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Vorrichtung zum Druckan-/ und -abstellen eines Zylinders - Dokument EP0786338
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP0786338 20.04.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0786338
Titel Vorrichtung zum Druckan-/ und -abstellen eines Zylinders
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Kelm, Carsten, 68199 Mannheim, DE
DE-Aktenzeichen 59604679
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 06.12.1996
EP-Aktenzeichen 961195906
EP-Offenlegungsdatum 30.07.1997
EP date of grant 15.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.04.2000
IPC-Hauptklasse B41F 13/32
IPC-Nebenklasse B41F 13/28   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Druckan-/ und -abstellen eines Zylinders einer Rotationsdruckmaschine, wobei die Achse des Zylinders in schwenkbar angeordneten Lagerhebe in gelagert ist.

Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE 32 32 171 A1 bekannt. Diese zeigt einen am Ende eines Lagerhebels exzentrisch verstellbar gelagerten Gummizylinder einer Rotationsdruckmaschine, bei der jeweils an den Seitengestellen befestigte Arbeitszylinder vorgesehen sind, die jeweils an den Lagerhebeln angreifen, um den Gummizylinder zu positionieren.

Bei dieser bekannten Anordnung kann es, hervorgerufen durch ein Schränken des Gummizylinders zum Schaltdublieren kommen, welches auch durch beidseitig an den Lagerhebeln angreifende Arbeitszylinder, aufgrund vorhandener Gleichlaufschwankungen nicht vermieden werden kann.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Synchronisation der Schwenkbewegung der Achse eines Zylinders zu schaffen.

Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, daß eine Parallelität der Achse des verschwenkbaren Zylinders, z. B. eines Gummi- oder Gummituchzylinders (Offsetzylinder) im verhältnis zur Achse eines benachbarten Zylinders, z. B. ein das Druckbild tragenden Zylinders (Plattenzylinder) einer Rotationsdruckmaschine in einem engen Toleranzbereich (ca. 0,02mm) eingehalten werden kann. Das bekannte, sogenannte "Schaltdublieren" beim Druckan-/und -abstellen von Zylindern in einer Rotationsdruckmaschine kann so nahezu vermieden und die Druckqualität verbessert werden.

Die Ausbildung der erfindungsgemäßen Achsenführungen als Kurbeltriebe ist konstruktiv einfach und somit kostengünstig herstellbar.

Darüberhinaus kann mittels des Kurbeltriebs eine zusätzliche Stellbewegung der Achse des zu verstellenden Zylinders aufgenommen werden, die durch eine Exzenterbuchse hervorgerufen wird, welche eine Abstellung des Gummizylinders vom Plattenzylinder bewirkt.

Die Anordnung der Gelenkelemente (Kurbel, Lenker) des Kurbeltriebes in einem Winkel &phis; von ca. 90° zueinander, minimiert die in den Gelenkelementen auftretenden Kräfte, wodurch diese klein dimensioniert werden können.

In vorteilhafter Ausgestaltung ist beidseitig der Seitengestelle je Lagerhebel ein Arbeitszylinder für dessen Positionierung vorgesehen.

Durch die erfindungsgemäße Synchronisiervorrichtung ist es jedoch auch möglich, nur einen an einer beliebigen Seite angeordneten Arbeitszylinder vorzusehen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1
eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2
eine Draufsicht auf den Lagerhebel für die Achse des Zylinders,
Fig. 3
eine Ansicht auf den Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 2.

Ein Druckwerk 1 einer Rotationsdruckmaschine weist u. a. einen Plattenzylinder 2, einen mit diesem zusammenwirkenden Gummizylinder 3 und ein Druckzylinder 4 auf. Der Plattenzylinder 2 und der Druckzylinder 4 sind drehbar in Seitengestellen 5,6 der Rotationsdruckmaschine gelagert. Der Gummizylinder 3 ist drehbar auf einer Achse 7 gelagert, die wiederum in zwei jeweils außerhalb der Seitengestelle 5,6 schwenkbar um die Achse 8 des Plattenzylinders 3 angeordneten Lagerhebeln 9,11 drehbar gelagert ist. Durch diese Anordnung bleibt der Gummizylinders 3 während der Druckan-/abstellung an den Plattenzylinder 2 angestellt. Die Lagerung der Achse 7 erfolgt in den Lagerhebeln 9,11 jeweils mittels einer verstellbaren Exzenterbuchse 12;13. Durch diese Maßnahme kann der Gummizylinder 3 in einer Druckabstellung vom Druckzylinder 4 zusätzlich vom Plattenzylinder 2 abgestellt werden. Zur Verstellung der Exzenterbuchsen 12,13 sind Arbeitszylinder 14,16 vorgesehen, die an den Lagerhebeln 9,11 schwenkbar gelagert sind und jeweils mit einem Ende ihrer Kolbenstange 17;18 an einer aus zwei Hebeln 19,21 bestehenden Kniehebelgelenken 22,23 angreifen. Diese sind jeweils mit dem ersten Hebel 19 gelenkig am Lagerhebel 9;11 und mit dem zweiten Hebel 21 gelenkig an der Exzenterbuchse 12;13 angeordnet. Die Achse 7 des Gummizylinders 3 ragt mit ihren Enden 24,26 auf beiden Seiten berührungsfrei durch die Seitengestelle 5,6 und durch die Exzenterbuchsen 12,13 hindurch und trägt jeweils drehfest eine Kurbel 27;28. Die Kurbel 27;28 ist jeweils verschwenkbar mit einem Lenker 29;31 verbunden, welcher drehbar an einem gestellfesten Bolzen 32;33 gelagert ist. Ein Winkel &phis; zwischen Kurbel 27;28 und Lenker 29;31 beträgt z. B. ca. 90°.

Bei der Druckabstellung des Gummizylinders 3 von dem Druckzylinder 4, werden die Lagerhebel 9,11 mittels an diesen angreifenden gestellfesten Arbeitszylindern 34,36 im Ausführungsbeispiel entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 8 des Plattenzylinders 2 geschwenkt. Die Führungen in Form der Kurbeltriebe 27,29;28,31 bewirken, daß an jedem Achsenende 24,26 eine synchron zur Schwenkbewegung der Lagerhebel 9,11 ablaufende Drehbewegung der Achse 7, ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn, erzeugt wird. Hierdurch erfolgt die Verschwenkung der Achse 7 und damit des Gummizylinders 3 parallel zur Achse 8 bzw. zum Plattenzylinder 2.

In der Druckabstellung kann mittels der Exzenterbuchsen 12,13 ein Abstellen des Gummizylinders 3 vom Plattenzylinder 2 erfolgen, indem die Kolbenstangen 17,18 der Arbeitszylinder 14,16 eingefahren und die Kniehebelgelenke 22,23 ausgelenkt werden.

Zur Druckanstellung wird analog in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen. Durch die Anordnung der erfindungsgemäßen Kurbeltriebführungen 27,29;28,31 ist es z. B. auch möglich nur einen Arbeitszylinder 34 oder 36 vorzusehen.

Bezugszeichenliste

1
Druckwerk
2
Plattenzylinder
3
Gummizylinder
4
Druckzylinder
5
Seitengestell
6
Seitengestell
7
Achse (3)
8
Achse (2)
9
Lagerhebel
10
11
Lagerhebel
12
Exzenterbuchse
13
Exzenterbuchse
14
Arbeitszylinder
15
16
Arbeitszylinder
17
Kolbenstange
18
Kolbenstange
19
Hebel (22,23)
20
21
Hebel (22,23)
22
Kniehebelgelenk
23
Kniehebelgelenk
24
Ende (7)
25
26
Ende (7)
27
Kurbel (22)
28
Kurbel (23)
29
Lenker (22)
30
31
Lenker (23)
32
Bolzen
33
Bolzen
34
Arbeitszylinder
35
36
Arbeitszylinder
&phis;
Winkel


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Druckan-/ und abstellen eines Zylinders in einer Rotationsdruckmaschine, bei der die Achse des Zylinders in schwenkbar angeordneten Lagerhebeln gelagert ist,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Achse (7) an ihren Enden (24,26) jeweils eine die Achse (7) in Drehung versetzende Führung (27,29;28,31) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Führung (27,29;28,31)ein Kurbeltrieb ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der Kurbeltrieb eine an der Achse (7) drehfest angeordnete Kurbel (27;28) und einen an dieser drehbar gelagerten Lenker (28,31), der schwenkbar am Seitengestell (5,6) gelagert ist, aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Kurbel (27;29) und der Lenker (28;31) in einem Winkel ( &phis; ) zueinander angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der Zylinder (3) drehbar auf der Achse (7) gelagert ist,

    daß die Achse (7) mittels verstellbarer Exzenterbuchsen (12,13) in den Lagerhebeln (9,11) gelagert ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß an mindestens einem Lagerhebel (9;11) eine Stellvorrichtung (34,36) zu dessen Positionierung vorgesehen ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Stellvorrichtung (34,36) ein gestellfest angeordneter Arbeitszylinder ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der Zylinder (3) ein mit einem ein Druckbild tragenden Zylinder (2) zusammenwirkender Gummizylinder ist.






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