PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69421460T2 04.05.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0635967
Titel Bildsynthesegerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kuroda, Ken, c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Suzuki, Yoshihiko c/o Canon Kabushiki Kaish, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Kohtani, Hideto, c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Kutsuwada, Satoru c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Koh, Shokyo, c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Iwadate, Masahiro c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo 146, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69421460
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.07.1994
EP-Aktenzeichen 941114753
EP-Offenlegungsdatum 25.01.1995
EP date of grant 03.11.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.05.2000
IPC-Hauptklasse H04N 1/387

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät zur Synthese eines Originalbildes mit einem extern eingegebenen Bild.

Herkömmlicherweise wurde ein multifunktionelles Bildverarbeitungsgerät vorgeschlagen, das ein mit einer Abtasteinheit und einer Druckereinheit ausgestattetes, digitales Kopiergerät und eine externe Vorrichtung wie beispielsweise einen Computer aufweist.

Ein derartiges Gerät ist mit einem Speicher zum Speichern von Bilddaten zur Synthese eines Originalbildes mit einem extern eingegebenen Bild vorgesehen, und die Bildsynthese wird in einem derartigen Speicher durchgeführt.

Wenn die Bildsynthesebetriebsart jedoch ausgewählt wird, entstehen verschiedene Unbequemlichkeiten es sei denn, die Bedingungen zum Freigeben (Aufheben) der Bildsynthesebetriebsart werden geeignet ausgewählt.

Beispielsweise wird bei der Synthese eines von der Abtastvorrichtung eingelesenen Bildes mit einem Bild und einem von dem Computer ausgegebenen Zeichen das in der Abtastvorrichtung abgetastete Bild exklusiv zur Synthese mit dem Bild von dem Computer verwendet, während die Bildsynthesebetriebsart ausgewählt ist. Folglich kann die Abtasteinheit nicht für andere Funktionen wie beispielsweise Kopieren oder eine Faksimile-Übertragung verwendet werden, sondern ist vollkommen durch die spezifische Funktion in Anspruch genommen, so daß die Verwendung des Gerätes für andere Funktionen beschränkt ist.

Zum Freigeben der Abtasteinheit aus dem beschäftigten Zustand zur Bildsynthese muß die Bedienperson einen Aufhebevorgang für die Bildsynthesebetriebsart absichtlich durchführen, so daß die Belastung für die Bedienperson größer wird.

Ein Dokument gemäß dem Stand der Technik US-A-4 884 104 offenbart ein Kopiergerät mit einer Überlagerungsbetriebsart zur Syntheseaufzeichnung eines Originalbildes und Daten von einer externen Vorrichtung, wobei die Überlagerungsbetriebsart in eine normale Betriebsart geändert wird, wenn eine Startanweisung nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeit in der Überlagerungsbetriebsart eingegeben wurde. Dieses "Auszeit"-Merkmal gemäß diesem Stand der Technik ist jedoch lediglich effektiv, bevor ein Kopiervorgang gestartet wird. Das heißt, die Überlagerungsbetriebsart wird nicht freigegeben, bevor der Kopiervorgang beendet ist, nachdem der Kopiervorgang gestartet wurde.

Daher weist die Anordnung gemäß US-A-4 884 104 einen derartigen Nachteil auf, daß ein anderer Anwender nicht das Bildverarbeitungsgerät verwenden kann, bevor der Kopiervorgang beendet ist, was in eine ineffiziente Verwendung der Zeit des Gerätes resultiert.

Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät vorzusehen, das die vorstehend angeführten Nachteile nicht aufweist.

Diese Aufgabe wird durch ein Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät gelöst, das in Anspruch 1 dargelegt ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät vorzusehen, das die Anzahl der Seiten der zu synthetisierenden Bilder festlegt und automatisch die Synthesebetriebsart nach der Synthese der bestimmten Anzahl von Seiten aufheben kann, wodurch die Bedienbarkeit verbessert wird.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät vorzusehen, das automatisch die Synthesebetriebsart aufheben kann, wenn die zu synthetisierenden Informationen nicht von dem Computer freigegeben werden, wodurch Vorgänge in anderen Funktionen ermöglicht werden und die verschwendete, nicht in Betrieb befindliche Zeit reduziert wird.

Noch eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung und deren Merkmale werden vollständig anhand der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung und den beigefügten Ansprüchen verdeutlicht.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild des Aufbaus eines multifunktionellen Bildverarbeitungsgerätes, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist,

Fig. 2 zeigt eine Querschnittansicht des Aufbaus einer Leseeinheit und einer in Fig. 1 gezeigten Druckereinheit,

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht eines Beispiels eines Betriebs-Bedienfeldes, das auf der in Fig. 1 gezeigten Leseeinheit vorgesehen ist,

Fig. 4 bis 9 zeigen Flußdiagramme von Steuersequenzen von verschiedenen Funktionen in dem multifunktionellen Bildverarbeitungsgerät,

Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm eines Beispiels des Bildsyntheseablaufs in dem multifunktionellen Bildverarbeitungsgerät,

Fig. 11 zeigt ein Blockschaltbild eines Beispiels einer externen Schaltschaltung in dem multifunktionellen Bildverarbeitungsgerät,

Fig. 12A bis 14B zeigen Darstellungen von Betriebsbildrahmen in einer Abtast-Synthesebetriebsart,

Fig. 15 zeigt eine Darstellung eines Beispiels des Abtast-Synthese-Bereitschaft-Bildrahmens,

Fig. 16A und 16B zeigen Darstellungen eines Beispiels des Bildrahmens zur Bildqualitätseinstellung als eine Option der Abtast-Synthese,

Fig. 17A und 17B zeigen Darstellungen eines Beispiels des Bildrahmens zur Bilderzeugungseinstellung als eine Option der Abtast-Synthese,

Fig. 18A bis 19B zeigen Darstellungen von Beispielen von Bildrahmen zur Bild-Abgleichs/Bewegungseinstellung als eine Option der Abtast-Synthese, und

Fig. 20A bis 21B zeigen Darstellungen von Beispielen der Bildrahmen zur Zoom-Verhältnis-Einstellung als eine Option der Abtast-Synthese.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild des Aufbaus eines multifunktionellen Bildverarbeitungsgerätes, auf das die vorliegende Erfindung anwendbar ist.

In Fig. 1 ist eine Bildeingabevorrichtung (Leseeinheit) 1 zum Lesen eines Originals und zum Umwandeln seines Bildes in Bilddaten, eine Bildausgabevorrichtung (Druckereinheit) 2, die eine Vielzahl von Aufzeichnungsblattkassetten aufweist und die in Abhängigkeit von einer Druckanweisung angeordnet ist, die Bilddaten als ein sichtbares Bild auf einem Aufzeichnungsblatt auszugeben, und eine externe Vorrichtung 3, die elektrisch mit der Leseeinheit 1 verbunden ist und die geeignet ist, verschiedene Funktionen auszuführen. Genauer gesagt ist die externe Vorrichtung 3 mit einer Faksimile-Einheit 4, einer Datei-Einheit 5, einer mit der Datei-Einheit 5 verbundenen externen Speichervorrichtung 6, einer Computer-Schnittstellen-Einheit 7 zum Verbinden mit einem Computer und einer LAN einer Formatier-Einheit 9 zum Umwandeln von Informationen von dem Computer in Bildinformationen, eine Bildspeicher-Einheit 9 zum Speichern der Informationen von der Leseeinheit 1 und zum zeitweiligen Speichern der von dem Computer übertragenen Informationen, und eine Kerneinheit 10 zum Steuern der Funktionen der vorstehend angeführten Einheiten. Es ist ebenfalls eine Lesesteuereinheit CONT1 und eine Druckersteuer-Einheit CONT2 bereitgestellt, die mit der Kernein heit 10 der externen Vorrichtung 3 kommunizieren kann und jeweils mit einer CPU, einem ROM und einem RAM etc. bereitgestellt ist. Ferner ist ein Editor 11 mit der Leseeinheit 1 verbunden und wird zur Bereichsfestlegung etc. verwendet.

Fig. 2 zeigt eine Querschnittansicht des Aufbaus der Leseeinheit 1 und der Druckereinheit 2, die in Fig. 1 gezeigt sind, und der Aufbau und die Funktion dieser Einheiten sind nachstehend beschrieben.

Auf einer Originalzufuhr-Einheit 101 gestapelte Originale werden jeweils auf ein Original-Stützglas 102 transportiert. Wenn das Original eine Belichtungsposition auf dem Original-Stützglas 102 erreicht, wird eine Lampe 103 in der Abtasteinheit eingeschaltet und eine Abtasteinheit 104 wird bewegt, um das Original auszuleuchten. Das von dem Original reflektierte Licht wird durch Spiegel 105, 106, 107 und eine Linse 108 geführt und auf einem CCD- Bildsensor 109 fokussiert.

Das von dem Original reflektierte und auf der CCD 109 fokussierte Licht wird einer photoelektrischen Umwandlung unterzogen, und das daraus ausgegebene elektrische Signal wird in einer Bildverarbeitungs-Einheit 110 verschiedenen Bildverarbeitungen unterzogen. Die Bildverarbeitungs- Einheit 110 ist mit einer Auswahleinrichtung bereitgestellt, die derart verarbeitete Bildsignale entweder der Druckereinheit 2 oder der externen Vorrichtung 3 zuführt. Die Auswahleinrichtung dient ebenfalls der Auswahl entweder des Signals von der Leseeinheit 1 oder des Signals von der externen Vorrichtung 3 zum Zuführen an die Druckereinheit 2.

Das von der Auswahleinrichtung der Bildverarbeitungs- Einheit 110 der Druckereinheit 2 zugeführte elektrische Signal wird in einer Belichtungssteuer-Einheit 201 in ein modelliertes optisches Signal zur Ausleuchtung eines photoempfindlichen Teils 202 umgewandelt. Ein durch das Ausleuchtlicht auf dem photoempfindlichen Teil 202 ausgebildete Latentbild wird mit Toner in einer Entwicklungseinheit 203 entwickelt. Ein Aufzeichnungsblatt wird von einer Blattstapel-Einheit 204 oder 205 in Synchronisation mit dem vorderen Ende des Latentbildes transportiert, und derart entwickelte Bilder werden in einer Übertragungs-Einheit 206 auf dem Aufzeichnungsblatt übertragen. Das übertragene Bild wird in einer Fixiereinheit 207 auf dem Aufzeichnungsblatt fixiert, das dann von dem Gerät durch eine Ausstoßeinheit 208 ausgestoßen wird. Die Blätter von der Ausstoßeinheit 208 werden in Behälter einer Sortiereinrichtung 220 ausgestoßen, wenn deren Sortierfunktion ausgewählt ist. Wenn andererseits die Sortierfunktion nicht ausgewählt ist, werden die Blätter in den obersten Behälter der Sortiereinrichtung 220 ausgestoßen.

Nachstehend wird der Ablauf zum Aufzeichnen von zwei Bildern auf beiden Seiten eines Aufzeichnungsblattes beschrieben.

Das der Bildfixierung in der Fixiereinheit 207 unterzogene Aufzeichnungsblatt wird an die Ausstoßeinheit 208 transportiert und wird dann in die entgegengesetzte Richtung durch ein Umschaltteil 209 an eine Rückführstapeleinrichtung 201 transportiert. Wenn ein nächstes Original bereitgestellt wird, wird das Originalbild auf die gleichen Weise wie vorstehend beschrieben gelesen, aber das Aufzeichnungsblatt wird von der Rückführstapeleinrichtung 210 zugeführt, so daß zwei Originalbilder auf beiden Seiten eines gleichen Aufzeichnungsblattes aufgezeichnet werden können.

Die externe Vorrichtung 3 ist, wie in Fig. 1 gezeigt, mit einem Kabel an die Leseeinheit 1 angeschlossen und die Kerneinheit 10 in der externen Vorrichtung 3 steuert verschiedene Signale und verschiedene Funktionen. Die externe Einheit 3 ist mit einer Faksimile-Einheit 4 zur Faksimile-Übertragung und -Empfang, einer Datei-Einheit 5 zum Umwandeln von Originalinformationen in elektrische Signale und zum Speichern der Signale auf einer magnetooptischen Scheibe, einer Formatier-Einheit 8 zum Entwickeln der Code-Informationen von einem Computer in Bildinformationen, eine Computer-Schnittstellen-Einheit 7 zur Bereitstellung einer Schnittstelle mit einem LAN oder einem Computer, eine Bildspeicher-Einheit 9 zum Speichern der Informationen von der Leseeinheit 1 oder zum zeitweiligen Speichern der Informationen von dem Computer, und eine Kerneinheit 10 zum Steuern der vorstehend angeführten Einheiten bereitgestellt.

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht eines Beispiels des Betriebs-Bedienfeldes, das auf der in Fig. 1 gezeigten Leseeinheit bereitgestellt ist.

Gemäß Fig. 3 zeigt eine Anzeigeeinheit 301 die Zustände des Betriebes und Nachrichten an. Die Oberfläche der Anzeigeeinheit 301 ist aus einem Bedienfeld aufgebaut, das als Auswahltasten verwendet wird, wenn es mit einem Finger berührt wird. Zahlentasten 302 werden zum Eingeben von Zahlen verwendet. Eine Starttaste 303 initiiert die Kopier- oder die Faksimile-Funktion.

Nachstehend sind verschiedene Funktionen des multifunktionellen Bildverarbeitungsgerätes der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die in Fig. 4 bis 9 gezeigten Flußdiagramme beschrieben, die Beispiele der Steuersequenzen von verschiedenen Funktionen anzeigen, wobei die Zahlen in Klammern Ablaufschritte anzeigen.

Nach Einschalten der Energieversorgung wird eine Initialisierung (1) durchgeführt. Auf der rechten Seite der Anzeigeneinheit 301 des Betriebs-Bedienfeldes sind Betriebsart-Auswähltasten angezeigt, und eine Betriebsart wird ausgewählt, wenn das Bedienfeld einer angezeigten Auswahltaste berührt wird. Dann wird unterschieden, ob die ausgewählte Betriebsart die Kopierbetriebsart (2) ist und falls die Kopierbetriebsart ausgewählt ist, schreitet die Sequenz zu einem in Fig. 5 gezeigten Schritt (1) weiter.

Wenn andererseits in dem Schritt (2) identifiziert wird, daß die Kopierbetriebsart nicht ausgewählt ist, wird unterschieden, ob die Faksimile-Übertragungsbetriebsart ausgewählt ist (3), und wenn dem so ist, schreitet die Sequenz zu einem in Fig. 6 gezeigten Schritt (1) weiter.

Wenn andererseits in dem Schritt (3) identifiziert wird, daß die Faksimile-Übertragungsbetriebsart nicht ausgewählt ist, wird unterschieden, ob die Datei-Betriebsart ausgewählt ist (4), und wenn sie ausgewählt ist, schreitet die Sequenz zu einem Schritt (1) in Fig. 7 voran.

Wenn andererseits in dem Schritt (4) identifiziert wird, daß die Datei-Betriebsart nicht ausgewählt ist, wird unterschieden, ob die Eingabebetriebsart von der Computer-Schnittstellen-Einheit 7 als die Druckerbetriebsart (S) ausgewählt ist, und wenn sie ausgewählt ist, schreitet die Sequenz zu einem Schritt (1) in Fig. 10 voran.

Wenn andererseits in dem Schritt (5) identifiziert wird, daß die Eingabebetriebsart nicht ausgewählt ist, wird unterschieden, ob die Bildsynthesebetriebsart als die Druckerbetriebsart (6) ausgewählt ist, und wenn sie ausgewählt ist, schreitet die Sequenz zu einem Schritt (16) in Fig. 10 voran. Die Bildsynthesebetriebsart führt eine Synthese eines in der Leseeinheit 1 gelesenen Bildes mit einem von der Formatier-Einheit 8 ausgegebenen Bild durch, was nachstehend detaillierter beschrieben ist.

Wenn andererseits in dem Schritt (6) identifiziert wird, daß die Bildsynthesebetriebsart nicht ausgewählt ist, wird unterschieden, ob die Faksimile-Empfangsbetriebsart ausgewählt ist (7), und wenn sie ausgewählt ist, schreitet die Sequenz zu einem Schritt (1) in Fig. 9 weiter.

Wenn andererseits in dem Schritt (7) identifiziert wird, daß die Faksimile-Empfangsbetriebsart nicht ausgewählt ist, springt die Sequenz zu Schritt (2) zurück und wiederholt die vorstehend angeführten Schritte.

Wenn in dem Schritt (2) in Fig. 4 identifiziert wird, daß die Kopierbetriebsart ausgewählt ist, wird der in Fig. 5 gezeigte Ablauf initiiert. Zuerst wird eine Initialisierung des Kopiervorgangs (1) durchgeführt. Dann werden Kopierzustände durch Lesen der von dem Betriebsbedienfeld (2) eingegebenen Tasteninformationen eingestellt, und es wird auf das Betätigen der Starttaste 303 gewartet (3). Wenn die Starttaste 303 betätigt wird, wird das Original in der Leseeinheit 1 gelesen (4) und der Druckvorgang wird in der Druckereinheit 2, wie vorstehend beschrieben, durchgeführt (5). Wenn der Druckvorgang beendet ist, springt die Sequenz auf den in Fig. 4 gezeigten Schritt (1) zum Zwecke der Initialisierung zurück.

Wenn in dem Schritt (3) in Fig. 4 identifiziert wird, daß die Faksimile-Übertragungsbetriebsart ausgewählt ist, wird der in Fig. 6 gezeigte Ablauf initiiert. Zuerst wird eine Initialisierung für die Faksimile-Übertragung durchgeführt (1). Dann werden die Faksimile-Übertragungsbedingungen durch Lesen der von dem Betriebs-Bedienfeld (2) eingegebenen Tasteninformationen eingestellt, und es wird auf das Betätigen der Starttaste 303 gewartet (3).

Wenn die Starttaste 303 betätigt ist, wird das Original in der Leseeinheit 1 gelesen (4), und die erhaltenen Bilddaten werden der Faksimile-Einheit 4 zugeführt, die die Faksimile-Übertragung entsprechend einem eingestellten Format und einem vorbestimmten Protokoll durchführt (5). Nachdem die Übertragung beendet ist, springt die Sequenz zu Schritt (1) in Fig. 4 zurück.

Wenn in dem Schritt (4) in Fig. 4 identifiziert wird, daß die Datei-Betriebsart ausgewählt ist, wird der in Fig. 7 gezeigte Ablauf initiiert. Zuerst wird eine Initialisierung für den Datei-Vorgang (1) durchgeführt. Auf dem Betriebsbedienfeld werden Betriebsart-Auswähltasten zur Datei-Aufzeichnung und zur Datei-Suche angezeigt, und es wird auf eine Tasteneingabe durch die Bedienperson gewartet (2). Wenn die Aufzeichnungstaste ausgewählt wird, wird eine Einstellung der Aufzeichnungsbedingungen durchgeführt (3). Dann wird das Original in der Leseeinheit 1 gelesen (4), die erhaltenen Daten werden zu der Datei-Einheit 5 übertragen und in deren externen Speichervorrichtung 6 aufgezeichnet (5).

Wenn andererseits die Datei-Suchtaste in Schritt (2) ausgewählt ist, werden die Suchbedingungen eingestellt (6), dann wird nach der Datei von der externen Speicher vorrichtung 6 gesucht (7) und das Ergebnis der Suche wird ausgegeben (8). Nach Beendigung der Dateiaufzeichnung oder der Dateisuche springt die Sequenz zu Schritt (1) in Fig. 4 zur Initialisierung zurück.

Wenn in dem Schritt (5) in Fig. 4 identifiziert wird, daß eine Anweisung und Daten von außen eingegeben wurden, wird der in Fig. 10 gezeigte Ablauf initiiert. Wenn die Synthesebetriebsart nicht eingestellt ist, schreitet der Ablauf zu Fig. 8 weiter. Zunächst wird eine Anweisung in der Computer-Schnittstellen-Einheit 7 empfangen (1), dann werden die Daten durch die Kerneinheit 10 der Formateinheit 8 zugeführt und werden in Bildinformationen zum Drucken umgewandelt (2). Dann wird unterschieden, ob die Druckereinheit 2 in Betrieb ist (3), und wenn nicht, dann werden die Bildinformationen der Druckereinheit 2 zugeführt und darin gedruckt (4). Danach springt die Sequenz zu Schritt (1) in Fig. 4 zurück.

Wenn die Druckereinheit 2 in Betrieb ist, werden die Bildinformationen in der Bildspeicher-Einheit 9 gespeichert (5). Dann springt die Sequenz auf Schritt (3) zurück und die gespeicherten Daten werden gelesen und in der Druckereinheit 2 gedruckt, wenn die Druckereinheit nicht in Betrieb ist (3, 4). Danach springt die Sequenz auf Schritt (1) in Fig. 4 zurück.

Wenn andererseits in dem Schritt (5) in Fig. 4 identifiziert wird, daß keine Anweisung und keine Daten von außen empfangen wurden, wird unterschieden, ob der Betrieb in der Synthesebetriebsart voranschreitet (6), und wenn dies der Fall ist, wird der in Fig. 10 gezeigte Ablauf initiiert. Wenn der Betrieb in der Synthesebetriebsart nicht fortgeführt wird, wird unterschieden, ob der Faksimile- Empfang voranschreitet (7), und wenn dies nicht der Fall ist, springt die Sequenz auf den in Fig. 4 gezeigten Schritt (2) zurück. Wenn identifiziert wird, daß der Faksimile-Empfang voranschreitet, wird der in Fig. 9 gezeigte Ablauf initiiert. Zunächst wird der Faksimile- Empfang durch die Faksimile-Einheit 4 durchgeführt (1), dann wird unterschieden, ob die Druckereinheit 2 in Betrieb ist (2), und wenn dem nicht so ist, werden die empfangenen Daten der Druckereinheit 2 zugeführt und darin gedruckt (3).

Wenn andererseits in dem Schritt (2) identifiziert wird, daß die Druckereinheit 2 in Betrieb ist, werden die auf einer festen Scheibe der Faksimile-Einheit 4 gespeichert (4) und werden in der Druckereinheit 2 gedruckt, wenn sie nicht in Betrieb ist (2, 3). Nach Beendigung des Druckvorganges springt die Sequenz zu dem Schritt (1) in Fig. 4 zur Initialisierung zurück.

Die vorstehend beschriebenen Betriebsarten werden entsprechend der Betriebsartauswahl durch die Auswahltasten 301 des Betriebs-Bedienfeldes, einem Empfang von Informationen durch die Faksimile-Einheit 4 oder einer Erfassung einer externen Anweisung durch die Computer-Schnittstellen-Einheit 7 durchgeführt.

Die Kerneinheit steuert die Prioriäteinstellung und die parallele Durchführung der Vorgänge von diesen Funktionen.

Nachstehend wird der Abtast-Synthesevorgang zur Synthese der in der Formatiereinheit 8 umgewandelten Bildinformationen mit dem in der Leseeinheit 1 gelesenen Originalbild entsprechend den Synthesebereichdaten, die durch die Tasten 301 und 302 der in Fig. 3 gezeigten Betriebsein heit oder durch den Editor 11 angezeigt sind, unter Bezugnahme auf Fig. 10 beschrieben.

Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm eines Beispiels der Bildsynthesesequenz in dem multifunktionellen Bildverarbeitungsgerät der vorliegenden Erfindung, wobei die Zahlen in Klammern (1) bis (18) Ablaufschritte anzeigen.

Wenn in dem Schritt (5) in Fig. 4 identifiziert wird, daß eine externe Eingabe vorhanden Äst, schreitet die Sequenz normalerweise zu der in Fig. 10 gezeigten Drucksequenz weiter, aber es wird unterschieden, ob die Synthesebetriebsart in der Betriebseinheit ausgewählt ist (1), und wenn dem nicht so ist, wird die in Fig. 8 gezeigte Sequenz initiiert, aber wenn dem so ist, wird die in Fig. 10 gezeigte Sequenz initiiert. Wenn die Synthesebetriebsart initiiert ist, ist die Verwendung der Leseeinheit in der Kopierbetriebsart, der Faksimile-Übertragungsbetriebsart oder der Datei-Aufzeichnungsbetriebsart gesperrt (2). Dies geschieht um zu verhindern, daß das bei der Synthesebetriebsart zu verwendende Original durch ein Original für eine andere Betriebsart ersetzt wird, während die Übertragung des zu synthetisierenden Bildes von der Formateinheit 8 erwartet wird. Beim Empfang einer Druckanweisung von dem Computer (3) beendet die Formatier-Einheit 8 den Zeitmessvorgang eines Zeitgebers Tod (4) und wandelt die Anweisung und die Daten in Bildinformationen um, die Zeichen etc. auf der gleichen Weise wie in dem gewöhnlichen Anweisungs-Umwandlungsvorgang darstellen (5). Wenn die Druckereinheit dann nicht in Betrieb ist, wenn die umgewandelten Bildinformationen ausgegeben werden können (6), wird die Datenausgabe an die Druckereinheit initiiert. An diesem Punkt unterscheidet die Lesesteuereinheit, ob das Originalbildlesen in der Zuführbetriebsart ist (7). Diese Unterscheidung wird durch einen nicht dargestellten Sensor, der in der in Fig. 1 gezeigten Original-Zufuhreinrichtung 110 vorgesehen ist, in Abhängigkeit davon erreicht, ob ein Original in der Original-Stapeleinrichtung vorhanden ist. Wenn der Sensor das Vorhandensein eines Originals identifiziert, wird das Original an die Ausleuchtposition transportiert, bevor der Empfang der Bildinformationen von der Formateinheit 8 erfolgt (8). Dann wird ein Aufzeichnungsblatt von einer geeigneten Stapeleinrichtung (Kassette) 204, 205 (9) der Übertragungsposition 206 zugeführt. Die Abtasteinheit 104 wird derart bewegt, daß ein Latentbild, das aus den Bildinformationen von der Formatier-Einheit 8 und aus dem Originalbild synthetisiert ist, mit einem geeigneten Zeitverlauf auf dem photoempfindlichen Teil 202 abgebildet wird (10), und die Originalbilddaten werden mit der CCD 109 gelesen. Die derart gelesenen Originalbilddaten und die von der Formatier-Einheit 8 ausgegebenen Bilddaten werden selektiv entsprechend Daten, die den festgelegten Synthesebereich anzeigen, in einer nachstehend beschriebenen externen Umschaltschaltung einer Ausleucht-Steuereinheit 201 zugeführt und durch einen bekannten elektrophotografischen Ablauf gedruckt (11). Der Druckvorgang ist nachstehend nicht ferner beschrieben, da er dem in den vorstehend beschriebenen verschiedenen Betriebsarten ähnelt.

Nachstehend wird gemäß Fig. 11 der Aufbau der externen Schaltschaltung beschrieben.

In Fig. 11 ist ein Bilddatensignal 1101 von einem externen Gerät, ein Bilddatensignal 1102 von der vorstehend angeführten Bildverarbeitungs-Einheit 110, eine Auswahleinrichtung 1100 zum Auswählen entweder des Bildsignals 1101 oder 1102, ein Bilddatensignal 1103, das durch Auswahleinrichtung 1100 ausgewählt wurde und der Aus leucht-Steuereinheit 201 zum Abbilden des Latentbildes zugeführt, eine Bereichsbeurteilungs-Schaltung 1105 für die Hauptabtastrichtung und eine Bereichsbeurteilungs- Schaltung 1106 für die Nebenabtastrichtung zum Beurteilen innerhalb und außerhalb des Bereiches in die jeweiligen Richtungen, und eine Bereichsbeurteilungs-Schaltung 1104 zum Durchführen einer endgültigen Bereichsbeurteilung auf der Grundlage der Ergebnisse der Beurteilung in den vorstehend angeführten Richtungen und zum Übertragen des Ergebnisses der endgültigen Beurteilung an die Auswahleinrichtung 1100 zum demgemäßen Auswählen der Signale gezeigt. Es ist ebenso eine CPU 10a zum Durchführen von verschiedenen Bildverarbeitungen durch Steuern der Zugriffe auf die in Fig. 1 gezeigten Einheiten 4-9 und die Kommunikation mit der Leseeinheit 1 und der Druckereinheit 2 entsprechend einem in einem ROM 10b gespeicherten Steuerprogramm, ein RAM 10c zum Speichern der Zeit zum durch die Betriebseinheit 20 angewiesenen Aufgeben der Bildsynthesebetriebsart, der Anzahl der synthetisierten Bilder (Anzahl der Seiten), die gemessene Zeit, etc. und ein Zeitgeber 10d zum Ausführen eines Zeitmessablaufs in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Unterscheidung, ob die Anzahl der Seiten der synthetisierten Bilder eine festgesetzte Anzahl von Seiten nicht überschreitet, vorgesehen.

Nachstehend ist eine Sequenz zur Synthese der Bilddaten von einer Vielzahl von Originalen mit ähnlichen externen Bilddaten unter Bezugnahme auf das in Fig. 10 gezeigte Flußdiagramm beschrieben.

Zunächst wird ein erstes zu synthetisierendes Original von der Stapeleinrichtung der Original-Zufuhreinrichtung 101 zugeführt (11), und die Original-Zufuhreinrichtung 101 unterscheidet unter Verwendung des vorstehend be schriebenen Sensors, ob ein nachfolgendes Original vorhanden ist (12). Wenn das nachfolgende Original nicht vorhanden ist, wird die Sequenz einmal nach Drucken des synthetisierten Bildes durchgeführt, aber beim Vorhandensein des nachfolgenden Originals wird das Original gewechselt (8) und ein nachfolgendes Aufzeichnungsblatt wird zugeführt.

Die gleichen externen Bilddaten können mit jedem der Bilder der Vielzahl von Originalen durch Wiederholung der vorstehend beschriebenen Sequenz synthetisiert werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Formatier-Einheit 8 gleichen Bilddaten an die externe Umschaltschaltung beliebig oft in Synchronisation mit dem Zeitverlauf des Originallesens der Leseeinheit 1 übermitteln.

Die Hauptabtast-Bereichsbeurteilungsschaltung 1105 empfängt ein Bildelement-Taktsignal 1107 in der Hauptabtastrichtung und ein Hauptabtast-Referenzsignal 1108, das die Referenzposition jeder Hauptabtastzeile anzeigt, und für jede Hauptabtastzeile beurteilt, ob die aktuelle Abtastposition innerhalb oder außerhalb des festgelegten Synthesebereiches ist.

Ebenso empfängt die Nebenabtast-Bereichsbeurteilungsschaltung 1106 ein Zeilen-Taktsignal 1110 in der Nebenabtastrichtung und ein Nebenabtast-Referenzsignal 1109, das die Referenzposition in der Nebenabtastrichtung anzeigt, und unterscheidet, ob die aktuelle Abtastposition innerhalb oder außerhalb des festgelegten Synthesebereiches ist.

Da andere die Leseeinheit 1 verwendende Vorgänge während der Synthesebetriebsart, wie vorstehend beschrieben, gesperrt sind, ist es wünschenswert, nach der Beendigung der benötigten Synthese die Synthesebetriebsart aufzuheben, wodurch andere Vorgänge ermöglicht werden.

Nachstehend ist ein Verfahren zum Aufheben durch Seitenfestlegung beschrieben.

Die Anzahl der Seiten der zu synthetisierenden externen Bilddaten kann beispielsweise durch die Tasten der in Fig. 1 gezeigten Betriebseinheit 20 festgelegt werden. Nach der Beendigung der Synthese von ähnlichen externen Bilddaten mit einer Vielzahl von Originalen wird unterschieden, ob die Anzahl der Seiten zum Aufheben der Synthesebetriebsart festgelegt ist (13).

Wenn die Festlegung der Seitenanzahl identifiziert ist, wird die sequentielle Anzahl der Seiten der aufgezeichneten externen Bilddaten von dem Start der Syntheseaufzeichnung gezählt, und der erhaltene Zählwert wird mit der vorab festgelegten Anzahl von Seiten für die Betriebsartaufhebung verglichen (14). Wenn die Anzahl der Seiten nicht festgelegt ist, oder die festgelegte Anzahl der Seiten in dem Schritt (13) oder (14) erreicht wird, schreitet die Sequenz zu Schritt (1) in Fig. 4 voran.

Wenn andererseits in dem Schritt (14) identifiziert wird, daß die festgelegte Anzahl von Seiten noch nicht erreicht ist, wird der Zählvorgang 10d für die festgelegte Zeit durch den Zeitgeber initiiert.

Nachfolgend wird bestimmt, ob die vorab festgelegte Zeit abgelaufen ist (16). Die von diesem Schritt (16) startende Sequenz wird ebenfalls ausgeführt, wenn in Schritt (5) in Fig. 4 die Abwesenheit der externen Eingabe identifi ziert wird, oder wenn in Schritt 6 in Fig. 6 die Auswahl der Synthesebetriebsart identifiziert ist.

In dem Schritt (16) wird identifiziert, daß die festgelegte Zeit abgelaufen ist, die Synthesebetriebsart wird automatisch aufgehoben (17), dann wird die Anforderung zur Verwendung der Leseeinheit erlaubt (18) und die Sequenz springt auf Schritt (1) in Fig. 4 zurück.

Bei der vorstehend angeführten Beschreibung wird die Bild-Synthesebetriebsart auf der Grundlage der von der Betriebseinheit festgelegten Anzahl von Seiten der einer Abtast-Synthese zu unterziehenden Druckdaten aufgehoben, aber es ist ebenfalls möglich, die Anzahl von Seiten der durch die Leseeinheit zu lesenden Originale festzulegen, und die Bildsynthesebetriebsart auf der Grundlage der Anzahl von Seiten der Original aufzuheben.

Nachstehend ist unter Bezugnahme auf die Fig. 12A bis 14B die Sequenz von Vorgängen in der Abtast-Synthesebetriebsart beschrieben.

Fig. 12A bis 14B zeigen Darstellungen der Veränderung des angezeigten Bildes der Anzeigeeinheit 301 in der Abtast- Synthesebetriebsart. Die Betriebseinheit 301 ist aus einer Anzeigeeinrichtung DSP mit einem Berührungs- Bedienfeld einschließlich Tasten K1 - K5 aufgebaut, und die Anweisung zum Betrieb kann durch Berühren eines der auf der Anzeigeneinrichtung DSP angezeigten Tastenbereiche eingegeben werden.

Zunächst wird ein in Fig. 12A gezeigter Tastenbereich "OFF LINE", berührt, wodurch die Anzeige des Bereiches invertiert wird und die Druckereinheit wird in den Off- Line-Zustand versetzt. Durch Berühren eines Tastenberei ches "ABTAST-SYNTHESE" in diesem Zustand wird die Anzeigeneinrichtung DSP in einen in Fig. 12B gezeigten Zustand geschaltet, worin die Anzeige des Tastenbereiches "ABTAST-SYNTHESE" invertiert wird.

Dann wird ein Bereich, in dem das Bild einzufügen ist, durch zwei diagonale Punkte auf dem Editor 11 unter Verwendung eines Stiftes oder durch Berühren eines Tastenbereiches "10-TASTEN-EINGABE" zum Umstellen der Anzeige DSP in einen in Fig. 12C gezeigten Zustand und durch Eingeben der Zahlen der Koordinaten unter Verwendung der Zahlentasten 302 der Betriebseinheit festgelegt.

Wenn die Koordinaten zweier Punkte in dem in Fig. 12B oder 12C gezeigten Zustand eingegeben werden, werden die eingegebenen zwei Punkte, wie in Fig. 12D gezeigt, angezeigt. Wenn ein Tastenbereich "PUNKT LÖSCHEN" in diesem Zustand betätigt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 12B gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch die beiden, den Bereich zum Bildeinfügen bestimmende Punkte wieder eingegeben werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Punktlöschvorgang einzeln bei den festgelegten beiden Punkten durchgeführt.

Wenn andererseits ein Tastenbereich "OK" in diesem in Fig. 12D gezeigten Zustand betätigt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13B gezeigten Zustand zur Bestimmung umgestellt, ob das durch die Abtasteinrichtung gelesene Originalbild entweder innerhalb oder außerhalb des Vorstehend festgelegten Bildeinfügebereiches zu synthetisieren ist. Bei dem veranschaulichten Beispiel wird der Außenbereich ausgewählt, wodurch ein "AUSSEN"- Bereich auf der Anzeige invertiert wird.

Wenn ein Tastenbereich "AUFHEBEN" in diesem in Fig. 13B gezeigten Zustand betätigt wird, wird die Anzeige DSP auf den in Fig. 13A gezeigten Zustand umgestellt, in dem die Veränderung des Bereiches ermöglicht ist. Durch Berühren eines Tastenbereiches "BEREICH LÖSCHEN" in diesem Zustand wird die Anzeige auf einen in Fig. 12B gezeigten Zustand zur Wiederfestlegung des Bereiches umgestellt. Falls der Tastenbereich "LÖSCHEN" in einem in Fig. 13A gezeigten Zustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 12A gezeigten Zustand umgestellt.

Wenn andererseits ein Tastenbereich "OK" in einem in Fig. 13A gezeigten Zustand betätigt wird, wird die Anzeige DSP wieder in einen in Fig. 13B gezeigten Zustand umgestellt, und wenn der Tastenbereich "OK" in diesem Zustand betätigt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13C gezeigten Zustand umgestellt. In diesem Zustand wird die Anzahl der Seiten der zu synthetisierenden Druckdaten (als eine beliebige Zahl von 1 bis 999) mit den Zahlentasten eingegeben. Die Druckdaten bis zu einer derart festgelegten Anzahl von Seiten werden einer Abtast- Synthese unterzogen, während die Druckdaten danach auf normale Weise gedruckt werden. Wenn der Tastenbereich "OK" in dem vorstehend angeführten Zustand betätigt ist, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13D gezeigten Zustand umgestellt, und wenn ein Tastenbereich "ABTASTPUNKT-SYNTHESE" in dem Zustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13A gezeigten Zustand umgestellt.

Wenn andererseits ein Tastenbereich "AUFEINANDERFOLGEND" in einem in Fig. 13C gezeigten Zustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 14A gezeigten Zustand umgestellt, in dem die Bedienperson entweder "FESTLEGEN DER SEITENANZAHL" oder "AUFEINANDERFOLGEND" festlegt.

Wenn ein Tastenbereich "FESTLEGEN DER SEITENANZAHL" in dem vorstehend angeführten Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13C gezeigten Zustand umgestellt, aber wenn ein Tastenbereich "AUFEINANDERFOLGEND" oder "OK" berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13D gezeigten Zustand umgeschaltet. Bei der AUFEINANDERFOLGEND-Betriebsart werden alle eingegebenen Druckdaten einer Abtast-Synthese unterzogen. Wenn bei dem in Fig. 13D gezeigten Zustand ein Tastenbereich "FESTLEGEN DER SEITENANZAHL", "OK" oder "AUFHEBEN" berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 13C gezeigten Zustand umgeschaltet. Wenn dann der Einstellvorgang für die Abtast-Synthese beendet ist, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 14B gezeigten Zustand zur Blattauswahl umgeschaltet.

Fig. 15 zeigt ein Beispiel der Anzeige eines Bereitschaftszustandes für eine Abtast-Synthese.

Fig. 16A und 16B zeigen ein Beispiel der Options- Einstellanzeige in der Abtast-Synthesebetriebsart, insbesondere bezogen auf Bildqualitäts-Einstellvorgänge.

Bei dem in Fig. 16A gezeigten Anzeigezustand, in dem ein Tastenbereich "ABTAST-SYNTHESE" in der Anzeige invertiert ist, stellt das Betätigen eines Tastenbereiches "BILDQUALITÄT" die Anzeige in einen in Fig. 16B gezeigten Zustand um, um eine Festlegung der Dichte (hi- fi/Zeichenhervorhebung), der Schärfe, etc. zu ermöglichen. Es ist somit möglich, die Druckdichte zu regulieren, oder den Bildkontrast entsprechend der Art des Originals wie beispielsweise ein Zeichenoriginal oder ein fotografisches Original hervorzuheben. Wenn ein Tastenbereich "OK" oder "C" in einem in Fig. 16B gezeigten Anzeigezustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 16A gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch das Wiedereinstellen der Bedingungen ermöglicht wird.

Fig. 17A und 17B zeigen ein Beispiel der Options- Einstellanzeige in der Abtast-Synthesebetriebsart, insbesondere bezogen auf Bilderzeugungs-Einstellvorgänge.

Bei dem in Fig. 17A gezeigten Anzeigezustand, in dem ein Tastenbereich "ABTASTPUNKT-SYNTHESE" in der Anzeige invertiert ist, stellt eine Betätigung eines Tastenbereiches "BILD ERZEUGEN" die Anzeige DSP in einen in Fig. 17B gezeigten Zustand um, um verschiedene Bilderzeugungsabläufe, wie durch Tastenbereiche "UMRISS", "NETZ", "SCHATTEN" und "NEG/POS-UMKEHR" angezeigt ist, zu ermöglichen. Fig. 18A bis 19B zeigen ein Beispiel der Optionseinstellanzeige in der Abtast-Synthesebetriebsart, insbesondere bezogen auf Abgleich/Bewegungseinstellvorgänge.

Bei einem in Fig. 18A gezeigten Anzeigenzustand, in dem ein Tastenbereich "ABTASTPUNKT-SYNTHESE" in der Anzeige invertiert ist, stellt die Betätigung eines Tastenbereiches "ABGLEICH/BEWEGEN" die Anzeige DSP in einen in Fig. 18B gezeigten Zustand um, in dem der Tastenbereich "ABGLEICH/BEWEGEN" in der Anzeige invertiert ist.

Dann ist ein Bereich, in dem das Bild einzufügen ist, durch zwei diagonale Punkte auf dem Editor 11 unter Verwendung eines Stiftes oder durch Berühren eines Tastenbereiches "10-TASTEN-EINGABE" zum Verschieben der Anzeige DSP in einen in Fig. 18C gezeigten Zustand und durch Eingeben der Koordinatenwerte unter Verwendung der Zahlentasten 302 der Betriebseinheit festgelegt.

Wenn die Koordinaten der beiden Punkte in einem in Fig. 18B oder 18C gezeigten Zustand eingegeben werden, werden die eingegebenen beiden Punkte, wie in Fig. 18D gezeigt, angezeigt. Wenn ein Tastenbereich "PUNKT LÖSCHEN" in diesem Zustand betätigt ist, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 18B gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch die beiden, den Bereich zum Bildeinfügen festlegenden Punkte wieder eingegeben werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Punktlöschvorgang einzeln bei den festgelegten beiden Punkten durchgeführt.

Wenn andererseits ein Tastenbereich "OK" in dem in Fig. 18D gezeigten Zustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 19B gezeigten Zustand umgestellt. Wenn ein Tastenbereich "ABGLEICH/BEWEGEN" berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 19A gezeigten Zustand umgeschaltet, in dem der festgelegte Abgleich oder die festgelegte Bewegung grafisch angezeigt wird. Wenn der Tastenbereich "OK" in diesem Zustand berührt wird, wird die Anzeige DSP wieder in dem in Fig. 19B gezeigten Zustand umgeschaltet, und der Abgleich/Bewegungs- Einstellvorgang ist somit beendet. Wenn andererseits ein Tastenbereich "BEREICH LÖSCHEN" in einem in Fig. 19A gezeigten Zustand gelöscht wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 18B gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch die Bereichsfestlegung zum Abgleich/Bewegen wieder ermöglicht wird.

Fig. 20A bis 21B zeigen ein Beispiel der Optionseinstellanzeige in der Abtast-Synthesebetriebsart, insbesondere bezogen auf Zoom-Einstellvorgänge.

Bei einem in Fig. 20A gezeigten Anzeigenzustand, in dem ein Tastenbereich "ABTASTPUNKT-SYNTHESE" in der Anzeige invertiert ist, stellt das Betätigen eines Tastenberei ches "ZOOM" die Anzeige DSP in einen in Fig. 20B gezeigten Zustand um, in dem der Tastenbereich "ZOOM" in der Anzeige invertiert ist. Wenn ein Tastenbereich "XY- UNABHÄNGIG" in diesem Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 20C gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch ein Zoomvorgang (innerhalb eines Bereiches von 20-400%, wobei 100% dem Originalzustand entsprechen) unabhängig in der vertikalen und horizontalen Richtung ermöglicht wird. Wenn ein Tastenbereich "XY GLEICHE VERGRÖSSERUNG" in diesem Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP auf einen in Fig. 20B gezeigten Zustand umgeschaltet. Wenn ein Tastenbereich "OK" in dem in Fig. 20B oder 20C gezeigten Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 20A gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch der Zoom- Einstellvorgang beendet ist.

Wenn andererseits ein Tastenbereich "AUTO" in dem in Fig. 20B gezeigten Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 21A gezeigten Zustand umgeschaltet, und wenn ein Tastenbereich "XY UNABHÄNGIG" in diesem Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 21B gezeigten Zustand umgeschaltet. Wenn ein Tastenbereich "OK" in einem in Fig. 20B oder 20C gezeigten Anzeigenzustand berührt wird, wird die Anzeige DSP in einen in Fig. 20A gezeigten Zustand umgeschaltet, wodurch der Zoom-Einstellvorgang beendet ist.

Wenn das vorstehend angeführte "AUTO" festgelegt ist, und wenn das durch die Abtastvorrichtung gelesene Originalbild innerhalb des Synthesebereiches zu synthetisieren ist, wird die Bildvergrößerung auf der Grundlage der Größe des Originalbildes und das des festgelegten Synthesebereiches bestimmt, um eine maximale Vergrößerung auszuwählen, die das Originalbild in dem gesamten Syn thesebereich einfügen kann. Wenn andererseits das durch die Abtastvorrichtung gelesene Originalbild außerhalb des Synthesebereiches zu synthetisieren ist, wird die Bildvergrößerung auf der Grundlage der Größe des Originales und der des Aufzeichnungsblattes bestimmt, um eine maximale Vergrößerung auszuwählen, die das Originalbild auf dem gesamten Aufzeichnungsblatt einfügen kann. Wenn jedoch das vorstehend angeführte "ABGLEICH/BEWEGEN" festgelegt ist, wird die Vergrößerung entsprechend der Größe des Abgleichsbereiches anstatt der Originalgröße bestimmt.

Die vorstehend angeführten verschiedenen Vorgänge zur Abtast-Synthese ermöglichen es, einen rechteckigen Bereich des Originales wie beispielsweise einen Briefkopf, eine Logo-Markierung oder eine Illustration abzutasten, und einen derartigen Bereich mit den Daten von dem Computer auf einem einzelnen Aufzeichnungsblatt zu synthetisieren.


Anspruch[de]

1. Bildsyntheseverfahren in einem Bildverarbeitungsgerät, mit den Schritten

a) Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät eine Synthesebetriebsart zur Synthese von von einer Leseeinrichtung ausgegebenen Bilddaten mit Druckdaten von einem Computer einstellt,

b) Bewirken, daß Bilddaten eines Originals von der Leseeinrichtung ausgegeben werden,

c) Bewirken, daß Druckdaten von dem Computer ausgegeben werden,

d) Bewirken, daß die Bildverarbeitungseinrichtung die Bilddaten von der Leseeinrichtung und Druckdaten von dem Computer synthetisiert,

ferner gekennzeichnet durch die Schritte

e) Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät die Anzahl von Seiten von in der Synthesebetriebsart zu synthetisierenden Druckdaten von dem Computer einstellt,

f) Zählen der Anzahl der Seiten von Druckdaten,

g) Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät die Synthesebetriebsart freigibt, wenn keine Ausgabe von Druckdaten von dem Computer für eine vorbestimmte Zeitdauer nach Beginn einer Synthese der Bilddaten und der Druckdaten vorhanden ist, bevor die Anzahl der gezählten Seiten von Druckdaten die in Schritt e) eingestellte Anzahl der Seiten von Druckdaten erreicht.

2. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit den Schritten Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät die Verwen dung der Leseeinrichtung außer als ein Objekt der Synthese sperrt, wenn die Synthesebetriebsart eingestellt ist, und

Bewirken, daß dem Bildverarbeitungsgerät ermöglicht wird, die Leseeinrichtung zu verwenden, wenn die Synthesebetriebsart freigegeben ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit einem Schritt Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät die Synthesebetriebsart freigibt, wenn die Synthese der Bilddaten und der Druckdaten beendet ist, da die Anzahl der gezählten Seiten von Druckdaten die in Schritt e) eingestellte Anzahl von Seiten von Druckdaten erreicht.

4. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit den Schritten Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät eine erste Verarbeitungsbetriebsart zum Verarbeiten der Bilddaten von der Leseeinrichtung einstellt, ohne Daten von dem Computer zu verwenden, und

Bewirken, daß das Bildverarbeitungsgerät ein Einstellen der ersten Verarbeitungsbetriebsart sperrt, wenn die Ausführung der Synthesebetriebsart startet, und daß es ein Einstellen der ersten Verarbeitungsbetriebsart erlaubt, wenn die Synthesebetriebsart in dem Schritt f) freigegeben wird.

5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die erste Verarbeitungsbetriebsart eine Kopierbetriebsart oder eine Faksimile-Übertragungsbetriebsart einschließt.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com