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Dokumentenidentifikation DE19855359A1 15.06.2000
Titel Mehrscheibenbremsanlage
Anmelder Kersten, Uwe, 04874 Belgern, DE
Erfinder Kersten, Uwe, 04874 Belgern, DE
DE-Anmeldedatum 01.12.1998
DE-Aktenzeichen 19855359
Offenlegungstag 15.06.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.06.2000
IPC-Hauptklasse B60T 1/06
Zusammenfassung Die Grundidee ist eine Aufeinanderfolge von Bremsscheiben und Bremsbelägen in kompakter Bauweise.
Die Bremsscheiben werden auf der Antriebswelle formschlüssig angebracht und auf der Welle mittels Verzahnung verschiebbar gelagert. Zwischen den Bremsscheiben befinden sich die Bremsbeläge. Diese Beläge sind durch "Nasen" in der Ummantelung der Bremse fixiert. Beim Bremsvorgang werden die Bremsscheiben mit den Bremsbelägen zusammengedrückt. Durch die Aufeinanderfolge der Bremsscheiben und Bremsbeläge wird ein hoher Wirkungsgrad der Bremse erreicht, da eine große Reibungsfläche zur Verfügung steht. Durch die kompakte Bauweise kommt diese Bremse mit einem relativ niedrigem Platzbedarf aus.
Die Bremse kann durch ihre kompakte Bauweise auf kleinstem Raum größte Wirkung erzielen und dadurch an unterschiedlichen Punkten der Kraftübertragung im Kfz eingebaut werden und somit die Größe der ungefederten Masse entscheidend verringern.

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die heutigen Kraftfahrzeuge sind mit Einscheibenbremsen mit Bremsklötzen oder mit Trommelbremsen ausgestattet. Diese sind grundsätzlich im Radbereich eingebaut. Lediglich einzelne Feststellbremsen wirken durch eine Blockade des Getriebes.

Somit ist festzustellen, daß die Radbremsen grundsätzlich zu den ungefederten Massen am Kfz gehören.

Problem

Der im Patenanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Effektivität der Bremsen zu erhöhen und die ungefederten Massen zu verringern.

Lösung

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch aufgeführten Merkmale der kompakten Bauweise und der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen der Kraftübertragung gelöst.

Erreichte Vorteile

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die kompakte Bauweise der Bremse ein wesentlich geringerer Platzbedarf bei deutlicher Gewichtseinsparung zu erwarten ist.

Durch den Einbau der Mehrscheibenbremsanlage im Bereich des Getriebeausgangs wird eine Verringerung der ungefederten Massen am Fahrzeug erreicht.

Ausführungsbeispiele Einbau der Mehrscheibenbremsanlage am Differentialausgang

Die Mehrscheibenbremse wird unmittelbar am Differentialausgang auf der Antriebswelle installiert. Damit wird erreicht, daß die gesamte Bremse zu den gefederten Massen gehört. Weiteres positives Moment ist die verringerte Belastung der Kreuzgelenke der Antriebswelle durch Wegfall der entgegen der Drehrichtung wirkenden Kräfte beim normalen Bremsvorgang.

Die Darstellung des Einbaupunktes der Mehrscheibenbremse zeigt die Abb. 1.

Einbau der Mehrscheibenbremsanlage vor dem Differential

Die Mehrscheibenbremse wird zwischen Getriebeausgang und Differential eingebaut. Neben den Vorteilen wie beim Einbau der Mehrscheibenbremsanlage am Differentialausgang beschrieben, wird gerade bei Kurvenfahrten eine entsprechende Verteilung der Bremskräfte in Bezug auf die Raddrehzahlen erreicht. Somit kann bei der Bremsung das Blockieren eines einzelnen Rades verhindert werden.

Den prinzipiellen Aufbau der Mehrscheibenbremse zeigt die Abb. 2.


Anspruch[de]
  1. Mehrscheibenbremsanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse durch ihre kompakte Bauweise auf kleinstem Raum größte Wirkung erzielt und dadurch an unterschiedlichen Punkten der Kraftübertragung im Kfz eingebaut werden kann und somit die Größe der ungefederten Masse entscheidend verringert wird.

    Die Grundidee ist eine Aufeinanderfolge von Bremsscheiben und Bremsbelägen in kompakter Bauweise. Die Bremsscheiben werden auf der Antriebswelle formschlüssig angebracht und auf der Welle mittels Verzahnung verschiebbar gelagert. Zwischen den Bremsscheiben befinden sich die Bremsbeläge. Diese Beläge sind durch "Nasen" in der Ummantelung der Bremse fixiert. Beim Bremsvorgang werden die Bremsscheiben mit den Bremsbelägen zusammengedrückt. Durch die Aufeinanderfolge der Bremsscheiben und Bremsbeläge wird ein hoher Wirkungsgrad der Bremse erreicht, da eine große Reibungsfläche zur Verfügung steht. Durch die kompakte Bauweise kommt diese Bremse mit einem relativ niedrigem Platzbedarf aus.






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