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Kochofen und seine Schalttafel - Dokument DE69422545T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69422545T2 25.05.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0623859
Titel Kochofen und seine Schalttafel
Anmelder Moulinex S.A., Cormelles le Royal, FR
Erfinder De Matteis, Michel Guy, F-14160 Cambes-en-Plaine, FR;
Guilgue, Jean-Louis Marcel Rene, F-14400 Beny-sur-Mer, FR
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 80801 München
DE-Aktenzeichen 69422545
Vertragsstaaten DE, GB, NL, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 28.03.1994
EP-Aktenzeichen 941048837
EP-Offenlegungsdatum 09.11.1994
EP date of grant 12.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.05.2000
IPC-Hauptklasse G05B 19/10
IPC-Nebenklasse H05B 6/68   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Ofen mit einem Kochraum für Nahrungsmittel mit einer Bräunungsvorrichtung mit elektrischem Widerstand, einer Umluft-Erhitzungsvorrichtung und einer Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie, einem Speisekreis, um die Vorrichtung zur Bräunung mit elektrischem Widerstand und/oder die Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder die Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie zu speisen, und einer Schalttafel, die einerseits Wahlvorrichtungen, welche ermöglichen, eine in dem Kochraum anzuwendende Erhitzungssequenz zu wählen und die Bräunungsvorrichtung und/oder die Umluft-Erhitzungs-Vorrichtung und/oder die Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie einzuschalten und die Art des Nahrungsmittels und sein Gewicht zu erfassen, und andererseits eine Steuervorrichtung aufweist, die mit einer Einrichtung zur Informationsverarbeitung verbunden ist, die einen Hauptrechner umfaßt, der eine Erhitzungsdauer in Abhängigkeit von den Wahlvorrichtungen bestimmt, und welche den Betrieb des Speisekreises auslöst.

Bei den bekannten Kochöfen dieser Art muß der Benutzer, wenn er ein bestimmtes Nahrungsmittel mit einer bestimmten Erhitzungsmaßnahme behandeln will, von Hand eine Programmierung durchführen, die eine komplexe Hantierung erfordert, wie sie im Patent US-A- 4,474,692 und in der Patentanmeldung EP 106 898 beschrieben ist. Andererseits muß der Benutzer bei der Programmierung von Hand mit Vorsicht und Genauigkeit handeln, um alle notwendigen Informationen zu erfassen, die zur Durchführung der bestimmten Erhitzungsmaßnahme erforderlich sind. Tatsächlich ist die Bedienungstafel eines Kochofens im allgemeinen schwierig zu lesen und erfordert oft die Benutzung einer Gebrauchsanweisung, um die Entsprechungen zwischen den auf der Bedienungstafel zur Auswahl angegebenen Piktogrammen und deren Bedeutung festzustellen. Schließlich muß der Benutzer im allgemeinen Kochbücher zu Rate ziehen, um bestimmte Informationen zu erhalten, die durch die Wahlvorrichtungen einzugeben sind.

Aufgabe der Erfindung ist es, die erwähnten Nachteile zu beheben, indem ein Kochofen geschaffen wird, der alle zur Durchführung einer bestimmten Erhitzungsmaßnahme erforderli chen Informationen enthält, um den Bedienungskomfort der Schalttafel des Kochofens zu verbessern.

Erfindungsgemäß ist die Informationsverarbeitungseinrichtung einerseits mit einer Anzeigeeinrichtung verbunden, die die berechnete Erhitzungsdauer sowie eine Darstellung der Bräunungsvorrichtung oder der Umlaufserhitzungs-Vorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie, die bei der Einschaltung des Speisekreises eingeschaltet werden, sichtbar anzeigt, und andererseits weist die Einrichtung zur Informationsverarbeitung einen Hilfs-Rechner (Sklaven) auf, der durch einen bidirektionalen Bus mit dem Hauptrechner verbunden ist und mit dem die Wahlvorrichtungen, ein Vorratsspeicher, der die durch die Wahlvorrichtungen auswählbaren Informationen enthält, und die Anzeigeeinrichtung zum sichtbaren Anzeigen der wählbaren Informationen verbunden sind.

Dank des erfindungsgemäßen Kochofens erscheinen dem Benutzer durch einfache Betätigung der Wahlvorrichtungen auf der Anzeigeeinrichtung der Reihe nach alle Informationen, die für den Betrieb eines Ofens erforderlich sind, in den ein zu behandelndes Nahrungsmittel eingesetzt ist. Bei der Programmierung des Ofens wählt der Benutzer durch die Wahlvorrichtungen eine Erhitzungssequenz, einen Nahrungsmitteltyp und ein Nahrungsmittelgewicht aus und löst anschließend die Steuervorrichtung aus, um die gewählten Informationen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verändern. Diese Programmierung ist einfach für den Benutzer, der so in einem Ofen selbst über alle Informationen verfügt, um einen optimalen Betrieb des Ofens zu erhalten, wobei diese Programmierung durch eine Klarheit und Einfachheit der Schalttafel erleichtert wird. Andererseits braucht sich der Benutzer nicht mehr Sorgen zu machen über die Auswahl von Erhitzungszeiten. Die im Inneren des Kochofens integrierten Rechner berücksichtigen die durch die Wahlvorrichtungen ausgewählten Informationen und bestimmen ohne Eingreifen des Benutzers die für das Nahrungsmittel anzuwendende optimale Erhitzungsmaßnahme. Auf diese Weise verfügt der Benutzer über eine benutzerfreundliche Schalttafel mit Bedienungskomfort, mit der er einen Dialog führen kann, ohne daß er auf äußere Informationsträger zurückgreifen muß.

Die Erfindung wird mit weiteren Merkmalen und Vorteilen erläutert durch die folgende Beschreibung anhand eines nicht begrenzenden Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Hierin zeigen:

Fig. 1 einen Schnitt durch einen Kochofen vom klassischen Typ, der die verschiedenen Erhitzungsvorrichtungen zeigt;

Fig. 2 eine schematische Darstellung, welche die erfindungsgemäße Informationsverarbeitungseinrichtung zeigt, die zur Ausrüstung eines Kochofens bestimmt ist, wie er in Fig. 1 gezeigt ist;

Fig. 3 ein Funktionsschema, das in Form von Blöcken den Betriebsablauf des erfindungsgemäßen Kochofens zeigt.

Gemäß Fig. 1 weist ein Kochgerät 1, wie ein Kochofen einen Kochraum 2 mit einer Bräunungsvorrichtung mit elektrischem Widerstand 3, einer Umluft-Erhitzungsvorrichtung 4 und einer Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie 5 und einen nicht dargestellten Speisekreis auf, der zum Speisen der Bräunungsvorrichtung 3 und/oder der Umluft- Erhitzungsvorrichtung 4 und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie 5 dient. Der Kochraum 2 ist begrenzt durch eine strichpunktiert dargestellte Tür 6, die an der Vorderseite 7 des Kochofens angeordnet ist. Diese Vorderseite 7 weist eine nicht gezeigte Schalttafel auf, die Wahlvorrichtungen aufweist, die es ermöglichen, einerseits eine im Kochraum 2 anzuwendende Erhitzungssequenz zu wählen, wobei diese Erhitzungssequenz den Betrieb der Bräunungsvorrichtung und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie umfaßt, und andererseits das Nahrungsmittel und sein Gewicht zu erfassen, und die Schalttafel weist auch eine Steuerungsvorrichtung 8 auf.

Gemäß Fig. 2 ist die Steuerungsvorrichtung 8 mit einer Informationsverarbeitungseinrichtung 9 verbunden, die einen Hauptrechner 10 aufweist, der eine Erhitzungszeit in Abhängigkeit von den Wahlvorrichtungen 11 und einem Informationsspeicher 10' bestimmt und den Betrieb des Speisekreises auslöst. Der Hauptrechner 10 der Informationsverarbeitungseinrichtung 9 ist verbunden mit einer Anzeigeeinrichtung 12, welche die berechnete Erhitzungszeit sowie eine Darstellung der Bräunungsvorrichtung 3 und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung 4 und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie 5 sichtbar anzeigt, die bei der Einschaltung des Speisekreises aktiviert werden. Die Informationsverarbeitungseinrichtung 9 weist auch einen Hilfs-Rechner (Sklaven) 13 auf, der durch einen bidirektionalen Bus 14 mit dem Hauptrechner 10 verbunden ist und mit dem die Wahlvorrichtungen 11, ein Vorratsspeicher (store) 15, der die durch die Wahlvorrichtungen 11 wählbaren Informationen enthält, und die Anzeigeeinrichtung 12 zum sichtbaren Anzeigen der wählbaren Informationen verbunden sind.

Die Anzeigeeinrichtung 12 weist beispielsweise eine erste Anzeigevorrichtung 20 auf, die mit dem Hauptrechner 10 verbunden ist, und eine zweite Anzeigevorrichtung 21, die mit dem Sklavenrechner 13 verbunden ist.

Die Wahlvorrichtungen 11 weisen einen Wähler zur Auswahl eines Nahrungsmitteltyps 17, einen Wähler zur Auswahl des Gewichts des gewählten Nahrungsmitteltyps 18 und einen Wähler zur Auswahl einer Erhitzungssequenz 19, die für jeden Typ von Nahrungsmittel anzuwenden ist, auf.

Die Wahlvorrichtungen 11 sind beispielsweise drehbare Codierscheiben von bekanntem Typ, die bei ihrer Betätigung auf der Anzeigeeinrichtung 12 nacheinander bestimmte Informationen, die im Vorratsspeicher 15 enthalten sind, und auszuwählende Informationen erscheinen lassen.

Der Vorratsspeicher weist einen ersten Speicher 22 mit n Tabellen auf, die jede in einer Sprache eines bestimmten Landes eine bestimmte Liste einer bestimmten Zahl von Nahrungsmitteltypen enthalten, eine bestimmte Zahl i von für jeden Typ von Nahrungsmittel anzuwendenden Erhitzungssequenzen, Code-Ziffern αi , die jede einem Nahrungsmitteltyp in Abhängigkeit von einer bestimmten Erhitzungsfrequenz entsprechen, enthalten, und einen zweiten Speicher 23 auf, der Gewichtswerte von Nahrungsmitteln enthält. Der Informationsspeicher des Hauptrechners 10 weist unter anderem ein Wort zur Auswahl einer Sprache eines bestimmten Landes auf. Dieses Wort einer Sprache gewährleistet, wenn es dem Sklavenrechner zugeleitet wird, die Auswahl einer der n Tabellen, in welcher der Benutzer eines bestimmten Landes einen bestimmten Nahrungsmitteltyp auswählen kann.

Der Wähler 19 zur Auswahl einer Erhitzungsfrequenz ermöglicht in unserem Beispiel entweder eine Auftausequenz oder ein Aufwärmsequenz oder eine Kochsequenz oder eine Sequenz Kochen-Bräunen-Gratinieren-Braten auszuwählen. Die Zahl i von auswählbaren Erhitzungssequenzen beträgt daher vier Sequenzen, jedoch ist diese Zahl nicht begrenzend.

Die Steuervorrichtung 8 weist einerseits einen Einschaltknopf 24 auf, um die Informationsverarbeitungseinrichtung einzuschalten, welche den Betrieb des Speisekreises aktiviert, und andererseits einen Testknopf 25, um das durch die Verarbeitungseinrichtung gemäß den mit Hilfe der Wahlvorrichtungen ausgewählten Informationen bestimmte Ergebnis zu kontrollieren.

Um die Arbeitsweise des Ofens zu erläutern, ist in Fig. 3 ein Blockdiagramm dargestellt, das dem Verfahren zum Betreiben des erfindungsgemäßen Kochofens entspricht.

Zu einem ersten Zeitpunkt, nachdem der Benutzer ein zu behandelndes Nahrungsmittel 7 in den Kochraum 2 gestellt hat, aktiviert der Benutzer eine beliebige der Wahlvorrichtungen 11, die mit A bezeichnet ist. Der Sklavenrechner 13 bewirkt durch den Bus 14 eine Aufforderung zur Aktivierung an den Hauptrechner 10 (Stufe B). Wenn der Zustand des Hauptrechners 10 nicht sein Ruhezustand ist, kehrt man zur Anfangsstellung "Beginn" zurück. Wenn der Zustand des Hauptrechners seine Ruhestellung ist, löst der Hauptrechner 10 durch ein Unterprogramm die Herstellung einer ersten Nachricht M&sub1; aus (Stufe C), die einen Einschaltbefehl enthält. Der Hauptrechner 10 schickt dem Sklavenrechner 13 diese erste Nachricht M&sub1; sowie ein Wort einer Sprache eines bestimmten Landes (Stufe D). Der Sklavenrechner 13 schickt nach Empfang der ersten Nachricht M&sub1; und des Wortes einer Sprache eine Empfangsanzeige AR zum Hauptrechner 10. Der Sklavenrechner 13 löst die Aktivierung der optischen Anzeigevorrichtung 21 der Wahlvorrichtungen 11 aus (Stufe E).

In einem zweiten Schritt aktiviert der Benutzer nacheinander jede der Wahlvorrichtungen 11 (Stufe F), um den Typ des zu behandelnden Nahrungsmittels, das Gewicht des Nahrungsmittels und die für das Nahrungsmittel anzuwendende Erhitzungssequenz einzugeben. Bei jeder Aktivierung einer der Wahlvorrichtungen zeigt die zweite Anzeigevorrichtung 21 eine der durch die verwendete Wahlvorrichtung auswählbaren Informationen an.

Zu einem dritten Zeitpunkt (In einem dritten Schritt), nachdem der Benutzer die Gesamtheit der auswählbaren Informationen mittels aller Wahlvorrichtungen 11 programmiert hat, aktiviert der Benutzer entweder den Startknopf 24 (Stufe G), oder den Testknopf 25 (Stufe H).

Wenn der Benutzer den Startknopf 24 aktiviert, überträgt der Hauptrechner 10 die von den Wahlvorrichtungen 11 ausgesandten Informationen, die in dem mit dem Sklavenrechner 13 verbundenen Vorratsspeicher 15 enthalten sind, in seinen Informationsspeicher 10' (Stufe I). Der Hauptrechner 10 berechnet die anzuwendende Erhitzungszeit und sucht die entsprechende Erhitzungsmaßnahme (Stufe J). Die erste Anzeigevorrichtung 20 zeigt die Erhitzungsdauer sowie eine Darstellung der Vorrichtung zur Bräunung und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie an, die beim Auslösen des Speisekreises arbeiten können (Stufe K). Der Hauptrechner 10 löst den Betrieb des Speisekreises aus (Stufe L) und sperrt den Sklavenrechner 13 (Stufe M). Der Hauptrechner 10 bestimmt das Ende der Erhitzungsmaßnahme, löst den Ruhezustand aus und sendet dem Sklavenrechner 13 eine Nachricht des Endes der Maßnahme, was zum Erlöschen der zweiten Anzeigevorrichtung 21 und dazu führt, daß der Sklavenrechner 13 in die Bereitschaftsstellung gebracht wird (Stufe N).

Wenn der Benutzer den Testknopf 25 aktiviert, überträgt der Hauptrechner 10 die von den Wahlvorrichtungen 11 ausgesandten und im Vorratsspeicher 15 enthaltenen Informationen in seinen Informationsspeicher 10' (Stufe O). Der Hauptrechner 10 berechnet die anzuwendende Erhitzungszeit und sucht die entsprechende Erhitzungsmaßnahme (Stufe P). Die erste Anzeigevorrichtung 20 zeigt die berechnete Erhitzungszeit sowie eine Darstellung der Vorrichtung zum Bräunen und/oder der Umlauf-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie an, die bei der durch die Verarbeitungseinrichtung bestimmten Erhitzungsmaßnahme eingeschaltet werden können (Stufe Q). Wenn der Benutzer den Testknopf 25 nicht aktiviert, löst der Hauptrechner 10 einen Zeitschalter Tp aus (Stufe T). Während des Ablaufs der Zeit Tp ist der Hauptrechner 10 desaktiviert und unterbricht die Arbeitsfolge (Stufe V). Wenn die Zeit Tp nicht abläuft, wählt der Benutzer die Auswahlvorrichtung (Stufe F).

Der Benutzer verifiziert so vor dem Auslösen des Startknopfes 24 die durch die Verarbeitungsvorrichtung 9 bestimmte Erhitzungsmaßnahme und korrigiert, falls erforderlich, diese Erhitzungsmaßnahme (Stufe R). Tatsächlich sind der Sklavenrechner und der Hauptrechner 10 während einer Zeit t stets aktiv und der Benutzer kann durch die Wahlvorrichtungen 11 die gewählte Erhitzungsmaßnahme vor Aktivierung des Startknopfes 24 verändern. Auf diese Weise kontrolliert der Benutzer zu jedem Zeitpunkt vor der Aktivierung des Startknopfes die bei einem in den Kochraum 2 gestellten Nahrungsmittel anzuwendende Erhitzungsmaßnahme.

Dank des erfindungsgemäßen Kochofens löst ein Benutzer einfach eine Erhitzungsmaßnahme für ein in einen Kochraum gestelltes Nahrungsmittel aus und kontrolliert diese. Andererseits garantiert die Anzeigeeinrichtung 12 der verschiedenen berechneten und ausgewählten Informationen dem Benutzer eine Verfolgung der Erhitzungsmaßnahme und läßt ihm dabei volle Freiheit des Eingreifens.


Anspruch[de]

1. Ofen mit einem Kochraum (2) für Nahrungsmittel mit einer Bräunungsvorrichtung mit elektrischem Widerstand (3), einer Umluft-Erhitzungsvorrichtung (4) und einer Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie (5), einem Speisekreis zum Speisen der Bräunungsvorrichtung mit elektrischem Widerstand und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie, und einer Schalttafel, die einerseits Wahlvorrichtungen (11) aufweist, welche es ermöglichen, eine in dem Kochraum (2) anzuwendende Erhitzungssequenz auszuwählen und die Bräunungsvorrichtung (3) und/oder die Umluft-Erhitzungsvorrichtung (4) und/oder die Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie (5) einzuschalten und die Art des Nahrungsmittels und sein Gewicht zu erfassen, und andererseits eine Steuervorrichtung (8) aufweist, die mit einer Einrichtung zur Informationsverarbeitung (9) verbunden ist, die einen Hauptrechner (10) aufweist, der eine Erhitzungszeit in Abhängigkeit von den Wahlvorrichtungen festlegt, und welche den Betrieb des Speisekreises auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsverarbeitungseinrichtung (9) einerseits mit einer Anzeigeeinrichtung (12) verbunden ist, welche die berechnete Erhitzungszeit sowie eine Darstellung der Bräunungsvorrichtung (3) und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung (4) und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie (S), die beim Auslösen des Speisekreises aktiviert werden, anzeigt, und andererseits einen Sklavenrechner (13) aufweist, der durch einen bidirektionalen Bus (14) mit dem Hauptrechner (10) verbunden ist und mit dem die Wahlvorrichtungen (11), ein Vorratsspeicher (IS), der die durch die Wahlvorrichtungen (11) auswählbaren Informationen enthält, und die Anzeigeeinrichtung (12) zum Anzeigen der auswählbaren Informationen verbunden sind.

2. Kochofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (12) eine erste Anzeigevorrichtung (20), die mit dem Hauptrechner (10) verbunden ist, und eine zweite Anzeigevorrichtung (21), die mit dem Sklavenrechner (13) verbunden ist, aufweist.

3. Kochofen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsspeicher (15) enthält:

- n Tabellen, die jede in einer Sprache eines bestimmten Landes eine bestimmte Liste einer bestimmten Anzahl von Typen von Nahrungsmitteln enthalten;

- eine bestimmte Zahl i von für jeden Typ von Nahrungsmittel anzuwendenden Erhitzungssequenzen;

- Code-Ziffern αi, die jede einem bestimmten Typ von Nahrungsmittel in Abhängigkeit von einer bestimmten Erhitzungssequenz entsprechen.

4. Kochofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl i von auszuwählenden Erhitzungssequenzen in der Größenordnung von 4 ist und entweder einem Auftauen oder einem Aufwärmen oder einem Kochen oder einem Kochen-Bräunen-Gratinieren-Braten entspricht.

5. Kochofen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (8) einen Startknopf (24), um die Aktivierung der Informationsverarbeitungseinrichtung auszulösen, und einen Testknopf (25), um die Verarbeitungseinrichtung zu kontrollieren, aufweist.

6. Verfahren zur Durchführung des Betriebs eines Ofens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer ersten Betätigung einer beliebigen der Wahlvorrichtungen (11) durch den Benutzer die Steuervorrichtung (8) es ermöglicht, die Aktivierung des Hauptrechners (10) auszulösen, der durch ein Unterprogramm die Herstellung einer ersten Nachricht M&sub1;, die einen Startbefehl enthält, auslöst, und der Hauptrechner (10) dem Sklavenrechner (13) diese erste Nachricht M&sub1; sowie ein Wort zur Auswahl einer Sprache eines bestimmten Landes zuleitet, der Sklavenrechner (13) nach Empfang der ersten Nachricht M&sub1; und des Auswahlworts zur Auswahl einer Sprache dem Hauptrechner (10) eine Empfangsanzeige AR zuleitet, der Sklavenrechner (13) die Aktivierung der Anzeigeeinrichtung (12) der Wahlvorrichtungen auslöst und dann, nach einer zweiten Betätigung der Wahlvorrichtungen 11 durch den Benutzer die Anzeigeeinrichtung (12) die Art des vom Benutzer gewählten Nahrungsmittels, das Gewicht des Nahrungsmittels sowie die bestimmte Erhitzungssequenz anzeigt und, wenn der Benutzer entweder den Startknopf (24) oder den Testknopf (25) betätigt, die Steuervorrichtung (8) jeweils entweder den Start einer bestimmten Erhitzungssequenz durch die Informationsverarbeitungseinrichtung (9) in Abhängigkeit von den Wahlvorrichtungen (11) auslöst, oder eine Kontrolle der durch die Verarbeitungseinrichtung (9) bestimmten Erhitzungssequenz ohne Auslösen dieser Erhitzungssequenz auslöst, wobei die Kontrolle dem Benutzer eine Kenntnisnahme von den ausgewählten und berechneten Informationen oder eine mögli che Modifizierung der bestimmen Erhitzungsmaßnahme vor dem Einschalten des Ofens ermöglicht.

7. Verfahren zum Betreiben eines Ofens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Benutzer den Startknopf (24) betätigt, der Hauptrechner die von den Wahlvorrichtungen (11) ausgesandten und in seinem mit dem Sklavenrechner (13) verbundenen Vorratsspeicher enthaltenen Informationen in seinen Vorratsspeicher (15) überträgt, der Hauptrechner (10) die anzuwendende Erhitzungszeit, die der bestimmten Erhitzungssequenz entspricht, berechnet, die Anzeigeeinrichtung die Erhitzungszeit sowie eine Darstellung der Bräunungsvorrichtung und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie, die während der gewählten Erhitzungssequenz arbeiten, anzeigt, der Hauptrechner den Betrieb des Speisekreises auslöst und den Sklavenrechner sperrt, der Hauptrechner das Ende der gewählten Erhitzungssequenz bestimmt, seinen Ruhezustand auslöst und dem Sklavenrechner eine Nachricht vom Ende der Maßnahme zuleitet, welche zum Erlöschen der zweiten Anzeigevorrichtung und dazu führt, den Sklavenrechner in die Bereitschaftsstellung zu bringen.

8. Verfahren zum Betreiben eines Ofens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenn der Benutzer den Testknopf betätigt, der Hauptrechner die von den Wahlvorrichtungen ausgesandten und in dem mit dem Sklavenrechner verbundenen Vorratsspeicher enthaltenen Informationen in seinen Informationsspeicher überträgt und der Hauptrechner die für das zu behandelnde Nahrungsmittel anzuwendende Erhitzungszeit berechnet, die erste Anzeigevorrichtung die berechnete Erhitzungszeit sowie eine Darstellung der Bräunungsvorrichtung und/oder der Umluft-Erhitzungsvorrichtung und/oder der Vorrichtung zur Erzeugung von Mikrowellenenergie, die bei der Durchführung der von der Verarbeitungsvorrichtung gewählten Erhitzungsmaßnahme arbeiten, anzeigt, wobei der Hauptrechner und der Sklavenrechner während einer Zeit t aktiv sind, in deren Verlauf der Benutzer die von der Informationsverarbeitungsvorrichtung bestimmte Erhitzungsmaßnahme modifizieren, annullieren oder auslösen kann, und in einen Ruhezustand zurückkehrt, wenn keine Maßnahme ausgelöst wird.







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