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FARBZUFÜHRVORRICHTUNG FÜR EINE DRUCKMASCHINE - Dokument DE69510446T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69510446T2 30.03.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0749370
Titel FARBZUFÜHRVORRICHTUNG FÜR EINE DRUCKMASCHINE
Anmelder McManamon, David Edward, Preston, Lancashire, GB
Erfinder McManamon, David Edward, Preston, Lancashire, GB
Vertreter Bartels & Partner, Patentanwälte, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69510446
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.03.1995
EP-Aktenzeichen 959106725
WO-Anmeldetag 08.03.1995
PCT-Aktenzeichen GB9500533
WO-Veröffentlichungsnummer 9524315
WO-Veröffentlichungsdatum 14.09.1995
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1996
EP date of grant 23.06.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.03.2000
IPC-Hauptklasse B41F 31/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei oder in Bezug auf Farbzuführeinrichtungen für eine Druckmaschine und insbesondere auf eine Druckfarben-Zuführeinrichtung, die in der Lage ist, Druckfarben in zumindest drei Primärfarben zur Oberfläche eines Druckzylinders so zuzuführen, daß sie an der Oberfläche des Zylinders so vermischt sind, daß sie eine gewünschte Druckfarbe für den Druckvorgang bilden.

Üblicherweise sind Druckfarben-Zuführeinrichtungen bei einer Druckmaschine so angeordnet, daß sie Druckfarbe einer einzelnen Farbe zu einem Druckzylinder zuführen. Wenn es gewünscht wird, die Farbe der Druckfarbe für den Druck zu ändern, muß die Maschine gewöhnlich angehalten werden, der Farbvorrat gewechselt werden und der Druckzylinder gereinigt werden. Dieses Vorgehen ist natürlich zeitraubend und verlängert die Druckzeit, weil die Druckmaschine stillgesetzt werden muß. Ferner, weil es nicht möglich ist, die Druckfarbe zu wechseln, ohne die oben erwähnten Maßnahmen durchführen zu müssen, ist die Vielseitigkeit beim Drucken eingeschränkt. Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine vielseitigere Druckfarben-Zuführeinrichtung zur Verfügung zu stellen, bei der zumindest Druckfarben in zwei unterschiedlichen Farben, insbesondere zwei oder drei Primärfarben, in vorbestimmten Mengenverhältnissen zugeführt werden können, um vor dem Auftragen auf die Oberfläche des Druckzylinders vermischt zu werden, um jede gewünschte Farbe zu ergeben.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist daher eine Druckfarben-Zuführeinrichtung für eine Druckmaschine vorgesehen, mit einer Farbschiene, die so angeordnet ist, daß sie sich im wesentlichen längs einer Aufnahmewalze der Maschine erstreckt, mit Wischerwalzen, die an eine Oberfläche der Aufnahmewalze angrenzend angeordnet sind, um eine Oberfläche derselben zu bewischen, wobei besagt Farbschiene zumindest zwei gesonderte Druckfarbe-Vorratsmittel aufweist, die mit betreffenden Farbauslässen an einer einer Oberfläche der Aufnahmewalze benachbarten Seite der genannten Schiene verbunden sind, und mit einem jedem genannten Auslaß zugehörigen Ventilmittel, um den Farbstrom durch jeden genannten Auslaß zu steuern, wobei besagte Aufnahmewalze mit einem Druckzylinder über einen Walzenzug in Verbindung ist und die besagten Druckfarben durch die Wirkung der genannten Wischwalzen und den Durchtritt der Druckfarbe zwischen Walzen des besagten Walzenzuges vermischt werden.

Bei dieser Anordnung ist es möglich, eine Druckfarben-Zuführeinrichtung zur Verfügung zu stellen, die in ihrer Anwendung vielseitiger ist und die eine größere Anzahl von Druckmöglichkeiten bietet.

Vorzugsweise besitzt die besagte Farbschiene eine im wesentlichen gekrümmte Stirnseite, die bei der Benutzung in enger Nachbarschaft zur Oberfläche der Aufnahmewalze angeordnet ist und mit der äußeren Umfangsfläche der Walze im wesentlichen übereinstimmt, um Verluste an Druckfarbe zu verringern.

Vorzugsweise sind die genannten Druckfarbe-Vorratsmittel, eine oberhalb der anderen, in der Farbschiene angeordnet, um den in der Schiene vorhandenen Raum bestmöglich auszunutzen.

Vorzugsweise ist die Zufuhr der Druckfarbe von jedem Vorrat über jeden betreffenden Auslaß durch ein elektromagnetisch betätigtes Ventil unter Kontrolle einer zentralen Steuereinheit gesteuert. Die besagte zentrale Steuereinheit kann auf einem Mikroprozessor basieren.

Vorzugsweise sind drei Druckfarbe-Vorratsmittel vorgesehen, von denen jedes betreffende Druckfarben in einer der drei Primärfarben bevorratet, nämlich Zyan, Magenta und Gelb.

Die Erfindung wird nun lediglich beispielhaft näher und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, von denen:

Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Ausführungsform der Druckfarben-Zuführeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und

Fig. 2 eine schematisierte Draufsicht einer üblichen Druckmaschine zeigt, in die die Druckfarben-Zuführeinrichtung von Fig. 1 eingefügt ist.

Es wird nun auf Fig. 1 Bezug genommen. Darin ist eine Druckfarben-Zuführeinheit 10 für eine Aufnahmewalze 11 einer Druckmaschine gezeigt. Die Druckfarben-Zuführeinheit 10 weist eine Farbschiene 12 mit einer im wesentlichen konkaven Stirnseite 13 auf, die im wesentlichen mit der äußeren Umfangsfläche der Aufnahmewalze 11 übereinstimmt. Die Farbschiene 12 ist in enger Nachbarschaft zur Oberfläche der Aufnahmewalze 11 angeordnet, mit einem dazwischen befindlichen Spalt von 0,002-0,012 Zoll (0,00508-0,03048 mm), um Verluste einer Druckfarbe zu verhindern. Wischerwalzen 14 solcher Art, wie sie in meiner mit anhängigen GB-Anmeldung 9 311 230.8 beschrieben sind, sind an der Oberseite und Unterseite der Farbschiene 12, an die konkave Fläche 13 angrenzend, angebracht und so angeordnet, daß die äußere Umfangsfläche 16 jeder Walze 14 einen Abstand von 0,004-0,010 Zoll (0,01016-0,0254 mm) von der äußeren Oberfläche der Aufnahmewalze 11 besitzt. Die Wischerwalzen 14 sind wirksam, um Farbverluste noch weiter zu verringern, indem eine gleichförmige Schicht von Druckfarbe auf der äußeren Oberfläche der Walze 11 gebildet wird, um dadurch Schleierbildung zu verhindern und außerdem beim Vermischen der Druckfarben mitzuhelfen, die auf die Oberfläche der Walze 11 aufgebracht werden.

Farbreservoirs 17 sind an der Farbschiene 12 vorgesehen und erstrecken sich im wesentlichen längs deren gesamten Länge. Bei dem in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei solcher Reservoirs 17 gezeigt, die eines oberhalb des anderen angeordnet sind; es versteht sich jedoch, daß so viele Farbreservoirs wie gewünscht oder erforderlich vorgesehen sein können und die Anzahl lediglich durch irgendwelche Beschränkungen der Abmessungen der Farbschiene 12 begrenzt ist.

Jedes Farbreservoir 17 hat einen ihm zugeordneten, elektromagnetisch betätigten Ventilmechanismus 18, der den Strom an Druckfarbe vom Reservoir durch eine Zuführleitung 19 zu einem Auslaß 21 steuert, der an die Oberfläche der Aufnahmewalze 11 angrenzt. Jeder Ventilmechanismus 18 besitzt einen Ventilkopf 22, der an einem Schaft 23 angebracht ist, der gegen den Widerstand einer Vorspannfeder 24 von der Walze 11 wegbewegbar ist. Der Schaft 23 erstreckt sich durch das Innere eines Elektromagneten 26; so daß bei Betätigung des Elektromagneten 26 sich der Schaft von der Walze 11 gegen die Kraft der Vorspannfeder 24 wegbewegt, um den Ventilkopf 22 aus der betreffenden Zuführleitung 19 herauszubewegen, um dadurch den Strom von Druckfarbe aus dem Reservoir 17 zur Oberfläche der Walze 11 zu gestatten. Die Betätigung des Elektromagneten 26 kann unter der Kontrolle einer zentralen Steuereinheit (nicht gezeigt) erfolgen, die auf Mikroprozessorbasis arbeiten kann, so daß die Zufuhr von Druck farbe von den Reservoirs 17 zur Oberfläche der Walze 11 sehr genau steuerbar ist.

Fig. 2 zeigt eine schematisierte Darstellung des Aufbaus einer typischen Druckmaschine, wie sie beispielsweise in der Zeitungsindustrie verwendet wird. Eine Druckfarbe-Zuführeinheit 10 von Fig. 1 ist an eine Aufnahmewalze angrenzend angeordnet, welche mit einem Druckzylinder 27 über einen betreffenden Walzenzug 28 in Verbindung ist. Die Druckzylinder 27 sind in enger Nachbarschaft zu einer Papierführungswalze 29 angeordnet. Die Bahn des Papiers durch die Druckmaschine hindurch ist durch den Pfeil X angegeben, und während das Papier um die Papierführungswalze 29 herum verläuft, wird die Druckfarbe auf das Papier durch jeden Druckzylinder 27 aufgebracht. In einer üblichen Druckmaschine würde jeder Druckzylinder eine Druckfarbe mit lediglich einer Farbe auf das Papier auftragen (ausgewählt gewöhnlich aus Zyan, Magenta oder Gelb), bei der vorliegenden Anordnung kann jedoch die Farbe der durch jeden Druckzylinder auf das Papier aufgebrachten Druckfarbe leicht und schnell in einer nachstehend beschriebenen Weise geändert werden.

Die Druckfarbe-Zuführeinheit 10, welche jeder Aufnahmewalze 11 zugehörig ist, kann, wie oben beschrieben, unter der Kontrolle einer zentralen Steuereinheit (nicht gezeigt) beliebige, vorbestimmte Mengen an Druckfarben, die in den Reservoirs 17 enthalten sind, zu der Oberfläche der Aufnahmewalze 11 zuführen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit den drei Primärfarben (Zyan, Magenta und Gelb) sind diese in drei Reservoirs enthalten, jedoch kann natürlich jede Anzahl von Reservoirs vorgesehen sein, wie gewünscht oder zweckmäßig. Somit kann beispielsweise eines oder mehrere zusätzliche Reservoirs vorgesehen sein, die eine oder mehrere zusätzliche Farben enthalten könne, beispielsweise Schwarz, Gold, Silber usw.

Somit werden unter der Kontrolle der Steuereinheit vorbestimmte Mengen an Druckfarbe jedes Reservoirs zu der Oberfläche jeder Walze 11 zugeführt. Das Vermischen der unterschiedlich gefärbten Druckfarben, um eine Druckfarbe der gewünschten Färbung zu bilden, wird durch die Tätigkeit der Wischerwälzen 14 eingeleitet. Wie bei meiner mitanhängigen, oben erwähnten Anmeldung, sind diese Walzen so angetrieben, daß die Umfangsflächen sich in einer Richtung bewegen, die zur Oberfläche der Walze entgegengesetzt ist und sie daher die Oberfläche der Walze bewischen. Daher werden die Druckfarben, die zur Oberfläche der Walze 11 in der Nähe des Auslasses 21 zugeführt werden, vermischt, während eine feine, gleichförmige Farbschicht an der Oberfläche der Walze 11 unter Einwirkung der Wischerwalzen 14 gebildet wird. Das Vermischen der Druckfarben setzt sich fort, während die Druckfarbe jeden Walzenzug 28 von der Walze 11 zu jedem Druckzylinder 27 herabläuft. Die Übertragung von Druckfarbe zwischen jeder Walze des Zuges stellt sicher, daß das Mischen der Farben während der gesamten Zeit erfolgt, während deren die Druckfarben auf den Druckzylinder 27 übertragen werden, um auf das Papier beim Druck aufgebracht zu werden.

Es ist natürlich zu bemerken, daß bei Verwendung einer üblichen Druckmaschine des in Fig. 2 gezeigten Typs und wenn jede Druckfarbe-Zuführeinheit 10 durch die Steuereinheit unabhängig von sämtlichen anderen Zuführeinheiten gesteuert wird, die Druckmöglichkeiten wesentlich erweitert sind und daher die Vielseitigkeit vergrößert wird. So kann beispielsweise jede Druckfarbe-Zuführeinheit 10 eine Druckfarbe je unterschiedlicher Mischfarbe zuführen, oder jede Druckfarbe-Zuführeinheit 10 kann die gleiche Einzelfarbe zuführen. Ferner sind vielerlei Abweichungen hiervon zulässig und für den fachmännischen Leser leicht erkennbar.

Es versteht sich natürlich, daß die Erfindung nicht dazu gedacht ist, auf die Einzelheiten der obigen Ausführungsbeispiele beschränkt zu sein, die lediglich beispielhaft beschrieben sind.


Anspruch[de]

1. Druckfarben-Zuführeinrichtung für eine Druckmaschine, mit einer Farbschiene (12), die so angeordnet ist, daß sie sich im wesentlichen längs einer Aufnahmewalze (11) der Maschine erstreckt, Wischerwalzen (14), die an eine Oberfläche der Aufnahmewalze (11) angrenzend angeordnet sind, um eine Oberfläche derselben zu bewischen, wobei besagte Farbschiene (12) zumindest zwei gesonderte Druckfarbe-Vorratsmittel (17) aufweist, die mit betreffenden Farbauslässen (21) in einer einer Oberfläche der Aufnahmewalze (11) benachbarten Seite der genannten Schiene (12) verbunden sind, und mit einem jedem genannten Auslaß (21) zugehörigen Ventilmittel (18), um den Farbstrom durch jeden genannten Auslaß (21) zu steuern, wobei besagte Aufnahmewalze (11) mit einem Druckzylinder (27) über einen Walzenzug (28) in Verbindung ist und die besagten Druckfarben durch die Wirkung der genannten Wischwalzen (14) und den Durchtritt der Druckfarbe zwischen Walzen des besagten Walzenzuges (28) vermischt werden.

2. Druckfarben-Zuführeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die besagte Farbschiene (12) eine im wesentlichen gekrümmte Stirnseite (13) aufweist, die bei der Benutzung in enger Nachbarschaft zur Oberfläche der Aufnahmewalze (11) angeordnet ist und mit der äußeren Umfangsfläche der Walze (11) im wesentlichen übereinstimmt, um Verluste an Druckfarbe zu verringern.

3. Druckfarben-Zuführeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die genannten Druckfarbe-Vorratsmittel (17), eine oberhalb der anderen, in der besagten Farbschiene (12) angeordnet sind, um den in der Schiene vorhandenen Raum bestmöglich auszunutzen.

4. Druckfarben-Zuführeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Zufuhr von Druckfarbe von jedem Vorrat (17) über jeden betreffenden Auslaß (21) durch ein elektromagnetisch betätigtes Ventil (18) unter Kontrolle einer zentralen Steuereinheit gesteuert wird.

5. Druckfarben-Zuführeinrichtung nach Anspruch 4, bei der die zentrale Steuereinheit auf Mikroprozessorbasis arbeitet.

6. Druckfarben-Zuführeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der drei Druckfarbe-Vorratsmittel (17) vorgesehen sind, von denen jedes betreffende Druckfarben in einer der drei Primärfarben bevorratet, nämlich Zyan, Magenta und Gelb.

7. Druckmaschine mit einer Druckfarben-Zuführeinrichtung nach irgendeinem vorausgehenden Anspruch.







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