 und zwei Seiten 51. Sie ist durch Querwände 52 unterteilt, die ihre zwei Seiten verbinden und ihre Enden abschließen und zwischen sich identische Kammern 53 definieren. Die Kammern 53 mit Ausnahme der an einer Seite des Gelenkes 11 liegenden endständigen Kammer nehmen jeweils eines der Verbindungsmodule 6 auf, die mit zwei Kontaktsätzen 7 in zwei Reihen ausgestattet sind. Die an der Seite des Gelenkes 11 liegende endständige Kammer nimmt das Modul 6', das sogenannte Massemodul auf, das die gleichen Abmessungen wie die Module 6 hat, aber nur zwei zugewandte Kontakte 7 aufweist. Die Module 6 fluchten miteinander und mit dem endständigen Modul 6'. Ihre Kontakte liegen dann in zwei Reihen. Sie liegen an Auflageanschlägen 50A an, die geringfügig vorstehend und in zwei Reihen an der Innenfläche des Bodens 50 vorgesehen sind.

Der Boden 50 gewährleistet den Halt des Massesammlers 8 an seiner Außenfläche. Er weist zu diesem Zweck einen mittigen Ausschnitt 54 an seiner Außenfläche im Wesentlichen auf seiner gesamten Länge, eine Serie von schmalen Durchgängen 55, die durch seine Dicke hindurchgeführt sind und entlang des Ausschnittes zentriert sind, und eine Serie von kleinen kreisrunden Vorsprüngen 56 auf, die entlang des Ausschnittes zentriert sind und vorspringen.

Jeder der Durchgänge 55 mündet in eine der Kammern 53 in der Nähe einer der sie begrenzenden Trennwände 52 und ist parallel zu dieser Trennwand.

Der hintere Drahtdurchgangsring 14 übergreift den Ausschnitt.

Der Kamm 40 steht nach außen entlang einer der Seiten 51 in Höhe des Bodens 50 vor. Er ist durch eine Serie von Zähnen 41 gebildet, die zwischen sich kreisrunde Kerben 42 mit schmaler Öffnung für die einzelnen Leiter und den eventuellen Abschirmdraht der die Leiste bedienenden Leitungen begrenzen. Eine Längsnut 43, die geringfügig tiefer als die Kerben und in diesen Kerben längs offen ist, ist direkt vor dem Kamm vorgesehen.

Eine Serie von an der Rückseite des Bodens vorstehenden Stegen 44 ist auf der Seite des Kammes vorgesehen. Diese Stege stehen schräg auf der Dicke des entsprechenden Randes des Ausschnittes und definieren zwischen sich Durchgänge 45 für die die Leiste bedienenden Leitungen.

An dieser Halterung 5 ist eine Reihe von inneren Vertiefungen 57 an jeder der Seiten 51 für den Halt der Module 6 und 6' in den Kammern 53 vorgesehen.

Drahtführungskerben 58 sind ferner in den Seiten 51 entlang ihres Randes definiert und dabei in aufeinanderfolgenden Sätzen zu jeweils drei Kerben entsprechend den aufeinanderfolgenden Kammern entlang der Halterung organisiert.

Zwei Gelenkfüße 59 sind ferner an dem einen und dem anderen der zwei Enden des Randes der Seiten 51 für die gelenkige Montage des Deckels 9 am Rand der einen oder anderen der zwei Seiten 51 vorgesehen. Dieser Deckel weist seinerseits zwei endständige Finger 90 einer Gelenkachse auf, die an einem seiner Längsränder vorgesehen sind und mit den Füßen 59 in Eingriff sind. Er ist direkt am Rand der anderen Seite der Halterung geschlossen, und kann, wenn gewünscht, an dem Rand dieser anderen Seite verriegelt werden.

Die Gelenkfüße 11 der Leiste weisen jeweils einen kreisrunden Kopf 11A auf, in den ein kreisrundes Loch 11B mit einer Öffnung 11C für ihre elastische Montage an dem Gelenkstück der Leisten gebohrt ist. Die Öffnung 11C ist von geringfügig geringerer Breite als der Abstand zwischen den an den Gelenkfingern dieses Stückes vorgesehenen Abflachungen. Das Loch 11B hat im Wesentlichen den gleichen Durchmesser wie die Finger. Eine Nut 11D ist zwischen jedem Gelenkfuß und dem Boden 50 auf der Seite des Endes der Leiste vorgesehen, um den entsprechenden Öffnungsbegrenzungsanschlag der an das am Chassis plazierte Gelenkstück angelenkten Leiste aufzunehmen. Die Verriegelungsfüße 12 der Leiste sind fest verbunden mit dem Boden der Halterung an ihrem anderen Ende. Sie sind an der Seite dieses Endes im Wesentlichen in sich zurückgebogen, so dass sie jede einen elastisch verformbaren endständigen Bereich 12A aufweisen. Sie sind durch einen Steg 12B zwischen den zugewandten Rändern der endständigen Bereiche 12A verbunden. Dieser Steg erstreckt sich über einen Teil der Länge der endständigen Bereiche, im Wesentlichen vom Ende eines jeden von ihnen aus, und steht zum Ende der Halterung hin über sie über. Er hat eine Breite im Wesentlichen gleich der der Öffnung der am Chassis vorgesehenen Verriegelungskerben. Er wird in die Öffnung der Verriegelungskerbe eingespannt, wenn die endständigen Bereiche unter Druck auf beiden Seiten dieser Öffnung an der Innenseite des Astes des Chassis anliegen, wenn die Leiste in Schließposition gelangt. Er entspannt sich in der Verriegelungskerbe, sobald am Ende des Versetzens der Leiste in Schließposition die endständigen Bereiche 12A ihrerseits auf beiden Seiten in eben dieser Verriegelungskerbe eingespannt werden.

Die Entriegelung der Leiste in Schließposition wird erreicht durch Drücken auf den Steg 12B, so dass die endständigen Bereiche 12A durch elastische Verformung aus der Kerbe entweichen und freigegeben werden.

Man erkennt ferner an diesen Verriegelungsfüßen 12, dass die quasi endständigen Bereiche eines jeden von ihnen eine flache Nocke 12C bilden, die eine rechtwinklige Anschlagschulter 12D zwischen dieser Nocke und dem zurückspringenden Ende jedes Fußes und eine schräge Schulter 12E auf der anderen Seite der Nocke begrenzt. Die schrägen Schultern 12E drücken die Nocken 12C gegen die Innenseite des Astes des Chassis, bis sie in die Verriegelungskerbe eingreifen und sich dann dem freien Öffnen der Leiste widersetzen.

Der Massesammler 8 wird insbesondere mit Bezug auf Fig. 10 bis 13 oder Fig. 8 und 9 für seine Montage an der Halterung 5 und auf Fig. 1 oder 2 für seine elektrische Verbindung mit dem Chassis beschrieben.

Der Massesammler 8 ist ein Metallstab, der in dem Ausschnitt 54 an der Rückseite des Bodens 50 der Halterung aufgenommen ist und eine Serie von vorspringenden Laschen 80 an einer seiner Seiten aufweist. Diese Laschen ergeben sich aus axialen Durchbrüchen 81, die nacheinander entlang des Stabes gebildet und in rechtem Winkel zu ihm gebogen sind. Sie entsprechen den schmalen Durchgängen 55 durch den Boden der Halterung, in die sie eingefügt werden, so dass sich jede in eine der Kammern der Halterung erstreckt.

Er weist außerdem eine Serie von kreisrunden Löchern 82 auf, die im Wechsel mit den Durchbrüchen 81 gebildet sind. Die Löcher 82 nehmen die an der Rückseite des Bodens vorspringenden kreisrunden Nocken zur Halterung des Massesammlers am Boden auf. Die kreisrunden Nocken in den Löchern 82 können teilweise aufgeschmolzen werden, um die Halterung des Massesammlers zu verstärken. Das Ende 80A der Laschen ist gefast, vorzugsweise auf den zweiten Seiten der Laschen, und weist eine kleine mittige Kerbe 80B auf, die einen Aufnahmepunkt für einen von der Vorderseite der Leiste aus eingeführten Prüfstecker bildet.

Der endständige Bereich des Massesammlers, der am Gelenkende der Leiste aufgenommen ist, gewährleistet den Kontakt mit dem Chassis. Er weist zwei gekrümmte seitliche Füße 84 zum elastischen Drücken auf den Rand des Astes 22 des Chassis auf, das die Verriegelungskerben hat, sowie einen in entgegengesetzter Richtung zu den Laschen 80 gebogenen endständigen Fuß 85. Dieser endständige Fuß 85 weist seinerseits zwei seitliche Klauen 86 auf, die gegen den Fuß 85 durch eine Innenbiegung von ca. 120º gebogen sind. Diese zwei Klauen verankern sich geringfügig in der Außenseite des Astes des Chassis auf beiden Seiten der entsprechenden Verriegelungskerbe der betreffenden Leiste, für einen guten elektrischen Kontakt mit dem Chassis, das insbesondere aus Aluminium besteht.

Eines der Module 6 wird mit Bezug insbesondere auf Fig. 14 und 15 und einer der Schneidkontakte 7 insbesondere mit Hinblick auf Fig. 16 und 17 beschrieben.

Das Modul 6 umfasst einen als Block 60 bezeichneten isolierenden Körper von Quaderform, der einstückig ist oder aus mehreren zusammenbaubaren Teilen bestehen kann, und zwei Sätze von Kontakten 7 in zwei Reihen in dem Block. Jeder Satz von Kontakten umfasst bei diesem Beispiel drei zugewandte Kontakte zum Anschließen einer Leitung oder einer Schaltverbindung, die jeweils ein Leiterpaar und evtl. einen Abschirmdraht umfassen. Zwei der zugewandten Kontakte sind nur in dem Modul der Fig. 14 gezeigt, um Unübersichtlichkeit zu vermeiden und ein besseres Verständnis zu ermöglichen, wobei ihr vorderer Bereich zur besseren Erkennbarkeit im Querschnitt dargestellt ist. Eines der endständigen Paare von zugewandten Kontakten bildet das Massekontaktpaar.

Der Block 60 umfasst zwei Serien von drei Aussparungen 61, die von einer Serie zur anderen einander zugewandt sind, für die Kontaktpaare 7. Diese Aussparungen sind gegeneinander durch Wände oder Trennwände 62 begrenzt. Jede Aussparung ist an einer Vorderseite und der gegenüberliegenden Rückseite des Blockes offen.

Er ist auch seitlich im vorderen Bereich des Blockes an der einen und der anderen der zwei gegenüberliegenden Seitenflächen entlang der Serie von Aussparungen offen, um einen Eingang 63 für den an den dort plazierten Kontakt anzuschließenden Leiter oder Abschirmdraht zu definieren. Jede Aussparung 61 ist ferner direkt zu der zugewandten Aussparung der anderen Serie im mittleren hinteren Bereich des Blockes offen, um ein gemeinsames Fenster 64 zu definieren, in dem die zwei in den zwei Aussparungen plazierten Kontakte miteinander elastisch verbunden sind. Zwischen den vorderen und hinteren Bereichen des Blockes weist dessen mittlerer Bereich 60A zwei Serien von Schlitzen 65 auf. Jeder Schlitz 65 gehört zu einer der Aussparungen und hat eine Form, die für die Positionierung und Halterung des Kontaktes in der Aussparung an die Form des Kontaktes angepasst ist.

Im vorderen Bereich des Blockes sind Ablenknocken 66 an einem der endständigen Bereiche einer der Wände 62 und dem anderen endständigen Bereich der anderen Wand 62 vorgesehen, die jede Aussparung begrenzen und die in die Aussparung vorspringen, um den Kontakt in der Aussparung schräg zu erhalten.

Der Block 60 weist ferner eine Serie von Trennschächten 67 zwischen den zwei Serien von Aussparungen auf. Jeder Schacht ist an der Vorderseite des Blockes offen und mündet in das hintere mittige Verbindungsfenster der zwei zugewandten Aussparungen auf beiden Seiten dieses Schachtes.

Er umfasst ferner zwei vorspringende Zapfen 67, die an den zwei Seitenflächen entlang der zwei Serien von Aussparungen zentriert sind, zum Halten des Moduls in der Halterung durch Aufnahme seiner Zapfen in den zwei entsprechenden inneren seitlichen Vertiefungen 57 (Fig. 8). Er umfasst ferner zwei Ausschnitte 69 in seinem Zwischenbereich an jeder Innenseite des Z-förmigen Schlitzes 65 zum Zurückhalten des in seiner Aussparung plazierten Schneidkontaktes.

Entsprechend zum Modul 6 wird angegeben, dass das Massemodul 6' nur zwei zugewandte Schneidkontakte wie die zwei im Modul 6 plaziert dargestellten Anschlüsse aufweist.

Das Modul 6 kann auch aus zwei miteinander verbindbaren Teilen bestehen, die dann jeweils drei Schneidkontakte aufweisen und entlang der Serie von Trennschächten zusammengefügt sind, die dann an jedem Bereich teilweise definiert sind. Als Variante kann das Modul 6 in drei Teilen definiert sein, die dann jeweils zwei zugewandte Kontakte umfassen und nacheinander zusammengefügt sind.

Die Schneidkontakte sind alle identisch und bestehen jeweils aus einem kleinen auf einem Teil seiner Länge axial geschlitzten, zugeschnittenen und passend gebogenen Metallteil. Sie sind vollständig in den Aussparungen des isolierenden Körpers des Moduls aufgenommen und dabei geringfügig in Bezug auf die Vorder- und Rückseiten des Blockes zurückversetzt.

Jeder Kontakt 7 umfasst einen axialen Schneidschlitz 70 in seinem vorderen Bereich mit V-förmigem Eingang an seinem vorderen Ende 71. Er weist zwei Arme 72 auf beiden Seiten dieses Schlitzes auf, die parallel zum Schlitz 70 in verschiedenen Richtungen zu zwei Stegen 73 gebogen sind, wodurch der Kontakt einen sogenannten Z-förmigen Querschnitt, spiegelrichtig oder -verkehrt, in seinem vorderen Bereich entlang des Schlitzes und geringfügig darüber hinaus in einem Zwischenbereich 74 des Kontaktes erhält.

Jenseits von diesem Zwischenbereich umfasst der Kontakt einen sogenannten hinteren Bereich 75 mit elastischem seitlichen Fortsatz 76, der an nur einer Seite des Kontaktes zu dessen elektrischer Verbindung unter Druck mit einem anderen zugewandten Kontakt übersteht. Dieser seitliche Fortsatz bildet eine flache oder, als Variante, geringfügig gekrümmte Feder. Sie ist von geringfügig verringerter Dicke und an ihren zwei entgegengesetzten Rändern 76A gefast.

Der hintere Bereich 75 ist durch eine durch Biegen oder anders verformte seitliche Zone 77A mit nur einer der zwei Hälften in Breitenrichtung des Zwischenbereiches 74 verbunden, die weiter von dem elastischen Fortsatz 76 entfernt ist, und ist dabei entlang dieser Zone 77A im Wesentlichen quer zu den Stegen 73 gerichtet. Von dem Zwischenbereich auf der anderen Hälfte der Breite von diesem ist er hingegen durch einen Schlitz 77B getrennt und hat eine Zwischenbiegung 75A, die parallel und im Wesentlichen entgegengesetzt zum Schneidschlitz 70 ist. Entlang dieses Trennschlitzes 77B ist er im Wesentlichen parallel zum Zwischenbereich 74 und den Armen 72, wenn keine elastische Beanspruchung auf den Fortsatz 76 ausgeübt wird, ist dabei verformbar und verleiht dem Verbindungsfortsatz 76 eine große Elastizität für seine Verbindung mit dem Verbindungsfortsatz des zugewandten Kontaktes im Modul, wie in Fig. 14 gezeigt.

Im Hinblick auf Fig. 14 oder 15 und Fig. 8 versteht man ferner leicht, dass diese Elastizität der Verbindungsfortsätze 76 der zwei zugewandten Kontakte auch ihre Druckeinführung beiderseits der Lasche des Massesammlers ermöglicht, die in die Kammer für die Verbindung dieser Lasche mit den zwei in ihrer Kammer plazierten Massekontakten des Moduls 6 oder 6' vorsteht.

An jedem Steg 73 des Kontaktes 7 sind ein vorderer endständiger Ausschnitt 78, der die Breite des Steges verringert und einen Leiter oder den Abschirmdraht aufnimmt, der an den Schneidschlitz angeschlossen wird, und ein hinterer endständiger Fuß 79 vorgesehen, der die Blockierung des Kontaktes in dem Isolatorblock des Moduls gewährleistet. Diese Blockierung des Kontaktes erfolgt am Boden des Ausschnittes 69 des Blockes an jeder Seite des Z- förmigen Schlitzes 65 (Fig. 14 und 15) und außerdem an einem der Anschläge 50A, die an dem Boden der Halterung 5 vorgesehen sind (Fig. 8).

Diese Module, die konstruiert sind, um die Kontakte 7 schräg entlang jeder Reihe in ihren Aussparungen zu halten, und diese kleinformatigen, in ihrem vorderen Bereich als Z- förmig bezeichneten Kontakte ermöglichen eine Montage mit kleinem Abstand der Kontakte in jedem Modul 6 und damit in jedem Satz entlang der zwei Reihen von Kontakten der Leiste. Als bevorzugtes Beispiel wird angegeben, dass der verringerte Abstand der Kontakte in jedem Satz 2,54 mm beträgt, und dass der Abstand von zwei Kontakten eines Satzes zum nächsten in der Größenordnung von 5 mm liegt, wohingegen der Montageabstand der Kontakte entlang der Reihen bei den bekannten Leisten, der bislang gängig verwendet wird, in der Größenordnung von 5 mm liegt.

Die resultierende Leiste hat somit Abmessungen, die klein bleiben und dabei dennoch einen Schutz der Leitungen gegeneinander gewährleisten, um das Übersprechen zwischen den angeschlossenen Leitungen zu begrenzen, egal ob diese Leitungen abgeschirmt sind oder nicht. Wenn die Leitungen einzeln abgeschirmt sind, wird ihr Abschirmdraht bzw. ihre Abschirmader direkt an den entsprechenden Massekontakt jedes Satzes angeschlossen. Das endständige Massemodul ist seinerseits dazu vorgesehen, an seinen Massekontakten Abschirmdraht des abgeschirmten Mehrleitungskabels anzuschließen, das die Leiste bedient.

In den Fig. 18 und 19 ist eine Ausführungsvariante hinsichtlich der Module 6 oder 6' der Leiste angegeben, wobei die Module nach dieser Variante die Module 6 oder 6' ersetzen und jeweils mit dem Gesamt-Bezugszeichen 106 bezeichnet werden.

Die Unterschiede im Vergleich zu den vorhergehenden Modulen ergeben sich aus der Form und der Art der Montage ihrer Schneidkontakte 107, die genauer mit Bezug auf die Fig. 20 und 21 beschrieben sind.

Das Modul 106 umfasst einen isolierenden Körper oder Block 160 analog zu dem des Moduls 6, an dem die entsprechenden Teile einfach mit Bezugszeichen bezeichnet sind, die bis auf die hinzugefügte Hunderterziffer mit den vorhergehenden identisch sind. Die Unterschiede werden genauer beschrieben.

Die Schlitze 165 im Zwischenbereich 160A des isolierenden Körpers haben einen Querschnitt in Form eines U, dessen Basis an einer der Wände der betreffenden Kammer 161 begrenzt ist und dessen Äste senkrecht zu dieser Wand sind und sich bis zur anderen Wand erstrecken. Die Ablenknocken 166, die im vorderen Bereich der Kammer vorspringend vorgesehen sind, sind geradlinig; zwei von ihnen sind einander zugewandt auf beiden Seiten des Leitereinganges 163 vorgesehen, zwei andere, ebenfalls einander zugewandte, sind am gegenüberliegenden Ende der Kammer vorgesehen, und der letzte an dem Mittelabschnitt der der Basis des U gegenüberliegenden Wand des Schlitzes 165.

Der Schneidkontakt 107 weist einen vorderen Bereich und einen Zwischenbereich auf, die U-förmigen Querschnitt haben. Er umfasst zwei seitliche Schneidschlitze 170A und 170B mit V-förmigem Eingang. Diese Schneidschlitze sind zwischen dem Basisast 172 und dem einen und dem anderen der Seitenäste 173 vorgesehen. Sie erstrecken sich vom vorderen Ende entlang des vorderen Bereiches und im Wesentlichen auf halber Länge des Zwischenbereiches und trennen den Basisast von jedem der Seitenäste und weisen dabei jeweils zwei innere Verankerungskanten für den in die zwei Schneidschlitze eingeführten Leiter auf, wie in Fig. 21 dargestellt.

Dieser Kontakt 107 weist ferner einen hinteren Bereich 175 auf, der den Basisast 172 verlängert, eine im Wesentlichen mit einem der Schneidschlitze fluchtende Biegung 175A aufweist und jenseits davon einen elastischen und vorspringenden seitlichen Fortsatz 176 für die Verbindung dieses Kontaktes mit dem zugewandten in dem Modul 106 definiert. Dieser elastische Fortsatz ist von verringerter Dicke und weist gefaste Ränder 176A auf.

Diese in den verschiedenen Kammern des Moduls montierten Kontakte sind senkrecht zu jeder in diesem Modul und der resultierenden Leiste definierten Reihe. Die Vorteile sind die zuvor für die Kontakte 7 der Module 6 oder 6' der resultierenden Leiste angegebenen.


Anspruch[de]

1. Verbindungsleiste für Leitungen mit hoher Rate, die einen länglichen isolierenden Körper und zwei Reihen von Schneidkontakten umfasst, die in dem Körper einander zugewandt und paarweise von einer Reihe zur anderen elektrisch miteinander verbunden montiert sind und dabei entlang jeder Reihe aufeinanderfolgende Sätze definieren, wobei die Kontakte jedes Satzes einer der Reihen einerseits einer der Leitungen und andererseits der Bildung einer endständigen Masseabschirmung in dem Satz zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass sie in jedem Satz von Kontakten (7, 107) einen einzigen der zwei endständigen Kontakte umfasst, der der Bildung einer einzigen Masseabschirmung zugeordnet ist und als Massekontakt bezeichnet wird, und einen entlang des Körpers (4) gehaltenen Massesammler (8) umfasst, der mit einer äußeren Masse verbunden ist und mit Laschen (80) zur elektrischen Verbindung mit den zugewandten Massekontakten der zwei Reihen innerhalb des Körpers (4) versehen ist.

2. Leiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Körper (4) montierten Schneidkontakte (7, 107) einen ersten Abstand zueinander in jedem Satz und einen zweiten Abstand, der größer als der erste ist, von einem der Sätze zum nächsten in jeder Reihe aufweisen.

3. Leiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkontakte (7, 107) entlang jeder Reihe mit einem ersten Abstand, der einen gegebenen Wert hat und im Wesentlichen zwischen 2,5 und 5 mm liegt, und einem zweiten Abstand mit einem Wert in der Größenordnung von 5 mm montiert sind.

4. Leiste nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der isolierende Körper (4) eine längliche Halterung (5) mit U-förmigem Querschnitt umfasst, die einen Boden (50) und zwei Seiten (51) aufweist, in der Verbindungsmodule 6, 106) zusammengesetzt sind, die jeweils aus einem quaderförmigen isolierenden Block (60, 160) gebildet sind, der mit zwei Sätzen von zugewandten Kontakten (7, 107) ausgestattet ist.

5. Leiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung eine Serie von transversalen Trennwänden (52) aufweist, die sie in Kammern (53) unterteilen und die in der Halterung zusammengesetzten Verbindungsmodule 6, 106) voneinander trennen.

6. Leiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder isolierende Block (60, 160) zwei Serien von inneren Aussparungen (61, 161) umfasst, wobei eine Serie der anderen zugewandt ist, für die einander zugewandten Kontakte (7, 107) zweier Sätze, wobei die Aussparungen einerseits an zwei gegenüberliegenden Flächen, als Vorder- und Rückfläche bezeichnet, des Blocks und andererseits über einen Eingang (63, 163) an einem vorderen Bereich zweier gegenüberliegender Flächen, als Seitenflächen bezeichnet, des Blocks und jeweils in die zugewandte Aussparung der anderen Serie durch ein gemeinsames Fenster (64, 164) offen sind, das in einem zentralen hinteren Bereich des Blocks vorgesehen ist, in dem zwei zugewandte Kontakte elektrisch miteinander verbunden sind und mit einer der Laschen (80) des Massesammlers (8) verbunden sind, wenn die zwei Kontakte Massekontakte der zwei Sätze sind.

7. Leiste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder isolierende Block (60, 160) ferner eine Serie von Trennschächten (67, 167) umfasst, die zwischen den zugewandten Aussparungen der zwei Serien vorgesehen sind, wobei die Schächte jeweils an der Vorderfläche und in eines der Fenster (64, 164) des hinteren zentralen Bereichs des Blocks münden.

8. Leiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (60, 160) aus wenigstens zwei zusammensetzbaren Bereichen besteht, die jeweils mit einem der zwei Sätze von Kontakten oder mit zwei zugewandten Kontakten des einen und des anderen der zwei Sätze ausgestattet sind.

9. Leiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner ein Massemodul (6') umfasst, das analog zu den Verbindungsmodulen an einem Ende der Halterung (5) montiert ist und nur mit zwei zugewandten Schneidkontakten ausgestattet ist.

10. Leiste nach einem der Ansprüche 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkontakte (7) jeweils einen ersten Bereich, als vorderer Bereich bezeichnet, mit im Wesentlichem Z-förmigem Querschnitt, der axial geschlitzt ist und schräg an der Reihe von Kontakten in einem vorderen Bereich der Kammern (61) jedes Moduls (6) aufgenommen ist, und einen entgegengesetzten zweiten Bereich (75), als hinterer Bereich bezeichnet, aufweisen, der an einen an nur einer Seite des ersten Bereichs überstehenden elastischen seitlichen Fortsatz (76) gekoppelt ist, wobei die zwei seitlichen Fortsätze von zwei in den Aussparungen (61) zugewandt plazierten Kontakten im hinteren zentralen Bereich jedes Verbindungsmoduls (6) elastisch aneinanderdrücken und dabei zwischen sich eine der Laschen (80) des Massesammlers (8) einklemmen, wenn die zwei Kontakte Massekontakte sind.

11. Leiste nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (7) einen Elastizitätsschlitz (77B) für den seitlichen Fortsatz umfassen, der sich von dem seitlichen Fortsatz aus zwischen dem hinteren Bereich und einem nicht geschlitzten Zwischenbereich (74) des Kontakts erstreckt.

12. Leiste nach einem der Ansprüche 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkontakte (107) jeweils einen vorderen Bereich mit U-förmigem Querschnitt, der einen Basisast und zwei Seitenäste definiert und sich senkrecht zu der Reihe von Kontakten erstreckt, in einem vorderen Bereich des Moduls (106) und einen hinteren Bereich (175) umfassen, der an den Basisast und einen an nur einer Seite des Kontakts überstehenden elastischen seitlichen Fortsatz für seine elastische Verbindung mit dem Fortsatz des zugewandten Kontakts in dem Modul gekoppelt ist, und zwei Schneidschlitze (170A, 170B) zwischen dem Basisast und dem einen und dem anderen der Seitenäste des vorderen Bereichs umfassen.

13. Leiste nach einem der Ansprüche 5, 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Massesammler (8) ein Metallstab ist, der an der Rückseite des Bodens (50) der Halterung (5) in Längsrichtung aufgenommen und gehalten ist und dessen Laschen (80) an einer seiner Flächen überstehen und in dem zentralen hinteren Bereich der verschiedenen in der Halterung (5) plazierten Module (6, 6") durch Durchgänge (55) aufgenommen sind, die entsprechend an dem Boden (50) der Halterung (5) vorgesehen sind, und von dem wenigstens ein erstes seiner Enden mit einem an die äußere Masse angeschlossenen Chassis (2) verbunden ist.

14. Leiste nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Massesammler (8) zwei gekrümmte seitliche Füße (84) an dem ersten seiner Enden, einen geknickten endständigen Fuß (85) an diesem ersten Ende, gegenüber der anderen Seite des Stabes, und an dem endständigen Fuß (85) zwei zu dem Stab hin gebogene seitliche Klauen (86) für die elektrische Verbindung des Massesammlers mit einem auf die äußere Masse gelegten metallischen Chassis umfasst.

15. Leiste nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner wenigstens einen Gelenkfuß (11) und wenigstens einen entgegengesetzten Verriegelungsfuß (12) umfasst, wobei die Gelenk- und Verriegelungsfüße an der Rückseite des Bodens (50) der Halterung, im Wesentlichen an dem einen bzw. dem anderen ihrer Enden überstehen, für den Halt der Halterung an dem Chassis (2).

16. Leiste nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Verriegelungsfüße (12) umfasst, die nebeneinander und fest mit einem ersten der Enden des Bodens (50) der Halterung (5) verbunden vorgesehen sind, die jeweils einen elastischen Endbereich (12A) aufweisen und einen Zwischensteg (12B) tragen, der an den Endbereichen der Verriegelungsfüsse übersteht und mit ihren zugewandten Rändern verbunden ist.

17. Leiste nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) außen wenigstens ein Führungselement umfasst, das durch einen hinteren Drahtdurchgangsring (14), eine Serie von hinteren Leitungsführungsrippen (44), einen seitlichen Drahtführungskamm (40), eine Serie von vorderen Drahtführungskerben (58) oder wenigstens einen endständigen Drahtdurchgangsring (13) gebildet ist.

18. Leiste nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen um den Rand einer der Seiten (51) der Halterung (5) gelenkigen Deckel (9) umfasst.

19. Leistenanordnung, die mehrere Leisten nach Anspruch 15 auf dem Chassis umfasst, wobei das Chassis einen U- förmigen Querschnitt hat und eine Basis und zwei Äste umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gelenkteil (3) umfasst, das abnehmbar an dem Rand eines ersten (21) der Äste des Chassis montiert ist, und dass der zweite Ast (22) des Chassis Verriegelungskerben (26) für die Leisten (1) aufweist.

20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungskerben eine Kreuzform haben.

21. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkteil (3) einen länglichen flachen Träger (30) umfasst, der einerseits Haltefüße (31), die an einer ersten der Seiten des Trägers überstehen und jede mit einem endständigen Einhakzahn (31A) versehen sind, und andererseits wenigstens einen Trägerarm (35) umfasst, der an der zweiten Seite des Trägers übersteht und mit zwei entgegengesetzten Gelenkfingern (36) versehen ist, wobei diese Finger parallel zur Mittelachse des Trägers sind, und dass der erste Ast (21) des Chassis Langlöcher (25) entlang seines eigenen Randes aufweist, die die Zähne der verschiedenen Haltefüße (31) aufnehmen.

22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkfinger (36) zwei entgegengesetzte Abflachungen (36A) an ihrer Peripherie aufweisen.

23. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltefüße (31) abwechselnd zur einen und anderen Seite der Mittelachse des Trägers (30) versetzt sind, wobei der endständige Zahn an jedem von ihnen dieser Mittelachse zugewandt ist.

24. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkteil (3) ferner Anschläge (339 aufweist, die an der zweiten Fläche des Trägers (30) überstehen und im Wesentlichen entlang des äußeren Randes des als an dem ersten Ast des Chassis plaziert angenommenen Trägers (30) vorgesehen sind, wobei sie den Gelenkfingern (36) jeder Leiste (1) zugewandt sind, um die Öffnung der entsprechenden Leiste an dem Chassis zu begrenzen.

25. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkteil (3) wenigstens einen inneren Drahtdurchgangsring (34) aufweist, der seitlich übersteht und an dem inneren Rand des als an dem Chassis plaziert angenommenen Trägers (30) gebildet ist.







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