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Dokumentenidentifikation DE19538849C2 04.05.2000
Titel Vorrichtung zum schonenden Entfernen von Insekten oder ähnlichem Getier
Anmelder Schufflitz, Holger, 76135 Karlsruhe, DE
Erfinder Schufflitz, Holger, 76135 Karlsruhe, DE
Vertreter Geitz, H., Dr.-Ing., Pat.-Anw., 76135 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 19.10.1995
DE-Aktenzeichen 19538849
Offenlegungstag 24.04.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.2000
IPC-Hauptklasse A01M 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum schonenden Entfernen von Insekten oder ähnlichem Getier, insbesondere aus Wohnräumen, mit einem fünfseitig geschlossenen Fangkasten, der sich am Ende einer langgestreckten Handhabungsstange befindet und eine über das zu fangende Insekt stülpbare Fangöffnung besitzt sowie mittels einer längs einer Führung parallel zum Fangkasten verschiebbaren Abdeckung verschließbar ist.

Eine Vorrichtung dieser Art und Zweckbestimmung ist aus der US 5 305 546 A vorbekannt. Diese Vorrichtung besitzt einen Fangkasten mit einer Fangöffnung, die über ein an einer einen Raum begrenzenden Wandfläche, Fensterscheibe oder Raumdecke sitzendes Insekt stülpbar und mittels einer Abdeckung verschließbar ist.

Mit der vorbekannten Vorrichtung können Insekten nur von ebenen Flächen abgenommen werden. Durch die Erfindung soll daher eine verbesserte Vorrichtung der genannten Zweckbestimmung geschaffen werden, mittels der Insekten oder ähnliches Getier in schonender Weise auch aus Raumecken entfernbar sind.

Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei der Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 an Querwänden des Fangkastens, der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, spitz zulaufende Giebelelemente angeordnet sind, die aus einer zurückgezogenen Stellung in eine über die Fangöffnung vorstehende Stellung gebracht werden können, daß die Abdeckung als Winkelprofil mit zwei Schenkeln ausgebildet ist, die einen Winkel von vorzugsweise 90° einschließen und von denen der eine Schenkel zumindest eine der Fangöffnung entsprechende Flächenausdehnung aufweist, der andere Schenkel hingegen wenigstens die gleiche Länge und die 1/√2-fache Breite der Fangöffnung besitzt, wobei die Abdeckung in ihrer vollständig geöffneten Position um eine sich in Längsrichtung des Fangkastens erstreckende Anlenkachse in eine die Fangöffnung in der Art eines Firstdaches übergreifende Lage derart verschwenkbar ist, daß bei gedrehter Abdeckung und über die Fangöffnung vorstehenden Giebelelementen eine neue geschlossene Form des Fangkastens gegeben ist.

Diese Vorrichtung ermöglicht in einfacher Weise das Entfernen von Insekten oder ähnlichem Getier von ebenen Flächen, aber auch aus von zwei aufeinandertreffenden Wänden gebildeten Ecken und sogar aus räumlichen Eckbereichen beispielsweise zwischen einer Raumdecke und zwei aufeinanderstoßenden Wänden. Dazu müssen lediglich die den Querwänden des Fangkastens bewegbar zugeordneten Giebelelemente in ihre über die ursprüngliche Fangöffnung hinausragenden Positionen gebracht und die als Winkelprofil mit zwei von einer Ecke vorstehenden Schenkeln ausgebildete Abdeckung in ihrer Offenstellung so um ihre Anlenkachse verschwenkt werden, daß die Abdeckung in der Art eines Firstdaches auf den Fangkasten aufschiebbar ist, wobei die Giebelelemente die dreiecksförmigen Zwickel zwischen den Querwänden des Fangkastens und den Schenkeln der Abdeckung verschließen.

Eine sinnvolle Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die in Parallellage zu den Querwänden des Fangkastens geführten Giebelelemente durch Federkraft in ihre "Giebel" bildenden Stellungen betätigbar und mittels an der Betätigungsstange festlegbarer Seilzüge in ihren über die Fangöffnung nicht vorstehenden Stellungen arretierbar sind. Bei dieser Weiterbildung verfahren mithin die Giebelelemente nach dem Lösen der an der Betätigungsstange festlegbaren Seilzüge selbsttätig in ihre über die ursprüngliche Fangöffnung vorstehenden Betriebsstellungen.

Alternativ dazu kann auch wenigstens eines der Giebelelemente als mit den Querwänden des Fangkastens zumindest in Teilbereichen deckungsgleiches und um die Anlenkachse zum Verschwenken der Abdeckung in eine firstdachartige Lage in Bezug auf den Fangkasten verschwenkbares Wandelement ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Anordnung so getroffen sein, daß ein derartiges Wandelement beim Verschwenken der als Profilwinkel ausgebildeten Abdeckung in eine firstdachartige Lage mitverschwenkt wird.

Zum Führen der Abdeckung zwischen ihren die Fangöffnung des Fangkastens freigebenden und verschließenden Stellungen können an sich beliebige Führungsmittel eingesetzt werden. Als besonders zweckmäßig hat sich jedoch eine Teleskopführung erwiesen, die im normalen Verschiebebereich der Abdeckung zwischen deren Schließlage und Öffnungsstellung gegen Verdrehungen gesichert sein sollte. Bei der Ausbildung der Abdeckung als Profilwinkel mit zwei sich von einer Ecke erstreckenden Schenkeln kann die Verdrehsicherung in einfacher Weise dadurch aufgehoben werden, daß die Abdeckung über ihre die Fangöffnung des Fangkastens vollständig freigebende Öffnungslage hinaus verschiebbar und dann um die von der Führung zum transversalen Verschieben gebildete Anlenkachse in eine firstdachartige Lage verschwenkbar und danach in der Art eines Firstdaches auf die Fangöffnung des Fangkastens aufschiebbar ist.

Schließlich hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn der Boden und wenigstens ein Teil der Wände des Fangkastens transparent ausgebildet sind, damit das Einfangen der zu entfernenden Insekten unter Sichtkontrolle durchführbar ist.

Eine Ausführungsform der Erfindung soll nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:

Fig. 1 die Vorrichtung zum Entfernen von Insekten oder dergleichen mit einem eine oberseitige Fangöffnung aufweisenden Fangkasten und einer in der von der Fangöffnung aufgespannten Ebene bewegbaren Abdeckung zum wahlweisen Verschließen der Fangöffnung in einer perspektivischen Gesamtansicht;

Fig. 2 die Vorrichtung in einer Draufsicht zu Fig. 1 mit Blick auf die oberseitige Fangöffnung und die dieser verschiebbar zugeordnete Abdeckung,

Fig. 3 die Vorrichtung in einer der Schnittlinie III-III in Fig. 2 entsprechenden Schnittansicht mit der Abdeckung in einer die Fangöffnung vollständig freigebenden Stellung bei Weglassung von Distanzelementen,

Fig. 4 die Vorrichtung in einer Ansicht wie in Fig. 3, jedoch mit der über die volle Öffnungsstellung hinaus verschobenen und um eine Anlenkachse teilweise verschwenkten Abdeckung sowie mit einem auf der von der Abdeckung abgewandten Seite hochgefahrenen Giebelelement,

Fig. 5 die Verschwenkung der Abdeckung um deren Anlenkachse in einer der Schnittlinie V-V in Fig. 4 entsprechenden Schnittansicht und

Fig. 6 die Vorrichtung in einer Ansicht wie in Fig. 4, jedoch mit um 45° gegenüber der Ansicht in Fig. 3 verschwenkter Abdeckung.

Die in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung 10 zum Entfernen von Insekten oder ähnlichem Getier insbesondere von den Wänden von Wohnräumen besitzt einen fünfseitig geschlossenen Fangkasten 12 mit einem Boden 13, je zwei Längswänden 14, 14' und zwei Querwänden 15, 15' sowie einer dem Boden 13 gegenüberliegenden Fangöffnung 16. Aufgenommen ist der - mit Blick auf die Fangöffnung 16 gesehen - Rechteckquerschnitt aufweisende Fangkasten 12 auf dem Ende einer langgestreckten Handhabungsstange 18, der mit seinem einen Ende über ein Gelenk 19 in im einzelnen hier nicht interessierender Weise mit dem Fangkasten-Boden 13 fest verbunden ist. Das Gelenk 19 ist als Klemmgelenk ausgebildet, das die Handhabung der Vorrichtung erleichternde Winkeleinstellungen des Fangkastens 12 gegenüber der Handhabungsstange 18 ermöglicht, wie in Fig. 1 angedeutet.

Die Vorrichtung 10 umfaßt ferner eine Abdeckung 20 zum wahlweisen Verschließen der Fangöffnung 16 des Fangkastens 12, die als Winkelprofil mit je einem den Abmessungen der Fangöffnung 16 angepaßten und an ihren jeweils einen Enden mittels einer Stirnwand 21 miteinander verbundenen Schenkeln 22, 22' ausgebildet ist. Die Abdeckung ist längs einer Führung 24 zwischen einer die Fangöffnung 16 des Fangkastens 12 verschließenden Stellung und einer die Fangöffnung 16 vollständig freigebenden Öffnungslage verschiebbar geführt. Bei der Führung 24 handelt es sich um eine Teleskopführung mit einem über die gesamte Länge des Fangkastens 12 reichenden Führungsrohr 25, das an der einen Querwand 15 befestigt ist und sich durch die andere Querwand 15' hindurcherstreckt. Innerhalb dieses Führungsrohrs 25 ist ein weiteres Führungsrohr 26 aufgenommen, das an der die beiden Schenkel 22, 22' der Abdeckung 20 an ihren jeweils einen Enden verbindenden Stirnwand 21 befestigt ist. Durch die beiden Führungsrohre 25, 26 erstreckt sich eine Zugfeder 28 hindurch, die einerseits an der die Schenkel 22, 22' der Abdeckung 20 miteinander verbindenden Stirnwand 21 und andererseits an der von dieser Stirnwand 21 entfernten Querwand 15 des Fangkastens 12 befestigt ist.

Unmittelbar unterhalb des Fangkastens erstreckt sich von der Handhabungsstange 18 ein Ausleger 30 seitlich fort, der über die gesamte Öffnungslage der Abdeckung 20 hinausreicht und an dem zwei Umlenkrollen 31, 31' zum Führen eines dem Anschluß der rückstellenden Zugfeder 28 gegenüberliegend an der Stirnwand 21 angebrachten Seilzuges 32 dient, der durch an der Betätigungsstange 18 angebrachte Führungsösen 33, 33' hindurchgeführt ist und an seinem von der Abdeckung 20 entfernten Ende eine an einer Halterung 35 der Führungsstange 18 einhängbare Öse 34 besitzt.

Bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Vorrichtung 10 wird diese mit in seiner vollen Öffnungslage gemäß Fig. 3 befindlicher Fangöffnung 16 des Fangkastens 12 über ein beispielsweise an einer Raumdecke sitzendes Insekt gestülpt und dann die Abdeckung 20 durch Aushängen der am Ende des Seilzugs 32 angebrachten Öse 34 freigegeben, worauf die Abdeckung 20 unter der Wirkung der rückstellenden Kraft der innerhalb der Teleskopführung aufgenommenen Zugfeder 28 in ihre Schließlage betätigt wird. Danach ist das Insekt im Fangkasten 12 eingeschlossen und kann in einfacher Weise aus dem Raum expidiert sowie danach durch erneute Betätigung der Abdeckung 20 in ihre Öffnungslage freigegeben werden.

Damit bei der vorstehend erläuterten Handhabung die Betätigung der Abdeckung 20 in eine die Fangöffnung 16 verschließende Lage nicht durch Schleifen an einer Wand- oder Raumdecke behindert wird, sind an der von dem Ausleger 30 abgewandten Querwand 15 und an einer sich vom Ausleger 30 nach oben forterstreckenden Traverse 30' Distanzelemente 36, 36' und 37, 37' vorgesehen. Bei diesen Distanzelementen handelt es sich um über die von der Fangöffnung 16 aufgespannte Ebene um ein Maß etwas größer als die Stärke der Schenkel 22, 22' der Abdeckung 20 vorstehende Gummipuffer, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Vorrichtung an einer Wand- oder der Raumdecke abstützen, so daß eine unbehinderte Betätigung der Abdeckung 20 möglich ist.

Jeweils außenseitig von den Querwänden 15, 15' des Fangkastens 12 sind Giebelelemente 38, 39 angeordnet. Bei dem vom Ausleger 30 mit den Umlenkrollen 31, 31' für den Seilzug 32 zur Betätigung der Abdeckung 20 entfernten Giebelelement 38 handelt es sich um ein an der betreffenden Querwand 15 des Fangkastens 12 geführtes dreieckförmiges Teil, das gegen die Wirkung rückstellender Federn 40 mittels eines weiteren Seilzugs 41 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage festgelegt ist. Dieser Seilzug 41 greift unterseitig an dem Giebelelement 38 an und ist durch an der Handhabungsstange angebrachte Führungsösen 42, 42' geführt sowie an seinem von dem Giebelelement 38 entfernten Ende mit einer ebenfalls an einer Halterung 43 der Handhabungsstange 18 einhängbaren Öse 44 versehen. Durch einfaches Aushängen dieser Öse 44 wird der dem Giebelelement 38 zugeordnete Seilzug 41 freigegeben und das Giebelelement 38 gelangt dann selbsttätig unter der Wirkung der genannten Federn 40 in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung, in der das Giebelelement 38 oberseitig über die Querwand 15 des Fangkastens 12 hinausragt.

Bei dem anderen Giebelelement 39 handelt es sich um ein der anderen Querwand 15' des Fangkastens 12 außerhalb von diesem zugeordnetes Wandelement, das mit der genannten Querwand im wesentlichen deckungsgleich ausgebildet und auf dem sich durch die genannte Querwand 15' hindurch erstreckenden Abschnitt des Führungsrohrs 25 der Teleskopführung 24 drehbar, aber im wesentlichen axialfest aufgenommen ist. Der axialen Festlegung dient eine auf dem Endabschnitt des genannten Führungsrohrs 25 angeordnete Halterung 45.

Insbesondere Fig. 3 zeigt, daß beim Erreichen der vollen Öffnungsstellung der Abdeckung 20 deren Stirnwand 21 auf eine an dem Ausleger 30 mit den Führungsrollen 31, 31' für den Seilzug 32 zum Betätigen der Abdeckung 20 angebrachte Druckfeder 46 trifft, wobei in dieser Öffnungslage die von der Stirnwand 21 der Abdeckung 20 entfernten Enden der beiden Schenkel 22, 22' die entsprechende Querwand 15' des Fangkastens 12 sowie die rückseitige Kante der einen Längswand 14 umgreifen. Dadurch ist eine translatorische Bewegung der Abdeckung 20 zwischen ihren die Fangöffnung 16 des Fangkastens 12 verschließenden bzw. freigebenden Stellungen gewährleistet.

Wenn beim Betätigen der Abdeckung 20 in ihre Öffnungslage die an dem Ausleger 30 angebrachte Druckfeder 46 zusammengedrückt und dadurch die Abdeckung 20 mit der die Schenkel 22, 22' verbindenden Stirnwand 21 bis an einen an dem Ausleger 30 angebrachten Anschlag 47 herangeführt wird, gelangt die Abdeckung 20 in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage, in der die von der Stirnwand 21 entfernten Enden der Schenkel 22, 22' den Fangkasten 12 nicht mehr umgreifen. In dieser Lage gelingt ein Verschwenken der Abdeckung um die von der Teleskopführung 24 gebildete Anlenkachse in Richtung des Drehpfeils 48 in Fig. 5, wobei auch das auf dem Ende des dem Fangkasten 12 lagefest zugeordneten Führungsrohrs 25 der Teleskopführung 24 aufgenommene Wandelement 39 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise verschwenkt wird. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß beim vollständigen Verschwenken der Abdeckung 20 und des von deren Schenkeln 22, 22' übergriffenen Wandelements 39 letzteres in eine Lage gelangt, in der ein Dreiecksbereich dieses Wandelementes 39 als Giebelelement nach oben über die betreffende Querwand 15' des Fangkastens 12 vorsteht, wobei die von der Abdeckung 20 umgriffene Ecke dieses Wandelements 39 dann mit der Dreiecksspitze des der anderen Querwand 15 des Fangkastens 12 zugeordneten Giebelelementes 38 fluchtet, wenn dieses Giebelelement 38 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise über die Oberkante des Fangkastens 12 verschoben ist. Nach dem Verschwenken der Abdeckung 20 mit dem genannten Wandelement 39 drückt die auf die Stirnwand 21 der Abdeckung 20 wirkende Druckfeder 46 die Abdeckung 20 in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage zurück, in der durch Freigabe des die Abdeckung 20 in ihrer Öffnungslage haltenden Seilzuges 32 die Abdeckung 20 mittels der innerhalb der Teleskopführung aufgenommenen Zugfeder 28 in eine die Fangöffnung 16 des Fangkastens 12 in der Art eines Firstdaches übergreifende Schließlage gelangt und die beiden Giebelelemente 38, 39 die Zwickel zwischen den Oberkanten der Querwände 15, 15' des Fangkastens 12 und den Schenkeln 22, 22' der Abdeckung 20 verschließen. Bezugszeichenliste 10 Vorrichtung

11 -

12 Fangkasten

13 Boden

14, 14' Längswände

15, 15' Querwände

16 Fangöffnung

17 -

18 Handhabungsstange

19 Gelenk

20 Abdeckung

21 Stirnwand

22, 22' Schenkel

23 -

24 Führung

25 Führungsrohr

26 Führungsrohr

27 -

28 Zugfeder

29 -

30 Ausleger

30' Traverse

31 Umlenkrollen

32 Seilzug

33, 33' Führungsösen

34 Öse

35 Halterung

36, 36' Distanzelemente

37, 37' Distanzelemente

38 Giebelelement

39 Giebelelement

40 Federn

41 Seilzug

42, 42' Ösen

43 Halterung

44 Öse

45 Halterung

46 Druckfeder

47 Anschlag

48 Drehpfeil


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum schonenden Entfernen von Insekten oder ähnlichem Getier, insbesondere aus Wohnräumen, mit einem fünfseitig geschlossenen Fangkasten, der sich am Ende einer langgestreckten Handhabungsstange befindet und eine über das zu fangende Insekt stülpbare Fangöffnung besitzt, sowie mittels einer längs einer Führung parallel zum Fangkasten verschiebbaren Abdeckung verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an Querwänden (15, 15') des Fangkastens (12), der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, spitz zulaufende Giebelelemente (38, 39) angeordnet sind, die aus einer zurückgezogenen Stellung in eine über die Fangöffnung (16) vorstehende Stellung gebracht werden können, daß die Abdeckung (20) als Winkelprofil mit zwei Schenkeln (22, 22') ausgebildet ist, die einen Winkel von vorzugsweise 90° einschließen und von denen der eine Schenkel (22) zumindest eine der Fangöffnung (16) entsprechende Flächenausdehnung aufweist, der andere Schenkel (22') hingegen wenigstens die gleiche Länge und die 1/√2-fache Breite der Fangöffnung (16) besitzt, wobei die Abdeckung (20) in ihrer vollständig geöffneten Position um eine sich in Längsrichtung des Fangkastens (12) erstreckende Anlenkachse in eine die Fangöffnung (16) in der Art eines Firstdaches übergreifende Lage derart verschwenkbar ist, daß bei gedrehter Abdeckung (20) und über die Fangöffnung (16) vorstehenden Giebelelementen (38, 39) eine neue geschlossene Form des Fangkastens gegeben ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Parallellage zu den Querwänden (15, 15') des Fangkastens (12) geführten Giebelelemente (38, 39) durch Federkraft in ihre "Giebel" bildenden Stellungen betätigbar und mittels an der Bedienungsstange (18) festlegbarer Seilzüge (41) in ihren über die Fangöffnung (16) nicht vorstehenden Stellungen arretierbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Giebelelemente (39) als mit den Querwänden (15, 15' des Fangkastens (12) zumindest in Teilbereichen deckungsgleiches und um die Anlenkachse zum Verschwenken der Abdeckung (20) in eine firstdachartige Lage in Bezug auf den Fangkasten (12) verschwenkbares Wandelement ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Führung (24) zum transversalen Verschieben der Abdeckung (20) zwischen ihren die Fangöffnung (16) des Fangkastens (12) freigebenden und verschließenden Stellungen um eine Teleskopführung mit Verdrehsicherung für die Abdeckung (20) handelt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (20) unter Aufhebung der Verdrehsicherung über ihre die Fangöffnung (16) des Fangkastens, (12) vollständig freigebende Öffnungslage hinaus verschiebbar und dann um die von der Führung (24) gebildete Anlenkachse in eine firstdachartige Lage verschwenkbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der den Fangkasten (12) begrenzenden Wandungen transparent ist.






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