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Dokumentenidentifikation DE19953520A1 31.05.2000
Titel Bandförderer für Bogen
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Hieb, Christian, 67141 Neuhofen, DE;
Lautenklos, Udo, 69483 Wald-Michelbach, DE
DE-Anmeldedatum 05.11.1999
DE-Aktenzeichen 19953520
Offenlegungstag 31.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2000
IPC-Hauptklasse B65H 29/24
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Bandförderer für Bogen (3) mit einem betriebsmäßig umlaufenden endlosen Förderband (24.1), an welches die Bogen (3) übergebbar sind, und mit einer Vorrichtung, mittels welcher Druckdifferenzen zwischen einer ersten und einer zweiten Seite der an das Förderband (24.1) übergebenen Bogen (3) erzeugbar sind.
Um zu erreichen, daß die an das Förderband (24.1) übergebenen Bogen (3) mit möglichst geringem Aufwand einerseits an das Förderband (24.1) angedrückt und andererseits von diesem gelöst werden, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der Druckdifferenzen eine Luftstrahlpumpe (24.5) mit betriebsmäßig veränderbaren Strömungswegen umfaßt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Bandförderer für Bogen mit einem betriebsmäßig umlaufenden, endlosen Förderband, an welches die Bogen übergebbar sind, und einer Vorrichtung, mittels welcher Druckdifferenzen zwischen einer ersten und einer zweiten Seite der an das Förderband übergebenen Bogen erzeugbar sind, sowie einen damit ausgestatteten Ausleger einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine.

Bandförderer der genannten Art sind beispielsweise aus der Druckschrift JP Hei 5-27388 Y2 bekannt. Der hierin offenbarte Bandförderer ist Bestandteil einer Vorrichtung zur Ausschleusung von Probebogen aus einem Ausleger einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine. Mit der bekannten Vorrichtung werden die mittels umlaufender Greifersysteme einer Stapelstation zugeführten Bogen zum Zweck der Ausschleusung derselben seitens der Greifersysteme derart verzögert freigegeben, daß sie anstelle auf einem Stapel zu landen, auf dem um eine stromaufwärts und eine stromabwärts gelegene Rolle geschlungenen Förderband abgelegt werden, mittels welchem sie sodann über den Stapel hinaus befördert und einer Bogenunterlage zugeführt werden. Zur Erzeugung einer Haltekraft zwischen einem jeweiligen Bogen und dem Förderband ist dieses durchbrochen und über einen Saugkasten geführt, der an einer den Bogen zugewandten Seite Saugöffnungen aufweist. Damit wird betriebsmäßig eine Druckdifferenz zwischen einer ersten und einer zweiten Seite des jeweiligen an das Förderband übergebenen Bogens erzeugt, und zwar in Form eines Unterdruckes an der dem Förderband zugewandten Seite des jeweiligen Bogens. Um sicherzustellen, daß die Bogen sich wieder von dem Förderband lösen und auf die Bogenunterlage abgelegt werden, ist die stromabwärts gelegene vom Förderband umschlungene Rolle hohl ausgebildet, mit einem mit Blasöffnungen versehenen Mantel ausgestattet und an eine Druckluftquelle angeschlossen. Hiermit wird an dem zunächst mittels der obengenannten Druckdifferenz an das Förderband angedrückten Bogen eine Druckdifferenz mit entgegengesetzter Wirkung erzeugt, unter welcher der jeweilige Bogen wieder von dem Förderband gelöst wird.

Zum Betrieb dieses bekannten Bandförderers ist zusätzlich zu einem Unterdruckerzeuger ein Drucklufterzeuger erforderlich. Die von diesem bereitgestellte Druckluft muß überdies über eine Drehdurchführung in das Innere der hohl ausgebildeten Rolle geleitet werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bandförderer der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die an das Förderband übergebenen Bogen mit möglichst geringem Aufwand einerseits an das Förderband angedrückt und andererseits von diesem wieder gelöst werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beim eingangs genannten Bandförderer vorgesehene Vorrichtung, mittels welcher die Druckdifferenzen erzeugbar sind, eine Luftstrahlpumpe mit betriebsmäßig veränderbaren Strömungswegen umfaßt.

Die Luftstrahlpumpe arbeitet bei geöffnetem Auslaß derselben als Unterdruckerzeuger und bei geschlossenem Auslaß als Drucklufterzeuger. Damit gelingt die Erzeugung einer zwischen einer ersten und einer zweiten Seite der an das Förderband übergebenen Bogen wirksamen, in Form eines Unterdruckes an der dem Förderband zugewandten Seite des Bogens vorliegenden Druckdifferenz, welche die Bogen an das Förderband andrückt und die Erzeugung einer Druckdifferenz, welche die Bogen unter Wegblasen derselben vom Förderband von diesem ablöst, mit ein und demselben Strömungsaggregat, welches durch bloßes Öffnen und Verschließen eines Auslasses desselben und eine damit verbundene Veränderung der Strömungswege innerhalb des Strömungsaggregates zwischen zwei völlig gegensätzlichen Betriebszuständen umschaltbar ist.

Ein Strömungsaggregat in Form einer Luftstrahlpumpe weist keine betriebsmäßig bewegten Teile auf, so daß sich zusätzlich zu einer Reduzierung des apparativen Aufwandes gegenüber demjenigen zum Betreiben des genannten bekannten Bandförderers der Vorteil einer so gut wie vollständigen Störungsunanfälligkeit des eingesetzten Strömungsaggregates ergibt.

Die Größe des Unterdruckes an der dem Förderband zugewandten Seite der Bogen ist über eine Änderung des Druckes beeinflußbar, mit dem die Luftstrahlpumpe betrieben wird. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung besteht eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung der Größe des genannten Unterdruckes. Hierzu ist im Auslaß der Luftstrahlpumpe eine verstellbare Drossel vorgesehen.

Gemäß einer weiteren Weiterbildung weist die Luftstrahlpumpe einen mit einer verstellbaren Drossel versehenen Einlaß auf. Damit ist die Möglichkeit gegeben, auch die Größe derjenigen bei geschlossenem Auslaß in Form eines Überdruckes vorliegenden Druckdifferenz zwischen einer ersten und einer zweiten Seite eines jeweiligen an das Förderband übergebenen Bogens zu beeinflussen, die ein Wegblasen des jeweiligen Bogens vom Förderband bewirkt.

Die Erfindung ist nachfolgend unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert.

Hierin zeigt:

Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Endabschnitt einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine, in welchem auf eine letzte Verarbeitungsstation derselben ein Ausleger folgt, der mit einem lediglich symbolisiert dargestellten Bandförderer ausgestattet ist, mittels welchem Bogen über einen Stapel hinaus zu einer Unterlage transportierbar sind,

Fig. 2 eine schematische Darstellung des Bandförderers,

Fig. 3 bis 6 Diagrammdarstellungen unterschiedlicher Betriebsweisen des Bandförderers.

Wie der schematischen Darstellung der Fig. 1 entnehmbar, schließt sich ein Ausleger 1 in der Verarbeitungsrichtung an eine letzte Verarbeitungsstation der Druckmaschine an. Eine solche Verarbeitungsstation kann ein Druckwerk oder ein Nachbehandlungswerk, wie beispielsweise ein Lackwerk sein. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich bei der letzten Verarbeitungsstation um ein im Offsetverfahren arbeitendes Druckwerk 2 mit einem Druckzylinder 2.1. Dieser führt einen jeweiligen Bogen in einer mittels des Drehrichtungspfeiles 5 angedeuteten Verarbeitungsrichtung durch einen Druckspalt zwischen dem Druckzylinder 2.1 und einem damit zusammenarbeitenden Gummituchzylinder 2.2 und übergibt ihn im vorliegenden Beispiel anschließend an eine Greiferreihe einer eintourigen Umführtrommel 2.3 unter Öffnen einer am Druckzylinder 2.1 angeordneten, zum Erfassen des Bogens 3 an einem Greiferrand am vorauseilenden Ende des Bogens 3 vorgesehenen Greiferreihe. Eine entsprechende Übergabe des Bogens 3 erfolgt daraufhin von der eintourigen Umführtrommel 2.3 an eine weitere, im vorliegenden Beispiel halbtourige Umführtrommel 2.4, welche den Bogen 3 schließlich an einen Kettenförderer 4 des Auslegers 1 übergibt. Der Kettenförderer 4 umfaßt zwei endlose Förderketten 6, von welchen eine jeweilige in der Nachbarschaft einer jeweiligen Seitenwand des Kettenauslegers 1 betriebsmäßig entlang einer geschlossenen Kettenbahn umläuft. Eine jeweilige Förderkette 6 umschlingt je eines von zwei synchron angetriebenen Antriebskettenrädern 7, deren Achsen miteinander fluchten, und ist im vorliegenden Beispiel über je ein gegenüber den Antriebskettenrädern stromabwärts bezüglich der Verarbeitungsrichtung befindliches Umlenkkettenrad 8 geführt, so daß eine jeweilige der Förderketten 6 eine geschlossene Kettenbahn durchläuft. Zwischen den beiden Förderketten erstrecken sich von diesen getragene Greifersysteme 9 mit Greifern, welche Lücken zwischen den an der Umführtrommel 2.4 angeordneten Greifern durchfahren und dabei einen jeweiligen Bogen 3 unter Erfassen des genannten Greiferrandes am vorauseilenden Ende des Bogens 3 unmittelbar vor dem Öffnen der an der Umführtrommel 2.4 angeordneten Greifer übernehmen, ihn über eine Bogenleitvorrichtung 10 hinweg zu einer Bremsstation 11 transportieren und sich nach erfolgter Übergabe des Bogens 3 an die Bremsstation 11 öffnen. In der Bremsstation 11 werden die Bogen 3 auf eine gegenüber der Verarbeitungsgeschwindigkeit verringerte Ablagegeschwindigkeit abgebremst und nach Erreichen derselben schließlich freigegeben, so daß ein jeweiliger nunmehr verlangsamter Bogen 3 schließlich auf Vorderkantenanschläge 12 auftrifft und unter Ausrichtung an diesen und an diesen gegenüberliegenden Hinterkantenanschlägen 13 gemeinsam mit vorausgegangenen und/oder nachfolgenden Bogen 3 einen Stapel 14 ausbildet, der mittels eines Hubwerkes in dem Maße absenkbar ist, wie der Stapel 14 anwächst. Von dem Hubwerk sind in Fig. 1 lediglich eine den Stapel 14 tragende Plattform 15 und diese tragende strichpunktiert angedeutete Hubketten 16 wiedergegeben.

Die Förderketten 6 sind entlang ihrer Wege zwischen den Antriebskettenrädern 7 einerseits und den Umlenkkettenrädern 8 andererseits mittels Kettenführungsschienen geführt, welche die Kettenbahnen der Kettentrume bestimmen. Im vorliegenden Beispiel werden die Bogen 3 von dem in Fig. 1 unteren Kettentrum transportiert. Dem von diesem durchlaufenen Abschnitt der Kettenbahn folgt eine diesem zugewandte, an der Bogenleitvorrichtung 10 ausgebildete Bogenleitfläche 17. Zwischen dieser und dem jeweils darüber hinweggeführten Bogen 3 ist bevorzugt betriebsmäßig ein Tragluftpolster ausgebildet. Hierzu ist die Bogenleitvorrichtung 10 mit in die Bogenleitfläche 17 mündenden Blasluftdüsen ausgestattet, von welchen in Fig. 1 lediglich eine repräsentativ für deren Gesamtheit und in symbolisierter Darstellung in Form des Stutzens 18 wiedergegeben ist.

Um ein gegenseitiges Verkleben der bedruckten Bogen im Stapel 14 zu verhindern, sind auf dem Weg der Bogen 3 von den Antriebskettenrädern 7 zur Bremsstation 11 ein Trockner 19 und eine Bestäubungsvorrichtung 20 vorgesehen.

Zur Vermeidung einer übermäßigen Erwärmung der Bogenleitfläche 17 durch den Trockner ist in die Bogenleitvorrichtung 10 ein Kühlmittelkreislauf integriert, der in Fig. 1 symbolisch durch einen Einlaßstutzen 21 und einen Auslaßstutzen 22 an einer der Bogenleitfläche 17 zugeordneten Kühlmittelwanne 23 angedeutet ist.

Auf eine Darstellung der genannten Kettenführungsschienen ist in Fig. 1 verzichtet. Der Verlauf derselben im vorliegenden Beispiel ist jedoch aus jenen der Kettentrume erkennbar.

Der Ausleger 1 ist mit einem Bandförderer 24 ausgestattet. Dieser ist hier Bestandteil eines Systems zur selbsttätigen Ausschleusung von Bogen 3 über den Stapel 14 hinaus. Dieses System umfaßt des weiteren eine derart verstellbare, mit den Greifersystemen 9 zusammenarbeitende Greiferöffnungskurve 25, das wenigstens einer der Bogen 3 später von einem der Greifersysteme 9 freigegeben wird, als dies bei der Ablage der Bogen 3 auf dem Stapel 14 der Fall ist. Der Bandförderer 24 ist derart plaziert, daß ein solchermaßen verzögert freigegebener Bogen 3 an ein dabei betriebsmäßig umlaufendes endloses Förderband 24.1 des Bandförderers 24 übergeben wird. Des weiteren umfaßt das genannte System zur selbsttätigen Ausschleusung von Bogen 3 eine zur Aufnahme letzterer vorgesehene Unterlage 26, die sich bezüglich der Laufrichtung der von den Greifersystemen 9 freigegebenen Bogen 3 stromabwärts an den Bandförderer 24 anschließt. Die Unterlage 26 ist in der Fig. 1 lediglich mit Blick auf deren Aufgabe - nämlich der Aufnahme ausgeschleuster Bogen 3 - skizziert. Bevorzugte Ausgestaltungen der Unterlage 26 hat die Anmelderin bereits in der Druckschrift US 5,649,483 beschrieben. Auf diese Ausgestaltungen kann im vorliegenden Falle zurückgegriffen werden.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich, umschlingt das Förderband 24.1 zwei achsparallel angeordnete Umlenkrollen 24.2 und 24.3, von welchen eine mittels nicht dargestellter Antriebsmittel angetrieben ist. Ein den Greifersystemen 9 zugewandtes Trum des Förderbandes 24.1 bestreicht eine Stützfläche 24.4' einer zwischen den Trumen des Förderbandes 24.1 angeordneten Saugvorrichtung 24.4. Bevorzugte Ausgestaltungen im Hinblick auf das Förderband 24.1 und auf die Saugvorrichtung 24.4, auf die im vorliegenden Falle ebenfalls zurückgegriffen werden kann, hat die Anmelderin bereits in der US-Patentanmeldung Nr. 08/825,493 beschrieben.

Die Saugvorrichtung 24.4 steht mit einem Einlaß 24.5.1 einer lediglich ganz schematisch dargestellten Luftstrahlpumpe 24.5 in Verbindung, die aus einer Druckluftquelle 24.6 mit Druckluft versorgt wird. Die Luftstrahlpumpe 24.5 besitzt einen vorübergehend verschließbaren Auslaß 24.5.2. Zum vorübergehenden Verschließen des Auslasses 24.5.2 ist in diesem beispielhaft eine Verschlußklappe 24.5.3 eingesetzt, die in ihrer mit vollen Linien dargestellten Schwenklage den lichten Querschnitt des Auslasses 24.5.2 ausfüllt, während sie mit ihrer in gestrichelten Linien dargestellten Schwenklage den Auslaß 24.5.2 freigibt. Zur Herbeiführung eines ersten Betriebszustandes der Luftstrahlpumpe 24.5 wird diese mit freigegebenem Auslaß 24.5.2 betrieben. Hierbei stellt sich im Einlaß 24.5.1 der Luftstrahlpumpe 24.5 ein Unterdruck ein, der über die Verbindung des Einlasses 24.5.1 mit der Saugvorrichtung 24.4 an der dem Förderband 24.1 zugewandten, ersten Seite eines an dieses übergebenen Bogens 3 einen Unterdruck hervorruft, so daß sich zwischen dieser ersten Seite des Bogens 3 und seiner zweiten Seite eine Druckdifferenz ausbildet, die den Bogen 3 an das Förderband 24.1 andrückt. Der solchermaßen angedrückte Bogen 3 wird sodann mit der Umlaufgeschwindigkeit des Förderbandes 24.1 mittels letzterem transportiert.

Vorteilhafterweise wird die Luftstrahlpumpe 24.5 in einem zweiten Betriebszustand betrieben, wenn der mittels des Förderbandes 24.1 transportierte Bogen 3 mit einem nachlaufenden Endbereich desselben in einen bezüglich der Richtung des Transportes stromabwärts gelegenen Endbereich des mit dem Bogen 3 in Kontakt befindlichen Trumes des Förderbandes 24.1 gelangt ist. Zur Herbeiführung des genannten zweiten Betriebszustandes wird der Auslaß 24.5.2 der Luftstrahlpumpe 24.5 - im vorliegenden Beispiel unter Verschwenken der Verschlußklappe 24.5.3 in ihre den lichten Querschnitt des Auslasses 24.5.2 ausfüllende Schwenklage - verschlossen. In diesem zweiten Betriebszustand wird die zum Betrieb der Luftstrahlpumpe 24.5 in diese eingeleitete Druckluft über die Verbindung des Einlasses 24.5.1 mit der Saugvorrichtung 24.4 aus letzterer in Richtung auf die Seite des Bogens 3 abgeblasen, die sich bis dahin in Kontakt mit dem Förderband 24.1 befindet. An diesem Bogen 3 wird somit eine Druckdifferenz erzeugt, aufgrund welcher der genannte nachlaufende Endbereich des Bogens 3 von dem Förderband 24.1 abgehoben wird.

Der wie weiter oben dargelegt plazierte und zunächst in einem ersten Betriebszustand und sodann in einem zweiten Betriebszustand betriebene Bandförderer 24 transportiert somit seitens der Greifersysteme 9 verzögert freigegebene, an das Förderband 24.1 übergebene Bogen 3 über den Stapel 14 hinaus und gibt sie schließlich seinerseits frei.

Eine zur Beeinflussung des sich im ersten Betriebszustand, das heißt bei freigegebenem Auslaß 24.5.2 der Luftstrahlpumpe 24.5 einstellenden Unterdruckes an der dem Förderband 24.1 zugewandten Seite eines an dieses übergebenen Bogens 3 im Auslaß 24.5.2 der Luftstrahlpumpe 24.5 vorgesehene einstellbare Drossel 24.5.4 ist im dargestellten Beispiel gemäß Fig. 2 als Drosselklappe ausgebildet.

In gleicher Weise ist im dargestellten Beispiel gemäß Fig. 2 eine im Einlaß 24.5.1 der Luftstrahlpumpe 24.5 vorgesehene Drossel 24.5.5 als Drosselklappe ausgebildet, durch deren Stellung im zweiten Betriebszustand der Luftstrahlpumpe 24.5 die Größe des Überdruckes an der dem Förderband 24.1 zugewandten Seite eines an dieses übergebenen Bogens 3 beeinflußbar ist.

Bei zeichnerisch nicht dargestellten Abwandlungen der Luftstrahlpumpe 24.5 werden die Funktionen der Drosselklappen 24.5.4 und 24.5.5 und der Verschlußklappe 24.5.3 insgesamt oder teilweise mittels elektromagnetisch oder pneumatisch betätigbarer Schieberventile oder bestimmungsgemäß drehbarer Lochscheiben realisiert.

Zum Betreiben des Bandförderers bei dessen Verwendung zur Ausschleusung von Bogen 3 über den Stapel 14 hinaus wird das Förderband 24.1 unter Berücksichtigung der augenblicklichen Stellungen eines jeweiligen der Greifersysteme 9 mit wechselnden Umlaufgeschwindigkeiten angetrieben, die einerseits auf die Geschwindigkeit der Greifersysteme 9 und andererseits auf eine bestimmte Ablagegeschwindigkeit abgestimmt sind, mit welcher sich die das Förderband 24.1 verlassenden Bogen 3 auf einen Anschlag 26.1 der Unterlage 26 (siehe Fig. 1) zubewegen, und der Wechsel der Betriebszustände der Luftstrahlpumpe 24.5 wird auf bestimmte Stellungen eines jeweiligen der Greifersysteme 9 abgestimmt, was gleichbedeutend ist mit bestimmten Drehlagen eines der Druckwerkszylinder, wie beispielsweise des Druckzylinders 2.1.

In den Fig. 3 bis 6 sind Beispiele für die genannten Abstimmungen in Form von unterschiedlichen Betriebsweisen des Bandförderers entsprechenden Diagrammen wiedergegeben. Hierin wird die genannte Drehlage eines Druckwerkszylinders durch einen auf der Abszisse aufgetragenen Winkel φ repräsentiert. Hierüber sind jeweils qualitativ die Umlaufgeschwindigkeit v des Förderbandes 24.1 mit gestrichelten Linien und idealisiert die am jeweiligen an das Förderband 24.1 übergebenen Bogen 3 herrschenden, unter entsprechendem Einsatz der Luftstrahlpumpe 24.5 erzeugten Druckdifferenzen Δp zum Atmosphärendruck aufgetragen. Dabei bezeichnet Δp (+) einen Überdruck und Δp (-) einen Unterdruck an der dem Förderband 24.1 zugewandten Seite des Bogens 3.

Der qualitative Verlauf der Druckdifferenzen Δp ist unter anderem insofern idealisiert, als beispielsweise die nachlaufende Kante des Bogens 3 die Saugvorrichtung 24.4 teilweise freigibt solange sich die Luftstrahlpumpe 24.5 noch in ihrem ersten Betriebszustand befindet, was einen gewissen Abfall des am Bogen 3 herrschenden Unterdruckes mit sich bringt würde. Idealisiert ist auch der senkrechte Anstieg und Abfall der Druckdifferenzen; der tatsächliche Verlauf kommt dem jedoch sehr nahe, so daß die zeichnerische Darstellung lediglich einen bislang unerwähnten weiteren Vorteil herausstreicht, der darin liegt, daß die Luftstrahlpumpe 25.4 relativ trägheitsfrei von einem Betriebszustand in einen anderen versetzbar ist.

Bei einer Ausschleusung eines einzelnen Bogens 3 wird beispielsweise entsprechend Fig. 3 das Förderband 24.1 von dessen Stillstand so auf eine Geschwindigkeit v1 beschleunigt, mit welcher die Greifersysteme 9 umlaufen, daß es diese Geschwindigkeit v1 erreicht hat, wenn dieser Bogen eine Lage erreicht hat, in welcher er an das Förderband 24.1 übergebbar ist, so daß die Übergabe ohne Relativgeschwindigkeit zwischen dem Bogen 3 und dem Förderband 24.1 erfolgt.

Den in den Fig. 3 bis 6 wiedergegebenen Beispielen für die genannten Abstimmungen ist gemeinsam, daß die Luftstrahlpumpe 24.5 etwa gleichzeitig mit dem Erreichen der Geschwindigkeit v1 in Betrieb genommen wird, und zwar im ersten Betriebszustand derselben, in welchem sie an der dem Förderband 24.1 zugewandten Seite des an dasselbe übergebenen Bogens 3 einen einer Druckdifferenz Δp(-)1 entsprechenden Unterdruck hervorruft.

Die Übergabe des auszuschleusenden Bogens 3 an das Förderband 24.1 erfolgt sodann in etwa in einer dem Winkel φ1 entsprechenden Lage des den Bogen 3 transportierenden Greifersystems 9. Dabei sei unter einer erfolgten Übergabe verstanden, daß der in Kontakt mit dem Förderband 24.1 stehende Bogen 3 die Saugvorrichtung 24.4 vollständig abdeckt. Bis zum Erreichen dieses Zustandes liegt sodann die am Bogen 3 erzeugte Druckdifferenz noch unterhalb des Wertes Δp(-)1.

Der an das Förderband 24.1 übergebene Bogen 3 wird sodann seitens dieses bis zum Erreichen eines Winkels φ2 mit der Geschwindigkeit v1 weiter transportiert. Hat der Bogen 3 diese Lage erreicht, wird das Förderband 24.1 und damit der Bogen 3 auf eine Ablagegeschwindigkeit v2 abgebremst. Ist diese bei einer dem Winkel φ3 entsprechenden Lage des Bogens 3 erreicht, wird die Luftstrahlpumpe 24.5 unter einer bereits erläuterten Veränderung ihrer Strömungswege von ihrem ersten Betriebszustand in ihren zweiten Betriebszustand umgeschaltet, in welchem die in diese eingeleitete Druckluft über die Verbindung des Einlasses 24.5.1 mit der Saugvorrichtung 24.4 aus dieser in Richtung auf die Seite des Bogens 3 abgeblasen wird, die sich bis dahin in Kontakt mit dem Förderband 24.1 befindet. An der bis dahin mit dem Unterdruck Δp(-)1 beaufschlagten Seite des Bogens 3 wirkt sodann ein Überdruck Δp(+), der einen bis dahin noch in Kontakt mit dem Förderband 24.1 stehenden nachlaufenden Bereich des Bogens 3 vom Förderband 24.1 abhebt, so daß der solchermaßen seitens des Förderbandes 24.1 freigegebene Bogen 3 in etwa bei Erreichen einer dem Winkel φ4 entsprechenden Lage den Bereich der Saugvorrichtung 24.4 verläßt und sich nunmehr mit der Ablagegeschwindigkeit v2 auf den Anschlag 26.1 der Unterlage 26 zubewegt.

Handelt es sich, wie weiter oben mit Bezug auf Fig. 3 erwähnt, um die Ausschleusung eines einzelnen Bogens 3, beispielsweise eines Probebogens zu dessen Beurteilung, so wird nach dessen Freigabe seitens des Förderbandes 24.1 letzteres wieder stillgesetzt, etwa entsprechend dem auf die Ablagegeschwindigkeit v2 folgenden fallenden Ast des Geschwindigkeitsprofiles des Förderbandes 24.1. Ebenso wird die Luftstrahlpumpe 24.5 wieder außer Betrieb genommen, so daß die dem Überdruck Δp(+) entsprechende Druckdifferenz wieder abgebaut wird.

Die in Fig. 4 wiedergegebene Betriebsweise des Bandförderers unterscheidet sich von jener nach Fig. 3 lediglich in einer vorübergehenden Absenkung des Unterdruckes an der dem Förderband 24.1 zugewandten Seite des Bogens 3 auf einen Wert Δp(-)2. Diese Betriebsweise wird vorteilhafterweise vorgesehen, wenn ein Bogen 3 mit verhältnismäßig kleinem Flächengewicht ausgeschleust werden soll.

Infolge des auf den Wert Δp(-)2 verkleinerten Unterdruckes wird der Bogen 3 während seines Transportes seitens des Förderbandes 24.1 insofern schonender als bei dem Unterdruck Δp(-)1 behandelt, als er mit weniger Kraft partiell in Saugöffnungen hineingezogen wird, die üblicherweise in einem zur Bildung des Bandförderers verwendeten Förderband vorgesehen sind.

Bei besonders günstigen Reibungsverhältnissen zwischen dem Förderband 24.1 und dem Bogen 3, d. h. bei besonders hohen Reibwerten, kann ein Bogen mit relativ geringem Flächengewicht aber auch bei der Betriebsweise gemäß Fig. 3 ausgeschleust werden, wobei für den Unterdruck ein entsprechend kleinerer Wert als Δp(-)1 vorgesehen wird.

Eine Betriebsweise, wie sie sich im Diagramm der Fig. 5 darstellt, eignet sich insbesondere zur Ausschleusung mehrerer unter einem gewissen gegenseitigen Abstand aufeinanderfolgender Bogen 3, beispielsweise fehlerhafter Bogen. Im Unterschied zur Betriebsweise nach Fig. 3 oder 4 wird hierbei das Förderband 24.1 nicht stillgesetzt, wenn einer der Bogen 3 den Bereich des Bandförderers verlassen hat; es erfolgt vielmehr eine erneute Beschleunigung des Förderbandes 24.1, ausgehend von der Ablagegeschwindigkeit v2 desselben, auf die Geschwindigkeit v1, mit welcher die Greifersysteme 9 umlaufen. Die Darstellung in Fig. 5 gilt somit für die Ausschleusung eines auf einen ersten Bogen 3 folgenden weiteren Bogens 3, nach welchem wenigstens ein weiterer Bogen 3 ausgeschleust wird.

Während die Luftstrahlpumpe 24.5 hier beispielhaft in gleicher Weise betrieben wird wie im Falle der Fig. 3, unterscheidet sich das Geschwindigkeitsprofil des Förderbandes 24.1 in einem weiteren Punkt von jenem nach Fig. 3, und zwar darin, daß nach erfolgter Übergabe eines Bogens 3 an das Förderband 24.1 dieses vorübergehend mit einer gegenüber der Geschwindigkeit v1 überhöhten Geschwindigkeit v3 angetrieben wird. Hiermit läßt sich die in der anschließenden Verzögerungsphase zum Abbremsen des Förderbandes 24.1 und damit des Bogens 3 auf die Ablagegeschwindigkeit v2 auftretende Verringerung des gegenseitigen Abstandes der aufeinanderfolgenden Bogen 3 soweit ausgleichen, daß Kollisionen der aufeinanderfolgenden Bogen 3 vermieden werden können.

Die in Fig. 6 wiedergegebene Betriebsweise des Bandförderers entspricht hinsichtlich des Geschwindigkeitsprofils des Förderbandes 24.1 wiederum jener nach Fig. 3. Abweichend hiervon wird jedoch die Luftstrahlpumpe 24.5 nicht von ihrem ersten in ihren zweiten Betriebszustand umgeschaltet, wenn das Förderband 24.1 bzw. der von diesem transportierte Bogen 3 bei einer dem Winkel φ3 entsprechenden Lage des Bogens 3 die Ablagegeschwindigkeit v2 erreicht hat. Statt dessen wird die Luftstrahlpumpe 24.5 entweder außer Betrieb genommen oder der Einlaß 24.5.1 derselben mittels der Drossel 24.5.5verschlossen. Die bis dahin in Form des Unterdruckes Δp(-)1 am Bogen 3 herrschende Druckdifferenz wird dadurch abgebaut. Der Abbau dieser Druckdifferenz ist im Diagramm der Fig. 6 durch den idealisierten Verlauf des Abfalles des Unterdruckes vom Wert Δp(-)1 auf den Wert 0 beim Winkel φ3 angedeutet. Eine weitgehende Annäherung an diesen einem sprunghaften Abfall des Unterdruckes auf den Wert 0 entsprechenden, idealisierten Verlauf wird insbesondere dadurch erreicht, daß die zunächst in ihrem ersten Betriebszustand betriebene Luftstrahlpumpe 24.5 außer Betrieb genommen und dafür gesorgt wird, daß der nachlaufende Bereich des auszuschleusenden Bogens 3 beim Erreichen einer dem Winkel φ3 entsprechenden Lage die Abdeckung der Saugvorrichtung 24.4 bereits so weit aufgehoben hat, daß Umgebungsluft in diese einströmen kann.

Während sich - wie erwähnt - die Betriebsweise nach Fig. 4 besonders für Bogen mit relativ kleinem Flächengewicht eignet, ist die Betriebsweise nach Fig. 6 insbesondere für Bogen mit relativ hohem Flächengewicht geeignet, da diese auch bei einer auf die Ablagegeschwindigkeit v2 verminderten Geschwindigkeit noch einen ausreichenden Impuls besitzen, um eventuell nach dem Abbau des Unterdruckes Δp(-)1 noch vorhandene Haftkräfte zwischen dem Bogen 3 und dem Förderband 24.1 zu überwinden und somit den Bereich des Bandförderers ordnungsgemäß zu verlassen.

Der Einsatz des insoweit erläuterten Bandförderers ist nicht auf die Ausschleusung bestimmter Bogen beschränkt. Er übernimmt bei entsprechender Plazierung desselben in der weiter oben genannten Bremsstation 11 auch die Funktion einer Bogenbremse.

Ein weiteres Einsatzgebiet liegt im Bereich eines Anlegers einer Bogen verarbeitenden Druckmaschine, und zwar beispielsweise in Verbindung mit einer Vorrichtung zum Fördern eines Stromes von Bogen, wie sie in der Druckschrift DE 38 38 079 C2 offenbart ist. Bei dieser Vorrichtung umfaßt die weiter oben genannte Saugvorrichtung eine bezüglich der Verarbeitungsrichtung stromaufwärts gelegene erste Saugkammer und eine stromabwärts an diese anschließende zweite Saugkammer, die unabhängig von der ersten Saugkammer im Takt der aufeinanderfolgenden Bogen abwechselnd unterdruckbeaufschlagbar und unterdruckentlastbar ist. Diese Funktion ist mittels der Luftstrahlpumpe 24.5 in der Weise realisierbar, daß bei freigegebenem Auslaß 24.5.2 und auf eine bestimmte Größe des Unterdruckes eingestellter Drossel 24.5.4 im Auslaß 24.5.2 der hierbei mit der zweiten Saugkammer verbundene Einlaß 24.5.1 mittels der hierin vorgesehenen Drossel 24.5.5 im Takt der aufeinanderfolgenden Bogen 3 abwechselnd geöffnet und geschlossen wird. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Ausleger

2 Druckwerk

2.1 Druckzylinder

2.2 Gummituchzylinder

2.3 eintourige Umführtrommel

2.4 halbtourige Umführtrommel

3 Bogen

4 Kettenförderer

5 Drehrichtungspfeil

6 Förderkette

7 Antriebskettenrad

8 Umlenkkettenrad

9 Greifersystem

10 Bogenleitvorrichtung

11 Bremsstation

12 Vorderkantenanschlag

13 Hinterkantenanschlag

14 Stapel

15 Plattform

16 Hubkette

17 Bogenleitfläche

18 Stutzen

19 Trockner

20 Bestäubungsvorrichtung

21 Einlaßstutzen

22 Auslaßstutzen

23 Kühlmittelwanne

24 Bandförderer

24.1 Förderband

24.2; 24.3 Umlenkrolle

24.4 Saugvorrichtung

24.4' Stützfläche der Saugvorrichtung 24.4

24.5 Luftstrahlpumpe

24.5.1 Einlaß der Luftstrahlenpumpe 24.5

24.5.2 Auslaß der Luftstrahlenpumpe 24.5

24.5.3 Verschlußklappe

24.5.4 verstellbare Drossel

24.5.5 verstellbare Drossel

24.6 Druckluftquelle

25 Greiferöffnungskurve

26 Unterlage

26.1 Anschlag

v1, v2, v3 Geschwindigkeit des Förderbandes 24.1

Δp(-)1 Druckdifferenz

Δp(-)2 Druckdifferenz

φ1, φ2, φ3, φ4 Winkel


Anspruch[de]
  1. 1. Bandförderer für Bogen mit einem betriebsmäßig umlaufenden, endlosen Förderband, an welches die Bogen übergebbar sind, und einer Vorrichtung, mittels welcher Druckdifferenzen zwischen einer ersten und einer zweiten Seite der an das Förderband übergebenen Bogen erzeugbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der Druckdifferenzen eine Luftstrahlpumpe (24.5) mit betriebsmäßig veränderbaren Strömungswegen umfaßt.
  2. 2. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftstrahlpumpe (24.5) einen mit einer verstellbaren Drossel (24.5.4) versehenen Auslaß (24.5.2) aufweist.
  3. 3. Bandförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftstrahlpumpe (24.5) einen mit einer verstellbaren Drossel (24.5.5) versehenen Einlaß (24.5.1) aufweist.
  4. 4. Bogen verarbeitende Druckmaschine mit einem betriebsmäßig Bogen transportierenden Bandförderer, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des Bandförderers nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3.






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