PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19731167A1 04.05.2000
Titel Biologischer Raumlüfter und Raumluftfilter
Anmelder Block, Hubert K., 51702 Bergneustadt, DE
Erfinder Block, Hubert K., 51702 Bergneustadt, DE
DE-Anmeldedatum 21.07.1997
DE-Aktenzeichen 19731167
Offenlegungstag 04.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.2000
IPC-Hauptklasse B01D 53/84
IPC-Nebenklasse F24F 3/16   A01G 9/02   A01G 31/00   A01G 27/00   
Zusammenfassung Vornehmlich als Raumluftvorfilter fungiert ein Auffang-Untersatzgefäß/1; es beinhaltet den Blaslüfter/5 - und ist randoberöffnungsseits/27c in Abständen bepflanzbar (s. Fig. 8).
Das zentrale Aufnahmegefäß/2 bildet [filter-/unterdruckprinzipkammerseits/16] den bepflanzbaren Raumlufthauptfilter/2 (s. Fig. 2 + 3).
Das obere Aufnahmegefäß/3 bildet auch eine (design-)bepflanzbare "Raumluftfilterstufe" - und beinhaltet mittig einen Sauglüfter (s. Fig. 2).
Zwischen dem zentralen Aufnahmegefäß/2 und dem oberen Aufnahmegefäß/3 befindet sich ein rohrartiges Verbindungsgefäß als Filter/Restfilter/4 (s. Fig. 2).
Mittel... [z. B. Abdeckungsteile/36 (etwa aus Folie) im oberen Aufschüttungsbereich] sind vorgesehen, daß der Blaslüfter/5 mit dem Sauglüfter/6 luftkommuniziert (s. Fig. 2 + 3).
Ort-/vorrichtungsverbleibende Unterdruckprinziptanks [Kompaktstufentank/33 + Stecktransparenttank/31] sind mit Wasserkommuniziermitteln für die notwendige - vorrichtungsrelevante - Feuchtigkeit abhängig/plazierbar (s. Fig. 2 + 4).
Ein vorgesehener Zyklon-/Wirbelrohrstaubabscheider/37, mit seinem jeweiligen "Warm- & Kaltluftstrom", bildet, in einer besonderen Ausführung, das Vorrichtungsherzstück. Er optimiert - mit weiteren Einrichtungen - die "mehrebene-/-kammerrelevante" Innovations-Vorrichtung (:) "BIOLOGISCHER RAUMLÜFTER & RAUMLUFTFILTER" (s. Fig. 7).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Biologischen Raumlüfter & Raumluftfilter, der als Vorrichtung ausgebildet ist;

oberbegriffgemäß besteht er(:)

aus einem topfförmigen Filtergehäuse (Übertopf/Großgefäß) zur Aufnahme von Wasser/Nährflüssigkeit und mindestens einem darin befindlichen Filterelement als Pflanztopf mit darin befindlichem Pflanzsubstrat/Filtergranulat incl. Aktivkohleteilen und Bodenmikroben- sowie mindestens einer Pflanze, nebst bereichsweisen Wasserreservoir,

  • - wobei ein elektrisch betriebener Lüftermotor luftzirkulierend auf das Filterelement einwirkt, und
  • - wobei das topfförmige Filtergehäuse eine dichtende Abdeckung mit mindestens einer Halteöffnung für das Filterelement aufweist.

Gattungsgemäße Einrichtungen werden wie folgt aufgezeigt:

DE 195 21 239 A1: Die Verstopfungsmöglichkeit des Luftverteilers mit einer Vielzahl von kleinen Bohrungen - durch sich ausbreitendes Wurzelwerk - ist hier zu befürchten. - Eventuelle Humusbeigaben erhöhen die Wurzelausdehnung; eine Restraumverdichtung der Aufschüttung durch Wurzeln geschieht schnell, und humusrelevante Rückstände gelangen leicht in die gefilterte Luft. - Viel ungenutzter Hohlraum ist konstruktionsbedingt vorhanden, weshalb vom Lüfter ausbreitender Schall hin- und herschwingen kann, und ungehindert über die ungeschützten Flächen störend in die Geräteumgebung gelangt. - Die Wasserbevorratung ist verhältnismäßig gering bemessen.

EP 593 393 A1: Bei diesem Luftfilter, von der die vorliegende Erfindung ausgeht [siehe den vorgenannten Oberbegriff], besitzt das Außengefäß eine Art Deckel mit Durchbrüchen, in denen halbhohe "Pflanzgefäßschäfte" mit je unterhälftig anhängigen Filtertaschen eingesetzt sind. Zu "mineralisierende" Luftausfilterungen können sich nicht ausreichend am nur begrenzt vorhandenem Aufschüttungsgranulat ablagern. Auf der bodenseitigen Wasseroberfläche im Großgefäß, zwischen den "Filterpflanztöpfen", schlägt sich bei dem Betrieb der Anlage, wegen der "Wasserkühle" ein immer stärker werdender Lösungsfilm aus etwa Benzolen... vom Tabakrauch und dergleichen nieder, der von Zeit zu Zeit abgesaugt/abgeschöpft und entsorgt werden muß. Das ist nachteilig, und mindert die Effektivität der Einrichtung. Die Wasserbevorratung ist rel. begrenzt.

Die Erfindungsaufgabe besteht - zur Beseitigung der z. T. geschilderten Nachteile - darin, einen biologischen Raumluftfilter und Raumlüfter zu schaffen, welcher insbesondere bei Erdkultur- Wurzelballen bewehrten Pflanzen [Vorteil: große Mikroorganismenvielfalt...; Nachteil: Erde ist ggf. Allergieteileträger/Sporen-] Vorteile in Richtung Luftverbesserung, Lebendorganismen-Versorgung (= Pflanzen-/Mikroorganismenversorgung [durch Wasserversorgung]) und allgemeine Handhabung/-Funktionssolidität aufweist, wobei schließlich dichtende, werkzeugintensive Abdeckelungen und zusätzliche Pflanz-/Filtergefäßeinzelelemente ersetzt bzw. entbehrlich werden.

Gelöst wurde die Aufgabe gemäß je der kennzeichnenden Teile der beiden Hauptansprüche, demgemäß es im ersteren Fall vorgesehen ist(:)

  • - daß ein Ein-, Zwei-, Drei- oder Mehr-Folgefilterkammer-System durch geeignete Mittel in mehr als einer Ebene vorgesehen ist,
  • - daß ein Staub-/Feinstaub-/Rauchschwebeteilchen-Vorabscheider vorgesehen ist, und
  • - daß ein Steck- und/oder Stufen-Unterdruckprinziptank, insbesondere als integriertes Element, vorgesehen ist [(vorgesehen sind) - (je)] an einem geeigneten Plazierungsort verbleibbar zugeordnet.

Im zweiten Fall ist folgendes lösungsmäßig vorgesehen:

  • - Ein Auffanggefäß als Untersatz + Reservoir ist auch, durch geeignete Mittel, als Vorfilter vorgesehen, und nimmt, großflächig isoliert, einen Lüfter auf.
  • - Ein unteres Aufnahmegefäß ist, luft-/wasserkommunizierend, auf dem Auffanggefäß plaziert, wobei das Aufnahmegefäß etwa die Form einer "Napfkuchenform" aufweist, und vom Innenschaft aus, sich über den Boden ausbreitende Stege befinden, die Kanäle darstellen, und anfänglich oben geschlossen sind, und je mit einem Durchbruch beginnen.
  • - Die Stege und Kanäle, zum Filterraum hin, sind mit einem luftdurchlässigen (ggf Gelochten) Element - wie eine stabile Torf-/Pappeflachlage oder ein Grobvlies - überlagert.
  • - Zwischen dem Auffanggefäß... und dem Aufnahmegefäß ist ein Luftzirkulier-Zwischenraum/-Abstand vorgesehen, wobei in Abständen zueinander Dicht-/Isolierweichkörper 28a angeordnet sind.
  • - Eine Halterungseinrichtung - ein Halteschaft - mit Aussparungen zum Luftdurchtritt ist über dem oberen Hauptgefäß-Kanälegebilde angeordnet, wobei diese Halterungseinrichtung die (eine) aufsteigende Restfilter-/Schlußfilter-Anlage aufnimmt.
  • - Ein oberes Aufnahmegefäß ist etwa um den obere Lüfter/Sauglüfter plaziert - für die Pflanz- und Filteraufschüttung aus Adsorptionsgranulat nebst Pflanzen.
  • - Ein U-Tank, oder ein Mehrkammereinsatz/-gefäß ersetzt, oder füllt aus(:) das A-Gefäß.

In den [z. T. skizzenhaften und teilweise stark vereinfachten] Zeichnungen ist die Innovation beispielsweise dargestellt worden. Es zeigen die

Fig. 1a eine Vorrichtungsvariante im Schnitt in der Vorderansicht;

Fig. 1b ein Teil aus der Fig. 1a (vereinfachte Darstellung und Ausführung eines Wasserüberlaufs);

Fig. 2 eine Vorrichtungsvariante in der Seiten- oder Vorderansicht;

Fig. 3 die Teilvorrichtung gemäß etwa der Fig. 1a + 2 im Schnitt - in der Seiten- oder Vorderansicht;

Fig. 4 einen abgestuften Unterdruckprinziptank (hier: besonders stark vereinfacht - und zudem abstrakt gezeichnet);

Fig. 5+6 je die Draufsicht auf eine besondere Ausführung (Kompaktform) des Aufnahmegefäßes [bes. stark vereinfacht gezeichnet - die Verbindungsöffnungen sind in der Fig. 6 weggelassen];

Fig. 7 die Vorderansicht/Seitenansicht (Schnitt) eines Staubabscheiders (hier:

Zyklonvariante, stark vereinfacht);

Fig. 8 eine weitere Ausführungsvariante der Vorrichtung, ca. nach den Fig. 2+3.

Herzstück der Erfindung sind die nacheinander angeordneten "granulierten" Filterkammern 15--16/Fig. 3 verquickt mit mindestens einem z. B. zyklonären 37 Abscheider vornehmlich fester - und z. T. gelöster - Stoffe als kombiniertes "Feucht-Trocken-Filtersystem" mit den filternotwendigen (Stufen)Unterdruckprinziptanks 33/31, nebst zentral und geräuscharm plazierten - kräftigen - Lüftern 5/6.

Das etwa "linear" ausrichtbare "Mehrkammergefäß-Set", demgemäß belastete Luft 26b mehrere Gefäße 1-4 und Kammern 4a/15/16/33b/35a - sowie Kanäle 8/8a/19/4a - vornehmlich nacheinander, oder z. T. etwa parallel, durchzieht 26/26a/26b, einschließlich der darin meistens eingelagerten Filteraufschüttungen - sowie der vor, bzw. nach-/zwischengeschaltete Abscheider 37 - sorgen für eine gründliche Luftreinigung. Die Luftqualität wird noch durch eine ausgewogene Befeuchtung der Luft - im Endfilterbereich 4/4a/3 verbessert. Eventuell vorhandene/auftretende Schimmelsporen [ggf. von Erdwurzelballen bewehrten Pflanzen 16/23] verbleiben in der Vorrichtung; sie werden von Mikroorganismen vornehmlich zu Pflanzennährstoffen aufgespalten (Biogenese).

Zu diesem gesamtheitlichen Zweck ist folgendes vorgesehen:

a) Auffanggefäße 1

Ein etwa hohlkörperartiges Gefäß - das Auffanggefäß 1 - ist zuunterst plaziert. Es kann z. B. rund, quadratisch, sechseckig oder rechteckig... gestaltet sein, und mit einer Pflanz- und Filteraufschüttung 30 versehen werden, sowie vereinzelt - entsprechend jeder zweiten Öffnung/Aussparrung 27c/Fig. 3 - mit niedrigwüchsigen Pflanzen bepflanzt werden (s. Fig. 8). Etwa konzentrisch um die Mittelachse ost eine Aufnahmeeinrichtung - ein Schaft 12 - angeordnet, welcher selbst - und dessen Umgebung - schall- und vibrationsschützend erfindungsgemäß großflächig mit Dicht- und Isolierweichkörper "eingehüllt" ist. In dieser Umhüllung 28c ist der Lüfter - z. B. Halbradial-Rohreinschublüfter 5 - deshalb zentral gebettet, daß hierdurch zusätzlich eine weitere gute Geräuschdämmung erzielt wird. Bei rechteckigen Vorrichtungsausgestaltungen - die sehr effektiv sind - befinden sich, in Abständen zueinander, zwei oder drei (je nach Länge des zu wählenden Gefäßes) Lüfter 5 in dem Aufnahmegefäß 1. - Die Oberwandung des Aufnahmegefäßes 1 kann - wie gezeichnet/Fig. 1+3 - je rundum von außen, und etwa vom Lüfter 5 aus, nach unten eingesenkt sein, und eine Art Doppelmulde bilden. Sie kann aber auch etwa plan verlaufen - oder im Ausnahmefall teilweise - bis gänzlich - fehlen.

b) Hauptgefäß 2

Etwa parallel - bestenfalls im Abstand 19 zur Auffanggefäß-Oberwandung 1 - ist das Hauptgefäß (2) plaziert, wobei dessen Boden bis über den Lüfter (5) aufgewölbt ist. Nun besteht der Hauptgefäßboden - etwa strahlenförmig von diesem Aufwölbungszentrum ausgehend - aus Kanälen 8/Fig. 1+3, die anfänglich, ab den Verbindungs-Aussparrungen 27, oben geschlossen gestaltet sind, und dann, etwa als Stege (8b) - also nach oben offen - weiter verlaufen.

Im Haupt-/Aufnahmegefäß 2 sind zuunterst jeweils Stegunterbrechungen 39 für eine gute - bodenseitige - Wasserverteilung vorgesehen.

Vorgesehen ist es auch, daß die Kanäle Stege 8/8a/8b mit einer luftdurchlässigen Trennlage 7 aus einem sonderlich gelochten Grobvließmaterial - und/oder aus einer gelochten, möglichst faserverstärkten Kapillarmateriallage (Torf/Pappe...) - überdeckt werden. Hier ist es von Vorteil, daß die äußeren Trennlagebereiche 7 teilweise direkt an der steg- und kanallosen 8 Innenwandung des Gefäßschafts 2 anliegen - und dort von der Pflanz- und Filteraufschüttung 30 - dichtend - angedrückt werden -, damit die Luft 26 dort nicht später, beim Vorrichtungsbetrieb längs der Gefäßwandung 2, uneffektiv den Filterraum 16, auf den direkten Weg nach oben, entweichen kann.

Ablauf- bzw. Überlaufeinrichtungen 9/10/10a/11/29a/27b schützen die Gefäße 1/2 vor schädigenden Wasserüberflutungen; hierzu sind auch - wie später aufgeführt - Bodenwasserstand regulierende U-Tanks 31/33 vorgesehen.

Die Kanäle 8/8a laufen etwa im Vorrichtungszentrum - je in einem Oberbogen - über dem dortigen Halbradiallüfterschaufelrad 5 aus. Dieses ist strömungstechnisch günstig geregelt. Die dortige Zentralfläche innert dem Kanalkranz - als Weiterführung der Kanäle 8a - des Hauptgefäßes 2 direkt über dem inneren Lüfterschaufelrad 5 ist schall- und vibrationsgedämmt 28b beschichtet.

Bestenfalls auf der besagten Zentralflächenwandung befindet sich der wandungsseits gelochte 27a Halteschaft 21 zur Aufnahme der Aufbauteile 4, 4a..., wobei aber schon die beiden unteren Gefäße 1/2 einzeln für sich - bzw. natürlich aber gemeinsam - erfindungsgemäß vorteilhaft luftfilternd und "lüftend" ausgelegt, und einsetzbar sind.

c) Aufbaugefäße 3/4

Als Abschlußfilterkomplex ist etwa ein aufsteigendes ein- bis mehrkanaliges/-kammeriges Designrohr 4/4a mit oberen Aufnahmegefäß 13 und oberen Lüfter 6 vorgesehen; diese Dinge sind über die Halteeinrichtung - den Halteschaft 21 - auch luftkommunizierend 26a/26b mit den unteren Gefäßen 1/2 und Räumlichkeiten 15/16 verbunden.

Auch hier funktioniert die Vorrichtung teil-/hilfsweise ohne die "Untereinrichtungen 1/5".

d) Unterdruckprinziptank-Einsatz 33

Ein Wasserversorgender U-Tankeinsatz 33 - insbesondere in abgestufter Form 33d - dient auch zur Aufnahme von Pflanz-/Filteraufschüttungen 30 und Pflanzen 23 sowie von technischen Einrichtungen 4/4a/6/21/37... - Hierfür ist der Tank mit Schächten 33b/33c - auch in unterschiedlichen Höhen 33d - ausgerüstet.

Es ist vorgesehen, daß diese Einrichtung 33 in den Filter- und U-Tankraum 16 des Hauptgefäßes 2 eingelassen wird - aufstehend auf die dort vorhandenen Kanäle/-stege 8/8a und die Trennauflage 7.

Der Tank 33 kann oben - zumindest bereichsweise 33d - aus dem Hauptgefäß 2 herausragen. Es ist zudem vorgesehen, daß je der Tank 33 und das Auffanggefäß 1 derartig ausgebildet ist, daß selbiger 33 das Hauptgefäß 2 ersetzt [ersetzen kann].

Die technische Arbeitsweise des tankrelevanten Unterdruckprinzips wird als bekannt vorrausgesetzt; unter dem Punkt "g" wird hierzu aber noch hilfsweise einiges erläutert.

e) Staub- und Schwebeteilchen-Abscheider 37

Das Wirbelrohr 37 [Zyklon 37] ist - in Verbindung mit der bisher beschriebenen Vorrichtungsinnovation - für die Erfindung sehr effektivitätstfördernd wirksam. Die Einrichtung kann etwa kegelstumpfförmig 37 oder etwa zylindrisch ausgebildet sein. Es ist in seiner gewählten Form in einen der gezeichneten Kammern 35a/Fig. 6 oder Schaftausbuchtungen Fig. 5 der Sonderhauptgefäße 2/Fig. 5+6 - oder in einem Schacht 33c/Fig. 4 des U-Tanks 33 - einzuplanen.

Es 37 arbeitet im Blas- und/oder im Saugprinzip über drei Anschlüsse 38a-c. Die zu reinigende Luft 26b strömt etwa innenschafttangential von dem Eingangskanal 38a in den Abscheiderinnenraum 38d hinein - und vollführt dort im Schaftbereich [gemäß der Lage in der Fig. 7] zunächst einen abfallenden - spiralisierten - Verlauf bis ca. zur vertikalen Hälfte der Kammer 38d. Im weiteren Verlauf wirbelt/zykloniesiert die stark staubbelastete Luft schaftseits nach unten weiter, durch die untere Anschlußöffnung; wohingegen die weitestgehend entstaubte Luft mittig nach oben aus dem Oberanschluß 38b "herausdrallt".

Die staubbelastete Luft kann der Pflanz- und Filteraufschüttung 30 - z. B. in den Filterraum 16 des Hauptgefäßes 2 - zugeführt werden, wobei die "vor"-entstaubte Luft, zur Nachfilterung - in die Obergefäße 3/4/4a geleitet werden kann. Hier sind unterschiedliche Handhabungen möglich.

Gemäß Staub-Feuchtabscheidereinrichtungen kann das sedimentbelastete Wasser ebenfalls in die Aufschüttung 30 geleitet werden - zur mikrobiellen "Entsorgung".

Der staubangereicherte Luftstrom des Zyklons/Wirbelrohrs bietet den Vorteil, daß deren natürliche Wärmeaufheizung die Aktivität/Leistungsfähigkeit der Mikroorganismen in erheblichem Maße erhöht. Zu starke Aufheizungen der Aufschüttungen 30 kann durch gelegentliches Abscheider-Abschalten begegnet werden, wofür ein geeigneter Thermostatschalter denkbar ist.

f) Abdeckung 36

Damit die zu filternde Luft 26b/Fig. 3 im Hauptgefäß 2 einen anstrebenswert filteraktiven Verlauf nehmen kann - siehe Pfeilanordnung 26a/26b/Fig. 3 - deshalb soll die Pflanz-/Filteraufschüttung 30 in der Filterkammer 16 - zumindest bereichsweise - abgedeckt 36 werden. Hierzu eignen sich Granulat 30 überstreubare Plattenteile oder Folienstücke.

Im Zusammenspiel der Lüfter 5/6 - blasend 5 und saugend 6 - kann so die Zimmer- /Raumluft 26 optimal gefiltert und "gelüftet" werden.

g) Einsteck-Unterdruckprinziptank 31

Der Stecktank 31 mit in- und/oder externen Funktionskanälen 31b-d kann für alle Gefäße 1-3 - selbst für "Staubfeuchtabscheider" 37 verwendet werden. Wo er in das bodenstehende Wasser eingesteckt/plaziert wird, da kann er verbleiben, und braucht nur immer - wenn er leer ist - neu aufgefüllt werden, was in den Einfüllschaft 31f des Einfüllkanals 31b geschieht. Hierzu ist es nützlich, daß dieser Unterdruckprinziptank 31 weitgehend transparent gestaltet ist.

Der Aufbau, und die Funktion des vereinfacht gezeichneten Obertanks 31 [welcher prinzipiell und Kanäle 31b/31c anordnungsmäßig dem Einsatztank 33 ähnelt] ist folgender:

  • 1. Der Tank 31, mit seinem Tankreservoir 31a) gereicht bis in den Stehendwasserbereich des U-Tank-/Filterraums 16 hinein.
  • 2. In den Unterbereich des Tankinnenraums 31a mündet der Einfüllkanal 31b ein; er 31b beginnt - mit dem oberen Einfüllende 31f - über dem Tankinnenraum 31a.
  • 3. Bis in den obersten Bereich des Tankfüllraums 31c gereicht der Belüftungskanal 31c, beginnend - mit der Belüftungskanal-Unteröffnung 31g - direkt über dem gewünschten Stehendwasserbereich des Filterraums 16 vornehmlich im Hauptgefäß.
  • 4. In Verlängerung des Einfüllkanals 31b ist ein kl. Auslaufkanal 31d vorgesehen.
  • 5. Die unteren Tankkanäleenden sollten im Bereich der Hauptgefäßkanäle 8 Zirkulierluft 26a geschützt sein.
  • 6. Sinkt also der natürliche Wasserstand im unteren Hauptgefäßraum 2 unter den Bereich der Belüftungskanalöffnung 31g ab, dann "zieht" die obere - Wasser 34 freie - Tankkammer 31a Luft, womit sich der dortige 31a Unterdruck aufhebt.
  • 7. Damit geht es einher, daß Wasser 34 aus der Tankkammer 31a, durch die Auslauföffnung 31h des -kanals 31d ausfließt, in den Unterbereich 16 des Hauptgefäßes 2 hinein, womit also in dem Filterraum 16 der Wasserstand wieder ansteigt...
  • 8. Dieses bewirkt, daß die Belüftungskanal-Unteröffnung 31g "wasserseits verschlossen" wird. Der Tankraum 31a kann damit keine Luft mehr "einsaugen", womit sich im selbigen der Unterdruck wieder "aufbaut". Hiermit wird auch ein weiteres Wasserauslaufen gehindert.
  • 9. Dieses wiederholt sich im Intervall, bis zur völligen Entleerung des Obertanks 31.

h) Lüftergeräuscheeindämmung

Der jeweilige Lüfter 5/6 wird vorschlagsweise großflächig 28c - vibrationseindämmend - eingebettet; ebenso die einzelnen Vorrichtungsteile 1-4/33/37. Lüfterschall naheliegende - und somit schallausgesetzte - Vorrichtungsflächen werden auch großflächig schallisoliert, z. B. Weichschaummaterial/Weichschaum-Raumaterial beschichtet.

Dieses senkt - mit der konstruktiven Maßnahme der je etwa zentralen - und somit "in sich" geschützten - Einbringung der Lüfter 5/6...37 - erfindungsgemäß den Geräuschpegel sehr.

i) Bepflanzung 23/24

Der Bepflanzungsraum 16 im Hauptgefäß 2 kann mit erdwurzelballenbewehrten Grünpflanzen 23 beschickt werden, wobei die restliche Pflanz-/Filteraufschüttung 30 aus einem üblichen (Adsorptions-)Granulatgemisch 30 (Aktivkohle, Bruch-/-blähton, Grobfaservließ-Auflockerungsflocken, Basaltkies etc.) bestehen kann. Dieses - insgesamt - betrifft auch Einzelkammern/- Schächte 33c/35a (33b) der Zusatzeinrichtungen 33/Fig. 4/2/Fig. 6.

Die restlichen Kammern/Räumlichkeiten/Filtergefäße 3/4a/15 (vereinzelt 35a/35b) werden komplett in Hydrofilterart bepflanzt 23 und "beschüttet" 30.

k) Pflanzen- und Mikroorganismenbewässerung 34

Die Pflanzenwurzeln breiten sich, in ihren Eigenschaften und Fähigkeiten der Chemotropie, "Pflanzennährstoffe aufspürend" zum Wasser etc. - also solchermaßen insbesondere zum Feuchtgranulat 30 hin - aus.

In der Filterkammer 16 des Hauptgefäßes 2 bläst der Luftstrom 26b das "ringbodenseitig" stehende Wasser (bereichsweise etwas) nach außen weg. Im weiteren Verlauf gelangt/bläst die Luft über die äußeren Kanalstegwandungen 8e und das Abdeckvließ 7 hinaus, womit die dortige Pflanz-/Filteraufschüttung 30 durchnäßt wird.

Zudem reißt die Luft Wasserfeinsttröpfchen mit - und befeuchtet die nähere und weitere Aufschüttungsumgebung 30, damit - neben den Pflanzen - auch die Mikroorganismen versorgt - und lebensfähig bleiben.

Die restlichen Pflanzen 24 etc. werden wie üblich versorgt.

l) Sichtkontrolle des Vorrichtungslaufs

Zur einfachen, optischen/unelektronischen Kontrolle, demgemäß es angezeigt wird, ob die Vorrichtung in Betrieb ist, bzw. ob Luft (nach umfangreichen Wurzelausdehnungen) ausreichend in Bewegung gelangt, eignen sich erfindungsgemäß einige (dekorativfarbig gestaltete) Flatterfädennadeln 32/32a, welche jeweils an geeigneten Stellen (ca. Pos. 2, 3 oder 1/27b) zu plazieren sind.

Bekanntlich "wachsen" Pflanzen, oben "sichtbar" und wurzelseits "unsichtbar". Durch die zunehmenden Wurzelausdehnungen verringern sich natürlich auch die Spielräume zwischen den Granulatteilen 30, womit - mit der Zeit - auch die Luftzirkulation "eingeengt" wird.

Hier helfen die genannten Kontrolleinrichtungen 32/32a; und bei Bedarf muß die Bepflanzung entfernt - und "beidseitig" (oben und unten) zurückgeschnitten werden, und z. T. mit einer neuen Aufschüttung 30 wieder eingepflanzt werden. - Je nach Pflanzenart wird dieses, wie sonst auch in der Regel üblich, alle 1-S Jahre - für eine gute Luftfilterleistung - nötig sein.

m) Vorrichtungsbetrieb ohne Bepflanzung

In Raumbereichen, wo wenig oder z. T. kein Licht hinkommt, da kann die Vorrichtung ohne Pflanzen bzw. nur mit Deko-Kunstpflanzen betrieben werden. Hier muß die Schüttung 30allerdings in geeigneten Zeitabschnitten - vornehmlich gänzlich - ausgetauscht werden. Die alte Aufschüttungsmasse kann allerdings - z. B. für Balkon-/Terrassenbepflanzungen... - in besonderer Vorteilhaftigkeit - wiederverwendet/eingesetzt werden.

Die Vorrichtung kann auch zeitweilig nur mit den "Entstaubern" 37 betrieben werden.

Die Idealverwendung der Vorrichtung geschieht aber mit der Lebendpflanzenbestückung.

Notfalls sind der Vorrichtung, insbesondere im Winter, geeignete Lampen zuzuordnen.

n) Wasserüberlauf relevante Einrichtungen 9/10/11 etc.

Hierfür sind unterschiedlichste Einrichtungen und Vorkehrungen gezeigt. Sie tragen die Positionsziffer/n(:) 9/11 (Fig. 1a), 10/10a+b/11 (Fig. 1b) und 11/29a+b/27b (Fig. 3). Weitere nötige Überläufe wurden - der Einfachheit halber - nicht eingezeichnet, so z. B. betreffend des oberen Aufnahmegefäßes 3. Hier ist es einfach - und auch naheliegend -, daß beim Einfüllen überschüssiges Wasser in das abfallende Rohr, welches als Restfilter 4/Fig. 2 bezeichnet wird, abgeleitet wird, von wo es in den Pflanz-/Filterraum 16 des darunter angeordnete Gefäßes 2 ablaufen kann. Es wird darauf hingewiesen, daß die Lüftermotoren 5/6 vor ansteigendem Wasser durch Überläufe - siehe Pos. 9 in den Fig. 1a + 3 - geschützt (zu schützen) sind!

Es wird auch darauf hingewiesen, daß diese Vorrichtung für dessen unterschiedlichste Pflanz-/Filtergefäße 1-3 besondere U-Tanks 31/33 vorsieht, die nicht zuletzt jeden "pflanz- und filteraktiven Wasserstand" im jeweiligen Gefäß selbständig auf ein gleiches Niveau halten.

o) Vorrichtungsteile 2/33 rel. Zusammenspiel

Es versteht sich, daß der in den Filter- und Unterdruckprinzipraum 16 des Hauptgefäßes 2 eingebrachte U-Tank 33 seitens der zuständigen Schächte 33c für die Pflanz-/Filteraufschüttung 30 solchermaßen ausgebildet ist, daß die erfindungsgemäßen Luftzirkulierungen 26a+b - gemäß der entsprechenden 16 Pfeileanordnungen in der Fig. 3 - möglich sind.

p) Wasserstandseinrichtungen

Der U-Stecktank 31 ist transparent ausgebildet, so daß der Wasserinhalt/Wasserstand 34 darin gut eingesehen werden kann. Wenn auch weiter nicht direkt gezeichnet, so sind jeweilig geeignete, vorrichtungsseitige 1-3/33 Einrichtungen zur wichtigen Wasserstandskontrolle - wie etwa von der Hydrokultur her bekannt - in jedem Falle vorgesehen. Eine fachorientierten Ausführungsperson braucht dieserhalben nicht separat erfinderisch tätig zu werden.

q) Betrieb mit Recycling der Adsorptione/Allergene/Umweltnoxen durch Mikroben & Pflanzen

Der Biologische Raumluftfilter & Raumlüfter als Vorrichtung ist ein mit System entwickeltes "Filtergefäß-Blumenset" (1-39) derer Arbeitsweise, daß durch sie die Wohnraum-Büro-Betriebs-/Lokalluft 26b hindurchgeleitet wird, wobei die Pflanz-/Filteraufschüttung 30 die Schadluft (Allergene, Toxine, vielerlei flüchtige Substanzen, auch Formaldehyd, Benzol, Styrol, CO2 + pathogene Keime/Grippeviren...) abfängt, und in einer vornehmlich physikalischen Adsorption bindet - insbesondere auch Tabakrauch/-rückstände. Vorhandene (dafür ist die Erdkultur günstig) - oder eingegebene - Mikroorganismen bauen die Schadstoffe/Adsorptione stufenweise ab, und spalten sie in ihre Grundsubstanzen auf (Biogenese) - RECYCLEN sie also im wesentlichen zu Pflanzennährstoffen um. CO2 wird aufgespalten in C (= Kohlenstoff) und atembares O2 (= Oxygenium/Sauerstoff).

Hiermit besitzt die Vorrichtung - konstruktionsbedingt - hervorragende Eigenschaften zur Raumluftfilterung und Raumlüftung, wobei die Pflanzen weitestgehend selbstversorgt werden, und die übliche - nicht billige - (Zusatz-) Pflanzendüngung entbehrlich wird.

Hierzu wird, gemäß Vorichtungsgestaltung und durch miteinander kommunizierende Lüfter (z. B. "blasend" 5 und "saugend" 6), die belastete Luft 26b/Fig. 3 durch Freiräume bildende Abstände 19/Fig. 1 zwischen dem Auffanggefäß 1 und dem Hauptgefäß 2 - und zwischen den Freilassungen der Dicht- und Isolierweichkörper 28a... - hindurchgeleitet; ebenso - hier aber in Vorfilterung - etwa parallel durch das Auffanggefäß 1, und die dort einbringbare Aufschüttung 30/Fig. 3 - unter der anfänglichen Passierung durch die darin 1 enthaltenen Durchbrüche 27b-d/Fig. 3. Hiernach gelangt die Luft durch - je - die Ausnehmung 22 im Schaft 12/Fig. 1 des Auffanggefäßes 1, und durch den Lüfter 5 hindurch - in den Kanalkranz 8f und das Kanalgebilde 8... des Hauptgefäßes 2.

Von dort gelangt die Luft verschiedentlich (breit "gefächert") hauptfilternd durch die Aufschüttung 30 im Filterraum 16 (siehe die Pfeilvorgabe 26b/26a in der Fig. 3), wozu auch die Saugkraft des vornehmlich saugenden Lüfters 6 beiträgt, welcher durch die Granulatoberabdeckung 36 effektiviert wird.

Nach der Vor- [15+30] und Hauptfllterung [16+30] gelangt die Luft durch die Aussparrungen 27a des Halteschaftes 21 in die Restfiltereinrichtung 4/4a als zum oberen Aufnahmegefäß 3 gereichenden Rohres mit Kreis- bzw. Ringkammer 4a mit der dortigen Aufschüttung 30.

Schließlich gelangt die Luft durch das obere Aufnahmegefäß 3 - und die dortige - feuchte - Pflanz- und Filteraufschüttung 30, nebst der ausschließlichen Hydrokulturbepflanzung 24 -, von wo aus die Luft 26, bestens gereinigt und aufbereitet, wieder in den Raum, und die Vorrichtungsumgebung, gelangt.

Das obere Aufnahmegefäß 3 ist vorschlagsweise etwa so aufgebaut, wie das Hauptgefäß 2; ein vertikal weiteres "oberstes" Aufnahmegefäß ist in Überordnung des oberen Aufnahmegefäßes 3 denkbar.

r) Vorrichtungs-Herstellungsmöglichkeiten

Die Herstellung der Gefäßteile 1-3/31/33 als - zumindest bereichsweise - Hohlkörper (etwa wie gezeichnet), ist im Keramikgießverfahren (Steingut/Ton, Porzellan)- als auch betreffs der Blasformtechnik ("Routationstechnik" = Kunststoff) (z. T. Glas, z. T. Kunststoff...) möglich/denkbar.

Auch das Kunststoff-Spritzverfahren ist möglich, wobei, zur Hohlkörpererzielung, Teile zusammengesetzt, und vornehmlich dauerhaft zu verbinden/verkleben/verschweißen... sind. Solcherart können auch Gefäße (Gefäßteile) keramik-/tonseits auf Pressen/Topfpressen gefertigt, und später - wo nötig - miteinander komplettiert/verbunden werden.

s) Ausführungsvariationen

Vielerlei Varianten lassen die Teileinrichtungen der Vorrichtung, der Stufentank 33 und die Staub-/Schwebeteilchen-Abscheideeinrichtung 37 zu.

Ebenso ermöglichen die unterschiedlichen Ausführungen des Hauptgefäßes 2/Fig. 5+6 eine Vielzahl von Gestaltungs- und Ausführungsvariationen.

t) Anwendungsbereiche

Die Vorrichtung des innovativen biologischen Raumlüfters & Raumluftfilters ist überall da angebracht, wo sich insbesondere Menschen (Pflanzen, Pilze und Tiere nicht ausgeschlossen) in jeglicher Art von Räumen aufhalten (Wohnbereich, Arbeitsbereich, Vergnügungsbereich...).

Zum Vertrieb der Vorrichtung eignet sich beispielsweise der "grüne Markt". Allein in Deutschland gibt es etwa 20.000 Blumenverkaufsstellen/-fachgeschäfte allein/insbesondere für Erdkulturpflanzen. Selbst dort haben Menschen/Fachverkäufer/-innen - jahreszeitig bedingt durch blühende Saisonblumen - Schwierigkeiten mit Blütenpollen. Verschiedentlich allergische Menschen können hier nicht immer ihren Beruf ausüben. - Schon hier kann also der erfindungsgemäße Biolüfter & Biofilter - spontan und direkt -problemlos ABHILFE schaffen...

Die Erfindungsaufgabe, einen biologischen Raumluftfilter und Raumlüfter zu schaffen, welcher auch bei teilweiser Erdkulturverwendung jeweils gravierende Vorteile in Bezug auf(:)

  • A) eine verbesserte Luft und
  • B) auch die Lebendorganismen-Versorgung, sowie
  • C) eine Funktionssolidität bringt; wobei
  • D) beiläufig dichtende, werkzeugintensive Abdeckelungen und Pflanz-/Filter-Einzelelemente in Vereinfachung ersetzt oder gänzlich entbehrlich werden, kann als erfüllt bezeichnet werden. Dieses war bisher nicht, oder nur schwierig möglich.

Restbeschreibungsergänzend sind auf den folgenden Seiten die Pos. 1-39 aufgeführt. Positionen-Liste 1 Auffanggefäß (Vorfilter-Bepflanzungs-Gefäß);

2 Hauptgefäß/Aufnahmegefäß (unteres Aufnahmegefäß für Pflanzen + Aufschüttung);

3 oberes Aufnahmegefäß (für Pflanzen + Aufschüttung);

4 Restfilter/Abschlußfilter;

4a Ringkammer;

5 unterer (blasender) Lüfter;

6 oberer (saugender) Lüfter;

7 luftdurchlässige Trennlage (Vließlage, Torflage... gelocht);

8 Kanal (oben offen);

8a Kanal (oben geschlossen);

8b Kanalsteg; [statt 8c: siehe Pos. 39];

9 Überlauf 1;

10 Überlauf 2;

10a Überlaufkanal (als Schlauchstück);

10b Kanalöffnung;

11 Durchbruch;

12 Schaft;

13 Dichtstelle (Dichtmaterialbereich);

14 Sicherheitsraum;

15 Reservoir;

16 Filter- und Unterdruckprinziptankraum;

17 (Freiposition);

18 (Freiposition);

19 Abstand;

20 (Freiposition);

21 Halteschaft (gelocht);

22 Ausnehmung;

23/24 Pflanzen;

25 Verbindung;

26 Luft, gereinigt;

26a Luft, vorgereinigt;

26b Luft, belastet;

27 Aussparungen zum Luftdurchtritt in Kanäle;

27a Aussparung in Halteschaft;

28 Aussparung in Auffanggefäß (seitlich);

27c Aussparung in Auffanggefäß (oben);

27d Aussparung in Auffanggefäß (innen-schaftseits);

28a-c Dicht-/Isolierweichkörper;

29a Überlauf-Sicherheitsdom;

29b Kappe;

30 Granulat (Pflanz- und Filteraufschüttung, Adsorptionsgranulat/A-Kohle...);

31 Steck-Unterdruckprinziptank (transparent...);

31a Tankraum/-reservoir;

31b Einfüllkanal;

31c Belüftungskanal;

31d Auslaufkanal;

31e Steckschäfte (= 31c/31d);

31f Einfüllöffnung/-trichter;

31g Belüftungskanal-Unteröffnung;

31h Wasserauslauföffnung;

32/32a Vorrichtungsbetrieb-Sichtkontrolleinrichtung "Stab + Flatterfäden";

33 Unterdruckprinzip-Einsatztank (Kompakttankeinsatz);

33a Einsatztank-Innenraum;

33b kleiner Schacht (für Instrumente/Filter...);

33c großer Schacht (für Instrumente, Staubvorfilter/Wirbelrohr, Pflanz- und Filteraufschüttung/Pflanzen...);

33d Abstufung (vorgesehen für Einsatztank + zwischenwandbewehrtes/mehrkammeriges

34 Wasser (Nährflüssigkeit); Hauptgefäß/2);

35a Kammer/Filterkammer;

35b Unterteilungswandung;

36 Abdeckung (bereichsweise - angedeutet);

37 Staub-Vorabscheider (mehrere Ausführungen möglich/vorgesehen; hier gezeigt: Wirbel-

38a Anschluß (Eingang); rohr, stark vereinfacht);

38b Anschluß ("KL" = für "Kaltluftstrom"/entstaubter Luftstrom);

38c Anschluß ("WL" = für "Warmluftstrom"/staubbeladener Luftstrom);

38d Staub-/Rauchvorabscheider-Innenraum (Zyklon-Innenraum);

39 Stegunterbrechung.


Anspruch[de]
  1. 1. Biologischer Raumlüfter & Raumluftfilter - eine Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet:
    1. 1. daß ein Ein-, Zwei-, Drei- oder Mehr-Folgefilterkammer-System durch geeignete Mittel (1-39) in mehr als einer Ebene (3, 4a, 16, 33/33b/33c/33d) vorgesehen ist,
    2. 2. daß ein Staub-/Feinstaub-/Rauchschwebeteilchen-Vorabscheider (37) vorgesehen ist, und
    3. 3. daß ein Steck- (31/31a/31b/31c/31d) und/oder Stufen-Unterdruckprinziptank (33/33a-33d) - insbesondere als integriertes Element - vorgesehen ist (vorgesehen sind) - (je) an einem geeigneten Plazierungsort verbleibbar zugeordnet.
  2. 2. Biologischer Raumlüfter & Raumluftfilter als Vorrichtung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. 1. Ein Auffanggefäß (1) als Untersatz und Reservoir (15) ist auch, durch geeignete Mittel (27c, 27d, 30), als Vorfilter vorgesehen, und nimmt - großflächig isoliert (28a-28c) - einen Lüfter (5) auf.
    2. 2. Ein unteres Aufnahmegefäß (2) ist, luft-/wasserkommunizierend (26../34), auf dem Auffanggefäß...(1) plaziert, wobei das Aufnahmegefäß (2) etwa die Form einer "Naptkuchenform" aufweist, und vom Innenschaft aus - sich über den Boden ausbreitende - Stege (8b) befinden, die Kanäle (8) darstellen, und anfänglich oben geschlossen sind - und je mit einem Durchbruch (27) beginnen.
    3. 3. Die Stege (8b) und Kanäle (8a) - zum Filterraum (16) hin - sind mit einem luftdurchlässigen (ggf. gelochten) Element - wie eine stabile Torf-/Pappeflachlage oder ein Grobvlies (7) - überlagert.
    4. 4. Zwischen dem Auffanggefäß...(1) und dem Aufnahmegefäß (2) ist ein Luftzirkulier-Zwischenraum/-Abstand (19) vorgesehen, wobei in Abständen zueinander Dicht-/Isolierweichkörper (28a) angeordnet sind.
    5. 5. Eine Halterungseinrichtung (ein Halteschaft) (21) mit Aussparungen (27a) zum Luftdurchtritt (26a) ist über dem oberen Kanälegebilde (8a) angeordnet, wobei diese Halterungseinrichtung (21) die (eine) aufsteigende Restfilter-/Schlußfilter-Anlage (3, 4/4a, 6, 26, 30) aufrimmt.
    6. 6. Ein oberes Aufnahmegefäß (3) ist etwa um den obere Lüfter/Sauglüfter (6) plaziert - für die Pflanz- und Filteraufschüttung aus Adsorptionsgranulat (30) nebst Pflanzen.
    7. 7. Ein U-Tank (Fig. 4), oder ein Mehrkammereinsatz/-gefäß (Fig. 5/6) - ersetzt (oder füllt aus) das Aufnahme-Gefäß (2).






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com